Hinweis zu den PC-Adapter USB (6ES7972-0CB20-0XA0)und PC-Adapter USB A2 (6GK1 571-0BA00-0AA0) Der PC-Adapter USB/ PC-Adapter USB A2 stellt über die USB-Schnittstelle des PCs eine MPI/DP-Schnittstelle zur Verfügung. Weitere Informationen zum PC-Adapter USB finden Sie im Handbuch unter der Beitrags-ID: 16983464 Weitere Informationen zum PC-Adapter USB A2 finden Sie im Handbuch unter der Beitrags-ID: 68849363 Diese Kabel sind nur für die folgenden Geräte zum Projekt-Transfer- und OS-Update freigegeben.
OP 73
OP 77 A
TP 177 A
KTP600 Basic Color DP
KTP1000 Basic Color DP
Verwendung von USB-RS232 Adaptern und USB-Ethernet Adaptern Beim Einsatz der RS232/PPI Multi-Master-Kabel, Nullmodemkabel oder von Ethernet-Verbindungen können nur "echte" Schnittstellen für den Projekt-Transfer verwendet werden.
"Echte" Schnittstellen sind Schnittstellen ohne Umsetzung über USB. D.h. es können z.B. keine "USB zu Seriell" oder "USB zu Ethernet"-Adapter verwendet werden.
Ergänzende Suchbegriffe Projekttransfer, Projektdownload, WinCC flexible, Transferkabel, ProTool, RS 232, PC/PPI Kabel, PC PPI Kabel, RS 485, Com Text, Kabel, USB-Umsetzer
Wie lassen sich Fehlermeldungen eines Frequenzumrichters (SINAMICS und MICROMASTER) in ein WinCC flexible bzw. WinCC (TIA Portal) Projekt einfügen?
Beschreibung Dieser Beitrag stellt Ihnen die Fehlermeldungen eines Frequenzumrichters als Textliste zur Verfügung. Damit haben Sie die Möglichkeit die Fehlermeldungen im Klartext am Bediengerät darzustellen.
Informationen zur Verwendung von Textlisten finden Sie unter den folgenden Links.
Handbuch WinCC (TIA Portal): "WinCC Advanced >Prozesse visualisieren (Advanced)>Arbeiten mit Textlisten und Grafiklisten > Arbeiten mit Textlisten"
Handbuch WinCC flexible: "WinCC flexible 2008 >WinCC flexible Engineering System > Arbeiten mit WinCC flexible > Textliste"
In den nachfolgenden Tabellen finden Sie die Fehlermeldungen als Bibliotheken zum Download.
Die Bibliotheken sind in den WinCC flexible Versionen 2007, 2008 und 2008 SP2 als Download verfügbar. Sollten Sie die Bibliotheken auch unter älteren WinCC flexible Versionen verwenden wollen, ist es nötig diese unter der jeweiligen Version zu speichern. Weitere Hinweise hierzu finden Sie unter folgender Beitrags-ID: 33934262.
Hinweis
Die Bibliotheken sind in den Sprachen Deutsch, Englisch (GB und US), Französisch, Spanisch, Italienisch und chinesisch vorhanden.
Legen Sie vor dem Einfügen der Bibliothek die gewünschte Sprache wie folgt fest:
In WinCC flexible unter "Sprachunterstützung > Projektsprachen"
In WinCC (TIA Portal) unter "Sprachen & Ressourcen > Projektsprachen"
Weitere Informationen Im Online Support finden Sie weitere verwandte Informationen unter den folgenden Links.
Hinweis zur Security Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.
Warum stürzt bei Verwendung des "Kaspersky" Virenscanners der WinCC flexible Projektierungs-PC nach dem Transfer auf ein Bediengerät ab?
Beschreibung: Nach dem Projekttransfer auf ein Bediengerät stürzt der Projektierungs-PC ab bzw. arbeitet nicht mehr zuverlässig.
