Beschreibung Bei der S7-1500 stehen Ihnen zwei verschiedene Stromversorgungen, die System- und die Laststromversorgung zur Verfügung:
Systemstromversorgung (PS)
Die Systemstromversorgung liefert die intern benötigte Systemspannung für den Rückwandbus und versorgt die Modulelektronik und die LEDs. Sie kann auch die CPU (auch PROFIBUS CMs und Ethernet CPs, PtP-CMs) oder die Interfacemodule versorgen, wenn diese nicht an eine DC 24 V-Laststromversorgung angeschlossen sind.
Laststromversorgung (PM)
Die Laststromversorgung speist die Ein- und Ausgabestromkreise der Module und hat keinen Anschluss für den Rückwandbus. Außerdem benötigen Sie eine Laststromversorgung, wenn Sie die CPU und die Systemstromversorgung mit DC 24 V versorgen wollen. Die Versorgung der CPU mit DC 24 V ist optional, wenn Sie die Spannung für den Rückwandbus über eine Systemstromversorgung einspeisen.
So können Sie z.B. 8 Ein-/Ausgabemodule für jede CPU projektieren. Eine Überprüfung in STEP7 (TIA Portal) ist zu empfehlen, da Sie z.B. durch Kommunikationsbaugruppen CPs, CMs im Gesamtbedarf eine zusätzliche Stromversorgung benötigen.
Die folgenden drei Tabellen geben Ihnen einen Überblick der möglichen Konfigurationen und der daraus resultierenden verfügbaren Leistungen für die eingesetzten Module.
CPU ohne Systemstromversorgung
Die CPU wird mit DC 24 V aus einer Laststromversorgung versorgt. Bei der Parametrierung der CPU wählen Sie in STEP 7 im Register "Eigenschaften" in der Bereichsnavigation "Systemstromversorgung" die Option "Anschluss an Versorgungsspannung L+", damit die Leistungsbilanzierung von STEP 7 korrekt ermittelt werden kann.
CPU
Systemstromversorgung
Verfügbare Leistung
für die Module [W]
Kurzbezeichnung
Bestellnummer
Kurzbezeichnung
Bestellnummer
1511-1 PN
6ES7511-1AK00-0AB0
-
-
10
1513-1 PN
6ES7513-1AL00-0AB0
-
-
10
1516-3 PN/DP
6ES7516-3AN00-0AB0
-
-
12
Tabelle 01
Bild 01
Einspeisung nur über Systemstromversorgung
Die Versorgung der CPU erfolgt aus dem Rückwandbus und die Systemstromversorgung befindet sich auf Steckplatz 0, links neben der CPU. Bei der Parametrierung der CPU wählen Sie in STEP 7 im Register "Eigenschaften" in der Bereichsnavigation "Systemstromversorgung" die Option "Kein Anschluss an Versorgungsspannung L+", damit die Leistungsbilanzierung von STEP 7 korrekt ermittelt werden kann.
CPU
Systemstromversorgung
Verfügbare Leistung
für die Module [W]
Kurzbezeichnung
Bestellnummer
Kurzbezeichnung
Bestellnummer
1511-1 PN
6ES7511-1AK00-0AB0
PS 25W, 24V DC
6ES7505-0KA00-0AB0
19,5
1511-1 PN
6ES7511-1AK00-0AB0
PS 60W, 24/48/60V DC
6ES7505-0RA00-0AB0
54,5
1511-1 PN
6ES7511-1AK00-0AB0
PS 60W, 120/230V AC/DC
6ES7507-0RA00-0AB0
54,5
1513-1 PN
6ES7513-1AL00-0AB0
PS 25W, 24V DC
6ES7505-0KA00-0AB0
19,5
1513-1 PN
6ES7513-1AL00-0AB0
PS 60W, 24/48/60V DC
6ES7505-0RA00-0AB0
54,5
1513-1 PN
6ES7513-1AL00-0AB0
PS 60W, 120/230V AC/DC
6ES7507-0RA00-0AB0
54,5
1516-3 PN/DP
6ES7516-3AN00-0AB0
PS 25W, 24V DC
6ES7505-0KA00-0AB0
18,3
1516-3 PN/DP
6ES7516-3AN00-0AB0
PS 60W, 24/48/60V DC
6ES7505-0RA00-0AB0
53,3
1516-3 PN/DP
6ES7516-3AN00-0AB0
PS 60W, 120/230V AC/DC
6ES7507-0RA00-0AB0
53,3
Tabelle 02
Bild 02
Einspeisung über CPU und einer Systemstromversorgung
Versorgen Sie die Systemstromversorgung mit der zulässigen Versorgungsspannung und die CPU mit DC 24 V aus einer Laststromversorgung. Bei der Parametrierung der CPU verfahren Sie wie bei Punkt 1. Bis zu zwei Systemstromversorgungen können Sie auf den Steckplätzen rechts neben der CPU (Powersegmente) einsetzen.
