Konfigurationshinweis
Ein direkter Datenaustausch zwischen einer FM 357-2 und einem Panel bzw. der Runtime (ProTool, WinCC flexible) ist möglich. Es ist jedoch vom jeweiligen Bediengerät abhängig, welche Mechanismen für den direkten Datenaustausch zur Verfügung stehen.
"Spiegeln" der FM-Daten in der S7-CPU (für alle Bediengeräte) Die Variablen (auch R-Parameter) der FM können in den Speicher der S7-CPU übertragen und anschließend vom Bediengerät ausgelesen werden. Das Übertragen der Variablen in einen DB der CPU erfolgt mit dem Tool NC-VAR-Selector. Dieses ist ein Bestandteil des FM 357 Projektierpakets.
Direkter Datenaustausch zwischen der FM 357-2 und dem Bediengerät Das zu verwendende B&B-Erstellsystem (ProTool bzw. WinCC flexible) hängt vom benutzten Bediengerät ab.
Bediengerät
Datenaustausch zwischen FM und Bediengerät
Zeilengeräte
OP7 / OP17
(nur mit ProTool)
(die Kommunikation über PROFIBUS kann nur mit einem OP7 / OP17 DP realisiert werden)
spezielle Funktionen wie Anzeige der Teilprogramme und Anwahl von NC-Programmen
direkter Zugriff und symbolische Projektierung aller Datentypen der FM
verwendetes Protokoll 1): SIMATIC S7 - NC
Grafikgeräte
OP/TP 27,
OP/ TP37
(nur mit ProTool)
keine besonderen Funktionen verfügbar
Zugriff auf die FM nur über Datenbausteine, Berechnung der Adressen mit NC-Var_Selector
verwendetes Protokoll 1): SIMATIC S7-300 / 400
Windows-CE - basierte Bediengeräte
177er Serie 2),
277er Serie 2),
377er Serie 2)
170er Serie,
270er Serie,
370er Serie
(ein Datenaustausch mit den A-Ausführungen obiger Geräte ist nicht möglich)
mit ProTool:
keine besonderen Funktionen verfügbar
direkter Zugriff und symbolische Projektierung aller Datentypen der FM
verwendetes Protokoll 1): SIMATIC S7 - NC
mit WinCC flexible:
spezielle Funktionen wie Anzeige der Teilprogramme und Anwahl von NC-Programmen
direkter Zugriff und symbolische Projektierung aller Datentypen der FM
ProTool/Pro RT,
WinCC flexible RT
WinCC Advanced Runtime
Comfort Panels
Basic Panels
Panels
Mobile Panels
Multi Panels
keine besonderen Funktionen verfügbar
Zugriff auf die FM nur über Datenbausteine, Berechnung der Adressen mit NC-Var_Selector
verwendetes Protokoll 1): SIMATIC S7-300 / 400
1) Das Protokoll wird eingestellt ...
in ProTool unter "Steuerungen→Protokoll",
in WinCC flexible unter "Kommunikation→Verbindungen→Kommunikationstreiber".
in WinCC Advanced unter "Verbindung→Kommunikationstreiber". 2) Sie können diese Bediengeräte nur mit WinCC flexible projektieren.
Ergänzende Suchbegriffe
TP 177, OP 177, Mobile Panel 177, OP 277, TP 277, Mobile Panel 277, MP 177, MP 277, MP 377, TP170, OP170, MOBILE Panel 170, OP270, TP270, MP270, MP370, ProTool Lite, SIMATIC HMI, Kommunikation, Kopplung, Anbindung
Welche Einstellungen sind beim Anschluss eines Druckers an einem Windows-basierten Panel zu beachten?
Konfiguration:
Die gesamte Konfiguration des Druckers - außer bei einer Ethernet-Verbindung - wird im Control Panel des SIMATIC HMI Bediengerätes vorgenommen.
Nach einem Doppelklick auf das Icon "Printer" öffnet sich der Konfigurationsdialog für den Drucker.
Bild 01
Printer Language
Druckerauswahl
Port
Schnittstelle
Network
Netzwerkadresse des Druckers
Paper Size
Papierformat
Orientation
Ausrichtung des Drucks
Draft Mode / Color / CMY
Druckqualität
Tabelle 01: Erklärung
Serielle Schnittstelle RS232
Einzustellen sind die Druckersprache, die Druckerschnittstelle, Papiergröße, Hoch- oder Querformat, Farb- oder Schwarzweißdruck und die Qualität des Ausdrucks.
Verwenden Sie die IF2- oder IF1A-Schnittstelle für den Anschluss des Druckers über die serielle Schnittstelle. Die PIN-Belegung finden Sie ebenfalls in der Druckerliste.