Dieses Verhalten kann durch die Verwendung des Virenscanner "Kaspersky" entstehen. Es tritt ab der Version 6.0 auf. Der Absturz resultiert aus einem Sicherheitsupdate von "Kaspersky".
Abhilfe:
Der Virenscanner "Kaspersky" ist nicht mit WinCC flexible freigegeben. Das Verhalten kann durch folgende Möglichkeiten behoben werden:
Deinstallieren oder Deaktivieren Sie den Virenscanner "Kaspersky".
Geben Sie die Prozesse "Hmies.exe" und "TransferTool.exe" im Virenscanner frei.
Hinweis:
Weitere Informationen zum Thema "Virenscanner mit WinCC flexible" und auf Verträglichkeit geprüfte Virenscanner finden Sie im WinCC flexible Hilfesystem unter:
"Erste Schritte > Installationsanleitung > Installation > WinCC flexible installieren > Virenscanner".
Wie lässt sich eine Direktverbindung zwischen HMI Panel und Frequenzumrichters (SINAMICS und Micromaster) herstellen?
Hinweis zur Security Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.
Wie lässt sich an einem WinCC flexible Bediengerät der aktuelle Status der CPU visualisieren?
Ablauffähigkeit und Testumgebung: In den oben stehenden Tabellen sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt
und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.
Suchbegriffe:
Lebensbitüberwachung, Kommunikationsüberwachung, Verbindungsüberwachung, Verbindungsstatus, SPS Verbindung unterbrochen, Stop, Run
Anschließen von PPs über Profibus-DP mit dem CP5431
FRAGE:
Wie schließe ich PPs über Profibus-DP am CP5431 an und wie erfolgt die Parametrierung?
ANTWORT:
Sie wollen ein oder mehrere Push Button Panels (PPs) über den Profibus-DP mit dem CP5431 an eine SIMATIC S5 anschließen. Während der Projektierung stoßen Sie auf folgendes Problem:
Für die Berechnung der Busparameter der angeschlossenen PPs benötigen Sie COM PROFIBUS. Der CP5431 lässt sich aber nur mit der NCM-Software COM 5431 projektieren, die ihrerseits keine Parametrierung der PPs unterstützt.
LÖSUNG:
Sie projektieren als erstes unter COM PROFIBUS mit dem CP5431 als "Defaultmaster". Sie führen hier die Parametrierung der PPs durch. Die eingestellten Parameter übernehmen Sie dann manuell aus COM PROFIBUS als "user-parametrierbare Daten" nach COM 5431.
BEISPIEL:
Anschließen eines PUSH BUTTON PANELS PP7 an den CP5431.
Voraussetzungen:
Für die Parametrierung des PP7 benötigen Sie die Software COM PROFIBUS. Hier genügt schon die Demo-Version. Diese steht Ihnen als DownloadfürCOM PROFIBUS V3.3unter "SIMATIC/Dezentrale Peripherie" im SIMATIC Customer Service unter der ID 135526 zur Verfügung. Laden Sie sich das Programm auf Ihren Rechner und starten Sie die Installation.
Für die Parametrierung des CP5431 benötigen Sie COM5431.
Für das Einstellen der Busparameter des PP7 unter COM PROFIBUS benötigen Sie die GSD-Datei des PP7. Diese steht Ihnen als Download unter "SIMATIC/PROFIBUS GSD-Dateien/HMI" unter der ID 113264 zur Verfügung. Laden sie sich aus der Internet-Seite die GSD-Datei für den Stationstyp PP7 in das Programmverzeichnis "GSD" von COM PROFIBUS. Bemerkung: Die Nummer der GSD-Datei entspricht der Herstellerkennung. Der PP7 hat demnach die Kennung Hex 8067.
Laden Sie aus der gleichen Internet-Seite die Bitmaps für SIMATIC HMI PP in das Programmverzeichnis Bitmaps von COM PROFIBUS.
Schritt 1: Netzaufbau unter COM PROFIBUS
Starten Sie COM PROFIBUS.
