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Mobile Panels -- Produktinformationen -- Technische Daten und Bestellinformationen 
Welche Schutzfolien sind für die HMI Bediengeräte verfügbar? 
Wo findet man aktuelle Konformitätserklärungen für SIMATIC HMI Panels (CE, UL, cUL, GOST)? 
Was ist beim Anschluss des Potenzialausgleich an der Anschluss-Box eines Mobile Panels zu beachten? 
Wie lässt sich an einem Bediengerät der E-Stand (Hardware-Ausgabestand) feststellen? 
Welche Leistungsaufnahme bzw. Verlustleistung besitzen die SIMATIC HMI Bediengeräte? 
Welche PROFINET-Dienste werden von den SIMATIC Panels unterstützt? 
Welche chemischen Beständigkeiten haben die SIMATIC Panels und Panel PCs? 
Welche Unterstützung bietet die Siemens AG, um die FDA-Richtlinien beim Einsatz von Panels zu erfüllen? 
Welche Panels haben eine Schiffbau-Zulassung? 
Was müssen Sie beim Umgang mit Lizenzen für WinCC flexible und Panels beachten? 
Wie werden die Ausführungszeiten der F-Bausteine für das Mobile Panel 277F IWLAN in die "S7fcotia.xls Tabelle" eingebunden? 
Welche Einbaurichtlinien sind bei den Transpondern für das Mobile Panel 277 IWLAN und das Mobile Panel 277F IWLAN zu beachten? 
Mobile Panel 170 kann nur mit Anschlussbox verwendet werden  
Welche Siemens-Dienststelle stellt die EG-Konformitätserklärungen für SIMATIC HMI zur Verfügung? 
Welche SIMATIC Panels haben das CCC-Zertifikat? 
Welche SIMATIC Panels haben bzw. benötigen eine FCC-Zulassung? 
Kein gelb-roter Not-Halt-Taster am Mobile Panel 170 
Kein Standardprojekt bei WinCE-Geräten 

Welche Schutzfolien sind für die HMI Bediengeräte verfügbar?zum Beginn
Bestellnummer:

Nutzen
Optional kann bei verschiedenen HMI Bediengeräten mit einem Touch Display eine Schutzfolie montiert werden. Diese stabile Schutzfolie schützt das Touch Display vor Verschmutzung und Kratzern.

Eine ausführliche Übersicht über alle verfügbaren Schutzfolien und die dazu passenden HMI Bediengeräte finden Sie im unten aufgeführten Link. Dieser Link verweist direkt auf das Kapitel "HMI Zubehör" in der Siemens Mall.

https://eb.automation.siemens.com/goos/catalog/Pages/ProductData.aspx?nodeid=10030052

Suchbegriffe
Schutzfolie, Panels, Displayfolie, Displayschutz, Panel, Bediengerät, Folie, Touchfolie, Touchdisplay

Wo findet man aktuelle Konformitätserklärungen für SIMATIC HMI Panels (CE, UL, cUL, GOST)?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In diesem Beitrag finden Sie eine Übersicht der aktuellen Konformitätserklärungen für SIMATIC HMI Bediengeräte.


Bild 01

EG-Konformitätserklärungen (CE-Prüfzeichen)
Bei allen HMI Bediengeräten mit einer CE-Kennzeichnung wird eine Konformität mit den zutreffenden EG-Richtlinien und die Übereinstimmung sämtlicher EU-Richtlinien bestätigt. In der Tabelle "EG_Conformity_Panels_d.pdf" finden Sie eine Auflistung aller aktuellen Zertifikate.

Anlage 1: EG_Conformity_Panels_d.pdf ( 78 KB )

UL/ cUL-Konformitätserklärungen (C-UL US Listing Prüfzeichen)
HMI Bediengeräte, die mit einem C-UL US Listing Prüfzeichen versehen sind, wurden gemäß anwendbaren UL Normen und Anforderungen durch Underwriters Laboratories Inc. gelistet. Diese Bediengeräte erfüllen die Vorschriften für den kanadischen Markt und auch die Vorschriften für die USA. In der Tabelle "UL_Conformity_Panels_d.pdf" finden Sie eine Auflistung aller aktuellen Zertifikate. Weitere Informationen bezüglich UL/ cUL finden Sie im Beitrag 14399444.

Anlage 2: UL_Conformity_Panels_d.pdf ( 86 KB )

GOST-Konformitätserklärungen
Alle SIMATIC HMI Bediengeräte sind GOST-zertifiziert. Die GOST-Zertifikate sind im PDF-Format oder als beglaubigte Kopie in Papierform verfügbar und müssen über SIEMENS I IA AS S EU bestellt werden.

Für den Versand der Zertifikate sind folgende Informationen notwendig:

  • Eine Liste der Produkte, für die das Zertifikat benötigt wird.
  • Name und Anschrift des russischen Kunden.
  • Informationen über das Projekt.
  • Die Gründe für den Versand nach Russland.
  • Wird das Zertifikat im PDF-Format oder als beglaubigte Kopie benötigt?

Das Formular kann über die folgende Email-Adresse angefordert werden:

Ansprechpartner:
as.saleseur.industry@siemens.com

Anmerkung
Beachten Sie auch folgenden Beitrag mit der Beitrags-ID 291285: "Welche Panels und Flachbildschirme bietet Siemens aktuell für den explosionsgefährdeten Bereich (Ex2/22) an?".

Ergänzende Suchbegriffe
Certificate

Was ist beim Anschluss des Potenzialausgleich an der Anschluss-Box eines Mobile Panels zu beachten?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Ergänzend zu den Gerätehandbüchern finden Sie in diesem Beitrag eine Zusammenfassung, was beim Anschluss des Potenzialausgleich an eine Anschluss-Box eines Mobile Panels zu beachten ist.

