Liesmich-Datei zur CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ mit wichtigen Informationen zu den Produkten

 

 

 

Folgende Tabelle zeigt Ihr SIMATIC NET PC-Produkt mit den zugehörigen Softwarekomponenten (Setup-Modulen):

 

Installieren Sie zu Ihrem SIMATIC NET-Produkt (unten) die rechts aufgeführten Komponenten

SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008

SIMATIC NCM PC V5.4 + SP4 (Service Pack 4)

Industrial Ethernet

 

 

S7-1613

Ja

Ja

S7-REDCONNECT

Ja

 

Upgrade S7-REDCONNECT

Ja

 

TF-1613

Ja

 

SOFTNET-S7

Ja

Ja

SOFTNET-S7 Lean

Ja

Ja

SOFTNET-PG

Ja

 

 

 

 

SNMP OPC-Server

 

 

SNMP OPC-Server Basic

Ja

Ja

SNMP OPC-Server Extended

Ja

Ja

SNMP OPC-Server

Ja

Ja

 

 

 

PROFINET

 

 

PN OPC-Server

Ja

Ja

SOFTNET PN IO

Ja

Ja

 

 

 

PROFIBUS

 

 

S7-5613

Ja

Ja

DP-5613

Ja

Ja

FMS-5613

Ja

Ja

SOFTNET-S7

Ja

Ja

SOFTNET-DP

Ja

Ja

SOFTNET-DP Slave

Ja

Ja

CP 5613 (DP-Base-Programmierschnittstelle)

Ja

Ja

 

 

C79000-S8900-C016-12-13, © Siemens AG 2002 bis 2008

Diese Datei enthält wichtige Informationen zu den Produkten der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ für Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008 32 Bit.

 

Die Versionsnummer der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ ist V7.1.

 

Die CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ löst die CD „SIMATIC NET, PC Software „Edition 2007“ ab.

 

Zuerst werden die SIMATIC NET-PC-Produkte (Kapitel 1 bis 24), danach übergreifende Themen dargestellt.

 

Bitte lesen Sie das zu Ihrem Produkt gehörende Kapitel sorgfältig durch. Sofern weitere Kapitel unbedingt zu lesen sind, wird aus dem Produktkapitel darauf verwiesen.

Alle Autorisierungen (Lizenzen), die Sie für frühere Produkte besitzen (Edition 2007 oder älter) müssen ersetzt werden. Verwenden Sie hierfür unsere Upgrade-Produkte mit Upgrade-Lizenzen (Upgrade License Keys).

 

Die elektronische Version der Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der beiliegenden CD „SIMATIC NET, Manual Collection“ (Elektronische Handbücher).
SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auch im Internet:
http://supportauthoring.automation.siemens.com -> Abschnitt Selbsthilfe, geben Sie dort den Produktnamen ein; Redaktion: Im Suchbereich Handbücher/BA erscheint eine Liste von Dokumenten.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1 Kommunikationsprozessor CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2

2 DP-5613

3 S7-5613

4 FMS-5613

5 Kommunikationsprozessor CP 5511

6 Kommunikationsprozessor CP 5512

7 Kommunikationsprozessor CP 5611/CP 5611 A2/CP 5621

8 SOFTNET-S7 (für PROFIBUS)

9 SOFTNET-DP (für PROFIBUS)

10 SOFTNET-DP Slave (für PROFIBUS)

11 Kommunikationsprozessor CP 1613, CP 1613 A2

12 Kommunikationsprozessor CP 1623

13 S7-1613

14 TF-1613

15 S7-REDCONNECT und S7-REDCONNECT Upgrade

16 Kommunikationsprozessor CP 1512

17 Kommunikationsprozessor CP 1612

18 SOFTNET PN IO

19 SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet

20 SOFTNET-S7 Lean für Industrial Ethernet

21 SOFTNET-PG für Industrial Ethernet

22 PN OPC-Server

23 SNMP OPC-Server

24 DX OPC-Server

25 Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

26 Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

27 Hinweise zu License Keys

28 Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

29 Kompatibilität

30 Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

31 Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

32 Beispiele zu C-Programmierschnittstellen

33 Unterstützte Entwicklungsumgebungen bzw. Compiler

34 Routing

35 Betriebssysteme

 

 

1 Kommunikationsprozessor CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

Nachfolgende Nennungen des CP 5614 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5614, CP 5614 FO, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

 

 

1.1             Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

1.2         GSD-Dateihandhabung für Slave-Modul CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2

 

Hinweise zur Handhabung der Gerätestammdatei (GSD) finden Sie als FAQ unter der Beitrags‑ID 21687843 auf den Seiten des Siemens Customer Support http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/21687843.

 

 

1.3             Einschränkungen

 

FDL-Programmierschnittstelle

Der Dienst FDL-IDENT wird nicht unterstützt.

 

CP nicht deinstallieren/deaktivieren

Projektierte CPs dürfen nicht deinstalliert/deaktiviert werden.

Falls Sie das Software-Produkt WinAC einsetzen, dürfen die CPs nie deaktiviert werden.

 

Hotplugging

Die Kommunikationsprozessoren CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2 sind nicht für Hotplugging freigegeben.

 

User-spezifische Parametrierdaten in der GSD-Datei nicht verändern

User-spezifische Parametrierdaten in der GSD-Datei sollten im Parallelbetrieb mit FDL nicht verändert werden.

 

Rack-PC 840 V2 mit CP 5613 A2/CP 5614 A2 mit den Erzeugnisständen 1 und 2

Die Kommunikationsprozessoren CP 5613 A2/CP 5614 A2 mit den Erzeugnisständen 1 und 2 dürfen im Rack-PC 840 V2 nur in den PCI‑Steckplätzen 5, 6 und 8 betrieben werden.
Diese Einschränkung gilt nicht mehr ab dem Erzeugnisstand 3.

 

Erweiterte Adressierung bei DPC2

Die Subnetzadressierung wird bei DPC2 nicht unterstützt.

 

Busparameter empfangen

Busparameter empfangen wird nur vom Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ unterstützt.

 

Hyperthreading

Der Betrieb mit aktiviertem Hyperthreading ist nur beim CP 5613 A2 und CP 5614 A2 freigegeben.

Schalten Sie bitte für den Betrieb mit den übrigen CP 5613/CP 5614-Baugruppentypen das Hyperthreading im BIOS ab.

 

 

1.4             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Projektierung des CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2 als Slave

Die Projektierung des CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2 als Slave erfolgt über GSD-Dateien. Im Bedarfsfall können Sie sich an zwei Beispieldateien für den CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2 orientieren, die bei der Installation der Software in das Verzeichnis „<Installationsverzeichnis>\SIMATIC.NET\DP\DEMO_GSD“ kopiert werden. Diese Dateien können Sie in SIMATIC STEP 7/NCM PC importieren und entsprechend Ihrer Konfiguration ändern.

Falls Sie die Ident-Nummer des Slave benötigen, können Sie diese aus der zugehörigen GSD-Datei entnehmen.

 

Kommunikationsprozessoren CP 5613/CP 5614 stecken/entfernen

Wenn Sie einen weiteren Kommunikationsprozessor CP 5613/CP 5614 stecken oder einen gesteckten CP 5613/CP 5614 ziehen, werden alle projektierten CP 5613/CP 5614 aus dem Komponenten-Konfigurator entfernt. Die im Rechner gesteckten Baugruppen müssen gegebenenfalls neu konfiguriert werden.

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

Busparameter

Bitte beachten Sie, dass bei PG-Betrieb und fehlerhaft eingestellten Busparametern, nach Korrektur der Busparameter, ein Reset mit Neuanlauf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC‑Station einstellen“ erforderlich ist.

 

 

1.5             Hinweise zum Handbuch "Programmierschnittstelle DP-Base für CP 5613/CP 5614"

 

Verknüpfungen zu den Beispielprogrammen

Sie können die Beispielprogramme aus Ihrem Installationsverzeichnis starten.

Die im Kapitel 5 des Handbuchs beschriebenen Verknüpfungen in der Start-Leiste werden nicht mehr erstellt.

 

Zugangspunkt für das Transfer-Beispielprogramms für CP 5614

Das Transfer-Beispielprogramm für CP 5614 verwendet immer den Zugangspunkt "CP_L2_1:"

 

GSD-Datei für Slave-Eigenschaften des CP 5614

Die Slave-Eigenschaften des CP 5614 sind in der Datei „Siem80b4.GSD“ voreingestellt. Diese muss der übergeordnete DP-Master in die Konfiguration mit einbeziehen und die passenden I/O-Längen konfigurieren.

Dies kann zum Beispiel über SIMATIC NCM PC/STEP 7 durchgeführt werden.

 

2 DP-5613

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

 

 

2.1             Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt)

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

2.2             Einschränkungen

 

Kommunikationspartner

Der DP-Master des CP 5613 kann mit zertifizierten DP-Slaves betrieben werden. Mit nicht-zertifizierten Partnern wie z. B. S7-Slaves ist der volle Funktionsumfang nicht in allen Fällen garantiert.

Der DP-Slave des CP 5614 kann mit zertifizierten DP-Master-Stationen betrieben werden.

 

Kein Parallelbetrieb der Programmierschnittstellen DP-Base und DP-Lib

Das Produkt DP-5613 enthält die DP-Lib-Programmierschnittstelle und einige Programme zum Test der Funktionalität dieser Schnittstelle.

Beachten Sie bitte, dass der gleichzeitige Einsatz dieser Schnittstelle und der DP‑Base‑Programmierschnittstelle, die im Produkt „CP 5613/CP 5614 (DP-Base)“ enthalten ist, auf einem CP nicht möglich ist. Beide Produkte können zwar parallel installiert werden, aber es dürfen nur Programme auf einem CP gleichzeitig betrieben werden, die eine dieser Schnittstellen benutzen.

 

Der Funktionsaufruf „DP_get_pointer( )“ liefert Timeout beim Parallelbetrieb mit dem DP OPC‑Server zurück

Der DP OPC-Server benutzt die performante DP-Base-Schnittstelle zur Kommunikation.
Sie kann deshalb nicht gleichzeitig durch ein C-Anwenderprogramm benutzt werden. Eine Auswirkung der Doppelnutzung ist, dass der Funktionsaufruf „DP_get_pointer( )“ Timeout beim Parallelbetrieb mit dem DP OPC‑Server zurückliefert.

 

DPC2-Transport-Aufrufe werden nicht unterstützt

DPC2-Transport-Aufrufe werden vom CP 5613 nicht unterstützt.

 

Weitere Einschränkungen

Zu folgenden Themen siehe Kapitel 1.3, „Einschränkungen“:

·         FDL-Programmierschnittstelle

·         Hot plugging

·         Power PG mit CP 5613 A2/CP 5614 A2

·         Busparameter empfangen

·         Hyperthreading

 

 

2.3             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

DP-Master-Klasse-2-Dienste (DPMCL2-Programmierschnittstelle)

Wenn Sie DP-Master-Klasse-2-Dienste benutzen, dürfen Sie beim dp_mcl2_init( )-Aufruf die Master-Adresse der Datenbasis nicht verändern.

 

Weitere Informationen

Weiter Informationen erhalten Sie im Kapitel 1.4, „Hinweise zur Projektierung und Konfiguration“:

 

 

2.4             Allgemeine Hinweise

 

Ergänzung zu Handbuch DP-Programmierschnittstelle (C79000-G8900-C071-07), Band DPC1‑Programmierschnittstelle (C79000-B8900-C122-05), Hinweis 4, Kapitel 3.6, „dpc1_get_event“/„dpc1_get_event_sync“:

Liefert der Funktionsaufruf den Rückgabewert DPC1_ERROR_EVENT_NET zurück, so liegt ein Kommunikationsfehler vor.

Bei einem DPC1-Auftrag (event_type = DPC1_WRITE_EVENT, DPC1_READ_EVENT oder DPC1_ALARM_ACK_EVENT) sollte das Anwenderprogramm einen DPC1-fähigen Slave danach wieder neu initialisieren, sofern der Master sich im Zustand OPERATE oder CLEAR befindet.

Die Initialisierung erfolgt durch zweimaligen Aufruf der Funktion „dpn_set_slv_state“. Beim ersten Funktionsaufruf muss der DPC1-Slave heruntergefahren werden (Betriebsart DPN_SLV_DEACTIVATE). Nach dem Herunterfahren muss der DPC1-Slave durch den zweiten Funktionsaufruf wieder hochgefahren werden (Betriebsart DPN_SLV_ACTIVATE).

Beachten Sie, dass beim Herunterfahren der DPC1-Slave u. U. seine Ausgabedaten zurücksetzt.

 

Beschreibung der Funktion „dpn_fetch_alarm“

Bei alarmfähigen DPC1-Slaves müssen Alarme und sonstige Diagnosedaten mit Hilfe der Funktion „dpn_fetch_alarm“ ausgelesen werden.

Diese Funktion ist im Dokument „Erweiterung der DP-Programmierschnittstelle (zyklische Kommunikation) im Band „DP-Master-Programmierschnittstellen“ (C79000-G8974-C166-01) beschrieben (siehe CD „SIMATIC NET, Manual Collection“ ab 08/04).

 

 

3 S7-5613

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

 

3.1             Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

3.2             Einschränkungen

 

S7-Programmierschnittstelle: Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“

Bei der Auswertung der Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“ muss beim Auftreten von nicht erwarteten Werten die Funktion „s7_discard_msg“ aufgerufen werden, z. B. im Default-Zweig der entsprechenden Switch-Anweisung.

 

Weitere Informationen

Zu folgenden Themen siehe Kapitel 1.3, „Einschränkungen“:

·         Hot plugging

·         Busparameter empfangen

·         Hyperthreading

 

 

3.3             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

·       Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

·       Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

CP 5613 als MPI-Schnittstelle

Wenn Sie einen CP 5613 als MPI-Schnittstelle benutzten, achten Sie darauf, dass das PROFIBUS-Profil automatisch aktiviert wird, wenn kein Zugangspunkt mehr auf das MPI-Profil gemapped ist. Dies geschieht beispielsweise, wenn S7ONLINE der einzige Zugangspunkt für den CP 5613 war, von „CP5613_5614(MPI)“ auf „PC internal (local)“ gemapped wird und der CP 5613 weiterhin als MPI‑Schnittstelle benutzt werden soll.

 

Weitere Informationen

Weiter Informationen erhalten Sie im Kapitel 1.4, „Hinweise zur Projektierung und Konfiguration“:

 

 

4 FMS-5613

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

 

 

4.1             Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt)

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

4.2             Einschränkungen

 

Immer Zugriffsschutz bei FMS-Variablen

Beim Verbindungsaufbau überträgt jeder der beiden FMS-Partner die Information, ob ein Zugriffsschutz auf seine Variablen unterstützt wird oder nicht. Die PC-Seite liefert immer sinngemäß „es wird kein Zugriffsschutz unterstützt“, auch wenn ein Zugriffsschutz projektiert wurde. Unerlaubter lesender oder schreibender Zugriff wird von der PC-Seite dennoch abgelehnt.

 

Multi-Thread-Betrieb

Bitte beachten Sie, dass der Aufruf „fms_receive( )“ und die zugehörige Bearbeitungsfunktion im selben Thread ablaufen.

 

Hardware-Anforderungen

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Projektierung der FMS-Kommunikation mehr Leistung von Ihrem PC fordern können, als dieser in der Lage ist zu liefern. Wählen Sie in diesem Fall einen leistungsstärkeren PC oder schränken Sie Ihre Anforderungen bei der Projektierung ein.

 

Weitere Informationen

Zu folgenden Themen siehe Kap 1.3 „Einschränkungen“:

·          Hot plugging

·          Busparameter empfangen

 

 

4.3             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

CP 5613 als MPI-Schnittstelle

Wird ein CP 5613 als MPI-Schnittstelle benutzt, ist darauf zu achten, dass das PROFIBUS-Profil automatisch aktiviert wird, falls kein Zugangspunkt mehr auf das MPI-Profil gemapped ist (zu beachten wenn S7ONLINE auf PC internal (local) gemapped wird).

 

Weitere Informationen

Weiter Informationen erhalten Sie im Kapitel 1.4, „Hinweise zur Projektierung und Konfiguration“:

 

Hyperthreading

Weitere Informationen zum Thema Hyperthreading siehe Kapitel 1.3, „Einschränkungen“.

 

 

5 Kommunikationsprozessor CP 5511

 

Beachten Sie bitte auch die Installationsanleitung, die dem CP 5511 in Papierform beiliegt.

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

5.1             Einschränkungen

 

CP 5511

Der Betrieb des CP 5511 ist nur unter Windows XP freigegeben.

 

Kein Mehrprozessorsystem

Der CP 5511 ist nicht für den Betrieb in einem PC mit Mehrprozessorsystem freigegeben (z. B. Doppel-Pentium). Dies gilt auch für den Betrieb in einem PC mit aktiviertem Hyperthreading (BIOS).

 

Einschränkung mit Notebooks

Der CP 5511 ist nicht für das Notebook Compaq Armada 110 freigegeben.

 

Einschränkung mit SIMATIC Power PG

Der CP 5511 darf im SIMATIC Power PG nur auf dem vorderen Steckplatz (dem bildschirmnäheren Steckplatz) gesteckt werden.

 

Erweiterte Adressierung bei DPC2

Die Subnetzadressierung wird bei DPC2 nicht unterstützt.

 

 

5.2             Hinweise zur Inbetriebnahme

 

Entfernen eines CP 5511 aus dem PC

Bevor Sie einen CP 5511 aus dem PC entfernen, müssen folgende Schritte ausgeführt werden:

1.       Löschen Sie im Komponenten-Konfigurator den CP 5511.
Damit wird der CP in den PG-Betrieb versetzt.

2.       Klicken Sie doppelt auf das Symbol „Hardware entfernen oder auswerfen“ im Info-Bereich der Startleiste und deaktivieren Sie den CP 5511.

 

 

5.3             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Betrieb im PG 740 PIII

Stellen Sie beim Betrieb des CP 5511 im PG 740 PIII die BIOS-Option CARDBUS/PCMCIA-Slot vor der Installation auf „enable“.

 

 

6 Kommunikationsprozessor CP 5512

 

Beachten Sie bitte auch die Installationsanleitung/Produktinformation, die dem CP 5512 in Papierform beiliegt.

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

6.1             Einschränkungen

 

Erweiterte Adressierung bei DPC2

Die Subnetzadressierung wird bei DPC2 nicht unterstützt.

 

 

7 Kommunikationsprozessor CP 5611/CP 5611 A2/CP 5621

 

Beachten Sie bitte die Installationsanleitung, die dem CP 5611 in Papierform beiliegt.

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

7.1             Einschränkungen

 

Einschränkungen bei PCs

Wird ein SIMATIC Box PC 620 Compact Celeron 300 MHz mit zwei CP 5614 betrieben, kommt es beim Betrieb eines CP 5611 mit einer Datenübertragungsrate von 12 Mbit zu Störungen. Deswegen sollte der Betrieb eines CP 5611 mit zwei CP 5614 im SIMATIC Box PC 620 vermieden werden.

 

Erweiterte Adressierung bei DPC2

Die Subnetzadressierung wird bei DPC2 nicht unterstützt.

 

 

7.2             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator

In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.

Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Softwarewerkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden (Windows-Startleiste Start -> ... -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> PC-Station einstellen).

 

CP 5611 wird nicht mehr erkannt

Wird ein Kommunikationsprozessor CP 5611 nach Stecken in einem anderen PCI-Slot von der SIMATIC Umgebung nicht mehr erkannt, so sind im „Geräte-Manager“ unter SIMATIC NET alle CPs des Typs CP 5611 zu deinstallieren.

Stoßen Sie anschließend im Geräte-Manager die Funktion „nach neuer Hardware suchen“ an und folgen Sie den Hinweisen des Betriebssystems.

 

 

8 SOFTNET-S7 (für PROFIBUS)

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

8.1             Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

8.2             Einschränkungen

 

Kein Parallelbetrieb

Der Betrieb mehrerer SOFTNET-CPs in einem Rechner wird nicht unterstützt, außer der zweite CP wird ausschließlich zu Konfigurationszwecken mit STEP 7 verwendet.

Der Parallelbetrieb mehrerer Protokolle über SOFTNET-CPs wird nicht unterstützt.

 

Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator

In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.

Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Softwarewerkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden. (Windows-Startleiste Start -> ... -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> PC-Station einstellen).

 

Versionen

Wenn Sie den CP 5511 oder CP 5611 einsetzen, muss dieser CP mindestens den Hardware-Ausgabestand 4 haben.

 

CP 5411

Der CP 5411 wird von der SIMATIC NET-Software nicht mehr unterstützt.

 

CP 5511

Der CP 5511 wird von der SIMATIC NET-Software nur noch unter Windows XP unterstützt.

 

Einschränkungen bei der Projektierung von S7-Verbindungen

Alle Kommunikationsbaugruppen eines PC müssen im STEP 7-Projekt immer an ein Netzwerk angeschlossen werden, andernfalls funktionieren auch die S7-Verbindungen einer angeschlossenen Kommunikationsbaugruppe nicht.

 

S7-Programmierschnittstelle

Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“: Bei der Auswertung der Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“ muss beim Auftreten von nicht erwarteten Werten (z. B. im Default-Zweig der entsprechenden Switch-Anweisung) die Funktion „s7_discard_msg“ aufgerufen werden.

 

WLAN (Wireless LAN)

WLAN-PC-Baugruppen (Wireless LAN) werden nur mit PG-Funktionalität mit dem Protokoll TCP/IP unterstützt.

 

 

8.3             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

·          Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

·          Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

Meldung „CP 5611 wird nicht mehr erkannt“

Zum Problem „CP 5611 wird nicht mehr erkannt“ siehe Kapitel 7.2, „Hinweise zur Projektierung und Konfiguration“.

 

 

9 SOFTNET-DP (für PROFIBUS)

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

9.1             Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

9.2             Einschränkungen

 

Kein Parallelbetrieb

Der Betrieb mehrerer SOFTNET-CPs in einem Rechner wird nicht unterstützt, außer der zweite CP wird ausschließlich zu Konfigurationszwecken mit STEP 7 verwendet.

Der Parallelbetrieb mehrerer Protokolle über SOFTNET-CPs wird nicht unterstützt.

 

Versionen

Wenn Sie den CP 5511 oder CP 5611 einsetzen, muss dieser CP mindestens den Hardware-Ausgabestand 4 haben.

 

CP 5411

Der CP 5411 wird von der SIMATIC NET-Software nicht mehr unterstützt.

 

CP 5511

Der CP 5511 wird von der SIMATIC NET-Software nur noch unter Windows XP unterstützt.

 

DPC2-Transport-Aufruf wird nicht unterstützt

DPC2-Transport-Aufrufe werden nicht unterstützt.

 

 

9.3             Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator

In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.

Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Softwarewerkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden. (Windows-Startleiste Start -> ... -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> PC-Station einstellen).

 

Meldung „CP 5611 wird nicht mehr erkannt“

Zum Problem “CP 5611 wird nicht mehr erkannt“ siehe Kapitel 7.2, „Hinweise zur Projektierung und Konfiguration“.

 

 

9.4             Allgemeine Hinweise

 

Ergänzung zu Handbuch DP-Programmierschnittstelle (C79000-G8900-C071-07), Band DPC1-Programmierschnittstelle (C79000-B8900-C122-05)

Hinweis 4, Kapitel 3.6, „dpc1_get_event“/„dpc1_get_event_sync“:

Liefert der Funktionsaufruf den Rückgabewert DPC1_ERROR_EVENT_NET, liegt ein Kommunikationsfehler vor.

Bei einem DPC1-Auftrag (event_type = DPC1_WRITE_EVENT, DPC1_READ_EVENT oder DPC1_ALARM_ACK_EVENT) sollte das Anwenderprogramm einen DPC1-fähigen Slave danach wieder neu initialisieren, sofern der Master sich im Zustand Operate oder Clear befindet.

Die Initialisierung erfolgt durch zweimaligen Aufruf der Funktion „dpn_set_slv_state“. Beim ersten Funktionsaufruf muss der DPC1-Slave heruntergefahren werden (Betriebsart DPN_SLV_DEACTIVATE). Nach dem Herunterfahren muss der DPC1-Slave durch den zweiten Funktionsaufruf wieder hochgefahren werden (Betriebsart DPN_SLV_ACTIVATE).

Beachten Sie, dass beim Herunterfahren der DPC1-Slave u. U. seine Ausgabedaten zurücksetzt.

 

Beschreibung der Funktion „dpn_fetch_alarm“

Bei alarmfähigen DPC1-Slaves müssen Alarme und sonstige Diagnosedaten mit Hilfe der Funktion „dpn_fetch_alarm“ ausgelesen werden.

Diese Funktion ist im Dokument „Erweiterung der DP-Programmierschnittstelle (zyklische Kommunikation)“ beschrieben.

 

ERRATUM zur 1. Seite des Dokuments „DP-Master-Programmierschnittstellen“ (C79000-G8900-C071-07)

Entgegen der Aussage in der Tabelle, unterstützt SOFTNET-DP die DPC1-Programmierschnittstelle ab der Version 6.0.5.

 

 

10 SOFTNET-DP Slave (für PROFIBUS)

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

10.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

10.2        Einschränkungen

 

Kein Parallelbetrieb

Der Betrieb mehrerer SOFTNET-CPs in einem Rechner wird nicht unterstützt, außer der zweite CP wird ausschließlich zu Konfigurationszwecken mit STEP 7 verwendet.

Der Parallelbetrieb mehrerer Protokolle über SOFTNET-CPs wird nicht unterstützt.

 

Versionen

Wenn Sie als DP-Slave den CP 5511 oder CP 5611 einsetzen, muss dieser CP mindestens den Hardware-Ausgabestand 4 haben.

 

CP 5411

Der CP 5411 wird von der SIMATIC NET-Software nicht mehr unterstützt.

 

CP 5511

Der CP 5511 wird von der SIMATIC NET-Software nur noch unter Windows XP unterstützt.

 

Wartezeit zwischen Schreib-/Leseaufträgen bei CP 5512

Wird der CP 5512 als DP-Slave betrieben, muss die Pause zwischen einzelnen Schreib- Leseaufträgen mindestens 1 ms betragen, um eine Überlast der PC-CPU zu vermeiden.

 

 

10.3        Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator

In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.

Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Softwarewerkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden (Windows-Startleiste Start -> ... -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> PC-Station einstellen).

 

 

Aktiver/Passiver Slave

Die Baugruppen CP 5511, CP 5512, CP 5611 und CP 5621 können als aktiver Slave, das ist eine Spezialform eines Slaves, der gleichzeitig auch Master ist, oder als passiver Slave betrieben werden.

Im projektierten Betrieb können Sie in SIMATIC NCM PC oder STEP 7 einstellen, ob der Slave ein aktiver oder ein passiver Slave ist.

Zu beachten ist: Die Projektierung kann nicht auf einen passiven Slave von remote geladen werden.

Nur beim passiven Slave werden die Datenübertragungsgeschwindigkeit und die Stationsadresse aus der C-Schnittstelle übernommen.

Bei einem aktiven Slave werden die Werte in der Projektierung bzw. in „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ eingestellt, da sie für Master und Slave gemeinsam sind.

 

Meldung „CP 5611 wird nicht mehr erkannt“

Zum Problem „CP 5611 wird nicht mehr erkannt“ siehe Kapitel 7.2, „Hinweise zur Projektierung und Konfiguration“.

 

 

10.4        Allgemeine Hinweise

 

Ergänzung zu Handbuch DP-Programmierschnittstelle (C79000-G8900-C071-07),

Band DPC1-Programmierschnittstelle (C79000-B8900-C122-05)

Hinweis 4, Kapitel 3.6, „dpc1_get_event“/„dpc1_get_event_sync“:

Liefert der Funktionsaufruf den Rückgabewert DPC1_ERROR_EVENT_NET, liegt ein Kommunikationsfehler vor.

Bei einem DPC1-Auftrag (event_type = DPC1_WRITE_EVENT, DPC1_READ_EVENT oder DPC1_ALARM_ACK_EVENT) sollte das Anwenderprogramm einen DPC1-fähigen Slave danach wieder neu initialisieren, sofern der Master sich im Zustand OPERATE oder CLEAR befindet.

Die Initialisierung erfolgt durch zweimaligen Aufruf der Funktion „dpn_set_slv_state( )“.

Beim ersten Funktionsaufruf muss der DPC1-Slave heruntergefahren werden (Betriebsart DPN_SLV_DEACTIVATE). Nach dem Herunterfahren muss der DPC1-Slave durch den zweiten Funktionsaufruf wieder hochgefahren werden (Betriebsart DPN_SLV_ACTIVATE).

Beachten Sie, dass beim Herunterfahren der DPC1-Slave unter Umständen seine Ausgabedaten zurücksetzt.

 

 

11 Kommunikationsprozessor CP 1613, CP 1613 A2

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

Nachfolgende Nennungen des CP 1613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 1613 und CP 1613 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

 

Ab der CD „SIMATIC NET PC Software, Edition 2007“ werden die beiden Treiber für den CP 1613 (für industrielle Kommunikation und für den Büro-/NDIS-Zugang) durch einen gemeinsamen Treiber ersetzt. Dieser wird im Gerätemanager unter Netzwerkadapter angezeigt.

