Beitragsliste anzeigen

Multi Panel -- Betrieb und Wartung -- Daten sichern 
Wie kann ein Backup oder Restore mit einem Windows-basierten Panel durchgeführt werden? 
Wie lassen sich von WinCC flexible RT oder einem Panel exportierte csv-Archivdateien am PC graphisch darstellen? 
Wie kann von einem Bediengerät eine Projektsicherung vorgenommen werden? 
Export einer Passwortliste ohne Pfadangabe 

Wie kann ein Backup oder Restore mit einem Windows-basierten Panel durchgeführt werden?zum Beginn
Bestellnummer:

Anleitung
Um die Projektierung von einem Windows-basierten Panel zu sichern, ohne auf die Quelldaten von ProTool oder WinCC flexible zugreifen zu müssen, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Backup/Restore mit ProSave
2. Backup/Restore mit einer Speicherkarte

Unter der Beitrags-ID: 58876345 finden Sie eine Beschreibung, wie Sie ein Backup/Restore von einem Comfort Panel ohne SIMATIC WinCC V11 durchführen.

Wenn Sie einen Rücktransfer wünschen, dessen Datei editierbar ist, müssen Sie die Funktion Rücktransfer in ProTool bzw. WinCC flexible nutzen. Dies geht nur mit Panels, die diese Funktion unterstützen und nachdem in den Transfereinstellungen der Rücktransfer aktiviert ist. Welche Panels den Rücktransfer ermöglichen, entnehmen Sie aus der folgenden Beitrags-ID:21907703

1. Backup/Restore mit ProSave
Mit ProSave haben Sie die Möglichkeit, komfortabel und auch ohne ProTool oder WinCC flexible zentral Daten zu archivieren. Dadurch haben Sie die Möglichkeit zur schnellen Wieder-Inbetriebnahme nach einem Systemausfall oder einem Gerätetausch. Die gesicherten Daten werden auf das neue Zielgerät transferiert und so der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt.

Unter folgender Beitrags-ID: 21907703 sind in der Anlage 2 alle Bediengeräte aufgeführt, die ein Backup bzw. Restore mit ProSave unterstützen.

Es ist nicht möglich, eine Backup-Datei in ProTool oder WinCC flexible zu laden und zu bearbeiten. Die Datei kann nur über ein Restore mit ProSave wieder auf das ursprüngliche bzw. ein anderes Panel geladen werden.

Hinweis
Ein Backup oder Restore mit ProSave wird bei dem Bediengerät TP070 nicht unterstützt.
 
Nr. Vorgehensweise
1

Vorbereitung für Backup/Restore

  • Bei einem Backup/Restore mit ProSave kann je nach Bediengerät eine der folgenden Verbindungen verwendet werden:

    - Seriell (via RS232/PPI Multi-Master-Kabel) 6ES7 901-3CB30-0AX0
    - Seriell (via USB-PPI Kabel) 6ES7 901-3DB30-0XA0
    - Seriell (via RS232 / Null-Modem-Kabel) *)  6ES7 901-1BF00-0XA0
    - MPI / PROFIBUS DP
    - Ethernet
    - USB (Host-to-Host Kabel) Informationen unter der Beitrags-ID: 19142034

    *)Das Null-Modem-Kabel (6ES7 901-1BF00-0XA0) kann auch selbst hergestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter folgender Beitrags-ID: 21401061.


    Bild 01
     
  • Wenn Sie nicht über ProTool oder WinCC flexible verfügen, kann ProSave auch frei heruntergeladen werden - siehe Beitrags-ID: 10347815. ProSave ermöglicht ein vollständiges Backup direkt vom Panel inklusive der enthaltenen Projektierung. Das erstellte Backup kann anschließend wieder in das ursprüngliche oder in ein baugleiches Gerät geladen werden.
  • Verbinden Sie den PC mit dem Panel und bringen Sie das Panel in den Transfermodus. Wenn nicht projektiert, kann das Panel auch über ein Netz-Aus und -Ein in diese Betriebsart gebracht werden. Dazu muss beim Neustart des Panel der Transferbutton angewählt und gedrückt werden.

