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WinCC flexible ES -- HMI Projektierung erstellen -- Projektierung laden und testen
Warum kann ich die HMI-Projektierung nicht auf das Panel übertragen?
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Wie kann mit WinCC flexible ein Projekt über S7-Routing in ein Bediengerät übertragen werden?
Welche Einstellungen sind am RT Loader vorzunehmen, damit eine WinCC flexible Runtime Datei vom Projektierungsrechner auf einen Visualisierungs-PC übertragen werden kann?
Welche Einstellungen sind vorzunehmen, damit ein ProTool- bzw. WinCC flexible Projekt über den Teleservice Adapter IE transferiert werden kann?
Welche Ursachen können bewirken, dass der Projektdownload via TeleService nicht funktioniert?
Wie kann die Systemtastatur über die K- bzw. F-Tasten nachgebildet werden?
Wie kann ein WinCC flexible Projekt über Ethernet auf ein Windows- basierendes Panel übertragen werden?
Wie kann ein WinCC flexible Projekt über MPI/PROFIBUS auf ein Windows- basiertes Panel übertragen werden?
Wie kann ein WinCC flexible Projekt seriell auf ein Panel übertragen werden?
Wie können Daten über USB von einem WinCC flexible Projektierungsrechner zu einem Windows-basierten Bediengerät transferiert werden und welche USB-Kabel können dafür verwendet werden?
Wie können in WinCC flexible über die PC-Tastatur die Funktionstasten der verschiedenen Windows-basierten Bediengeräte simuliert werden?
Welche Kabel können für einen Datentransfer zwischen Micro-Panel und Projektierungs-PC verwendet werden?
Warum kann an einem PC die Runtime für ein OP73/OP73micro/TP177A/ TP177micro oder OP77A in WinCC flexible nicht simuliert werden?
WinCC flexible RT -- System einrichten -- Software projektieren
Wie können Sie WinCC flexible über eine externe Anwendung sicher beenden?
Warum wird in der PC-Runtime die Schrift fett angezeigt, obwohl sie gar nicht fett projektiert ist?
Wie lassen sich bei einem PC mit Intel Grafik Chipsatz die Bildwechselzeiten einer WinCC flexible Runtime optimieren?
Wie lassen sich Fehlermeldungen eines Frequenzumrichters (SINAMICS und MICROMASTER) in ein WinCC flexible bzw. WinCC (TIA Portal) Projekt einfügen?
Wie kann die Systemtastatur über die K- bzw. F-Tasten nachgebildet werden?
Wie kann das Datumsformat in WinCC flexible geändert werden?
Wie wird beim Einsatz von mehreren Panels eine temporäre Bediengeräteverriegelung realisiert?
Wie wird mit einem Schlüsselschalter der Aufruf bestimmter Bilder blockiert bzw. freigegeben?
Wie lässt sich eine Direktverbindung zwischen HMI Panel und Frequenzumrichters (SINAMICS und Micromaster) herstellen?
Wie wird für WinCC flexible Runtime der Autostart konfiguriert?
Welche Einstellungen sind am RT Loader vorzunehmen, damit eine WinCC flexible Runtime Datei vom Projektierungsrechner auf einen Visualisierungs-PC übertragen werden kann?
Welche Einstellungen sind am RT Loader vorzunehmen, damit eine WinCC flexible Runtime Datei vom Projektierungsrechner auf einen Visualisierungs-PC übertragen werden kann?
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis
Nachfolgend wird an einem Beispiel gezeigt, welche Einstellungen zum Übertragen der WinCC flexible Runtime Datei vorzunehmen sind, um die Daten vom Projektierungsrechner zum Visualisierungs-PC zu übertragen.
Des Weiteren wird an einem Beispiel gezeigt, wie Sie die Runtime-Datei in den Autostart einbinden können. Die WinCC flexible Runtime wird somit automatisch mit dem Start des PCs gestartet.

Allgemein
Für die Übertragung stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Seriell - mit einem Siemens RS232 -Kabel (MLFB: 6ES7 901-1BF00-0XA0)
  • USB - mit einem Host-to-Host USB-Kabel
  • Ethernet - über eine TCP/IP Verbindung
  • MPI/PROFIBUS

Realisieren Sie zunächst eine der oben aufgeführten Verbindungen zwischen dem Projektierungsrechner und dem Visualisierungs-PC.
 