Importieren Sie die neue GSD-Datei für den Stationstyp PP7 mit dem Menübefehl "Datei > GSD-Dateien einlesen".
Starten Sie eine neue Projektierung mit dem Menübefehl "Datei > neu".
Geben Sie die Profibus-Adresse des Masters in das aufgeblendete Dialogfeld ein und wählen Sie "Defaultmaster" alsMaster-Stationstyp.
Bestätigen Sie mit OK. Ein Fenster für das neue DP-Mastersystem wird geöffnet. Darin öffnet sich eine Auswahlbox für die Slaves.
Starten Sie die Projektierung des PP7 als DP-Slave. Klicken sie dazu in der Auswahlbox für die Slaves auf "SIMATIC". Klicken Sie dann auf die freie Fläche unterhalb des Masters. Ein Dialogfeld Profibus-Adresse öffnet sich. Klicken Sie auf die gewünschte Profibus-Adresse. Ein neues Fenster Slaveeingenschaften öffnet sich. Wählen Sie hier den PP7, indem Sie in der Auswahl "Familie" auf SIMATIC und in der Auswahl "Stationstyp" auf PP7 klicken. Bestätigen Sie mit OK. Der PP7 wird in den DP-Strang plaziert (Bild 1.1).
Bild 1.1 DP-Mastersystem mit PP 7 als DP-Slave
Schritt 2: Parametrierung des PP7
Führen Sie im Fenster DP-Mastersystem einen Doppelklick auf den Stationstyp PP7 aus. Das Fenster Slaveeigenschaften für den PP7 öffnet sich (Bild 2.1).
Bild 2.1: Eigenschaftsfenster des PP7
Klicken sie auf die Schaltfläche Parametrieren. (Bild 2.2).
Bild 2.2: Fenster Parametrieren des PP 7
Führen Sie im Fenster Parametrieren die gewünschten Einstellungen für das PP7 durch. Entsprechend Ihrer Parametrierung erstellt COM PROFIBUS die Busparameter für den PP7. Diese Parameter brauchen Sie dann für die Projektierung unter COM 5431. Für die Übernahme der Parameter nach COM 5431 klicken Sie auf die Schaltfläche Hex.... Bestätigen Sie die folgende Abfrage mit Ja. Das Fenster Parametrieren (Hex) für das hexadezimale Parametrieren des PP7 öffnet sich (Bild 2.3).
Bild 2.3: Fenster Parametrieren (Hex) des PP 7
Im Fenster Parametrieren (Hex) sehen Sie die Parameterbytes für das PP 7 inklusive der 7 Bytes für die DP-Norm aufgelistet. Wichtig für die Parametrierung unter COM 5431 sind nur die Bytes abStelle 7. Notieren Sie sich die Bytes inklusive Stelle 7 in eine Tabelle (Tabelle 2.1). Tragen Sie hier auch die Herstellerkennung der Station ein. Diese entnehmen Sie der Nummer der GSD-Datei.
Stationstyp
Herstellerkennung
Stations-Adresse
Busparameter (Hex)
SIMATIC PP7
8067
3
00 / 01 / 00 / 00 / 00 / 00
Tabelle 2.1: Userspezifische Busparameter des PP 7
Schritt 3: Profibus-Parametrierung unter COM 5431
Starten Sie STEP 5 und klicken Sie im Hauptmenü auf "Wechsel > weitere ...".
Wählen Sie im Fenster weitere Simatic S5 Programme die Zeile SINEC NCM. Die Projektierungssoftware SINEC CP 5431 FMS wird gestartet. Hinweis: Die Einstellungen für den CP5431 entnehmen Sie bitte dem Handbuch.
Projektieren Sie den CP5431. Legen Sie die E/A-Bereiche fest.
Starten Sie im Hauptmenü unter "Editieren > Peripherie > DP Slave Parametrierung" die Parametrierung für den PP7 als DP-Slave.