    Das Panel ist nun im Transfermodus und bereit für das Backup oder Restore.

Wenn Sie eine Wiederherstellung (Restore) durchführen möchten, dann können Sie direkt zu Punkt 3 "Restore" springen.

2

Backup

  • Öffnen Sie ProSave und wählen Sie das richtige Panel im Menü "Allgemein" aus.


    Bild 02
     
  • Wählen Sie die Verbindung, über die der PC zum Panel verbunden ist, z.B. Seriell (via RS232 / Null-Modem-Kabel).
     
  • Legen Sie die Verbindungsparameter - bei Seriell beispielsweise COM1 mit der Baudrate 38400 - fest.

    Hinweis:
    Bei Verbindungen über USB (Host-to-Host Kabel) und Seriell via USB-PPI Kabel können keine zusätzlichen Verbindungsparameter festgelegt werden.
     
  • Wechseln Sie in das Menü "Backup", wählen Sie den Pfad und geben Sie einen Dateinamen an, z.B. "C:\panel.psb". Unter der Option "Datenart" wird festgelegt, welche Art von Backup erstellt wird.

    Hinweis:
    Die Dateierweiterung ".psb" ist notwendig, da für ein Restore nur dieser Dateityp geladen werden kann.


    Bild 03
     
  • Wenn alles eingestellt ist, wird der Backup-Vorgang durch "Start Backup" angestoßen.

    Hinweis:
    Sollte es hierbei zu einem Verbindungsabbruch kommen, kann es sein, dass eine andere Software, z.B. Virenscanner oder Power-Management; auf die COM-Schnittstelle zugreift. Stellen Sie deshalb vor einem erneuten Start sicher, dass diese Software beendet ist.
     
  • Nachdem der Backup-Vorgang beendet ist, kann die erzeugte Datei nun in ein Gerät des gleichen Typs oder bei Bedarf wieder in das ursprüngliche Gerät zurückgespielt werden.
3 Restore
  • Bringen Sie Ihr Panel zunächst in den Transfermodus wie in Punkt 1 beschrieben und stellen Sie die Verbindung zum PC her.
  • Wählen Sie im Menü "Allgemein" das entsprechende Bediengerät sowie die Verbindungsart aus - siehe Bild 02.
  • Legen Sie -sofern dies möglich ist - die Verbindungsparameter fest.
  • Wechseln Sie in ProSave auf die Registerkarte "Restore".
  • Öffnen Sie Ihre ".psb-Datei" und übertragen Sie den Ladevorgang, indem Sie auf "Start Restore" klicken.


    Bild 04
     
  • Nach dem erfolgreichen Transfer der Daten in Ihr Panel, ist dieses nun bereit nach dem Anlauf in Ihre Anlage integriert zu werden.

    Hinweis:
    Das Panel hat exakt die gleichen Verbindungsparameter, wie das Panel, von dem das Backup stammt. Stellen Sie sicher, dass nicht beide Panel im gleichen System sind, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

2. Backup/Restore mit einer Speicherkarte
Bei der Sicherung (Backup) werden Betriebssystem, Anwendungen und Daten vom internen Flash-Speicher des Bediengeräts auf eine Speicherkarte kopiert.

Durch eine Wiederherstellung (Restore) wird der Flash-Speicher des Bediengeräts nach Rückfrage gelöscht. Danach werden die auf der Speicherkarte gesicherten Daten auf den internen Flash-Speicher kopiert.

Voraussetzung

  • Das Bediengerät unterstützt die Backup/Restore-Funktion.

  • Eine Speicherkarte mit ausreichend freiem Speicher ist im Bediengerät vorhanden.