Gültigkeit
 
MLFB Produktbezeichnung
6AV6671-5AE11-0AX0 Anschluss-Box PN Plus für Mobile Panel
6AV6671-5AE01-0AX0 Anschluss-Box PN Basic für Mobile Panel
6AV6671-5AE00-0AX0 Anschluss-Box DP Plus für Mobile Panel
6AV6671-5AE10-0AX0 Anschluss-Box DP Basic für Mobile Panel
6AV6574-1AE04-4AA0 Anschluss-Box Basic für Mobile Panel 170
6AV6574-1AE14-4AA0 Anschluss-Box Plus für Mobile Panel 170

Anschluss
Das folgende Bild zeigt den Anschluss des Potenzialausgleichs an eine Anschluss-Box.


Bild 01
 
Nr. Erklärung
1 PE-Anschluss an der Anschluss-Box (Klemmleiste 1, Pin 1)
2 Potenzialausgleichsleitung mit einem Querschnitt von 2,5 mm²
3 Schaltschrank
4 Potenzialausgleichsleitung mit einem Querschnitt von mindestens 16 mm²
5 Erdungsanschluss
6 Kabelschelle
7 Potenzialausgleichsschiene
8 Parallelverlegung von Potenzialausgleichs- und Datenleitung (Profibus, Profinet)

Beim Potenzialausgleich sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Wirksamkeit eines Potenzialausgleichs ist um so größer, je kleiner die Impedanz der Potenzialausgleichsleitung ist.
  • Sollten zwischen den betroffenen Anlagenteilen geschirmte Signalleitungen verlegt sein, die beidseitig mit dem Erder/Schutzleiter verbunden sind, so darf die Impedanz der zusätzlich verlegten Potenzialausgleichleitung höchstens 10% der Schirmimpedanz betragen.
  • Der Querschnitt der Potenzialausgleichsleitung muss für den maximal fließenden Ausgleichsstrom dimensioniert sein. In der Praxis haben sich folgende Querschnitte bewährt:
    - 16 mm²
    CU für Potenzialausgleichsleitungen bis 200m Länge.
    - 25 mm²
    CU für Potenzialausgleichsleitungen über 200m Länge.
  • Verwenden Sie Potenzialausgleichsleiter aus Kupfer oder verzinktem Stahl. Potenzialausgleichsleiter sind großflächig mit dem Erder/Schutzleiter zu verbinden und vor Korrosion zu schützen.
  • Der Potenzialausgleichsleiter muss so verlegt werden, dass möglichst kleine Flächen zwischen Potenzialausgleichsleiter und Datenleitung eingeschlossen werden.
  • Klemmen Sie den Schirm der Datenleitung am Bediengerät flächig und nahe mit geeigneten Kabelschellen an der Potenzialausgleichsschiene an.

Hinweis
Weitere Richtlinien zum Potenzialausgleich entnehmen Sie der Beschreibung "Richtlinien zum störsicheren Aufbau speicherprogrammierbarer Steuerungen" unter der Beitrags-ID 1064706 und dem Handbuch "Profibus-Netze" unter der Beitrags-ID 35222591.

Suchbegriffe
Anschluss Box, Anschlussbox, Schirmung, Ground, Shield, EMV, elektromagnetische Verträglichkeit, Störungen, Fehlerstrom

Wie lässt sich an einem Bediengerät der E-Stand (Hardware-Ausgabestand) feststellen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Der Erzeugnisstand (E-Stand) kennzeichnet Produkte mit gleicher Bestellnummer, aber mit fortlaufenden Änderungen gegenüber dem Stand bei Liefereinsatz.. Das können aufwärtskompatible Funktionserweiterungen, Funktionsänderungen oder der Einsatz neuer Bauteile/Komponenten sein..
Der E-Stand eines Bediengerätes ist am Typschild (auf der Rückseite des jeweiligen Bediengerät) zu erkennen. Hierfür gibt es bei den Bediengeräten zwei verschiedene Formen der Darstellung:


Bild 01: Bediengerät mit E-Stand 1


Bild 02: Bediengerät mit E-Stand 3

Hinweis
Das X steht für die erste Ziffer in einer Reihenfolge und kennzeichnet gleichzeitig den E-Stand. In der Abbildung X, 4, 5, 6 steht das X an der Stelle der Ziffer 3 und bedeutet somit E-Stand 3.

Die Änderungen, die zu dem jeweiligen Erzeugnisstand geführt haben, werden im Änderungshandbuch bei Produkten auf den Support-Seiten erklärt. Weiterführender Link: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/10805558/133200

Suchbegriffe
Hardware-Ausgabestand, Entwicklungsstand, Firmware, Version, Panel, Typenschild, Beschriftung, identifizieren, feststellen, Ausführung

Welche Leistungsaufnahme bzw. Verlustleistung besitzen die SIMATIC HMI Bediengeräte?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In den unten stehenden Tabellen finden Sie eine Übersicht der Leistungsaufnahme der verschiedenen SIMATIC HMI Bediengeräte.

Erklärung zur Berechnung
Bei SIMATIC HMI Bediengeräten ist die Verlustleistung nur unwesentlich geringer als die Leistungsaufnahme. Die unten aufgeführten Werte für die Leistungsaufnahme sind deshalb nahezu identisch der maximalen und minimalen Verlustleistung.
Beachten Sie, dass sich diese Werte ändern wenn Peripheriegeräte (zum Beispiel eine USB-Maus) an das Bediengerät angeschlossen werden. Die Leistungsaufnahmen der verschiedenen Schnittstellen und den zulässigen Bereich der Nennspannung entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Gerätehandbuch.
  
