Beschreibung In dem folgendem Dokument finden Sie eine Anleitung, wie Sie ein Projekt von WinCC (TIA Portal) über Ethernet auf ein Bediengerät übertragen.
Inhalt
1.Transfer über Ethernet von einem Projektierungsrechner mit Windows 7
1.1 Anleitung
1.2 Einstellung am Bediengerät
1.3 Einstellung am Projektierungscomputer
1.4 Ethernetverbindung überprüfen
1.4.1Verbindung zum Panel überprüfen
1.4.2 Einstellungen am Bediengerät überprüfen
1.5 Einstellungen in WinCC (TIA Portal)
Hinweis zur Security
Vorsicht Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.
Konfigurationshinweis
Wenn Sie ein SIMATIC HMI-Bediengerät an eine ET 200-CPU anschließen möchten, beachten Sie bitte folgende Punkte:
Eigenschaften der ET 200-CPUs
ET 200S CPU Die IM151-7 CPUs der ET 200S verfügen über eine MPI/ DP-Schnittstelle:
Am MPI-Subnetz können Sie die ET 200S-CPU über die integrierte MPI-Schnittstelle mit dem HMI-Bediengerät betreiben.
Am PROFIBUS-DP kann die integrierte DP-Schnittstelle der ET 200S-CPU nur als DP-Slave eingesetzt werden, d.h. Sie benötigen außer dem HMI-Bediengerät einen DP-Master (z.B. S7-300 CPU316-2DP), der die IM 151-7 CPU als DP-Slave betreibt.
Wird die IM151-7 CPU ohne DP-Master am PROFIBUS-DP betrieben, funktioniert die Kommunikation zum HMI-Bediengerät, jedoch wird an der IM151-7 CPU ein Busfehler angezeigt.
Hinweis Mit dem DP-Mastermodul (Bestellnummer: 6ES7138-4HA00-0AB0), das Sie direkt neben die ET 200S CPU stecken, können Sie die ET 200S um eine DP-Schnittstelle erweitern, die als DP-Master konfiguriert ist. Mit diesem Masteranschaltungsmodul ist dann ein Betrieb der ET 200S ohne weitere DP-Master am PROFIBUS-DP möglich.
Voraussetzung Um die DP-Schnittstelle auf dem Masteranschaltungsmodul nutzen zu können, ist eine CPU mit der Bestellnummer 6ES7151-7AA10-0AB0 und Firmware-Version ab V2.1 erforderlich.
ET 200X CPU Die BM147-1-CPUs der ET 200X verfügen über eine MPI/ DP-Schnittstelle:
Am MPI-Subnetz können Sie die ET 200X-CPU über die auf MPI parametrierte Schnittstelle mit einem HMI-Bediengerät betreiben.
Am PROFIBUS-DP kann die ET 200X-CPU (BM 147-1) nur als DP-Slave eingesetzt werden, d.h. Sie benötigen außer dem HMI-Bediengerät einen DP-Master (z.B. S7-300 CPU316-2DP), der die BM 147-1 als DP-Slave betreibt.
Die BM147-2-CPUs der ET 200X verfügen über eine MPI/ DP-Schnittstelle, die für MPI oder als DP-Slave parametriert werden kann, und eine weitere DP-Master-Schnittstelle.
Am MPI-Subnetz können Sie die ET 200X-CPU über die als MPI parametrierte Schnittstelle mit einem HMI-Bediengerät betreiben.
Am PROFIBUS-DP kann die ET 200X-CPU BM 147-2 einerseits als DP-Slave mit einem zusätzlichen DP-Master (z.B. eine S7-300 CPU 315-2DP) betrieben werden. Andererseits kann die BM147-2 CPU auch über die DP-Master-Schnittstelle als DP-Master mit dem HMI-Bediengerät kommunizieren.
Achtung Die Projektierung der ET 200-CPU wird im SIMATIC Manager in einer
SIMATIC S7-300 Station vorgenommen!