Welche Bediengeräte ein Backup bzw. Restore mit Hilfe einer Speicherkarte unterstützen, entnehmen Sie unter folgender Beitrags-ID: 21907703.

Das Erstellen eines Backup sowie die Wiederherstellung (Restore) ist abhängig vom Bediengerät. In der nachfolgenden Beschreibung werden die Bediengeräte der 177er, der 277er und der 377er Reihe beschrieben. Bei anderen Bediengeräten - insbesondere bei älteren Bediengeräten - entnehmen Sie die Vorgehensweise aus dem Handbuch.
 
Nr. Vorgehensweise
1 Vorbereitung
  • Starten Sie das Bediengerät und öffnen Sie das "Control Panel".
  • Stecken Sie die Speicherkarte in das Bediengerät.
  • Öffnen Sie das Menü "Backup/Restore" im "Control Panel".


Bild 05

Wenn Sie nur eine Wiederherstellung (Restore) durchführen möchten, dann können Sie direkt zu Punkt 3 "Restore" springen.

2 Backup
  • Klicken Sie im "Backup/Restore"-Dialog auf die Schaltfläche "Backup".


Bild 06

Hinweis
Das

2.1

Backup - Bediengeräte mit einer Schnittstelle für Speicherkarten

Bei Bediengeräten mit nur einer Schnittstelle für Speicherkarten wird die Speicherkarte automatisch gesucht.

a) Speicherkarte erkannt
Wenn die Datensicherung (Backup) erfolgreich war, erscheint der Dialog "Backup successful completed.".

  • Bestätigen Sie den Dialog  mit "OK".

Wenn sich auf der Speicherkarte bereits eine alte Sicherung befindet, wird eine Meldung am Bediengerät ausgeben, ob Sie die alte Sicherung löschen wollen.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "Yes", wenn Sie die alte Sicherung löschen und eine neues Backup erstellen wollen.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche "No", wenn die Sicherung nicht gelöscht und die Datensicherung (Backup) abgebrochen werden soll. Bestätigen Sie den Abbruch mit "OK".

Ist der zur Verfügung stehende Speicherplatz zu klein, wird eine Warnung angezeigt.

  • Verwenden Sie eine geeignete Speicherkarte oder löschen Sie alle nicht benötigten Daten im Explorer von Windows CE.

b) Speicherkarte wurde nicht erkannt
Wenn keine oder eine defekte Speicherkarte im Bediengerät vorhanden ist, dann wird folgende Meldung angezeigt:


Bild 07

  • Schließen Sie die Warnung mit "OK".
  • Bestätigen Sie die Meldung "Backup abgebrochen" mit "OK".
  • Wiederholen Sie den Vorgang mit einer geeigneten Speicherkarte.
2.2

Backup - Bediengeräte mit mehreren Schnittstellen für Speicherkarten

Bei Bediengeräten mit mehreren Schnittstellen für Speicherkarten, kann die Speicherkarte am Bediengerät - siehe 8 - explizit ausgewählt werden.

  • Wählen Sie im Listenfeld - siehe Bild 08 - die Speicherkarte aus und betätigen Sie anschließend die Schaltfläche "Start Backup".

Achtung - möglicher Datenverlust!
Bei der erstmaligen Verwendung einer Speicherkarte werden Sie durch das Bediengerät zur Formatierung aufgefordert.

  • Betätigen Sie die Schaltfläche "ESC", um den Formatierungsvorgang abzubrechen.

Wenn keine Speicherkarte steckt oder die Speicherkarte defekt ist, dann wird keine Speicherkarte angezeigt.

  • Stecken Sie dann eine funktionierende Speicherkarte in das Bediengerät.


Bild 08

Wenn die Meldung angezeigt wird, dass eine höhere Speicherkapazität erforderlich ist, dann führen Sie folgende Schritte aus:

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "OK", damit das Sichern abgebrochen wird.
  • Stecken Sie eine Speicherkarte mit einer höheren Speicherkapazität in das Bediengerät.
  • Starten Sie die Erstellung der Sicherung (Backup) erneut.