 

 

11.1        Einschränkungen

 

Nicht mit SOFTNET IE

Der Betrieb von SOFTNET IE über CP 1613 ist nicht möglich.

 

IP-Adressen

Die IP-Adresse für die Automatisierungsprotokolle über ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) muss unterschiedlich zur NDIS-IP-Adresse für die Kommunikation über PC-Netze sein.

 

CP über „Geräte-Manager“ deinstallieren/deaktivieren

Projektierte CPs dürfen nicht über den „Geräte-Manager“ deinstalliert/deaktiviert werden.

Falls Sie das Softwareprodukt WinAC einsetzen, dürfen die CPs nie deaktiviert werden.

 

Deaktivierung von Protokollen

Keines der Protokolle TCP/IP und ISO darf deaktiviert werden, da sie für den projektierten Betrieb zwingend erforderlich sind!

 

MIB- und Profil-Datei

In der Installationsanleitung der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ ist in Kapitel 3.2 beschrieben, dass für CP 1613 und CP 1623 spezielle MIB-Dateien in STEP 7 ab Version 5.4.5, bzw. NCM PC ab Version V5.4.4 beiliegen.

Dies ist nicht richtig. In STEP 7 bzw. NCM PC liegen allgemeine MIB-Dateien bei, die auch für den CP 1613 und CP 1623 gültig sind.

Am einfachsten ist es für CP 1613 und CP 1623 in STEP 7 bzw. NCM PC die passende Profildatei „cp1613_v10.txt“ bzw. „CP1623_v10.txt“ auszuwählen.

 

 

11.2        Hinweise zur Inbetriebnahme

 

Zwei TCP/IP-Adressen

Beim CP 1613 kann man bei der Konfigurierung 2 IP-Adressen einstellen, dies hat folgenden Grund:

Einerseits ist der Kommunikationsprozessor CP 1613 für den Betrieb mit Bürokommunikations­protokollen konzipiert, zum Beispiel TCP/IP. Die Bürokommunikationsprotokolle laufen im PC ab.

Andererseits kann der CP 1613 auch für Automatisierungszwecke mit den Siemens-Industrie­protokollen betrieben werden (SEND/RECEIVE, SAPI-S7, STEP 7 und TF). Diese Protokolle können wiederum entweder über das Transportprotokoll ISO oder TCP/IP abgewickelt werden. Beide Transportprotokolle laufen dabei in der Firmware des CP 1613 ab. Die Anbindung des TCP/IP-Transportprotokolls an die Siemens-Industrieprotokolle erfolgt nach der Spezifikation RFC 1006.

Im CP 1613 können somit insgesamt zwei TCP/IP-Transportprotokollfunktionen parallel betrieben werden:

·          Bürokommunikations-Anbindung

·          Anbindung der Siemens-Industrieprotokolle

Beiden Anbindungen müssen zur eindeutigen Identifizierung unterschiedliche TCP/IP-Adressen zugeordnet werden.

 

MAC-Adressen

Nach dem Einbau einer neuen CP 1613 Baugruppe ist stets deren aktive MAC-Adresse mit den MAC‑Adressen anderer CP 1613 oder sonstiger Ethernetbaugruppen zu vergleichen. Es ist sicherzustellen, dass alle Ethernetbaugruppen, die in einem Netz betrieben werden, unterschiedliche MAC-Adressen besitzen.

Wird die im Rechner gesteckte CP 1613 durch eine andere CP 1613 auf gleichem Steckplatz ersetzt, so erhält die neu gesteckte CP 1613 nach Rechnerneustart die MAC-Adresse der aus dem Rechner entfernten CP 1613.

Auch wenn die Baugruppe aus dem projektierten Betrieb genommen wird, besitzt sie weiterhin die MAC‑Adresse. Wenn diese nicht mehr ans Netz gehen soll, dann ändern Sie die MAC-Adresse oder deinstallieren Sie den CP.

Gehen Sie hierfür wie folgt beschrieben vor:

1.       Wählen Sie die entsprechende Baugruppe an und deinstallieren Sie diese, nachdem sie aus dem Komponentenkonfigurator (aus dem projektierten Betrieb) genommen wurde.

2.       Starten Sie den Rechner anschließend neu.

 

Uhrzeittelegramme

Beim Konfigurieren der Uhrzeitintervalle mit STEP 7 sind nur die Intervalle 1 s oder 10 s möglich.

 

CP 1613 wird im Gerätemanager als „Ethernet-Controller“ angezeigt

Wählen Sie die entsprechende Baugruppe an und deinstallieren Sie sie. Starten Sie anschließend den Rechner neu.

 

Treibersignatur wird nicht erkannt

Sporadisch kann es vorkommen, dass die Signatur des CP 1613-Treibers nicht erkannt wird.

Bestätigen Sie in diesem Fall den Warnhinweis des Betriebssystems mit „Ja“, um den Treiber

zu installieren.

 

Passiver Verbindungsaufbau bei CP 1613

Werden Verbindungen zum CP 1613 aufgebaut, so sollte der Verbindungsaufbau-Timeout nicht zu gering gewählt werden (z. B. bei 64 Verbindungen mehr als 8000 ms).

 

Deaktivierung der NDIS-Schnittstelle

Die NDIS-Schnittstelle des CP 1613 darf nicht deaktiviert werden. Die gebundenen Protokolle dürfen nur entfernt werden, falls der CP 1613 nicht im projektierten Betrieb ist.

 

 

11.3        Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

·         Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

·         Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

 

11.4        CP 1613-SNMP-Agent

 

Beschreibung

Ab Produktversion V6.0.5 enthält der CP 1613 in seiner Firmware den CP 1613-SNMP-Agenten (Simple Network Management Protocol-Agent). Der Agent antwortet auf die Anfragen eines SNMP‑Verwaltungssystems (SNMP-Manager), zum Beispiel des SNMP OPC-Servers. Eine Installation ist nicht notwendig. Er ist immer aktiv.

Der CP 1613-SNMP-Agent unterstützt SNMPv1 (SNMP-Version 1.0) und RFC 1213-MIBII-Objekte (MIB  —  Managed Information Base). Ist der CP 1613 stark beschäftigt, so kann sein Lebenszeichen-Timer, das SNMP-Item „sysUpTime“ bis zu 10 % langsamer laufen. Weitere Informationen zum SIMATIC NET SNMP-Dienst erhalten Sie im Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.

 

Adressierung

Der CP 1613-SNMP-Agent ist über die IP-Adresse des CP 1613 erreichbar (IP-Adresse für die Automatisierungsprotokolle über ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006))).

Daneben ist der Windows SNMP-Agent über die NDIS-IP-Adresse erreichbar (IP-Adresse für die Kommunikation über PC-Netze, falls diese konfiguriert ist). Weitere Informationen zum Windows SNMP-Dienst erhalten Sie in der Windows-Hilfe.

 

Konfiguration

Eine Konfiguration des CP 1613-SNMP-Agenten ist nicht notwendig. Der Benutzer kann jedoch die Objekte „sysLocation“, „sysContact“ und „sysName“ setzen. Dieser Vorgang erfolgt über das Netz mit einem SNMP-Verwaltungssystem. Diese Daten werden auf dem CP 1613 gespeichert. Bei einem Tausch des CP 1613 müssen diese Objekte deshalb erneut gesetzt werden.

 

Sicherheit

Aus Sicherheitsgründen können nur die folgenden Objekte „sysLocation“, „sysContact“ und „sysName“ gesetzt werden. Auf alle anderen Objekte kann nur lesend zugegriffen werden.

Zusätzliche Sicherheit bietet die Integration des SNMP-Agenten in die Firmware. Ein Zugriff auf die Daten des Rechners über SNMP ist dadurch ausgeschlossen.

Weitere Informationen zur Sicherheit erhalten Sie im Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.

 

Einschränkungen

Es werden nur die Communities „public“ (nur Leserecht) und „private“ (Lese- und Schreibrecht) unterstützt. Eine Umkonfigurierung oder ein Hinzufügen von Communities ist nicht möglich. Traps werden vom CP 1613‑SNMP-Agenten nicht gesendet.

 

 

12 Kommunikationsprozessor CP 1623

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

12.1        Einschränkungen

 

Allgemein

Die Einschränkungen des CP 1613 aus Kapitel 11.1 gelten auch für CP 1623.

 

XDB-Import wenn mehrere CP 1623 im Rechner stecken

Wenn mehrere CP 1623 im Rechner eingebaut sind, ist das Importieren einer Projektierung im Komponenten-Konfigurator (XDB-Import) nur möglich, wenn vorher im Programm „PC-Station einstellen“ die eingestellten Adressen der CP 1623-Kommunikationsprozessoren entsprechend der Projektierung angepasst wurden.

Wurden nur die MAC-Adressen projektiert, müssen nur die MAC-Adressen eingestellt werden.

Wurden nur die IP-Adressen projektiert, müssen nur die IP-Adressen eingestellt werden.

Wurden MAC- und IP-Adressen projektiert, müssen beide eingestellt werden.

 

Projektierung bei Mischbetrieb CP 1613/CP 1623

Wenn CP 1613 und CP 1623 gleichzeitig in einem Rechner verwendet werden und ein CP 1623 die Projektierung eines CP 1613 bekommen soll, muss die Baugruppenzuordnung in STEP 7/NCM PC angepasst werden.

Die Baugruppenzuordnung wird im Programm „HW Konfig“/„PC Konfig“ in den Objekteigenschaften der Baugruppe, Register „Zuordnung“ vorgenommen. Dort muss in den Eingabefeldern der benutzten Schnittstellenparametrierung die Schnittstelle des zu projektierenden CP 1623 eingetragen werden.

Dies muss für jeden CP 1623, der die Projektierung eines CP 1613 bekommen soll, individuell angepasst werden.

 

Port-Diagnose über SNMP

Über SNMP kann nur die Diagnose von Port 1 abgefragt werden.

 

Einschränkung bei XDB-Import

Bitte beachten Sie, dass ein XDB-Import nur dann durchgeführt werden darf, wenn im Komponenten-Konfigurator angezeigt wird, dass >alle< Komponenten durch kompatible ersetzt werden können.

 

STEP 5 Online

STEP 5 kann nicht über den CP 1623 Online betrieben werden.

Alternativ kann die serielle Schnittstelle zur S5-CPU oder zum S5-CP benutzt werden.

 

MIB- und Profil-Datei

In der Installationsanleitung der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ ist in Kapitel 3.2 beschrieben, dass für CP 1613 und CP 1623 spezielle MIB-Dateien in STEP 7 ab Version 5.4.5, bzw. NCM PC ab Version V5.4.4 beiliegen.

Dies ist nicht richtig. In STEP 7 bzw. NCM PC liegen allgemeine MIB-Dateien bei, die auch für den CP 1613 und CP 1623 gültig sind.

Am einfachsten ist es für CP 1613 und CP 1623 in STEP 7 bzw. NCM PC die passende Profildatei „cp1613_v10.txt“ bzw. „CP1623_v10.txt“ auszuwählen.

 

CP 1623 nach der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ installieren

Soll der CP 1623 unter Windows Vista oder unter Windows Server 2008 nach der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ installiert werden, verlangt Windows nach einem Datenträger für den „PowerPC-Prozessor“. Legen Sie daraufhin einfach die CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ ein und folgen Sie den weiteren Anweisungen.

 

 

12.2        Hinweise zur Inbetriebnahme

 

Allgemein

Die Hinweise zu CP 1613 aus Kapitel 11.2 gelten ebenfalls für CP 1623.

 

 

12.3        Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Mengengerüst- und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst- und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

·         Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

·         Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

 

12.4        CP 1623-SNMP-Agent

 

Beschreibung

Der CP 1623 enthält ab der ersten Version in seiner Firmware den CP 1623-SNMP-Agenten (Simple Network Management Protocol-Agent).

Die Hinweise zu CP 1613 aus Kapitel 11.4 gelten ebenfalls für CP 1623.

 

 

13 S7-1613

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

13.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0 HF1

·         Das Produkt ist auch mit CP 1623 betreibbar.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt)

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

13.2        Einschränkungen und Hinweise

 

PC-Netzbetrieb

PC-Netzbetrieb ist nur mit dem TCP/IP-Protokoll freigegeben.

 

Nummer ungleich Steckplatz

Bei mehr als einer gesteckten CP 1613 Baugruppe kann von der Nummer der Baugruppe, die durch die SIMATIC NET-Software vergeben wird, nicht auf deren Steckplatz geschlossen werden.

 

Einschränkungen bei der Projektierung von S7-Verbindungen

Alle Kommunikationsbaugruppen eines PC müssen im STEP 7-Projekt immer an ein Netzwerk angeschlossen werden, andernfalls funktionieren auch die S7-Verbindungen einer angeschlossenen Kommunikationsbaugruppe nicht.

 

Verbindungsüberwachung bei ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006))

Wenn eine Anwendung keine Empfangsressourcen bereitstellt, kann das Erkennen eines Verbindungsabbruchs (vom Verbindungspartner verursacht) einige Minuten dauern. Der Verbindungsaufbau zwischen zwei PCs mit CP 1613 kann unter Umständen einige Minuten dauern, wenn mehr als 32 Verbindungen aufgebaut werden sollen.

 

T-Kommunikation

Die T-Kommunikation wird von den SIMATIC NET PC-Produkten nicht unterstützt.

 

PC-PC-Kommunikation mit CP 1613 nach SOFTNET-S7 mit Fast Acknowledge

Eine Kommunikation eines PC mit einem Kommunikationsprozessor CP 1613 zu einem anderen PC mit SOFTNET-S7 über ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) ist dann nicht möglich, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:

·          PC mit CP 1613 sendet ausschließlich.

·          PC mit CP 1613 stellt keine Empfangsressource bereit.

·          „Fast Acknowledge ist eingeschaltet“ (Programm „PC-Station einstellen“).

Abhilfe: Fast Acknowledge bei SOFTNET-S7 ausschalten.

 

 

13.3        Hinweise zur Projektierung und Konfiguration

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

 

14 TF-1613

 

Beachten Sie bitte die für alle Software-Produkte zum CP 1613 gültigen Informationen im Kapitel 13, „Einschränkungen und Hinweise für alle Software-Produkte zum CP 1613“.

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

14.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Es wird nur Windows XP und Server 2003 unterstützt.

V7.0 HF1

·         Das Produkt ist auch mit CP 1623 betreibbar.

V7.0

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

·         Vista wird nicht unterstützt.

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

14.2        Einschränkungen

 

PDU-Größe

Der Parameter „PDU-Größe“ einer „Applikationsbeziehung“ darf den Wert 4000 nicht überschreiten! Er wird beim Erstellen einer Datenbasis mit dem Programm „COML TF“ eingestellt.

 

Auftrag „tf_astate_path“

Es darf nur ein asynchroner Auftrag des Typs „tf_astate_path“ gleichzeitig je Applikationsbeziehung aktiv sein.

 

Parallelbetrieb des TF-Protokolls mit anderen Protokollen

Der gleichzeitige Betrieb des TF-Protokolls mit anderen Protokollen ist auf einem CP 1613 Kommunikationsprozessor nicht erlaubt.

 

Einschränkung gegenüber TF-1413

TF-1613 unterstützt im Gegensatz zu TF-1413 das Multiplexen von TF-Verbindung nicht.

 

 

14.3        Hinweise zur Konfiguration und Projektierung

 

TF-Kommunikation über das ISO-Transportprotokoll

Die TF-Kommunikation ist nur über das ISO-Transportprotokoll möglich.

 

Anpassen der Datei stf_conf.dat

Bitte ändern Sie in der Datei „stf_conf.dat“ die Zeile:

SCP_device = /CP_H1_1:/SCP /* SCP device path name */
in:
SCP_device = /CP_H1_1:/AP /* SCP device path name */

Die Datei „stf_conf.dat“ muss in das Arbeitsverzeichnis der TF-Applikation kopiert werden!

 

COML TF

Im Programm „COML TF“ ist der Standard CP-Typ „CP 1413 TF“ kompatibel zum CP-Typ „CP 1613 TF“.

 

Projektierungsbeispiel

Ein Beispiel zur TF-Projektierung ist in folgenden Dateien beschrieben:

·         „Liesmich.txt“ im Verzeichnis „simatic net\tf1613\tf\sample“ beschreibt das Beispiel.

·         „h1tfcl1.txt“, „h1tfsv11.txt“ und „h1tfsv12.txt“ enthalten die beispielhaften Konfigurationsdateien im Verzeichnis „simatic net\tf1613\tf\sample\db“.

·         „h1.txt“ im Verzeichnis „simatic net\comh1tf“ beschreibt den Aufbau der TF-Konfigurationsdateien.

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

Parallele synchrone TF-Aufträge in unterschiedlichen Threads

Parallele synchrone TF-Aufträge in unterschiedlichen Threads einer Anwendung sind nicht zulässig.

 

Treibersignatur wird nicht erkannt

Sporadisch kann es vorkommen, dass die Signatur des CP 1613-Treibers nicht erkannt wird.

Bestätigen Sie in diesem Fall den Warnhinweis des Betriebssystems mit „Ja“, um den Treiber zu installieren.

 

 

15 S7-REDCONNECT und S7-REDCONNECT Upgrade

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

Beachten Sie bitte die Beschreibungen zur Hochverfügbarkeit im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“.

 

 

15.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

V7.0 HF1

·         Das Produkt ist auch mit CP 1623 betreibbar.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

15.2        Hinweise zum Produkt

 

Verwendung des Produkts „Upgrade S7-REDCONNECT“

Das Produkt „Upgrade S7-REDCONNECT“ ist für Anwender gedacht, die bereits das Produkt „S7‑1613“ (mit aktueller CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008) installiert haben und jetzt zusätzlich die Funktionen von „S7‑REDCONNECT“ nutzen wollen.

 

Notwendige License Keys bei „S7-REDCONNECT“

Sie benötigen für den Betrieb von „S7-REDCONNECT“ zwei License Keys, die je nach gekauften Produkten auf einem USB-Schlüssel-Stick oder auf zwei USB-Schlüssel-Sticks verteilt sind:

·         Autorisierung für das Produkt „S7-REDCONNECT“

·         Autorisierung für das Produkt „S7-1613“

 

 

15.3        Einschränkungen

 

Keine AUI-Kabel verwenden

Der CP 1613 verfügt über 2 Buchsen zum Anschluss von Netzwerkkabeln: die 15-polige Sub‑D‑Buchse mit Schiebeverriegelung, sowohl zum Anschluss eines AUI-Transceiver-Kabels (AUI  ‑  Attachment Unit Interface) als auch zum Anschluss eines ITP-Kabels (ITP  –  Industrial Twisted Pair), und die RJ45-Buchse zum Anschluss eines TP-Kabels (TP  –  Twisted Pair).

Verwenden Sie bei hochverfügbaren Verbindungen nur die 15-polige Sub-D-Buchse für ITP-Kabel oder die RJ45-Buchse für TP-Kabel, nicht aber die AUI-Schnittstelle für AUI-Transceiver-Kabel.

 

Nicht zwischen PCs

Redundante S7-Verbindungen zwischen PCs sind nicht möglich.

 

Pause bei Ausfall der Reserve-CPU

Beim Ausfall der Reserve-CPU eines H-Systems kann in der Kommunikation zum Master eine Pause von einigen Sekunden auftreten.

 

CP über Geräte-Manager deinstallieren/deaktivieren

Projektierte CPs dürfen nicht über den Geräte-Manager deinstalliert/deaktiviert werden.

Falls Sie das Software Produkt WinAC einsetzen, dürfen die CPs nie deaktiviert werden.

 

Deaktivierung von Protokollen

Keines der Protokolle TCP/IP und ISO darf deaktiviert werden, da sie für den projektierten Betrieb zwingend erforderlich sind!

 

Einschränkungen bei der Projektierung von S7-Verbindungen

Alle Kommunikationsbaugruppen eines PC müssen im STEP 7-Projekt immer an ein Netzwerk angeschlossen werden, andernfalls funktionieren auch die S7-Verbindungen einer angeschlossenen Kommunikationsbaugruppe nicht.

 

S7-Programmierschnittstelle: Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“

Bei der Auswertung der Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“ muss beim Auftreten von nicht erwarteten Werten die Funktion „s7_discard_msg“ aufgerufen werden, z. B. im Default-Zweig der entsprechenden Switch-Anweisung.

 

Sporadische Verbindungsabbrüche

·         Bei Verwendung älterer Versionen des CP 443-1 (bis „CP443-1 EX02“) können bei Stopp/Start-Umschaltungen einer H-CPU Verbindungsabbrüche auftreten; Abhilfe: Austausch des CP durch einen CP mit neuerer Version.

·         Bei kontinuierlich hoher CPU-Last auf dem PC kann es bei langsamen Netzkomponenten zu Verbindungsabbrüchen kommen; Abhilfe: Verwenden Sie vorzugsweise 100 Mbit/s, Vollduplex.

 

 

15.4        Hinweise zur Installation, Konfiguration und Projektierung

 

Benötigte Projektierungs-Software

Zur Projektierung der Verbindungen benötigen Sie folgende Software-Pakete:

·         STEP 7 V5.0 oder höher für 2-Wege-Kommunikation

·         STEP 7 ab V5.1 Service-Pack 4 für 4-Wege-Kommunikation

·         Optionspaket SIMATIC S7-H-Systeme; dieses Optionspaket ist ab STEP 7 V5.3 in STEP 7 enthalten.

 

Feste Parameterwerte

Einstellungen von Persistance-Count und Abort-Timeout über die SAPI-S7-Mini-DB haben bei hochverfügbaren S7-Verbindungen keine Wirkung. Bei diesen werden feste interne Werte verwendet, um die notwendigen kurzen Umschaltzeiten zu erreichen.

 

Wie Sie Hochverfügbarkeit projektieren

 

Schritt

Beschreibung

1

Geben Sie alle verwendeten Hardware-Komponenten Ihres Automatisierungssystems in STEP 7, HW Konfig ein. Dazu gehören sowohl die CPs in den SIMATIC S7-Stationen als auch die in den PCs verwendeten Benutzer-Applikationen und SIMATIC NET-Netzwerk­karten.

2

Danach können für die einzelnen Anwenderprogramme die zugehörigen hochverfügbaren S7‑Verbindungen projektiert werden:

·         Nach dem Speichern in HW Konfig parametrieren Sie für die CPs mit STEP 7, NetPro die Adressen und verbinden die CPs mit den zugehörigen Subnetzen.

·         Für den Parameter Verbindungstyp wählen Sie „S7-Verbindung hochverfügbar“.

·         Im Eigenschaftendialog wählen Sie durch Aktivieren des Kontrollkästchens „max. CP‑Redundanz“, ob Sie eine 2- oder 4-Wege-Redundanz für diese Verbindung wünschen.

3

Erzeugen Sie durch das Speichern und Übersetzen in NetPro die Datenbasen (SDB- und XDB-Dateien). Laden Sie die erzeugten Datenbasen auf die S7-Stationen und laden oder importieren Sie sie auf die projektierten PC-Stationen.

 

Nähere Hinweise finden Sie im Handbuch „Handbuch PC-Stationen in Betrieb nehmen (mit Advanced PC Configuration)“.

 

Bitte beachten Sie, dass bei jeder Änderung der Verbindungsprojektierung in STEP 7, NetPro die aktuelle Konfiguration auf die S7- und PC-Stationen geladen bzw. importiert werden muss.

 

Konfigurieren eines CP 443-1

Wenn Sie einen CP 443-1 in eine SIMATIC S7-Station einfügen, muss das Kontrollkästchen „Schnelle Umschaltung der Verbindung einschalten“ aktiviert werden (Dialogfeld „Eigenschaften – CP 443-1 ...“ ‑> Optionen -> Ethernet-Profil für hochverfügbare Verbindungen -> Schnelle Umschaltung der Verbindung einschalten).

 

Keine TF-Datenbasis aktivieren

Beim Betrieb von hochverfügbaren Verbindungen darf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ unter „benutzte Schnittstellenparametrierung“ -> Eigenschaften -> TF-Protokoll keine (!) Datenbasis (LDB-Datei) aktiviert sein.

Die Verwendung von LDB-Dateien zur Verbindungsprojektierung ist aus Gründen der Kompatibilität zu älteren Produkten unter dem Betriebssystem Windows 2000 vorgesehen und ist beim Betrieb von hochverfügbaren Verbindungen über den selben CP nicht freigegeben.

 

Wie 4-Wege-Redundanz funktioniert

Wenn Sie Ihre hochverfügbare S7-Verbindung mit maximaler CP-Redundanz (4 Wege) projektiert haben, so wird nach Ausfall des Produktiv- oder Reservepfads ein anderer Verbindungsweg aufgebaut (sofern verfügbar). Der Umschaltvorgang kann je nach Konfiguration einige Sekunden bis einige Minuten dauern.

Die Verbindung ist dann wieder im Zustand redundant (über einen neuen Weg).

Beachten Sie bitte, dass je nach Projektierung die beiden Verbindungswege jetzt möglicherweise über nicht-redundante Komponenten führen (nicht-ideale Redundanz). Danach kann eine weitere, redundant vorhandene, Komponente ausfallen, ohne dass die S7-Kommunikation gestört wird (sofern sie nicht von beiden Wegen verwendet wird).

Weitere Informationen finden Sie im Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

Treibersignatur wird nicht erkannt

Sporadisch kann es vorkommen, dass die Signatur des CP 1613-Treibers nicht erkannt wird.

Bestätigen Sie in diesem Fall den Warnhinweis des Betriebssystems mit „Ja“, um den Treiber zu installieren.

 

 

15.5        „S7-Verbindungs-Diagnose“

 

Anwendungsgebiet

Dieses Programm erleichtert Ihnen die Inbetriebnahme von hochverfügbaren Verbindungen und informiert Sie darüber, ob eine Störung auf einem bestimmten Verbindungsweg vorliegt.

 

Start

Die Benutzung des Diagnoseprogramms setzt voraus, dass Sie eine STEP 7-Projektierung geladen haben.

Sie starten das Diagnoseprogramm über den SIMATIC-Pfad (Windows-Startmenü Start -> ... -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> S7-Verbindungsdiagnose).

 

Online Hilfe

Klicken Sie auf den Menübefehl ? -> Hilfe Themen, um Informationen über dieses Programm zu erhalten.

 

Umgang mit Speicherschutzverletzung

Falls in einer Anwendung, die mit S7-REDCONNECT arbeitet, eine Speicherschutzverletzung auftreten sollte oder sie aus einem anderen Grund nicht mehr reagiert, wird unter Umständen die Anzeige im Diagnoseprogramm nicht mehr aktualisiert.

In diesem Fall müssen Sie das Diagnoseprogramm und alle Anwendungen, die S7-Verbindungen verwenden, schließen und neu starten.

 

Software-Diagnoseschnittstelle

Es ist auch möglich, die Diagnosedaten von einem eigenen Anwenderprogramm auszulesen. Siehe Kapitel „Diagnosedienste für hochverfügbare Verbindungen“ im Handbuch „S7-Programmierschnitt­stelle“.

 

 

16 Kommunikationsprozessor CP 1512

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

16.1        Hinweise

 

Aktuelle Treiberdiskette (ausschließlicher PC-Netzbetrieb)

Vergleichen Sie bitte die Version dieses SIMATIC NET CP 1512-Software-Produkts mit der Version Ihrer Treiberdiskette.

WENN die Version des SIMATIC NET CP 1512-Software-Produkts neuer ist als die Ihrer Treiberdiskette,

DANN erstellen Sie sich bitte eine neue Treiberdiskette, indem Sie den Inhalt des Verzeichnisses (…\SW\cp1512_cp1612\cp1512) auf eine leere Diskette kopieren und diese als Treiberdiskette verwenden.

 

 

16.2        Einschränkungen

 

Anzahl Baugruppen

Pro Rechner darf nur eine (1) Baugruppe gesteckt werden.

 

Unterstützte Betriebssysteme

CP 1512 ist unter Windows Vista nicht freigegeben.

 

 

17 Kommunikationsprozessor CP 1612

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

17.1        Hinweise

 

Aktuelle Treiberdiskette (ausschließlicher PC-Netzbetrieb)

Vergleichen Sie bitte die Version dieses SIMATIC NET CP 1612-Software-Produkts mit der Version Ihrer Treiberdiskette.

WENN die Version des SIMATIC NET CP 1612-Software-Produkts neuer ist als die Ihrer Treiberdiskette,

DANN erstellen Sie sich bitte eine neue Treiberdiskette, indem Sie den Inhalt des Verzeichnisses (…\SW\cp1512_cp1612\cp1612) auf eine leere Diskette kopieren und diese als Treiberdiskette verwenden.

 

 

17.2        Einschränkungen

 

Rechner pro Baugruppe

Pro Rechner darf nur eine (1) Baugruppe im projektierten Betrieb verwendet werden.

 

Hotplugging

Der Kommunikationsprozessoren CP 1612 ist nicht für Hotplugging freigegeben.