Möglichkeiten für den Anschluss von HMI-Bediengerät an die ET 200-CPUs
Anschluss des HMI-Bediengerätes über MPI an die ET 200 CPU
Sie können das HMI-Bediengerät über MPI direkt an eine IM151-CPU bzw. BM147-CPU anschließen.
Bild 01
Einstellung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration Im Eigenschaftsdialog der MPI-/DP-Schnittstelle der ET 200-CPU stellen Sie den Typ der Schnittstelle auf MPI und schließen dann die Station an das MPI-Subnetz an.
Bild 02
Einstellungen in der STEP 7-Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über MPI mit der ET 200-CPU.
Bild 03
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 04
Anschluss des HMI-Bediengerätes über PROFIBUS DP an die ET 200-CPU
Variante: CPU 316-2DP als DP-Master, ET200-CPU als DP-Slave
Die ET 200-CPU wird als DP-Slave am PROFIBUS DP-Subnetz betrieben, d.h. außer dem HMI-Bediengerät und der ET 200-CPU (IM151-CPU bzw. BM147-CPU) muss ein DP-Master (z.B. S7-300 CPU 316-2DP) am PROFIBUS DP Subnetz vorhanden sein.
Bild 05
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der ET 200-CPU für die Unterstützung von ALARM_S Meldungen Damit der ALARM_S Dienst von der ET 200-CPU unterstützt wird, muss in den Eigenschaften der DP-Schnittstelle der IM151-CPU bzw. BM147-CPU unter Betriebsart die Option Test, Inbetriebnahme, Routing aktiviert werden.
Bild 06
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration des S7-300 DP-Master Nachdem Sie die ET 200-CPU mit PROFIBUS DP vernetzt haben, öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der DP-Master Station (CPU 316-2DP) und konfigurieren dort die ET 200 CPU als DP-Slave.
Bild 07
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über PROFIBUS mit der ET 200-CPU.
Bild 08
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 09
Variante: ET 200S-CPU mit DP-Mastermodul
Die ET 200S wird mit dem DP-Masteranschaltungsmodul als DP-Master am PROFIBUS DP betrieben. Das HMI-Bediengerät ist mit dem Mastermodul über PROFIBUS verbunden.
Bild 10
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration Vernetzen Sie das DP-Mastermodul der ET 200S mit einem neu erstellten PROFIBUS Netz.
Das Masteranschaltungsmodul finden Sie im Hardwarekatalog unter dem Projektbaum, aus dem Sie die IM151-7 CPU projektiert haben.
Bild 11
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über PROFIBUS mit dem DP-Mastermodul der ET 200-CPU.
Bild 12
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 13
Anschluss des HMI-Bediengeräts (MPI) über Routing (CPU 316-2DP: DP Master) an die ET 200-CPU (DP-Slave)
Die ET 200-CPU (IM151-CPU bzw. BM147-CPU) wird als DP-Slave an einer S7-300 CPU 316-2DP (DP-Master) betrieben. Das HMI-Bediengerät ist über MPI an die S7-300 angeschlossen. Über Routing (MPI <-> PROFIBUS DP) wird eine Verbindung zwischen dem HMI-Bediengerät und der ET 200-CPU hergestellt.
Bild 14
Einstellung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der ET 200-CPU für die Unterstützung von ALARM_S Meldungen Damit der ALARM_S Dienst von der ET 200-CPU unterstützt wird, muss in den Eigenschaften der DP-Schnittstelle der IM151-CPU bzw. BM147-CPU unter dem Register Betriebsart die Option Test, Inbetriebnahme, Routing aktiviert werden.
Bild 15
Einstellung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration Nachdem Sie die ET 200-CPU mit PROFIBUS DP vernetzt haben, öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der DP-Master Station (CPU 316-2DP) und konfigurieren dort die ET 200 CPU als DP-Salve. Des Weiteren muss die S7-300 Station mit MPI vernetzt werden.
Bild 16
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über MPI mit der S7-300 CPU (CPU 316-2DP).