Systemstromversorgung
Verfügbare Leistung
für die Module [W]
Kurzbezeichnung
Bestellnummer
PS 25W, 24V DC
6ES7505-0KA00-0AB0
25
PS 60W, 24/48/60V DC
6ES7505-0RA00-0AB0
60
PS 60W, 120/230V AC/DC
6ES7507-0RA00-0AB0
60
Tabelle 03
Bild 03
Weitere Informationen zu den System- und Laststromversorgungen finden Sie im Handbuch "SIMATIC S7-1500 Automatisierungssystem" unter der Beitrags-ID: 59191792.
Wie können Sie sich direkt auf anwenderdefinierten Webseiten der S7-1200 einloggen?
Einleitung Mit anwenderdefinierten Webseiten können Daten in die CPU geschrieben werden. Dazu muss der Anwender angemeldet sein. Die Eingabefelder zum Anmelden sind in der linken oberen Ecke auf den Standard-Webseiten zu finden. Der Anwender muss somit zuerst die Standard-Webseite öffnen, sich dort anmelden und kann erst danach mit den anwenderdefinierten Webseiten Daten in die CPU schreiben. Dieser FAQ bietet Anwendern die Möglichkeit, sich direkt auf der anwenderdefinierten Webseite anzumelden.
Vorgehensweise
Öffnen Sie die unten beigefügte Datei "STEP_7_Main_Webpage.zip" und entpacken Sie die Dateien in einem Verzeichnis auf Ihrer Festplatte.
Kopieren Sie die Datei "S7Web.css" in den Ordner Ihrer HTML-Seiten.
Öffnen Sie die Datei "Main_Webpage.html" und Ihre HTML-Seite mit z.B. Microsoft Frontpage.
Kopieren Sie die Zeile "<link rel="stylesheet" type="text/css" href="S7Web.css">" und fügen Sie diese in den Bereich "head" Ihrer HTML-Seite ein.
Erweitern Sie den Tag "<body>" folgendermaßen "<body onload="loginCheck()">".
Kopieren Sie den Code ab "<!-- BEGIN Login Area -->" bis einschließlich "<!-- END Login Area -->" und fügen Sie diesen in den Bereich "body" Ihrer HTML-Seite ein.
Passen Sie in der Zeile "document.getElementsByName("Redirection")[0]["value"] = "../awp/Applicationname/Main_Webpage.html";" den Applikationsnamen "Applicationname" und den Namen der HTML-Seite "Main_Webpage.html" Ihren Gegebenheiten an.
Hinweis
Falls Sie keinen Applikationsnamen in den Einstellungen für die Anwenderdefinierten Webseiten vergeben, löschen Sie den Abschnitt "/Applicationname" in dieser Zeile. In der Zeile "<iframe id="WebserverIFrame" name="WebserverIFrameName" src="../../Portal/Portal.mwsl" style="display:none"></iframe>" ist in diesem Fall der Abschnitt "../" zu löschen.
Generieren Sie die WebDBs mit dem TIA Portal und laden Sie Ihre Projektierungsdaten in die CPU.