 

 

18 SOFTNET PN IO

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

18.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Vista,

·         Windows Server 2003 und

·         Windows Server 2008 werden unterstützt.

V7.0

·         SN PN IO wird nur mit Windows XP unterstützt.

·         OPC Data Access 3.0 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

 

 

18.2        Hinweise zum Produkt

 

Applikationen neu übersetzen

Zu SN PN IO gab es Verbesserungen, die nicht rückwirkungsfrei sind. Daher sollten Applikationen, die die C-Schnittstelle von SN PN IO verwenden, neu übersetzt werden.

 

Makro „PNIO_SOFTNET“ definieren

In einer SOFTNET PN IO-Applikation, die die C-Schnittstelle von SOFTNET PN IO verwendet, muss das Makro PNIO_SOFTNET definiert werden, bevor Header-Dateien eingebunden werden.

 

 

18.3        Einschränkungen

 

Anzahl Netzwerkkarten

Es darf maximal eine (1) Netzwerkkarte mit SOFTNET PN IO betrieben werden.

 

Deaktivieren von Ethernet-Netzwerkkarten

Ethernet-Netzwerkkarten dürfen nicht deaktiviert werden.

 

Deaktivierung von Protokollen

Keines der Protokolle TCP/IP, PROFINET IO RT und ISO darf deaktiviert werden, da sie für den projektierten Betrieb zwingend erforderlich sind!

 

Schreiben einzelner Module einer ET 200S

Das Schreiben einzelner Module einer ET 200S-Station ist erst möglich, nachdem alle Module dieser Station (mit Status=Good) beschrieben wurden.

Dies gilt sowohl im Anlauf als auch bei Stationswiederkehr nach Stationsausfall.

Diese Einschränkung ist durch den Firmware-Stand der ET 200S bedingt und entfällt ab Version V2.0.0.

 

Aktualisierungszeiten für den zyklischen Datenaustausch

Die von STEP 7 vorgeschlagene Aktualisierungszeit muss bei größerer Hardware-Konfiguration folgendermaßen erhöht werden:

·         bis 16 Devices: 8 ms

·         bis 32 Devices: 16 ms

·         bis 64 Devices: 32 ms

Die oben gemachten Angaben gelten unter Betriebsart 100 Mbit Vollduplex.

 

Betrieb mit CP 1613 oder CP 1623

Der Betrieb von SN PROFINET IO ist über CP 1613 oder CP 1623 nicht möglich.

 

Einschränkungen bei der PROFINET IO-Base-Anwenderprogrammierschnittstelle

Die Verwendung des Betriebszustands CLEAR ist in der vorliegenden Version nicht ausreichend, um die IO-Devices in den sicheren Zustand zu schalten. Zusätzlich muss für alle Module die Funktion „PNIO_data_write“ mit Parameter „IOLocState=BAD“ aufgerufen werden.

Die Funktion „PNIO_data_read“ kann auch im Betriebszustand CLEAR ausgeführt werden.

Die Verwendung des Betriebszustands CLEAR ist entsprechend auch mit der OPC-Schnittstelle über das Item „&mode( )“ und „&modeval( )“ nicht freigegeben.

Die Funktion „PNIO_close“ darf nur im Betriebszustand OFFLINE aufgerufen werden.

Der Benutzer darf „PNIO_set_mode“ erst dann erneut aufrufen, wenn ein vorhergehender „PNIO_set_mode“-Auftrag mit PNIO_CBE_MODE_IND quittiert wurde.

PNIO_rec_read_req (Datensatzleseauftrag senden): Parameter „Length“

Parameter „Length“: Maximale Länge des Datensatzes (in Byte), der vom IO-Device übertragen werden soll. Der Zeiger auf den Datensatz und dessen wirkliche Länge wird dem Callback-Ereignis PNIO_CBE_REC_READ_CONF zurückgeliefert.

Callback-Ereignis PNIO_CBE_REC_READ_CONF (Ergebnis eines Datensatzleseauftrags melden)

Parameter „Length“: Länge des übertragenen Datensatzes (in Byte) auf den „pBuffer“ zeigt.

Parameter „pAddr“: Adresse des Moduls des Geräts, von dem der Datensatzleseauftrag beantwortet wurde.

 

Hyperthreading

Bei PCs mit aktiviertem Hyperthreading kann der Hochlauf der PROFINET IO-Anlage länger dauern (einige Minuten); Abhilfe: Abschalten des Hyperthreading (BIOS).

 

Datensätze

Diese Version unterstützt das Lesen von Datensätzen nur bis zu einer Länge von 480 Byte.

 

„Erreichbare Teilnehmer“ und „Ethernet-Adresse vergeben“ während PROFINET IO-Betrieb

Während des Betriebs eines PROFINET IO-Anwenderprogramms darf über dieselbe Ethernet-Schnittstelle die Funktion „Erreichbare Teilnehmer“ in STEP 7 oder die Funktion „Ethernet-Adresse vergeben“ in NCM S7-Diagnose nicht ausgeführt werden. Beenden Sie zuerst Ihr PROFINET IO-Anwenderprogramm oder verwenden sie verschiedene Ethernet-Schnittstellen.

 

Download während PROFINET IO-Betrieb

Während des Betriebs eines PROFINET IO-Anwenderprogramms darf kein Download einer Projektierung erfolgen. Beenden Sie zuerst Ihr PROFINET IO-Anwenderprogramm.

 

XDB-Import nicht im „Offline Modus“

Während des XDB-Imports eines SOFTNET PN IO-Projekts darf das Optionskästchen „Im Offline Modus arbeiten“ nicht aktiviert werden. Anderenfalls werden Aufrufe für die PROFINET IO-Base-Schnittstelle mit der Fehlermeldung „PNIO_ERR_INVALID_CONFIG“ abgelehnt.

 

 

18.4        Hinweise zur Konfiguration und Projektierung

 

Netzwerkbrücke

Mit einer Netzwerkkarte, die einer „Netzwerkbrücke“ hinzugefügt wurde, ist der Betrieb mit SOFTNET Industrial Ethernet nicht möglich.

Wenn Sie eine Netzwerkkarte für SIMATIC NET-Produkte verwenden wollen, die in einer „Netzwerkbrücke“ eingesetzt ist, müssen Sie sie vor der Installation der CD „SIMATIC NET, Software CD“ aus der „Netzwerkbrücke“ entfernen.

 

Deaktivierte Netzwerkkarten

Beim Installieren der SIMATIC PC-Software über ältere Versionen, werden deaktivierte Netzwerkkarten wieder aktiviert.

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

Netzwerkkarte für projektierten Betrieb anmelden

Eine Netzwerkkarte ist nur dann für den projektierten Betrieb anzumelden, wenn vor Rechnerneustart die Projektierung mit STEP 7/NCM PC auf die PC-Station geladen oder über eine XDB-Datei importiert wird.

 

PROFINET IO OPC-Server und Sicherheitseinstellungen

Wurde im Programm „PC-Station einstellen“ im Dialog „Sicherheit“ die Schaltfläche „Sperren...“ gedrückt, müssen Sie zur erneuten remote Kommunikation über den PROFINET IO OPC-Server vorher die Schaltfläche „Freischalten“ (remote Basis- und OPC-Kommunikation) betätigen.

 

Windows Update und Sicherheitseinstellungen

Wenn die CD „SIMATIC NET, Software CD“ auf einem noch nicht hochgerüsteten Betriebssystem installiert werden soll, dann muss erst die Hochrüstung auf Windows XP mit SP2 erfolgen und anschließend die Installation der CD „SIMATIC NET, Software CD“.

Unter dem  Betriebssystem Windows XP SP2 ist es notwendig, dass Sie im Programm „PC-Station einstellen“ im Dialog „Sicherheit“ zur erneuten remoten Kommunikation über den PROFINET IO OPC-Server vorher die Schaltfläche „Freischalten“ (remote Basis- und OPC-Kommunikation) betätigen.

 

 

19 SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

19.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

19.2        Einschränkungen

 

Anzahl Netzwerkkarten

Es darf maximal eine (1) Netzwerkkarte mit SOFTNET-S7 betrieben werden.

 

Deaktivieren von Ethernet-Netzwerkkarten

Ethernet-Netzwerkkarten dürfen nicht deaktiviert werden.

Deaktivierung von Protokollen

Keines der Protokolle TCP/IP, PROFINET IO RT und ISO darf deaktiviert werden, da sie für den projektierten Betrieb zwingend erforderlich sind!

 

Hinweis zur SEND/RECEIVE-Programmierschnittstelle und zu OPC, Verwendung von Expedited Data über ISO-Verbindungen

Falls auf einer SEND/RECEIVE-ISO-Verbindung Datenpakete des Typs „Expedited Data“ übertragen werden, muss die empfangende Applikation auf Seiten des PCs stets dafür Sorge tragen, dass diese Daten auch entgegengenommen werden. Andernfalls kann es auf Grund der Pufferung dieser Datenpakete zu einem Speicherengpass kommen, der schließlich zum Abbau dieser Verbindung führen kann.

Das bedeutet: Wenn Sie über Ihr OPC-Anwenderprogramm eine ISO-Verbindung benutzen, muss ein Empfangs-Item auf dieser Verbindung aktiviert sein.

 

Segmentgrößen bei SEND/RECEIVE

Bei SEND/RECEIVE werden Nachrichten mit maximal 4 Kbyte Nutzdaten unterstützt.

 

Einschränkungen bei der Projektierung von S7-Verbindungen

Alle Kommunikationsbaugruppen eines PC müssen im STEP 7-Projekt immer an ein Netzwerk angeschlossen werden, andernfalls funktionieren auch die S7-Verbindungen einer angeschlossenen Kommunikationsbaugruppe nicht.

 

S7-Programmierschnittstelle

Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“: Bei der Auswertung der Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“ muss beim Auftreten von nicht erwarteten Werten, z. B. im Default-Zweig der entsprechenden Switch-Anweisung, die Funktion „s7_discard_msg“ aufgerufen werden.

 

T-Kommunikation

Die T-Kommunikation wird von den SIMATIC NET PC-Produkten nicht unterstützt.

 

Abfallende Verbindungen

Wenn die Anzahl der Eingangsbuffer des verwendeten CPs kleiner ist als die Anzahl der Pakete, die vom Netz kommen, dann kann es zu Verbindungsabbrüchen kommen.

 

Hohe Verbindungsanzahl mit langen Telegrammen

Wenn die Anzahl der Verbindungen groß ist (beispielsweise über 32) und die PDU-Länge über 960 Byte beträgt, dann sollte man Fast-Acknowledge abschalten, da es sonst zu einer Telegramm-Überlast kommt.

 

 

19.3        Hinweise zur Konfiguration und Projektierung

 

Besondere Parametereinstellung

Wenn Sie eine projektierte ISO-Transport-Verbindung zwischen einem PG/PC und einem SIMATIC-Automatisierungsgerät betreiben wollen, verwenden Sie bitte die unten stehenden Parametereinstellungen im SIMATIC-Automatisierungsgerät.

 

Parameter

Wert

Retransmission Time für Data Transfer

2000 ms oder größer

Retransmission Max. Count für Data Transfer

10 oder größer

 

Kleinere Werte, zum Beispiel die werkseitig voreingestellten Werte (Default-Werte), können unter Umständen zu unerwünschten Verbindungsabbrüchen führen.

 

Multiprotokollbetrieb

Multiprotokollbetrieb bedeutet, dass Sie mit dem S7-Protokoll und dem SEND/RECEIVE-Protokoll gleichzeitig kommunizieren können. Bei jedem dieser Protokolle können Sie wählen, ob Sie das Transportprotokoll ISO oder ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) nutzen wollen.

 

Meldung „MAC-Adresse nicht vorhanden in PC-Station einstellen“

Wenn Sie im Programm „PC-Station einstellen“ die Meldung erhalten, dass die MAC-Adresse nicht vorhanden ist, ist wahrscheinlich versehentlich das „SIMATIC Industrial Ethernet (ISO)“-Protokoll gelöscht worden. Installieren Sie es neu.

 

Netzwerkbrücke

Mit einer Netzwerkkarte, die einer „Netzwerkbrücke“ hinzugefügt wurde, ist der Betrieb mit SOFTNET Industrial Ethernet nicht möglich.

Wenn Sie eine Netzwerkkarte für SIMATIC NET-Produkte verwenden wollen, die in einer „Netzwerkbrücke“ eingesetzt ist, müssen Sie sie vor der Installation der CD „SIMATIC NET, Software CD“ aus der „Netzwerkbrücke“ entfernen.

 

Deaktivierte Netzwerkkarten

Beim Installieren der SIMATIC PC-Software über ältere Versionen, werden deaktivierte Netzwerkkarten wieder aktiviert.

 

Mehrere IP-Adressen

Für die S7-Verbindungen kann nur die letzte IP-Adresse aus der IP-Adressliste verwendet werden.

IP-Adressliste siehe Dialog: „Erweiterte TCP/IP Einstellungen“.

 

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen

Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15227599

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/15227599

 

Netzwerkkarte für projektierten Betrieb anmelden

Eine Netzwerkkarte ist nur dann für den projektierten Betrieb anzumelden, wenn vor Rechnerneustart die Projektierung mit NCM PC/STEP 7 auf die PC-Station geladen oder über eine XDB-Datei importiert wird.

 

Verbindungs-Überwachung-Zeiten abstimmen

In STEP 7/NCM PC, HW Konfig kann im Register „Optionen“ einer Industrial Ethernet SOFTNET-Baugruppe die Verbindungsüberwachungszeit gewählt werden. Diese sollte geringer sein, als der Wert von Verbindungsaufbau-Timeout und Auftrags-Timeout im Register „OPC“ des Dialogs „Eigenschaften - S7-Verbindung“ in STEP 7/NCM PC, NetPro.

 

Hinweis speziell für „SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet“:

Veralteter STEP 7-Hardware-Katalog

SOFTNET-S7 unterstützt ab V6.0 64 Verbindungen.

STEP 7 bis V5.1 SP2 zeigt das im Hardware-Katalog noch nicht an.

 

Programm „PC-Station einstellen“ erkennt in Einzelfällen Ein- oder Ausbau nicht

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass das Programm „PC-Station einstellen“ den Ein- oder Ausbau einer Baugruppe nicht erkennt. Starten Sie in diesem Fall den Rechner neu.
Hinweis: Wenn „PC-Station einstellen“ die Baugruppe nach dem Einbau nicht erkannt hat, kann die Baugruppe danach auch nicht über SIMATIC NET kommunizieren.

 

Übertragungsgeschwindigkeit auf einem separaten Netzwerk nicht zufriedenstellend

Wenn die Übertragungsgeschwindigkeit auf einem separaten Netzwerk nicht zufriedenstellend sein sollte, überprüfen Sie folgende Bedingungen:

·       Sie haben zwei SOFTNET IE-Netzwerkkarten in einen PC eingebaut

·       Die erste Netzwerkkarte wird für SIMATIC NET-Produkte verwendet

·       Die zweite Netzwerkkarte kommuniziert über das separate Netzwerk

Um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen, löschen Sie unter den Windows Netzwerkeinstellungen den Gateway-Eintrag der Netzwerkkarte, die von SIMATIC NET-Produkten verwendet wird.

 

 

20 SOFTNET-S7 Lean für Industrial Ethernet

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 30, „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

20.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

Hinweise

·       Für „SOFTNET-S7 Lean für Industrial Ethernet“ gelten die gleichen Einschränkungen wie für „SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet“ in Kapitel 19.2, „Einschränkungen“.

·       Für „SOFTNET-S7 Lean für Industrial Ethernet“ gelten die gleichen Hinweise zur Konfiguration und Projektierung wie für SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet in Kapitel 19.3, „Hinweise zur Konfiguration und Projektierung“.

 

 

21 SOFTNET-PG für Industrial Ethernet

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

21.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

21.2        Einschränkungen

 

Nur PG-Funktionen

Das Produkt „SOFTNET-PG“ erlaubt nur den Betrieb von PG-Funktionen (STEP 7/STEP 5).

 

Anzahl Netzwerkkarten

Es darf maximal eine (1) Netzwerkkarte mit SOFTNET-PG betrieben werden.

 

 

21.3        Hinweise zur Konfiguration und Projektierung

 

Weitere Informationen

Zu folgenden Themen siehe Kapitel 19.3, „Hinweise zur Konfiguration und Projektierung“:

·         Meldung MAC-Adresse nicht vorhanden in PC-Station einstellen

·         Netzwerkbrücke

·         Deaktivierte Netzwerkkarten

 

 

22 PN OPC-Server

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

22.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit und Vista SP1 werden nicht unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

·         Unterstützung von allgemeinen Struktur- und mehrdimensionalen Feldelementen.

·         Aufhebung der Verbindungsanzahlbeschränkung durch einen Thread-Pool.

V6.4

·         Windows Server 2003 mit SP1 und Windows Server 2003 R2 werden unterstützt.

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

 

 

22.2        Einschränkungen

 

Verzögerte Recovery-Funktion nach Verbindungsabbruch

Durch die vorhandene Verbindungsüberwachung erkennt der PN OPC-Server einen Verbindungsabbruch. Die Wiederaufnahme der Verbindung und damit der Wechsel der Qualität der Items von „UNGÜLTIG“ auf „GUT“ kann allerdings bis zu einigen Minuten dauern.

Das Löschen aller Protokolle außer „Verbindungsorientiertes TCP/IP“ kann das Wiederherstellen der Verbindung beschleunigen.
Gehen Sie wie folgt beschrieben unter Windows XP
/Windows Server 2003/Windows Server 2008 vor:

 

Schritt

Beschreibung

1

Rufen Sie das Dialogfeld „Ausführen“ im Windows-Startmenü auf.

2

Geben Sie „dcomcnfg“ ein und bestätigen Sie mit „OK“.

Reaktion

Das Dialogfeld „Komponentendienste“ erscheint.

3

Gehen Sie auf der linken Seite des Dialogfelds in der Baumdarstellung auf „Arbeitsplatz“ (Konsolenstamm -> Komponentendienste -> Computer -> Arbeitsplatz).

4

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Arbeitsplatz“ und wählen Sie im erscheinenden Dialogfeld „Eigenschaften“ aus.

5

Wählen Sie im Dialogfeld „Eigenschaften von Arbeitsplatz“ das Register „Standardproto­kolle“ aus.

6

Löschen Sie im Listenfeld „DCOM-Protokolle“ alle Protokolle außer „Verbindungsorientier­tes TCP/IP“.

7

Starten Sie den Computer neu.

 

 

Nur ein Subnetz pro PC-Station verwenden

Bei mehreren vorhandenen Subnetzen (Netzwerkkarten auf der PC-Station) kann der PN OPC‑Server keine eindeutige Zuordnung der Partner-IP-Adresse zur Netzwerkkarte herstellen. Dadurch kann eine Verbindung nicht zustande kommen. Die Verwendung mehrerer Netzwerkkarten in einer PC-Station an verschiedenen Ethernet-Netzen wird nicht empfohlen.

 

Erstellen Sie PROFINET CBA-Komponenten mit Feldvariablen mit nullbasierter unterer Feldgrenze

Mit STEP 7 können in Datenbausteinen Feldvariable mit negativer, null-basierter oder positiver Feldgrenze definiert werden, z. B. MultiArray[-3...3, 0...4, 1...5]. Wird mit dem PROFINET Interface-Editor daraus eine CBA-Komponente für iMap erzeugt, werden die Felder auf eine null-basierte Indizierung abgebildet. Entsprechend werden die Symbole für Einzelelemente in einer von iMap ab V3.1 exportierten OPC-Symboldatei bezeichnet, z. B. MultiArrayElement[4,1,0].

Um eine eindeutige Zuordnung zu erhalten, empfehlen wir deshalb nur PROFINET CBA‑Komponenten mit Feldvariablen mit null-basierter unterer Feldgrenze zu erstellen, z. B. MultiArray[0...6, 0...4, 0...4].

 

 

22.3        Hinweise

 

Konsistenz von Symboldateien

Für PROFINET können mit der iMAP-Workbench Symbole zu den PROFINET-Variablen erzeugt und in einer OPC-Symboldatei abgelegt werden. Ebenso kann mit dem Symboldatei-Konfigurator eine Symboldatei angezeigt und verändert werden. Vermeiden Sie den gleichzeitigen Zugriff auf dieselbe Symboldatei.

 

Tag-Files mit Extended-Variablen

Mit iMap V1.0 generierte TagFiles mit S7-Variablen werden nicht mehr unterstützt, wenn das iMap‑V1.1-Projekt auf die Anlage geladen wurde.

Aus Konsistenzgründen sollten mit iMap generierte Symboldateien passend zum aktuellen iMap‑Projekt verwendet werden.

 

SIMATIC iMap V2.0 verwendet kürzere symbolische Namen

In bisherigen iMap-Symboldateien begannen alle Item-Namen mit „Project...“.

Zusätzlich war im Programm „PC-Station einstellen“ ein Präfix definierbar, so dass diese Items folgenden Aufbau hatten: „Präfix.Project...“.

Ab SIMATIC iMap V2.0 kann pro iMap-Symboldatei ein voreingestelltes Präfix, z. B. „Project“ vergeben werden. Items enthalten jetzt kein explizites führendes „Project“ mehr.

Wird das empfohlene voreingestellte Präfix über das Programm „PC-Station einstellen“ verwendet, entspricht dies einer kürzeren Syntax „Project...“.

Es kann jedoch auch ein anderes Präfix oder kein Präfix verwendet werden. In diesen Fällen verkürzt sich der Item-Name. Ein OPC-Client muss also geänderte Item-Namen berücksichtigen.

 

SIMATIC iMap V2.0 unterstützt keine Symboldateien vom Typ SSD

Ab Version 2.0 von SIMATIC iMap werden bei der Funktion „OPC Symboldatei erstellen“ nur noch performante Symboldateien vom Typ STI erzeugt. Es wird dringend empfohlen, für den Betrieb des PN OPC-Servers nur die STI-Symboldateien zu verwenden.

 

SIMATIC iMap V2.0 SP1 exportiert nur noch Strukturelementvariable

Mit Version 2.0 von SIMATIC iMap können bei der Funktion „OPC Symboldatei erstellen“ auch einfache Strukturvariable als VT_ARRAY of VT_VARIANT exportiert werden. Ab Version 2.0 SP1 werden jedoch nur noch einzelne Strukturelementvariable in der OPC Symboldatei in einem Ordner mit dem Strukturnamen angelegt. Für die vollständige Struktur steht also keine symbolische Variable mehr zur Verfügung. Falls diese Variable benötigt wird, muss sie mit dem Symboldatei-Konfigurator nachträglich in die Symboldatei eingefügt werden. Nehmen Sie hierfür eine Strukturelementvariable als Vorlage und entfernen Sie beim Laufzeitnamen der Variable den Elementbezeichner, z. B. „struct,1“ -> „struct“.

 

 

23 SNMP OPC-Server

 

Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:

Kapitel 25, „Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

Kapitel 26, „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

Kapitel 27, „Hinweise zu License Keys

Kapitel 28, „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

Kapitel 31, „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

Kapitel 35, „Betriebssysteme"

Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.

 

 

23.1        Versionshistorie

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         Windows Server 2008 32 Bit wird unterstützt.

·         Quad-Core-Prozessoren werden unterstützt.

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

23.2        Lizenzen

 

Für den „SNMP OPC-Server“ gibt es für jede Leistungsstufe einen License Key:

·         1 License Key bis 20 administrierbare IP-Adressen bei der „Basic“-Version.

·         1 License Key ab 20 administrierbare IP-Adressen bei der „Extended“-Version.

 

Folgerichtiger Weise verwendet die Extended-Version 2 License Keys, die beide nach der Installation vom mitgelieferten USB-Schlüssel-Stick übertragen werden müssen.

 

SNMP OPC-Server „PowerPack“ ist ein Erweiterungspaket für die Basic-Version und enthält den License Key für die Anzahl administriebarer IP-Adressen größer 20.

 

 

23.3        Einschränkungen

 

Speicherverluste bei Kommunikation zu nicht gestartetem Windows 2000-SNMP-Agenten

Beim Beobachten von SNMP-Variablen einer PC-Station mit nicht gestartetem SNMP-Agenten

unter Windows 2000 kommt es zu Speicherverlusten im SNMP OPC-Server. Eine Fehlerbehebung im SNMP-Dienst von Microsoft ist als Hotfix erhältlich.

 

SNMP Variable können unter Umständen nicht schneller als in 2 Sekunden geändert werden

Abhängig vom SNMP Gerät können SNMP Variable nicht schneller als in 2 Sekunden geändert oder gelesen werden.

 

Aktualisierungs- und Zykluszeiten von einer Millisekunde

Aktualisierungs- und Zykluszeiten von einer Millisekunde führen selbst bei mittlerem Mengengerüst zu 100 % CPU-Last und damit zu einer Unbedienbarkeit des Rechners.

 

Informationsvariable &ping( ) schickt keine ICMP-Ping-Pakete auf das Netz

Die Informationsvariable &ping( ) verwendet die Microsoft ICMP-Ping-Funktionen. Unter nicht näher bestimmbaren Umständen sendet diese keine ICMP-Ping-Pakete auf das Netz.

 

 

23.4        Hinweise zur Konfiguration und Projektierung

 

SNMP-Profil „Profil_IPC_V11.txt“ darf nicht geändert werden.

Das SNMP-Profil „Profil_IPC_V11.txt“ ist ein vordefiniertes Profil. Es darf nicht geändert werden.

Nachfolgend zwei Hinweise zur Überwachung von SNMP-Geräten:

 

Hinweis 1 zur Überwachung von SNMP-Geräten

Wenn Sie eine Netzwerkkarte in einer PC-Station als SNMP-Gerät überwachen wollen, dann müssen Sie sicherstellen, dass folgende Einstellungen vorgenommen wurden:

·         Der SNMP-Dienst muss auf dieser Station installiert sein.

·         Die Community-Konfiguration für den SNMP-Dienst muss mit Ihrer Anlagenkonfiguration übereinstimmen.

·         Der UDP-Port für den SNMP-Dienst muss in der Firewall-Konfiguration freigeschaltet sein.

 

Hinweis 2 zur Überwachung von SNMP-Geräten

Wenn Sie einen CP 1613 als SNMP-Gerät überwachen wollen, dann müssen Sie sicherstellen, dass folgende Einstellungen vorgenommen wurden:

·         Die Software der CD „SIMATIC NET, PC Software“ Version 6.2 SP1 oder höher muss in dem PC, in dem der CP 1613 steckt, installiert sein.

·         Die Community „private“ oder „public“ muss in der Anlagenkonfiguration eingestellt sein, falls Werte gelesen werden sollen.

·         Die Community „private“ muss in der Anlagenkonfiguration eingestellt sein, falls Werte auch geschrieben werden sollen.

 

 

23.5        Beispiele

 

Active-X-Controls und Anwendungsbeispiele

Active-X-Controls und Anwendungsbeispiele für den SNMP OPC-Server werden über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 13051333 bereitgestellt:

Link deutsch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/13051333

Link englisch: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/13051333

 

 

24 DX OPC-Server

 

24.1        Versionshistorie

 

Ab dieser Version - also ab SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008 - wird der DX OPC-Server nicht mehr unterstützt.

 

Version

Änderungen/zusätzlich unterstützt wird:

V7.1

·         DX OPC-Server wird nicht mehr unterstützt!

V7.0

·         Windows Vista 32 Bit wird unterstützt.

·         Windows 2000 Professional und -Server werden nicht mehr unterstützt.

·         OPC Data Access 3.00 (nur die Custom-Schnittstelle wird unterstützt).

V6.4

·         Dual-Core-Prozessoren werden unterstützt.

·         Windows Server 2003 R2 wird unterstützt.

 

 

25 Allgemeine Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen

 

25.1        Einschränkungen

 

Funktionalitäten, die Probleme hervorrufen

Folgende Funktionalitäten werden nicht unterstützt, weil sie im Betrieb mit SIMATIC NET-Probleme hervorrufen können:

·         Von SIMATIC NET installierte Dateien dürfen nicht den Status „hidden“ oder „superhidden“ haben.

·         Die On Demand-Installation der SIMATIC NET-Software mittels Windows Server 2003 ist nicht möglich.

·         Die Vergabe von UNC-Pfadnamen für Datenbasen oder Programme von SIMATIC NET ist nicht möglich.

·         Anwenderprogramme, die mittels SIMATIC NET kommunizieren, dürfen nicht als Windows-Services verwendet werden (Hintergrundprozesse) und nicht in der Autostart-Gruppe angestoßen werden, weil es sonst im Anlauf zu undefinierten Initialisierungszuständen kommt. Verwenden Sie stattdessen die Autostart-Funktion für Anwendungen und Services im Konfigurationsprogramm „PC-Station einstellen“.

 

Nicht freigegebene Funktionen

Folgende Funktionen sind nicht freigegeben, weil nicht getestet:

·         Die Installation auf Wechselmedien oder vergrößerte Festplatten („DFS“) ist nicht möglich.