Wenn auf der Speicherkarte bereits ein älteres Backup vorhanden ist, erhalten Sie eine Meldung, ob dieses Backup überschrieben werden soll.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "Yes", wenn Sie die alte Sicherung löschen und eine neues Backup erstellen wollen.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche "No", wenn die Sicherung nicht gelöscht und die Datensicherung (Backup) abgebrochen werden soll. Bestätigen Sie den Abbruch mit "OK".

Die Datensicherung (Backup) ist beendet, wenn die Meldung "Backup   successfully completed..." erscheint.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "OK".
  • Entfernen Sie die Speicherkarte aus dem Bediengerät.
3 Restore
  • Betätigen Sie im "Backup/Restore"-Dialog - siehe 6 - die Schaltfläche "Restore".


Bild 09

Hinweis
Das Bild 09 zeigt den "Backup/Restore"- Dialog eines Bediengerätes mit Windows CE 3.0.

3.1 Restore - Bediengeräte mit einer Schnittstelle für Speicherkarten
Bei Bediengeräten mit nur einer Schnittstelle für Speicherkarten, kann nur über diese Schnittstelle ein "Restore" ausgeführt werden.

a) Speicherkarte erkannt
Wenn die Speicherkarte erkannt wird, erscheint eine Meldung, ob der Wiederherstellungsvorgang fortgeführt werden soll. Dabei werden alle Daten des Flashs auf dem Bediengerät gelöscht.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "Yes", wenn Sie die Wiederherstellung (Restore) starten möchten.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche "No" und die anschließende Meldung mit "OK", wenn Sie die Wiederherstellung (Restore) abbrechen möchten.

Nachdem der Flash gelöscht ist und die Wiederherstellung des Windows CE-Images beendet ist, muss das Bediengerät neu gebootet werden.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "OK".

    Hinweis
    Entfernen Sie die Speicherkarte während des Neustarts nicht aus dem Bediengerät!

Sobald die Wiederherstellung erfolgreich beendet ist, erscheint eine Meldung, in der Sie aufgefordert werden die Speicherkarte aus dem Bediengerät zu entfernen.

  • Entfernen Sie die Speicherkarte aus dem Bediengerät.
  • Bestätigen Sie das Entfernen der Speicherkarte und den Neustart (Reboot) mit "OK".

b) Speicherkarte nicht erkannt
Wenn keine oder eine defekte Speicherkarte im Bediengerät vorhanden ist, dann wird folgende Meldung angezeigt:


Bild 10

  • Stecken Sie eine geeignete Speicherkarte in das Bediengerät und bestätigen dies mit "OK", wenn Sie die Wiederherstellung (Restore) ausführen möchten.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche "X", wenn Sie den Wiederherstellungs-Vorgang (Restore) abrechen möchten.
3.2 Restore - Bediengeräte mit mehreren Schnittstellen für Speicherkarten
Bei Bediengeräten mit mehreren Schnittstellen für Speicherkarten, kann die Speicherkarte am Bediengerät - siehe 1 - explizit ausgewählt werden.
  • Wählen Sie in diesem Fall die Speicherkarte aus, die das Backup enthält.

Wenn keine Speicherkarte steckt, die Speicherkarte defekt ist oder die Speicherkarte kein Backup enthält, dann wird keine Speicherkarte angezeigt.

  • Stecken Sie dann eine funktionierende Speicherkarte in das Bediengerät, die ein Backup des Bediengerätes enthält.

Es werden nur Speichermedien erkannt, die ein Backup enthalten.

  • Betätigen Sie anschließend die Schaltfläche "Start Restore".

Wenn mehrere externe Speichermedien mit einer Datensicherung an einem Bediengerät gesteckt sind, ist eine Wiederherstellung nicht möglich.

