Nutzen
Optional kann bei verschiedenen HMI Bediengeräten mit einem Touch Display eine Schutzfolie montiert werden. Diese stabile Schutzfolie schützt das Touch Display vor Verschmutzung und Kratzern.
Eine ausführliche Übersicht über alle verfügbaren Schutzfolien und die dazu passenden HMI Bediengeräte finden Sie im unten aufgeführten Link. Dieser Link verweist direkt auf das Kapitel "HMI Zubehör" in der Siemens Mall.
EG-Konformitätserklärungen (CE-Prüfzeichen) Bei allen HMI Bediengeräten mit einer CE-Kennzeichnung wird eine Konformität mit den zutreffenden EG-Richtlinien und die Übereinstimmung sämtlicher EU-Richtlinien bestätigt. In der Tabelle "EG_Conformity_Panels_d.pdf" finden Sie eine Auflistung aller aktuellen Zertifikate.
UL/ cUL-Konformitätserklärungen (C-UL US Listing Prüfzeichen) HMI Bediengeräte, die mit einem C-UL US Listing Prüfzeichen versehen sind, wurden gemäß anwendbaren UL Normen und Anforderungen durch Underwriters Laboratories Inc. gelistet. Diese Bediengeräte erfüllen die Vorschriften für den kanadischen Markt und auch die Vorschriften für die USA. In der Tabelle "UL_Conformity_Panels_d.pdf" finden Sie eine Auflistung aller aktuellen Zertifikate. Weitere Informationen bezüglich UL/ cUL finden Sie im Beitrag 14399444.
GOST-Konformitätserklärungen Alle SIMATIC HMI Bediengeräte sind GOST-zertifiziert. Die GOST-Zertifikate sind im PDF-Format oder als beglaubigte Kopie in Papierform verfügbar und müssen über SIEMENS I IA AS S EU bestellt werden.
Für den Versand der Zertifikate sind folgende Informationen notwendig:
Eine Liste der Produkte, für die das Zertifikat benötigt wird.
Name und Anschrift des russischen Kunden.
Informationen über das Projekt.
Die Gründe für den Versand nach Russland.
Wird das Zertifikat im PDF-Format oder als beglaubigte Kopie benötigt?
Das Formular kann über die folgende Email-Adresse angefordert werden:
Anmerkung
Beachten Sie auch folgenden Beitrag mit der Beitrags-ID 291285: "Welche Panels und Flachbildschirme bietet Siemens aktuell für den explosionsgefährdeten Bereich (Ex2/22) an?".
Ergänzende Suchbegriffe
Certificate
Was ist beim Anschluss des Potenzialausgleich an der Anschluss-Box eines Mobile Panels zu beachten?
Beschreibung Ergänzend zu den Gerätehandbüchern finden Sie in diesem Beitrag eine Zusammenfassung, was beim Anschluss des Potenzialausgleich an eine Anschluss-Box eines Mobile Panels zu beachten ist.
Gültigkeit
MLFB
Produktbezeichnung
6AV6671-5AE11-0AX0
Anschluss-Box PN Plus für Mobile Panel
6AV6671-5AE01-0AX0
Anschluss-Box PN Basic für Mobile Panel
6AV6671-5AE00-0AX0
Anschluss-Box DP Plus für Mobile Panel
6AV6671-5AE10-0AX0
Anschluss-Box DP Basic für Mobile Panel
6AV6574-1AE04-4AA0
Anschluss-Box Basic für Mobile Panel 170
6AV6574-1AE14-4AA0
Anschluss-Box Plus für Mobile Panel 170
Anschluss Das folgende Bild zeigt den Anschluss des Potenzialausgleichs an eine Anschluss-Box.
Bild 01
Nr.
Erklärung
1
PE-Anschluss an der Anschluss-Box (Klemmleiste 1, Pin 1)
2
Potenzialausgleichsleitung mit einem Querschnitt von 2,5 mm²
3
Schaltschrank
4
Potenzialausgleichsleitung mit einem Querschnitt von mindestens 16 mm²
5
Erdungsanschluss
6
Kabelschelle
7
Potenzialausgleichsschiene
8
Parallelverlegung von Potenzialausgleichs- und Datenleitung (Profibus, Profinet)
Beim Potenzialausgleich sind folgende Punkte zu beachten:
Die Wirksamkeit eines Potenzialausgleichs ist um so größer, je kleiner die Impedanz der Potenzialausgleichsleitung ist.