Bild 02
Hinweise:
Damit die serielle Schnittstelle am Bediengerät (IF 2) für die Kommunikation mit dem Drucker verwendet werden kann, entfernen Sie unter Transfer "Serial" den Haken bei "Remote Control".
Welche Druckereinstellungen bei den freigegebenen Druckern vorzunehmen sind, entnehmen Sie der Druckerliste am Ende des Beitrags.
USB Schnittstelle
Einzustellen sind die Druckersprache, die Druckerschnittstelle, Papiergröße, Hoch- oder Querformat, Farb- oder Schwarzweißdruck und die Qualität des Ausdrucks.
Verwenden Sie die USB1-Schnittstelle für den Anschluss des Druckers über die USB-Schnittstelle
Bild 03
Hinweis: Welche Druckereinstellungen bei den freigegebenen Druckern vorzunehmen sind, entnehmen Sie der Druckerliste am Ende des Beitrags.
Ethernet Schnittstelle - Netzwerkdrucker
Die Einstellungen die nötig sind damit ein SIMATIC HMI Bediengerät auf einen Netzwerkdrucker drucken kann finden Sie unter der Beitrags-ID: 18720136.
Bild 04
Ethernet Schnittstelle - Druckserver (ab WinCC Flexible 2008 SP1)
Einzustellen ist die Druckersprache, die Druckerschnittstelle, Papiergröße, Hoch- oder Querformat, Farb- oder Schwarzweißdruck und die Qualität des Ausdrucks.
Beim Drucken auf einen Druckserver über Ethernet muss der Port "PrintServer" ausgewählt werden.
Geben Sie unter dem Eingabefeld "IP:Port:" die IP-Adresse und den Port für die Kommunikation mit dem Druckserver ein.
Verwenden Sie ":"als Trennzeichen zwischen IP-Adresse und Port z.B.: "192.168.56.23:9100"
Der Druckserver nutzt den Modus "RAW".
Bild 05
Hinweis: Welche Druckereinstellungen bei den freigegebenen Druckern vorzunehmen sind, finden Sie in der Druckerliste am Ende des Beitrags.
Das Bediengerät muss in diesem Fall für den Netzwerkbetrieb konfiguriert werden. Die notwendigen Schritte entnehmen Sie dem jeweiligen Gerätehandbuch.
Unter der Beitrags-ID: 13336639 finden Sie ebenfalls eine Anleitung wie ein Bediengerät in ein Netzwerk integriert wird.
Das Drucken über einen Druckserver ist für folgende SIMATIC HMI Bediengeräte möglich:
xP 177, Mobile Panel 177
xP 277, Mobile Panel 277, Mobile Panel 277 IWLAN, Mobile Panel 277F IWLAN
Mobile Panel 277 IWLAN V2, Mobile Panel 277F IWLAN V2, Mobile Panel 277F IWLAN (RFID Tag)
MP377
Druckerliste: Im Folgendem Beitrag finden Sie die offizielle Druckerliste, in der alle Drucker enthalten sind, die in Verbindung mit SIMATIC HMI Bediengerätenfreigegeben sind. Zusätzlich sind auch alle verwendbaren Kabel inkl. PIN-Belegung dokumentiert.
"Freigegebene Drucker für SIMATIC Panels und Multi Panels" siehe Beitrags-ID 11376409.
Welche Einstellungen sind vorzunehmen, damit ich mit einem Windows-basierten Panel (außer der 170er Serie) auf einem Netzwerkdrucker drucken kann?
Crossover-Netzwerkkabel oder Hub und Standardnetzwerkkabel
PC mit Ethernetschnittstelle
Drucker mit Treiberdiskette bzw. - CD und Anschlusskabel
ProTool V6.0 SP2 oder WinCC flexible
Achtung Die direkte Meldeprotokollierung über einen Netzwerkdrucker ist bei Windows-basierten Panels nicht möglich. Alle anderen Druckfunktionen (Hardcopy, Schichtprotokoll) sind uneingeschränkt über das Netzwerk möglich!
Verbinden Sie den Drucker über ein Standardverbindungskabel (USB, seriell, parallel) mit dem PC.
Durch die automatische Hardware-Erkennung des Betriebssystems wird der Drucker als neue Hardware am PC erkannt.
Wenn der Treiber des Druckers mit dem Windows-Betriebssystem mitgeliefert wird, erfolgt die Installation des Druckers automatisch.
Andernfalls wird der Hardwareupdate-Assistent für die Installation des Druckertreibers gestartet.
Legen Sie die Treiberdiskette bzw. - CD in das entsprechende Laufwerk am PC ein.