  • Entfernen Sie alle nicht relevanten externen Speichermedien, die eine Datensicherung enthalten und betätigen Sie die Schaltfläche "Refresh".
  • Alternativ können Sie durch Betätigen der Schaltfläche "Cancel" die Wiederherstellung (Restore) abbrechen.


Bild 11

Nachdem die Daten, die wiederhergestellt werden sollen, überprüft worden sind, erscheint die Abfrage, ob Sie mit der Wiederherstellung starten wollen und dabei alle Daten auf dem Flash löschen möchten.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "Yes", wenn Sie die Wiederherstellung (Restore) starten möchten.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche "No" und die anschließende Meldung mit "OK", wenn Sie die Wiederherstellung (Restore) abbrechen möchten.

Die Wiederherstellung ist beendet, wenn die Meldung "Restore successfully finished..." erscheint.

  • Bestätigen Sie die Meldung mit "OK", um das Bediengerät neu zu starten.

Ergänzende Suchbegriffe
OP73, TP070, TP170, TP177, Mobile Panel170, Mobile Panel177, Mobile Panel277, OP77A, OP77B, TP170A, TP170B, TP177A, TP177B, OP170B, OP177, TP270, TP277, OP270, OP277, MP270, MP270B, MP277, MP370, MP377, Linux-basierte Bediengeräte

Wie lassen sich von WinCC flexible RT oder einem Panel exportierte csv-Archivdateien am PC graphisch darstellen?zum Beginn
Bestellnummer:

Einleitung:
Im Runtime-Betrieb von WinCC flexible lassen sich Variablenwerte in Archiven ablegen und können später ausgewertet werden. Diese Variablenarchive sind außerhalb des Panels schwer lesbar und ohne WinCC flexible grafisch nicht auswertbar.

Lösung:
Die Excel-Datei "WCf-ArchivViewer" schafft per VBA-Script eine grafische Oberfläche mit zahlreichen Bedienmöglichkeiten. Im "WCf-ArchivViewer" müssen nur die Dateinamen der Archivdateien eingepflegt werden. Hierbei ist es beim Einlesen der Archivdateien auch möglich nur die gewünschten Daten anzuwählen. Der "WCf-ArchivViewer" bietet zahlreiche Möglichkeiten die Archivdateien auszuwerten, z.B.:

  • grafische Oberfläche als Pivot-Diagramm
  • Auswertung durch Pivot-Tabelle
  • Verdichtung von Zeitwerten (Entfernen von Zeit- Schaltflächen)
  • Verdichtung der Wertanzeige (Mittelwert, Maximalwert, Summer, ...)
  • zeitliche Selektion (Jahr/ Monat/ Tag/ Stunde/ Minute)
  • ändern der Diagrammtypen
  • Auswahl gewünschter Kurven

Anlage 1: WCf_ArchivViewer.xls ( 52 KB )

Beispielprogramm:
Das Beispiel beschreibt, wie sich die angelegten Variablenarchive, ohne deren Aufzeichnung zu unterbrechen, im "WCf-ArchivViewer" auswerten lassen.
Im Beispiel ist ein Variablenarchiv "Temp_1" erstellt worden, in das die Variable "test_tag" archiviert wird.
Das Archiv wird auf einem USB-Stick am Panel abgelegt. Es soll möglich sein, die Auswertung des Archivs  jederzeit mit dem "WCf-ArchivViewer" vorzunehmen, ohne die Aufzeichnung der Werte zu unterbrechen.
Hierzu muss das Panel in ein bestehendes lokales Netzwerk integriert werden. Eine genaue Beschreibung, dazu finden Sie unter dem Beitrag 13336639.

Im Beispielprojekt befindet sich ein Script, welches Sie auf Ihre Konfiguration anpassen müssen. Ergänzen Sie hier Ihre Pfade für die Speicherorte.


