Beschreibung Wenn auf dem PC unter Windows die "ClearType-Textoptimierung" aktiviert ist, wird die Schriftstärke in der Runtime anders dargestellt als in der Projektierungsoberfläche.
Folgende Versionen sind betroffen:
WinCC flexible 2008 SP2
WinCC flexible 2008 SP3
WinCC V11 SP2
Bild 01 Unterschied der Schriftstärke zwischen der Projektierungsoberfläche und der Runtime
Lösung Um diesen Unterschied zu beheben, deaktivieren Sie die Eigenschaft "ClearType-Textoptimierung".
Einstellungen unter Windows 7
Nr.
Vorgehensweise
1
Klicken Sie auf " Start > Systemsteuerung".
2
Klicken Sie auf "Anzeige".
3
Klicken Sie auf "ClearType-Text anpassen".
Bild 02
4
Deaktivieren Sie die Funktion ClearType unter "ClearType aktivieren" und klicken Sie auf "Weiter".
Bild 03
5
Klicken Sie bei den nächsten 4 Dialogen auf "Weiter" und beim nächsten Dialog auf "Fertig stellen".
Tabelle 01
Einstellungen unter Windows XP
Nr.
Vorgehensweise
1
Klicken Sie auf " Systemsteuerung" über "Start > Einstellungen".
2
Klicken Sie auf "Anzeige".
3
Klicken Sie in den Eigenschaften von der Anzeige auf das Register "Darstellung".
4
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Effekte...".
Bild 04
5
Wählen Sie in der Klappbox "Standard" aus und bestätigen Sie die Einstellung mit "OK".
Ausgangssituation Nicht alle WinCC (TIA Portal) Versionen unterstützen Check- oder Radioboxen.
Software
Verfügbarkeit von Check- und Radiobox
Hinweis
WinCC Basic
nein
SIMATIC WinCC Basic unterstützt keine Skripte und Bildbausteine. Sie können die hier beschriebene Vorgehensweise nicht nutzen. Eine Realisierung über Schalter ist nur mit Bool-Variablen möglich.
WinCC Comfort
nein
Der in diesem FAQ beschriebene Lösungsweg kann genutzt werden.
WinCC Advanced
nein
Der in diesem FAQ beschriebene Lösungsweg kann genutzt werden.
WinCC Professional
ja
Check- und Radioboxen stehen standardmäßig als Windows-Objekt zur Verfügung.
Abhilfe für WinCC Comfort und WinCC Advanced Dieser FAQ beinhaltet eine Beispielbibliothek (siehe Bild 01) mit vorkonfigurierten Bildbausteinen für Check- und Radioboxen.
Voraussetzung Um die Beispielbibliothek nutzen zu können, benötigen Sie ein SIMATIC HMI Bediengerät, das Skripte und Bildbausteine unterstützt.
Weitere Informationen zu den Bediengeräten finden Sie unter der Beitrags-ID: 40227286.
Bild 01
Bild 02
Die in Bild 02 gezeigten Ein- und Ausgabefelder unter den Boxen dienen der Orientierung für den Anwender. Sie sind nicht in der Beispielbibliothek enthalten.
Die interne Variable für die Schnittstelle "Box" ist sinnvollerweise bei Bildanwahl vorzubelegen. Jede Check- oder Radiobox besitzt zwei Schnittstellen (siehe Bild 03).
WordVar (Variable vom Typ UInt) für den aktuellen Prozesswert der Variable.
Box (interne Variable vom Typ UInt), um die benötigte Anzahl der Auswahlfelder anzugeben.
Bild 03
Die Bildbausteine enthalten alle benötigten Funktionslisten und Skripte.
Sie haben somit die Möglichkeit vorgefertigte Check- oder Radioboxen auf die Gegebenheiten im eigenen Projekt anzupassen.
Hinweis
Im Gegensatz zur klassischen Radiobox, bei der immer eine Option aktiv bleibt, lassen sich bei dieser Radiobox aus der Beispielbibliothek alle Optionen abwählen.
Der Operator kann bei der Radiobox immer nur eine Auswahlmöglichkeit selektieren. Im Steuerungsprogramm ist darauf zu achten, dass nur Werte geliefert werden, die einer einzelnen Auswahlmöglichkeit entsprechen.
Vorgehensweise
Globale Bibliothek von SIMATIC WinCC (TIA Portal) öffnen Wählen Sie in der Menüleiste die Schaltfläche "Globale Bibliothek öffnen" an (siehe Bild 04).
Das Fenster "Globale Bibliothek" wird geöffnet.
Bild 04
Globale Bibliothek auswählen
Wählen Sie über das Fenster die gewünschte "Globale Bibliothek" aus.
In diesem Beispiel wird die Bibliothek "CheckRadioBox" aus dem gleichnamigen Ordner "CheckRadioBox" ausgewählt.
Bild 05
Objekte auswählen
Markieren Sie in der angewählten globalen Bibliothek den benötigten Typ und ziehen Sie dieses per "Drag & Drop" in das geöffnete Bild hinein.