Nr. PC-Einstellungen am Visualisierungs-PC
(PC, auf dem die WinCC flexible Runtime übertragen wird)
1 Starten des RT Loader
Öffnen Sie den RT Loader unter "Start > SIMATIC > WinCC flexible 200x Runtime > WinCC flexible Runtime Loader"
Der RT Loader wird geöffnet.
2 Einstellungen
Betätigen Sie die Schaltfläche "Einstellungen".
Es öffnet sich das Menü zum einstellen der Transfer- und Verzeichnisseinstellungen.


Bild 01

Beschreibung der einzelnen Einstellungen

Verbindung - Kanal 1, seriell
Aktivieren Sie den Kanal 1, wenn die Runtime Datei seriell auf den Visualisierungs-PC übertragen werden soll.

Verbindung - Kanal 2
Aktivieren Sie den Kanal 2, wenn die Runtime Datei per MPI (PROFIBUS), USB oder Ethernet auf den Visualisierungs-PC übertragen werden soll.

Option Fernsteuerung
Setzen Sie die Checkbox bei "Fernsteuerung" (Remote Control), wenn der Visualisierungs-PC bzw. das SIMATIC Panel automatisch vom Runtimemodus in den Transfermodus wechseln soll.

Hinweis
Ist die Option Fernsteuerung aktiviert, beendet jeder Transferanstoß am Projektierungs-PC die PC Runtime automatisch und startet den Projekttransfer. Im Normalbetrieb der Anlage kann es durch ungewollte Transferanstöße zu einem Beenden der PC Runtime und damit zu einer nicht-Bedienbarkeit der Anlage kommen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, den automatischen Transfer nach Inbetriebnahme des Geräts zu deaktivieren. Der Transfer liefert vollen Zugang für alle Personen die in der Lage sind sich mit dem Gerät zu verbinden. Das beinhaltet die Möglichkeit, alle gespeicherten Information zu lesen und zu ändern. Der automatische Transfer wurde unter der Annahme entwickelt, dass das Gerät in einer geschützten industriellen Umgebung läuft, wenn der Dienst aktiviert wird.

Link zum Siemens Security Advisory
Siemens_Security_Advisory_SSA-460621_V1_2.pdf ( 73 KB )

Verzeichnisse - Projektierungsdatei
Sie können hier einen beliebiges Verzeichnis vorgeben.
In dieses vorgegebene Verzeichnis wird später die Runtime Datei "*.fwx" übertragen.

Verzeichnisse - Rücktransferdatei
Sie können hier einen beliebiges Verzeichnis vorgeben.
Wird beim Projektierungsrechner bei den Transfereinstellungen "Rücktransfer aktivieren" mit angewählt, wird beim Transfer das Projekt aus dem Quellformat (*.hmi) komprimiert und als Datei "*.pdz" in dieses vorgegebene Verzeichnis übertragen.

Verzeichnisse - Anwendung automatisch starten
Geben Sie hier das Verzeichnis an, in dem die "HmiRtm.exe" sich auf Ihrem Visualisierungs-PC befindet. Der Pfad ist in der Regel automatisch vom System vorgegeben.
Über die "HmiRtm.exe" wird die WinCC flexible Runtime gestartet, sofern im Projektierungsverzeichnis sich eine Projektierung befindet.

Verzeichnisse - Warten
Hier stellen Sie ein, wie viele Sekunden der RT Loader eingeblendet bleibt, bevor die Runtime gestartet wird (1 s, 3 s, 5 s, 10 s oder ständig).

Sprachen
Hier können Sie eine Sprache einstellen, in der der RT Loader angezeigt werden soll.

Wenn Sie dort alle Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie die Eingaben mit der "OK" Schaltfläche.

3 Transfer aktivieren
Nach dem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, betätigen Sie am RT Loader die Schaltfläche "Transfer".

Damit sind alle notwendigen Einstellungen am Visualisierungs-PC abgeschlossen.