SIMATIC HMI Bediengerät
(Comfort Panels)

Leistungsaufnahme in Watt

min. max.
KP400 Comfort 2,5 3,7
KPT400 Comfort 2,5 3,7
TP700 Comfort 9,6 14,4
KP700 Comfort 9,6 14,4
TP900 Comfort 14,4 21,6
KP900 Comfort 14,4 21,6
TP1200 Comfort 16,3 24,5
KP1200 Comfort 16,3 24,5
TP1500 Comfort 28,8 43,2
KP1500 Comfort 28,8 43,2
TP1900 Comfort 25 37,5
TP2200 Comfort 42,3 63,4
Tabelle 01

 
SIMATIC HMI Bediengerät
(Basic Panels)

Leistungsaufnahme in Watt

min max
KP300 Basic mono PN 1,9 2,8
KP400 Basic color PN 1,9 2,8
KTP400 Basic mono PN 1,9 2,8
KTP400 Basic color PN 1,9 2,8
KTP600 Basic mono PN 5,8 8,4
KTP600 Basic color DP/PN 8,4 13,2
KTP1000 Basic color DP/PN 14,4 24
TP1500 Basic color PN 19,2 24
Tabelle 02

 
SIMATIC HMI Bediengerät
(Micro Panels)

Leistungsaufnahme in Watt

min max
OP 73micro 1,9 5
OP 177micro 5,8 7,2
Tabelle 03

 
SIMATIC HMI Bediengerät
(Panels)

Leistungsaufnahme in Watt

min max
OP 73 1,9 5
OP 77A 4,8 7,2
OP 77B 4,8 7,2
TP 177A 7,2 10,8
TP 177B 4" Widescreen 4,8 13,2
TP 177B 7,2 12
OP 177B 7,2 12
TP 277 16,1 17,8
OP 277 16,1 17,8
Tabelle 04

 
SIMATIC HMI Bediengerät
(Multi Panels)

Leistungsaufnahme in Watt

min max
MP 177 16,1 17,8
MP 277 8" Touch 14,4 24
MP 277 10" Touch 16,8 26,4
MP 277 8" Key 16,8 26,4
MP 277 10" Key 19,2 28,8
MP 377 12" Touch 31,2 43,2
MP 377 12" Key 31,2 43,2
MP 377 15" Touch 40,8 60
MP 377 PRO 15" Touch 40,8 60
MP 377 15" Touch daylight readable 36 67,2
MP 377 19" Touch 52,8 74,4
Tabelle 05

 
SIMATIC HMI Bediengerät
(Mobile Panel)
Leistungsaufnahme in Watt
min max
Mobile Panel 177 mit Anschlussbox DP 7,1 10,1
Mobile Panel 177 mit Anschlussbox PN 9,2 13
Mobile Panel 277 mit Anschlussbox DP 12,2 17,3
Mobile Panel 277 mit Anschlussbox PN 12,2 17,3
Mobile Panel 277 IWLAN 28,8 43,2
Mobile Panel 277 IWLAN inkl. Hauptakku in den Ladefächern 53,8 80,6
Mobile Panel 277F IWLAN 28,8 43,2
Mobile Panel 277F IWLAN inkl. Hauptakku in den Ladefächern 53,8 80,6
Anschlussbox DP ohne Mobile Panel 2,4 2,9
Anschlussbox PN ohne Mobile Panel 2,4 2,9
Tabelle 06

 
SIMATIC HMI Bediengerät
(Thin Client)

Leistungsaufnahme in Watt

min max
Thin Client 10" Touch (4:3) 12 26,4
Thin Client 15" Touch (4:3) 16,8 26,4
Thin Client PRO 15" (4:3) 16,8 26,4
SIMATIC ITC 1200 (Widescreen) 19,2 28,8
SIMATIC ITC 1500 (Widescreen) 28,8 43,2
SIMATIC ITC 1900 (Widescreen) 25 37,4
SIMATIC ITC 2200 (Widescreen) 42,2 63,4
Tabelle 07

Hinweis
Die aufgeführten Werte gelten vorbehaltlich technischer Weiterentwicklungen.

Welche PROFINET-Dienste werden von den SIMATIC Panels unterstützt?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Aus der unten stehenden Übersicht (Anlage 1) können Sie entnehmen, welche PROFINET-Dienste die SIMATIC HMI Bediengeräte unterstützen.

Anlage 1: Profinet_Service.xls ( 63 KB )

Suchbegriffe
Topologieerkennung Online (LLDP + MIB), SNMP-Dienste, ERTEC, Autoneg, Autocrossover, Portgranular, Fast Startup, Topologieeditor, Diagnose, Identification & Maintenance (I&M 0), aktiv, passiv, IRT, Routing, Projekttransfer, S7-Routing

Welche chemischen Beständigkeiten haben die SIMATIC Panels und Panel PCs?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In der Anlage 1 sind alle Geräte aufgelistet, deren Fronten1) bezüglich chemischer Beständigkeit getestet wurden und deren Fronten1) die gleichen Fronteigenschaften wie Referenzgeräte haben.
1) Fronten bestehen aus Dekorfolie, Kunststoff, Dichtung und Touchfolie (bei Touchgeräten).

Anlage 1: Device_List_d.pdf ( 73 KB )

1.) Testbedingungen und die Art der chemischen Substanzen
Nachfolgend sind die getesteten chemischen Substanzen und ihre Testbedingungen aufgeführt. Die Prüflinge wurden einmalig mit den Medien bestrichen.
 
Testmedien und Testbedingungen:
Nr. Medium Temp.
[°C]
Dauer
[h]
1 Honöl Castrol Honilo 981 50 72
2 Superkraftstoff 20 72
3 Dieselöl 20 72
4 Rapsöl 50 72
5 Leinöl 20 72
6 Salzsäure 10%ig 20 1)
7 Sidolin streifenfrei 20 72
8 Natronlauge 10%ig 20 1)
9 Spiritus 20 72
10 Reinigungsbenzin HAKU 20 72
11 Kaltreiniger (alkalisch) 20 72
12 Aceton 20 72
13 Bremsflüssigkeit DOT 4 50 72
14 H2O2 10%ig 20 72
1) 10 Zyklen über insgesamt 72 Stunden: Einsprühen, anschließend trocknen lassen.

