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WinCC flexible ES -- Betrieb und Wartung -- Fehler diagnostizieren 
Wie können Sie mit dem "Simatic Diagnose Tool" (SDT2012) Diagnose- und Systeminformationen einsammeln? 
Wie können Sie mit dem "Simatic Diagnose Tool" (SDT2011) Diagnose- und Systeminformationen mehrerer Computer auf einem Rechner zusammentragen? 
Warum stürzt bei Verwendung des "Kaspersky" Virenscanners der WinCC flexible Projektierungs-PC nach dem Transfer auf ein Bediengerät ab? 
Welche Abhilfe gibt es, wenn am Bediengerät über ProAgent keine Diagnose durchgeführt werden kann? 

Wie können Sie mit dem "Simatic Diagnose Tool" (SDT2012) Diagnose- und Systeminformationen einsammeln?zum Beginn
Bestellnummer:

Einleitung
Das "Simatic Diagnose Tool" bietet Ihnen die Möglichkeit, Diagnose- und Systeminformationen zusammenzustellen.
Das "Simatic Diagnose Tool" sammelt die Informationen von einem lokalen Rechner oder durch Fernzugriff, auch von mehreren über Netzwerk erreichbaren Rechnern, ein.

Beschreibung
Funktionsumfang des "Simatic Diagnose Tool":

  • Sammeln der Diagnoseinformationen.
  • Sammeln der Systeminformationen.
  • Archivieren der gesammelten Informationen, sortiert nach Rechnern im ZIP-Format.
  • Mit dem Settings Manager werden die zu sammelnden Informationen konfiguriert.
    • Welche Diagnosefiles?
    • Welche Systeminformationen?
    • Von welchen Rechnern werden diese Informationen benötigt?
  • Der Settings Manager erstellt mit den Eingaben eine Konfigurationsdatei.

Vorteile bei Verwendung des "Simatic Diagnose Tool Edition 2012"

  • Das Tool muss nicht installiert werden.
  • Die Informationen müssen nicht händisch von jedem Rechner eingesammelt werden, sondern mit einem "Klick".
  • Die Konfigurationsdateien des Tools müssen nur einmalig erstellt werden und können wieder verwendet werden, falls die gleichen Dateien zu einem anderen Zeitpunkt eingesammelt werden müssen.
  • Sie können die Konfigurationsdateien "Offline" erstellen und diese an das Personal vor Ort weiterleiten, dadurch sind keine weiteren Einstellungen in der Kundenanlage notwendig.
  • Die Informationen aller Rechner sind nach dem Durchlauf des Tools auf einem Rechner vorhanden.

Softwarevorraussetzungen
Betriebssystem: WinXP, Windows 2003 Server, Windows 2008 Server, Windows Vista, Windows 7
Software: DotNet Framework 2.0

Anlage 1: SDT2012_2.zip ( 936 KB )

Anlage 2: changes.txt ( 290 bytes )

Um die Vollständigkeit der erforderlichen Diagnosedaten sicherzustellen werden zeitnah die folgenden Profile zur Verfügung gestellt.
Laden Sie diese beiden aktuellen XML Dateien (Stand 2012-12) herunter und ersetzen Sie die vorhandenen Dateien im Unterordner ...\bin.

Anlage 3: diagsets.xml ( 31 KB )

Anlage 4: localall.xml ( 32 KB )  

Hinweis
Sie finden das "Simatic Diagnose Tool Edition 2011_3" unter der Beitrags-ID 44029135.

Anleitung für einfaches lokales Sammeln
 
Nr. Vorgehensweise
1 Laden Sie die Zip-Datei "SDTyyyy_x.zip" von dieser Seite auf Ihr System und entpacken Sie die Zip-Datei auf Ihr Laufwerk, z. B. "D:\SDT". Benutzen Sie für die Entschlüsselung das Passwort: "12345678".
2 Starten Sie das SIMATIC Diagnose Tool und klicken Sie "Start Collecting".
Tabelle 01

Anleitung für verteiltes Sammeln
 
Nr. Vorgehensweise
1 Laden Sie die Zip-Datei "SDTyyyy_x.zip" von dieser Seite auf Ihre Engineering Station und entpacken Sie die Zip-Datei auf Ihr Laufwerk, z. B. "D:\SDT". Benutzen Sie für die Entschlüsselung das Passwort: "12345678".
2 Laden Sie die Datei "psexec.exe" (psTools) von der Microsoft-Internetseite: http://technet.microsoft.com/
und kopieren Sie diese in den Unterordner "...\bin".
3 Starten Sie das SIMATIC Diagnose Tool und konfigurieren Sie es entsprechend Ihren Anforderungen.
Tabelle 02