Tabelle 01

Zurück:
 
Nr. PC-Einstellungen am Projektierungs-PC
(PC, von dem die WinCC flexible Runtime übertragen wird)
1 Transfereinstellung
Öffnen Sie die Transfereinstellungen über "Projekt > Transfer > Transfereinstellungen"
(alternativ wählen Sie das Symbol für die Transfereinstellungen).
  • Wählen Sie eine der möglichen Transferoptionen (Modus) aus.
    • Seriell
    • MPI/DP
    • USB
    • Ethernet
  • Vergeben Sie die entsprechende Adresse
  • Alternativ aktivieren Sie weitere Optionen


Bild 02

Hinweis
Der Übertragungsmodus muss bei beiden Rechner (Projektierungs-PC und Visualisierungs-PC) übereinstimmen.

Damit sind alle notwendigen Einstellungen am Projektierungsrechner abgeschlossen.

Um den Transfer anzustoßen betätigen Sie die Schaltfläche "Transfer".
Die Daten werden in das Verzeichnis, welches zuvor im RT Loader am Visualisierungs-PC vorgegeben worden sind, transferiert.

Tabelle 02

Zurück:
 
Nr. Einbinden des RT Loader in den Autostart
1 RT Loader in den Autostart einbinden
Nachfolgend wird an einem Beispiel erklärt, wie Sie den RT Loader in den Autostart einbinden können.
  • Öffnen Sie den Ordner, in dem die "HmiLoad.exe" (RT Loader) installiert ist.
    Die Datei befindet sich standardmäßig unter
    C:\Program Files\Siemens\SIMATIC WinCC flexible\WinCC flexible 200x Runtime\ HmiLoad.exe 
    (Der Pfad/Bezeichnungen kann je nach installierter Sprachversion des Betriebsystems abweichen).
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die "HmiLoad.exe" und erstellen Sie eine Verknüpfung über den Menüpunkt "Verknüpfung erstellen".
    Kopieren Sie anschließend diesen "Shortcut".
  • Öffnen Sie den Ordner "Startup" (Autostart) und kopieren Sie in diesen Ordner den zuvor kopierten "Shortcut".
    Der Ordner befindet sich im Laufwerk
    C:\Documents and Settings\Benutzername\Start Menu\Programs\Startup
    (siehe


Bild 03

Damit sind die erforderlichen Einstellungen abgeschlossen.

Bei jedem Neustart des Rechners wird zunächst der RT Loader gestartet und anschließend über den RT Loader die WinCC flexible Runtime.

2 WinCC flexible Runtime Datei in den Autostart einbinden
Sie können anstelle des RT Loader auch die Runtime Datei direkt in den Autostart einbinden.
Bei dieser Variante wird der "RT Loader" nicht benötigt.
Ein Transfer kann bei dieser Variante allerdings nicht automatisch angestoßen werden.

Nachfolgend wird an einem Beispiel erklärt, wie Sie die Runtime Datei (*.fwx) in den Autostart einbinden können.

  • Öffnen Sie den Ordner, in dem sich die WinCC flexible Runtime befindet (*.fwx).
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die *.fwx Datei und erstellen Sie eine Verknüpfung über den Menüpunkt "Verknüpfung erstellen". Kopieren Sie anschließend diesen "Shortcut".
  • Öffnen Sie den Ordner "Startup" (Autostart) und kopieren Sie in diesen Ordner den zuvor kopierten "Shortcut".
    Der Ordner befindet sich im Laufwerk
    C:\Documents and Settings\Benutzername\Start Menu\Programs\Startup
    (siehe


Bild 04

  • Über "Start > Programme > Startup" können Sie kontrollieren, dass die WinCC flexible Runtime Datei sich im "Autostart" befindet.


Bild 05

Damit sind die erforderlichen Einstellungen abgeschlossen.
Bei jedem Neustart des Rechners, wird die WinCC flexible Runtime Datei automatisch gestartet.

