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S7-400 CPU 41x -- Produktinformationen -- Informationen zu Vorgängerversionen 
Schnittstellenfehler durch Kommunikation 
Einsatz der Adaptionskapsel für IP und WF in der S7-400 
Programmbeispiel: Globaldaten-Kommunikation zweier S7-400 CPUs über den K-Bus 
S7 Kommunikation über K-Bus bei der S7-400  
Wie viele Kommunikationsinstanzen können Sie in einer SIMATIC S7-400 CPU verwenden? 
Projektierung von redundanten Stromversorgungsbaugruppen in einer S7-400 in STEP 7 V5.x  
Flash Card beschreiben in einem H-System ohne PG oder Prommer   
Hinweise zur Komprimierung des CPU-Ladespeichers bei doppelter Vergabe von Meldenummern  
Nach Deinstallation des F-Optionspaketes sind keine H-CPUs mehr projektierbar  
Meldung beim Laden der HW-Konfiguration: "SDB 210 kann nicht geladen werden..."  
BF LED leuchtet bei Anschluss an einen TI DP-Master 

Schnittstellenfehler durch Kommunikationzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:.
Ich habe ein MPI-Netzwerk mit mehreren OPs aufgebaut.
Warum fordert meine CPU Urlöschen durch Kommunikation (aufgrund eines vorangegangenen Schnittstellenfehlers) an?

ANTWORT:
Die Ursache dafür ist, daß sich die angeschlossenen OPs noch nicht am MPI-Netz angemeldet haben. Die CPU hat aber die Schnittstelle bereits abgeprüft und erkennt deshalb einen Schnittstellenfehler.
Wenn Sie die CPUen mit den aktuellsten Ausgabeständen verwenden, dann müssen Sie nur den OB 84 programmieren und Ihre CPU geht nicht mehr in STOP. Es wird zwar noch ein Schnittstellenfehler durch Kommunikation im Diagnosepuffer eingetragen, aber das automatische Urlöschen wird wegen diesem Fehler nicht mehr durchgeführt.

 

Einsatz der Adaptionskapsel für IP und WF in der S7-400zum Beginn
Bestellnummer:

PROBLEMBESCHREIBUNG:
Wo kann die Adaptionskapsel für IP und WF eingesetzt werden?

ANTWORT:
Die Adaptionskapsel für IP und WF kann nur im Zentral-Rack (UR oder CR) der S7-400 eingesetzt werden.
Ein Einsatz im Erweiterungsrack ist nicht möglich.

Programmbeispiel: Globaldaten-Kommunikation zweier S7-400 CPUs über den K-Buszum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Wie konfiguriere ich mit STEP7 eine Globaldaten-Kommunikation mehrerer S7-400 CPUs über den gemeinsamen K-BUS.

ANTWORT:
Sie haben zwei S7-400 CPUs. Beide CPUs stecken im gleichen Baugruppenträger und sind über den gemeinsamen K-Bus (Rückwandbus) verbunden. Die CPUs sollen über eine Globaldaten-Kommunikation (GD) Daten senden und empfangen.

Vorgehensweise:
Im folgenden Programmbeispiel ist ein Datentransfer zwischen zwei S7-400 CPUs über Globaldaten-Kommunikation realisiert.
 

Gerät

MPI-Adresse

PG

MPI-Adr. = 0

CPU 416-2 DP

MPI-Adr. = 2

CPU 412-1

MPI-Adr. = 3

1. Einrichten eines MPI Netzwerkes
Voraussetzung
: Stecken Sie Ihre S7-400 CPUs in den gleichen Baugruppenträger und führen Sie ein Urlöschen aus.

  • Sie haben die CPUs im Simatic-Manager in einem gemeinsamen STEP7-Projekt aufgenommen (HW Konfig).
  • In beiden CPUs ist das Merkerbyte MB10 als Taktmerkerbyte parametriert (HW Konfig).
  • Die betreffenden CPUs haben Sie über MPI miteinander vernetzt (in NetPro oder in der HW Konfig).
  • Jede CPU hat eine andere MPI-Adresse.
    Hinweis: Die Verbindung über K-Bus wird in STEP7 wie eine MPI-Verbindung behandelt.
  • Sie haben die Konfiguration in die CPUs geladen.

