Beschreibung: Beschriftungslaser arbeiten typischerweise mit kurzen Laserpulsen und hoher Pulsleistung. Bei der Verwendung eines derartigen Lasersystems (Lasersysteme zum Aufbringen von Zahlen, Texten oder identifizierenden Codes) werden in Abhängigkeit des zu verwendeten Werkstoffs nicht alle Lichtwellen des Lasers absorbiert. Sporadisch kommt es vor, dass die Lichtwellen teilweise reflektiert werden.
Die reflektierten Laserstrahlen können durch ein Objektiv so gebündelt und verstärkt werden, dass sie einen sich in unmittelbarer Nähe befindenden CCD (Fotosensor) im Sensor beschädigen. Der daraus resultierende Defekt führt letztendlich zum Totalausfall des Sensors.
Abhilfe: Vor der Inbetriebnahme müssen Sie prüfen ob der verwendete Sensor vor diesen Laserlichtwellen geschützt ist. Dies erreichen Sie in den meisten Fällen mit einem Sperrfilter am Objektiv bzw. am CCD.
Arbeiten Beleuchtung und Laser aber im selben Lichtwellenband, so ist der Sperrfilter nicht geeignet, da dadurch das benötigte Licht zur Aufnahme eines Bildes nicht mehr zum Sensor gelangen kann. Hierfür hilft nur ein mechanischer Schutzmechanismus, welcher während des Laserns das Objektiv bzw. den CCD schützt.
Anleitung:
| Nr. |
Vorgehensweise |
| 1 |
Erfragen Sie beim Hersteller des Beschriftungslasers die technischen Daten des Gerätes, insbesondere den verwenden Lichtwellenbereich. |
| 2 |
Prüfen Sie, ob der Sensor bzw. das Objektiv einen Filter des benannten Lichtwellenbereichs beinhalten. |
| 3 |
Sofern keine Filterwirkung vorhanden ist, muss zwingend ein zusätzlicher Sperrfilter bzw. mechanischer Schutz montiert werden. Anderenfalls riskieren Sie einen technischen Defekt. |
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