2.) Chemische Beständigkeit der Fronten
Folgende chemische Substanzen sind nach der folgenden Tabelle einzustufen:
 
Nr. Medium Testergebnis
1 Honöl Castrol Honilo 981 Keine Veränderung erkennbar.
2 Superkraftstoff Keine Veränderung erkennbar.
3 Dieselöl Keine Veränderung erkennbar.
4 Rapsöl Keine Veränderung erkennbar.
5 Leinöl Keine Veränderung erkennbar.
6 Salzsäure 10%ig Prüfling weist Verfärbungen auf.
7 Sidolin streifenfrei Keine Veränderung erkennbar.
8 Natronlauge 10%ig Prüfling weist Verfärbungen auf.
9 Spiritus Keine Veränderung erkennbar.
10 Reinigungsbenzin HAKU Keine Veränderung erkennbar.
11 Kaltreiniger (alkalisch) Keine Veränderung erkennbar.
12 Aceton Prüfling weist Verfärbungen auf.
13 Bremsflüssigkeit DOT 4 Keine Veränderung erkennbar.
14 H2O2 10%ig Keine Veränderung erkennbar.

Anmerkung
Kleber haben keine Langzeitresistenz gegenüber aggressiven Ölen, Reinigern, Lösungen. In dem Fall empfehlen wir bei Panels eine Schutzhaube zu verwenden. Informationen darüber, welche Schutzhauben für Panels verfügbar sind, finden Sie unter der Beitrags-ID: 12391908.

3.) Einzelgasprüfung nach DIN EN 60068-2-42
Anmerkung

Es wurden nur die Fronten1) getestet, nicht das komplette Gerät.
1) Fronten bestehen aus Dekorfolie, Kunststoff, Dichtung und Touchfolie (bei Touchgeräten).
 
Prüfgas SO2
Konzentration 25 ppm
Temperatur 25 °C
rel. Luftfeuchte 75%
Prüfzeit 10 Tage
Testergebnis Keine Veränderung erkennbar.

Falls Sie eine bestimmte Chemikalie im Einsatz haben, die nicht in unserer Tabelle aufgeführt ist, haben Sie die Möglichkeit, kostenpflichtig einen Test durchführen zu lassen.
Für weitere Informationen zu dieser Möglichkeit, kontaktieren Sie bitte unsere PreSales-Beratung:
Simatic.sss@siemens.com

Die Angaben zu älteren Geräten finden Sie unter der folgenden Beitrags-ID: 11623359.

Ergänzende Suchbegriffe
22591016

Welche Unterstützung bietet die Siemens AG, um die FDA-Richtlinien beim Einsatz von Panels zu erfüllen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Eine allgemeine Beschreibung zum Thema Food and Drug Administration finden Sie unter der Beitrags-ID: 37939948.

Lösungen für die Panels:
Panels bieten folgende Möglichkeiten bzw. Lösungen, um die FDA-Richtlinien zu erfüllen:

INOX-Fronten:
Folgende Besonderheiten sind bei Geräten mit INOX-Fronten (Edelstahlfront) vorhanden:

  • Front (Edelstahl 1.4301, Polyesterfolie)
  • Oberfläche (Strichschliff, Korn 240, Dichtung EPDM)
  • Optimiertes Rahmenprofil
  • Geneigte Flächen ohne frontseitige USB-Schnittstelle
  • Spannrahmen rückseitig

Zugriffsschutz:
Der Zugriffsschutz wird mit dem Software-Paket SIMATIC Logon (Zentrale Benutzerverwaltung) und der lokalen Benutzerverwaltung sichergestellt.
Beispiele zur lokalen Benutzerverwaltung:

  • Die einzelnen Benutzer und deren Zuordnung zu Benutzergruppen werden in der WinCC flexible Projektierung definiert.
  • Basierend auf den Benutzergruppen werden die Berechtigungen mit Berechtigungsstufen in der Benutzerverwaltung von WinCC flexible definiert.
  • Die Alterung von Passwörtern wird unterstützt, wobei die Dauer der Gültigkeit eines Passworts und die Anzahl von Generationen konfigurierbar sind.
  • Der angemeldete Benutzer wird nach einer konfigurierbaren Zeitdauer automatisch vom System abgemeldet, wenn keine Aktivität vorhanden ist.

Beispiele zu SIMATIC Logon:

  • Zentrale Verwaltung der Benutzer (Einrichten, Deaktivieren, Sperren, Entsperren, Zuordnen zu Benutzergruppen) erfolgt durch den Administrator.
  • Eindeutige Kombination von Benutzerkennung (User-ID) und Passwort.
  • Definition von Zugriffsberechtigungen für Gruppen und Benutzer.
  • Passwortalterung
  • Initialpasswort
  • Der Benutzer wird automatisch nach einer einstellbaren Anzahl von fehlerhaften Anmeldeversuchen gesperrt und kann nur durch den Administrator wieder entsperrt werden.
  • Automatisches Abmelden
  • Log-Funktionen

Weitere Informationen zum Thema SIMATIC Logon erhalten Sie hier.

Audit Trail:
Das Audit Trail wird durch die Option WinCC flexible/Audit sichergestellt. WinCC flexible/Audit dient der Überwachung von Bediener-Aktivitäten im Runtime-Betrieb.
Nachfolgend werden einige Beispiele der erfüllten Anforderungen beschrieben:

  • Prozessdaten (z. B. Prozesswerte, Prozess- oder Bedienmeldungen) werden gespeichert, ohne dass der Bediener die Möglichkeit hat, Änderungen vorzunehmen.
  • Relevante Änderungen, die vom Bediener im HMI-System im laufenden Betrieb ausgeführt werden, sind in einem Audit Trail aufgezeichnet.
  • Speicherung der Daten in einer CSV-Datei.
  • Anzeigen der Auswertung durch den "Audit Viewer" (nur auf PC-System ablauffähig).

Weitere Informationen zum Thema WinCC flexible/Audit erhalten Sie hier.

Hinweis:
Die Option "Audit" kann bei Bediengeräten ab xP270 verwendet werden.