Hinweis Melden Sie sich über die anwenderdefinierten Webseiten an, so wird das Anmeldefenster der bereits geöffneten Standard-Webseiten nicht automatisch aktualisiert. Aktualisieren Sie die Standard-Webseiten, indem Sie die Taste "F5" betätigen.
Beschreibung Für S7-CPUs können Sie Webseiten selbst erstellen, die sogenannten "anwenderdefinierten Webseiten". Oder Sie nutzen die bereits in der CPU hinterlegten Standard-CPU-Webseiten. Zum Aktualisieren der anwenderdefinierten Webseiten bestehen 3 Möglichkeiten:
Manuelle Aktualisierung mittels "F5"
Aktualisierung mittels HTML-Code
Aktualisierung mittels JavaScript
Manuelle Aktualisierung
Automatische Aktualisierung mittels HTML
Automatische Aktualisierung mittels JavaScript
Funktion
Mittels der Taste F5 wird die Seite neu geladen.
Im Header der HTML-Datei wird eine Aktualisierungszeit definiert.
Mit JavaScript werden einzelne Variablen aktualisiert.
Vorteile
Keine Umsetzung nötig.
Regelmäßige Aktualisierung.
Regelmäßige Aktualisierung, wenig Daten nötig.
Nachteile
Keine automatische Aktualisierung.
Ganze Webseite wird neu geladen (Daten, evtl. Flackern).
Programmieraufwand für den Algorithmus.
Automatische Aktualisierung von anwenderdefinierten Webseiten mittels HTML
Die automatische Aktualisierung erfolgt bei den anwenderdefinierten Webseiten durch einen Eintrag in Ihrer erstellten HTML-Webseite.
Dazu fügen Sie im Header der HTML-Datei den folgenden Code ein:
<meta http-equiv="refresh" content="30"/>
Der Parameter "content" enthält die Zeit (in Sekunden), nach der die Seite aktualisiert werden soll. Gemäß dem oben beschriebenen Beispiel wird die Webseite alle 30 Sekunden aktualisiert.
Automatische Aktualisierung von anwenderdefinierten Webseiten mittels JavaScript Die Möglichkeit der Aktualisierung mittels JavaScript wird in diesem FAQ mittels einer Beispielwebseite dargestellt, die eine einfache Eingabemöglichkeit besitzt und deren JavaScript-Programmcode nicht weiter geändert werden muss.
Die Idee hinter der Aktualisierung mittels JavaScript besteht darin, dass in der anwenderdefinierten Webseite eine kleine Webseite eingebunden wird. Dies geschieht mittels eines sogenannten "Inline-Frames" (iFrame). Um neue Werte von der Steuerung abzuholen, wird dabei nicht die komplette Webseite neu geladen, sondern nur die kleine Webseite im Inline-Frame. Dies bringt den Vorteil, dass nur wenige Daten von der Steuerung abgerufen werden müssen. Wenn auf der Hauptseite beispielsweise Bilder genutzt werden, müssen diese nicht bei jeder Aktualisierung von der Steuerung angefordert werden, was bei den beiden anderen vorgestellten Mechanismen der Fall ist. Die Aktualisierung mittels JavaScript verursacht daher eine geringe Datenübertragung, was sich sowohl auf die Netzwerklast als auch die Zykluszeit der Steuerung positiv auswirken kann.
Das Prinzip der Aktualisierung ist in folgendem Bild dargestellt:
Bild 01
Eine Beispielwebseite steht im Folgenden zum Download zur Verfügung: In dem Archiv befinden sich zwei Dateien:
Main_Webpage.html (Hauptseite)
Update_Page.html (Inline-Frame Webseite zur Aktualisierung)
Die Datei "Update_Page.html" enthält zwei Tabellen, wobei die erste Tabelle zur Einstellung der Aktualisierungszeit genutzt wird. In der zweiten Zeile wird dazu die Zeit in Millisekunden eingegeben. Die zweite Tabelle (erste Zeile wird nicht berücksichtigt) beinhaltet in der linken Spalte die einzelnen AWP-Kommandos der Variablen, die aktualisiert werden sollen. In der rechten Spalte sind die jeweils zugehörigen Identifikationsnamen (IDs), mit welchen bestimmt wird, an welcher Stelle der Hauptseite diese Variable aktualisiert werden soll. Die IDs müssen dazu eindeutig sein.