Die Werte für "Slave L2-Adresse", den "Slave Hersteller" (Herstellerkennung) und "Slave Name" entnehmen Sie der Tabelle 2.1. Tragen Sie auch die Werte für "user parametrierbare Daten"ein, die Sie ebenfalls der Tabelle 2.1 entnehmen. Alle anderen Werte können Sie belassen. Speichern Sie Ihre Parametrierung.
Ergebnis: Sie haben ein PP7 als DP-Slave für den CP5431 in COM 5431 parametriert.
Anbindung eines Pushbutton Panels an ein S7-400H System über einen Y-Link
FRAGE:
Kann ich ein Pushbutton Panel über einen Y-Link an ein S7-400H
System anschließen?
ANTWORT:
Da alle Pushbutton Panels als DP-Normslaves am PROFIBUS DP
betrieben werden können, ist eine Anbindung an ein H-System über
einen Y-Link möglich. Die Konfiguration des H-Systems mit dem
Y-Link und dem Pushbutton Panel findet einerseits in der STEP 7
Hardware-Konfiguration und andererseits an den Geräten selbst
statt.
Beschreibung einer Beispielkonfiguration mit S7 400H-System,
Y-Link und PP7
Die einzelnen Komponenten:
S7-400H
Das S7 H-System besteht aus:
zwei redundanten Power Supplies,
zwei S7-414 H CPUs,
jeweils zwei H-Sync-Modulen mit LWL-Leitern und
zwei PROFIBUS DP-Mastersystemen mit gleicher Baudrate (z.B.
1,5MB).
Bild 1: S7-400H
Y-Link
Der Y-Link besteht aus:
zwei Anschaltungen IM 157 für PROFIBUS-Systeme des H-Systems
und
einem Y-Koppler mit PROFIBUS DP Mastersystem (z.B. 500 KB) für
das PP7.
Bild 2: Y-Link
Pushbutton Panel:
Das PP7 besteht aus:
Bedienoberfläche,
digitalen Eingänge/Ausgänge und
Programmierbaugruppe zur Konfiguration der Busparameter auf der
Rückseite des Geräts.
Bild 3: PP7
Projektierung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration
Legen Sie ein S7-Projekt im "SIMATIC Manager" an, fügen Sie eine
H-Station ein und öffnen Sie deren Konfiguration.
Projektieren Sie bitte folgende Komponenten
UR2-H-Rack,
redundante Stromversorgung und
S7-414H CPU mit einer PROFIBUS-DP Vernetzung und zwei H-Sync
Modulen.
Bild 4: Konfiguration des H-Systems
Kopieren Sie das vorhandene Rack und fügen Sie es erneut in die
Projektierung als Rack1 ein.
Weisen Sie der CPU im Rack1 ein separates PROFIBUS
DP-Mastersystem zu. Achten Sie bitte darauf, dass die beiden
PROFIBUS DP-Systeme mit der gleichen Baudrate (z.B. 1,5MB)
projektiert sind.
Öffnen Sie den STEP 7 Hardware-Katalog, wählen Sie den
redundanten Y-Link unter "PROFIBUS DP > DP/PA-Link >
IM157" und ziehen Sie diesen zwischen die beiden PROFIBUS
DP-Mastersysteme Ihres H-Systems. Legen Sie eine PROFIBUS-Adresse -
z.B. 3 - fest und wählen Sie bei "Mastersystem festlegen" den
Eintrag "Anschaltgruppe für PROFIBUS DP" aus.
Fügen Sie ein PP7 aus dem Hardware-Katalog unter "ProfibusDP
> Simatic > PP7" an den PROFIBUS DP-Strang des Y-Links.
Legen Sie eine PROFIBUS-Adresse - z.B. 4 - und den E/A-Bereich für
das PP7 fest.