Im SIMATIC - Manager können Sie über "Erreichbare Teilnehmer" das Netz überprüfen. Jede MPI-Adresse muss als eigenständiger Behälter sichtbar sein. Eventuelle Probleme treten auf, wenn

  • die PG/PC- Schnittstelle nicht richtig konfiguriert ist,
  • die Baugruppen nicht richtig gesteckt sind (Steckplatznummer etc.).

2. Laden des Beispielprogramms in die jeweilige CPU
Dieses Beispielprogramm kann für alle S7-400 CPUs genutzt werden. Die CPU 416-2 DP empfängt das Taktmerkerbyte MB10 der zweiten CPU 412-1 und schreibt den Wert in das Datenbausteinbyte DB1.DBB0. Entsprechend empfängt die zweite CPU 412-1 das Taktmerkerbyte MB10 der ersten CPU 416-2 DP und schreibt den Wert in das Datenbausteinbyte DB2.DBB0. Alle Einstellungen für die Globaldatenkommunikation werden in NetPro über das Menü Extras > Globaldaten definieren projektiert.

Für beide CPUs finden Sie je eine Variablentabelle (VAT). Sie können beide Tabellen gleichzeitig öffnen. Mit Zielsystem > Verbindung herstellen zu > projektierter CPU können Sie die Werte in den Datenbausteinen der jeweiligen CPU beobachten.
Hinweis: Eine genaue Beschreibung zur Parametrierung der Globaldaten-Kommunikation finden Sie in der Online-Hilfe des Simatic-Managers unter Hilfe > Hilfethemen> Projektieren von Verbindungen und Datenaustausch. Eine Zusammenfassung dazu finden Sie auch im SIMATIC Customer Support unter derBeitrags-ID 430498.

Beispielprogramm: Globaldaten-Kommunikation:

S7_gd.exe ( 106 KB )

Kopieren Sie die Datei S7_gd.exe in ein separates Verzeichnis und starten Sie die Datei anschließend per Doppelklick. Das S7-Projekt wird jetzt mit allen dazugehörigen Unterverzeichnissen entpackt. Anschließend können Sie das entpackte Projekt mit dem SIMATIC Manager öffnen und bearbeiten.

S7 Kommunikation über K-Bus bei der S7-400 zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Welche Kommunikationsdienste lassen sich bei der S7-400 über den K-Bus aufbauen?

ANTWORT:
Sie haben mehrere S7-400 CPUs in einem gemeinsamen Baugruppenträger (Rack) gesteckt. Die Kommunikation zwischen den CPUs wollen Sie über den K-Bus (Rückwandbus der S7-400) aufbauen.

Folgende Kommunikationsdienste sind über den K-Bus möglich:

  • Globale Datenkommunikation (GD):
    Die Globale Datenkommunikation wird in STEP7 über eine Globaldatentabelle in NetPro konfiguriert. Damit können Daten zyklisch mit anderen CPUs ausgetauscht werden. Alle CPUs müssen im gleichen STEP7-Projekt liegen. Die Reaktionszeit ist u. a. vom Zyklus des Anwenderprogramms abhängig.
    Informationen über Aufbau und Parametrierung finden Sie auch unter der Beitrags-ID 430498 im SIMATIC Customer Support.
  • S7-Kommunikation (SFBs für projektierte S7-Verbindungen):
    Projektierte S7-Verbindungen werden schon beim NEUSTART der Station aufgebaut. Sie bleiben dauerhaft bestehen, auch wenn die Station in den Betriebszustand STOP geht. Bei Wiederanlauf werden die Verbindungen nicht neu aufgebaut. Die entsprechenden Software-Schnittstellen zum Anwenderprogramm bilden die Kommunikations-SFBs für die projektierten S7-Verbindungen.
    Die Kommunikations-SFBs gliedern sich in drei Funktionsklassen:
    Sende- und Empfangsfunktionen (USEND/URCV, BSEND/BRCV etc.),
    Betriebszustands-Manipulation (START, STOP etc)
    Betriebszustands-Abfrage (USTATUS etc.)
    Die einzelnen SFBs für projektierte Verbindungen sind im S7-Handbuch für System- und Standardfunktionen beschrieben.
    Wenn Sie den Simatic-Manager geöffnet haben, finden Sie unter Datei > öffnen> Register Beispielprojekte ein fertiges Programmbeispiel für eine S7-Verbindung. Öffnen Sie dazu das Beispielprojekt ZDT01_10 "COM_SFB".
    Einige Beispiele zu diesem Thema finden Sie auch im SIMATIC Customer Support. Klicken Sie auf das Thema "SIMATIC" und geben Sie unter "Suchen" den Namen des betreffenden SFBs ein.
  • Mit Hilfe eines Multicomputingalarms können Sie über den K-BUS synchron auf Ereignisse anderer CPUs der selben Station reagieren. Im Gegensatz zu den Prozeßalarmen, die von Signalbaugruppen ausgelöst werden, kann der Multicomputingalarm ausschließlich von einer CPU ausgegeben werden. Der Multicomputingalarm wird durch Aufruf des SFC 35 "MP_ALM" ausgelöst.
    Beispiele zur Parametrierung des Multicomputing-Betriebs finden Sie in den Hilfethemen der STEP7 Online-Hilfe im Simatic-Manager.