Elektronische Unterschrift:
WinCC flexible ermöglicht das elektronische Unterschreiben von Handlungen durch den Benutzer. In der Engineering-Phase werden hierzu Variablen festgelegt, deren Änderung in Runtime mit einer elektronischen Unterschrift bestätigt werden muss. Die elektronische Unterschrift kann aus der Eingabe des Passworts und eines Kommentars bestehen. Die Veränderungen werden außerdem im Audit Trail festgehalten.

Hinweis:
Weitere Informationen zum Thema FDA-Richtlinien finden Sie hier.

Weiterführende Informationen:
Unter dem folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen zum Thema GMP. (Good Manufacturing Practice, gute Herstellungspraktiken)
GMP -Webcast & Testiminials

Suchbegriffe:
Zertifikat, Bestimmungen, Gesetze

Welche Panels haben eine Schiffbau-Zulassung?zum Beginn
Bestellnummer:

Produktinformation
In diesem Beitrag finden Sie alle SIMATIC HMI Panels, die durch die Klassifikationsgesellschaften eine Schiffbau-Zulassung erhalten haben.

Inhalt

  1. Informationen zur Schiffbau-Zulassung
  2. Aktuelle HMI Panels mit Schiffbau-Zulassung
  3. Typgestrichene HMI Panels mit Schiffbau-Zulassung

Beachten Sie vor dem Einbau des Panels, ob das Panel im Zertifikat gelistet ist und ob ggf. noch bauartbedingte Änderungen vorzunehmen sind. Ohne diese Änderung besitzt das Panel keine Schiffbau-Zulassung.

1. Informationen zur Schiffbau-Zulassung
Die Einteilung von Schiffen in eine Schiffsklassifikation erfolgt durch Klassifikationsgesellschaften. Die Klassifikation von Schiffen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Handelsmarine und auch Voraussetzung um das Schiff und die Ladung zu versichern. Die SIMATIC HMI Panels sind u. a. bei den folgenden Klassifikationsgesellschaften zugelassen:
 
Kurzzeichen Klassifikationsgesellschaft Land
ABS American Bureau of Shipping USA
BV Bureau Veritas Frankreich
DNV Det Norske Veritas Norwegen
GL Germanische Lloyd Deutschland
LRS LIoyd's Register of Shipping Großbritannien
NK Nippon Kaiji Kyokai Japan
PRS Polski Rejestr Statków Polen
RINA Registro Italiano Navale Italien
RMRS Russian Maritime Register of Shipping Russland
CCS China Classification Society China

2. Aktuelle HMI Panels mit Schiffbau-Zulassung
Folgende Panels sind von den verschiedenen Schiffsbauklassifikationsgesellschaften zugelassen:

Hinweis
Beachten Sie, dass beispielsweise bei einigen Panels ein zusätzlicher EMV-Filter oder auch Blitzschutz für die Stromversorgung benötigt wird, damit diese Panels zugelassen sind. Einzelheiten über die Schiffsbauzulassung entnehmen Sie bitte aus dem entsprechenden Zertifikat.

Die Panels in der folgende Tabelle werden momentan von Siemens vertrieben:
 
Basic Panels MLFB Link
KTP400 Basic mono 6AV6647-0AA11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP400 Basic color PN 6AV6647-0AK11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP600 Basic mono PN 6AV6647-0AB11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP600 Basic color DP 6AV6647-0AC11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP600 Basic color PN 6AV6647-0AD11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP1000 Basic color DP 6AV6647-0AE11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP1000 Basic color PN 6AV6647-0AF11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP1500 Basic color PN 6AV6647-0AG11-3AX0 Verfügbare Zertifikate
Comfort Panels MLFB Link
KP400 Comfort 6AV2124-1DC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
KTP400 Comfort 6AV2124-2DC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
KP700 Comfort 6AV2124-1GC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
TP700 Comfort 6AV2124-0GC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
KP900 Comfort 6AV2124-1JC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
TP900 Comfort 6AV2124-0JC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
KP1200 Comfort 6AV2124-1MC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
TP1200 Comfort 6AV2124-0MC01-0AX0 Verfügbare Zertifikate
TP1500 Comfort 6AV2124-0QC02-0AX0 Zertifikate in Vorbereitung
KP1500 Comfort 6AV2124-1QC02-0AX0 Zertifikate in Vorbereitung
TP1900 Comfort 6AV2124-0UC02-0AX0 Zertifikate in Vorbereitung
TP2200 Comfort 6AV2124-0XC02-0AX0 Zertifikate in Vorbereitung
Micro Panels MLFB Link
OP73micro

6AV6640-0B..

Verfügbare Zertifikate
TP177micro

6AV6640-0CA1..

Verfügbare Zertifikate
Operator Panel MLFB Link
OP73 6AV6641-0A..
Verfügbare Zertifikate
OP77A 6AV6641-0B..
Verfügbare Zertifikate
OP77B 6AV6641-0C..
Verfügbare Zertifikate
OP177B DP 6AV6642-0DC01-1AX0
Verfügbare Zertifikate
OP177B PN/DP 6AV6642-0DA01-1AX0
Verfügbare Zertifikate
OP277 6" 6AV6643-0B..
Verfügbare Zertifikate
Touch Panels MLFB Link
TP177A 6AV6642-0A..
Verfügbare Zertifikate
TP177B 4" 6AV6642-0BD01-3AX0
Verfügbare Zertifikate
TP177B DP 6AV6642-0BC01-1AX..
Verfügbare Zertifikate
TP177B PN/DP 6AV6642-0BA01-1AX0
Verfügbare Zertifikate
TP277 6" 6AV6643-0A..
Verfügbare Zertifikate
Multi Panels MLFB

Link

MP177 6" 6AV6642-0EA01-3AX..
Verfügbare Zertifikate
MP277 8" Key 6AV6643-0DB01-1AX..
Verfügbare Zertifikate
MP277 8" Touch 6AV6643-0CB01-1AX..
Verfügbare Zertifikate
MP277 10" Key 6AV6643-0DD01-1AX..
Verfügbare Zertifikate
MP277 10" Touch 6AV6643-0CD01-1AX..
Verfügbare Zertifikate
MP377 15" Touch Daylight 6AV6644-8AB20-0AA1 Verfügbare Zertifikate

3. Typgestrichene HMI Panels mit Schiffbau-Zulassung
Folgende Panels sind von den verschiedenen Schiffsbauklassifikationsgesellschaften zugelassen:

Hinweis
Beachten Sie, dass beispielsweise bei einigen Panels ein zusätzlicher EMV-Filter oder auch Blitzschutz für die Stromversorgung benötigt wird, damit diese Panels zugelassen sind. Einzelheiten über die Schiffsbauzulassung entnehmen Sie bitte aus dem entsprechenden Zertifikat.