Tabelle 03

Zurück:
 
Nr. Manuelles kopieren der Runtime Datei "*.fwx" auf den Visualisierungs-PC
1 Manuelles kopieren der Runtime Datei "*.fwx" auf den Visualisierungs-PC
Anstelle der "Transferfunktion" können Sie auch die Runtime Datei direkt auf den Visualisierungs-PC kopieren und diese über den RT Loader starten.
Führen Sie dazu die nachfolgenden Schritte durch.
  1. Kopieren Sie die Runtime Datei "*.fwx" in den Ordner, den Sie im RT Loader unter "Einstellungen > Verzeichnisse > Projektierungsdatei" angegeben haben.
  2. Benennen Sie die "*.fwx" Datei nach "PDATA.fwx" um.
    Beispiel: Projekt_RT_01.Panel_1.fwx    =>    PDATA.fwx

Damit sind alle notwendigen Einstellungen für das manuelle Einbinden der Runtime Datei auf dem Visualisierungs-PC abgeschlossen.

Hinweis
Die Runtime Datei "*.fwx" wird automatisch auf Ihrem Projektierungsrechner erstellt, wenn Sie dort zuvor die Runtime gestartet haben.
Die Runtime Datei befindet sich im WinCC flexible Projektordner, in dem sich z.B. auch die "*.hmi" Datei befindet.

Tabelle 04

Zurück:
 
Nr. Problembehebung beim Transfer bzw. starten der Runtime
1 Visualisierungs-PC (Problembehebung beim Transfer bzw. starten der Runtime)
Wenn keine Verbindung zwischen Visualisierungs-PC und Projektierungs-PC zustande kommt bzw. die Runtime Datei nicht startet, überprüfen Sie bitte die nachfolgenden Einstellungen am Visualisierungs-PC.

Seriell
Ist die richtige COM-Schnittstelle angewählt?

MPI (PROFIBUS), Einstellungen in der PG/PC Schnittstelle überprüfen

  • PG/PC ist einziger Master am Bus: aktiviert
  • Adresse: muss unterschiedlich in Bezug zum Projektieurngs-PC sein
  • Baudrate: muss gleich sein in Bezug zum Projektieurngs-PC
  • Höchste Teilnehmer Adresse: muss gleich sein in Bezug zum Projektierungs-PC
  • Busabschlusswiderstand: angewählt
  • Verwendetes Kabel: z.B. PROFIBUS-Kabel verwenden

Ethernet

  • Computername oder IP-Adresse
  • SUB-Netz
  • Verwendetes Kabel

Fehlermeldungen

  • Keine Projektierung verfügbar. Bitte Transfer anstoßen!
    Kontrollieren Sie im RT Loader unter "Verzeichnisse - Projektierungsdatei" den vorgegebenen Ablagepfad und vergewissern Sie sich, dass dort eine Runtime Datei hinterlegt ist (PDATA.fwx).
  • Fehler beim Starten von WinCC Flexible RT. Bitte neu transferieren.
    Kontrollieren Sie im RT Loader unter "Verzeichnisse - Anwendung automatisch starten" den vorgegebenen Ablagepfad für die "HmiRtm.exe".
2 Projektierungs-PC (Problembehebung beim Transfer)
Wenn keine Verbindung zwischen Projektierungs-PC und Visualisierungs-PC zustande kommt, überprüfen Sie bitte die nachfolgenden Einstellungen am Projektierungs-PC.

Seriell
Ist die richtige COM-Schnittstelle angewählt?

MPI (PROFIBUS), Einstellungen in der PG/PC Schnittstelle überprüfen

  • PG/PC ist einziger Master am Bus: aktiviert
  • Adresse: muss unterschiedlich in Bezug zum Visualisierungs-PC sein
  • Baudrate: muss gleich sein in Bezug zum Visualisierungs-PC
  • Höchste Teilnehmer Adresse: muss gleich sein in Bezug zum Visualisierungs-PC
  • Busabschlusswiderstand: angewählt
  • Verwendetes Kabel: z.B. PROFIBUS-Kabel verwenden

Ethernet

  • Computername oder IP-Adresse
  • SUB-Netz
  • Verwendetes Kabel

Fehlermeldung

  • Eine Verbindung konnte nicht hergestellt werden.
    Überprüfen Sie Ihre Einstellungen, Schnittstellen, Kabel etc..
    Kontrollieren Sie die PG/PC Schnittstelle, Transfereinstellungen usw.
Tabelle 05

Vorsicht
Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.

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 Beitrags-ID:29054992   Datum:2012-04-04 
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