·         Die Installation in ein Verzeichnis, das auf andere Laufwerke verweist (so genannte „junction points“), wird nicht unterstützt.

·         Die Eigenschaft „Disk Quota“ wird nicht unterstützt, d. h. ein gesetzter Maximalwert wird bei der Installation von SIMATIC NET-Software möglicherweise überschritten.

·         Industrial Ethernet darf nicht mit IPSec betrieben werden.

·         Industrial Ethernet darf nicht in VPN (Virtual Private Networks) verwendet werden.

 

Serverbetrieb mit Domain-Controllerunterstützung ist nicht freigegeben

Die CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ ist nicht für Serverbetrieb mit Domain-Controllerunterstützung freigegeben.

 

 

25.2        Sonstige Hinweise

 

DCOM-Fehler in der Ereignisanzeige

Die Konfiguration einer PC-Station mit PCS7/APACS + Option V6.0 tauscht die DA0350.DLL von der Version 3.50.3602 auf Version 3.51.1608.0 aus. Dadurch erscheint in der Ereignisanzeige im 2‑Minuten‑Abstand die Meldung „DCOM Error“ für die Dienste SIMATIC NET Configuration Server und SIMATIC NET Configuration Service.

 

DCOM-Einstellungen und MSI-Installation

Falls Sie, wie im Dokument „PC-Stationen in Betrieb nehmen, Anleitung und Schnelleinstieg“ beschrieben, die Standard-DCOM-Einstellungen geändert haben, um mit dem DCOM OPC-Server zu kommunizieren, können Sie keine weiteren MSI-basierten Programme installieren/deinstallieren (dies gilt auch für die Installation von Microsoft IIS, dessen Konfiguration und die Aktivierung des OPC XML‑DA-Webservice, da die Microsoft Management Console die Berechtigung nicht akzeptiert.). Diese Einschränkung gilt aber nicht, wenn Sie eine CD „SIMATIC NET, PC Software“ oder ein neueres Service-Pack installieren wollen.

Besteht hierzu die Notwendigkeit, müssen Sie die Standard-DCOM-Einstellungen für die Zeitdauer der Installation und Konfiguration ändern. Gehen Sie wie folgt beschrieben vor:

1.  Merken Sie sich die auf Ihrem PC gemachten Einstellungen der Parameter „Standard-Authentifizie­rungsebene“ und „Standard-Identitätswechselebene“ (Startleiste Start -> Ausführen -> „dcomcnfg“ eingeben und starten -> Register Standardeigenschaften -> Dialogabschnitt Standardeigenschaften der DCOM-Kommunikation).

2.  Stellen Sie die Parameter wie folgt ein:

 

Parameter

Einstellung

Standard-Authentifizierungsebene

Verbinden

Standard-Identitätswechselebene

Identifizieren

 

Jetzt ist eine weitere MSI-Installation/Deinstallation möglich. SIMATIC NET-Anwendungen, die über den DCOM-Server kommunizieren, sind aber nicht mehr voll funktionsfähig.

3.  Stellen Sie die ursprünglichen Einstellungen bei den Parametern „Standard-Authentifizierungs­ebene“ und „Standard-Identitätswechselebene“ wieder her.

 

Trace-Pfade

Die Ablage für Trace-Pfade muss für alle Benutzer mit Schreibrechten für den entsprechenden Benutzer eingerichtet werden.

 

Microsoft Office-CD einlegen

Obwohl Sie an Microsoft Office-Programmen nichts geändert haben, kommt die Aufforderung die Microsoft Office-CD einzulegen. Folgen Sie den Hinweisen und starten Sie ein Office-Programm wie Word oder Excel. Weitere Hinweise dazu erhalten Sie bei Microsoft unter:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;298385

 

Einsatz von Virenscannern

Bitte beachten Sie folgende Informationen beim Einsatz von Virenscannern:

·         Skriptblocker und Worm Protection müssen so konfiguriert sein, dass eine Rückfrage an den Anwender erfolgt (keine automatische Blockierung).

·         Bei Einsatz des FMS-Protokolls darf kein Virenscanner aktiv sein.

·         Norton Antivirus
Die Norton-eigene Firewall wurde nicht getestet.
Die Worm-Protection-Warnmeldung bezüglich „CCAgentService“ muss mit „Zulassen“ quittiert werden.
Einsatz unter Vista: Die DCOM-Einstellungen dürfen NICHT benutzerdefiniert umkonfiguriert sein (notfalls zurücksetzen), da sonst das Setup von Norton
Anti Virus ohne entsprechende Meldung fehlschlägt.

·         McAfee
Die Skriptblocker-Meldung bezüglich „MsiExec.exe“ bei der Installation der CD „SIMATIC NET, PC Software“ muss innerhalb von 20 Minuten mit „Zulassen“ quittiert werden, da sonst die Installation abgebrochen wird.

 

Neue Installationspfade für Konfigurations- und Programm-Daten ab der CD „SIMATIC NET, PC-Software, Edition 2007“

Zur Unterstützung des Betriebsystems Windows Vista 32 Bit werden ab der Edition 2007 neue Installationspfade für veränderbare Konfigurations- und Programmdaten verwendet, die von Microsoft empfohlen sind:

·         Programmdaten (Trace- und Log-Daten) für alle Benutzer

-   Pfad im Dateisystem unter Windows Vista: <Laufwerk:>\Users\Public\Documents\Siemens\SIMATIC.NET

-   Pfad im Dateisystem unter Windows XP:
<Laufwerk>\Documents and Settings\All Users\Documents\Siemens\SIMATIC.NET

-   Sprachabhängige Anzeige (Verknüpfung) im Explorer unter Windows Vista:
Benutzer -> Öffentlich -> Öffentliche Dokumente -> Siemens -> SIMATIC.NET

·         Konfigurationsdaten, z. B. für die OPC-Protokoll-Server

-   Pfad im Dateisystem unter Windows Vista (versteckter Pfad im Dateisystem):
<Laufwerk:>\ProgramData\Siemens\SIMATIC.NET.

-   Pfad im Dateisystem unter Windows XP:
<Laufwerk:>\Documents and Settings\All Users\Application Data\Siemens\SIMATIC.NET\
opc2\binS7

Im Unterverzeichnis „opc2\bins7“ finden Sie zum Beispiel die OPC S7-Alarm-und-Event-Meldetextdatei „scores7.msg“.

 

Entfernen von Baugruppen im Gerätemanager und Installation

Beim Entfernen einer Baugruppe aus dem PC wird vom Betriebssystem in der Regel gefragt, ob auch der Treiber entfernt werden soll. Wenn man diese Frage mit „Ja“ quittiert, so muss der Treiber beim erneuten Betreiben der Baugruppe wieder installiert werden. Dazu kann bei allen Treibern die SIMATIC NET-CD erneut installiert werden; bei Ethernet-Treibern kann auch die Treiber-Disk alleine zur Installation verwendet werden.

 

Verzögerungen bei TCP-Kommunikation bei mehreren Netzwerkadaptern an verschiedenen Netzen

Bei Verwendung von mehreren Netzwerkadaptern mit verschiedenen TCP/IP-Konfigurationen können bei der TCP/IP-Kommunikation Verzögerungen von mehreren Sekunden auftreten.

Wird z. B. bei einem zweiten Netzwerkadapter ein Standard-Gateway konfiguriert, so kann ein Wiederaufbau einer TCP/IP-SNMP-Verbindung über den ersten Netzwerkadapter viele Sekunden dauern, wenn über den zweiten Netzwerkadapter der Verbindungsaufbau zuerst versucht wird.

Abhilfe: Tragen Sie die benötigten IP-Adressen in die lokale statische ARP-Tabelle ein.

 

Installationsfehler bei Überinstallation von SIMATIC Software

Bei der Überinstallation wird in seltenen Fällen die Meldung ausgegeben: "s7oiehsx.exe – Fehler in Anwendung". Fahren Sie dennoch mit der Installation fort; die Fehlermeldung kann ignoriert werden.

 

Sicherheitseinstellungen für andere Firewall manuell übernehmen

Wird nicht die Firewall von Microsoft, sondern die eines anderen Anbieters verwendet, werden die Sicherheitseinstellungen aus der Konfigurations-Konsole „PC-Station einstellen“ nicht übernommen. Diese müssen in diesem Fall manuell durch den Anwender so vorgenommen werden, wie in der Online-Hilfe zu diesem Punkt beschrieben. Beim Sperren der Kommunikation gilt die gleiche Vorgehensweise.

 

Fehlermeldung bei Überinstallation

In seltenen Fällen kann es beim Update der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2007“ auf die CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ zu folgender Systemfehlermeldung kommen: „CCEServer funktioniert nicht mehr“. Die Ursache dieser Fehlermeldung hat aber keine Auswirkungen auf das weitere Ausführen des Setup-Programms und beeinträchtigt nicht die Funktionsweise der Installation der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“. Ignorieren und schließen Sie eine derartige Fehlermeldung.

 

 

26 Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC

26.1        OPC als Standardschnittstelle

 

Die SIMATIC NET Software-Produkte enthalten den Zugang über OPC als Standardschnittstelle. Der Anwender erhält damit eine normierte Zugriffsmöglichkeit für alle Protokolle dieser Produkte.

 

 

26.2        Einschränkung bei OPC

 

OPC-Automation-Schnittstelle ist nicht für Multi-Thread-Anwenderprogramme freigegeben

Die OPC-Automation-Schnittstelle kann beim parallelen Zugriff von mehreren Threads die Datenkonsistenz nicht sicherstellen. Weiterhin kann es dabei zu unerlaubten Speicherzugriffen kommen. Der Einsatz der OPC-Automation-Schnittstelle in Multi-Thread-Anwenderprogrammen ist daher nicht freigegeben.

 

Automation Interface für Alarms and Events noch nicht verfügbar

Das in der zur CD „SIMATIC NET, PC Software“ mitgelieferten Dokumentation beschriebene Automation Interface für Alarms and Events ist in der vorliegenden Version der CD „SIMATIC NET, PC Software“ noch nicht verfügbar.

 

100 % CPU-Last bei OPC Alarms and Events führt zu Speicherverlust

Bei 100 % CPU-Last kann der OPC Alarm-and-Event-Server keinen Speicher mehr freigeben. Vermeiden Sie diese hohe Belastung.

 

OPC XML-Web-Dienst: PROFINET Byte-Feld liefert „E_BADTYPE“

Beim Zugriff auf OPC XML-Items des PROFINET Byte-Feld-Datentyps „VT_ARRAY|VT_UI1“ wird beim Aufruf „GetProperties“ oder „Browse“ der Fehler „E_BADTYPE“ zurückgegeben.

 

Erkennbare Datentypen beim Konvertieren von Symboldateien vom Typ SSD

Beim Konvertieren einer Symboldatei vom TYP SSD in den TYP STI im Symboldatei-Konfigurator können nur die Datentypen von Symbolen importierter STEP 7-Projekte und freie Symbole mit Protokoll-ID S7 erkannt werden.

 

Bei hoher CPU-Belastung kommen OPC-DP-Hardware-Events-Slave-IO‑Datenänderungs­meldungen langsamer

Bei hoher CPU-Belastung (gegen 100 %) können Datenänderungsmeldungen verzögert über den DP OPC-Server an den OPC-Client gemeldet werden. Dies gilt auch dann, wenn die Verwendung von „Hardware Events von Slave IO Daten“ projektiert wurde.

Wenn Sie statt OPC ein Single-Threaded-C-Anwenderprogramm einsetzen, welches die DP-Base-Schnittstelle verwendet, tritt diese Verzögerung nicht auf.

 

Poll-Zeiteinschränkung im DP-Slave Betrieb des CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2

Bei aufeinander folgenden Aufrufen von synchronem Lesen vom Device oder synchronem Schreiben auf Device über OPC mit DP-V1-Protokollen muss darauf geachtet werden, dass die Standard-Poll-Zeit nicht unterschritten wird.

 

Eingeschränkter Betrieb eines SOFTNET DP-Master Klasse 2, zum Beispiel CP 5611, bei aktivem Hardnet DP-Master, zum Beispiel CP 5613 A2

Das Durchsuchen des OPC-Adressraums der DP-Slaves eines SOFTNET DP-Master Klasse 2 und das Verwenden seiner OPC-Items ist nicht möglich, während ein Hardnet DP-Master Klasse 1 diese DP‑Slaves über OPC beobachtet. Die Slaves erscheinen dann im Adressraum nicht mehr, zugehörige OPC-Items können nicht verwendet werden.

 

Schreiben von Ausgangs-Items, wenn der DP-Master nicht im Zustand OPERATE ist

Bitte beachten Sie, dass geschriebene Ausgangs-Items nur dann zum DP-Slave gesendet werden, wenn der DP-Master im Zustand OPERATE ist. Bei anderen Zuständen des DP-Master wird die Operation zwar auch mit S_OK quittiert, die Items werden aber nicht zum DP-Slave gesendet.

 

Herunterladen der Projektierung der PC-Station

Beenden Sie den Symboldatei-Konfigurator während des Herunterladens der Projektierung der PC‑Station.

 

PROFINET IO OPC-Server: Browsing von DP-Slaves hinter dem IE/PB Link PN IO

Wird ein IE/PB Link PN IO als Stellvertreter-IO-Device eingesetzt, so können die tatsächlichen Namen der am PROFIBUS vorhandenen Slaves nicht angezeigt werden. Als Name wird „IE-PB-Link“ plus eine Gerätekennung ausgegeben.

 

Symboldatei-Konfigurator: Keine Bedienbarkeit der Oberfläche während zeitintensiver Vorgänge

Bei Vorgängen wie CSV-Import, CSV-Export und Datei speichern mit großem Mengengerüst kann es zu hohen Wartezeiten kommen. Die Oberfläche wird währenddessen nicht aktualisiert. Damit ist eine parallele Bedienung nicht möglich. Warten Sie bitte.

 

S7-Verbindungen mit OPC über Industrial Ethernet

Wenn ein PC sowohl als Client als auch als Server für S7-Dienste verwendet wird, zum Beispiel S7‑Variablen-Server, so ist die Verbindungs-Eigenschaft in STEP 7:

„Maximale Anzahl paralleler Netzaufträge“ auf 1 zu setzen. Diesen Parameter finden Sie im Dialogfeld: „Eigenschaften S7-Verbindungen“.

Ansonsten darf der Parameter auch 2 sein.

 

S7-Server-Dienste mit OPC-Server-V6.3-Projektierung freigegeben

Die S7-Server-Dienste sind erst mit OPC-Server-V6.3-Projektierungen der PC-Station freigegeben.

 

Keine OPC Alarme & Events von der S7-200 Station verwenden

Die S7-200 Stationen unterstützen keine OPC Alarme & Events. Projektieren Sie keine S7-Verbindungen zu einer S7-200 bzw. S7-300 Station über den OPC-Server in STEP 7- bzw. NCM PC/NetPro mit aktivierten Alarmen. Ansonsten kann es zu Verbindungsabbrüchen kommen.

 

Fehlende DP-Slave-Daten in OPC-Scout, unter DP Master-Klasse 2

Das Fehlen von DP-Slaves in der Anzeige im Master-Klasse 2 Teil des OPC-Scout (DP Master-Klasse 2) deutet darauf hin, dass die eingestellte TTR-Zeit in der Projektierung zu klein gewählt wurde.

In der Projektierung sollte die TTR-Zeit vergrößert werden (benutzerdefinierte Parameter).

 

Unterstützte Datentypen bei der Deadband-Funktionalität

Der SIMATIC NET OPC-Server unterstützt die Deadband-Funktionalität bei folgenden Datentypen:
Analoge Daten (EUType =1) und kanonische Typen VT_I1,VT_I2, VT_I4, VT_R4, VT_R8, VT_UI1, VT_UI2, VT_UI4.

 

OPC-Scout: Fehlermeldung nach mehrfachen Leitungsunterbrechungen zum remoten OPC-Server

Nach Stunden von Leitungsunterbrechungen zwischen OPC-Scout und remotem OPC-Server kann im OPC-Scout die Fehlermeldung: „Lokale Ident. erzeugt Fehler 0“ auftreten. Der OPC-Scout als Beispiel-OPC-Client ist nicht auf den Dauerbetrieb mit möglichen Leitungsunterbrechungen ausgelegt. Starten Sie dann den OPC-Scout neu.

 

Falsche Statusanzeige der Sicherheitseinstellungen im Programm „PC-Station Einstellen“ nach Sprachumstellung

Nach einer Sprachumstellung im Konfigurationsprogramm „PC-Station einstellen“ wird ein falscher Status der Sicherheitseinstellungen angezeigt, wenn Windows XP SP2 verwendet wird.

Falls die Sicherheitseinstellung für OPC freigeschaltet war, wird nach der Sprachumstellung angezeigt, dass eine Freischaltung notwendig ist. Tatsächlich ist nur die Anzeige falsch, die Freischaltung aber bleibt bestehen.

Wenn Sie nochmals die Schalfläche „Freischalten“ betätigen, wird auch der Status wieder korrekt angezeigt.

 

Symbole im Wurzelverzeichnis der Symboldatei mit V6.2.1

Eine mit CD „SIMATIC NET, PC-Software“ V6.2.1 erstellte Symboldatei mit Symbolen im Wurzelverzeichnis der Symboldatei kann mit dem Symboldatei-Konfigurator der Version V6.3 nicht geöffnet werden. Auch ein Durchsuchen des Namenraums über OPC ist nicht möglich.
Abhilfemöglichkeit: CSV-Export der Symbole unter V6.2.1, dann CSV-Import ab V6.3.

 

Keine PN IO-Kommunikation über OPC

Sporadisch kann es vorkommen, dass nach dem Starten des PC keine PN IO-Kommunikation über OPC zustande kommt. Beenden Sie in diesem Fall den OPC-Server im Programm „PC-Station einstellen“ über „Applikationen“ -> „OPC-Einstellungen“ -> „OPC-Server beenden“.
Starten Sie danach Ihre OPC-Applikation neu.

 

Datensatzlesen/-schreiben über OPC bei CP 5614/CP 5614 A2 DP-Slave

Datensatzlesen/-schreiben über OPC wird mit dem CP 5614/CP 5614 A2 DP-Slave nicht unterstützt.

 

Austausch eines CP 5614 gegen einen CP 5614 A2

Wird in einem DP-Slave-Anwenderprogramm OPC als Schnittstelle verwendet, muss beim Tausch eines Kommunikationsprozessors CP 5614 gegen einen Kommunikationsprozessor CP 5614 A2 oder umgekehrt folgendes beachtet werden:

·         Vor dem Ausbau des CP muss in der Konfigurations-Konsole „PC-Station einstellen“ bei den DP‑Slave-Einstellungen der Betrieb mit OPC abgeschaltet werden (Kontrollkästchen „DP-Slave-Modul mit OPC verwenden“ deaktivieren und mit „Übernehmen“ bestätigen).

·         Nach dem Einbau des neuen CP muss dieser in der Konfigurations-Konsole „PC-Station einstellen“ neu eingestellt werden; Details hierzu finden Sie im Handbuch „PC-Stationen in Betrieb nehmen“.

 

DP-V1-Slave-Diagnosealarme werden über den DP OPC-Server nicht quittiert

Über den DP OPC-Server werden projektierte Diagnosealarme von DP-V1-Slaves nicht explizit quittiert. Verwenden Sie hierfür die DP-Base-Schnittstelle.

 

PROFINET IO OPC-Server: Übergänge OFFLINE <-> OPERATE sind erlaubt

Entgegen der Beschreibung im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 2 - Schnittstellen“, Abschnitt 2.9.7 sind mit dem OPC-Item „&mode( )“ bzw. „&modeval( )“ Zustandswechsel in jeden Zustand möglich, damit ist beispielsweise ein direkter Wechsel von OFFLINE nach OPERATE und umgekehrt möglich.

Der Zustand OFFLINE darf gesetzt werden, z. B. um den IO-Controller zu stoppen. Ausschließlich im Anlauf (wenn sich der erste Client mit dem OPC-Server verbindet) wird (entgegen der Beschreibung) nicht automatisch in den Zustand CLEAR, sondern in den Zustand OPERATE gewechselt, falls mit NCM „PNIO Controller automatisch auf OPERATE setzen“ projektiert wurde.

 

Freigabe des SIMATIC NET OPC-Data-OCX

Das OPC-Data-OCX ist für folgende Betriebssysteme und Compiler freigegeben:

·         Unter Windows Server 2003, Windows Vista

       Visual Studio 2003 und 2005, C# und VB.NET

·         Unter Windows XP

       - Visual Basic for Applications VBA Excel 2003

       - Visual Basic V6.0 SP5 oder SP6

 

Keine grafische Verknüpfung von Bedienelementen im Visual Studio .NET mit dem SIMATIC NET OPC-Data-OCX

Die graphische Verknüpfung von Bedienelementen, wie Textboxen, mit OPC-Komunikationsvariablen im Eigenschaftsdialog der Komponente SIMATIC NET OPC-Data-OCX ist mit Visual Studio .NET nicht möglich. Bedienelemente müssen direkt im Programmcode verknüpft werden.

 

Kein Durchsuchen von OPC-Servern oder OPC-Items im Visual Studio 2005 unter Windows Vista mit dem SIMATIC NET OPC-Data-OCX

Falls Visual Studio 2005 unter Windows Vista ohne volle Administratorrechte gestartet wurde, kann im Eigenschaftsdialog der Komponente SIMATIC NET OPC-Data-OCX nicht nach OPC-Servern oder OPC-Items durchsucht werden.

Sie können die Schaltfläche „Suchen...“ im Register „OPC-Server“ und die Schaltfläche „Verknüpfen...“ im Register „Variablen“ des Eigenschaftsdialogs nur verwenden, wenn Visual Studio 2005 unter Windows Vista als Administrator gestartet wurde.

 

Eingeschränkte Datentypen bei SIMATIC NET OPC-Data-OCX unter Visual Basic

Das SIMATIC NET OPC-Data-OCX unter Visual Basic unterstützt folgende Datentypen von OPC‑Items sowie Felder VT_ARRAY von diesen Datentypen nicht:

Datentypen: VT_I1 (CHAR), VT_UI2 (WORD), VT_UI4 (DWORD)

Verwenden Sie stattdessen die vorhandenen Automation-Datentypen, zum Beispiel:
BYTE statt CHAR, INT statt WORD und LONG statt DWORD.

 

SEND/RECEIVE-ISO-Verbindungen und Datenpakete des Typs „Expedited Data“

Falls auf einer SEND/RECEIVE-ISO-Verbindung Datenpakete des Typs „Expedited Data“ übertragen werden, muss die empfangende Applikation auf Seiten des PCs stets dafür Sorge tragen, dass diese Daten auch entgegengenommen werden. Andernfalls kann es auf Grund der Pufferung dieser Datenpakete zu einem Speicherengpass kommen, der schließlich zum Abbau dieser Verbindung führen kann.

Das bedeutet: Wenn Sie über Ihr OPC-Anwenderprogramm eine SEND/RECEIVE-ISO-Verbindung benutzen, muss ein Empfangs-Item auf dieser Verbindung aktiviert sein.

 

Verbindungsaufbau bei Bedarf

Die Kommunikation der OPC-Funktionen wird erst bei Bedarf aufgebaut; somit kann der Verbindungsaufbau länger dauern und OPC in der Anlaufphase Fehler melden.

 

OPC Symbolik: „\“ im Ordnername ist nicht freigegeben

Das Zeichen „\“ (Backslash) im Ordnernamen ist für OPC Symbolik nicht freigegeben.

 

OPC XML-DA: Produktspezifische Fehlermeldungen ohne Fehlertext

Zu produktspezifischen Fehlermeldungen wird bei OPC XML-DA kein Fehlertext, sondern nur die Fehlernummer zurückgegeben. Lesen Sie den Fehlertext dazu im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 2“ nach.

 

Beenden des OPC-Servers abwarten

Beim Schließen einer OPC-Applikation kann das Beenden des unterlagerten OPC-Servers von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern. Starten Sie innerhalb dieser Zeitspanne keine neue OPC‑Applikation, sondern warten Sie das Beenden des OPC-Servers ab. Im Programm „PC‑Station einstellen“ kann unter „OPC-Server beenden“ der Betriebszustand des DA OPC-Servers „OPC.SimaticNet“ beobachtet werden.

 

OPC SEND/RECEIVE: Verbindungsaufbau-Timeout muss größer als 2000 ms sein

Der Parameter „Verbindungsaufbau-Timeout“ des OPC-Servers in STEP 7/NetPro, OPC-Eigenschaft für ISO-, ISO-on-TCP- und TCP-Verbindungen muss größer als 2000 ms sein.

 

OPC-S7-Server kann sich bei Speichererschöpfung beenden

Steht auf dem PC kein freier Speicher mehr zur Verfügung, kann sich der OPC-S7-Server beenden.

 

Speicheranforderung des OPC-Server

Insbesondere bei hohen Mengengerüstanforderungen ist sicherzustellen, dass dem OPC-Server ausreichend freier Speicher für die Verwaltung der Daten zur Verfügung steht.

 

OPC SEND/RECEIVE: Optimierung Direktzugriff Variablendienste FETCH/WRITE nicht abschaltbar

Die projektierbare „Optimierung Direktzugriff Variablendienste“ für ISO-, ISO-on-TCP und TCP‑Verbindungen vom Typ FETCH oder WRITE ist nicht permanent abschaltbar.

 

OPC Data Access 3.0: MaxAge-Funktionalität ist nicht freigegeben

Die OPC Data Access 3.0 MaxAge-Funktionalität ist nicht freigegeben. Wird diese Funktionalität verwendet, so wird immer vom IO-Device gelesen. Das Lesen des Cache ist damit nicht möglich.

 

Weitere OPC-Zugriffe auf IO-Devices in OPC-Callback-Routinen vermeiden

Es wird dringend empfohlen, weitere OPC-Zugriffe auf remote Daten in OPC-Rückmeldefunktionen (Callbacks) zu vermeiden. Weitere Funktionsaufrufe, die ebenfalls längere Laufzeiten haben sollen ebenfalls vermieden werden, um weitere Callbacks nicht zu verzögern.

 

Der gleichzeitige Empfang von mehrsprachigen OPC-Alarm-und-Event-Meldetexten ist nicht möglich

Der gleichzeitige Empfang von mehrsprachigen OPC-Alarm-und-Event-Meldetexten ist nicht möglich;
Beispiel: Ein deutscher OPC-Alarm-und-Event-Client (LocaleID = 1031) meldet sich für Alarme beim OPC-Alarm-und-Event-Server an. Die erwarteten deutschen Alarme werden mit deutschen Meldetexten empfangen. Meldet man einen zweiten englischen Client (LocaleID = 1033) an, so empfängt der erste Client ab sofort nur noch englische Meldetexte.

 

Für .NET-OPC-RCW-Programme eine lokale Kopie der OPC-RCWs verwenden

Für .NET-OPC-RCW-Programme muss eine lokale Kopie der verwendeten OPC-RCWs ins Verzeichnis der Anwendung kopiert werden. Diese Einstellung (lokale Kopie) für die OPC-RCW-Verweise kann auch im MS-Visual-Studio-Projekt der OPC-Applikation gemacht werden.

 

Eingeschränkte Sprachauswahl bei OPC-Alarm-und-Event-Servern

Die voreingestellte Sprache kommt bei den OPC-Alarm-und-Event-Servern unter folgenden Umständen zum Tragen:

·         Die Funktion „SetLocaleID“ wird nicht aufgerufen.

·         Die Funktion „SetLocaleID“ wird mit dem Parameter 0 aufgerufen.

Es bestehen folgende Einschränkungen:

·         Die werkseitig eingestellte Sprache ist Deutsch, unabhängig vom Betriebssystem.

·         Standardfehlertexte werden trotzdem in Englisch ausgegeben, auch dann, wenn die LocaleID=1031 Deutsch gesetzt wird.

·         Wird die Funktion „SetLocaleID“ mit Parameter 0 aufgerufen, so werden Meldetexte in der werkseitig eingestellten Sprache angefordert. Die Default-Sprache kann dennoch auch auf Englisch (siehe Syntax der Meldetext-Datei „scores7.msg“) konfiguriert werden.

 

Verlust von Alarmmeldungen während Sprachumschaltung

Stellt eine OPC-Alarm-und-Event-Anwendung im Betrieb die Sprache um, so können während dieser Zeit in einer weiteren gleichzeitig laufenden OPC-Alarm-und-Event-Anwendung eingegangene Alarmmeldungen verloren gehen.

 

Symboldatei-Konfigurator: Nach CSV Import werden neue Symboleinträge nicht angezeigt

Nach einem CSV-Import werden neue Symboleinträge nicht angezeigt. Erst nach dem Schließen und erneuten Öffnen der Symboldatei werden die importierten Werte sichtbar.

 

OPC XML DA: Punkt (.) im Pfadnamen der Trace-Datei für OPC XML

Der Pfadname der Trace-Datei für OPC XML darf keinen Punkt (.) enthalten.

Die Endung des Dateinamens, z. B. „SOPCWeb.log“, darf einen Punkt (.) enthalten.