Die Panels in der nachfolgenden Tabelle sind typgestrichen und können teilweise nicht mehr als Neuteile bezogen werden:
 

Text Display (COROS) MLFB Link
TD17 6AV3 017.. Verfügbare Zertifikate
OP3 6AV3 503.. Verfügbare Zertifikate
OP5 6AV3 505-1.. Verfügbare Zertifikate
OP7 6AV3 607-1.. Verfügbare Zertifikate
OP15 6AV3 515-1.. Verfügbare Zertifikate
OP17 6AV3 617.. Verfügbare Zertifikate
Graphik Displays MLFB Link
OP25 6AV3 525.. Verfügbare Zertifikate
Operator Panel MLFB Link
OP170B 6AV6542-0B.. Verfügbare Zertifikate
OP270 6" Key 6AV6542-0CA10-0AX.. Verfügbare Zertifikate
OP270 10" Key 6AV6542-0CC10-0AX0 Verfügbare Zertifikate
Touch Panels MLFB Link
TP170A

6AV6 545-0B..

Verfügbare Zertifikate
TP170B

6AV6 545-0B..

Verfügbare Zertifikate
TP270 6"

6AV6545-0CA10-0AX..

Verfügbare Zertifikate
TP270 10"

6AV6545-0CC10-0AX0

Verfügbare Zertifikate
Multi Panels

MLFB

Link
MP270B 6" Touch 6AV6 545-0A.. Verfügbare Zertifikate
MP270B 10" Key 6AV6 545-0AG10-0AX0 Verfügbare Zertifikate
MP270B 10" Touch

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Ergänzende Suchbegriffe
Klassifikation, Schiffsbauzulassung, Schiffsbauzulassungen

Was müssen Sie beim Umgang mit Lizenzen für WinCC flexible und Panels beachten?zum Beginn
Bestellnummer:

Einleitung
Im folgenden FAQ ist beschrieben, was beim Umgang mit Lizenzen und Autorisierungen für WinCC flexible zu beachten ist. Dieser FAQ befasst sich mit Lizenzen für Panels, WinCC flexible ES und WinCC flexible RT.

Bitte folgen Sie den Anweisungen der pdf-Datei (Anlage1). Die folgenden Punkte werden im Dokument behandelt:

1 Allgemeine Informationen über Lizenzen
   1.1 Lizenz, Certificate of License und License Key
   1.2 Wozu benötigt man Lizenzen?
   1.3 Verfügbare Lizenztypen
   1.4 Lizenzen für Optionen und Dienste von WinCC flexible ES/RT
2 Wie lassen sich Lizenzen übertragen?
   2.1 Welche Software wird benötigt?
   2.2 Wie können License Keys übertragen werden?
   2.3 License Keys via Automation License Manager auf ein Bediengerät übertragen
   2.4 License Keys via Automation License Manager vom Bediengerät entfernen
3 Sicherung der License Keys
   3.1 Welche Software wird benötigt?
   3.2 Wann müssen License Keys gesichert werden?
   3.3 Backup und Restore
4 Upgrade von Lizenzen
   4.1 Was ist ein Lizenz- Upgrade und welche Arten gibt es?
   4.2 Voraussetzungen für ein Upgrade
   4.3 Durchführung eines Upgrade mit Hilfe des Automation License Managers
5 Besonderheiten bei WinAC MP
   5.1 License Key passend zum WinAC Typ
   5.2 License Key passend zur WinAC Version License Keys der WinAC MP Versionen
         ist aufwärts kompatibel.
   5.3 Sonstige Besonderheiten
   6 Häufig gestellte Fragen
   6.1 Wie kann ich meine defekte Lizenz reparieren?
   6.2 Warum ist eine Lizenz nach einem Zeitzonenwechsel ungültig?
   6.3 Warum werden meine License Keys nicht erkannt?
   6.4 Wo ist nach einem Upgrade der „alte“ License Key zu finden?
   6.5 Wie kann ich einen verloren gegangenen License Key wiederbekommen?
   6.6 Warum sind meine Lizenzen vom Panel nicht in im Backup enthalten?
   6.7 Kann eine Lizenz von WinCC flexible 2008 auch für WinCC flexible 2007
         verwendet werden?
   6.8 Kann man durch den Austausch von Lizenzen die WinCC flexible Varianten wechseln?
         (Gilt nicht für Micro und China Edition)

Anlage 1: WinCC_flexible_Lizenzen_de.pdf ( 744 KB )

Die Anlage 2 enthält eine Auflistung von Lizenzen, die für die verschiedenen Optionen und Dienste in der WinCC flexible Runtime (RT) und in dem WinCC flexible Engineering System (ES) erforderlich sind.

Anlage 2: License_Key_List_d_V1_1.pdf ( 16 KB )

Suchbegriffe
Lizenz reparieren, Lizenz zerstört, Verbindung Installation Lizenz, Lizenz Upgrade, ALM, Automation License Manager, Lizenz defekt, Lizenz nicht erkannt

 

Wie werden die Ausführungszeiten der F-Bausteine für das Mobile Panel 277F IWLAN in die "S7fcotia.xls Tabelle" eingebunden?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Zur Berechnung von Überwachungs- und Reaktionszeiten in einer sicherheitsgerichteten Anwendung mit S7 Distributed Safety, kann die Excel-Tabelle "S7fcotia.xls" herangezogen werden. Sie erhalten die Tabelle kostenfrei via Download unter der Beitrags-ID: 25412441.