Bild 17
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 18
Übersicht: HMI-Bediengeräte mit ET 200 CPU
HMI-Bediengerät
Kommunikation
HMI-Bediengerätmit
ET 200-CPU
Unterstützung von Alarm_S Meldungen
Unterstützung
Optionspaket ProAgent
KTP400 Basic
-
-
-
KTP600 Basic
X1)
-
-
KTP1000 Basic
X1)
-
-
TP1500 Basic
-
-
-
OP 73micro
-
-
-
TP 170micro
-
-
-
TP 177micro
-
-
-
OP 77A
X
-
-
OP 77B
X
X
-
TP 170A
X
-
-
TP 177A
X
-
-
TP 170B
X
X
-
TP 177B
X
X
-
TP 177B 4"
X
X
-
OP 170B
X
X
-
OP 177B
X
X
-
Mobile Panel 170
X
X
-
Mobile Panel 177
X
X
-
TP 270
X
X
X
TP 277
X
X
X
OP 270
X
X
X
OP 277
X
X
X
MP 177
X
X
X
MP 270
X
X
X
MP 270B
X
X
X
MP 277
X
X
X
Mobile Panel 277
X
X
X
Mobile Panel 277 IWLAN
-
X
X
Mobile Panel 277F IWLAN
-
X
X
MP 370
X
X
X
MP 377
X
X
X
ProTool/Pro RT
X
X
X
WinCC flexible RT
X
X
X
1) gilt nur für die DP-Variante dieses Bediengerätes
Hinweis
Weitere Informationen zur Projektierung von Alarm_S-Meldungen und der Anzeige am Bediengerät finden Sie im Support Shop unter Beitrags-ID: 24013249.
Wie lassen sich Fehlermeldungen eines Frequenzumrichters (SINAMICS und MICROMASTER) in ein WinCC flexible bzw. WinCC (TIA Portal) Projekt einfügen?
Beschreibung Dieser Beitrag stellt Ihnen die Fehlermeldungen eines Frequenzumrichters als Textliste zur Verfügung. Damit haben Sie die Möglichkeit die Fehlermeldungen im Klartext am Bediengerät darzustellen.
Informationen zur Verwendung von Textlisten finden Sie unter den folgenden Links.
Handbuch WinCC (TIA Portal): "WinCC Advanced >Prozesse visualisieren (Advanced)>Arbeiten mit Textlisten und Grafiklisten > Arbeiten mit Textlisten"
Handbuch WinCC flexible: "WinCC flexible 2008 >WinCC flexible Engineering System > Arbeiten mit WinCC flexible > Textliste"
In den nachfolgenden Tabellen finden Sie die Fehlermeldungen als Bibliotheken zum Download.
Die Bibliotheken sind in den WinCC flexible Versionen 2007, 2008 und 2008 SP2 als Download verfügbar. Sollten Sie die Bibliotheken auch unter älteren WinCC flexible Versionen verwenden wollen, ist es nötig diese unter der jeweiligen Version zu speichern. Weitere Hinweise hierzu finden Sie unter folgender Beitrags-ID: 33934262.
Hinweis
Die Bibliotheken sind in den Sprachen Deutsch, Englisch (GB und US), Französisch, Spanisch, Italienisch und chinesisch vorhanden.
Legen Sie vor dem Einfügen der Bibliothek die gewünschte Sprache wie folgt fest:
In WinCC flexible unter "Sprachunterstützung > Projektsprachen"
In WinCC (TIA Portal) unter "Sprachen & Ressourcen > Projektsprachen"
Weitere Informationen Im Online Support finden Sie weitere verwandte Informationen unter den folgenden Links.
Hinweis zur Security Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.
Wie kann ein HMI Bediengerät in ein lokales Netzwerk integriert werden?
Anleitung Nachfolgend wird an einem Beispiel erklärt, wie Sie...
ein Bediengerät in ein lokales Netzwerk einbinden, um zum Beispiel ein Variablenarchiv über das lokale Netzwerk auf einem PC zu sichern.
einen Ordner bzw. ein Laufwerk auf einem PC freigeben.
ein Variablenarchiv über ein lokales Netzwerk auf einem PC speichern.