Hinweis: Weitere Informationen über die einzelnen Kommunikationsarten finden Sie:

  • in den Hilfethemen der STEP7 Online-Hilfe im SIMATIC-Manager
  • in den FAQs des SIMATIC Customer Support unter http://www.ad.siemens.de/simatic-cs
  • im Handbuch "Kommunikation für SIMATIC" (als Download im SIMATIC Customer Support verfügbar)
  • im Handbuch "System- und Standardfunktionen für S7-300 und S7-400", im Windows-Startmenü unter Start > Simatic > S7 Handbücher
  • im Handbuch "Hardware konfigurieren mit STEP7", im Windows-Startmenü unter Start > Simatic > S7 Handbücher

Wie viele Kommunikationsinstanzen können Sie in einer SIMATIC S7-400 CPU verwenden?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Für jede CPU eines Automatisierungssystems gibt es ein Mengengerüst an programmierbarer Bausteinkommunikation. Für jede PBK1) wird eine ID vergeben, um darüber einen Kommunikationskanal zu öffnen. Diese ID wird vom System automatisch generiert und kann nicht verändert werden. Wenn Sie die mögliche Anzahl der PBKs überschreiten, können Sie das Anwenderprogramm nicht mehr in die SIMATIC S7-400 CPU laden. Es erscheint dann folgende Meldung:


Bild 01

Mögliche Abhilfen

  • Verringern Sie die Anzahl der verwendeten PBKs auf die zulässige Anzahl der eingesetzten CPU
  • Setzen Sie eine größere CPU ein, die das geforderte Mengengerüst unterstützt

Zu den PBKs gehören folgende Bausteine

  • USEND , URCV
  • BSEND , BRCV
  • AR_SEND
  • GET , PUT
  • PRINT
  • START , STOP , RESUME
  • STATUS , USTATUS
  • ALARM , NOTIFY , ALARM_8 , ALARM_8P

Wo eine variable Einstellung der PBK-Ressourcen möglich ist, können Sie die Einstellung folgendermaßen vornehmen:

  • Öffnen Sie die HW-Konfiguration und den Eigenschaftsdialog Ihrer CPU.
  • Im Register "Speicher" können Sie im Feld "Kommunikationsressourcen" die gewünschten PBK-Ressourcen eintragen.


Bild 02

Hierbei müssen Sie beachten, dass eine maximale Anzahl an PBK-Bausteinen nicht überschritten werden darf. Die maximale Anzahl an PBKs für die einzelnen SIMATIC S7-400 CPUs sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet.
 