Sollten zwischen den betroffenen Anlagenteilen geschirmte Signalleitungen verlegt sein, die beidseitig mit dem Erder/Schutzleiter verbunden sind, so darf die Impedanz der zusätzlich verlegten Potenzialausgleichleitung höchstens 10% der Schirmimpedanz betragen.
Der Querschnitt der Potenzialausgleichsleitung muss für den maximal fließenden Ausgleichsstrom dimensioniert sein. In der Praxis haben sich folgende Querschnitte bewährt:
- 16 mm² CU für Potenzialausgleichsleitungen bis 200m Länge.
- 25 mm² CU für Potenzialausgleichsleitungen über 200m Länge.
Verwenden Sie Potenzialausgleichsleiter aus Kupfer oder verzinktem Stahl. Potenzialausgleichsleiter sind großflächig mit dem Erder/Schutzleiter zu verbinden und vor Korrosion zu schützen.
Der Potenzialausgleichsleiter muss so verlegt werden, dass möglichst kleine Flächen zwischen Potenzialausgleichsleiter und Datenleitung eingeschlossen werden.
Klemmen Sie den Schirm der Datenleitung am Bediengerät flächig und nahe mit geeigneten Kabelschellen an der Potenzialausgleichsschiene an.
Hinweis
Weitere Richtlinien zum Potenzialausgleich entnehmen Sie der Beschreibung "Richtlinien zum störsicheren Aufbau speicherprogrammierbarer Steuerungen" unter der Beitrags-ID 1064706 und dem Handbuch "Profibus-Netze" unter der Beitrags-ID 35222591.
Beschreibung Der Erzeugnisstand (E-Stand) kennzeichnet Produkte mit gleicher Bestellnummer, aber mit fortlaufenden Änderungen gegenüber dem Stand bei Liefereinsatz.. Das können aufwärtskompatible Funktionserweiterungen, Funktionsänderungen oder der Einsatz neuer Bauteile/Komponenten sein.. Der E-Stand eines Bediengerätes ist am Typschild (auf der Rückseite des jeweiligen Bediengerät) zu erkennen. Hierfür gibt es bei den Bediengeräten zwei verschiedene Formen der Darstellung:
Bild 01: Bediengerät mit E-Stand 1
Bild 02: Bediengerät mit E-Stand 3
Hinweis
Das X steht für die erste Ziffer in einer Reihenfolge und kennzeichnet gleichzeitig den E-Stand. In der Abbildung X, 4, 5, 6 steht das X an der Stelle der Ziffer 3 und bedeutet somit E-Stand 3.
Erklärung zur Berechnung
Bei SIMATIC HMI Bediengeräten ist die Verlustleistung nur unwesentlich geringer als die Leistungsaufnahme. Die unten aufgeführten Werte für die Leistungsaufnahme sind deshalb nahezu identisch der maximalen und minimalen Verlustleistung.
Beachten Sie, dass sich diese Werte ändern wenn Peripheriegeräte (zum Beispiel eine USB-Maus) an das Bediengerät angeschlossen werden. Die Leistungsaufnahmen der verschiedenen Schnittstellen und den zulässigen Bereich der Nennspannung entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Gerätehandbuch.
SIMATIC HMI Bediengerät
(Comfort Panels)
Leistungsaufnahme in Watt
min.
max.
