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S7-300 CPU 31x -- Hardware aufbauen und parametrieren -- Baugruppen initialisieren und parametrieren (GSD, Updates) 
Wie können in STEP 7 (TIA Portal) V11 anwenderdefinierte Webseiten und Standardwebseiten für S7-CPUs automatisch aktualisiert werden? 
Warum dürfen Sie eine Memory Card bei der S7-300/S7-400/S7-1200 CPU nie im laufenden Betrieb (RUN) entfernen? 
Wie wird das Code-Lesegerät SIMATIC MV440 / MV420 mit STEP 7 (TIA Portal)V11 als PROFINET IO-Device am PROFINET IO-System einer SIMATIC S7-300 konfiguriert? 
Wie kann das SIMATIC Field PG am Bussystem angeschlossen werden, um die dezentralen Peripheriegeräte über TCI zu parametrieren und diagnostizieren? 
Wie wird das Code-Lesesystem SIMATIC MV440 als PROFINET IO-Device am PROFINET IO-System einer SIMATIC S7-300 konfiguriert? 
Wie können Sie Uhrzeit und Datum aus einem GPS-Signal bestimmen? 
Wie können Sie die S7-300/400 vor unbefugten Zugriffen aus dem LAN (local area network) schützen? 
Welche Möglichkeiten der Passwortvergabe gibt es? 
Master / Slave (SIMOVERT) Kommunikation am DP-Profibus 
Was kann ich tun, wenn neue Baugruppen, z.B. CPUs, im STEP 7 Baugruppenkatalog fehlen? 
Woher kann ich die GSD-Dateien für meine S7-300 CPUs beziehen? 
Wie projektieren Sie eine Uhrzeitsynchronisation? 
Wie ist das Anlaufverhalten einer S7-300/400 CPU, wenn ich ein "leeres" DP-Mastersystem mit gesperrtem "Anlauf bei Sollausbau ungleich Istausbau" projektiert habe, aber kein Slave eingebunden ist? 
Welche Randbedingungen muss ich bei der Adressvergabe von Peripheriebaugruppen (zentral oder dezentral) an eine S7-CPU beachten? 
Anbinden einer S7-300 an einen DP/PA-Link 

Wie können in STEP 7 (TIA Portal) V11 anwenderdefinierte Webseiten und Standardwebseiten für S7-CPUs automatisch aktualisiert werden?zum Beginn
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Beschreibung
Für S7-CPUs können Sie Webseiten selbst erstellen, die sogenannten "anwenderdefinierten Webseiten". Oder Sie nutzen die bereits in der CPU hinterlegten Standard-CPU-Webseiten. Zum Aktualisieren der anwenderdefinierten Webseiten bestehen 3 Möglichkeiten:

  1. Manuelle Aktualisierung mittels "F5"
  2. Aktualisierung mittels HTML-Code
  3. Aktualisierung mittels JavaScript
  Manuelle Aktualisierung Automatische Aktualisierung mittels HTML Automatische Aktualisierung mittels JavaScript
 Funktion Mittels der Taste F5 wird die Seite neu geladen. Im Header der HTML-Datei wird eine Aktualisierungszeit definiert. Mit JavaScript werden einzelne Variablen aktualisiert.
 Vorteile Keine Umsetzung nötig. Regelmäßige Aktualisierung. Regelmäßige Aktualisierung, wenig Daten nötig.
 Nachteile Keine automatische Aktualisierung. Ganze Webseite wird neu geladen (Daten, evtl. Flackern). Programmieraufwand für den Algorithmus.

Automatische Aktualisierung von anwenderdefinierten Webseiten mittels HTML
Die automatische Aktualisierung erfolgt bei den anwenderdefinierten Webseiten durch einen Eintrag in Ihrer erstellten HTML-Webseite.
Dazu fügen Sie im Header der HTML-Datei den folgenden Code ein:

    <meta http-equiv="refresh" content="30"/>

Der Parameter "content" enthält die Zeit (in Sekunden), nach der die Seite aktualisiert werden soll. Gemäß dem oben beschriebenen Beispiel wird die Webseite alle 30 Sekunden aktualisiert.  