Bei einem Blick in den Quelltext der Hauptseite finden Sie die in der Beispielseite vordefinierten IDs (VarId1,VarId2,VarId3) anhand von drei Beispielen. VarId1 wird dabei mit einem DIV-Element, VarId2 wird mit einem SPAN-Element und VarId3 mit einem TD-Element innerhalb einer Tabelle genutzt. Um ein Element für die Aktualisierung zu verwenden, muss das Attribut "ID" eingefügt und mit dem jeweiligen ID-Namen vorbelegt werden. Dies kann für alle HTML-Elemente genutzt werden, die die Methode ".innerHTML" unterstützen.
Öffnen Sie die unten beigefügte Datei "STEP_7_Update_Main_Webpage.zip" und entpacken Sie die Dateien in einem Verzeichnis auf Ihrer Festplatte.
Öffnen Sie die Datei "Update_Page.html" z.B. mit Microsoft Frontpage und tragen Sie in der ersten Tabelle und in der zweiten Zeile die Aktualisierungszeit in Millisekunden (z.B. 20000 ) ein.
Fügen Sie in der zweiten Tabelle ab der zweiten Zeile die AWP-Kommandos ( z.B. :="VarName1": ) für die zu lesenden Variablen in die linke Spalte ein. Werden mehr oder weniger als 3 Variablen (wie auf der Beispielseite) verwendet, können Zeilen gelöscht bzw. neu hinzugefügt werden.
Tragen Sie in die rechte Spalte der zweiten Tabelle zu den von Ihnen eingefügten AWP-Kommandos die IDs ( z.B. VarId1 ) ein, die Sie nutzen wollen. Diese müssen eindeutig sein, d.h. die verwendeten IDs dürfen in der Hauptwebseite nur einmal vorkommen. Der in der Webseite "Update_Page.html" integrierte JavaScript-Programmcode ermittelt zur Laufzeit automatisch die aktuelle Größe der Tabelle. Dabei wird in der Hauptwebseite das HTML-Element mit der ID ermittelt, das in der rechten Tabellenspalte eingetragen ist.
Fügen Sie in ihrer Hauptseite die soeben definierten IDs ein. Ein Beispiel finden Sie in der Datei "Main_Webpage.html". Diese können mit den meisten HTML-Elementen genutzt werden. Typische HTML-Elemente sind "DIV", "SPAN" oder in einer Tabelle "TD". Fügen Sie ein Attribut "ID" ein und weisen Sie diesem die jeweilige Namen der ID zu. Vom JavaScript-Programmcode wird der komplette Inhalt dieses HTML-Elements mit dem Inhalt der linken Tabellenspalte der Datei "Update_Page.html" (inklusive eventuell verwendeter HTML-Elemente) ersetzt. Zum Schluss wird eine Wartezeit anhand der in der ersten Tabelle definierten Zeit gesetzt und die Aktualisierung anschließend erneut ausgeführt.
Um die Datei "Update_Page.html" in Ihrer Seite einzubinden, ist der folgende HTML-Code nötig:
<iframe src="Update_Page.html" style="display:none;" />
Generieren Sie die WebDBs mit dem TIA Portal oder in STEP 7 V5.5 mit dem Tool Web2PLC und laden Sie Ihre Projektierungsdaten in die CPU.
Hinweis Das Schreiben von Variablen wird weiterhin über die Hauptwebseite programmiert.
Falls die Variablenaktualisierung nicht funktionieren sollte, achten Sie in ihrem Webbrowser auf eventuelle Fehlermeldungen. Im Internet Explorer wird bei einem JavaScript-Fehler beispielsweise ein gelbes Ausrufezeichen am linken unteren Rand angezeigt. Bei einem Klick darauf können weitere Details zur Fehlermeldung ermittelt werden.