 

OPC DA: Zeitstempel 1.1.1601 bei „OnDataChange“ mit Qualität BAD

Bei Datenänderungsmeldungen („OnDataChange“) mit Qualität OPC_QUALITY_BAD kann ein Zeitstempel 1.1.1601 gemeldet werden, obwohl zuvor eine Meldung mit Qualität OPC_QUALITY_WAITING_FOR_INITIAL_DATA mit aktuellem Zeitstempel geliefert wurde.

 

Es können nicht alle OPC-Server beendet werden

Über das Konfigurationsprogramm PC-Station einstellen kann der Anstoß zum Beenden der OPC‑Server gegeben werden.

Beachten Sie folgende Umstände:

      Unter Umständen wird nicht die gesamte Kommunikation beendet und unterlagerte Prozesse laufen weiter.

      In PC-Station einstellen wird angezeigt, dass nicht alle OPC-Server beendet werden konnten. Um die komplette Kommunikation zu beenden, muss das System neu gestartet werden.

 

OPC S7-Symbolik-Feldelemente werden bei OPC UA-Browsing nicht angezeigt

OPC S7-Symbolik-Feldelemente werden bei OPC UA-Browsing nicht angezeigt.
OPC S7-Symbolik-Feldelemente werden aus Kompatibilitätsgründen bei OPC
DA-Browsing noch angezeigt

 

OPC-Scout V10: Nur ein OPC-Server pro View freigegeben

Es ist nur ein OPC-Server pro DA- und AE-View freigegeben. Verwenden Sie für mehr OPC-Server mehrere Views und passen die Aktualisiserungszeiten bei Bedarf Server- und View-spezifisch an.

 

OPC-Scout V10: Während des Durchsuchens des Namenraums eines OPC DA-Server wird sein Herunterfahren nicht angezeigt

Während des Durchsuchen des Namenraums eines OPC DA-Server wird sein Herunterfahren nicht angezeigt. In der Arbeitsmappe wird das Herunterfahren eines OPC DA-Server (bei vorhandener IShutdown-Schnitstelle) durch ein spezielles Server-Icon angezeigt.

 

OPC XML-DA: Konfigurationsänderung im laufenden Betrieb ohne Fehlermeldung

Es ist möglich, dass bei laufendem OPC XML-DA Webdienst–Kommunikationsbetrieb eine Konfigurationsänderung, d. h. Herunterladen oder XDB-Import der PC-Station, durchgeführt wird, ohne dass eine Fehlermeldung erfolgt. Deshalb ist danach kein fehlerfreier XML-DA-Betrieb mehr gewährleistet.

Beenden Sie vor Konfigurationsänderung den Internet-Information-Server-Webdienst und starten Sie danach neu.

 

OPC-Scout V10: Fehlerzustände eines OPC XML-DA-Servers im DA-View

Im DA-View des OPC-Scout V10 werden nicht alle Fehlerzustände eines OPC XML-DA-Servers erkannt und behandelt. Es wird unter anderem nicht erkannt, ob die Verbindung zu einem XML-DA-Server unterbrochen ist, ob dieser gestoppt oder neu gestartet wurde.

 

DA-OPC-Server: Der Aufruf RemoveItems( ) ist in der aktiven Gruppe langsam

Der Aufruf RemoveItems( ) vom DA-OPC-Server ist innerhalb einer aktiven OPC-Gruppe langsam. Deaktivieren Sie die Gruppe vorher oder entfernen Sie die Gruppe komplett.

 

DA-OPC-Server: Einzelne Aufrufe RemoveItems( ) in der aktiven Gruppe nicht empfehlenswert

Einzelne Aufrufe RemoveItems( ) vom DA-OPC-Server innerhalb einer aktiven OPC-Gruppe sind nicht empfehlenswert. Wenn Sie mit einer großen Anzahl von Items eine höhere Performance erzielen wollen, deaktivieren Sie die Gruppe vorher.

 

OPC Alarm-und-Event-Server: Filter mit Wildcards auf oberster Area-Ebene behindern Alarme

Wird in der obersten Area-Ebene mit Wildcards („*“ oder „?“) gearbeitet, so werden keine Alarme an den Client geschickt.

 

Symboleditor

Falls der performante PNIO OPC-Server (inproc) konfiguriert ist, kann im Dialogfeld „neues Symbol hinzufügen" des Symboleditors der PNIO-Namenraum nicht durchsucht werden.

Falls diese Funktion genutzt werden soll, muss der normale PNIO OPC-Server (outproc) konfiguriert werden, z. B. durch Auswahl mehrerer zusätzlicher Protokolle.

 

OPC UA-Methodenaufrufe

Die im Band "Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 2 - Schnittstellen" beschriebenen OPC UA‑Methodenaufrufe zu den folgenden S7-Bausteindiensten sind nicht freigegeben:

·         blockread( )

·         blockwrite( )

·         blocklinkin( )

·         blockcompress( )

·         blockdelete( )

·         password( )

 

OPC-Scout V10: Lange Wartezeiten bei langsamer Rückmeldung der OPC-Server

Bei langsamen Rückmeldungen der OPC-Server, z. B: beim Durchsuchen eines Namenraums oder beim mehrfachen Lesen von Werteattributen, die keine Verbindung zum Gerät haben, muss mit entsprechend langen Wartezeiten an der Bedienoberfläche gerechnet werden. In dieser Zeit ist der Scout V10 nicht bedienbar, beobachtete Items werden nicht aktualisiert.

 

OPC-Scout V10: Browsen des Adressraums eines OPC-Servers

Beim Browsen des Adressraums eines OPC-Servers werden bis zu 500 Items je Ebene unterstützt.

Das Browsen erfolgt synchron. Bei Überschreitung der Anzahl von Items auf einer Ebene kann es zu merklichen Verzögerungen kommen, die sich auch auf die Aktualisierung der Anzeige von bereits dargestellten Items auswirken.

 

S7-UA-OPC-Server: Keine Deadbands

Mit dieser Version des S7-UA-OPC-Servers werden keine Deadbands unterstützt.

 

UA-S7-OPC-Server unterstützt keine Zugriffe auf mehrdimensionalen Arrays

Führen Sie keine Zugriffe auf mehrdimensionale Arrays aus, da der UA-S7-OPC-Server die Interpretation dieser Daten nicht unterstützt.

 

UA-S7-OPC-Server erlaubt fälschlicherweise kleinere Aktualisierungszeiten als die projektierte Zykluszeit

Wird beim UA-S7-OPC-Server die angeforderte Aktualisierungszeit einer Subscription, z. B. mit OPC‑Scout V10, kleiner als die in STEP 7/HW Konfig projektierte Zykluszeit des S7-OPC-Servers gewählt, so wird trotzdem die kleinere Aktualisierungszeit bestätigt.

 

Nicht vorhandene, aber konfigurierte Symboldatei verhindert Verbindung zum OPC-Server

Eine nicht vorhandene, in der Konfiguration aber eingetragene Symboldatei, verhindert den Verbindungsaufbau zum OPC-Server. Der Verbindungsaufbau wird mit Fehlermeldung abgelehnt.

 

UA-OPC-Bibliothek (uastack.dll) Client-seitig ohne Erneuerungsfunktion der Verschlüsselung

Die mitgelieferte UA-OPC-Bibliothek (uastack.dll) enthält Client-seitig keine Erneuerungsfunktionalität bei aktivierter Verschlüsselung. Server-seitig ist die Funktion vorhanden.
Falls Sie diese Funktion Client-seitig dennoch benötigen, laden Sie sich eine neuere Version der uastack.dll von der
OPC Foundation herunter.

 

OPC XML-DA, Aufruf „SubscriptionPolledRefresh“, Parameter „HoldTime“: Verzögerungen bis zum Erreichen der „HoldTime“

Während der Wartezeit bis zum Erreichen der „HoldTime“ kann die Ausführung beliebiger weiterer Aufträge verzögert werden.

Vor dem nächsten SubscriptionPolledRefresh-Aufruf mit neuer „HoldTime“ müssen Sie nach Erreichen der „HoldTime“ mindestens die beabsichtigte Wartezeit noch einmal warten."

 

OPC-Scout V10: Verbindungsabbruch zu UA-OPC-Server und Abhilfe

Der OPC-Scout V10 baut nach einem Verbindungsabbruch die Verbindung zu einem UA-OPC-Server nicht automatisch neu auf. Durch ein erneutes Öffnen desselben Projekts wird die Verbindung wieder aufgebaut.

 

Kommunikationsprobleme während des Parallelbetriebs von UA-S7-OPC und COM-DA-S7-OPC bei hohem Mengengerüst

Beim Testaufbau mit 10 UA-OPC-Clients mit insgesamt 100 000 UA-S7-Items und 1 COM‑DA‑OPC‑Client mit ebenfalls 100 000 DA-S7-Items, die lokale und remote Datenbausteinvariablenwerte schreiben, lesen und beobachten, sind Kommunikationsprobleme und das Ausbleiben erwarteter Werte festgestellt worden.

 

Beenden der Kommunikation bei Unterbrechungstests zwischen einem UA-S7-OPC-Server und einem lokalen und remoten UA-S7-OPC-Client

Der Testaufbau besteht aus einem lokalen UA-S7-OPC-Client und UA-S7-OPC-Server sowie einem remoten UA-S7-OPC-Client. Die Ethernet-Verbindung zwischen dem remoten UA-S7-OPC-Client und UA-S7-OPC-Server wird zyklisch unterbrochen. In den UA-S7-Clients werden lokale und remote S7‑Datenbausteinvariablenwerte geschrieben, gelesen und beobachtet. Dabei sind Kommunikationsprobleme, S7-Verbindungsunterbrechungen und Beenden der S7- und OPC‑Kommunikation festgestellt worden.

 

 

26.3        Hinweise

 

Fehlerhafte Hilfeseite der „Microsoft Management Console“ unter Windows XP und Windows Server 2003

Wenn sie eine Hilfeseite unter „Microsoft Management Console“ in der deutschen Online-Hilfe zu „PC‑Station einstellen“ anwählen, wird diese Seite nicht angezeigt. Das Problem ist in der allgemeinen Hilfedatei zur Managementkonsole der Firma Microsoft begründet.

 

Verdecktes Meldefenster der Management-Konsole

Wenn Sie die Management-Konsole schließen und noch nicht alle Änderungen abgespeichert haben, so kann es vorkommen, dass nach dem Schließen des Hauptfensters ein Meldefenster mit der Frage „Sollen die neuen Einstellungen übernommen werden?“ erscheint. Der Text in der Titelzeile des Meldefensters bezeichnet dabei den Dialog, bei dem Sie die letzten Änderungen noch nicht abgespeichert haben.

 

Rechtevergabe für die Nutzung von Symboldateien mit dem OPC XML-DA-Web-Dienst

Der OPC XML-DA-Web-Dienst verwendet weitere Dienste für die Nutzung der Symbolik. Diese Dienste benötigen ausreichende Rechte für den Zugriff auf die Verzeichnisse, in denen die STI- oder SSD-Symboldateien abgelegt werden sowie für die Dateien selbst.

Bitte stellen Sie deshalb sicher, dass die folgenden Benutzer die Berechtigung „Vollzugriff“ auf diese Dateien und Verzeichnisse haben:

 

Betriebssystem

Benutzer
im deutschen Betriebssystem

Benutzer
im englischen Betriebssystem

Windows XP

Benutzer „ASPNET“ und „NETZWERKDIENST“

Benutzer „ASPNET“ und „NETWORK SERVICE“

Windows Server 2003

Benutzer „NETZWERKDIENST“

Benutzer „NETWORK SERVICE“

Windows Vista

Benutzer „NETZWERKDIENST“ und der Benutzer „IUSR_<Rechnername>“

Benutzer „NETWORK SERVICE“ und der Benutzer „IUSR_<Rechnername>“

Windows Server 2008

Benutzer „NETZWERKDIENST“

Benutzer „NETWORK SERVICE“

 

 

Rechtevergabe für die Erstellung von Trace-Dateien des OPC XML-DA-Web-Diensts

Der OPC XML-DA-Web-Dienst beauftragt folgende weitere Dienste für die Erstellung der Trace-Dateien:

·         unter Windows XP die ASP.NET-Dienste

·         unter Windows Server 2003 und Server 2008 die Netzwerkdienste

Bitte geben Sie diesen Diensten Lese- und Schreibrechte für die Verzeichnisse, in denen die Trace-Dateien abgelegt werden.

 

Automatisches Zurücksetzen des OPC XML-DA-Web-Dienstes

Der Internet-Information-Server kann so konfiguriert werden, dass er bei Eintreten bestimmter Ereignisse automatisch zurückgesetzt wird.

Unter Windows Server 2003 und Server 2008 ist das automatische Zurücksetzen nach jeweils 29 Stunden Betriebszeit voreingestellt. Bitte beachten Sie:

·         Durch diese Einstellungen können Antwortverzögerungen entstehen.

·         Nach jedem Zurücksetzen sind aktive Subscriptions verloren und müssen neu abgeschickt werden.

 

Fehler „0xC00481FF - E_SERVER_DOWN“ beim Browsen

Beim Browsen von Symbolen über die OPC XML-DA-Schnittstelle tritt sporadisch der Fehler „0xC00481FF - E_SERVER_DOWN“ auf; bitte wiederholen Sie den Browse-Vorgang.

 

Werte beim Browsen bei fehlenden Rechten

Beim Browsen einer Symboldatei wird bei fehlenden Rechten mit Default-Präfix der Wert „E_FAIL“, ohne Default-Präfix der Wert „S_FALSE“ geliefert.

 

OPC XML-DA-Server erfordert das Freischalten der remoten Basis- und OPC-Kommunikation

Wenn Sie den OPC XML-DA-Server anwenden wollen, müssen Sie im Programm „PC-Station einstellen“ unter „SIMATIC NET Konfiguration -> Applikationen -> OPC-Einstellungen -> Sicherheit“ die Schaltfläche Freischalten „remote Basis- und OPC-Kommunikation“ betätigen.

 

Erweiterter OPC XML-DA-Webdienst-Trace bei fehlenden Rechten

Im Regelfall schreibt der Webdienst seine Traces in zwei umlaufende Dateien, deren Pfad über das Programm „PC-Station einstellen“ festgelegt werden kann. Können diese auf Grund eines Fehlers, wie z. B. mangelnde Zugriffsrechte, nicht angelegt oder beschrieben werden, wird ein Context-Trace-Eintrag erzeugt. Voraussetzung dafür ist folgender Eintrag in der Konfigurationsdatei „<Installationspfad>\simatic.net\opc2\binxml\web.config“:

<trace

enabled="true"

requestLimit="10"

pageOutput="false"

traceMode="SortByTime"

localOnly="false"

/>

Mit der Anweisung >enabled="true"< wird der Trace grundsätzlich eingeschaltet.

Mit >pageOutput="true"< kann der Trace im Debug-Modus zusätzlich noch automatisch auf der Einstiegsseite des Webservice angezeigt werden.

Der Context Trace ist ein Online-Trace, der vom Webservice bereitgestellt wird, solange dieser läuft. Er kann dann mit einem beliebigen Browser, wie z. B. dem Internet Explorer, angezeigt werden.

Dazu wird als URL einfach „Trace.axd“ anstatt der Einstiegsseite „SOPCWeb.asmx“ an das entsprechende virtuelle Verzeichnis angehängt, z. B: http://localhost/OPC.Simatic.NET/ Trace.axd.

 

OPC XML-Web-Dienst „RequestOptions.ItemPath“

Für Parameter „RequestOptions.ItemPath= true“ oder „false“ wird immer der ItemPath in der Path zurückgeliefert und nicht null.

 

Die Dienste „SIMATIC NET Core Server“ werden in der Ereignisanzeige protokolliert

Das Starten und Beenden der OPC-Protokoll-Dienste „SIMATIC NET Core Server“ wird in der Ereignisanzeige des Betriebssystems unter System als Information protokolliert. Dies ist eine Systemeigenschaft. Beachten Sie, dass die Ereignisanzeige nur eine begrenzte Anzahl von Einträgen aufnehmen kann.

 

PROFINET IO OPC-Server: Zykluszeit muss nicht gleich der Protokollaufrufrate sein

Die projektierte Zykluszeit des PROFINET IO OPC-Server ist nicht automatisch die Zeit, mit der Aufrufe an die unterlagerte PROFINET IO-Protokoll-Schnittstelle erfolgen. Je nach gewünschter Aktualisierungszeit eines OPC-Client kann die Aufrufrate auch langsamer sein.

 

OPC-Scout: Items mit Uhrzeitwerten werden nur auf Sekunden genau angezeigt

Im OPC-Scout werden Items mit Uhrzeitwerten nur auf Sekunden genau angezeigt bzw. gerundet. Nur der Zeitstempel der Items wird auf Millisekunden genau angegeben.

 

Performance-Verbesserung durch Mengenaufrufe beim Lesen und Schreiben

Durch Mengenaufrufe beim Lesen und Schreiben von OPC-Items, im Gegensatz zu kurz hintereinander abfolgenden Einzelaufrufen, kann der Durchsatz wesentlich verbessert werden, da der OPC-Server in vielen Fällen eine interne Optimierung durchführen kann. Umgekehrt ist eine Performanceeinbuße bei vielen Einzelaufträgen in kurzen Zeitabständen zu erwarten.

 

PC-Station einstellen: Checkbox „Als Ziel für S7-Symboldownload verwenden“ nicht aktiviert

Bei deaktivierter Checkbox „Als Ziel für S7-Symboldownload verwenden“ wird das Herunterladen von Symbolik aus STEP 7 abgelehnt. Falls Sie S7-Symbolik projektiert haben, aktivieren Sie diese Checkbox.

 

PC-Station einstellen: OPC-Protokollauswahl mit Symbolik

Ab SIMATIC NET V6.3 kann die OPC-Symbolik auch ohne aktivierte Protokolle in OPC‑Protokollauswahl verwendet werden. Ein Anwendungsfall hierfür ist mittels Symbolik einen beschränkten Adressraum mit einschränkten Zugriffsrechten zur Verfügung zu stellen. Die Symbole können auch bei mehr als einem ausgewählten Protokoll unabhängig vom Typ verwendet werden. Dann wird/werden zusätzlich im Namenraum das/die ausgewählte(n) Protokoll(e) angezeigt. Wird nur ein Protokoll ausgewählt, so wird eine performantere Konfiguration aktiviert; es kann dann nur wie bisher das ausgewählte Protokoll in der Symbolik verwendet werden.

 

OPC-Scout meldet „Run-time error ‚481‘: Invalid picture“

Wenn der Speicherplatz für temporäre Dateien erschöpft ist, so lässt sich der OPC-Scout nicht starten und meldet „Run-time error ,481‘: Invalid picture“. Löschen Sie in diesem Fall nicht mehr benötigte Dateien, um wieder Platz auf dem Datenträger zu schaffen.

 

Inkompatibilität von symbolischen Item-Namen in Projektdateien (*.opp) des OPC-Scout

Projektdateien (*.opp) des OPC-Scout, die mit einer Version vor Version 6.1 angelegt wurden und symbolische Item-Namen enthalten, können in der aktuellen Version nicht weiter verwendet werden. Die symbolischen Item-Namen wurden mit Schrägstrich (/) als Trennzeichen in die Projektdatei eingetragen. Die aktuelle Version der SIMATIC NET-PC-Software erwartet jedoch einen Punkt (.) als Trennzeichen und weist daher die alten Einträge als ungültig ab.

Abhilfe: Nach Ersetzen der Schrägstriche durch Punkte in den Namen der symbolischen Items kann die Projektdatei auch in der aktuellen Version des OPC-Scout eingesetzt werden.

 

Unterschiedliche Zugriffrechte bei den OPC-Methoden „ValidateItem“ und „GetProperties“

Werden für symbolische Items im Symboldatei-Konfigurator andere Zugriffsrechte angegeben als tatsächlich vorhanden, so werden bei Abfrage der Zugriffsrechte über die OPC-Methode „ValidateItem“ die tatsächlichen Rechte zurückgegeben. Mit der Methode „GetProperties“ werden die in der Symboldatei vergebenen Rechte geliefert.

 

Aktualisierung RCWs in .NET-Anwendungen

Mit neuen Versionen der CD „SIMATIC NET, PC-Software“ werden neue Versionen der Custom-Schnittstelle für .NET (Runtime Callable Wrapper (RCW), OpcRcw.Da, OpcRcw.Comn) von der OPC Foundation ausgeliefert.

Bitte beachten Sie: Falls Sie keine lokale Kopie der bisherigen .NET-RCWs in Ihrer Anwendung verwendet haben, müssen Sie Ihr Programm neu übersetzen.

 

OPC.SimaticNetAlarms: Alarmbaustein-Meldungsgewicht vor Vorgabe-Priorität für Alarmmeldungen

Mit dem OPC Alarm-and-Events-Server „OPC.SimaticNetAlarms“ können S7-Alarme mit Meldungsgewicht (Severity) empfangen werden. Diese Meldungen können in STEP 7/NetPro unter Eigenschaften S7-Verbindung des OPC-Servers projektiert werden. Beachten Sie:

Das programmierbare Alarm-Meldungsgewicht eines Bausteins ALARM, ALARM_8P oder NOTIFY in einem S7-Programm setzt sich gegen die projektierbare Vorgabe-Priorität für Alarmmeldungen durch.

Weiterhin setzen sich dort projektierte Alarm-Prioritäten für bestimmte Alarm-Nummern gegenüber der allgemeinen Vorgabe-Priorität für Alarmmeldungen und auch gegenüber programmierten Meldungsgewichten durch. ALARM_S und ALARM_SQ besitzen keine Severity, so dass immer die projektierten Meldungsgewichte verwendet werden.

 

OPC-Sicherheitseinstellungen bei Domänenwechsel

Im Konfigurationsprogramm „PC-Station einstellen“ können die OPC-Sicherheitseinstellungen für die Windows-Firewall und DCOM freigeschaltet werden. Beachten Sie, dass die Einstellungen für die Windows-Firewall- und DCOM-Konfiguration von der Windows-Anmeldung abhängig sind. Falls Sie den PC nachträglich, zum Beispiel in eine Windows-Domäne aufnehmen, müssen die OPC‑Sicherheitseinstellungen für die Windows-Firewall und DCOM im Konfigurationsprogramm „PC‑Station einstellen“ nochmals freigeschaltet werden.

 

Zusätzliche Meldungen nach Verbindungswiederaufbau des S7-OPC-Alarm-and-Events-Servers

Wenn sich zum Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus des S7-OPC-Alarm-and-Events-Servers beim S7‑Partnergerät, ein ALARM- oder NOTIFY-Alarm im Meldespeicher befindet, so werden nicht nur die Meldungen für die vorhandenen Alarmsignale ALARM, für das Signal 1, und NOTIFY, für das Signal 1, sondern auch für die nicht existierenden Signale 2 bis 8 ausgelöst. Berücksichtigen Sie diese möglichen zusätzlichen Meldungen oder verwenden Sie ALARM_Q, ALARM_SQ oder ALARM_8P, NOTIFY_8P mit auf NULL gesetzten Signalen 2 bis 8.

 

Neues SEND/RECEIVE-Receivedata-Item mit OnDataChange-Callback auch ohne Datenänderung

Neue SEND/RECEIVE-Item:

„SR:[<Verbindungsname>]receivedata{,Teilbereichsadresse}{Itemattribute}“

Das Item entspricht funktionell dem bisherigen Receive-Item mit folgendem Unterschied: Bei aktivem Item dieser Art werden neue Daten gemeldet, auch wenn sich die Inhalte nicht geändert haben. Dadurch wird es einem Client ermöglicht, auch unveränderte gesendete Datenpuffer vom Partner zu erhalten. Dieses Item ist allerdings nicht OPC-compliant. Ebenso erfolgt der OnDataChange-Callback nicht schneller als die ausgehandelte Aktualisierungszeit (Update rate). Stellen Sie also hierfür immer Aktualisierungszeiten schneller als die Senderate der SEND/RECEIVE-Daten ein.

 

Neues DP-SlaveXXRestart-Item zum Neustarten von DP-Slaves

Neues DP-Item:

„DP:[<Gerätename>]SlaveXXRestart“; Datentyp: VT_BOOL, Zugriff: nur schreibbar.

Mit diesem neuen DP-Item können Slaves neu gestartet werden, d. h. Deaktivieren und gleich wieder Aktivieren mit einem Item. Diese beiden internen Funktionsaufrufe werden mit dem zeitlichen Abstand der projektierten Zykluszeit durchgeführt; Wertebereich:

·         Schreiben mit „True“:    Slave XX neu starten.

·         Schreiben mit „False“:  Keine Funktion (Rückgabewert: Wertebereichsfehler).

 

Kein CSV-Import von EUHi- und EULo-Werten in Exponentialdarstellung

Werte in Exponentialdarstellung für die relativen Deadband-Ober- und Untergrenzen „EUHi“ und „EULo“ können im Symboldatei-Konfigurator über CSV-Import nicht übernommen werden. Verwenden Sie keine großen Zahlen in Exponentialdarstellung. Wichtig für die OPC Deadband-Funktion ist sowieso nur die Differenz der Werte EUHi und EULo.

 

OPC XML-DA: Verlangsamung bei großem Namenraum

Funktionsaufrufe über OPC XML-DA sind unabhängig von vorherigen Aufrufen. Vorergebnisse werden nicht zwischengespeichert. Deshalb muss für jeden Aufruf immer wieder der komplette Namenraum durchsucht werden, Einzelzugriffe verlangsamen sich damit abhängig von der Größe des Namenraums. Es wird empfohlen für zyklisches Lesen Subscriptions zu verwenden, damit muss nicht bei jeder Abfrage der Namenraum durchsucht werden.

 

Erweiterter Wertebereich bei Quality

Der Wertebereich für die Qualität eines Items wurde erweitert. Insbesondere kann für Daten, die noch nicht initialisiert wurden, beim Lesen die Qualität OPC_QUALITY_WAITING_FOR_INITIAL_DATA (0x20) zurückgeben werden. Bitte beachten Sie dies bei der Erstellung von OPC-Anwendungen.

Maskieren Sie den zurückgelieferten Wert für die Qualität vor der Auswertung mit OPC_QUALITY_MASK (0xc0), wenn Sie nur an folgenden Qualitätswerten interessiert sind:

·         OPC_QUALITY_GOOD (0xc0)

·         OPC_QUALITY_UNCERTAIN (0x40)

·         OPC_QUALITY_BAD (0x00)

 

Erweiterte Projektierung bei OPC-Server V6.4

Der OPC-Server V6.4 wurde um folgende Funktionen erweitert:

·         Die von STEP 7/NCM PC vorgegebenen EU-Werte für Symbole werden beim Symboldownload unterstützt.

·         Wenn in STEP 7/NCM PC die Option „Die Verbindung permanent aufrecht erhalten“ gewählt wurde, kann bei erkannten Verbindungsunterbrechungen eine „sofortige Rückmeldung“ erfolgen (siehe die Option „Sofortige Rückmeldung bei erkannter Verbindungsunterbrechung“):

- Bei S7-Verbindungen

- Bei SEND/RECEIVE-Verbindungen mit den Auftragsarten FETCH oder WRITE.

 

Verbesserte Wertebereichsüberprüfung beim Schreiben von OPC-Items

Die Wertebereichsüberprüfung beim Schreiben von OPC-Items wurde verbessert.
Werte außerhalb des gültigen Bereichs werden mit einer Fehlermeldung abgelehnt.
Beispiel: Das Schreiben von -127 auf ein Unsigned-Byte-Item (Wertebereich 0 bis 255) ist nicht möglich.

 

OPC XML-DA: .NET-Framework-1.1-Clients sollten lokalisierte Zeiten verwenden

.NET-Framework-1.1-Clients sollten lokalisierte Zeiten verwenden.
Der OPC XML-DA Server wandelt diese dann in UTC-Zeit. Erst ab .NET Framework 2.0 können System.DateTime-Variable über die Eigenschaft „Kind“ zwischen lokaler und UTC-Zeitdarstellung unterscheiden.
Verwenden Sie, wenn möglich, .NET Framework 2.0.
.NET-Framework-1.1-Clients sollten lokalisierte Zeiten übergeben; die UTC-Zeit lässt sich aus der Replytime der Funktion „GetStatus Response“ entnehmen. Diese wird im OPC XML-DA-Server als UTC-Zeit ermittelt.

 

Neue Fehlercodes, wenn „Sofortige Rückmeldung bei erkannter Verbindungsunterbrechung“ projektiert ist

Für das S7-Protokoll wurden die zusätzlichen Fehlercodes 0x85270206L und 0x05270206L mit der Bedeutung „Keine Verbindung zum S7-Kommunikationspartner, sofortige Fehlerrückgabe projektiert“ eingeführt.

Für das SEND/RECEIVE-Protokoll wurden die zusätzlichen Fehlercodes 0x85270301L und 0x05270301L mit der Bedeutung „Keine Verbindung zum SR-Kommunikationspartner, sofortige Fehlerrückgabe projektiert“ eingeführt.