Die "S7fcotia.xls Tabelle" besteht aus drei Registern. Im ersten Register (max. Laufzeit F-Ablaufgruppe) wird, in Abhängigkeit der verwendeten F-CPU, die maximale Laufzeit der F-Ablaufgruppe errechnet. Dazu gibt der Anwender unter anderem die Anzahl der verwendeten F-Funktionsbausteine aus der Bibliothek von S7 Distributed Safety ein.

Für das Mobile Panel 277F IWLAN werden die zugehörigen F-Funktionsbausteine in der "S7fcotia.xls Tabelle" nicht angeboten.

Max. Reaktionszeiten Mobile Panel 277F IWLAN
 
  Zeit in ms
TRES_no_Fault
(max. Reaktionszeit im fehlerfreien Fall)
25
TRES_one_Fault
(max. Reaktionszeit bei Vorhandensein eines Fehlers)
25
Tabelle 01

In der folgenden Tabelle wird die Einbindung der Ausführungszeiten der F-Funktionsbausteine sowie die Einbindung der max. Reaktionszeit für das Mobile Panel 277F IWLAN in die "S7fcotia.xls Tabelle" beschrieben.
 
Nr. Vorgehensweise
1 Ausführungszeiten der F-Funktionsbausteine für das Mobile Panel 277F IWLAN ermitteln
  1. Tragen Sie in die Tabelle der Ablage 1 die Anzahl der verwendeten F-Programmbausteine ein.  
  2. Notieren Sie sich die automatisch berechneten Werte Ihrer verwendeten F-Bausteine.
2 Ermittelte Ausführungszeiten in die "S7fcotia.xls Tabelle" einbinden
  1. Öffnen Sie die Tabelle "S7fcotia" und wählen Sie das Register
    "max. Laufzeit F-Ablaufgruppe".
  2. Tragen Sie den ermittelten Zeitwert (aus 1) in die Zeile "Summe der Ausführungszeiten" (Abschnitt "F-FBs/F-FCs aus anderer F-Bibliothek") unterhalb der entsprechenden CPU, per Hand in die "S7fcotia.xls Tabelle" ein.
  3. Im Abschnitt "max. Laufzeit der F-Ablaufgruppe" der "S7fcotia.xls Tabelle" wird Ihnen das Gesamtergebnis der Laufzeit für die "F-Ablaufgruppe angezeigt.

Führen Sie anschließend die weitere "Abschätzung für die Reaktionszeit des Automatisierungssystems" fort.

3 Max. Reaktionszeiten in die "S7fcotia.xls Tabelle" einbinden
  1. Öffnen Sie die Tabelle "S7fcotia" und wählen Sie das Register
    "max. Reaktionszeiten".
  2. Im Abschnitt "betrachteter Signalfluss der Sicherheitsfunktion" sind vier verschiedene "F-Peripherie" Varianten aufgeführt.
    Wählen Sie, entsprechend Ihrer Anlagenkonstellation, die entsprechende Variante aus und tragen Sie die max. Reaktionszeit (siehe Tabelle 01) in die dafür vorgesehenen Zellen (TWCDT und TOFDT).

Führen Sie anschließend die weitere "Abschätzung für die Reaktionszeit des Automatisierungssystems" fort.

Eine Anleitung dazu finden Sie unter der Beitrags ID: 23926783.

Tabelle 02

Excel Tabelle "27097159_F_FB_V1_1_de.xls"
Die beiliegende Excel Tabelle "27097159_F_FB_V1_1_de.xls" dient zum einfachen Addieren der Ausführungszeiten der F-Programmbausteine für das Mobile Panel 277F IWLAN.
Sie können den ermittelten Wert in die Zeile "Summe der Ausführungszeiten" (Abschnitt "F-FBs/F-FCs aus anderer F-Bibliothek") der "S7fcotia.xls Tabelle" eintragen.

Anlage 1: Runtime_F_FB_V1_1_de.xls ( 28 KB )  

Welche Einbaurichtlinien sind bei den Transpondern für das Mobile Panel 277 IWLAN und das Mobile Panel 277F IWLAN zu beachten?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Die Transponder und das Mobile Panel 277 IWLAN sowie das Mobile Panel 277F IWLAN kommunizieren per Funk ausschließlich im 2,45 GHz-Bereich. Dies ist unabhängig vom verwendeten WLAN Standard (z.B. IEEE 802.11h / 5 GHz) zwischen dem Mobile Panel IWLAN und dem Access Point. Damit eine störungsfreie Kommunikation gegeben ist, dürfen Stoffe, die Hochfrequenz-Strahlung abschirmen oder absorbieren, nicht oder nur unter gewissen Bedingungen im Hochfrequenz-Feld vorhanden sein. Damit die beschriebenen Felddaten in der Betriebsanleitung des Mobile Panel 277 IWLAN und Mobile Panel 277F IWLAN ihre Gültigkeit haben, sind bei der Projektierung und beim Einbau einige Punkte, die im PDF-Dokument - siehe Anlage 1 - näher beschrieben sind, zu beachten.


Bild 01 - Mobile Panels und Transponder

Anlage 1: Mobile_Panel_Einbaurichtlinien_Transponder_d.pdf ( 318 KB )

Suchbegriffe:
Einbaurichtlinien, Einbauvorschriften, Montage, Anordnung

Mobile Panel 170 kann nur mit Anschlussbox verwendet werden zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Kann ich das Mobile Panel 170 auch ohne die spezielle Anschlussbox verwenden?

ANTWORT:  
Aufgrund der Signalumwandlung in der Anschlussbox und der Busstabilität muss das Mobile Panel 170 immer in Verbindung mit der Anschlussbox betrieben werden. Wenn keine Anschlussbox verwendet wird, kann kein Customer und Technical Support gewährleistet werden und der komplette Funktionsrahmen des Mobile Panel 170 kann nicht garantiert werden.