Automatische Aktualisierung von anwenderdefinierten Webseiten mittels JavaScript
Die Möglichkeit der Aktualisierung mittels JavaScript wird in diesem FAQ mittels einer Beispielwebseite dargestellt, die eine einfache Eingabemöglichkeit besitzt und deren JavaScript-Programmcode nicht weiter geändert werden muss.

Die Idee hinter der Aktualisierung mittels JavaScript besteht darin, dass in der anwenderdefinierten Webseite eine kleine Webseite eingebunden wird. Dies geschieht mittels eines sogenannten "Inline-Frames" (iFrame). Um neue Werte von der Steuerung abzuholen, wird dabei nicht die komplette Webseite neu geladen, sondern nur die kleine Webseite im Inline-Frame. Dies bringt den Vorteil, dass nur wenige Daten von der Steuerung abgerufen werden müssen. Wenn auf der Hauptseite beispielsweise Bilder genutzt werden, müssen diese nicht bei jeder Aktualisierung von der Steuerung angefordert werden, was bei den beiden anderen vorgestellten Mechanismen der Fall ist. Die Aktualisierung mittels JavaScript verursacht daher eine geringe Datenübertragung, was sich sowohl auf die Netzwerklast als auch die Zykluszeit der Steuerung positiv auswirken kann.

Das Prinzip der Aktualisierung ist in folgendem Bild dargestellt:


Bild 01

Eine Beispielwebseite steht im Folgenden zum Download zur Verfügung:
In dem Archiv befinden sich zwei Dateien:

  1. Main_Webpage.html (Hauptseite)
  2. Update_Page.html (Inline-Frame Webseite zur Aktualisierung)

Die Datei "Update_Page.html" enthält zwei Tabellen, wobei die erste Tabelle zur Einstellung der Aktualisierungszeit genutzt wird. In der zweiten Zeile wird dazu die Zeit in Millisekunden eingegeben. Die zweite Tabelle (erste Zeile wird nicht berücksichtigt) beinhaltet in der linken Spalte die einzelnen AWP-Kommandos der Variablen, die aktualisiert werden sollen. In der rechten Spalte sind die jeweils zugehörigen Identifikationsnamen (IDs), mit welchen bestimmt wird, an welcher Stelle der Hauptseite diese Variable aktualisiert werden soll. Die IDs müssen dazu eindeutig sein.
Bei einem Blick in den Quelltext der Hauptseite finden Sie die in der Beispielseite vordefinierten IDs (VarId1,VarId2,VarId3) anhand von drei Beispielen. VarId1 wird dabei mit einem DIV-Element, VarId2 wird mit einem SPAN-Element und VarId3 mit einem TD-Element innerhalb einer Tabelle genutzt. Um ein Element für die Aktualisierung zu verwenden, muss das Attribut "ID" eingefügt und mit dem jeweiligen ID-Namen vorbelegt werden. Dies kann für alle HTML-Elemente genutzt werden, die die Methode ".innerHTML" unterstützen.

  1. Öffnen Sie die unten beigefügte Datei "STEP_7_Update_Main_Webpage.zip" und entpacken Sie die Dateien in einem Verzeichnis auf Ihrer Festplatte.
  2. Öffnen Sie die Datei "Update_Page.html" z.B. mit Microsoft Frontpage und tragen Sie in der ersten Tabelle und in der zweiten Zeile die Aktualisierungszeit in Millisekunden (z.B. 20000 ) ein.
  3. Fügen Sie in der zweiten Tabelle ab der zweiten Zeile die AWP-Kommandos ( z.B. :="VarName1": ) für die zu lesenden Variablen in die linke Spalte ein. Werden mehr oder weniger als 3 Variablen (wie auf der Beispielseite) verwendet, können Zeilen gelöscht bzw. neu hinzugefügt werden.
  4. Tragen Sie in die rechte Spalte der zweiten Tabelle zu den von Ihnen eingefügten AWP-Kommandos die IDs ( z.B. VarId1 ) ein, die Sie nutzen wollen. Diese müssen eindeutig sein, d.h. die verwendeten IDs dürfen in der Hauptwebseite nur einmal vorkommen. Der in der Webseite "Update_Page.html" integrierte JavaScript-Programmcode ermittelt zur Laufzeit automatisch die aktuelle Größe der Tabelle. Dabei wird in der Hauptwebseite das HTML-Element mit der ID ermittelt, das in der rechten Tabellenspalte eingetragen ist.
  5. Fügen Sie in ihrer Hauptseite die soeben definierten IDs ein. Ein Beispiel finden Sie in der Datei "Main_Webpage.html". Diese können mit den meisten HTML-Elementen genutzt werden. Typische HTML-Elemente sind "DIV", "SPAN" oder in einer Tabelle "TD". Fügen Sie ein Attribut "ID" ein und weisen Sie diesem die jeweilige Namen der ID zu. Vom JavaScript-Programmcode wird der komplette Inhalt dieses HTML-Elements mit dem Inhalt der linken Tabellenspalte der Datei "Update_Page.html" (inklusive eventuell verwendeter HTML-Elemente) ersetzt. Zum Schluss wird eine Wartezeit anhand der in der ersten Tabelle definierten Zeit gesetzt und die Aktualisierung anschließend erneut ausgeführt.
  6. Um die Datei "Update_Page.html" in Ihrer Seite einzubinden, ist der folgende HTML-Code nötig:
    <iframe src="Update_Page.html" style="display:none;" />
  7. Generieren Sie die WebDBs mit dem TIA Portal oder in STEP 7 V5.5 mit dem Tool Web2PLC und laden Sie Ihre Projektierungsdaten in die CPU.