 

OPC XML-DA-Server: Korrekturen für Variablen vom Typ „dateTime“

Schreibt ein OPC-Client Variablen vom Typ „dateTime“, wandelt der OPC XML-DA-Server die Variablenwerte in UTC-Zeit und gibt sie als solche weiter.

Beim Lesen werden die Variablen vom OPC XML-DA-Server als UTC-Zeit interpretiert und in lokale Zeit gewandelt und weitergegeben.

Sollen die Variablenwerte im OPC-Client korrigiert werden, kann folgende Umrechnung vorgenommen werden. Sie ist für C# oder VB.NET geeignet.

„dt“ ist der Wert einer Variable vom Typ „dateTime“.

·         Korrektur vor dem Schreiben des Wertes „dt“ vom Client im Partnergerät:
dt = dt.Add(dt.Substract(dt.ToUniversalTime( )))

·         Korrektur nach dem Lesen des Wertes „dt“ vom Client:
dt = dt.Subtract(dt.Subtract(dt.ToUniversalTime( ))

 

Konfigurationsänderung erfordert gegebenenfalls Rechnerneustart

Sind bei einer Konfigurationsänderung noch betroffene Komponenten in Benutzung, kann es vorkommen, dass der Komponenten-Konfigurator die noch aktive Komponente meldet und die Wiederholung oder den Neustart des Rechners anbietet.

Wenn nach einer Wiederholung die Komponente immer noch aktiv ist, beenden Sie remote OPC‑Client-Programme und OPC-Server, die per DCOM auf den Rechner zugreifen. Deaktivieren Sie, falls vorhanden, den automatischen Anlauf von OPC-Client-Programmen vor dem Neuanlauf.

Sobald nach dem Neuanlauf die Konfigurationsänderungen durchgeführt wurden, kann der automatische Anlauf von OPC-Client-Programmen jetzt wieder eingerichtet werden. Alle Programme die zuvor beendet wurden können wieder gestartet werden.

 

Mögliche Sprachmischungen an der OPC-Schnittstelle

Beachten Sie, dass eine Sprachmischung an der OPC-Schnittstelle auftreten kann, wenn die Betriebssystemsprache und Installationssprache von der angeforderten Sprache an der OPC‑Schnittstelle („localeID“) abweicht. Diese äußert sich unter anderem beim Lesen und Schreiben der Datentypen VT_R4, VT_R8 und VT_DATE im String-Format:

Beispiele für Sprachmischungen:

1.) Schreiben auf deutschem System und englischer „localeID“.

VT_R4: „1,0“ – deutsch, trotz englischer „localeID“, also Komma statt Punkt.

VT_DATE: „30.11.2006“ – deutsch, trotz englischer „localeID“.

2.) Lesen auf deutschem System und englischer „localeID“.
VT_R4: „1.0“
VT_DATE: „11/30/06“

 

Aktualisierung von Zeitstempeln bei OPC PROFIBUS DP

Während der DP-Kommunikation mit Kommunikationsprozessoren (CP 5613 oder CP 5614) ändert sich der Zeitstempel beim Lesen über OPC nie, wenn sich nicht auch die Werte geändert haben, weder für die Ein- noch für die Ausgänge.

SOFTNET DP (CP 5511, CP 5512, CP 5611, CP 5621) liefert für Eingänge neue Zeitstempel (wird durch Lesen aktualisiert), jedoch nicht für Ausgänge.

 

Notwendige Änderungen der .NET OPC Beispiele für .NET Framework 2.0

Sollen die .NET OPC-Beispiele von .NET Framework 1.1 auf .NET Framework 2.0 angepasst werden, so sollte zur Vermeidung von Exceptions beim Datenaustausch von unverwalteten Daten zwischen dem Haupt-Thread und Anzeige-Dialogen eine zusätzliche neue Überprüfung ausgeschaltet werden. Verwenden Sie hierfür die Parameter ThreadExceptionDialog.CheckForIllegalCrossThreadCalls = False und ThreadExceptionDialog.CheckForIllegalCrossThreadCalls = True vor und nach Dialogzugriffen wie Edit_OnDataVal_0.Text = Convert.ToString(pvValues(0)).

 

OPC-Clients vor Projektierungs- und Konfigurationsänderungen beenden

Vor der Durchführung von Projektierungs- und Konfigurationsänderungen beenden Sie bitte Ihre OPC-Clients. Starten Sie die OPC-Clients erst nach Abschluss der Änderungsarbeiten, z. B. XDB-Import im Komponenten-Konfigurator.

 

Geändertes Anlaufverhalten beim OPC DA-Server

Bei der Aktivierung von OPC-Gruppen mit Items kann der OPC-Server initial für die Items die Qualität OPC_QUALITY_WAITING_FOR_INITIAL_VALUE (= 0x20) mit Datenwerten vom Typ VT_EMPTY zurückliefern. Das Verhalten ist normgerecht, jedoch sollte ein OPC-Client diese Rückgabe handhaben können. Bitte überprüfen Sie Ihre vorhandenen OPC-Clients auf notwendige Anpassungen.

 

OPC Auftrags-Timeout von SR- und S7-Verbindungen an Kommunikations- und CPU-Last anpassen

Bitte passen Sie den OPC Auftrags-Timeout von SR- und S7-Verbindungen an die Kommunikations- und CPU-Last an. Verwenden Sie im Zweifelsfall die voreingestellten Werte.

 

Asynchrone OPC-Aufträge werden nicht deterministisch durchgeführt

Mehrfach aufeinanderfolgende asynchrone OPC-Aufträge werden, abhängig von den verfügbaren Betriebssystem-Ressourcen und Laufzeiten auf dem Netz und im Partnergerät, nahezu parallel ausgeführt. Dabei sind Überholvorgänge durchaus möglich; die nahezu parallel ausgeführten Zugriffe kennen keine deterministische Reihenfolge. Ein OPC-Client muss dieses Verhalten berücksichtigen.

 

Projektierbare S7-OPC-Alarm-und-Event-Meldetexte in lokaler Textdatei „scores7.msg“

Projektierbare mehrsprachige S7-OPC-Alarm-und-Event-Meldetexte können in der lokalen Textdatei „scores7.msg“ unter folgendem versteckten Pfad im Dateisystem eingegeben werden

·         Windows Vista und Windows 2008:
<Systemlaufwerk:>\ProgramData\Siemens\SIMATIC.NET\opc2\bins7

·         Windows XP und Windows Server 2003:
<Systemlaufwerk:>\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Siemens\
SIMATIC.NET\opc2\bins7

Folgen Sie der Syntaxbeschreibung und den Beispielen in den Kommentaren dieser Datei.
Beispiel für einen englischen (LCID=1033) Meldetext zu der Alarm-Event-ID „200“ der S7-Verbindung „S7‑Connection_01“:
[S7-Connection_01]
ALARM200=0,1033,"Message text for ALARM200, neutral and US language"

Zudem muss in der Datei „scores7.ini“ im Abschnitt „Protocol“ der Wert „DatabaseMessages=<Pfad zu der ‚scores7.msg’>“ eingetragen werden.

Pfad der Scores7.ini:

·         Windows Vista und Windows 2008:
<Systemlaufwerk:>\ProgramData\Siemens\SIMATIC.NET\opc2\ini

·         Windows XP und Windows Server 2003:
<Systemlaufwerk:>\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Siemens\
SIMATIC.NET\opc2\ini

Mit dem Parameter SuppressUnusedMessages=1 im globalen Abschnitt der „scores7.msg“ –Datei werden nur die in der Datei scores7.msg projektierten Alarme weitergeleitet. Dieser Parameter stellt also einen flexibel projektierbaren Filter für unerwünschte Alarmmeldungen dar.

 

Wählen Sie die Zykluszeiten des OPC-Servers deutlich kleiner als die Überwachungszeiten

Die in STEP 7/NCM PC projektierte Zykluszeit der verschiedenen Protokolle des OPC-Servers sollte so gewählt werden, dass sie deutlich kleiner als die kleinste, projektierte Überwachungszeit ist (Empfehlung: mindestens der Faktor 5).

 

IOPCBrowse::Browse: Der ContinuationPoint verliert seine Gültigkeit nach dem Weiter-browsen in einer anderen Ebene

Die OPC-DA-3.0-Funktion „IOPCBrowse::Browse“ liefert immer dann einen ContinuationPoint ungleich dem Null-String, wenn in der betreffenden Browsing-Ebene weitere Elemente vorhanden sind. Dieser ContinuationPoint muss beim Weiter-browsen der nächsten Elemente der Ebene angegeben werden. Hat man jedoch zwischen dem ersten und zweiten Aufruf der Funktion Browse in der Zwischenzeit Elemente in einer anderen Ebene gebrowst, so verliert der vorher erhaltene BrowsingPoint seine Gültigkeit und kann nicht zum Browsen weiterer Elemente verwendet werden.

 

Neues S7-OPC-A&E-Attribut EVENT_ATTR_S7_EVENT_SUBEVENTID

In Erweiterung des Handbuchs „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“ gibt es für den S7-OPC-Alarm-und-Event-Server ein zusätzliches Attribut:

EVENT_ATTR_S7_EVENT_SUBEVENTID mit Dezimalwert 6047 vom Datentyp VT_UI1.

Damit wird die Alarmunternummer bei Alarmen mit mehreren Alarmquellen, z. B. für ALARM_8P, auslesbar.

 

Symboldateien nicht schreibgeschützt verwendbar

STI- und SSD-Symboldateien können mit gesetztem Attribut „schreibgeschützt“ nicht verwendet werden.

 

Rechtevergabe für die Nutzung von Symboldateien mit dem DA OPC-Server

Der DA OPC-Server verwendet weitere Dienste für die Nutzung der Symbolik.

Diese Dienste benötigen ausreichende Rechte für den Zugriff auf die Verzeichnisse, in denen die STI- oder SSD-Symboldateien abgelegt werden sowie für die Dateien selbst. Stellen Sie deshalb sicher, dass die „interaktiven“ oder „konfigurierten“ Benutzer die Berechtigung „Vollzugriff“ auf diese Dateien und Verzeichnisse haben.

 

OPC DA 3.0: OPCBrowseServerAddressSpace::BrowseProperties( ) liest auch von IO-Devices

Beachten Sie, dass die OPC-DA-3.0-Methode „IOPCBrowseServerAddressSpace::BrowseProperties( )“ auch Properties und Datenwerte von IO‑Devices liest.

Falls das IO-Device nicht erreichbar ist, kann der Methodenaufruf lange dauern.

 

PROFINET IO OPC-Server: Exakte Längenangabe bei der Adressierung

Beachten Sie, dass bei einfacher Adressierung das Lesen und Schreiben von PROFINET IO-Daten exakt die projektierte Längenangabe erfordert (bei erweiterter Adressierung ist auch eine Teiladressierung möglich).

Beispiel:

Ein IO-Modul mit einer Länge von 4 Byte lässt sich über ein OPC Item PNIO:[CTRL1]EWORD0 (2 Byte) nicht teilweise lesen.

Erlaubt sind hier z. B. „PNIO:[CTRL1]EB0,4“ oder „PNIO:[CTRL1]EDWORD0“.

 

Programmier-Empfehlung: Ausnahmebehandlungen für OPC-Interfaces implementieren

Wir empfehlen für OPC-Anwendungen Ausnahmebehandlungen (try {... IOPCServer:: ...} catch(exception){...} ) für OPC-Interfaces zu implementieren, um Ausnahmezustände, wie sie beim Beenden der OPC-Server auftreten können, zu berücksichtigen.

 

OPC XML DA: Freischaltung der remoten OPC Kommunikation erforderlich

Schalten Sie für den Betrieb von OPC-XML-DA im Konfigurationsprogramm PC-Station einstellen unter Sicherheit die remote OPC-Kommunikation frei.

 

OPC XML DA: Schreiben von DateTime-Variablen im Unspecified-Format

Das Schreiben von DateTime-Variablen im Unspecified-Format ist nicht zulässig.

 

Symboldateien mit Präfix vereinfachen die Namensauflösung

Für OPC-Symbole können mehrere Symboldateien, die sich durch ein Präfix unterscheiden, verwendet werden. Die erste Symboldatei in der Liste hat kein (bzw. ein leeres) Präfix.

Im OPC-Betrieb muss ein Symbol den Symboldateien oder den verschiedenen Protokollen (S7:, DP:, PN:, ...) direkt zugeordnet werden. Wird eine Symboldatei ohne Präfix verwendet, kann diese Zuordnung länger dauern, da dann auch in allen möglichen Protokollen gesucht werden muss. Um diese Suche zu vereinfachen, sollten nur Symboldateien mit Präfix verwendet, da für diese Symbole die Zuordnung zwischen Präfix und Symboldatei eindeutig ist.

 

OPC DA: Beobachtete Datenänderungen können alt sein

Beobachtete Datenänderungen (OnDataChange) können bis hin zur bestätigten Aktualisierungszeit (RevisedUpdateRate) alt sein, da im OPC-Server und auch im unterlagerten Kommunikationsprotokoll der PC-Station entsprechend der Aktualisierungszeit Daten zyklisch gelesen werden.

Meldet das Kommunikationsprotokoll neue Werte an den OPC-Server kurz nach einer gerade erfolgten Meldung des OPC-Servers an den OPC-Client, so darf dieser neue Wert erst wieder nach Ablauf der Aktualisierungszeit an den OPC-Client gemeldet werden.

 

Unterschiede zwischen geschriebenen und gelesenen Werten bei DPC2-Datensätzen

Ein geschriebener Wert eines OPC-DPC2-Datensatz-Items ist über dasselbe Item oder ein Item mit gleicher Adresse, Slot und Index, nicht identisch auslesbar. DPC2-Datensätze können sich gerätespezifisch zwischen den geschriebenen und gelesenen Wert unterscheiden.

 

Kein S7-Verbindungsabbau nach Beenden des OPC-Clients bei aktiviertem OPC UA-Protokoll

Wenn der OPC S7-Server in Betrieb ist, z. B. dauerhaft falls das OPC UA-Protokoll aktiv ist, werden S7-Verbindungen über OPC selbst dann nicht abgebaut, wenn der OPC-Client die zugehörigen Items abmeldet. Die S7-Verbindung wird erst beendet, wenn in NCM die Option „Automatischer Verbindungsabbau nach, z. B. 60 s“ projektiert wird.

Alternativ, falls nicht benötigt, deaktivieren Sie das OPC UA-Protokoll.

 

Permanenter S7-Verbindungsaufbau auch ohne OPC-Clients bei aktiviertem UA-OPC-Protokoll

Wenn das UA-S7-OPC-Protokoll aktiv ist, werden permanent projektierte S7-Verbindungen aufgebaut, auch wenn kein OPC-Client sich auf den OPC-Server verbindet. Falls das UA-S7-OPC-Protokoll nicht aktiviert ist, werden die permanent projektierten S7-Verbindungen solange aufgebaut, wie ein OPC‑Client sich auf den OPC-Server verbunden hat.

 

Zugriffsrechte symbolischer Items

Die Zugriffsrechte von Symbolen können frei gewählt werden. Diese Rechte werden beim Browsen angezeigt. Beim Zugriff auf die Items können diese Rechte jedoch vom OPC-Server weiter eingeschränkt werden.

Beispiel: Ein Symbol für einen Peripherieausgang wird mit Schreib-/Leserechten definiert.

Beim Zugriff ist aber nur Schreiben erlaubt, da Peripherieausgänge systembedingt nicht gelesen werden können.

 

Pfade zu Symboldateien nach Update-Installation von CD 2007

Wird nach einer Update-Installation von CD 2007 auf CD 2008 ein erneuter Download einer Symboldatei durchgeführt, wird der vorher eingestellte Pfad auf den werkseitig eingestellten Pfad geändert, wird der vorher verwendete Dateiname auf den werkseitig eingestellten Dateinamen umgestellt und die Dateiendung von .STI auf .ATI geändert. Diese neu eingestellte Konfiguration kann mit dem Programm „PC-Station einstellen“ im Dialogfeld „Symboldateien verwalten“ überprüft werden.

 

S7-UA-OPC-Server: Zusammenhang zwischen Zykluszeit und Aktualisierungszeit

Die vom S7-UA-OPC-Server für SIMATIC NET verwendeten Aktualisierungsraten sind Vielfache der bei der Projektierung für das S7-Protokoll festgelegten Zykluszeit. Die kleinste zulässige Aktualisierungsrate entspricht der Zykluszeit.

 

OPC-Scout V10: Nur passende Datentypen können geschrieben werden

Der Datentyp des zu schreibenden Wertes muss mit dem gelesenen Datentyp des OPC-Items übereinstimmen. Wird kein verwendbarer Datentyp vom Item geliefert, z. B. VT_EMPTY, so kann auf dieses Item mit dem OPC-Scout V10 nicht geschrieben werden.

 

OPC-Server behalten einmal verwendete Items im Arbeitsspeicher

Die COM-DA-, XML-DA- und UA-OPC-Server behalten die einmal verwendeten Items im Arbeitspeicher. Dieser Speicher wird erst nach Beenden der OPC-Server freigegeben.

 

OPC: Verfahren zur Vermeidung von Verbindungsabbrüchen

Grundsätzlich gilt, dass alle Projektierungsparameter, insbesondere Timeout-Zeiten, Zykluszeit, Alarme, in Abhängigkeit von der Anlagenkonfiguration (Hardware und Software), vom Mengengerüst und der Arbeitsweise des Clients und sonstiger laufender Applikationen, aufeinander abzustimmen sind.

Bei zu kleinen Auftrags-Timeout-Zeiten kann es zu Verbindungsabbrüchen kommen, wenn parallel dazu von COM- oder UA-Clients aufwändige Aufträge abgesetzt werden, zum Beispiel gleichzeitiges Initialisieren, Lesen, Schreiben, Aktivieren und Deaktivieren großer Item-Mengen.

 

Hohe Handle-Nutzung des UA-S7-OPC-Server

Der UA-S7-OPC-Server verwendet pro genutztem „MonitoredItem“ maximal ein Event-Handle des Betriebssystems. Im Betrieb kann deren Anzahl also bis auf die Anzahl der genutzten Items ansteigen.

 

Programmierhandbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band2 - Schnittstellen, Ausgabe 8“: Fehler in Syntax und einigen Beispielen zum UA-S7-OPC-Server in Kap. 2.6.9.2 und 2.6.9.3 (blockorientierte Dienste)

·         Seite 128: Syntax bei „bsend“
falsch (Punkt („.“) statt Komma („,“) zwischen „Pufferlänge“ und „Adresse“:
<V e r b i n d u n g s n a m e >.b s e n d < r i d > . < P u f f e r l ä n g e > . < A d r e s s e > {
richtig:
< V e r b i n d u n g s n a m e > . b s e n d < r i d > . < P u f f e r l ä n g e > , < A d r e s s e > {

·         Seite 129: Beispiel für „brcv“ (Punkt („.“) nach BRCV statt kein Punkt)
falsch: S7-OPC-1.BRCV.1.10,X4,78
richtig: S7-OPC-1.BRCV1.10,X4,78

·         Seite 130: Beispiel (Punkt („.“) nach „16“ statt Komma („,“) und „D“ statt „DW“)
falsch: S7-OPC-1.BSEND1.16.2,D
richtig: S7-OPC-1.BSEND1.16,2,DW

·         Seite 130: Beispiel (Punkt („.“) nach „32“ statt Komma („,“))
falsch: S7-OPC-1.BSEND1.32.20,R,2
richtig: S7-OPC-1.BSEND1.32,20,R,2

 

Remoter UA-OPC-Serverbetrieb erfordert IP-Namensauflösung

Die IP-Namensauflösung des remoten Rechnernamens muss für den remoten Betrieb eines UA‑OPC‑Servers funktionieren.

Sie können dies mit der Ping-Funktion in einer Kommadoeingabekonsole testen.
Wenn der Name nicht auflösbar ist, prüfen Sie in der Windows-Firewall, ob die „Datei- und Drucker-Freigabe“ als Ausnahme erlaubt ist.

Die Namensauflösung in der Datei <Systemverzeichnis>\system32\drivers\etc\hosts kann auch durch Zuordnung der erreichbaren remoten IP-Adresse zum remoten Rechnernamen erreicht werden.

 

 

27 Hinweise zu License Keys

 

Basis für die Nutzung der Software auf dieser CD „SIMATIC NET, PC Software“ bilden die folgenden „Allgemeinen Bedingungen zur Überlassung von Software“ der Siemens AG.

·         In der Bundesrepublik Deutschland:
Es gelten die „Allgemeinen Bedingungen zur Überlassung von Software für Automatisierungs- und Antriebstechnik an Lizenznehmer mit Sitz in Deutschland“.

·         Für das Exportgeschäft:
Es gelten die „Allgemeinen Bedingungen zur Überlassung von Software für Automation & Drives an Lizenznehmer mit Sitz außerhalb Deutschlands“.

 

 

27.1        Trial Mode

 

Solange eine Lizenz zur Nutzung dieses Programms nicht erworben worden ist, läuft dieses Programm nur im Trial Mode. Dem Benutzer wird eine nichtausschließliche, nicht übertragbare Lizenz an dem Programm im Trial Mode geschenkt. Diese Lizenz berechtigt den Benutzer, das Programm im Trial Mode zu nutzen. Das Kopieren und/oder Weitergeben des Programms ist nicht gestattet. Dem Benutzer ist es weiterhin nicht gestattet, das Programm zu dekompilieren und/oder zu bearbeiten, zu verändern oder in andere Programme einzubinden. Die Benutzung des Programms im Trial Mode erfolgt auf eigene Gefahr. Da das Programm im Trial Mode dem Benutzer geschenkt wird, haften die Autoren nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Insbesondere haften die Autoren nicht für etwaige Mängel oder Folgeschäden.

 

SOLANGE DIESES PROGRAMM NUR IM TRIAL MODE LÄUFT, IST ES NUR DAZU GEDACHT, DEM BENUTZER ALS BEISPIEL FÜR DIE VOLLVERSION ZU DIENEN. DAS PROGRAMM IST IM TRIAL MODE NICHT ZUR MASCHINENSTEUERUNG GEEIGNET. EINE SOLCHE BENUTZUNG ERFOLGT AUF EIGENE GEFAHR.

 

 

27.2        USB-Schlüssel-Stick (Key Stick)

 

(Gilt nicht für das Produkt CP 5613/CP 5614 (DP-Base))

Zum Betrieb des jeweiligen SIMATIC NET Software-Produkts gehört je ein USB-Schlüssel-Stick (Key Stick). Auf diesem befinden sich ein oder mehrere License Keys, die für den Betrieb des Produkts notwendig sind. Auf einem USB-Schlüssel-Stick können sich auch License Keys für mehrere Produkte befinden. Bei der Installation werden diese Schlüssel auf der Festplatte des Zielsystems abgelegt. Der reguläre Betrieb des Produkts ohne License Keys ist nicht möglich. Für Notfälle (Verlust des USB-Schlüssel-Stick) kann die Software betrieben werden, wobei entsprechende Meldungen auf die fehlende Lizenz hinweisen. Im Fehlerfall (Problem mit dem USB-Schlüssel-Stick) wenden Sie sich bitte an unseren Customer Support, Tel.: +49 (180) 5050-222, Fax: +49 (180) 5050-223, E-Mail: mailto:adsupport@siemens.com.

 

 

27.3             Wichtige Hinweise zum Umgang mit USB-Schlüssel-Sticks und License Keys

 

Bitte beachten Sie folgendes:

·         Von dem USB-Schlüssel-Stick kann keine Sicherungskopie erstellt werden.

·         Die License Keys werden in dem versteckten Verzeichnis „\ax nf zz“ auf dem Laufwerk abgelegt, das Sie bei der Installation angegeben haben.
Löschen Sie bitte nicht das Verzeichnis „\ax nf zz“ oder darin abgelegte Dateien!

·         Es ist nicht möglich, die License Keys durch einfaches Kopieren von der Festplatte auf einen USB-Schlüssel-Stick oder von dem USB-Schlüssel-Stick auf die Festplatte zu übertragen.

·         Beim Deinstallieren der SIMATIC NET-Produkte mit einem Programm, welches Software aus Windows deinstalliert (Uninstaller), können die License Keys verloren gehen.
Wenn Sie diese Produkte mit dem Uninstaller deinstallieren wollen, müssen Sie vor der Deinstallation die License Keys wieder auf Ihren USB-Schlüssel-Stick zurückübertragen! Benutzen Sie hierfür das Programm „Automation License Manager“. Andernfalls kann es dazu führen, dass der Uninstaller während der Deinstallation die License Keys für diese Produkte zerstört.

·         Wenn Sie Ihre Festplatte neu formatieren wollen, müssen Sie die License Keys vorher mit dem Programm „Automation License Manager“ (Startleiste Start -> ... -> SIMATIC -> License Management -> Automation License Manager -> Link auf Desktop) wieder auf den USB-Schlüssel-Stick zurückübertragen. Andernfalls gehen die License Keys verloren und Sie können die Produkte nicht weiter nutzen. Stellen Sie bei der Rückübertragung sicher, dass Sie den USB-Schlüssel-Stick gesteckt haben, von der Sie die License Keys installiert haben.

 

 

27.4        Nachträgliche Installation und Deinstallation von License Keys

 

Stellen Sie sicher, dass Sie die Lizenzen auf passende USB-Schlüssel-Sticks zurückübertragen.

 

Deinstallation der License Keys

Die License Keys können jederzeit mit dem Programm „Automation License Manager“ deinstalliert werden.

Gehen Sie wie folgt beschrieben vor, um License Keys von der Festplatte auf den USB-Schlüssel-Stick/Sticks zu übertragen (Deinstallation der License Keys):

·         Stecken Sie den USB-Schlüssel-Stick in eine USB-Schnittstelle.

·         Gehen Sie über die Startleiste zu „Automation License Manager“ (Startleiste Start -> ... -> Simatic -> License Management -> Automation License Manager -> Link auf Desktop) und übertragen Sie die License Keys wieder auf den USB-Schlüssel-Stick.

 

Übertragung von UCL License Keys

Bitte verwenden Sie für die Übertragung der UCL License Keys auf den betreffenden PC das Programm „setup.exe“, das sich auf der UCL-License-Key-CD befindet.

 

Rückübertragung von License Keys

Um License Keys unter Windows von der Festplatte auf den USB-Schlüssel-Stick zurück zu übertragen, benutzen Sie bitte das von der CD „SIMATIC NET, PC Software“ installierte Programm Automation License Manager.

 

 

27.5        Inkompatibilitäten/Einschränkungen bei Lizenzen

 

Wird die CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ zusammen mit dem Produkt SOFTNET Security Client Edition 2008 (V2.0.0.0) oder einer älteren Version installiert, so muss die CD „SIMATIC NET, PC Software“ zuletzt installiert werden.
Wurde sie zuerst installiert, so muss - entgegen dem Hinweis in der Liesmich-Datei des SOFTNET Security Client - die CD „SIMATIC NET, PC Software“ nachträglich nochmals installiert werden.

 

 

28 Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein

 

Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.

 

 

28.1        Hinweise

 

Benutzung von ACPI (Standby- und Hibernation-Modus)

ACPI (Standby- und Hibernation-Modus) wird nicht unterstützt.

 

Wechsel in den Ruhezustand verhindern

Bei laufender Kommunikation über eine SIMATIC NET-Baugruppe ist der automatische Wechsel in den Ruhezustand unerwünscht. Um den Ruhezustand zu verhindern, haben Sie folgende Möglichkeiten:

·          Deaktivieren Sie die Option „Ruhezustand“ (Startleiste Start -> Systemsteuerung -> Energieoptionen im Register Ruhezustand -> Option Ruhezustand).

·          Bringen Sie die Baugruppe in den projektierten Betrieb.

·          Lehnen Sie in Ihrer Anwendung den Ruhezustand ab.

 

Energiesparmodus nicht zugelassen

Der Energiesparmodus ist für den Betrieb mit der CD „SIMATIC NET, PC Software“ nicht zugelassen. Das aktuelle Profil wird daher mit der Installation angepasst.

Wenn Sie unter Vista im Menü „Energiesparoptionen“ (Startleiste Start -> Hardware und Sound -> Energieoptionen) das Energiesparprofil wechseln oder ihren PC bezüglich Energiesparmodus umkonfigurieren, so sind diese so einzustellen, dass der PC nach längerer inaktiver Zeit nicht in den Energiesparmodus geht (Energiesparplaneinstellungen bearbeiten -> Energiesparmodus nach auf „niemals“ setzen).

 

Ein einzelner Dienst, auf den der Stationmanager beim Hochlauf wartet, wurde nicht gestartet

In der Diagnose des Komponenten-Konfigurators kann folgender Fehlereintrag stehen:
„1 Dienst(e), auf den(die) der Stationmanager beim Hochlauf wartet, wurde(n) nicht gestartet.“
Dieser Eintrag besagt, dass eine Funktion, die vor Start des Stationsmanagers abgearbeitet werden muss, nicht beendet ist.