Bild 5: gesamte Konfiguration
Konfiguration des PP7
Auf der Rückseite des PP7 befindet sich ein Modul zur
Konfiguration des PP7. Den Parametriermodus starten Sie, indem Sie
bei einem Neustart des PP7 "ESC" und "OK" gleichzeitig gedrückt
halten.
1. Wählen Sie folgende Einstellungen im Parametriermenü:
Modus Default = No
Connection = DP
Slave-Adr = 4
Baudrate = 500K
2. Booten Sie das Gerät erneut.
3. Die eingestellten Parameter am PP7 müssen mit den in der STEP
7 Hardware-Konfiguration getroffenen Parametern übereinstimmen.
4. Achten Sie bitte besonders auf die PROFIBUS-Adresse und
-Baudrate des Stranges, an dem das PP7 angeschlossen ist.
Wie lassen sich mit der WinCC flexible PC Runtime oder einem Panel beliebig viele Automatisierungssysteme durch die Systemfunktion "Wechsele Verbindung" nacheinander ansprechen?
Im folgenden FAQ ist beschrieben, wie Sie mit Hilfe der Funktion "Wechsele Verbindung" mehrere Steuerungen mit nur einer projektierten Verbindung ansprechen können. Dieser FAQ umfasst alle Panels und die PC-Runtime.
Ablauffähigkeit und Testumgebung: In der folgenden Tabelle sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt
und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.
Komponenten
Produkt- und Versionsbezeichnung
HMI Software
WinCC flexible 2008 SP1
HMI Panel
PC-Runtime
CPU
S7 300 CPU/ S7 400 CPU
Hinweis zur Verwendung von Direkttasten
Die WinCC flexible Funktion "Wechsle Verbindung" ändert nicht die Verbindung von Direkttasten.
Welche GSDML-Dateien gibt es für die Bediengeräten bei Profinet IO?
Konfigurationshinweis: Wenn Sie WinCC flexible und den STEP7 Manager auf Ihrem Projektierungsrechner installiert haben, dann sind die GSDML-Dateien der damit projektierbaren Bediengeräte auf dem Projektierungsrechner bereits installiert.
1. Informationen zu GSDML-Dateien Alle Profinet-IO-Feldgerät werden durch die Gerätestammdaten-Datei charakterisiert. In dieser Datei sind alle Eigenschaften der Profinet-IO-Feldgeräte enthalten, die für den zyklischen Datenaustausch relevant sind. Als Bearbeitungssprache der Gerätestammdaten-Datei für Profinet IO wird GSDML (General Station Description Markup Language) verwendet, die auf dem XML-Schema basiert. Die XML-basierten GSDML-Dateien sind sprachunabhängig.
2. Zuordnung und Verwendung der GSDML-Datei Die GSDML-Dateien für SIMATIC Bediengeräte werden für die Profinet-IO-Direkttasten benötigt. Diese Funktionalität wird abWinCC flexible 2005 SP1 unterstützt. Nach der Installation von WinCC flexible und dem STEP7 Manager sind nachstehenden GSDML-Dateien für Profinet IO im Hardware-Katalog des STEP7 Managers enthalten. Eine zusätzliche Installation ist nicht erforderlich!
Hinweis:
Im Namen der XML-basierten GSDML-Datei ist die Ausgabeversion sowie das Datum der Veröffentlichung enthalten. Der Ausgabestand ist abhängig von der installierten WinCC flexible Version.
3. GSDML-Dateien für Push Button Panels
Die herunterladbare GSDML-Datei muss in der HW-Konfig des STEP7 Managers zusätzlich installiert werden!
Die GSDML-Dateien für Push-Button Panels sind im Link für die Handbücher unter dem kleinen Diskettensymbol zu finden:
Konfigurationshinweis: Wenn Sie ProTool oder WinCC flexible auf Ihrem Projektierungsrechner installiert haben, dann sind die GSD-Dateien der damit projektierbaren Bediengeräte auf dem Projektierungsrechner bereits installiert.