Bild 1: Anschlussbox und Mobile Panel 170

Welche Siemens-Dienststelle stellt die EG-Konformitätserklärungen für SIMATIC HMI zur Verfügung?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis:
Die EG-Konformitätserklärungen sind ausschließlich für die zuständigen Behörden (in Deutschland die "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post - Reg TP") bestimmt. Mit dem Aufbringen des CE-Kennzeichens bestätigen wir die Übereinstimmung der Produkteigenschaften mit den betreffenden EU-Richtlinien (z. B. der EMV-Richtlinie).

Für die SIMATIC HMI-Produkte werden die EG-Konformitätserklärungen bei folgender Dienststelle aufbewahrt:

Siemens Aktiengesellschaft
Bereich Automatisierungstechnik
Abteilung A&D AS HMI BD
Postfach 4848
D-90327Nürnberg

Suchbegriffe:
OP3, OP7, OP17, OP27, TP27, OP37, TP37, OP170, TP170, Mobile Panel 170, OP270, TP270, MP270, MP370, Touch, Multi Panel, Operator Panel, Windows-basierte Panels, Textpanels, Grafikgeräte, zeilenorientierte Panels, WINCE, WindowsCE, PC, Zertifikate, Richtlinien, EG-Prüfkennung


Welche SIMATIC Panels haben das CCC-Zertifikat?zum Beginn
Bestellnummer:

Hinweis
Das CCC- Zertifikat (China Compulsory Certification) ist das chinesische Pflichtzertifikat für verschiedene Produktgruppen, insbesondere elektronische Produkte und Maschinen. Dieser Zertifizierung unterliegen nur bestimmte Produkte und wurde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und Richtlinien in der Volksrepublik China 2002 eingeführt.


Bild 01 - Symbol der CCC-Zertifizierung

Nach den aktuellen Richtlinien ist das CCC-Zertifikat für die SIMATIC Panels nicht erforderlich, da diese Bediengeräte nicht zu den zertifizierungspflichtigen Produkten zählen.

Das Mobic T8 fällt unter die zertifizierungspflichtigen Produkte. Das CCC-Zertifikat für das Mobic T8 ist unter Beitrags-ID: 24022248 herunterladbar.

Welche SIMATIC Panels haben bzw. benötigen eine FCC-Zulassung?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis
Die Federal Communication Commission ist eine unabhängige Behörde der Vereinigten Staaten, die für die Vergabe des FCC-Zertifikats zuständig ist.


Bild 01 - Symbol der FCC-Zertifizierung

Für ausschließlich auf industriellen Anlagen eingesetzte Geräte ist die FCC-Zulassung nicht nötig.

Speziell für Geräte, die im Hochfrequenzbereich verwendet werden, wird eine FCC-Zertifizierung benötigt. Ohne diese Zertifizierung dürfen solche Geräte in den Vereinigten Staaten von Amerika weder vertrieben noch importiert werden.

Das FCC-Zertifikat hat folgendes SIMATIC Bediengerät:

  • Mobic T8
  • Mobile Panel 277 (F) IWLAN

Hinweis
Die verbindliche Angabe der Zertifizierung ist auf der Rückseite des Bediengerätes angebracht.

Kein gelb-roter Not-Halt-Taster am Mobile Panel 170zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Warum besitzt das Mobile Panel 170 keinen gelb-roten Not-Halt-Taster?

ANTWORT:  
Handbediengeräte mit gelb-rotem Not-Halt-Taster dürfen im laufenden Betrieb nicht umgesteckt werden. Sie müssen im unwirksamen Zustand unzugänglich aufbewahrt werden, damit diese von ungeschultem Personal nicht als Not-Halt Befehlsgeräte erkannt werden. Es ist für die Betriebssicherheit wichtig, dass Not-Halt Befehlsgeräte immer betriebsbereit sind und eine Verwechslung mit nicht betriebsbereiten Not-Halt Befehlsgeräten ausgeschlossen ist.

Das SIMATIC Mobile Panel 170 ist mit einem grauen STOP-Taster für den sicheren Maschinenstopp nach EN60204-1 ausgerüstet. Da der STOP-Taster nicht wie ein Not-Halt-Schalter gekennzeichnet ist und farblich von einem Not-Halt-Schalter abweicht, ist eine Verwechslung mit dem Not-Halt-Schalter ausgeschlossen. Deshalb darf das Mobile Panel 170 trotz vorhandener Not-Halt Funktionalität im Betrieb umgesteckt und auch im unwirksamen Zustand sichtbar abgelegt werden. Über die Anschlussbox kann der STOP-Taster in den Not-Halt-Kreis der zu überwachenden Maschinen eingeschleift werden, somit entspricht seine Funktion der eines Not-Halt-Schalters.

Bild 1: STOP-Schalter des Mobile Panel 170

WICHTIGER HINWEIS:
Festinstallierte Not-Halt Vorrichtungen (gelb-rot) müssen zusätzlich vorhanden sein, damit ein Anlagenstillstand im Notfall von jeder beliebigen Person ausgelöst werden kann. 


Kein Standardprojekt bei WinCE-Gerätenzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Warum gibt es für WinCE-Geräte keine Standardprojekte bzw. -bilder?

ANTWORT:  
Für WinCE-Geräte werden in ProTool keine Standardprojekte mit zugehörigen Bildern (Z_System, Z_Passwort, ...) zur Verfügung gestellt. 

Bei diesen Panels werden die meisten Einstellungen, die bei den grafik- und zeilenorientierten Geräten in den Standardbildern gemacht werden, im Control Panel vorgenommen. Weitere Funktionalitäten der Standardbilder werden bei WinCE-Geräten durch das Projektieren von Bildobjekten - z.B. Meldelisten, Passwortliste usw. - realisiert.

 Beitrags-ID:26346903   Datum:2013-04-24 
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