CPU Typ

Bestellnummer

Max. Anzahl gleichzeitiger PBK-Bausteine (voreingestellt)

Max. Anzahl gleichzeitiger Archiv-IDs (AR_SEND)

CPU 412-1 6ES7412-1XF04-0AB0 300 (150) 4
6ES7412-1XJ05-0AB0 300 (150) 4
CPU 412-2 6ES7412-2XG04-0AB0 300 (150) 4
6ES7412-2XJ05-0AB0 300 (150) 4
CPU 414-2 6ES7414-2XG04-0AB0 600 (300) 16
6ES7414-2XK05-0AB0 1200 (300) 16
CPU 414-3 6ES7414-3XJ04-0AB0 600 (300) 16
6ES7414-3XM05-0AB0 1200 (300) 16
CPU 414-3 PN/DP 6ES7414-3EM05-0AB0 1200 (300) 16
CPU 416-2 6ES7416-2XK04-0AB0 1800 (600) 32
6ES7416-2XN05-0AB0 4000 (600) 32
CPU 416F-2 6ES7416-2FK04-0AB0 1800 (600) 32
6ES7416-2FN05-0AB0 4000 (600) 32
CPU 416-3 6ES7416-3XL04-0AB0 1800 (600) 32
6ES7416-3XR05-0AB0 4000 (600) 32
CPU 416-3 PN/DP 6ES7416-3ER05-0AB0 4000 (600) 32
CPU 416F-3 PN/DP 6ES7416-3FR05-0AB0 4000 (600) 32
CPU 417-4 6ES7417-4XL04-0AB0 10000 (1200) 64
6ES7417-4XT05-0AB0 10000 (1200) 64
 

1) PBK=Programmierbare Baustein Kommunikation
Statt PBK wird, z.B. in Handbüchern, auch der Begriff "Kommunikationsaufträge für Alarm_8-Bausteine und Bausteine für die S7-Kommunikation" verwendet.

Projektierung von redundanten Stromversorgungsbaugruppen in einer S7-400 in STEP 7 V5.x zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Wie füge ich zwei redundant einsetzbare Stromversorgungsbaugruppen in den Baugruppenträger einer S7-400-Station ein?

ANTWORT:
Sie wollen zwei redundante Stromversorgungsbaugruppen in den Baugruppenträger einer S7-400 einfügen. Für die Konfiguration verwenden Sie das Werkzeug HW-Konfig aus dem SIMATIC-Manager. Die Voraussetzung dafür ist, dass Sie STEP7 V5.0 + SP4 installiert haben.

Wenn Sie SP4 nicht installiert haben, dann finden Sie im SIMATIC Customer Support unter der Beitrags-ID 2950274 einen Download zur Installation von SP4.

Hinweis:
Redundant verwendbare Stromversorgungsbaugruppen können in einem Baugruppenträger zweimal gesteckt werden. Diese Baugruppen erkennen Sie am Infotext im Fenster "Hardware Katalog". Beachten Sie dabei folgende Regeln:

  • Das Stecken redundant verwendbarer Stromversorgungsbaugruppen ist nur in den dafür vorgesehenen Baugruppenträgern möglich.
  • Redundant verwendbare Stromversorgungsbaugruppen lassen sich nur mit den dafür vorgesehenen CPUs zusammen betreiben.Nicht geeignete CPUs (z. B. älterer Erzeugnisstand) werden beim Konfigurieren abgewiesen.
  • Die zwei redundanten Stromversorgungsbaugruppen müssen ab Steckplatz 1 direkt nebeneinander gesteckt werden. Es sind keine Lücken zulässig!.
  • Sie können keinen Mischbetrieb zwischen redundanten und nicht redundanten Stromversorgungsbaugruppen fahren

Vorgehensweise:

  1. Öffnen Sie im SIMATIC-Manager Ihre S7-400 Station und starten Sie die HW-Konfig mit einem Doppelklick auf das Symbol Hardware. Falls das Fenster "Hardware Katalog" nicht eingeblendet ist, wählen Sie den Menübefehl Ansicht > Katalog".
  2. Markieren Sie im Fenster "Hardware Katalog" unter "Rack-400" einen geeigneten Baugruppenträger. Wählen Sie dabei einen Baugruppenträger, der einen redundanten Aufbau zulässt. Sie erkennen im Infotext, ob ein redundanter Aufbau zulässig ist.
  3. Ziehen Sie die ausgewählte Komponente per Drag&Drop in das Stationsfenster.
  4. Markieren Sie im Fenster "Hardware Katalog" unter "PS-400" eine geeignete redundant verwendbare Stromversorgungsbaugruppe.
  5. Ziehen Sie die ausgewählte Komponente per Drag&Drop in das Stationsfenster auf Steckplatz 1.
  6. Markieren Sie im Fenster "Hardware Katalog" unter "PS-400" eine zweite redundante Stromversorgungsbaugruppe.
  7. Ziehen Sie die ausgewählte Komponente per Drag&Drop in das Stationsfenster auf den nächsten freien Steckplatz.