1. Informationen zu GSD-Dateien
In den GSD-Dateien (Gerätestammdaten-Dateien) sind die charakteristischen Kommunikationsmerkmale eines PROFIBUS-Gerätes enthalten. Die GSD-Dateien erhalten bei der Profibus Nutzerorganisation nach der Zertifikation eine Identnummer.
1.1 Sprachabhängige und -unabhängige GSD-Dateien Bei GSD-Dateien für Profibus DP unterscheidet man zwischen sprachabhängigen und -unabhängigen GSD-Dateien. Die sprachunabhängigen GSD-Dateien sind durch die Extension "*.gsd" definiert. Sprachabhängige GSD-Dateien charakterisieren sich durch die sprachbezogene Extension der GSD-Datei.
1.2 GSD-Dateien für SIMATIC Bediengeräte
Für SIMATIC Bediengeräte gibt zwei unterschiedliche GSD-Dateien. Diese GSD-Dateien unterscheiden sich nicht im Namen aber in der Anwendung.
Es gibt GSD-Dateien für:
DP-Direkttasten bei S7-Steuerungen
die S5-Kommunikation über Profibus-DP
Der Inhalt einer GSD-Datei kann mit einem Textverarbeitungsprogramm zum Beispiel "Notepad" verifiziert werden. Die beiden gleichnamigen GSD-Dateien unterscheiden sich durch die benutzerdefinierten Module. Wenn u.a. die Module "Class B tiny" und "Class B small" enthalten sind, dann handelt es sich um die GSD-Datei für die S5-Kommunikation über Profibus DP.
2. Ablagepfade der GSD-Dateien Für die SIMATIC Panels gibt es zwei unterschiedliche GSD-Dateien. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Punkt 1.2.
2.1 GSD-Dateien für DP-Direkttasten Wenn zusätzlich zu ProTool oder WinCC flexible der STEP 7 Manager auf dem Projektierungsrechner erfolgreich installiert wurde, dann sind die GSD-Dateien für die DP-Direkttasten bereits im Hardware-Katalog in der HW-Konfig des STEP 7 Managers enthalten. Eine zusätzlich Installation ist nicht erforderlich!
2.2 GSD-Dateien für S5-Kommunikation über Profibus DP
Für die S5-Kommunikation über Profibus DP müssen Sie die benötigten GSD-Dateien zu Ihrer Konfigurations-Software (zum Beispiel: COM-Profibus) hinzufügen.
Die GSD-Dateien der SIMATIC Bediengeräte für die S5-Kommunikation über Profibus DP finden Sie unter einem der folgenden Pfaden auf Ihrem PC installiert:
ProTool:
C:\Program Files\Siemens\PROTOOL\PLCProg\GSD
oder
C:\Programme\Siemens\PROTOOL\PLCProg\GSD
3.Zuordnung und Verwendung der GSD-Dateien Für die SIMATIC Panels gibt es zwei unterschiedliche GSD-Dateien. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Punkt 1.2.
3.1 GSD-Dateien für DP-Direkttasten Die GSD-Dateien für DP-Direkttasten haben die gleiche Bezeichnung inklusive Extension, wie in der untenstehenden Tabelle - siehe 3.2 - gelistet.