Bild 01

Vorgehen zum Auswerten des Archives am PC:

  1. Beim ersten Start der Excel-Tabelle erscheint folgende Abfrage. Klicken Sie auf "Nein".

    Bild 02
  2. Auf dem Bediengerät wird mit der Schaltfläche "Copy to PC" die Archivdatei vom Bediengerät auf den angegebenen Rechner kopiert.
  3. Legen Sie den "WCf-ArchivViewer" mit den Archivdateien in einen Ordner, um die Auswertung zu beginnen.
  4. Öffnen Sie den "WCf-ArchivViewer" und geben Sie z. B. in der zweiten Zeile (unter Dateiname) die Archivdatei "Temp_10.csv" ein. Tragen Sie in der linken Spalte zum Aktivieren des Archivs (unter enable) eine "1" ein.
    Klicken Sie anschließend auf den Button "Archiv-Daten einlesen und Grafik erstellen". Bestätigen Sie den folgenden Dialog mit "Ja".
    Nun können Sie die aufgezeichneten Werte visuell auswerten, ohne eine Komponente von WinCC flexible zu benötigen.


Bild 03

Hinweis:
Eine weitere Möglichkeit ist das Verwenden von Sm@rtService.
Mit Hilfe von Sm@rtService können Sie sich auf das Bediengerät verbinden und die Dateien einzeln auf Ihren lokalen PC laden und anschließend auswerten.

Anlage 2: Archiv_Viewer_Beispielprojekt.zip ( 2028 KB )
 
Komponenten Produkt- und Versionsbezeichnung
HMI Software WinCC flexible 2008 SP1
HMI Panel MP 277 10" Touch
Office-Software MS Excel 2003 (deutsche Version und Ländereinstellungen)

Ablauffähigkeit und Testumgebung:
In den oben stehenden Tabellen sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.

Wie kann von einem Bediengerät eine Projektsicherung vorgenommen werden?zum Beginn
Bestellnummer:

Anleitung:
Nachfolgend wird Ihnen anhand mehrerer Beispiele gezeigt, wie Sie eine Daten-/ Projektsicherung bei den unterschiedlichen Bediengeräten durchführen können.

Zeilen und Grafikgeräte:
Bei den Zeilengeräten TD 17, OP 7, OP 17, C7-633, C7-634 und Graphikgeräten OP 27, TP 27, OP 37, TP 37 können Sie das Servicetool ProSave verwenden.
Mit ProSave ist es möglich, den gesamten Speicherinhalt des Bediengerätes in eine Datei zu speichern (Backup) und diese dann wieder auf das Bediengerät zu laden (Restore).
Für Backup und Restore verwenden Sie bitte ProSave ab V7.3.
Das Servicetool und nähere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 10347815

Hinweis:
Backup-Dateien können nicht nachträglich bearbeiten werden.

Welche Zeilen- und Grafikgeräte ein Backup/Restore mit ProSave unterstützen, entnehmen Sie bitte der Tabelle, die Sie sich unter der folgenden Beitrags ID 21907703 herunterladen können.

Grafikgeräte:

  • Backup:
    Bei Grafikgeräten gibt es noch eine weitere Möglichkeit ein Backup durchzuführen.
    Wenn Sie die Standardseite "Z_Backup" in Ihrem ProTool Projekt mit integriert haben bzw. z.B. an eine Schaltfläche die Funktion "Backup / Restore Modul" projektiert haben, dann können Sie über diese Funktion ein Backup auf eine Speicherkarte durchführen.