Suchbegriffe:
redundante Hardwareprojektierung, Redundanz

Flash Card beschreiben in einem H-System ohne PG oder Prommer  zum Beginn
Bestellnummer:
>

FRAGE:
Ich habe kein PG oder Prommer zur Verfügung. Wie kann ich eine Flash Card in einem in RUN befindlichen H-System beschreiben, ohne das H-System zu stoppen?

ANTWORT:
Zur Durchführung des Vorhabens ist es unbedingt notwendig, dass die Online Daten der Hardware Konfiguration sowie das Anwenderprogramm in den CPUs und die entsprechenden Offline Daten auf Ihrer Engineering Station übereinstimmen. Folgende Schritte sind nötig, wenn die Flash Card gesteckt und beschrieben werden soll:

  1. Reserve-CPU in STOP setzen und Flash Card in die CPU einstecken.
  2. CPU urlöschen mit Hilfe von STEP7.
  3. Hardwarekonfiguration laden mit STEP7.
  4. Programmdaten laden mit STEP7 ”Anwenderprogramm laden auf Memory Card”. Achtung: im Auswahldialog die richtige CPU auswählen!
  5. Mit Hilfe des Dialoges “Betriebszustand” umschalten auf die CPU mit geänderter Konfiguration. Es erfolgt eine Master-Reserve-Umschaltung; die CPU mit der Flash Card ist jetzt die Master-CPU. Die Reserve-CPU befindet sich im STOP.
  6. Flash Card in die nun im STOP befindliche CPU einsetzen. CPU urlöschen mit Hilfe von STEP7.
  7. Schritt 4 ausführen: Programm Daten laden mit STEP7 ”Anwenderprogramm laden auf Memory Card”. Achtung: im Auswahldialog die richtige CPU auswählen!
  8. Mit Hilfe des Dialoges “Betriebszustand” einen “Warmstart” der Reserve-CPU ausführen - das System geht in den Systemzustand "Redundant".

In den nachfolgend gezeigten Schritten werden die Flash Cards aus dem H-System entfernt. Was die Datenkonsistenz On- und Offline betrifft gilt das Gleiche wie oben. Zusätzlich darf der zur Verfügung stehende RAM nicht kleiner sein als die tatsächliche STEP7 Programmgröße (STEP7 Programm > Bausteinbehälter > Eigenschaften "Bausteine").

  1. Reserve-CPU in STOP setzen Flash Card entfernen, Speicherausbau ggf. anpassen.
  2. CPU urlöschen mit Hilfe von STEP7.
  3. Bausteincontainer laden mit STEP7.
  4. Mit Hilfe des Dialogs “Betriebszustand” umschalten auf die CPU mit geänderter Konfiguration.
  5. Flash Card aus der nun im STOP befindlichen CPU entfernen, Speicherausbau ggf. anpassen und CPU urlöschen.
  6. Mit Hilfe des Dialoges “Betriebszustand” einen “Warmstart” der Reserve-CPU ausführen - das System geht in den Systemzustand "Redundant".

 

Suchbegriffe:
CPU-Laden, Flash-Card

Hinweise zur Komprimierung des CPU-Ladespeichers bei doppelter Vergabe von Meldenummern zum Beginn
Bestellnummer:
>

FRAGE:
Warum wird das Komprimieren des CPU-Ladespeichers nicht beendet?

ANTWORT:
Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass jede EV_ID (Meldungsnummer) bzw. R_ID in Ihrem Anwenderprogramm nur einmal verwendet wird. 

Bei folgenden Bausteinen können Sie jeweils eine EV_ID bzw. R_ID vergeben:

  • Alarm-Bausteine - SFB 31
  • Notify-Bausteine - SFB 33 bis SFB 36
  • Sende-Bausteine - SFB 8, SFB 12
  • Empfangs-Bausteine - SFB 9, SFB 13

Werten Sie bitte in Ihrem Anwenderprogramm unbedingt die Parameter Error und Status aus.