3.2 GSD-Dateien für S5-Kommunikation über Profibus DP
Nach der erfolgreichen Installation von ProTool oder WinCC flexible stehen diese GSD-Dateien für die S5-Kommunikation über Profibus für folgende Bediengeräte auf Ihrem Projektierungsrechner zur Verfügung:
Bediengerät
GSD-Datei
Pfad unter
OP5
si058020.gsd
ProTool
OP7 DP
OP17 DP
si078020.gsd
ProTool
OP7 DP 12
OP17 DP 12
si078040.gsd
ProTool
TD10
TD20
OP20
si108020.gsd
ProTool
OP15
si158020.gsd
ProTool
TD17
si178040.gsd
ProTool
OP25
OP35
si258020.gsd
ProTool
OP27
OP37
TP27
TP37
si278040.gsd
ProTool
TP170B
OP170B
Mobile Panel 170
Siem80B3.gsd
ProTool & WinCC flexible
MP370
Siem80BE.gsd
ProTool & WinCC flexible
MP270B
OP270
TP270
Siem80E4.gsd
ProTool & WinCC flexible
PC
Siem8076.gsd
ProTool & WinCC flexible
OP 37/PRO
Siem8077.gsd
ProTool
MP270
Siem8078.gsd
ProTool & WinCC flexible
OP77B
OP177B
TP177B
Mobile Panel 177
Siem8107.gsd
WinCC flexible
OP277
TP277
MP277
Mobile Panel 277
Siem813F.gsd
WinCC flexible
MP377
Siem815A.gsd
WinCC flexible
Hinweis:
Auf dem Rechner sind nur die GSD-Dateien vorhanden, die mit der installierten Engineering Software projektierbar sind.
4. GSD-Dateien für Push Button Panels Die nachfolgend aufgelisteten Links zu den GSD-Dateien sind sowohl für die Kommunikation zur S5- als auch zur S7-Steuerungen über Profibus DP verwendbar. Die GSD-Dateien für Push-Button Panels sind im Link für die Handbücher unter dem kleinen Diskettensymbol zu finden:
FRAGE:
Was muß ich beim PP7 bzw. PP17 einstellen, wenn ich es über MPI an der S7-200 betreiben möchte?
ANTWORT:
Zum Anschluß des PP7 oder PP17 müssen Sie die nachfolgend aufgelisteten Einstellungen im PP7/17-Menü vornehmen. Wenn Sie das PP7 einschalten und die Taste ESC und OK gleichzeitig drücken, kommen Sie in das PP7-Menü:
Parameter
Einstellung
Bedeutung
CONNECTION
MPI
Kopplung über MPI oder DP
PP-MPI-ADR
7
die Adresse des PP7, zB "7"
BAUDRATE
19200
Baudrate = 19200Baud
DATA MB/DB
DB
Daten werden im DB1 ab DW25 abgelegt
DB
1
DW
25
PARAM.-DB
1
Parameter sind im DB1 ab DW0 abgelegt
PLC-ADR
2
Adresse der S7-200
PLC-TYP
200
Type der S7? 200/300/400
HSA
126
höchste Stationsadresse
NUMBER OF MPI-Master
1
Anzahl der Master
Die S7-200 kennt keine DW, aber das PP7/17 hat nur diese Eingabemöglichkeit.
Mit ESC übernehmen Sie dann die Einstellungen.
In der S7-200 parametrieren Sie anschließend den DB1 folgendermaßen:
Parameter
Einstellung
Bedeutung
VB0
'0'
// Kennung PP7
VB1
'0'
// Kennung PP7
VB2
'P'
// Kennung PP7
VB3
'P'
// Kennung PP7
VB4
'0'
// Kennung PP7
VB5
'7'
// Kennung PP7
VB6
1
// Kennung PP7
VB7
2
// Kennung PP7
VB8
1
// Kennung PP7
VB9
0
// Kennung PP7
VB10
0
// Kennung PP7
VB11
0
// Kennung PP7
VB12
2
// Impulsverlängerung
VB13
1
// Taste Lampentest
VB14
0
// Funktions Tasten 1-8
VB15
0
// Funktion digitaler Eingänge 1-4
VB16
0
// Modus LED 1-4
VB17
0
// Modus LED 2-8
VB18
0
// res
VB19
0
// res
VB20
0
// res
VB21
0
// res
VB22
0
// res
VB23
0
// res
VB24
0
// res
VB25
0
// hier werden dann die Bits für die Tasten 1-8 gesetzt
VB26
0
// hier werden dann die Bits für die Digitale Eingänge 1-4
VB27
0
// hier müssen dann die Bits für die LEDs gesetzt werden
VB28
0
// hier müssen dann die Bits für die LEDs gesetzt werden