Diese Funktion kann der Plug-and-Play-Manager der CD „SIMATIC NET, PC Software“ sein, der nach neuer Hardware sucht. Wenn es der Plug-and-Play-Manager ist, kann der Eintrag ignoriert werden. Es handelt sich nur um eine Verzögerung und keinen Fehler. Um festzustellen, ob der Plug-and-Play-Manager noch läuft, gehen Sie folgendermaßen vor:

Überprüfen Sie unter Dienste in der Systemsteuerung des jeweiligen Betriebssystems den Status des dort eingetragenen Diensts „SIMATIC NET P&PManager“. Ist der Betriebszustand noch „wird gestartet“, so ist das Suchen nach neuer Hardware noch nicht beendet.

 

Kommunikationsbaugruppen im projektierten Betrieb ziehen

Kommunikationsbaugruppen (CPs), die sich im projektierten Betrieb befinden (auch PCMCIA oder PC-Card), dürfen im laufenden Betrieb nicht aus dem PC entfernt werden; dies gilt auch für den Infobereich der Startleiste von Windows „<Baugruppe> anhalten“).

 

Empfehlung von Kommunikationsprozessoren mit Vorverarbeitung

Wenn die CPU-Auslastung des PCs kurzfristig 90 % überschreiten kann, empfehlen wir CPs mit separater Vorverarbeitung (CP 1613, CP 1623, CP 5613 und CP 5614), da hier die Kommunikation weitgehend auf der Kommunikationsbaugruppe abgewickelt wird.

 

Installation/Deinstallation neuer Hardware

Nach der Installation/Deinstallation neuer Hardware muss Windows mindestens ein Mal direkt mit Administrator-Rechten gestartet werden.

 

 

28.2        Einschränkungen

 

Verwendung eines SIMATIC NET-CP in einer Docking Station

Docking Stations mit der Funktionalität Aus-/Eindocken werden nicht unterstützt.

 

 

28.3        Hardware-Voraussetzungen

 

Mindestanforderungen für PG/PCs

Die Produkte dieses SIMATIC NET Software-Produkt-Service-Pack sind mit PGs/PCs getestet worden, die mindestens die folgenden Anforderungen erfüllen:

 

Betriebssystem

Mindestanforderungen

Windows Vista 32 Bit

2,4 GHz-PCs mit 1 GB RAM,

XGA 1024x768 mit 16 Bit Farbtiefe

Windows XP Pro

600 MHz-PCs mit 512 MB RAM,

XGA 1024x768 mit 16 Bit Farbtiefe

Windows Server 2003

2,4 GHz-PCs mit 1 GB RAM,

XGA 1024x768 mit 16 Bit Farbtiefe

Windows Server 2008

2,4 GHz-PCs mit 1 GB RAM,

XGA 1024x768 mit 16 Bit Farbtiefe

 

 

29 Kompatibilität

 

29.1        Betrieb mit SIMOTION

 

Der Betrieb mit SIMOTION ist nicht freigegeben

Die CD „SIMATIC NET, PC-Software, Edition 2008“ ist für den Betrieb mit SIMOTION nicht freigegeben.

 

SIMOTION V2.1 ist nicht für Windows XP/Windows Server 2003 freigegeben

SIMOTION V2.1 ist nicht für Windows XP und nicht für Windows Server 2003 freigegeben. Aktuelle Informationen zu SIMOTION-Produkten entnehmen Sie bitte der SIMOTION-Dokumentation.

 

SIMOTION V2.0 wird nicht mit SIMATIC NET OPC V2.2 SP2 für SIMOTION freigegeben

Grund: Mit SIMOTION V2.0 kann nur ein hierarchischer Export durchgeführt werden, der zur Folge hat, dass mit SIMATIC NET OPC-Version V2.2 SP2 für SIMOTION-Browsen nicht mehr möglich ist, z. B. fehlerhafte Variablenangaben im OPC-Scout oder ProTool/Pro-CS.

 

Keine OPC-Kommunikation und Konfiguration nach Deinstallation SIMOTION V3.0 SP1 möglich

Nach der Deinstallation von SIMOTION V3.0 SP1 ist keine OPC-Kommunikation über den OPC-Scout und Konfiguration über „PC-Station einstellen“ mehr möglich, da die Datei „melbreg.dll“ im Systemverzeichnis deregistriert ist. Als Abhilfe (über-)installieren Sie die CD „SIMATIC NET, PC Software“ neu.

 

OPC Data für SIMOTION

Beachten Sie bitte folgende Randbedingungen und Funktionseinschränkungen:

·         Beim asynchronen Schreiben einer ReadOnly-Variablen kommt keine Fehlermeldung zurück, obwohl der Wert nicht geschrieben werden kann und auch nicht geschrieben wird. (Synchrones Schreiben ist OK, hier kommt eine Fehlermeldung.)

·         Der gültige Wertebereich von Variablen vom Typ „Date“ und „DT“ wird über OPC nicht eingehalten. Es können Werte in Variablen geschrieben werden, die außerhalb des gültigen Wertebereichs liegen.

·         Beim Schreiben auf Variablen, die mit tracecontrol“ oder „internaltotrace“ beginnen, kommt die Fehlermeldung: unerwarteter Fehler in der Kommunikation“.

 

OPC Alarms und Events für SIMOTION

Beachten Sie bitte folgende Randbedingungen und Funktionseinschränkungen:

·         Anwenderdefinierte Diagnosepuffer werden beim „OPC-Daten exportieren“ nicht exportiert. Daher wird für diese Events kein Message-Text geliefert.

·         Der OPC-Client, der den OPC-Server startet, erhält auch Diagnosepuffereinträge, die vor diesem Zeitpunkt eingetragen wurden.

·         Nur eine Spracheinstellung für alle Clients:
Alarmtexte werden an alle Clients in der gleichen Sprache geliefert, und zwar in derjenigen Sprache, die zuletzt gesetzt wurde, unabhängig davon, ob sie zuvor verschiedene LocaleIDs gesetzt haben.

·         Maximal 40 „Alarm_S“ zugelassen:
Werden in schneller Folge mehr als 40 verschiedene Alarme der Kategorie „Alarm_S“ ausgelöst, so werden nur die ersten 40 geliefert.

·         Einschränkung bei Verwendung des Automation-Wrappers, z. B. bei VB OPC-Clients:

Instanziert ein Client mehrere Subscriptions über den Automation-Wrapper „sopcdaauto.dll“, so bekommt stets die zuerst aktivierte Subscription die Events für beide Subscriptions, d. h. die zeitlich danach aktivierten Subscriptions erhalten keine Alarme.

·         Wenn „Alarm_S“ und „Alarm_SQ“ in schneller Folge kommen und alle Alarme vom Client quittiert werden, kann folgendes Verhalten auftreten:

-   Manche Alarm_S lassen sich erfolgreich quittieren (falsch), ein Quittier-Event kommt dann aber nicht (richtig).

-   Manche Alarm_SQ lassen sich nicht quittieren (falsch), einige Alarm_S lassen sich zwar quittieren (richtig), aber das Quittier-Event kommt nicht (falsch).

·         Zeitstempel wird verändert: Weicht die Zeitzone des Client-Rechners von GMT ab, addiert der OPC‑Server die Differenz der lokalen Zeit des Client-Rechners zu GMT zu den Zeitstempeln der Events hinzu. Falls auf dem Client-Rechner Sommerzeit herrscht, wird noch eine Stunde hinzuaddiert; Beispiel: Die Baugruppenzeit beträgt 11:33 Uhr, der Client rechnet mit MESZ, so hat das Event die Zeit 13:33 Uhr.

Umgehung:

In der exportierten Alarm-XML-Datei kann mit einem Text-Editor im Knoten „<HANDLERS> <SIMOTION> <DEVICES>“ der Parameter „TimeDifference“ eingefügt werden.

Beispiel:

<DEVICES>

<Simotion_p

TypeID = „02D0A106-7ED2-4F92-B647-CB3B23097472“

CheckSum = 2002-10-29-09:11:44.175“

TimeDifference=„-60“

MPIDefault = „2“>

</Simotion_p>

</DEVICES>

Vom Alarms-and-Events-Server wird der Zeitstempel des aufgetretenen Alarms wie folgt berechnet:

Zeitstempel := (S7-Zeitstempel auf der Hardware) + (Zeitverschiebung gegenüber GMT in min) – (Wert des Parameters TimeDifference) + (60 min, falls auf dem Client-Rechner Sommerzeit eingestellt ist)

Der Wert des Parameters errechnet sich also wie folgt:

TimeDifference := (Zeitverschiebung gegenüber GMT in min) + (60 min, falls auf dem Client-Rechner Sommerzeit eingestellt ist)

Beispiel:

Auf der Zielhardware (S7-Zeit) sei die selbe Uhrzeit eingestellt wie auf dem Client-Rechner.

Zum Zeitpunkt des Auftretens des Alarms ist auf dem Client-Rechner MESZ, d. h. Zeitverschiebung = 60 min aufgrund der Zeitzone und 60 min aufgrund der Sommerzeit => TimeDifference=„120“. Der OPC-Server liefert den Zeitstempel, den der Alarm aufgrund der S7‑Zeit haben muss.

·         Werden bei OPC-Export im SIMOTION-Scout V2.1 nur Alarme exportiert, entsteht eine XML‑Datei. Um diese XML-Datei dem OPC-Server bekannt zu geben, muss im gleichen Verzeichnis, in dem die XML-Datei abgelegt wird, eine Dummy-Datei mit der Dateinamen-Erweiterung .SSD abgelegt werden. Diese .SSD-Datei wird dann unter „PC-Station einstellen“ bzw. im „Inbetriebnahme-Assistenten“ angegeben.
Ab SIMOTION V3.0 wird diese Dummy-Datei bei OPC-Export automatisch generiert.

·         Wenn sie den OPC-Client vom OPC-Server trennen, müssen sie mindestens 15 Sekunden warten, bevor sie die Verbindung wieder herstellen.

 

Kein Zugriff auf OPC_Data.sti während OPC-Export

Es muss sichergestellt sein, dass während eines OPC-Exports im SIMOTION-Scout kein anderes Programm auf OPC_Data.sti zugreift. Dazu müssen sie alle OPC-Clients beenden. Wenn die Datei OPC_Data.sti nicht geschrieben werden konnte, muss folgendes gemacht werden:

1.  OPC-Client beenden, zum Beispiel OPC-Scout.

2.  Die *.ssd- und die *.ldb-Datei löschen.

3.  OPC-Export noch einmal starten.

 

Zugriff auf SIMOTION-Projekte

Falls ein Zugriff auf die Daten mehrerer SIMOTION-Projekte gewünscht wird, müssen die von jedem SIMOTION-Projekt exportierten Dateien (pro Projekt jeweils eine .STI- und eine .XML-Datei) zusammengefügt werden. Für STI-Dateien kann dies mit Hilfe der Lasche „Symbolik“ im Programm „PC-Station einstellen“ von SIMATIC NET durchgeführt werden. Für die XML-Dateien steht ab der Version V6.2 das Tool SIMOTION OPC File Manager zur Verfügung.

Dabei ist zu beachten, dass im SIMOTION SCOUT für die jeweiligen Projekte unter Einstellungen-Download die HMI Konsistenzprüfung aktivieren“ deaktiviert sein muss.

 

Ablage der XML-Datei

Ab SIMATIC NET V7.0 muss die vom SIMOTION-Scout exportierte XML-Datei im folgenden Verzeichnis auf dem Ziel-Laufwerk im Installationspfad von SIMATIC NET abgelegt werden:

·         Windows XP und Windows Server 2003
<Systemlaufwerk:>\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Siemens\
SIMATIC.NET\opc2\bins7\simotion\xml\opc_ae.xml

·         Windows Vista und Windows Server 2008
<Systemlaufwerk:>\ProgramData\Siemens\SIMATIC.NET\opc2\bins7\simotion\xml\opc_ae.xml

 

Kompatibilität

Beim OPC-Export muss dieselbe Version von SIMATIC NET verwendet werden wie zur Laufzeit auf der Ziel-Hardware. Bei Betriebssystem Windows NT die V6.0.5 und bei Windows 2000 die V6.4.

 

Projektdownload bei laufendem OPC-Scout

Wird während eines laufenden OPC-Scout ein Projektdownload oder ein HW Konfig Download durchgeführt, wird die Verbindung zur Steuerung abgebrochen und ein Neustart des OPC-Scout ist notwendig. Dieses Verhalten tritt nur auf, wenn ein OPC-Server im Komponenten-Konfigurator projektiert ist. Vor dem Neustart des OPC-Scout muss sichergestellt sein, das der projektierte OPC‑Server im Zustand Run“ ist.

 

OPC File Manager

Wenn im OPC File Manager die Funktion Open“ zum Einlesen einer bestehenden Konfiguration benutzt wird, muss unter Netzübergänge festlegen“ noch mal zu jedem Zielgerät der Netzübergang kontrolliert und gegebenenfalls noch mal eingetragen werden.

 

OPC File Manager

Wenn geroutete Verbindungen mit der Funktion „Netzübergänge festlegen“ eingegeben werden, ist folgendes zu beachten:

Man muss in der Listenauswahl „Subnetze“ das Subnetz explizit auswählen, bevor man die Netzübergänge/Router bearbeitet.

 

Online gehen mit SIMOTION SCOUT bei laufendem Alarm-Client

Gelegentlich kann es vorkommen, dass mit SIMOTION SCOUT nicht Online gegangen werden kann, wenn ein Alarm-Client läuft.

Dann muss zuerst der Alarm-Client beendet werden bzw. muss die Verbindung zum Alarm-und-Event-Server unterbrochen werden.

 

Alarm-Status bei Alarm_SQ

Wenn ein Alarm_SQ in schneller Folge kommt und geht und dieser Alarm anschließend quittiert wird, dann kann es vorkommen, dass der Status dieses Alarms auf quittiert gekommen“ anstatt auf quittiert gegangen“ steht (nur relevant, wenn die Zeit zwischen Kommen“ und Gehen“ unter 10 ms liegt).

 

SIMOTION-Baugruppe P350: Hochlaufproblem

Wird eine Protool/Pro-Projekt/Applikation (*.fwd) ins Startup-Verzeichnis gelegt, dann wird zwar beim Hochlauf die Protool-Applikation automatisch gestartet. SIMATIC NET hingegen fährt nicht vollständig hoch. Die Services Station Manager, Route Manager und Configuration Service werden nicht gestartet.

Die Services können später manuell gestartet werden. Wird ProTool/Pro mit Verzögerung gestartet, tritt das Problem nicht auf.

 

ALARM_SQ-Alarme mit Status „Gegangen“ zeigen sporadisch falsche Zeitstempel

Beim Anschließen eines OPC_AE-Clients an eine laufende SIMOTION-Steuerung werden die anstehenden Alarme erfragt (Refresh-Funktionalität). Bei ALARM_SQ-Alarmen mit Status gegangen (nur noch Quittung erforderlich) kann sporadisch ein falscher Zeitstempel (Datum + Uhrzeit) angezeigt werden.

 

OPC-Symbolik vom Typ „STI“ wird nach wie vor unterstützt

Mit der CD „SIMATIC NET, PC-Software, Edition 2008“ wird nach wie vor die OPC-Symbolik vom Typ „STI“ unterstützt.

 

 

30 Hinweise zu C-Programmierschnittstellen

30.1        Hinweis zu allen Programmierschnittstellen

 

Zugangspunkte

Wenn nach der Installation der CD „SIMATIC NET, PC Software“ weitere Baugruppen eingebaut werden, müssen die Zugangspunkte, zum Beispiel CP_H1_2:, CP_H1_3:, CP_L2_2: ..., manuell eingetragen werden.

 

 

30.2        Hinweise und Einschränkungen zur SAPI-S7-Programmierschnittstelle

 

Wiederaufbau

Zwischen dem Aufruf der Funktion „s7_abort( )“ und der Funktion „s7_initiate_req( )“ muss eine Wartezeit von circa 1 Sekunde eingehalten werden. Innerhalb dieser Zeit muss die Funktion „s7_receive( )“ aufgerufen werden (pollend oder bei Windows Messages von SAPI-S7).

Beachten Sie bei Abbruch einer Verbindung durch eine Störung (s7_receive = S7_ABORT_IND), dass der erneute Verbindungsaufbau durch „s7_initiate_req( )“ möglicherweise erst nach einer maximalen Wartezeit von 90 Sekunden erfolgreich sein wird, da unter Umständen der Verbindungspartner noch Verbindungsressourcen belegt hat.

 

Reaktion auf Fehleranzeigen

Wenn eine Funktion den Return-Wert ERR_RETRY liefert, muss der entsprechende Request nochmals durchgeführt werden.

Beispiel: s7_get_read_cnf = ERR_RETRY -> Wiederholen von s7_read_req

 

Nicht alle Variablentypen

Die vom S7-Protokoll unterstützten Variablentypen sind zur Zeit nicht bei allen S7-Servern in vollem Umfang realisiert (deshalb dürfen die Variablentypen STRING, TIMER, COUNTER und Bit-Arrays nicht verwendet werden).

 

Zeitdauer bis zur Meldung eines Timeout

In der Datentransferphase ergeben sich für den CP 1613 bei ISO folgende Werte für die Zeitdauer bis zum Erhalt einer Abort Indication:

·         kein Datenverkehr

80 s

·         mit Datenverkehr

8 s

 

Einschränkungen SAPI-S7

In der vorliegenden Produktversion sind die aufgeführten Einschränkungen des Funktionsumfangs zu beachten.

 

Dienst/Funktion

Einschränkung

s7_get_vfd_ustate_ind

Dieser Dienst ist nicht freigegeben.

s7_vfd_state_req

Dieser Dienst kann nur auf andere (remote) Geräte angewandt werden.

Variablendienste

Die vom S7-Protokoll unterstützten Variablentypen sind zur Zeit nicht bei allen S7-Servern in vollem Umfang realisiert (deshalb dürfen die Variablentypen STRING, TIMER, COUNTER und Bit-Arrays nicht verwendet werden).

 

 

Multi-Thread-Betrieb

Bitte beachten Sie, dass der Aufruf „s7_receive( )“ und die zugehörige Bearbeitungsfunktion im selben Thread ablaufen.

 

Autostart

Starten Sie eine S7-Anwendung nicht über die Autostart-Programmgruppe von Windows. Verwenden Sie stattdessen die Autostart-Funktionen des Konfigurationswerkzeugs „PC-Station einstellen“, um PC-Anwenderprogramme nach dem Hochlauf zu starten.

 

s7_get_diag_ind liefert falsche Diagnoseinformationen

Bei Benutzung von „s7_get_diag_ind( )“ können Diagnoseinformationen verloren gehen.

 

s7_get_await_initiate_cnf

Im Kapitel 3.4.4, „s7_get_await_initiate_cnf( )“ auf Seite 66 des Handbuchs „S7-Programmier­schnittstelle“ steht fälschlicherweise:
„... Danach muss die zugehörige Bearbeitungsfunktion ‚s7_get_initiate_cnf( )
zur internen...“;
gemeint ist natürlich die im Kapitel beschriebene Funktion:

„... Danach muss die zugehörige Bearbeitungsfunktion ‚s7_get_await_initiate_cnf( ) zur internen...“.

 

S7_MINI_DB_TRACE_MAXLINES

Für S7_MINI_DB_TRACE_MAXLINES (Kapitel 4.3, Seite 170 des Handbuchs „S7‑Programmier­schnittstelle“) ist ein Wertebereich von 1 bis (2^2) - 1 angegeben, das würde bedeuten von 1 bis 3. Zulässig ist jedoch von 1 bis 32768.

 

PC-PC-Kopplung

Wenn Sie S7-Verbindungen für eine Kommunikation von PC zu PC verwenden, darf der Parameter S7_MINI_DB_INIT_RSP_PDU_SIZE, der mit der Funktion „s7_mini_db_set“ gesetzt wird, maximal „480“ betragen, wenn im Komponenten-Konfigurator die Betriebsart „Online“ eingestellt ist.

 

S7-Programmierschnittstelle: Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“

Bei der Auswertung der Rückgabewerte der Funktion „s7_receive“ muss beim Auftreten von nicht erwarteten Werten, z. B. im Default-Zweig der entsprechenden Switch-Anweisung, die Funktion „s7_discard_msg“ aufgerufen werden.

 

 

30.3        Hinweise und Einschränkungen zur FMS-Programmierschnittstelle

 

Handbuch „FMS-Programmierschnittstelle“, Kapitel 3.8.5. „fms_get_report_ind

Beim Dienst fms_get_report_ind werden die Daten in Host-Darstellung geliefert. Es gibt hier keine Netzdarstellung.

 

 

31 Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM

 

Weitere Liesmich-Datei für SIMATIC NCM PC

Bitte beachten Sie auch die Hinweise in der Liesmich-Datei („ncm_liesmich.htm“) für das Produkt SIMATIC NCM PC auf der CD „SIMATIC NET, PC Software“ bzw. im Service-Pack-Downloadbereich.

 

Diagnose

Im Komponenten-Konfigurator steht die kontextsensitive Diagnose zu den einzelnen Komponenten nur zur Verfügung, wenn STEP 7/NCM PC auf dem PC installiert ist (zu erreichen über die rechte Maustaste -> Diagnose).

Remote kann diagnostiziert werden, indem die STEP 7/NCM PC-eigene Diagnose verwendet wird.

 

Projektierungsassistent

Erst nach Einbringen der Baugruppen im Komponenten-Konfigurator kann das Anwenderprogramm SIMATIC NCM PC-Projektierungsassistent zur Erstellung einer lokalen Projektierung verwendet werden.

 

Vollständige Beschreibungen zum Thema

Die Konfiguration und Projektierung des PC mittels SIMATIC NCM PC und vorgeschalteter Software ist im Handbuch „PC-Stationen in Betrieb nehmen“ und „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“ eingehend beschrieben.

 

Inbetriebnahme des PC mit PROFIBUS-Netzwerkkarten

Solange die Konfiguration oder Projektierung der PROFIBUS-Netzwerkkarten noch nicht abgeschlossen ist dürfen die Baugruppen nicht an das Netz der laufenden Anlage angeschlossen werden!

Bei der Konfigurierung einer PROFIBUS-Netzwerkkarte muss beispielsweise die Stationsadresse eingestellt werden. Zufällig eingestellte Adressen können den Anlagenbus stören!

Laden einer PC-Station über den Zugangspunkt „PC-Internal“

Sporadisch kann bei speziellen Netz-Konfigurationen folgendes Verhalten auftreten:
Beim Laden einer SIMATIC PC-Station über
den Zugangspunkt „PC-Internal“ erscheint die Meldung, dass der Systemdatenbaustein z. B. 1001 bzw. 1007 nicht gelöscht werden könne.
In diesem Fall starten Sie bitte den Ladevorgang erneut – die Station wird geladen.

 

Laden einer PC-Station nicht bei gleichzeitiger Änderung der Konfiguration

Während eines Ladevorganges vom SIMATIC NCM Manager, „HW Konfig“ oder auch „NetPro“ in die lokale SIMATIC PC-Station dürfen im Komponenten-Konfigurator keine Änderungen wie z. B. das Löschen einer Applikation durchgeführt werden.

 

Probleme beim Laden oder Importieren beheben

Vor dem Laden oder Importieren von Konfigurationsdaten ist das Programm „S7-Connection Diagnostic“ zu beenden.

 

Fehlermeldung unmittelbar nach der Installation

Auf einzelnen Rechnern kann es vorkommen, dass Sie unmittelbar nach der Installation die Meldung „Application Error caused a Stack Fault in module <unknown> ...“ erhalten und vorhandene Autorisierungen nicht erkannt werden. Um das Problem zu beheben starten Sie Ihren Rechner in diesem Fall neu.

Falls Sie beim Start von SIMATIC NET die Meldung „Softbus device not running! Cancel will terminate the S7RTM“ sehen, so bedeutet das, dass ein wichtiger Bestandteil von SIMATIC NET nicht korrekt installiert ist. Klicken Sie in diesem Fall auf die Schaltfläche „Abbrechen“ und installieren Sie die CD „SIMATIC NET, PC Software“ erneut. Falls das Problem weiter besteht, wenden Sie sich bitte an die Hotline.

 

Beim Laden von Projektierungen beachten

Anwenderprogramme, die nicht über die OPC-Schnittstelle kommunizieren, müssen vor dem Laden der Projektierung/Konfiguration mit STEP 7/NCM PC beendet und danach wieder gestartet werden.

 

Herunterladen bzw. XDB Import von Projektierungen mit mehreren hundert Verbindungen dauert mehrere Minuten

Das Herunterladen bzw. der XDB-Import von Projektierungen mit mehreren hundert Verbindungen kann mehrere Minuten dauern. Warten Sie bitte.

 

Konfiguration „Zugangspunkt der Applikation“

Die Einstellung eines „Zugangspunkts der Applikation“ kann sowohl mit dem Programm „PC-Station einstellen“ als auch mit dem Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ vorgenommen werden. Verwenden Sie aber nie beide Programme gleichzeitig.

 

Konfiguration Benachrichtigungsdienst

Mit der Installation der SIMATIC NET wird ein Benachrichtigungsdienst installiert, der den Anwender über besondere Betriebsereignisse informiert. Zu diesen Betriebsereignissen zählen:

·         Für ein Protokoll oder eine Software-Komponente ist ein Trace eingeschaltet.

·         Ein OPC-Protokoll ist ausgeschaltet.

Der Benachrichtigungsdienst zeigt durch ein Symbol im Statusbereich der Taskleiste die Überwachungsfunktion an.

Ein blinkendes Warndreieck im Symbol zeigt Ihnen ein besonderes Betriebsereignis an.

Durch einen Doppelklick auf das Symbol öffnen Sie das Fenster des Benachrichtigungsdienstes. Dort sind die Betriebsereignisse aufgelistet. Um die Details zu einer Meldung lesen zu können, müssen Sie auf die entsprechende Zeile in der Tabelle der Ereignisse klicken.

Sie können den Benachrichtigungsdienst beenden, wenn Sie sich nicht für besondere Betriebsereignisse interessieren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol im Statusfeld der Taskleiste. Wählen Sie die Menüfunktion „Beenden“ aus. Innerhalb einiger Sekunden wird damit der Benachrichtigungsdienst beendet. Ein Neustart des Benachrichtigungsdienstes ist über das Startmenü möglich.

 

Installation von STEP 7 nach der Installation der CD „SIMATIC NET, PC Software“

Wird STEP 7 nach der CD „SIMATIC NET, PC Software“ installiert und ist der Zugangspunkt S7ONLINE dem CP 5613/CP 5613 FO/CP 5614/CP 5614 FO zugeordnet, muss vor der Kommunikation die Zuordnung in „PG-PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC-Station einstellen“ explizit bestätigt werden.

 

Instanz-DBs beim OPC-Server mit S7-Symbolik

Instanz-DBs werden bei der Konfiguration des OPC-Servers mit S7-Symbolik in STEP 7 ab Version 5.3 SP1 berücksichtigt.

 

S7-Symbolnamen mit Punkt (.) sind unzulässig.

Mit der S7-Symbolik für die Applikation OPC-Server können Symbolnamen mit Punkt (.) projektiert werden, trotzdem können diese auf der PC-Station von einem OPC-Server nicht benutzt werden und werden als ungültige Items abgelehnt.

 

CCAgenten nicht auf „Pause“ setzen

Nach dem Anmelden kann man den „CCAgent State“-Dialog im Info-Bereich der Startleiste starten. Setzen Sie die Auswahl „Pause“ nicht. Anderenfalls können Sie nicht mehr starten, sich abmelden oder den Benutzer wechseln.

Die WinCC-Prozesse „CCServer“ und „CCAgent“ müssen dann von einem Administrator beendet werden.

 

Diagnosepuffereintrag im Komponenten-Konfigurator „Der CP mit Index ... ist nicht betriebs­bereit“

Wenn im Diagnosepuffer des Komponenten-Konfigurators die Diagnosepuffermeldung erscheint: „Der CP mit dem Index ... ist nicht betriebsbereit“, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

Wechseln sie in die Netzdiagnose des Programms „PC-Station einstellen“ oder „PG/PC‑Schnittstelle einstellen“. Diagnostizieren sie den CP. Die Diagnose enthält genaue Informationen zum Problem.

 

Diagnosepufferanzeige bei fehlgeschlagenem Download

In bestimmten Fällen kann es vorkommen, dass eine Komponente eine geladene Projektierung ablehnt. In diesen Fällen erfolgt die Meldung „Die Baugruppe ... (Index ?) in der Station ... lässt sich nicht starten. Soll der Baugruppenzustand mit Diagnosepuffer angezeigt werden? Ja oder Nein.“. Bitte beachten sie, dass der Diagnosepuffer an dieser Stelle nicht angezeigt werden kann. Nutzen Sie den Diagnosepuffer der Zielstation.