KP400 Comfort
2,5
3,7
KPT400 Comfort
2,5
3,7
TP700 Comfort
9,6
14,4
KP700 Comfort
9,6
14,4
TP900 Comfort
14,4
21,6
KP900 Comfort
14,4
21,6
TP1200 Comfort
16,3
24,5
KP1200 Comfort
16,3
24,5
TP1500 Comfort
28,8
43,2
KP1500 Comfort
28,8
43,2
TP1900 Comfort
25
37,5
TP2200 Comfort
42,3
63,4
Tabelle 01
SIMATIC HMI Bediengerät
(Basic Panels)
Leistungsaufnahme in Watt
min
max
KP300 Basic mono PN
1,9
2,8
KP400 Basic color PN
1,9
2,8
KTP400 Basic mono PN
1,9
2,8
KTP400 Basic color PN
1,9
2,8
KTP600 Basic mono PN
5,8
8,4
KTP600 Basic color DP/PN
8,4
13,2
KTP1000 Basic color DP/PN
14,4
24
TP1500 Basic color PN
19,2
24
Tabelle 02
SIMATIC HMI Bediengerät
(Micro Panels)
Leistungsaufnahme in Watt
min
max
OP 73micro
1,9
5
OP 177micro
5,8
7,2
Tabelle 03
SIMATIC HMI Bediengerät
(Panels)
Leistungsaufnahme in Watt
min
max
OP 73
1,9
5
OP 77A
4,8
7,2
OP 77B
4,8
7,2
TP 177A
7,2
10,8
TP 177B 4" Widescreen
4,8
13,2
TP 177B
7,2
12
OP 177B
7,2
12
TP 277
16,1
17,8
OP 277
16,1
17,8
Tabelle 04
SIMATIC HMI Bediengerät
(Multi Panels)
Leistungsaufnahme in Watt
min
max
MP 177
16,1
17,8
MP 277 8" Touch
14,4
24
MP 277 10" Touch
16,8
26,4
MP 277 8" Key
16,8
26,4
MP 277 10" Key
19,2
28,8
MP 377 12" Touch
31,2
43,2
MP 377 12" Key
31,2
43,2
MP 377 15" Touch
40,8
60
MP 377 PRO 15" Touch
40,8
60
MP 377 15" Touch daylight readable
36
67,2
MP 377 19" Touch
52,8
74,4
Tabelle 05
SIMATIC HMI Bediengerät
(Mobile Panel)
Leistungsaufnahme in Watt
min
max
Mobile Panel 177 mit Anschlussbox DP
7,1
10,1
Mobile Panel 177 mit Anschlussbox PN
9,2
13
Mobile Panel 277 mit Anschlussbox DP
12,2
17,3
Mobile Panel 277 mit Anschlussbox PN
12,2
17,3
Mobile Panel 277 IWLAN
28,8
43,2
Mobile Panel 277 IWLAN inkl. Hauptakku in den Ladefächern
53,8
80,6
Mobile Panel 277F IWLAN
28,8
43,2
Mobile Panel 277F IWLAN inkl. Hauptakku in den Ladefächern
53,8
80,6
Anschlussbox DP ohne Mobile Panel
2,4
2,9
Anschlussbox PN ohne Mobile Panel
2,4
2,9
Tabelle 06
SIMATIC HMI Bediengerät
(Thin Client)
Leistungsaufnahme in Watt
min
max
Thin Client 10" Touch (4:3)
12
26,4
Thin Client 15" Touch (4:3)
16,8
26,4
Thin Client PRO 15" (4:3)
16,8
26,4
SIMATIC ITC 1200 (Widescreen)
19,2
28,8
SIMATIC ITC 1500 (Widescreen)
28,8
43,2
SIMATIC ITC 1900 (Widescreen)
25
37,4
SIMATIC ITC 2200 (Widescreen)
42,2
63,4
Tabelle 07
Hinweis
Die aufgeführten Werte gelten vorbehaltlich technischer Weiterentwicklungen.
Welche PROFINET-Dienste werden von den SIMATIC Panels unterstützt?
Beschreibung
In der Anlage 1 sind alle Geräte aufgelistet, deren Fronten1) bezüglich chemischer Beständigkeit getestet wurden und deren Fronten1) die gleichen Fronteigenschaften wie Referenzgeräte haben. 1) Fronten bestehen aus Dekorfolie, Kunststoff, Dichtung und Touchfolie (bei Touchgeräten).
1.) Testbedingungen und die Art der chemischen Substanzen Nachfolgend sind die getesteten chemischen Substanzen und ihre Testbedingungen aufgeführt. Die Prüflinge wurden einmalig mit den Medien bestrichen.
Testmedien und Testbedingungen:
Nr.
Medium
Temp.
[°C]
Dauer
[h]
1
Honöl Castrol Honilo 981
50
72
2
Superkraftstoff
20
72
3
Dieselöl
20
72
4
Rapsöl
50
72
5
Leinöl
20
72
6
Salzsäure 10%ig
20
1)
7
Sidolin streifenfrei
20
72
8
Natronlauge 10%ig
20
1)
9
Spiritus
20
72
10
Reinigungsbenzin HAKU
20
72
11
Kaltreiniger (alkalisch)
20
72
12
Aceton
20
72
13
Bremsflüssigkeit DOT 4
50
72
14
H2O2 10%ig
20
72
1)
10 Zyklen über insgesamt 72 Stunden: Einsprühen, anschließend trocknen lassen.
2.) Chemische Beständigkeit der Fronten
Folgende chemische Substanzen sind nach der folgenden Tabelle einzustufen:
Nr.
