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S7-300 CPU 31x -- Kommunikation projektieren und programmieren -- Kommunikationsbausteine verwenden
Welche Datenmenge können Sie mit den Funktionsbausteinen FB34 "GET_E" und FB35 "PUT_E" übertragen?
Wie können die 8 Kanäle der Zählerbaugruppe FM 350-2 zyklisch so schnell wie möglich ausgelesen werden?
Wie können Sie zur Laufzeit im Anwenderprogramm die IP-Adresse der S7-300 CPU auslesen?
Wie aktivieren Sie beim Aufruf der Anweisung TRCV den Ad-hoc-Modus?
Wie können Sie die Bausteine für die MODBUS/TCP Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der S7-300 und S7-400 CPUs sowie IM151-8 PN/DP CPU in STEP 7 Professional (TIA Portal) verwenden?
Welche Security-Module sind mit dem SOFTNET Security Client V4 über eine gesicherte IPsec-Tunnelverbindung erreichbar?
Worin unterscheiden sich die Initialisierungs- und Laufzeitparameter an den Bausteinen für Modus TCP?
Warum wird am Baustein für Modbus TCP der Statuswert A090 (hex) ausgegeben, obwohl Sie die richtige Lizenz eingetragen haben?
Welche Unterschiede gibt es zwischen der lizenzierten Version und der downloadbaren Demoversion der Bausteine für Modbus TCP?
Warum wird der Wert A083 (hex) permanent am Ausgangsparameter STATUS des Bausteins für Modbus TCP ausgegeben, wenn der Eingangsparameter ENQ_ENR=true gesetzt wurde?
Welche Bausteine für Modbus TCP können Sie umbenennen oder umverdrahten, wenn die Bausteinnummern der Modbus-Bausteine im Anwenderprogramm bereits verwendet werden?
Wie kann zeitfolgerichtiges Melden mit S7-300 CPUs und WinCC realisiert werden?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB14 "GET" und FB15 "PUT" für den Datenaustausch im S7-Programm einer S7-300 CPU programmiert?
Wie können Sie die Diagnosedaten aus einem modularen Sicherheitssystem SIRIUS 3RK3 mittels einer S7-300/400 CPU auslesen?
Welche Ports sind für die Modbus/TCP-Kommunikation freigegeben und wie viele Modbus-Clients können mit einer SIMATIC S7-CPU als Modbus-Server kommunizieren?
Wie projektieren Sie eine spezifizierte und unspezifizierten S7-Verbindung für den Datenaustausch zwischen S7-300 und/oder S7-400 über Industrial Ethernet CPs?
Welche Begrenzung für die aktiven Aufträge gibt es bei der Kommunikation mit SFC 58 / SFC 59 bzw. SFB 52 / SFB 53 über PROFIBUS DP bzw. PROFINET IO?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB12 "BSEND" und FB13 "BRCV" für den Datenaustausch im S7-Programm einer S7-300 CPU programmiert?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das ISO-on-TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU oder über den CP443-1 Advanced zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer S7-300 bzw. S7-400 CPU zu nutzen?
Wie kann ich von einer SIMATIC S7 eine OPEN MODBUS / TCP Kommunikation aufbauen und wo erhalte ich weitere Informationen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB67 "TUSEND", FB68 "TURCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das UDP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU zu nutzen?
Wie erfolgt der Datenaustausch mittels S7-Basiskommunikation zwischen S7-300/S7- 400 und S7-200 über MPI
Wie groß ist die Datenkonsistenz bei den S7-Kommunikationsfunktionen PUT und GET für die einzelnen S7-300 CPUs und C7-Komplettgeräte?
Wie können Sie von einem DP-Master per Basiskommunikation mit den SFC72 "I_GET" und SFC73 "I_PUT" über PROFIBUS DP auf eine andere CPU zugreifen, die als Slave am PROFIBUS DP betrieben wird?
Wie können Sie auf konsistente Daten ohne SFC14/15 als Teil des Prozessabbildes zugreifen?
ET 200S (Standard Baugruppen) -- Kommunikation projektieren und programmieren -- Kommunikationsbausteine verwenden
Wie kann bei Einsatz des FB81 S_MODB auf einer S7-400 mit mehr als 8 kByte Merker auf den Merkerbereich größer MB 255 zugegriffen werden?
Wie stellen Sie den Eingangsparameter TIME_RTS_OFF der Anweisung S_V24 bei niedrigen Datenübertragungsraten ein?
Wie verwenden Sie das ET200S 1SI-Modul in Verbindung mit einer CPUs S7-15xx?
Wie wird in WinAC MP 2008 die Datenübertragung mit dem Modul ET200S 1SI für die Kommunikationsart 4-Byte oder 8-Byte programmiert?
Welche CPU können Sie als PROFINET I-Device betreiben?
Welche Begrenzung für die aktiven Aufträge gibt es bei der Kommunikation mit SFC 58 / SFC 59 bzw. SFB 52 / SFB 53 über PROFIBUS DP bzw. PROFINET IO?
Welche Ports sind für die Modbus/TCP-Kommunikation freigegeben und wie viele Modbus-Clients können mit einer SIMATIC S7-CPU als Modbus-Server kommunizieren?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer S7-300 bzw. S7-400 CPU zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das ISO-on-TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU oder über den CP443-1 Advanced zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB67 "TUSEND", FB68 "TURCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das UDP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU zu nutzen?