Hinweis
Das Schreiben von Variablen wird weiterhin über die Hauptwebseite programmiert.

Falls die Variablenaktualisierung nicht funktionieren sollte, achten Sie in ihrem Webbrowser auf eventuelle Fehlermeldungen. Im Internet Explorer wird bei einem JavaScript-Fehler beispielsweise ein gelbes Ausrufezeichen am linken unteren Rand angezeigt. Bei einem Klick darauf können weitere Details zur Fehlermeldung ermittelt werden.

Beispiel
Die Fehlermeldung "parent.document.getElementById(...) ist Null oder kein Objekt" sagt aus, dass in der Hauptwebseite kein Element mit einer gewissen ID gefunden wurde. Prüfen Sie in diesem Fall die in der Update-Seite und Hauptwebseite verwendeten IDs.

STEP_7_Update_Main_Webpage.zip ( 1 KB )

Weitere Informationen zum Thema Webserver-Applikationen finden Sie unter

  • Beitrags-ID: 58862931 für die S7-1200
  • Beitrags-ID: 44212999 für die S7-300/400

Automatische Aktualisierung von Standard-CPU-Webseiten
Die automatische Aktualisierung für die Standard-CPU-Webseiten können Sie in den CPU-Eigenschaften aktivieren. Folgen Sie den Anweisungen gemäß nachstehender Tabelle:
 
Nr.

Vorgehensweise

1 Klicken Sie in der Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den PLC-Ordner und öffnen Sie aus dem Kontextmenü die Eigenschaften.
2 Klicken Sie im Dialog "Eigenschaften" und unter "Allgemein" auf "Webserver". Im rechten Fenster erscheinen daraufhin die Eigenschaften für den Webserver.
3 Aktivieren Sie unter "Automatische Aktualisierung" die Option "Aktivieren" (das Häkchen muss gesetzt sein). Die Defaulteinstellung für das Aktualisierungsintervall beträgt 10s. Diese können Sie nun nach Ihren Anforderungen anpassen.


Bild 02

Hinweis
Sie können die automatische Aktualisierung nur aktivieren, wenn Sie vorher den Webserver aktiviert haben. Das Aktualisierungsintervall bei der S7-1200 ist nicht änderbar.

4 Beenden Sie den Dialog mit OK.
5 Übersetzen und speichern Sie Ihr Projekt
6 Laden Sie Ihre Projektierungsdaten in die CPU.

Erstellumgebung
Bilder in diesem FAQ sind mit STEP 7 V11+SP2 erstellt worden.