Beispiel
Die Fehlermeldung "parent.document.getElementById(...) ist Null oder kein Objekt" sagt aus, dass in der Hauptwebseite kein Element mit einer gewissen ID gefunden wurde. Prüfen Sie in diesem Fall die in der Update-Seite und Hauptwebseite verwendeten IDs.
Automatische Aktualisierung von Standard-CPU-Webseiten Die automatische Aktualisierung für die Standard-CPU-Webseiten können Sie in den CPU-Eigenschaften aktivieren. Folgen Sie den Anweisungen gemäß nachstehender Tabelle:
Nr.
Vorgehensweise
1
Klicken Sie in der Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den PLC-Ordner und öffnen Sie aus dem Kontextmenü die Eigenschaften.
2
Klicken Sie im Dialog "Eigenschaften" und unter "Allgemein" auf "Webserver". Im rechten Fenster erscheinen daraufhin die Eigenschaften für den Webserver.
3
Aktivieren Sie unter "Automatische Aktualisierung" die Option "Aktivieren" (das Häkchen muss gesetzt sein). Die Defaulteinstellung für das Aktualisierungsintervall beträgt 10s. Diese können Sie nun nach Ihren Anforderungen anpassen.
Bild 02
Hinweis
Sie können die automatische Aktualisierung nur aktivieren, wenn Sie vorher den Webserver aktiviert haben. Das Aktualisierungsintervall bei der S7-1200 ist nicht änderbar.
4
Beenden Sie den Dialog mit OK.
5
Übersetzen und speichern Sie Ihr Projekt
6
Laden Sie Ihre Projektierungsdaten in die CPU.
Erstellumgebung
Bilder in diesem FAQ sind mit STEP 7 V11+SP2 erstellt worden.
Anleitung STEP 7 (TIA Portal) bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Hardwarekatalog zu aktualisieren. Unter den nachfolgend aufgeführten Beiträgen finden Sie die Downloads, um den Hardwarekatalog Ihrer STEP 7 (TIA Portal) Version zu erweitern. Die Downloads enthalten die für die Baugruppen erforderlichen Software Komponenten (Support Packages) und können z.B. mit einem Memory Stick auf einem PC mit STEP 7 Professional oder mit STEP 7 Basic übertragen werden.
Zum Download der Support Packages für STEP 7 (TIA Portal) V12 wechseln Sie zum Beitrag mit der ID 72341852.
Zum Download der Support Packages für STEP 7 (TIA Portal) V11 wechseln Sie zum Beitrag mit der ID 54164095.
Die nachfolgende Tabelle enthält die Vorgehensweise, wie Sie mit dem Download der Support Packages (HSPs) Ihren HW-Katalog aktualisieren können.
Nr.
Vorgehensweise
1
Vorbereitung
Öffnen Sie die Seite mit den Support Packages für den Hardware Katalog im TIA Portal und klicken Sie auf das entsprechende Downloadsymbol. Entpacken Sie die *.zip-Datei und kopieren Sie die darin enthaltenen *.isp12-Dateien in ein Verzeichnis, auf das Sie mit STEP 7 Basic oder Professional Zugriff besitzen.
Hinweis Beachten Sie die SW-Voraussetzungen des jeweiligen Support Packages (z.B. "für STEP 7 Professional V12" bedeutet, dass mindestens STEP 7 Professional V12 oder ein höheres Service Pack der gleichen Version installiert sein muss).
Hardware Support Packages mit der Datei-Endung "*.isp12" sind für STEP 7 (TIA Portal) V12 relevant.
Hardware Support Packages mit der Datei-Endung "*.isp11" sind für STEP 7 (TIA Portal) V11 relevant.
2
Öffnen Sie das TIA Portal und wechseln Sie in die Projektansicht.
3
Öffnen Sie über den Menübefehl "Extras > Support Packages" den Dialog "Detailinformation". Nach dem Öffnen dieses Dialoges ist das Register "Installation von Support Packages" defaultmässig geöffnet und im rechten Fenster sehen Sie die bisher installierten Support Packages.
4
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Aus dem Dateisystem hinzufügen" und navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in das Sie die *.isp12-Dateien aus dem Download abgespeichert haben.