Hinweis
Dieser Beitrag erklärt an einem einfachen Beispiel die Integration eines Bediengerätes in ein Netzwerk. Es sind auch weitere Netzwerk-Konstellationen möglich, diese erfordern in der Regel jedoch weiterführende Netzwerkkenntnisse.
Inhalt
1 Einrichten einer Netzwerkverbindung
1.1 Zuweisung einer festen IP- Adresse unter Microsoft Windows XP
1.2 Netzwerkkonfiguration am Bediengerät
1.3 Weitere Einstellungen am PC
1.4 Überprüfen der Netzwerkverbindungen
2 Erstellen einer Freigabe
3 Variablenarchiv speichern
Hinweis
Um zum Beispiel einen Drucker über das Netzwerk (siehe Beitrags-ID: 18720136) anzusteuern, muss die Adressierung ebenfalls über eine "Namensauflösung" erfolgen!
Ergänzende Suchbegriffe GMP, Pharma, Life Science, Validierung, FDA 21 CFR Part 11
Welche Transfermöglichkeiten stehen bei den verschiedenen Bediengeräten zur Verfügung?
Hinweis zu den PC-Adapter USB (6ES7972-0CB20-0XA0)und PC-Adapter USB A2 (6GK1 571-0BA00-0AA0) Der PC-Adapter USB/ PC-Adapter USB A2 stellt über die USB-Schnittstelle des PCs eine MPI/DP-Schnittstelle zur Verfügung. Weitere Informationen zum PC-Adapter USB finden Sie im Handbuch unter der Beitrags-ID: 16983464 Weitere Informationen zum PC-Adapter USB A2 finden Sie im Handbuch unter der Beitrags-ID: 68849363 Diese Kabel sind nur für die folgenden Geräte zum Projekt-Transfer- und OS-Update freigegeben.
OP 73
OP 77 A
TP 177 A
KTP600 Basic Color DP
KTP1000 Basic Color DP
Verwendung von USB-RS232 Adaptern und USB-Ethernet Adaptern Beim Einsatz der RS232/PPI Multi-Master-Kabel, Nullmodemkabel oder von Ethernet-Verbindungen können nur "echte" Schnittstellen für den Projekt-Transfer verwendet werden.
"Echte" Schnittstellen sind Schnittstellen ohne Umsetzung über USB. D.h. es können z.B. keine "USB zu Seriell" oder "USB zu Ethernet"-Adapter verwendet werden.
Ergänzende Suchbegriffe Projekttransfer, Projektdownload, WinCC flexible, Transferkabel, ProTool, RS 232, PC/PPI Kabel, PC PPI Kabel, RS 485, Com Text, Kabel, USB-Umsetzer
Warum stürzt bei Verwendung des "Kaspersky" Virenscanners der WinCC flexible Projektierungs-PC nach dem Transfer auf ein Bediengerät ab?
Beschreibung: Nach dem Projekttransfer auf ein Bediengerät stürzt der Projektierungs-PC ab bzw. arbeitet nicht mehr zuverlässig.
Dieses Verhalten kann durch die Verwendung des Virenscanner "Kaspersky" entstehen. Es tritt ab der Version 6.0 auf. Der Absturz resultiert aus einem Sicherheitsupdate von "Kaspersky".
Abhilfe:
Der Virenscanner "Kaspersky" ist nicht mit WinCC flexible freigegeben. Das Verhalten kann durch folgende Möglichkeiten behoben werden:
Deinstallieren oder Deaktivieren Sie den Virenscanner "Kaspersky".
Geben Sie die Prozesse "Hmies.exe" und "TransferTool.exe" im Virenscanner frei.
Hinweis:
Weitere Informationen zum Thema "Virenscanner mit WinCC flexible" und auf Verträglichkeit geprüfte Virenscanner finden Sie im WinCC flexible Hilfesystem unter:
"Erste Schritte > Installationsanleitung > Installation > WinCC flexible installieren > Virenscanner".