Verweisen Sie bei der Installation des Druckers mit dem Hardwareupdate-Assistenten auf die bereitgestellten Treiberinformationen.
Nachdem der Drucker erfolgreich installiert wurde, muss dieser für den Zugriff über das Netzwerk freigegeben werden.
Öffnen Sie dazu den Druckerdialog über Start > Einstellungen > Drucker.
Markieren Sie den Drucker und öffnen Sie über "rechte Maustaste > Eigenschaften" den Eigenschaftsdialog des Druckers.
Wechseln Sie in das Register Freigabe und wählen Sie die Option Drucker freigeben.
Der Freigabename des Druckers muss in den Drucker-Einstellungen am Windows-basierten Panel angegeben werden.
Bild 1: Drucker freigeben
Schließen Sie den Eigenschaftsdialog mit Übernehmen und OK.
Drucken Sie anschließend eine Testseite auf dem Drucker, damit sichergestellt werden kann, dass der Drucker funktionstüchtig ist.
Einrichten der Netzwerkverbindung am Windows-basierten Panel
Eine Anleitung zum Einrichten einer Netzwerkverbindung am Windows-basierten Panel finden Sie unter Beitrags-ID: 13336639 - "Aufbau einer Ethernetverbindung zwischen einem WinCE-Panel (außer der 170er Reihe) und einem PC".
Installieren des Druckers am Windows-basierten Panel
Die gesamte Konfiguration des Druckers wird im "Control Panel" am Windows-basierten Panel vorgenommen.
Öffnen Sie den "Printer"-Dialog.
Stellen Sie die Druckersprache Ihres Druckers unter "Printer Language" ein. In diesem Beispiel wurde ein "Brother HL1250 Laser Printer" verwendet, und daher die Druckersprache "PCL Laser" eingestellt.
Der "Port" spezifiziert die Schnittstelle, über die der Drucker an das Windows-basierte Panel angeschlossen ist. Wählen Sie "Network:", da die Verbindung zum Drucker über Ethernet hergestellt wird.
Unter "Network" geben Sie den Netzwerkpfad des Druckers an. Der Netzwerkpfad setzt sich aus dem Computernamen des PC und dem Freigabenamen des Druckers zusammen. Bei Computername "hmi" und Freigabename "BrotherH" (siehe Bild 1) lautet der Pfad : \\hmi\BrotherH.
Optional ist die Nutzung eines Druckservers möglich. Weitere Informationen zu den nötigen Voraussetzungen finden Sie im Systemhandbuch von WinCC flexible 2008 SP1 unter dem Kapitel 6.1. Das Systemhandbuch können Sie unter der Beitrags-ID: 34780187 laden. Sie finden den Download über dem Kapitel 3. Produktinformationen.
Hinweis Der Drucker kann nur über den Computernamen und nicht über die IP-Adresse des PCs angesprochen werden.
Weitere Einstellungen sind die Papiergröße, Hoch- oder Querformat, Farb- oder Schwarzweißdruck und die Qualität des Ausdrucks.
Schließen Sie den "Printer"-Dialog mit OK.
Drucken mit dem Windows-basierten Panel über Netzwerk
Erstellen Sie abschließend ein Projekt für das Windows-basierte Panel, indem eine Druckfunktion wie z.B. "Bildschirm_drucken" implementiert ist.
Übertragen Sie das Projekt auf das Panel.
Stoßen Sie die Druckfunktion am Panel an.
Ein erfolgreich abgeschlossener Druckauftrag wird über eine Systemmeldung am Panel angezeigt.
Hinweise
Freigegebene und getestete Drucker für SIMATIC Panels und Multi Panels finden Sie unter Beitrags-ID: 11376409. Info zum Link:
Die freigegeben Drucker für ProTool V6.0 SP1a finden Sie in der Excel-Tabelle unter der Lasche "Druckerliste Stand 01.01.2003".
In der Excel-Tabelle unter der Lasche "Druckerliste Stand 12.08.2004" finden Sie alle freigegebenen Drucker ab ProTool V6.0 SP2.
Ein Beispiel zur Überprüfung der Netzwerkverbindung zwischen einem WinCE-Panel und dem PC finden Sie unter Beitrags-ID: 13337379.
Suchbegriffe ProTool, Druckserver, TCP/IP
Welche Geräte können direkt mit einem Panel verbunden werden?
Beschreibung: Einige (Automatisierungs-)Geräte können direkt an ein Panel angeschlossen werden und benötigen keine CPU als Netzübergang (Kommunikations-Gateway).
In den nachfolgenden Tabellen finden Sie eine Übersicht und Links zu bestehenden Beiträgen mit Anleitungen, wie Sie ein bestimmtes Gerät mit einem (WinCC flexible projektierten) Panel verbinden können.