Für den Einsatz in den grafikorientierten Bediengeräten sind folgende Speicherkarten freigegeben:

  • 6ES7 952 – 1KL00 – 0AA0 2 MB
  • 6ES7 952 – 1KM00 – 0AA0 4 MB
  • 6ES7 952 – 1KP00 – 0AA0 8 MB
  • 6ES7 952 – 1KS00 – 0AA0 16 MB
     
  • Restore:
    Um eine auf einer Speicherkarte gesicherte Projektierung wieder auf das Bediengerät zu übertragen, gehen Sie folgendermaßen vor.
Nr. Vorgehensweise
1 Stecken Sie die Speicherkarte mit den zu ladenden Daten in das Bediengerät.
2 Starten Sie das Bediengerät.
Beim Hochlauf erkennt dieses die gesteckte Speicherkarte.
3 Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, ob ein Restore durchgeführt werden soll, mit OK.
Das Bediengerät lädt beim Hochlauf die gespeicherten Daten (Firmware/Projekt/Datensätze) in den internen Speicher.
Nach Beendigung des Restore-Vorgangs geht das Bediengerät in den Transfermodus.
4 Ziehen Sie die Speicherkarte wieder aus dem Gerät, damit beim nächsten Start des Bediengeräts nicht erneut ein Restore von der Speicherkarte durchgeführt wird.
5 Starten Sie das Laden des Projekts durch Abbrechen des Transfermodus mit OK.

Windows-CE Bediengeräte:
Bei Windows-CE Bediengeräten können Sie das Servicetool ProSave verwenden.
Das Servicetool und nähere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 10347815

Eine weitere Möglichkeit ein Backup/Restore durchzuführen ist die über die Systemsteuerung des Bediengerätes*).
Sie benötigen dazu eine Speicherkarte mit ausreichender Speichergröße. Öffnen Sie dazu am Bediengerät das "Control Panel" bzw. den "Loader".
Im "Control Panel" befindet sich der Menüpunkt "Backup/Restore". Über diesen Menüpunkt können Sie die Backup/Restore Funktion ausführen.

*) Hinweis:
Welche Geräte ein Backup/Restore unterstützen sowie eine detaillierte Anleitung zum erstellen eines Backups/Restore von einem Bediengerät finden Sie im jeweiligen Gerätehandbuch.

Weiterführende Informationen:
 
Wie kann ein Backup oder Restore mit einem text- oder grafikbasierten Panel durchgeführt werden? Beitrags-ID: 26588748
Welche Transfermöglichkeiten stehen bei den verschiedenen Bediengeräten zur Verfügung? Beitrags-ID: 19109408
Welche HMI Bediengeräte unterstützen einen Rücktransfer der Projektierung? Beitrags-ID: 21907703
Fehlermeldung beim Rücktransfer: "Die pdz-Datei konnte nicht gefunden werden" Beitrags-ID: 13393218

Export einer Passwortliste ohne Pfadangabezum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Wo wird beim Export einer Passwortliste die erzeugte Datei abgelegt?

ANTWORT:
Bei der Projektierung der Funktion "Passworte_exportieren_importieren" müssen Sie den Dateinamen für die zu exportierende/importierende Passwortliste angeben. Über diesen Parameter können Sie auch durch Angabe des Pfades den Ablageort der Datei festlegen.
Durch die Pfadangabe "\storage card\Dateiname" wird die Passwortliste beispielsweise auf der steckbaren Flash-Karte des OPs gespeichert. Wird beim Export einer Passwortliste keinen Pfad angegeben, erfolgt die Speicherung auf dem internen Flash.

Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe von ProTool/Pro.

 Beitrags-ID:26128938   Datum:2012-04-25 
Dieser Artikel...hat mir geholfenhat mir nicht geholfen                                 






























verwandte Beiträge
SIMATIC HMI Bediengerät OP 73, O ...
SIMATIC HMI Bediengerät TP 177A, ...
SIMATIC HMI Bediengerät MP 277 ( ...
SIMATIC HMI Mobile Panel 170
SIMATIC HMI Bediengerät MP 177 ( ...
mySupport
My Documentation Manager 
Newsletter 
CAx-Download-Manager 
Support Request
Zu diesem Beitrag
Drucken
PDF erstellen 
Beitrag versenden
QuickLinks
Kompatibilitäts-Tool 
Hilfe
Online Hilfe
Guided Tour