Medium
Testergebnis
1
Honöl Castrol Honilo 981
Keine Veränderung erkennbar.
2
Superkraftstoff
Keine Veränderung erkennbar.
3
Dieselöl
Keine Veränderung erkennbar.
4
Rapsöl
Keine Veränderung erkennbar.
5
Leinöl
Keine Veränderung erkennbar.
6
Salzsäure 10%ig
Prüfling weist Verfärbungen auf.
7
Sidolin streifenfrei
Keine Veränderung erkennbar.
8
Natronlauge 10%ig
Prüfling weist Verfärbungen auf.
9
Spiritus
Keine Veränderung erkennbar.
10
Reinigungsbenzin HAKU
Keine Veränderung erkennbar.
11
Kaltreiniger (alkalisch)
Keine Veränderung erkennbar.
12
Aceton
Prüfling weist Verfärbungen auf.
13
Bremsflüssigkeit DOT 4
Keine Veränderung erkennbar.
14
H2O2 10%ig
Keine Veränderung erkennbar.
Anmerkung
Kleber haben keine Langzeitresistenz gegenüber aggressiven Ölen, Reinigern, Lösungen. In dem Fall empfehlen wir bei Panels eine Schutzhaube zu verwenden. Informationen darüber, welche Schutzhauben für Panels verfügbar sind, finden Sie unter der Beitrags-ID: 12391908.
3.) Einzelgasprüfung nach DIN EN 60068-2-42
Anmerkung
Es wurden nur die Fronten1) getestet, nicht das komplette Gerät. 1) Fronten bestehen aus Dekorfolie, Kunststoff, Dichtung und Touchfolie (bei Touchgeräten).
Prüfgas
SO2
Konzentration
25 ppm
Temperatur
25 °C
rel. Luftfeuchte
75%
Prüfzeit
10 Tage
Testergebnis
Keine Veränderung erkennbar.
Falls Sie eine bestimmte Chemikalie im Einsatz haben, die nicht in unserer Tabelle aufgeführt ist, haben Sie die Möglichkeit, kostenpflichtig einen Test durchführen zu lassen.
Für weitere Informationen zu dieser Möglichkeit, kontaktieren Sie bitte unsere PreSales-Beratung: Simatic.sss@siemens.com
Die Angaben zu älteren Geräten finden Sie unter der folgenden Beitrags-ID: 11623359.
Ergänzende Suchbegriffe 22591016
Welche Unterstützung bietet die Siemens AG, um die FDA-Richtlinien beim Einsatz von Panels zu erfüllen?
Geneigte Flächen ohne frontseitige USB-Schnittstelle
Spannrahmen rückseitig
Zugriffsschutz:
Der Zugriffsschutz wird mit dem Software-Paket SIMATIC Logon (Zentrale Benutzerverwaltung) und der lokalen Benutzerverwaltung sichergestellt.
Beispiele zur lokalen Benutzerverwaltung:
Die einzelnen Benutzer und deren Zuordnung zu Benutzergruppen werden in der WinCC flexible Projektierung definiert.
Basierend auf den Benutzergruppen werden die Berechtigungen mit Berechtigungsstufen in der Benutzerverwaltung von WinCC flexible definiert.
Die Alterung von Passwörtern wird unterstützt, wobei die Dauer der Gültigkeit eines Passworts und die Anzahl von Generationen konfigurierbar sind.
Der angemeldete Benutzer wird nach einer konfigurierbaren Zeitdauer automatisch vom System abgemeldet, wenn keine Aktivität vorhanden ist.
Beispiele zu SIMATIC Logon:
Zentrale Verwaltung der Benutzer (Einrichten, Deaktivieren, Sperren, Entsperren, Zuordnen zu Benutzergruppen) erfolgt durch den Administrator.
Eindeutige Kombination von Benutzerkennung (User-ID) und Passwort.
Definition von Zugriffsberechtigungen für Gruppen und Benutzer.
Passwortalterung
Initialpasswort
Der Benutzer wird automatisch nach einer einstellbaren Anzahl von fehlerhaften Anmeldeversuchen gesperrt und kann nur durch den Administrator wieder entsperrt werden.
Automatisches Abmelden
Log-Funktionen
Weitere Informationen zum Thema SIMATIC Logon erhalten Sie hier.
Audit Trail: Das Audit Trail wird durch die Option WinCC flexible/Audit sichergestellt. WinCC flexible/Audit dient der Überwachung von Bediener-Aktivitäten im Runtime-Betrieb.