Wie können Daten über USB von einem WinCC flexible Projektierungsrechner zu einem Windows-basierten Bediengerät transferiert werden und welche USB-Kabel können dafür verwendet werden?
Beschreibung
In dem zum Download beiliegendem Dokument finden Sie folgende Informationen zum Thema
USB Transfer.
Getestete USB-Kabel
Freigegebene Bediengeräte
Installation des USB Treibers
Durchführen eines Transfer auf ein Bediengerät über USB
Mögliche Fehlermeldungen und dessen Behebung
Hinweis
Beachten Sie, dass die Hersteller/Lieferanten im Laufe der Zeit Ihre Produkt- bzw. Bestellbezeichnung abändern, Nachfolgeprodukte anbieten oder Produkte aus Ihrem Sortiment nehmen. Nachfolgeprodukte müssen nicht zwangsläufig für den Transfer geeignet sein!
Konfigurationshinweis An die USB-Schnittstelle Windows-basierter Panels können Sie die nachfolgend aufgeführten Geräte anschließen. Welche Panels eine USB-Schnittstelle haben, entnehmen Sie bitte der Beitrags-ID: 21847868.
Geräte
Bemerkungen
Standard
USB-Maus
-
Standard
USB-Tastatur
Hinweis Das Betriebssystem Windows CE der Bediengeräte unterstützt keine deutschen Umlaute.
USB-Tastatur mit Trackball oder Touch Pad
Stellvertretend wurden folgende Bediengeräte jeweils mit beiden Tastaturen getestet.
MP277
TP177B
ThinClient
Hinweis Das Betriebssystem Windows CE der Bediengeräte unterstützt keine deutschen Umlaute.
Beachten Sie, dass nur Handlesegeräte eingesetzt werden können, die intern eine Umsetzung des Strichcodes in einen ASCII-Tastatur-Code durchführen.
Bild 01
Industrial
USB-Hub 4
Der Industrial USB-Hub 4 dient im Wesentlichen als USB-Hub für den Anschluss von Peripheriegeräten an Panels, Multi Panels und Panel PCs mit integrierter USB-Schnittstelle. Mit dem USB-Hub ist der gleichzeitige Anschluss von bis zu vier Peripheriegeräten wie z. B. USB-Stick, Maus, Tastatur, Drucker oder Handlesegeräte an einem Panel möglich.
Bild 02
Anmerkung
Weitere Informationen zum Industrial USB-Hub entnehmen Sie dem Katalog ST80 oder der Beitrags-ID: 23577105.
Wichtig
Die o. a. Empfehlungen - außer der Industrial USB-Hub 4 - entsprechen keiner offiziellen Gerätefreigabe. Sie stellen lediglich eine auf den bisherigen Erfahrungen beruhende Empfehlung dar. Das heißt, die Nutzung dieser Geräte liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.
Je nach Bediengerätetyp ist die Strombelastbarkeit des USB-Ports unterschiedlich. Die genauen Daten können dem jeweiligen Gerätehandbuch entnommen werden. Daher kann es ggf. erforderlich werden eine zusätzliche Stromversorgung für das angeschlossene Gerät z.B. über den Industrial USB-Hub 4 zur Verfügung zu stellen.
Beschreibung In diesem FAQ finden Sie Bediengeräte mit deren dazugehörigen Schnittstellen. Zusätzlich ist aufgeführt, welche externen Speichermedien Sie verwenden können.
Bei den von Siemens getesteten und freigegebenen Speicherkarten und USB-Sticks wird die Funktion garantiert.
Siemens Speicherkarten und USB-Sticks finden Sie im ST80 Katalog unter dem Kapitel "HMI Zubehör".
MMCs können auch bei den Bediengeräten mit SD-Slot verwendet werden.
Die Speichergröße der Speicherkarten bzw. USB-Sticks kann sich durch neue Produkteinführungen der Chip-Hersteller verändern.
MMCs für S7-300/400 Steuerungen können in Verbindung mit Bediengeräten nicht verwendet werden.
Keine Unterscheidung zwischen den USB-Anschlüssen. Es kann nicht garantiert werden, dass einem Stick "Storage Card USB" bzw. "Storage Card USB2" fest zugewiesen wird.
Zuordnungstabelle Bediengeräte und die dazugehörigen Schnittstellen Die Zuordnungstabelle Bediengeräte und die dazugehörigen Schnittstellen finden Sie in den beigefügten PDF-Dateien.Zusätzlich geht aus der Zuordnungstabelle hervor, welche Bediengeräte USB-Sticks unterstützen und in welcher Kapazität Speichermedien unterstützt werden.