Wie lässt sich eine Direktverbindung zwischen HMI Panel und Frequenzumrichters (SINAMICS und Micromaster) herstellen?
Hinweis zur Security Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.
Wie lässt sich an einem WinCC flexible Bediengerät der aktuelle Status der CPU visualisieren?
Ablauffähigkeit und Testumgebung: In den oben stehenden Tabellen sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt
und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.
Suchbegriffe:
Lebensbitüberwachung, Kommunikationsüberwachung, Verbindungsüberwachung, Verbindungsstatus, SPS Verbindung unterbrochen, Stop, Run
Wie lassen sich mit der WinCC flexible PC Runtime oder einem Panel beliebig viele Automatisierungssysteme durch die Systemfunktion "Wechsele Verbindung" nacheinander ansprechen?
Im folgenden FAQ ist beschrieben, wie Sie mit Hilfe der Funktion "Wechsele Verbindung" mehrere Steuerungen mit nur einer projektierten Verbindung ansprechen können. Dieser FAQ umfasst alle Panels und die PC-Runtime.
Ablauffähigkeit und Testumgebung: In der folgenden Tabelle sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt
und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.
Komponenten
Produkt- und Versionsbezeichnung
HMI Software
WinCC flexible 2008 SP1
HMI Panel
PC-Runtime
CPU
S7 300 CPU/ S7 400 CPU
Hinweis zur Verwendung von Direkttasten
Die WinCC flexible Funktion "Wechsle Verbindung" ändert nicht die Verbindung von Direkttasten.
Wie kann mit WinCC flexible ein Projekt über S7-Routing in ein Bediengerät übertragen werden?
Einleitung S7-Routing Sie können ein HMI-Projekt von einem WinCC flexible Projektierungsrechner über verschiedene Subnetze auf ein Bediengerät laden.
Wenn Sie einen Router zwischenschalten, können Sie eine Verbindung zwischen verschiedenen Subnetzen herstellen. Besitzt eine SIMATIC Station geeignete Schnittstellen, dann können Sie diese als Router einsetzen.
Die kommunikationsfähigen Baugruppen (CPUs oder CPs), die Netzübergänge zwischen den Subnetzen herstellen, müssen Routing-fähig sein.
Für den Transfer eines WinCC flexible Projekts muss der WinCC flexible Projektierungsrechner an einem MPI-Bus, PROFIBUS oder an Ethernet angeschlossen sein.
Das Bediengerät, auf welches das WinCC flexible Projekt transferiert werden soll, muss ebenfalls an einem MPI-Bus, PROFIBUS oder an Ethernet angeschlossen sein.
Voraussetzungen und Hinweise S7-Routing
Hinweise
Ob eine Komponente Routing-fähig ist, entnehmen Sie den technischen Unterlagen der jeweiligen Komponente.
Alternativ öffnen Sie in NetPro oder in HW Konfig die Objekteigenschaften der Komponente. Die Registerkarte "Allgemein" enthält eine Kurzbeschreibung der Eigenschaften.
Informationen, welche Baugruppen Routing-fähig sind, finden Sie auch unter der Beitrags-ID: 584459.
Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein STEP 7-Routing über eine PG/PC-Station zu ermöglichen, finden Sie unter der Beitrags-ID: 16620173.
Eine Routing-Verbindung für den Transfer kann auch über mehrere Routing-Partner hergestellt werden. Der Transfer über Routing auf PC-basierte Bediengeräte (PC-Runtime) mit aktiviertem Station-Manager (Komponenten Konfigurator) ist nicht möglich.
Um eine Routing-Verbindung herzustellen, müssen alle Stationen innerhalb eines STEP 7 Projektes konfiguriert und geladen werden.
Die am Netz angeschlossenen Geräte und Subnetze müssen Sie mit NetPro konfigurieren.
S7-Routing MPI / PROFIBUS und Ethernet
Nachfolgend werden die Voraussetzungen und unterstützten HMI Bediengeräte aufgeführt sowie über das "Bild 01" die möglichen S7-Routingwege gezeigt.