Nachfolgend werden einige Beispiele der erfüllten Anforderungen beschrieben:
Prozessdaten (z. B. Prozesswerte, Prozess- oder Bedienmeldungen) werden gespeichert, ohne dass der Bediener die Möglichkeit hat, Änderungen vorzunehmen.
Relevante Änderungen, die vom Bediener im HMI-System im laufenden Betrieb ausgeführt werden, sind in einem Audit Trail aufgezeichnet.
Speicherung der Daten in einer CSV-Datei.
Anzeigen der Auswertung durch den "Audit Viewer" (nur auf PC-System ablauffähig).
Weitere Informationen zum Thema WinCC flexible/Audit erhalten Sie hier.
Hinweis:
Die Option "Audit" kann bei Bediengeräten ab xP270 verwendet werden.
Elektronische Unterschrift: WinCC flexible ermöglicht das elektronische Unterschreiben von Handlungen durch den Benutzer. In der Engineering-Phase werden hierzu Variablen festgelegt, deren Änderung in Runtime mit einer elektronischen Unterschrift bestätigt werden muss. Die elektronische Unterschrift kann aus der Eingabe des Passworts und eines Kommentars bestehen. Die Veränderungen werden außerdem im Audit Trail festgehalten.
Hinweis:
Weitere Informationen zum Thema FDA-Richtlinien finden Sie hier.
Weiterführende Informationen:
Unter dem folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen zum Thema GMP. (Good Manufacturing Practice, gute Herstellungspraktiken) GMP -Webcast & Testiminials
Produktinformation In diesem Beitrag finden Sie alle SIMATIC HMI Panels, die durch die Klassifikationsgesellschaften eine Schiffbau-Zulassung erhalten haben.
Beachten Sie vor dem Einbau des Panels, ob das Panel im Zertifikat gelistet ist und ob ggf. noch bauartbedingte Änderungen vorzunehmen sind. Ohne diese Änderung besitzt das Panel keine Schiffbau-Zulassung.
1. Informationen zur Schiffbau-Zulassung Die Einteilung von Schiffen in eine Schiffsklassifikation erfolgt durch Klassifikationsgesellschaften. Die Klassifikation von Schiffen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Handelsmarine und auch Voraussetzung um das Schiff und die Ladung zu versichern. Die SIMATIC HMI Panels sind u. a. bei den folgenden Klassifikationsgesellschaften zugelassen:
Kurzzeichen
Klassifikationsgesellschaft
Land
ABS
American Bureau of Shipping
USA
BV
Bureau Veritas
Frankreich
DNV
Det Norske Veritas
Norwegen
GL
Germanische Lloyd
Deutschland
LRS
LIoyd's Register of Shipping
Großbritannien
NK
Nippon Kaiji Kyokai
Japan
PRS
Polski Rejestr Statków
Polen
RINA
Registro Italiano Navale
Italien
RMRS
Russian Maritime Register of Shipping
Russland
CCS
China Classification Society
China
2.Aktuelle HMI Panels mit Schiffbau-Zulassung Folgende Panels sind von den verschiedenen Schiffsbauklassifikationsgesellschaften zugelassen:
Hinweis
Beachten Sie, dass beispielsweise bei einigen Panels ein zusätzlicher EMV-Filter oder auch Blitzschutz für die Stromversorgung benötigt wird, damit diese Panels zugelassen sind. Einzelheiten über die Schiffsbauzulassung entnehmen Sie bitte aus dem entsprechenden Zertifikat.
Die Panels in der folgende Tabelle werden momentan von Siemens vertrieben:
3. Typgestrichene HMI Panels mit Schiffbau-Zulassung
Folgende Panels sind von den verschiedenen Schiffsbauklassifikationsgesellschaften zugelassen:
Hinweis
Beachten Sie, dass beispielsweise bei einigen Panels ein zusätzlicher EMV-Filter oder auch Blitzschutz für die Stromversorgung benötigt wird, damit diese Panels zugelassen sind. Einzelheiten über die Schiffsbauzulassung entnehmen Sie bitte aus dem entsprechenden Zertifikat.
Die Panels in der nachfolgenden Tabelle sind typgestrichen und können teilweise nicht mehr als Neuteile bezogen werden:
Einleitung
Im folgenden FAQ ist beschrieben, was beim Umgang mit Lizenzen und Autorisierungen für WinCC flexible zu beachten ist. Dieser FAQ befasst sich mit Lizenzen für Panels, WinCC flexible ES und WinCC flexible RT.