Anleitung für die Erstellung von Userdumps
 
Nr. Vorgehensweise
1 Laden Sie das Tool "Userdump" von der Microsoft-Internetseite: http://www.microsoft.com/downloads
2 Starten Sie die selbstextrahierende Datei. Behalten Sie dabei den Pfad bei und klicken Sie auf "Unzip" um die Datei zu entpacken (Hinweis beachten!).
3 Kopieren Sie die Ordner x64 und x86 in das SDT Unterverzeichnis "...\bin".
Tabelle 03

Hinweis zu McAfee Application Control
Bei Verwendung des McAfee Application Control müssen sich die beteiligten Systeme im Updatemodus befinden.
Dies kann von dem zentralen McAfee Server (ePO) ausgeführt werden.
Für Konfigurationen ohne zentralen Server müssen Anpassungen an den beteiligten Systemen vorgenommen werden. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Technical Support.

Ergänzende Suchbegriffe
LogFiles, Log File, Diagnosedaten, Hotlineanfrage, WinCC, PCS 7, Analyse, Fehlerbehebung, Diagnosedatei

Wie können Sie mit dem "Simatic Diagnose Tool" (SDT2011) Diagnose- und Systeminformationen mehrerer Computer auf einem Rechner zusammentragen?zum Beginn
Bestellnummer:

Einleitung
Das "Simatic Diagnose Tool" bietet Ihnen die Möglichkeit, Diagnose- und Systeminformationen zusammenzustellen.
Das "Simatic Diagnose Tool" sammelt die Informationen von einem lokalen Rechner oder durch Fernzugriff, auch von mehreren über Netzwerk erreichbaren Rechnern, ein.

Beschreibung
Funktionsumfang des "Simatic Diagnose Tool":

  • Sammeln der Diagnoseinformationen
  • Sammeln der Systeminformationen
  • Archivieren der gesammelten Informationen, sortiert nach Rechnern im ZIP-Format

Das Tool gliedert sich in die Bestandteile "Settings Manager.exe" und "Simatic Diagnose Tool.exe".

  • Mit dem Settings Manager werden die zu sammelnden Informationen konfiguriert.
    • Welche Diagnosefiles?
    • Welche Systeminformationen?
    • Von welchen Rechnern werden diese Informationen benötigt?
       
  • Der Settings Manager erstellt mit den Eingaben eine Konfigurationsdatei.

Vorteile bei Verwendung des "Simatic Diagnose Tool Edition 2011"

  • Das Tool muss nicht installiert werden.
  • Die Informationen müssen nicht händisch von jedem Rechner eingesammelt werden, sondern mit einem "Klick".
  • Die Konfigurationsdateien des Tools müssen nur einmalig erstellt werden und können wieder verwendet werden, falls die gleichen Dateien zu einem anderen Zeitpunkt eingesammelt werden müssen.
  • Sie können die Konfigurationsdateien "Offline" erstellen und diese an das Personal vor Ort weiterleiten, dadurch sind keine weiteren Einstellungen in der Kundenanlage notwendig.
  • Die Informationen aller Rechner sind nach dem Durchlauf des Tools auf einem Rechner vorhanden.

Neues im SDT2011

  • Sammeln von weiteren  Diagnosen z.B. TIA Portal, .hdmp und .mdmp Dateien, Scalance Informationen
  • Unterstützung von 64bit Systemen (Hinweis s. u.)
  • anwendungsspezifische Profilarten und Kommentare

Softwarevoraussetzungen
Betriebssystem: Windows 2000, WinXP, Windows 2003 Server, Windows 2008 Server, Windows Vista

  Anlage 1: SDT2011_3.zip ( 3952 KB )

Hinweis
Sie finden das "Simatic Diagnose Tool Edition 2012" in dem Beitrag 65976201.

Anleitung
 
Nr. Vorgehensweise
1 Laden Sie die Zip-Datei "SDTyyyy_x.zip" von dieser Seite auf Ihre Engineering Station und entpacken Sie die Zip-Datei auf Ihr Laufwerk, z.B. "D:\SDT". Benutzen Sie für die Entschlüsselung das Passwort: "12345678".
2 Laden Sie die Datei "psexec.exe" (psTools) von der Microsoft-Internetseite http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb897553.aspx und kopieren Sie diese in den Unterordner "...\bin"
3 Laden Sie das Tool "Userdump" von der Microsoft-Internetseite http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=E089CA41-6A87-40C8-BF69-28AC08570B7E und starten Sie die selbstextrahierende Datei. Behalten Sie den Pfad bei und klicken Sie auf "Unzip" (Hinweis beachten!).
4 Starten Sie das SIMATIC Diagnose Tool und konfigurieren Sie es entsprechend Ihren Anforderungen.