Passen Sie das gewählte Objekt an Ihre Projektierung an.
Download
Inhalt des Downloads
Download
Globale Bibliothek für SIMATIC WinCC Comfort und SIMATIC WinCC Advanced
( 1534 KB )
Die Bildbausteine der globalen Bibliothek wurden mit SIMATIC WinCC (TIA Portal) V11 SP2 erstellt.
Beschreibung Die f(t)-Kurvenanzeige bietet die Möglichkeit, zur Runtime die im Control angezeigten Kurven für den dort angezeigten Zeitraum als CSV-Datei zu exportieren. Um diese Möglichkeit zu nutzen, müssen Sie erst einige Einstellungen an dem Control vornehmen.
Anleitung Folgen Sie der Anweisung zur Konfiguration des Datenexports einer f(t)-Kurvenanzeige unter folgendem Pfad:
Prozesse visualisieren > Mit Variablen arbeiten > Variablen darstellen > Variablen mit Runtime Professional darstellen (RT Professional) > Variablenwerte in Tabellenform ausgeben (RT Professional) > Export der Runtime Daten projektieren (RT Professional)
Um den Export der Daten auch außerhalb der f(t)-Kurvenanzeige triggern zu können, verwenden Sie folgendes Script:
Hinweis Um zu verhindern, dass beim Export von Daten der Dialog "Daten exportieren" eingeblendet wird, müssen Sie in den Eigenschaften der f(t)-Kurvenanzeige unter "Datenexport" die Option "Dialog zeigen" deaktivieren.
Bild01: Konfigurationsdialog der f(t)-Kurvenanzeige
Erstellumgebung Bilder und Downloads in diesem FAQ sind mit WinCC Runtime Professional V11 SP1 erstellt worden.
Gültigkeit Dieser Beitrag ist nur gültig, wenn Sie auf einem windowsbasierten PC-System folgende Produkte zusammen installiert haben:
WinAC RTX 2010
WinCC V11, WinCC V11 SP1
Beschreibung Die WinAC RTX 2010 muss im Hardwareeditor von WinCC V11 und im Komponenten Konfigurator des Runtime Systems auf dem Steckplatz 2 konfiguriert werden.
Hinweis Die WinAC RTX 2010 ist bereits auf dem Steckplatz 2 konfiguriert, wenn die WinAC RTX 2010 als Teil eines Softwarepakets vorinstalliert ist.
Beschreibung
Dieser FAQ beschreibt eine Möglichkeit, wie Sie sich eine eigene Bildschirmtastatur nach Ihren Anforderungen, bezogen auf Aussehen und Größe, erstellen können.
In der beiliegenden Projektierung ist ein "Nummernblock" projektiert.
Die Projektierung ist so aufgebaut, dass anstelle von "Zahlen" auch "Zeichen" (Buchstaben) als Parameter übergeben werden können.
Das nachfolgende Bild zeigt den projektierten "Nummernblock" neben verschiedenen EA-Feldern.
Bild 01
Das Aussehen der Tastatur kann beliebig angepasst werden.
Bedienung der Anwendung
Durch Anwahl eines EA-Feldes wird automatisch der Nummernblock aufgerufen.
Über den Nummernblock kann ein entsprechender Wert vorgegeben werden.
Der vorgegebene Wert wird hierbei zunächst in dem "Ausgabefeld" des Nummernblocks angezeigt.
Über die Schaltfläche "Enter" wird anschließend der vorgegebene Wert in das zuvor selektierte EA-Feld geschrieben.
Über die Schaltfläche "Clear" wird das komplette Ausgabefeld gelöscht um eine Eingabe zu korrigieren.
Über die Schaltfläche "Tastatur schließen" kann der Nummernblock wieder geschlossen werden.
Anleitung Die Funktionalität wird mit zwei Skripten umgesetzt. Aufgrund der in den Skripten verwendeten Befehle, ist die Projektierung nur auf einem PC lauffähig.
Öffnen Sie zum besseren Verständnis der nachfolgenden Funktionsbeschreibung die beiliegende Projektierung.
Nr.
Funktionsbeschreibung
1
Skript "GetActiveObject" Das Skript wird jeweils durch aktivieren eines EA-Feldes aufgerufen.
Wird ein EA-Feld angewählt, speichert das Skript den Namen des angewählten EA-Feldes. Der hier ausgelesene Name wird im weiteren Verlauf in dem Skript "KeyBoard" ausgewertet.
Parameter: "EnableDecimalPoint"
Über den Parameter wird angegeben, ob das EA-Feld eine Dezimalstelle besitzt oder nicht.
EA-Feld mit Dezimalstelle: "EnableDecimalPoint" = 1
EA-Feld ohne Dezimalstelle: "EnableDecimalPoint" = 0
Bild 02
Das Skript ist mit Kommentaren versehen, die die verwendeten Befehle und Anweisungen beschreiben.
2
Skript "KeyBoard" Über das Skript werden die über den "Ziffernblock" eingegebenen Werte an das zuvor
angewählte EA-Feld übertragen.