Bitte folgen Sie den Anweisungen der pdf-Datei (Anlage1). Die folgenden Punkte werden im Dokument behandelt:
1 Allgemeine Informationen über Lizenzen
1.1 Lizenz, Certificate of License und License Key
1.2 Wozu benötigt man Lizenzen?
1.3 Verfügbare Lizenztypen
1.4 Lizenzen für Optionen und Dienste von WinCC flexible ES/RT
2 Wie lassen sich Lizenzen übertragen?
2.1 Welche Software wird benötigt?
2.2 Wie können License Keys übertragen werden?
2.3 License Keys via Automation License Manager auf ein Bediengerät übertragen
2.4 License Keys via Automation License Manager vom Bediengerät entfernen
3 Sicherung der License Keys
3.1 Welche Software wird benötigt?
3.2 Wann müssen License Keys gesichert werden?
3.3 Backup und Restore
4 Upgrade von Lizenzen
4.1 Was ist ein Lizenz- Upgrade und welche Arten gibt es?
4.2 Voraussetzungen für ein Upgrade
4.3 Durchführung eines Upgrade mit Hilfe des Automation License Managers
5 Besonderheiten bei WinAC MP
5.1 License Key passend zum WinAC Typ
5.2 License Key passend zur WinAC Version License Keys der WinAC MP Versionen
ist aufwärts kompatibel.
5.3 Sonstige Besonderheiten
6 Häufig gestellte Fragen
6.1 Wie kann ich meine defekte Lizenz reparieren?
6.2 Warum ist eine Lizenz nach einem Zeitzonenwechsel ungültig?
6.3 Warum werden meine License Keys nicht erkannt?
6.4 Wo ist nach einem Upgrade der „alte“ License Key zu finden?
6.5 Wie kann ich einen verloren gegangenen License Key wiederbekommen?
6.6 Warum sind meine Lizenzen vom Panel nicht in im Backup enthalten?
6.7 Kann eine Lizenz von WinCC flexible 2008 auch für WinCC flexible 2007
verwendet werden?
6.8 Kann man durch den Austausch von Lizenzen die WinCC flexible Varianten wechseln?
(Gilt nicht für Micro und China Edition)
Die Anlage 2 enthält eine Auflistung von Lizenzen, die für die verschiedenen Optionen und Dienste in der WinCC flexible Runtime (RT) und in dem WinCC flexible Engineering System (ES) erforderlich sind.
Beschreibung Zur Berechnung von Überwachungs- und Reaktionszeiten in einer sicherheitsgerichteten Anwendung mit S7 Distributed Safety, kann die Excel-Tabelle "S7fcotia.xls" herangezogen werden. Sie erhalten die Tabelle kostenfrei via Download unter der Beitrags-ID: 25412441.
Die "S7fcotia.xls Tabelle" besteht aus drei Registern. Im ersten Register (max. Laufzeit F-Ablaufgruppe) wird, in Abhängigkeit der verwendeten F-CPU, die maximale Laufzeit der F-Ablaufgruppe errechnet. Dazu gibt der Anwender unter anderem die Anzahl der verwendeten F-Funktionsbausteine aus der Bibliothek von S7 Distributed Safety ein.
Für das Mobile Panel 277F IWLAN werden die zugehörigen F-Funktionsbausteine in der "S7fcotia.xls Tabelle" nicht angeboten.
Max. Reaktionszeiten Mobile Panel 277F IWLAN
Zeit in ms
TRES_no_Fault
(max. Reaktionszeit im fehlerfreien Fall)
25
TRES_one_Fault (max. Reaktionszeit bei Vorhandensein eines Fehlers)
25
Tabelle 01
In der folgenden Tabelle wird die Einbindung der Ausführungszeiten der F-Funktionsbausteine sowie die Einbindung der max. Reaktionszeit für das Mobile Panel 277F IWLAN in die "S7fcotia.xls Tabelle" beschrieben.
Nr.
Vorgehensweise
1
Ausführungszeiten der F-Funktionsbausteine für das Mobile Panel 277F IWLAN ermitteln
Tragen Sie in die Tabelle der Ablage 1 die Anzahl der verwendeten F-Programmbausteine ein.
Notieren Sie sich die automatisch berechneten Werte Ihrer verwendeten F-Bausteine.
2
Ermittelte Ausführungszeiten in die "S7fcotia.xls Tabelle" einbinden
Öffnen Sie die Tabelle "S7fcotia" und wählen Sie das Register
"max. Laufzeit F-Ablaufgruppe".