Welche Einstellungen sind beim Anschluss eines SIMATIC HMI-Gerätes, projektiert mit WinCC flexible ES an eine SIMATIC ET 200-CPU, zu beachten?
Funktion "Systemfehler melden" mit ET 200S CPU ab Firmwareversion 2.1 anwendbar
Verwendung des SFB75 (Alarm an den DP Master senden) auf einer ET 200S CPU
ET 200pro -- Kommunikation projektieren und programmieren -- Kommunikationsbausteine verwenden
Welche Begrenzung für die aktiven Aufträge gibt es bei der Kommunikation mit SFC 58 / SFC 59 bzw. SFB 52 / SFB 53 über PROFIBUS DP bzw. PROFINET IO?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer S7-300 bzw. S7-400 CPU zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das ISO-on-TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU oder über den CP443-1 Advanced zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB67 "TUSEND", FB68 "TURCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das UDP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU zu nutzen?
S7-400 CPU 41x -- Kommunikation projektieren und programmieren -- Kommunikationsbausteine verwenden
Wie kann bei Einsatz des FB81 S_MODB auf einer S7-400 mit mehr als 8 kByte Merker auf den Merkerbereich größer MB 255 zugegriffen werden?
Wie aktivieren Sie beim Aufruf der Anweisung TRCV den Ad-hoc-Modus?
Wie können Sie die Bausteine für die MODBUS/TCP Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der S7-300 und S7-400 CPUs sowie IM151-8 PN/DP CPU in STEP 7 Professional (TIA Portal) verwenden?
Wie können Sie eine redundante MODBUS/TCP Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU 41x-H in STEP 7 V5.5 realisieren?
Worin unterscheiden sich die Initialisierungs- und Laufzeitparameter an den Bausteinen für Modus TCP?
Warum wird am Baustein für Modbus TCP der Statuswert A090 (hex) ausgegeben, obwohl Sie die richtige Lizenz eingetragen haben?
Welche Unterschiede gibt es zwischen der lizenzierten Version und der downloadbaren Demoversion der Bausteine für Modbus TCP?
Warum wird der Wert A083 (hex) permanent am Ausgangsparameter STATUS des Bausteins für Modbus TCP ausgegeben, wenn der Eingangsparameter ENQ_ENR=true gesetzt wurde?
Welche Bausteine für Modbus TCP können Sie umbenennen oder umverdrahten, wenn die Bausteinnummern der Modbus-Bausteine im Anwenderprogramm bereits verwendet werden?
Wie können Sie die Diagnosedaten aus einem modularen Sicherheitssystem SIRIUS 3RK3 mittels einer S7-300/400 CPU auslesen?
Welche Kommunikationsmöglichkeiten stehen für Sie bei SIMATIC S7 zur Verfügung?
Wie erfolgt der Datenaustausch mittels S7-Basiskommunikation zwischen S7-300/S7- 400 und S7-200 über MPI
Konsistente Daten in der S7-400, Zusammenfassung der Mechanismen
Welche Ports sind für die Modbus/TCP-Kommunikation freigegeben und wie viele Modbus-Clients können mit einer SIMATIC S7-CPU als Modbus-Server kommunizieren?
Wie kann zeitfolgerichtiges Melden mit S7-400 CPUs und WinCC realisiert werden?
Wie projektieren Sie eine spezifizierte und unspezifizierten S7-Verbindung für den Datenaustausch zwischen S7-300 und/oder S7-400 über Industrial Ethernet CPs?
Wie kann ich von einer SIMATIC S7 eine OPEN MODBUS / TCP Kommunikation aufbauen und wo erhalte ich weitere Informationen?
Wie kann mit WinCC flexible ein Projekt über S7-Routing in ein Bediengerät übertragen werden?
Welche Begrenzung für die aktiven Aufträge gibt es bei der Kommunikation mit SFC 58 / SFC 59 bzw. SFB 52 / SFB 53 über PROFIBUS DP bzw. PROFINET IO?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das ISO-on-TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU oder über den CP443-1 Advanced zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB63 "TSEND", FB64 "TRCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das TCP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer S7-300 bzw. S7-400 CPU zu nutzen?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB67 "TUSEND", FB68 "TURCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das UDP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU zu nutzen?
Wie können Sie auf konsistente Daten ohne SFC14/15 als Teil des Prozessabbildes zugreifen?
Wie groß ist die Datenkonsistenz bei den S7-Kommunikationsfunktionen PUT und GET für die einzelnen S7-400 CPUs?
Wie werden die Kommunikationsbausteine FB67 "TUSEND", FB68 "TURCV", FB65 "TCON" und FB66 "TDISCON" programmiert, um das UDP Protokoll für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU zu nutzen?
Bestellnummer:

Beschreibung
Für den Datenaustausch über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU können Sie u. a. die offene Kommunikation über Industrial Ethernet nutzen. Hierbei werden folgende Protokolle unterstützt:

  • TCP
  • ISO-on-TCP
  • UDP

Für die offene Kommunikation über Industrial Ethernet mittels UDP Protokoll stehen folgende Kommunikationsbausteine zur Verfügung:

  • FB65 "TCON" zum Einrichten des UDP-Endpunktes
  • FB66 "TDISCON" Abschalten des UDP-Endpunktes
  • FB67 "TUSEND" zum Senden von Daten
  • FB68 "TURCV" zum Empfangen von Daten

Diese Kommunikationsbausteine finden Sie in der Standard Library -> Communication Blocks.
Kopieren Sie die aktuelle Version der o. g. Funktionsbausteine aus der Standard Library in Ihr Anwenderprogramm und rufen Sie diese in Ihrem Anwenderprogramm auf.
Die Parameter zur Einrichtung des UDP-Endpunktes sind in einer Datenstruktur gespeichert. In diesem Beispiel wird die Datenstruktur UDT65 "TCON_PAR" verwendet, die vom Anwender selbst parametriert wird. Es wird keine Kommunikationsverbindung in NetPro konfiguriert.

Beschreibung des Programmbeispiels
Das S7-Programm beinhaltet den Aufruf des FB65 "TCON" und die Datenstruktur UDT65 "TCON_PAR" mit den Parametern zum Einrichten des UDP-Endpunktes. Des Weiteren beinhaltet das S7-Programm den Aufruf der Kommunikationsbausteine FB67 "TUSEND" und FB68 "TURCV" aus der Standard Library -> Communication Blocks. Der FB67 "TUSEND" dient zum Senden von Daten an eine S7-Station, an eine PC-Station oder an ein Fremdsystem. Der FB68 "TURCV" dient zum Empfang der Daten einer S7-Station, einer PC-Station oder eines Fremdsystems. 

Erstellen Sie zunächst die Hardware-Konfiguration ihrer S7-300 Station. Konfigurieren Sie das Merkerbyte 10 als Taktmerker. Über diesen Taktmerker wird der Sendeauftrag angestoßen. Speichern und übersetzen Sie die Hardware-Konfiguration Ihrer S7-300 Station und laden Sie diese in die CPU.

Das STEP 7-Programm besteht aus den Bausteinen OB100, OB1, FB500, DB500, FC95, FC96, UDT65, UDT66 und FB63, FB64, FB67 und FB68.

OB100
Der OB100 ist ein Anlauf-OB und wird beim Neustart (Warmstart) der CPU durchlaufen. In diesem OB wird mit Merker M0.3 die Freigabe für den ersten Kommunikationsanstoß erteilt.

OB1
Der OB1 wird zyklisch aufgerufen. Im OB1 wird der FB500 mit dem Instanz-Datenbaustein DB500 und mit Merker M0.3 als Parameter INIT_COM aufgerufen. Der Meker M0.3 wird im OB1 nach dem Aufruf des FB500 wieder zurückgesetzt.