 

Fehlermeldung im Diagnosepuffer des Komponenten-Konfigurators „The sdb is incorrect

Bei Import von XDB-Dateien (Funktion „Station importieren“ im Komponenten-Konfigurator) kann es zur Meldung im Diagnosepuffer „The sdb is incorrect“/„component database is invalid“ kommen. Wenn dieses Problem auftritt, konnte die Projektierung ihres DP-Master-Systems nicht übernommen werden. Um die Daten trotzdem übernehmen zu können, nutzen Sie bitte die Download-Funktion von STEP 7/NCM PC und laden Sie die PC-Station erneut.

 

Zuordnung der CPs im Komponenten-Konfigurator zur realen Hardware

Bitte überprüfen Sie nach jeder Konfigurationsänderung (bei Stationsimport, etc.) die Zuordnung der CP-Baugruppen im Komponenten-Konfigurator mit der im PC gesteckten Hardware; bei PROFIBUS-Baugruppen durch die Klingel-Funktion, wenn sie vorhanden ist.

Um eine Baugruppe bei „Station importieren“ eindeutig zuordnen zu können, muss der Baugruppentyp, die Baugruppenversion und die Schnittstellenparametrierung exakt mit der Einstellung der real vorhandenen Hardware übereinstimmen.

 

Erreichbare PROFINET IO-Teilnehmer im SIMATIC Manager

Wird die Funktion Erreichbare Teilnehmer“ im SIMATIC Manager von STEP 7/NCM PC mit Version V5.4.3 oder älter über eine >CP 1613-Baugruppe< ausgeführt, so werden nur herkömmliche Geräte erkannt; PROFINET IO‑Geräte werden hingegen nicht erkannt.

 

NCM unterstützt kein Archivieren und Dearchivieren

Sie können die Projektdaten im Projektverzeichnis <Projektpfad> aber selbst archivieren oder dearchivieren, z. B. mit „WinZip“.

Zum Archivieren gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Installieren Sie „WinZip“.

2. Wechseln Sie in den Windows Explorer.

3. Selektieren Sie das Projekt im Projektverzeichnis (die Projekte liegen werkseitig voreingestellt unter <INSTALLDIR>\SIMATIC_NCM\S7proj).

4. Über rechte Maustaste -> WinZip kann das Projekt archiviert werden.

Zum Dearchivieren gehen sie folgendermaßen vor:

1. Doppelklicken Sie das Archiv.

2. Betätigen Sie die Schaltfläche „Extrahieren“.

3. Zum Öffnen des Projekts mit dem NCM PC Manager nutzen Sie die Schaltfläche Durchsuchen“ im Dialog „Projekt öffnen“.

 

Zielsystem konfigurieren: Zielrechner (außer dem eigenen) wird nicht in der Liste der erreichbaren Teilnehmer angezeigt

Wenn der Zielrechner vom Netzwerk getrennt war oder wenn mehrere Netzwerkkarten mit dem Netz verbunden sind, muss die zur Kommunikation im eigenen PC eingebaute Netzwerkkarte neu initialisiert werden.

Gehen Sie wie folgt beschrieben vor, um die Netzwerkkarte neu zu initialisieren:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer.

2. Öffnen Sie im Windows Explorer den „Arbeitsplatz“.

3. Klicken Sie den Eintrag „SIMATIC Shell“ mit rechter Maustaste an und wählen Sie „Einstellungen“. Reaktion: Der Dialog „Einstellungen“ erscheint.

4. Wählen Sie die zur Kommunikation bestimmte Netzwerkkarte aus und bestätigen Sie mit OK.

5. Bestätigen Sie den Hinweisdialog zur Neuinitialisierung des Kommunikationsdienstes mit OK. (Hinweis: Zur Kontrolle ist der Name der aktivierten Karte blau eingefärbt.)

Bitte beachten Sie, dass ein Zielrechner nur über die Netzwerkkarte erreicht werden kann, die initialisiert, d. h. dort in der „SIMATIC Shell“ blau eingefärbt ist.

 

Verbindungsabbruch beim Laden in die SIMATIC - PC-Station

Wenn beim Laden einer SIMATIC – PC-Station der Ladevorgang wegen einer nicht zu stoppenden Komponente abbricht, kann die PC-Station nach dem Ladeabbruch in einem inkonsistenten Status sein. Im Diagnosepuffer des Komponenten-Konfigurators ist die Ursache zu ermitteln.
Die Ursache, warum die Komponente nicht gestoppt werden kann, liegt an einer noch laufenden Kommunikation über diese Komponente. Bitte beenden Sie die noch laufende Kommunikation und wiederholen Sie den Ladevorgang.

 

SOFTNET-CP als DP-Slave wird in der Benutzer-Applikation beim Browsen nicht angezeigt

Verwenden Sie bei einem SOFTNET-CP als DP-Slave bitte nur folgende Konfigurationen:

Modullänge: kleiner oder gleich 16 Byte

Einheit: Byte

Konsistenz über: „Einheit“ oder „gesamte Länge“

Anderenfalls wird der SOFTNET-CP als DP-Slave in der Benutzer-Applikation beim Browsen nicht angezeigt.

 

Keine Symbolische Adressierung mit OPC im Multiprojekt-Kontext bis STEP 7 V5.4

Werden S7-Verbindungen zwischen zwei unterschiedlichen Projekten eines Multiprojekts in STEP 7 bis V5.4 angelegt, so werden im Register S7 des OPC-Servers über die Schaltfläche Ausgewählte“ keine Symbole angeboten. Auch wenn man „Symbole verwenden - Alle“ anwählt, wird keine Symboldatei erzeugt. Wenn Sie den symbolischen Zugriff verwenden möchten, nutzen Sie bitte keine projektübergreifenden Verbindungen. Ab STEP 7 V5.4 kann die OPC-Symbolik auch für Multiprojekte verwendet werden. Achten Sie aber auf eindeutige Stationsnamen.

 

Unerwartete Meldung „fehlendes SW-Produkt/Optionspaket“ beim Öffnen STEP 7-Projekt

Projekte, die beim Öffnen diese Fehlermeldung ausgeben, können nur mit STEP 7 geöffnet werden.

 

Projektierungsassistent nicht mit User-Rechten betreibbar

Der Projektierungsassistent ist nicht mit User-Rechten betreibbar. Bitte mit mindestens Hauptbenutzerrechten einloggen.

 

OPC-Server  –>  PROFINET IO  –>  Item-spezifische Rechte werden nicht übernommen

Die Einstellungen „Item-spezifischer Rechte“ im Register „PROFINET IO“, Dialog „Bearbeiten...“ des OPC-Server werden nach „Speichern und Übersetzen“ nicht übernommen. Verwenden Sie Default-Rechte für alle Items, um Zugriffsrechte einzuschränken.

 

Projektierung lokal laden

Zum Laden einer Projektierung auf die lokale Station ist der Zugangspunkt S7ONLINE auf die Schnittstellenparametrierung „PC-internal“ zu stellen.

 

XDB-Import fehlgeschlagen

Wenn kurz nach einem XDB-Import oder Download von Projektierungsdaten der Rechner schnell neu gestartet wird, so kann dies dazu führen, dass ein OPC-Client, zum Beispiel der OPC-Scout, die Projektierungsdaten nicht erkennt. Wiederholen Sie in diesem Fall das Laden der Projektierungsdaten.

 

Firewire-Baugruppen

Netzwerkadapter wie 1394 werden von SIMATIC NET nicht unterstützt und dürfen auch nicht im Komponenten-Konfigurator eingefügt sein.

 

Kommunikationsprozessoren stecken/entfernen

Wenn Sie einen weiteren Kommunikationsprozessor stecken oder einen gesteckten ziehen, kann es vorkommen, dass im Komponenten-Konfigurator keine Komponente angezeigt wird. In diesem Fall sollte der Rechner erneut gestartet (gebootet) werden.

 

Fehler beim Einfügen einer „IE_Allgemein“-Baugruppe

Wenn Sie im Komponenten-Konfigurator im Register „Komponenten“ eine Komponente vom Typ „IE_Allgemein“ hinzufügen, kann es zu einem Fehler im internen Programm „pniopcac.exe“ kommen (Ereignisanzeige -> Anwendung -> Doppelklick auf „Application Error“ -> „Fehlgeschlagene Anwendung pniopcac.exe ...“).

Dies hat keine negative Auswirkung auf die Funktion der Baugruppe, es sei denn, sie wird als PROFINET IO-Controller verwendet. Laden Sie in diesem Fall eine PROFINET IO-Projektierung. Der Fehler tritt dann nicht mehr auf.

 

Neustart des OPC-Servers nach Laden über eine geänderte Zieladresse

Wird die Projektierung einer nicht lokalen PC-Station mit einer anderen Ethernet-Zieladresse als die der dort projektierten Baugruppe geladen, kann es vorkommen, dass der OPC-Server auf der Zielstation manuell neu gestartet werden muss.

Dies kann von der Projektierungsstation durchgeführt werden.

1.  Starten Sie das Diagnoseprogramm „NCM S7-Diagnose“ (Startleiste Start -> ... -> STEP 7 ‑> NCM S7 -> Diagnose).

2.  Öffnen Sie eine Online-Verbindung mit folgenden Parametern:

·       Teilnehmeradresse = Adresse des CPs auf dem Zielrechner

·       Steckplatz = Index des OPC-Servers im Komponenten-Konfigurator

3a Starten Sie den OPC-Server durch den Aufruf: Betriebszustand -> Baugruppe starten.

3b Ein Neustart des OPC-Servers kann ebenfalls lokal erfolgen, indem im Komponenten-Konfigurator der OPC-Server mit der rechten Maustaste selektiert und im Kontext-Menü die Funktion „Run“ ausgewählt wird.

 

Kein remotes Laden der PC-Station während des Betriebs des OPC-XML-DA-Webdienstes

Das remote Laden der Projektierung der PC-Station wird während des Betriebs einer OPC-XML-DA-Webdienst-Anwendung auf der Ziel-PC-Station abgelehnt.

Beenden Sie vor der remoten Projektierung den Internet Information Server (IIS) auf der Ziel-PC-Station und damit den OPC-XML-DA-Webdienst und Ihre Anwendung.

 

Remote Konfiguration der PC-Station

Für die remote Konfiguration der PC-Station in STEP 7/NCM PC sollte zusätzlich die remote Basis- und OPC-Kommunikation auf dem Zielrechner freigeschaltet werden (Konfigurationsprogramm PC‑Station einstellen unter Sicherheit).

 

Ändern der Ethernet-Stationsadresse durch die Projektierung

Wenn eine Projektierung auf einen Ziel-PC geladen und dabei die Stationsadresse (z. B: MAC‑Adresse oder IP‑Adresse) des Kommunikationsprozessors des Ziel-PCs geändert wird, bricht der Download ab, da die restlichen Daten nach Ändern der Stationsadresse nicht mehr geladen werden können.

Das Ändern der MAC-Adresse oder der IP-Adresse per Projektierung ist somit nicht zulässig.

 

Automatischer Verbindungsabbruch nach: einer TCP-Verbindung nicht freigegeben

Die Einstellung Automatischer Verbindungsabbruch nach: unter der Schaltfläche Details zum Verbindungsaufbau der Eigenschaften einer TCP-Verbindung des OPC-Servers in STEP 7/NCM ist nicht freigegeben.

 

Sprachumschaltung

Nach einer Sprachumschaltung sollte der PC neu gestartet oder der User sollte ab- und wieder angemeldet werden, damit alle Anwendungen die neuen Sprache übernehmen.

 

Randbedingungen für das Herunterladen von 1 000 000 OPC S7-Symbolen

1 000 000 OPC S7-Symbole mit einer jeweils durchschnittlichen Symbolzeichenlänge von 15 Zeichen von der SIMATIC S7-Stations-Namenlänge, Datenbaustein-Namenlänge und Datenbausteinvariablen-Namenlänge können in STEP 7 projektiert, übersetzt und auf die PC-Station heruntergeladen oder dort importiert werden. Verringert man die durchschnittliche Zeichenlänge, können mehr OPC S7‑Symbole projektiert werden.

 

XDB-Datei laden und S7-Verbindungsdiagnose

Wird die Projektierung per XDB-Datei importiert, darf gleichzeitig die S7-Verbindungsdiagnose nicht geöffnet sein.

 

Projektierter Zugriffsschutz des S7-OPC-Servers in „HW Konfig“ ist für UA-OPC-Zugriffe nicht wirksam

In der Eigenschaftsseite von „HW Konfig“ des S7-OPC-Servers können der Zugriffsschutz aktiviert und OPC-Item-spezifische Rechte eingestellt werden. Diese Konfiguration wird nach dem Herunterladen für das UA-S7-OPC-Protokoll nicht wirksam. Vergeben Sie hierfür OPC-Item-spezifische Rechte über die S7-Symbolik auf derselben Eigenschaftsseite.

 

 

32 Beispiele zu C-Programmierschnittstellen

 

Beispiele zu den C-Library-Schnittstellen finden Sie in erster Linie auf der SIMATIC NET Quick Start‑CD (Ausnahme: Beispiele zu SOFTNET PN IO finden Sie auf dieser CD „SIMATIC NET, PC Software“).

 

 

33 Unterstützte Entwicklungsumgebungen bzw. Compiler

 

Unterstützte Compiler

Folgende Compiler können in Zusammenhang mit den SIMATIC NET-Produkten unter folgenden Betriebssystemen eingesetzt werden:

·          Windows Server 2003 und Server 2008 32 Bit
- Visual Studio 2005, C, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2008, C, C++; mit OPC auch C# und VB.NET

·          Windows XP
- Visual Studio 2005, C, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2008, C, C++; mit OPC auch C# und VB.NET

·          Windows Vista 32 Bit
- Visual Studio 2005, C, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2008, C, C++; mit OPC auch C# und VB.NET

 

.NET-Framework

Von Microsoft wird das .NET-Framework V3.5 unterstützt und mitgeliefert.

.NET-Framework V3.0 kann ebenso verwendet werden, die gegenüber dem .NET-Framework erweiterte Funktionalität wurde nicht mit der CD „SIMATIC NET, PC Software“ getestet.

 

Borland-Compiler für Windows Vista/Windows XP

Die Firmen „SoftwareOption“ und „AIXO“ bieten Produkte zur Unterstützung von Borland Compilern an. Nähere Informationen zu den verfügbaren Borland-Unterstützungen für SIMATIC NET-Produkte erhalten Sie
- über die Internetseite http://www.aixo.com/ oder per E-Mail unter Info@aixo.com
- über die Internetseite http://www.softwareoption.de/ oder per E-Mail unter Info@SoftwareOption.de.

Unter Windows Server 2003 ist die Anbindung von Anwendungen, die mit MS Visual Basic oder Borland Compiler erstellt wurden, nur über OPC möglich.

 

 

34 Routing

 

Routing

Wenn Sie dieses SIMATIC NET-Produkt auf einem PC/PG mit einem STEP 7/NCM PC-V5-Produkt einsetzen, können Sie die Funktionalität Routing verwenden. Hinweise zur Projektierung entnehmen Sie bitte der Dokumentation zu STEP 7.

 

Was ist Routing?

Ab STEP 7 V5 ist es möglich, dass Sie mit einem PG/PC über Subnetzgrenzen hinweg S7-Stationen online erreichen können, um z. B. Anwenderprogramme oder eine Hardware-Konfiguration zu laden oder um Test- und Diagnosefunktionen ausführen zu können. Sie können dieses PG an jeder Stelle des Netzes anschließen und zu allen Stationen, die über Netzübergänge erreicht werden, eine Online-Verbindung herstellen.

 

Betrieb von subnetzübergreifenden Verbindungen

Ab Version V6.0.5 der SIMATIC NET PC-Software mit STEP 7 ab V5.2/SIMATIC NCM S7 ab V5.2 ist es möglich, projektierte S7-Verbindungen über mehrere Subnetze hinweg zu betreiben, z. B. von einem PC über Ethernet, einen IE/PB-Link zu einer AS-Station mit PROFIBUS-CP. Es sind zur Zeit nur Konfigurationen mit einem (1) Netzwerkübergang und von Ethernet auf PROFIBUS oder umgekehrt freigegeben.

 

 

35 Betriebssysteme

 

Die Produkte dieser CD „SIMATIC NET, PC Software“ können unter folgenden Betriebssystemen genutzt werden:

 

Betriebssysteme

Mindestanforderungen

Windows Vista, Ultimate/Business

mit SP1

Windows XP Professional

mit SP2/3

Windows Server 2003

mit R2 SP2

Windows Server 2008

 

 

Einschränkungen für die Server-Varianten: Terminal-Server-Dienste sind nicht für alle Baugruppen bzw. alle Softwareprodukte freigegeben. Informationen hierzu finden Sie in den Kapiteln der entsprechenden Produkte.

 

Von den chinesischen Sprachversionen wird nur die Sprachversion „Simplified Chinese“ unterstützt, jedoch nicht in den Multilanguage-Versionen von Windows. Die Multilanguage-Version ist für die Sprachen Deutsch und Englisch freigegeben; andere Sprachen wurden nicht getestet.

Die genannten Servicepacks sind unbedingt erforderlich!

Servicepacks für Windows XP und Windows Server 2003 finden Sie auf der Microsoft-Homepage zum Download.

 

 

35.1        Allgemeine Hinweise

 

Alle Betriebssysteme

Die CD „SIMATIC NET, PC Software“ besteht aus vielen kleinen Setups, nach deren Installation die Microsoft Betriebssysteme jeweils Wiederherstellungspunkte anlegen. Es ist nicht sinnvoll einen Zwischenzustand von Setups wieder herzustellen, also das Herstellen eines Zustands einer halb installierten CD „SIMATIC NET, PC Software“.

 

Windows Vista, Windows Server 2008

Werden Ethernet-Karten gewechselt bzw. die Mac-Adressen geändert (konfiguriert), verändert Microsoft die Installations-ID. Das wirkt sich auf die Aktivierungs-ID aus, d. h. nach mehreren Wechseln wird eine Reaktivierung der Lizenz erforderlich.

 

Windows XP embedded

Für die Update-Installation einer bestehenden SIMATIC NET PC-Software unter Windows XP embedded auf den hierfür freigegeben Plattformen (siehe: http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/21661049) ist es erforderlich, dass die bestehende Installation zuvor deinstalliert wird, da auf dem Flash-Speicher für eine Update-Installation kein ausreichender Speicherplatz zur Verfügung steht.

 

Benötigte Rechte

Unter Windows XP und Windows Server 2003 müssen Sie Administratorrechte haben, um die Softwarewerkzeuge „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC-Station einstellen“ zu benutzen.

Für die Installation von SIMATIC NET bzw. SIMATIC NCM PC und auch für das Einrichten von Baugruppen über die Anwendung „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ müssen Sie Administratorrechte besitzen.

Wenn Sie das Produkt SOFTNET-PG für Industrial Ethernet verwenden, reichen User-Rechte aus.

 

Upgrade auf neuere Windows-Betriebssysteme

Beim Upgrade von Windows NT 4.0, Windows 2000 oder Windows XP auf Windows XP, Windows Server 2003, Server 2008 oder Windows Vista müssen zunächst alle SIMATIC NET-Produkte deinstalliert werden. Anschließend kann der Upgrade auf das neue Windows durchgeführt werden. Danach kann die SIMATIC NET PC-Software installiert werden.

 

Nur ein Betriebssystem pro Rechner zugelassen

SIMATIC NET PC-Software-Produkte werden nur auf Rechnern unterstützt, auf denen ein (1) Betriebssystem installiert ist. Rechner mit mehreren wählbaren Betriebssystemen sind nicht zugelassen.

 

Neuer Hardware-Assistent Dialog unter Windows Vista, XP + SP2 und Windows Server 2003 bzw. + SP1 und Windows Server 2008

Wird eine SIMATIC NET-Baugruppe nach Installation der CD „SIMATIC NET, Software CD“ in den Rechner eingebaut, kann es vorkommen, dass sie nach dem Neustart des Rechners nicht automatisch installiert wird. Es erscheint stattdessen der Hardware-Manager bzw. dessen Assistent für neue Hardware. Unter Windows XP + SP2 beginnt der Assistent mit der Frage, ob nach aktuellen Treibern auf dem Windows-Update-Server gesucht werden soll. Hier muss die Antwort „Nein, diesmal nicht“ angewählt werden und nacheinander die Schaltflächen „Weiter“, noch mal „Weiter“ und „Fertigstellen“ gedrückt werden.

 

Deinstallation der CD „SIMATIC NET, PC Software“ unter Windows Server 2003

Nach der Deinstallation der CD „SIMATIC NET, PC Software“ unter Windows Server 2003 kann es zu folgendem Fehler kommen: Das System meldet nach dem Booten, dass das Protokoll PROFINET IO RT-Kommunikation nicht gestartet werden konnte, da das System den zugehörigen Treiber nicht findet.

Bitte gehen Sie in diesem Fall wie folgt vor, um die Meldung zu beseitigen.

Löschen Sie, soweit vorhanden, folgende Schlüssel in der Registry:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SNTIE

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\s7snsrtx

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vsnl2ada

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\dpmconv

 

Downgrade auf CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2007“

Wenn Sie eine installierte CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ auf eine Edition 2007 zurückführen wollen, deinstallieren Sie zunächst die Edition 2008 und installieren Sie anschließend die Edition 2007.

Die Konfigurationsdaten bleiben dabei nicht erhalten.

 

Spracherkennung von Windows Vista

Die Spracherkennung von Windows Vista wird nicht unterstützt.

 

Wiederherstellen von Dateien

Wenn Windows Sie zum Einlegen der Windows-CD auffordert um Dateien wiederherzustellen, dann befolgen Sie diese Aufforderung und bestätigen Sie mit „OK“.

 

Windows-Domänen-Profile überschreiben lokale Einstellungen

Ein Domänenadministrator hat in einer Windows-Domäne die Möglichkeit lokale Einstellungen von Arbeitsstationen vorzugeben, diese werden beim Anmelden an der Domäne übernommen und überschreiben vorhandene lokale Einstellungen.

Betroffen sind unter anderem:

·         Windows Firewall

·         Virenscanner

·         Gruppenrichtlinien

·         Einträge in der Registrierungsdatenbank

·         Zugriffsrechte im Dateisystem

Beachten Sie, dass dadurch auch SIMATIC NET-relevante Einstellungen der Windows Firewall, der DCOM-Konfiguration und benötigte Zugriffsrechte im Dateisystem verändert werden können, die die Funktionalität beeinträchtigen.

 

Windows Vista-Firewall erlaubt die Konfiguration ausgehender Verbindungen

In der Standardeinstellung werden unter Windows Vista ausgehende Verbindungen zugelassen. Sie haben jedoch die Möglichkeit dieses Verhalten zu ändern und/oder eigene Regeln zu erstellen. Die SIMATIC NET-Software geht von der Standardeinstellung aus. Wenn Sie SIMATIC NET-relevante Änderungen für ausgehende Verbindungen vornehmen, kann die SIMATIC NET-Funktionalität beeinträchtigt sein.

 

Windows System Resource Manager (WSRM) bei Server 2008

Wenn Sie im WSRM eigene Richtlinien erstellen möchten, beachten Sie bitte, dass dadurch u. U. auch Anwendungen, Funktionalitäten und Leistungsfähigkeit der SIMATIC NET-CD eingeschränkt werden können.

 

Windows Defender verursacht Kommunikationsunterbrechungen von mehreren Sekunden

Der Windows Defender untersucht regelmäßig das System auf Malware. Diese Untersuchung kann SIMATIC NET-Kommunikationsunterbrechungen von mehreren Sekunden verursachen.

 

 

35.2        Einschränkungen

 

Meldungen des Windows Defender-Diensts

Ignorieren Sie die Hinweise, wenn der Microsoft Defender-Dienst die CD „SIMATIC NET, Software CD“ als potentiell unerwünscht klassifiziert.

 

Parental Control

Der Einsatz von Parental Control kann zu sicherheitskritischen Bedien- und Ablaufeinschränkungen der SIMATIC NET PC-Software führen.

 

Network Load Balancing

Verteilte Server werden von SIMATIC NET nicht für Automatisierungsnetze unterstützt.

 

Quality Windows Audio Video Experience

Änderungen der Priorisierungen können die Performance von SN PN IO vermindern und zum Abfall von IO-Devices führen.

 

RPC over HTTP Proxy

Wurde nicht getestet und ist somit nicht frei gegeben.

 

Windows System Resource Manager

Die Begrenzung von Ressourcen kann zum Nichtfunktionieren der Industriellen Kommunikation führen.

 

Connection Manager Administration Kit

Unterstützt den Administrator bei der Verwaltung der Remote-Teilnehmer. Der Netzwerkzugriffsschutz (Network Access Protection) erlaubt die Konfiguration von Zugangsbedingungen, was jedoch in den industriellen Netzen nicht getestet und nicht frei gegeben ist.

 

Server Core Installation

Die Server Core Installation ist eine Installationsoption von Windows Server 2008, die mit der CD “SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008” nicht getestet und nicht frei gegeben wurde.

 

Failover Clustering

Failover Clustering wird mit der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ nicht frei gegeben.

 

Group Policy Management

Group Policy Management wird mit der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ nicht frei gegeben.

 

Parental Control

Parental Control wird mit der CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ nicht frei gegeben.

 

 

35.3        Keine Echtzeit

 

Windows

Windows ist kein Echtzeitbetriebssystem. Echtzeitanforderungen können daher nicht erfüllt werden.

Dadurch kann es beispielsweise vorkommen, dass beim Starten von Programmen oder Lesen von Dateien Ihre Anwendung mehrere 100 ms lang nicht ausgeführt wird.

Wenn Sie nachfolgend aufgeführte Hinweise befolgen, unterstützen diese Maßnahmen die Optimierung Ihres Systems Richtung echtzeitähnlichem Verhalten:

·         Genügend Hauptspeicher, so dass Windows nur selten auf die Auslagerungsdatei zugreifen muss.

·         Keine intensiven Disketten-, Festplatten- oder CD-Laufwerkszugriffe, wie z. B. das Starten von großen Programmen.

 

Parallele Netzwerkbelastung

Bei sehr hoher Netzwerkbelastung durch parallele Kommunikation, z. B. Kopieren von Dateien, kann ein vorübergehender Stationsausfall und anschließende Stationswiederkehr auftreten. Dies ist auf fehlende Echtzeiteigenschaften in Windows zurückzuführen.

Im Anwenderprogramm muss dies berücksichtigt werden.

Eine Erhöhung der Aktualisierungszeit des PROFINET IO-Systems vermindert die Häufigkeit dieser Ausfälle.

 

 

35.4        Terminaldienste mit Windows Server 2003 und Windows Server 2008

 

Beschreibung

Mit den Terminaldiensten können alle Arbeiten mit SIMATIC NET PC‑Software-Produkten über ein Windows Vista/XP‑Terminal ausgeführt werden. Mögliche Konfliktsituationen durch den Anschluss mehrerer Terminals wurden ausgeschlossen. Für den Terminal-Nutzer bedeutet dies:

·         Programme zum Projektieren und Parametrieren der SIMATIC NET-Software wie „PC-Station einstellen“ oder „Komponenten-Konfigurator“ können zur selben Zeit nur von einem Terminal aus bedient werden.

·         Von einem Terminal aus hat der Komponenten-Konfigurator nur lesenden Zugriff.

·         Meldungen von SIMATIC NET-Produkten (Fehlermeldungen, Laufmeldungen) werden auf allen angemeldeten Terminals angezeigt.

 

Weitere wichtige Punkte zur Nutzung der Terminaldienste

Der Terminal-Client darf einen Terminal-Server, der industrielle Kommunikation durchführt, nicht herunterfahren.

 

Installation von SIMATIC NET PC-Produkten

Bitte beachten Sie, dass das Setup bei der Installation der SIMATIC NET PC-Produkte den Windows Server mit eingerichteten Terminalservices vom „Anwendermodus“ in den „Installationsmodus“ umschaltet.

Ist die Installation erfolgreich abgeschlossen, arbeitet der Server nach dem Neustart wieder im Anwendermodus.

 

Weitere Informationen

Eine umfangreiche Hilfe zu den Terminaldiensten finden Sie in der Hilfe des Microsoft Windows Servers.

 

Einschränkung bei der Projektierung

Das Projektieren mit dem SIMATIC NET PC-Manager und dem Projektierungsassistenten in SIMATIC NCM PC ist auf Terminal-Dienst-Clients nicht möglich.

 

Von einem remoten Terminal-Client gestartete Programme können mehrere Sekunden stehen bleiben

Wenn Sie eine Anwendung auf einem Terminal-Server von einem remoten Terminal-Client gestartet haben, kann diese viele Sekunden stocken, falls die Verbindung zwischen Terminal-Client und Terminal-Server gestört wird oder der Terminal-Client-Rechner in den Sleep-Modus fährt. Somit kann es, wenn beim Betrieb als Terminal-Server die Kommunikationsverbindung zwischen PG/PC und Terminal unterbrochen wird, auf dem Terminal-Server systembedingt zu vorübergehenden Rechnerblockaden kommen, die mehrere Sekunden andauern.

 

Remote Application

Programme, welche unter Windows Server 2008 laufen und die CD „SIMATIC NET, PC Software, Edition 2008“ verwenden, dürfen nicht als Remote Application gestartet werden.