Tragen Sie den ermittelten Zeitwert (aus 1) in die Zeile "Summe der Ausführungszeiten" (Abschnitt "F-FBs/F-FCs aus anderer F-Bibliothek") unterhalb der entsprechenden CPU, per Hand in die "S7fcotia.xls Tabelle" ein.
Im Abschnitt "max. Laufzeit der F-Ablaufgruppe" der "S7fcotia.xls Tabelle" wird Ihnen das Gesamtergebnis der Laufzeit für die "F-Ablaufgruppe angezeigt.
Führen Sie anschließend die weitere "Abschätzung für die Reaktionszeit des Automatisierungssystems" fort.
3
Max. Reaktionszeiten in die "S7fcotia.xls Tabelle" einbinden
Öffnen Sie die Tabelle "S7fcotia" und wählen Sie das Register
"max. Reaktionszeiten".
Im Abschnitt "betrachteter Signalfluss der Sicherheitsfunktion" sind vier verschiedene "F-Peripherie" Varianten aufgeführt.
Wählen Sie, entsprechend Ihrer Anlagenkonstellation, die entsprechende Variante aus und tragen Sie die max. Reaktionszeit (siehe Tabelle 01) in die dafür vorgesehenen Zellen (TWCDT und TOFDT).
Führen Sie anschließend die weitere "Abschätzung für die Reaktionszeit des Automatisierungssystems" fort.
Eine Anleitung dazu finden Sie unter der Beitrags ID: 23926783.
Tabelle 02
Excel Tabelle "27097159_F_FB_V1_1_de.xls" Die beiliegende Excel Tabelle "27097159_F_FB_V1_1_de.xls" dient zum einfachen Addieren der Ausführungszeiten der F-Programmbausteine für das Mobile Panel 277F IWLAN.
Sie können den ermittelten Wert in die Zeile "Summe der Ausführungszeiten" (Abschnitt "F-FBs/F-FCs aus anderer F-Bibliothek") der "S7fcotia.xls Tabelle" eintragen.
Beschreibung: Die Transponder und das Mobile Panel 277 IWLAN sowie das Mobile Panel 277F IWLAN kommunizieren per Funk ausschließlich im 2,45 GHz-Bereich. Dies ist unabhängig vom verwendeten WLAN Standard (z.B. IEEE 802.11h / 5 GHz) zwischen dem Mobile Panel IWLAN und dem Access Point. Damit eine störungsfreie Kommunikation gegeben ist, dürfen Stoffe, die Hochfrequenz-Strahlung abschirmen oder absorbieren, nicht oder nur unter gewissen Bedingungen im Hochfrequenz-Feld vorhanden sein. Damit die beschriebenen Felddaten in der Betriebsanleitung des Mobile Panel 277 IWLAN und Mobile Panel 277F IWLAN ihre Gültigkeit haben, sind bei der Projektierung und beim Einbau einige Punkte, die im PDF-Dokument - siehe Anlage 1 - näher beschrieben sind, zu beachten.
FRAGE:
Kann ich das Mobile Panel 170 auch ohne die spezielle Anschlussbox
verwenden?
ANTWORT:
Aufgrund der Signalumwandlung in der Anschlussbox und der
Busstabilität muss das Mobile Panel 170 immer in Verbindung mit der
Anschlussbox betrieben werden. Wenn keine Anschlussbox verwendet
wird, kann kein Customer und Technical Support gewährleistet werden
und der komplette Funktionsrahmen des Mobile Panel 170 kann nicht
garantiert werden.
Bild 1: Anschlussbox und Mobile Panel 170
Welche Siemens-Dienststelle stellt die EG-Konformitätserklärungen für SIMATIC HMI zur Verfügung?
Konfigurationshinweis: Die EG-Konformitätserklärungen
sind ausschließlich für die zuständigen Behörden (in Deutschland
die "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post - Reg TP")
bestimmt. Mit dem Aufbringen des CE-Kennzeichens bestätigen wir die
Übereinstimmung der Produkteigenschaften mit den betreffenden
EU-Richtlinien (z. B. der EMV-Richtlinie).