Grundkonfiguration des SIMATIC Diagnose Tools
Anleitung zur Grundkonfiguration

  Basic_Config_SDT_de.pdf ( 449 KB )

Konfigurationsdateien für lokale und entfernte Stationen

general-configs.zip ( 1 KB )

Hinweis zu McAfee Application Control
Bei Verwendung von McAfee Application Control müssen sich die beteiligten Systeme im Updatemodus befinden.
Dies kann von dem zentralen McAfee Server (ePO) ausgeführt werden.
Für Konfigurationen ohne zentralen Server müssen Anpassungen an den beteiligten Systemen vorgenommen werden. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Technical Support.

Hinweis zum Userdump Tool
Bei 32bit Sytemen müssen die Dateien userdump.exe + dbghelp.dll aus dem Ordner ...kktools\x86 in den ...\bin Ordner kopiert werden.
Bei 64bit Sytemen müssen die Dateien userdump.exe + dbghelp.dll aus dem Ordner ...kktools\x64 in den ...\bin Ordner kopiert werden.

Hinweis zu 64bit Systemen
Die Projektexportfunktion (Auslesen von Diagnoseinformationen aus STEP 7 Projekten und Baugruppen) ist nicht verfügbar!

Ergänzende Suchbegriffe
LogFiles, Log File, Diagnosedaten, Hotlineanfrage, WinCC, PCS 7, Analyse, Fehlerbehebung, Diagnosedatei

 

Warum stürzt bei Verwendung des "Kaspersky" Virenscanners der WinCC flexible Projektierungs-PC nach dem Transfer auf ein Bediengerät ab?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Nach dem Projekttransfer auf ein Bediengerät stürzt der Projektierungs-PC ab bzw. arbeitet nicht mehr zuverlässig.
Dieses Verhalten kann durch die Verwendung des Virenscanner "Kaspersky" entstehen. Es tritt ab der Version 6.0 auf. Der Absturz resultiert aus einem Sicherheitsupdate von "Kaspersky".

Abhilfe:
Der Virenscanner "Kaspersky" ist nicht mit WinCC flexible freigegeben. Das Verhalten kann durch folgende Möglichkeiten behoben werden:

  1. Deinstallieren oder Deaktivieren Sie den Virenscanner "Kaspersky".
  2. Geben Sie die Prozesse "Hmies.exe" und "TransferTool.exe" im Virenscanner frei.

Hinweis:
Weitere Informationen zum Thema "Virenscanner mit WinCC flexible" und auf Verträglichkeit geprüfte Virenscanner finden Sie im WinCC flexible Hilfesystem unter:
 "Erste Schritte > Installationsanleitung > Installation > WinCC flexible installieren > Virenscanner".

Welche Abhilfe gibt es, wenn am Bediengerät über ProAgent keine Diagnose durchgeführt werden kann?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Wenn Sie nach der Dearchivierung eines STEP 7 Projektes und anschließendem Transfer der Daten am Bediengerät über ProAgent keine Diagnose durchführen können und die Fehlermeldung erscheint, dass ein Fehler im Diagnosebaustein vorhanden ist, gehen Sie wie folgt vor:

Abhilfe:
Kontrollieren Sie, ob die Diagnosedaten von ProAgent in WinCC flexible (unter "Projekt > Diagnose > ProAgent") korrekt aktiviert sind. Sollte dies nicht der Fall sein und keine Diagnosedaten vorhanden sein, muss im Dialog "Verbindungen" die Station für die Kommunikation neu eingefügt werden. Die nachstehende Tabelle beschreibt Ihnen hierzu die Vorgehensweise.
 
Nr. Vorgehensweise:
1 Öffnen Sie in WinCC flexible den Dialog "Projekt > Kommunikation > Verbindungen" und öffnen Sie wie im Bild 01 die Klappbox in der Spalte "Station". Selektieren Sie das Element "Keine Station".


Bild 01

2 Öffnen Sie im Dialog "Verbindungen" wieder die Klappbox in der Spalte "Station" und fügen Sie Ihre Station wie im Bild 02 wieder ein.


Bild 02

3 Im Dialog "Projekt > Diagnose > ProAgent" sind die Diagnosedaten wieder verfügbar. Aktivieren Sie wie im Bild 03 den zugehörigen Namen der Verbindung (Beispiel: "Verbindung_1").


Bild 03

4 Übersetzen Sie in WinCC flexible die Projektierung mit dem Menübefehl "Projekt > Generator > Generieren".
5 Öffnen Sie anschließend den Dialog "Bediengeräte für Transfer auswählen" über "Projekt > Transfer > Transfereinstellungen..." und überprüfen Sie Ihre Einstellungen:
  • Modus (z.B. Ethernet)
  • Computername oder IP-Adresse
6 Klicken Sie auf die Schaltfläche "Transferieren" um die Daten für WinCC flexible und ProAgent in das Bediengerät zu laden. Die Diagnose ist jetzt wieder möglich.

 Beitrags-ID:26341383   Datum:2013-01-24 
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