Das Skript hat einen Parameter "KeyToSend". Über diesen Parameter kann ein beliebiger Wert (Ziffer bzw. Buchstabe) an das EA-Feld übergeben werden.
Das Skript wird jeweils über eine Schaltfläche vom "Nummernblock" aufgerufen.
In dem nachfolgenden Bild wird z. B. der Wert "8" als Parameter" übergeben.
Bild 03
Das Skript ist mit Kommentaren versehen, die die verwendeten Befehle und Anweisungen beschreiben.
3
Nummernblock Der Nummernblock besteht aus einzelnen Schaltflächen und einem Ausgabefeld.
Alle Objekte sind zu einer Gruppe zusammengefasst.
Über die grafischen Schaltflächen wird das Skript "KeyBoard" unter "Ereignisse > Klicken" aufgerufen. Entsprechend der Tastatur wird dem Parameter des Skriptes "KeyBoard" der jeweilige "Wert" übergeben.
Unter den Eigenschaften "Animation > Sichtbarkeit" werden alle Objekte über eine gemeinsame Variable ein- bzw. ausgeblendet.
Besonderheiten
Grafische Schaltfläche "Punkt":
Die Schaltfläche zur Eingabe eines "Punktes" kann nur bedient werden, wenn das angewählte EA-Feld eine "Dezimalstelle" aufweist.
Siehe "Animation > Bedienbarkeit".
Schaltfläche "Tastatur schließen":
Wird ein EA-Feld über den Bediener angewählt, wird automatisch der Nummernblock aufgerufen. Um diesen Nummernblock wieder zu schließen, wird das dazugehörige Bit über diese Schaltfläche zurückgesetzt.
Siehe "Ereignisse > Klicken".
4
EA-Felder Über die EA-Felder können "Anlagenspezifische" Werte vorgegeben werden.
Unter den Eigenschaften "Ereignisse > Aktivieren" wird jeweils das Skript "GetActiveObject" aufgerufen.
5
Hinweise und Tipps zur Projektierung
Tab-Reihenfolge an den EA-Felden
An den EA-Feldern ist das Skript "GetActiveObject" projektiert.
Mit aktivieren eines dieser EA-Felder, wird jeweils automatisch der projektierte Nummernblock aufgerufen und über die Schaltfläche "Tastatur schließen" wieder geschlossen.
Damit der "Fokus" nach dem schließen des Nummernblocks nicht auf einen dieser
EA-Felder liegt und der "Nummernblock" dadurch sofort wieder aufgerufen wird, muss auf der Seite ein Objekt projektiert sein (z. B. eine Schaltfläche), auf dem der Fokus anschließend steht.
Sind auf der Seite keine weiteren Objekte wie z. B. eine Schaltfläche vorgesehen, so können Sie z. B. auch eine "unsichtbare Schaltfläche" projektieren und an diesem Objekt die Tab-Reihenfolge-Nummer mit "1" beginnen lassen. Die Schaltfläche können Sie an einer beliebigen Stelle platzieren.
EA-Felder
Bei den EA-Felder, an denen das Skript "GetActiveObject" verwendet wird, darf die
Tab-Reihenfolge-Nummer nicht mit "1" beginnen (siehe obige Beschreibung).
Um die Tab-Reihenfolge zu ändern, wählen Sie das Menü "Bearbeiten > Tab-Reihenfolge bearbeiten". Es darf dazu kein Objekt im Bild angewählt sein.
Bild 04
Fehler im Skript Zeile...
Das Skript "GetActiveObject" ließt die Namen der angewählten EA-Felder aus. Kontrollieren Sie vor dem Starten der Runtime, ob die Option "Namen laden" unter
"Runtime-Einstellungen > Allgemein > Bild > Namen laden" aktiviert ist.
Systemtastatur deaktivieren
Deaktivieren Sie die Systemtastatur unter "Runtime-Einstellungen > Tastatur > Bildschirmtastatur verwenden".
Nummernblock
Der Nummernblock kann zur Runtime nicht verschoben werden.
Wenn Sie den Nummernblock an unterschiedlichen Positionen benötigen, dann können Sie z. B. unterschiedliche "Vorlagen Bilder" verwenden, auf denen Sie den Nummernblock unterschiedlich positionieren. Den Anlagenbildern können Sie dann das entsprechende Vorlagenbild zuweisen.
Bild 05
Skript Bearbeitung
Der Aufruf des Nummernblocks erfolgt über Skripte. Während des Aufrufes darf kein weiteres Skript aktiv sein, ansonsten wird der Aufruf des Nummernblocks nicht ausgeführt.
WebCast
Im folgenden Demo-Film können Sie sich einen Eindruck über benutzerdefinierte Bildschirmtastaturen bekommen.
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Code, WinCC Advanced
Die gepackte Datei enthält das WinCC Advanced Projekt.
( 2067 KB )
Ergänzende Informationen
Titel
Link
Wie kann eine eigene Bildschirmtastatur für eine WinCC flexible PC Runtime Station erstellt werden.