Für die SIMATIC HMI-Produkte werden die EG-Konformitätserklärungen
bei folgender Dienststelle aufbewahrt:
Siemens Aktiengesellschaft
Bereich Automatisierungstechnik
Abteilung A&D AS HMI BD
Postfach 4848
D-90327Nürnberg
Hinweis Das CCC- Zertifikat (China Compulsory Certification) ist das chinesische Pflichtzertifikat für verschiedene Produktgruppen, insbesondere elektronische Produkte und Maschinen. Dieser Zertifizierung unterliegen nur bestimmte Produkte und wurde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und Richtlinien in der Volksrepublik China 2002 eingeführt.
Bild 01 - Symbol der CCC-Zertifizierung
Nach den aktuellen Richtlinien ist das CCC-Zertifikat für die SIMATIC Panels nicht erforderlich, da diese Bediengeräte nicht zu den zertifizierungspflichtigen Produkten zählen.
Das Mobic T8 fällt unter die zertifizierungspflichtigen Produkte. Das CCC-Zertifikat für das Mobic T8 ist unter Beitrags-ID: 24022248 herunterladbar.
Welche SIMATIC Panels haben bzw. benötigen eine FCC-Zulassung?
Konfigurationshinweis Die Federal Communication Commission ist eine unabhängige Behörde der Vereinigten Staaten, die für die Vergabe des FCC-Zertifikats zuständig ist.
Bild 01 - Symbol der FCC-Zertifizierung
Für ausschließlich auf industriellen Anlagen eingesetzte Geräte ist die FCC-Zulassung nicht nötig.
Speziell für Geräte, die im Hochfrequenzbereich verwendet werden, wird eine FCC-Zertifizierung benötigt. Ohne diese Zertifizierung dürfen solche Geräte in den Vereinigten Staaten von Amerika weder vertrieben noch importiert werden.
Das FCC-Zertifikat hat folgendes SIMATIC Bediengerät:
Mobic T8
Mobile Panel 277 (F) IWLAN
Hinweis
Die verbindliche Angabe der Zertifizierung ist auf der Rückseite des Bediengerätes angebracht.
Kein gelb-roter Not-Halt-Taster am Mobile Panel 170
FRAGE:
Warum besitzt das Mobile Panel 170 keinen gelb-roten
Not-Halt-Taster?
ANTWORT:
Handbediengeräte mit gelb-rotem Not-Halt-Taster dürfen im laufenden
Betrieb nicht umgesteckt werden. Sie müssen im unwirksamen Zustand
unzugänglich aufbewahrt werden, damit diese von
ungeschultem Personal nicht als Not-Halt Befehlsgeräte erkannt
werden. Es ist für die Betriebssicherheit wichtig, dass Not-Halt
Befehlsgeräte immer betriebsbereit sind und eine Verwechslung mit
nicht betriebsbereiten Not-Halt Befehlsgeräten ausgeschlossen
ist.
Das SIMATIC Mobile Panel 170 ist mit einem grauen STOP-Taster
für den sicheren Maschinenstopp nach EN60204-1 ausgerüstet. Da der
STOP-Taster nicht wie ein Not-Halt-Schalter gekennzeichnet ist und
farblich von einem Not-Halt-Schalter abweicht, ist eine
Verwechslung mit dem Not-Halt-Schalter ausgeschlossen. Deshalb darf
das Mobile Panel 170 trotz vorhandener Not-Halt Funktionalität im
Betrieb umgesteckt und auch im unwirksamen Zustand sichtbar
abgelegt werden. Über die Anschlussbox kann der STOP-Taster in den
Not-Halt-Kreis der zu überwachenden Maschinen eingeschleift werden,
somit entspricht seine Funktion der eines Not-Halt-Schalters.
Bild 1: STOP-Schalter des Mobile Panel 170
WICHTIGER HINWEIS: Festinstallierte Not-Halt
Vorrichtungen (gelb-rot) müssen zusätzlich vorhanden sein, damit
ein Anlagenstillstand im Notfall von jeder beliebigen Person
ausgelöst werden kann.
FRAGE:
Warum gibt es für WinCE-Geräte keine Standardprojekte bzw.
-bilder?
ANTWORT:
Für WinCE-Geräte werden in ProTool keine Standardprojekte mit
zugehörigen Bildern (Z_System, Z_Passwort, ...) zur Verfügung
gestellt.
Bei diesen Panels werden die meisten Einstellungen, die bei den
grafik- und zeilenorientierten Geräten in den Standardbildern
gemacht werden, im Control Panel vorgenommen. Weitere
Funktionalitäten der Standardbilder werden bei WinCE-Geräten durch
das Projektieren von Bildobjekten - z.B. Meldelisten, Passwortliste
usw. - realisiert.