Bild 01

FB500
Der FB500 wird zyklisch im OB1 aufgerufen.

Im FB500 werden die Funktionen FC95 "SET_UDP_REMOTE" und FC96 "SET_UDP_ENDPOINT" sowie die Funktionsbausteine FB65 "TCON", FB67 "TUSEND", FB68 "TURCV" und FB66 "TDISCON" aufgerufen.


Bild 02

An den Eingangsparametern der Funktion FC96 "SET_UDP_ENDPOINT" definieren Sie die Parameter des lokalen UDP-Endpunkts.
 
Eingangsparameter Datentyp Beschreibung
ID Word Verbindungsnummer
DEV_ID Byte B#16#01 für die IM151-8 PN/DP CPU
B#16#02 für die CPU 31x-2PN/DP, IM154-8 CPU
B#16#03 für die CPU 319-3PN/DP
B#16#05 für die CPU 412-2PN, CPU 414-3 PN/DP, CPU 416-3 PN/DP
LOC_PORT DInt lokaler Port in der CPU
-zulässige Portnummern für S7-300 CPUs bis einschließlich V2.6 und S7-400 CPUs bis einschließlich V5.1: 2000 bis 5000
-zulässige Portnummern für S7-300 CPUs ab V2.7 und S7-400 CPUs ab V5.2: 1 bis 49151


Bild 03

An den Eingangsparametern der Funktion FC95 "SET_UDP_REMOTE" definieren Sie die Parameter des remoten UDP-Endpunkts.
 
Eingangsparameter Datentyp Beschreibung
REM_PORT DInt remote Port des Kommunikationspartners
-zulässige Portnummern für S7-300 CPUs bis einschließlich V2.6 und S7-400 CPUs bis einschließlich V5.1: 2000 bis 5000
-zulässige Portnummern für S7-300 CPUs ab V2.7 und S7-400 CPUs ab V5.2: 1 bis 49151
IP_ADDR1 Int  IP-Adresse des Kommunikationspartners
IP_ADDR2 Int
IP_ADDR3 Int
IP_ADDR4 Int

Hinweis
Die Verbindungsnummer tragen Sie im Netzwerk 2 des FB500 ein. Diese wird in einer statischen Variable und somit im Instanz-Datenbaustein DB500 gespeichert.


Bild 04

Die Einrichtung des UDP-Endpunkts wird durch eine positive Flanke am Eingangsparameter "REQ" des FB65 "TCON" gestartet. Die Datenstruktur UDT65 "TCON_PAR" mit der Parametrierung des lokalen UDP-Endpunkts ist im Instanz-Datenbaustein des FB500 eingebunden.
Am Eingangsparameter "CONNECT" des FB65 "TCON" wird der Speicherbereich angegeben, der die Parametrierung des lokalen UDP-Endpunktes enthält.
Die Einrichtung des UDP-Endpunkts erfolgt beim Systemstart und bleibt solange bestehen bis dieser zum Beispiel gezielt mit dem FB66 "TDISCON" abgeschaltet wird, die CPU in STOP geht oder die Stromversorgung ausgeschalten wird.


Bild 05

Der Sendeauftrag wird über eine positive Flanke am Eingangsparameter "REQ" des FB67 "TUSEND" angestoßen. Der Anstoß des Sendeauftrags wird mit dem Taktmerker M10.6 und der Variable "C1.SEND_BUSY" gesteuert. Wenn der Sendeauftrag läuft, dann ist "C1.SEND_BUSY" gesetzt. Somit ist kein Anstoß eines neuen Sendeauftrags möglich.
Am Eingangsparameter "DATA" geben Sie den Speicherbereich an, der die zu sendenden Daten enthält.
Am Eingangsparameter "LEN" geben Sie die Anzahl der zu sendenden Bytes an.
Am Eingangsparameter "ADDR" geben Sie den Datenbereich an, in dem die IP-Adresse des Empfängers gespeichert ist. In diesem Beispiel sind die Adressparameter des Kommunikationspartners in der Datenstruktur UDT66 "TADDR_PAR" gespeichert. Diese ist im Instanz-Datenbaustein DB500 eingebunden.
Die Ausgangsparameter "DONE", "ERROR" und "STATUS" werden für die Auftragsauswertung benötigt.