Ergänzende Suchbegriffe
Auffrischen, Bildwiederholung

Warum dürfen Sie eine Memory Card bei der S7-300/S7-400/S7-1200 CPU nie im laufenden Betrieb (RUN) entfernen?zum Beginn
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Anleitung
Wenn Sie während eines laufenden Schreibvorganges die Memory Card aus der CPU entfernen, kann der Inhalt der Memory Card ungültig werden. Die Remanenz der Speicherbereiche kann daraufhin verloren gehen. Unter Umständen müssen Sie die Memory Card am PG löschen und das Programm neu laden. Beachten Sie vor dem Entfernen der Memory Card die folgenden Hinweise:

  • Entfernen Sie die SIMATIC Memory Card immer im Betriebszustand STOP.
  • Schalten Sie die Netzspannung aus.
  • Wenn keine schreibenden Zugriffe über das PG erfolgen, können Sie die Memory Card auch bei eingeschalteter Spannung und im Betriebszustand STOP entfernen. Trennen Sie in diesem Fall sicherheitshalber vorher alle Kommunikationsverbindungen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe des TIA Portals, unter

  • "Auf Memory Cards zugreifen"
  • "Benutzerdefinierten Kartenleser hinzufügen"
  • "Wissenswertes zu Memory Cards (S7-1200)"
  • "Wissenswertes zu Memory Cards für S7-300 (S7-300/400)"

Ergänzende Suchbegriffe
Speicherkarten

Wie wird das Code-Lesegerät SIMATIC MV440 / MV420 mit STEP 7 (TIA Portal)V11 als PROFINET IO-Device am PROFINET IO-System einer SIMATIC S7-300 konfiguriert?zum Beginn
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Beschreibung
Die Dokumentation dieses Beitrags beschreibt wie Sie ein Code-Lesegerät SIMATIC MV440 über PROFINET IO an eine SIMATIC S7-300 anbinden.
In diesem Beispiel wird eine CPU315-2PN/DP als PROFINET IO-Controller eingesetzt.

Die folgende Abbildung zeigt den Geräteaufbau.


Bild 01

Dokumentation

DP_PROFINET_IO_with_MV440_or_MV420_de.pdf ( 3596 KB )

Programmbeispiele
Mit der Datei "MV4x0_PROFINET_sample_project_V1_0.zip" steht Ihnen Ihnen das folgende Programmbeispiel mit allen notwendigen Komponenten als Download zur Verfügung:

  • Projekt "MV4x0_PROFINET_sample_project_V1.0.ap11", dass mit STEP 7 (TIA Portal) V11 erstellt wurde und die Konfiguration einer CPU315-2PN/DP als PROFINET IO-Controller und eines Code-Lesegeräts SIMATIC MV440 als PROFINET IO-Device enthält.
  • Baustein "FB79_Application[FC1]", der im Anwenderprogramm der CPU aufgerufen wird.

MV4x0_PROFINET_sample_project_V1_0.zip ( 2031 KB )

Konfigurationsdateien
Mit der Datei "ConfigurationFiles.zip" stehen Ihnen die Konfigurationsdateien für folgende Code-Lesegeräte als Download zur Verfügung:
 
Code-Lesegerät Konfigurationsdatei
MV440 SR MV440SR_PROFINET.xml
MV440 HR MV440HR_PROFINET.xml
MV440 UR MV440UR_PROFINET.xml
MV420 SR-B MV420SRB_PROFINET.xml
MV420 SR-P MV420SRP_PROFINET.xml

ConfigurationFiles.zip ( 1948 KB )

Erstellumgebung
Die Bilder und Downloads in diesem FAQ sind mit dem Produkt STEP 7 (TIA Portal) V11erstellt worden.

Hinweis zur Security
Vorsicht
Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.

Wie kann das SIMATIC Field PG am Bussystem angeschlossen werden, um die dezentralen Peripheriegeräte über TCI zu parametrieren und diagnostizieren?zum Beginn
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Konfigurationshinweis
Ab STEP 7 V5.4 SP2 werden STEP 7-externe Tools (Device Tools) für die Parametrierung und Diagnose dezentraler Peripheriegeräte über die Aufrufschnittstelle Tool Calling Interface (TCI) in STEP 7 eingebunden. Als dezentrale Geräte kommen in Frage:

  • PROFIBUS DP-V1-Slave
  • PROFINET IO-Devices

Voraussetzung

  • Das Device Tool muss die TCI-Spezifikation unterstützen. TCI ist eine Aufrufschnittstelle, die durch die PROFIBUS & PROFINET International (PI) spezifiziert ist. Über die Aufrufschnittstelle TCI können Projektierungsdaten aus dem Engineering Tool an das Device Tool übergeben werden.
  • Das Device Tool und STEP 7 müssen auf demselben Rechner installiert sein.