5
Markieren Sie die gewünschte *.isp12-Datei.
Bild 01
In diesem Beispiel ist die *.isp12-Datei des HSP_V12_0050 ausgewählt worden.
6
Im Dialog "Detailinformation" erscheint nun die HSP-Datei für die Installation. Die Spalte "Installiert" enthält für diese HSP noch den Vermerk "Nein". Markieren Sie die HSP-Datei wie im Bild 02 und klicken Sie auf die Schaltfläche "Installieren".
Bild 02
7
Klicken Sie im nachfolgenden Dialog auf "Fortsetzen", um die Installation zu starten.
Bild 03
Hinweis zu STEP 7 (TIA Portal) V11
In STEP 7 (TIA Portal) V11 erscheint an der Stelle des Dialoges wie im Bild 03 die Meldung mit der Aufforderung, alle Instanzen zu schließen. Schließen Sie alle geöffneten Fenster des TIA Portals mit Ausnahme des Installationsfensters. Daraufhin erfolgt die Freigabe für die Schaltfläche "Fortsetzen". Klicken Sie auf "Fortsetzen", um die Installation zu starten.
8
Am Ende der Installation erscheint die Meldung, dass die Installation erfolgreich beendet wurde. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertigstellen" und starten Sie das TIA Portal neu. Ihr Hardwarekatalog im TIA Portal ist nun aktualisiert. Wenn Sie im TIA Portal den Dialog "Detailinformation" wieder öffnen, enthält die Spalte "Installiert" für die HSP-Datei jetzt den Vermerk "Ja".
Erstellumgebung
Die Bilder in diesem FAQ sind mit STEP 7 V12 erstellt worden.
Beschreibung Im Unterschied zu STEP 7 V5.x können Sie in STEP 7 (TIA Portal) V11 eine S7-mEC Station nicht nur in die vorkonfigurierten Bundles, sondern auch einzeln in Hardware und Software projektieren.
Projektierung eines Bundles
Wenn Sie Bundles wie im Bild 01 projektieren, so können Sie diese vorkonfigurierten Stationen im Hardwarekatalog selektieren und verwenden.
Bild 01
Die Station mit der entsprechenden SIMATIC Software istbereits vorkonfiguriert.
Bei der Auswahl ist der SW-Controller WinAC bereits der Hardware zugeordnet und Sie brauchen diesen nicht separat zu selektieren.
Die WinAC-Schnittstelle "IE Allgemein" belegt den Steckplatz 3.
Bild 02
Einzelprojektierung von Hardware und Software
In STEP 7 V11 können Sie an Stelle der Projektierung der Bundles auch die Einzelprojektierung der Hardware mit der anschließenden Zuordnung der Software durchführen. Somit können Sie WinAC- zu Hardware-Versionen projektieren, die so als Bundles nicht verfügbar sind, z.B. die Projektierung einer WinAC RTX 2010 auf einem EC31 der 1. Generation.
Öffnen Sie im Hardwarekatalog den Ordner "PC-Systeme > SIMATIC S7 Embedded Controller > EC31 > EC31-SDK" und doppelklicken Sie auf die Baugruppe z.B. mit der MLFB: 6ES7677-1DD00-0BA0.
Hinweis: Aus der Klappliste neben dem Fenster "Version" können Sie auch die aktuelle Version für die Baugruppe auswählen.
Bild 03
Öffnen Sie in der nachfolgenden Geräteansicht den Ordner "SIMATIC Controller Application > WinAC RTX".
Bild 04
Ziehen Sie die Baugruppe mit der MLFB "6ES7611-4SB00-0YB7" per Drag&Drop auf den Steckplatz 2 der Controllerstation.
Bild 05
Speichern und Übersetzen Sie die Gerätekonfiguration.
Bild 06 zeigt die Defaulteinstellung der IE Allgemein PROFINET-Schnittstelle nach der manuellen Projektierung der WinAC auf einem EC31.
Bild 06
Bilder in diesem FAQ sind mit STEP 7 V11 erstellt worden.