Mindestens WinCC flexible 2005
Mindestens STEP 7 V5.3 SP2
Alle Panels inklusive PC-Runtime, außer PC-Station mit Station Konfigurator
Bild 01
S7-Routing Ethernet mit WinCC flexible 2008 Mit WinCC flexible 2008 wurde die S7-Routing Funktionalität erweitert. Nachfolgend werden die Voraussetzungen und die unterstützten HMI Bediengeräte aufgeführt sowie über das "Bild 02" die möglichen S7-Routingswege gezeigt.
Mindestens WinCC flexible 2008
Mindestens STEP 7 V5.4 SP3
Routing über den Transferkanal "S7 Ethernet" ist nur bei folgenden Geräten möglich:
TP 177B 4"
MP 177
Mobile Panel 277
MP 277
MP 377
Mit der WinCC flexible PC-Runtime ist Routing über Ethernet nicht möglich.
Beim Routing über SIMOTION-CPU 4.1.2 funktioniert der Transfer der Projektierung über S7-Ethernet nicht.
Routing von MPI/DP nach Ethernet ist möglich, wenn MPI/DP in den Transfereinstellungen gewählt wurde.
Bild 02
S7-Routing Ethernet und WinCC flexible 2008 SP3 Mit WinCC flexible 2008 SP3 wurde die S7-Routing Funktionalität um weitere Geräte erweitert.
Nachfolgend werden die Voraussetzungen und unterstützten HMI Bediengeräte aufgeführt sowie über das "Bild 03" der mögliche S7-Routingweg gezeigt.
Mindestens WinCC flexible 2008SP3
Mindestens STEP 7 V5.4 SP3
Routing über den Transferkanal "S7 Ethernet" ist zusätzlich bei den folgenden Geräten möglich:
OP 77B
OP 177B
TP 177B
Mobile Panel 177
OP 277
TP 277
Bild 03
Download Der folgende Download enthält eine Zusammenfassung über die möglichen S7-Routingwege und deren Voraussetzungen.
Beispiel S7-Routing Ethernet Bild 01 zeigt eine Routing-Verbindung zwischen dem WinCC flexible Projektierungsrechner (Netzobjekt: Stationen > PG/PC) und dem Bediengerät MP 377 15" Touch (Netzobjekt: Stationen > SIMATIC HMI-Station). Als Router fungiert das Automatisierungsgerät "SIMATIC 300(1)".
Die Routing-Verbindung zwischen den beteiligten Geräten projektieren Sie mit NetPro.
Die Schnittstelle des Projektierungsrechners müssen Sie zuordnen. Die Zuordnung erkennen Sie an der gelb markierten Verbindungslinie zum Subnetz und dem gelben Pfeil im Symbol der Station.
Vorgehensweise der Projektierung einer Routing-Verbindung finden Sie unter der Beitrags-ID: 2383206.
Bild 04
Vorgehen zum Transfer über S7-Routing
Öffnen Sie die HMI-Station in WinCC flexible.
Wählen Sie den Menübefehl "Projekt > Transfer > Transfereinstellungen".
Wählen Sie das Bediengerät aus.
Wählen Sie den Modus aus und setzen Sie das Optionskästchen "Routing aktivieren".
Der Modus muss mit dem Kommunikations-Kanal übereinstimmen.
Wählen Sie im Feld "Nächste Station" den Bustyp der nächsten und der letzten Verbindung.
Die Netzwerkadressen des nächsten Routing-Partners und des Zielgeräts werden angezeigt.
Eventuell dazwischen liegende Routing-Partner werden hier nicht angezeigt.
Transferieren Sie Ihr Projekt, indem Sie die Schaltfläche "Transferieren" betätigen.
Bild 05: Transfereinstellungen MPI/PROFIBUS
Bild 06: Transfereinstellungen Ethernet
Weitere Informationen im Handbuch Weitere Informationen zum Thema "Projekt-Transfer über S7-Routing" finden Sie im WinCC flexible Handbuch unter der Beitrags-ID: 18796010.