Es gibt folgende Möglichkeiten das SIMATIC Field PG an das bestehende System anzuschließen, um die dezentralen Peripheriegeräte über die Aufrufschnittstelle TCI zu parametrieren und diagnostizieren.

SIMATIC Field PG wird am selben Bussystem angeschlossen wie die dezentralen Peripheriegeräte


Bild 01: SIMATIC Field PG und dezentrale Peripheriegeräte im selben Bussystem

SIMATIC Field PG wird nicht am selben Bussystem angeschlossen wie die dezentralen Peripheriegeräte
Es ist möglich die dezentralen Peripheriegeräte von einem anderen Bussystem aus über die Aufrufschnittstelle TCI zu parametrieren und diagnostizieren.
Hierbei benötigen Sie ein Datensatzgateway. Folgende Baugruppen unterstützen die Funktion Datensatz-Routing und können somit als Datensatzgateway eingesetzt werden:
 
Baugruppe Bestellnummer Firmware
IE/PB Link 6GK1411-5AB00
6GK1411-5AA00
-
CPU412-2 PN 6ES7412-2EK06-0AB0 ab V6.0
CPU414-3 PN/DP 6ES7414-3EM05-0AB0 ab V5.1
CPU414-3(F) PN/DP 6ES7414-3EM06-0AB0
6ES7414-3FM06-0AB0
ab V6.0
CPU416-3(F) PN/DP 6ES7416-3ER05-0AB0
6ES7416-3FR05-0AB0
ab V5.1
CPU416-3(F) PN/DP 6ES7416-3ES06-0AB0
6ES7416-3FS06-0AB0
ab V6.0
CP443-5 Extended 6GK7443-5DX04-0XE0 ab V3.0
CPU319-3(F) PN/DP 6ES7318-3EL00-0AB0
6ES7318-3FL00-0AB0
ab V2.7
CPU319-3(F) PN/DP 6ES7318-3EL01-0AB0
6ES7318-3FL01-0AB0
ab V3.2
CPU317-2(F) PN/DP 6ES7317-2EK14-0AB0
6ES7317-2FK14-0AB0
ab V3.1
CPU315-2(F) PN/DP 6ES7315-2EH14-0AB0
6ES7315-2FJ14-0AB0
ab V3.1
IM151-8(F) PN/DP CPU mit DP-Mastermodul 6ES7138-4HA00-0AB0 6ES7151-8AB00-0AB0
6ES7151-8FB00-0AB0
ab V2.7
M151-8(F) PN/DP CPU mit DP-Mastermodul 6ES7138-4HA00-0AB0 6ES7151-8AB01-0AB0
6ES7151-8FB01-0AB0
ab V3.2
IM154-8(F) CPU 6ES7154-8AB01
6ES7154-8FB01
ab V3.2

Sie können zum Beispiel vom MPI-Netz oder vom Industrial Ethernet aus über das Datensatzgateway die am PROFIBUS angeschlossenen DP-Slaves parametrieren.


Bild 02: Parametrierung der DP-Slaves von MPI / Industrial Ethernet aus

Wie wird das Code-Lesesystem SIMATIC MV440 als PROFINET IO-Device am PROFINET IO-System einer SIMATIC S7-300 konfiguriert?zum Beginn
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Beschreibung
Die Dokumentation dieses Beitrags beschreibt wie Sie ein Code-Lesesystem SIMATIC MV440 an eine SIMATIC S7-300 über PROFINET IO anbinden.
In diesem Beispiel wird eine CPU319-3PN/DP als PROFINET IO-Controller eingesetzt.

Die folgende Abbildung zeigt den Gerätaufbau.


Bild 01

Dokumentation
PROFINET_IO_with_MV440_de.pdf ( 1898 KB )

Programmbeispiele
Mit der Datei "41726666_PROFINET_IO_with_MV440.zip" stehen Ihnen folgende Programmbeispiele und notwendige Komponenten als Download zur Verfügung:

  • STEP 7-Projekt  "MV440.zip", das die Konfiguration einer CPU319-3PN/DP als PROFINET IO-Controller und eines Code-Lesesystems SIMATIC MV440 als PROFINET IO-Device enthält. Das Programmbeispiel "Example.zip" ist im STEP 7-Anwenderprogramm der CPU319-3PN/DP integriert.
  • Programmbeispiel "Example.zip", das Sie auf der im Lieferumfang des Code-Lesesystems SIMATIC MV440 enthaltenen CD finden
  • GSD-Datei des Code-Lesesystems MV440, die Sie auf der im Lieferumfang des Code-Lesesystems SIMATIC MV440 enthaltenen CD finden