Bild 06

Wenn der Sendauftrag erfolgreich abgeschlossen ist, dann wird "C1.SEND_BUSY" zurückgesetzt. Somit kann ein neuer Sendeauftrag angestoßen werden.
Wenn der Sendeauftrag mit Fehler abgeschlossen ist, dann wird "C1.SEND_BUSY" ebenfalls zurückgesetzt und der Wert des Ausgangsparameters "STATUS" des FB67 wird für eine Fehleranalyse gesichert.


Bild 07


Bild 08

Sobald der UDP-Endpunkt eingerichtet ist können die Daten empfangen werden.
Am Eingangsparameter "DATA" geben Sie die Adresse und Länge des Datenbereiches an, in dem die empfangenen Daten gespeichert werden.
Am Eingangsparameter "ADDR" geben Sie den Datenbereich an, in dem die IP-Adresse des Senders gespeichert ist. In diesem Beispiel sind die Adressparameter des Kommunikationspartners in der Datenstruktur UDT66 "TADDR_PAR" gespeichert. Diese ist im Instanzdaten-Baustein DB500 eingebunden.


Bild 09

Der Ausgangsparameter "NDR" dient als Anzeige dafür, dass neue Daten empfangen wurden. Der Ausgangsparameter RCVD_LEN gibt die Länge der empfangenen Daten an.
Wenn die Daten erfolgreich empfangen werden, dann wird der Wert des Ausgangsparameters "RCVD_LEN" gesichert.
Wenn die Daten nicht erfolgreich empfangen werden, dann wird der Wert des Ausgangsparameters "STATUS" gesichert und ausgewertet.


Bild 10

Mit dem FB66 "TDISCON" ist es möglich den UDP-Endpunkt gezielt abzuschalten. Der Auftrag zum Abschalten des UDP-Endpunkts wird durch eine positive Flanke am Eingangsparameter "REQ" des FB66 "TDISCON" gestartet.


Bild 11

Das STEP 7 Projekt als Download
Das STEP 7-Projekt enthält ein Programmbeispiel für den Aufruf des FB500 sowie die Funktionen FC95 "SET_UDP_ENDPOINT", FC96 "SET_UDP_REMOTE", die Bausteine FB65 "TCON", FB66 "TDISCON", FB67 "TUSEND" und FB68 "TURECV" mit Statusauswertung. Es wurde mit STEP 7 V5.4 SP3 erstellt.

Sample_open_UDP.zip ( 44 KB )

Weitere UDP Verbindungen konfigurieren
Um UDP-Datagramme an mehrere Kommunikationspartner zu senden, konfigurieren Sie weitere lokale und remote UDP-Endpunkte. Kopieren Sie den FB500, so dass Sie weitere Funktionsbausteine (z. B. FB501) erhalten. Ändern Sie die Parameter des lokalen und remoten UDP-Endpunkts und generieren Sie neue Instanz-Datenbausteine.

Die ID des lokalen UDP-Endpunktes ist aus dem Wertebereich 1 bis 4095 frei wählbar.
Der lokale und remote Port ist für S7-300 CPUs ab V2.7 und S7-400 CPUs ab V5.2 aus dem Wertebereich 1 bis 49151 frei wählbar.

Die ID und der Port muss für jeden lokalen UDP-Endpunkt eineindeutig sein, d.h. Sie müssen für jeden lokalen UDP-Endpunkt eine andere ID und einen anderen Port definieren.

Definieren Sie den remoten Port und die IP-Adresse entsprechend der Projektierung des Kommunikationspartners.

Die folgende Tabelle zeigt ein Beispiel für die Konfiguration mehrerer lokaler und remoter UDP-Endpunkte. In diesem Beispiel wird jeweils lokal und remote die selbe ID und der selbe Port verwendet.
 
lokaler/remoter UDP-Endpunkt 1 2 3
ID 1 2 3
LOC_PORT 2000 2001 2002
REM_PORT 2000 2001 2002
IP-Adresse des Kommunikationspartners 172.16.43.40 172.16.43.50 172.16.43.60

Weitere Informationen

  • Ausführliche Informationen zur offenen Kommunikation über Industrial Ethernet finden Sie im Handbuch "System- und Standardfunktionen für S7-300/400 Band 1 und Band 2" unter der Beitrags-ID: 44240604.
  • Eine Anleitung zur Projektierung einer UDP-Verbindung für die Kommunikation über S7-300 und S7-400 Industrial Ethernet CPs finden Sie unter der Beitrags-ID: 47885893.

 Beitrags-ID:29738463   Datum:2012-04-11 
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