Error = 1 und Status = 18 signalisieren, dass ein Fehler vorliegt und eine EV-ID bzw. R_ID doppelt vergeben wurde.

Doppelt vergebene EV_ID bzw. R_ID verhindern eine korrekte Bearbeitung Ihres Programms und können zu massiven Störungen bei Programmänderungen oder Komprimiervorgängen in der CPU-Betriebsart RUN führen.

Nach Deinstallation des F-Optionspaketes sind keine H-CPUs mehr projektierbar zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Nach der Deinstallation des F-Optionspaketes sind keine H-CPUs mehr projektierbar. Was kann ich tun?

ANTWORT:
Nach Installation eines F- und eines H-Optionspaketes wird anschließend das F-Optionspaket deinstalliert. Danach sind in HW-Konfig keine H-CPUs mehr projektierbar.

Abhilfe:
Das F-Optionspaket erneut installieren. Dadurch wird die H-CPU wieder projektierbar.

Zur Erklärung:
F-Paket: Optionspaket zur Erstellung von fehlersicheren Automatisierungssystemen
H-Paket: Optionspaket zur Erstellung von hochverfügbaren Automatisierungssystemen

Eine genaue Beschreibung dieser Systeme finden Sie im Handbuch "SIMATIC Automatisierungssysteme S7-400F und S7-400FH" unter der BeitragsID 2201072.

Suchbegriffe:
Hardwareparametrierung, Redundanzsysteme

Meldung beim Laden der HW-Konfiguration: "SDB 210 kann nicht geladen werden..." zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Warum erscheint beim Laden der HW-Konfiguration die Meldung "SDB 210 kann nicht geladen werden..."?

ANTWORT:  
Wenn Sie mit Globaldatenkommunikation arbeiten, wird beim Laden der HW-Konfiguration (SDB 210) der Inhalt des SDB auch auf die Größe des Default-Prozessabbildes geprüft. Die Größe des Default-Prozessabbildes ist CPU-spezifisch. Bei der CPU S7-400 und der CPU S7-318-2 wird auf die Größe des Default-Prozessabbildes geprüft - auch wenn in der HW-Konfiguration die Größe des Prozessabbildes erweitert wurde! 

Deshalb können bei der Globaldatenkommunikation keine Ein-/Ausgangsbytes, die größer als das Default-Prozessabbild sind, verwendet werden.

Hinweis:  
Informationen zur Größe des Default-Prozessabbildes entnehmen Sie bitte dem Systemhandbuch der entsprechenden CPU im Kapitel "Technischen Daten". 
Die Handbücher sind unter folgenden Beiträgen verfügbar:

  • "SIMATIC Automatisierungssystem S7-300 CPU-Daten CPU 31xC und CPU 31x" - Beitrags-ID 12996906 
  • "SIMATIC Automatisierungssysstem S7-300, CPU-Daten, CPUs 312IFM bis 318-2 DP" - Beitrags-ID 8860591 
  • "SIMATIC Automatisierungssyssteme S7-400, CPU-Daten" - Beitrags-ID 14016796 

BF LED leuchtet bei Anschluss an einen TI DP-Masterzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Warum bekomme ich einen Busfehler, wenn ich meine IM 151 mit einem TI 505 Master verbinden will?

ANTWORT:  
Die ET200S-CPU dient hier beispielhaft als diejenige Baugruppe, deren erste Schnittstelle passiv (keine Tokenübergabe) oder aktiv (mit Tokenübergabe) sein kann. Die meisten S7 CPUs besitzen das gleiche Verhalten.

Wenn in der HW-Konfig der IM 151 die Option "Inbetriebnahme/Testbetrieb" angewählt ist (siehe Bild 1), dann wird die DP Schnittstelle in den Zustand "aktiv" versetzt. Das bedeutet, die Schnittstelle wartet auf einen Token vom Master. Die TI Steuerung generiert aber keinen Token. Als Folge davon werden zwar weiter Daten ausgetauscht, aber die IM ist nicht mehr vom Programmiergerät aus ansprechbar und die BF LED leuchtet.



Bild 1: Konfigurationsdialog der IM 151 in der HW Konfig

 Beitrags-ID:27153770   Datum:2010-03-22 
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