PROFINE_IO_with_MV440.zip ( 841 KB )

Wie können Sie Uhrzeit und Datum aus einem GPS-Signal bestimmen?zum Beginn
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Beschreibung
Das in diesem FAQ als Download zur Verfügung stehende S7-Programm bietet die Möglichkeit, die UTC-Zeit und das Datum aus einem GPS-Signal zu ermitteln. Hierbei wird das GPS-Signal nach dem NMEA-Protokoll mit einer GPS-Maus empfangen und in einer
SIMATIC S7-300/400 CPU verarbeitet.

Mit der aktuellen Zeit und Datum ist es möglich die CPU Baugruppenzeit zu stellen.

GPS_Data_Time_de.pdf ( 307 KB )

GPS_Data_Time.zip ( 419 KB )

Erstellumgebung
Bilder und Downloads in diesem FAQ sind mit STEP 7 V5.4 + SP5 erstellt worden.

Suchbegriffe
RMC-Protokoll, Systemzeit

Wie können Sie die S7-300/400 vor unbefugten Zugriffen aus dem LAN (local area network) schützen?zum Beginn
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Beschreibung
Wenn Sie in der S7-300/400 einen Industrial Ethernet CP einsetzen, der die Funktion "IP-Accessliste" unterstützt, dann kann ein unbefugter Zugriff auf die S7-300/400 über das LAN (local area network) verhindert werden.

Folgende Baugruppen unterstützen die Funktion "IP-Accessliste":

6GK7 343-1GX20-0XE0 - ab V1.0 (CP343-1 IT)
6GK7 343-1GX21-0XE0 - ab V1.0 (CP343-1 Advanced)
6GK7 343-1GX30-0XE0 - ab V1.0 (CP343-1 Advanced)
6GK7 343-1EX21-0XE0 - ab V1.0 (CP343-1)
6GK7 343-1EX30-0XE0 - ab V2.0 (CP343-1)
6GK7 443-1EX10-0XE0 - ab V2.3 (CP443-1)
6GK7 443-1EX11-0XE0 - ab V2.3 (CP443-1)
6GK7 443-1EX20-0XE0 - ab V1.0 (CP443-1)
6GK7 443-1EX40-0XE0 - ab V1.0 (CP443-1 Advanced)
6GK7 443-1EX41-0XE0 - ab V1.0 (CP443-1 Advanced)
6GK7 443-1GX20-0XE0 - ab V2.0 (CP443-1 Advanced)

IP-Accessliste
Die IP-Accessliste wird im Eigenschaftsdialog des entsprechenden Industrial Ethernet CPs projektiert.
Es ist möglich in der Projektierung, eine Liste von IP-Adressen zu definieren, denen der Zugriff auf die Baugruppe erlaubt ist. Z.B. können in der Projektierung alle IP-Adressen der zugriffsberechtigten Programmiergeräte eingetragen werden. Damit wird ein unbefugter Zugriff, z.B. von PCs, auf die S7-300/400 über das LAN verhindert.

Der CP arbeitet nach folgendem Prinzip
Bei jedem ankommenden Telegramm über das LAN wird kontrolliert, ob die IP-Adresse des Absenders in der IP-Accessliste vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, wird das Telegramm verworfen und der Partner erhält weder ein positives noch ein negatives Antworttelegramm. Ist die IP-Adresse in der IP-Accessliste und damit zugriffsberechtigt, wird das Telegramm weitergegeben und bearbeitet.

Besonderheit bei der Verwendung der IP-Accessliste
Wenn die Erkennung einer doppelten IP-Adresse im Netzwerk möglich sein soll, dann muss die eigene IP-Adresse des Industrial Ethernet CPs in der IP-Accessliste eingetragen werden.
Andernfalls wird der gesendete PING der Partnerbaugruppe nicht beantwortet, da es nach Prüfung der IP-Accessliste als nicht zugriffsberechtigt angesehen wird. Die doppelte IP-Adresse im Netzwerk wird sonst nicht erkannt.

Projektierung der IP-Accessliste

  1. Öffnen Sie die Hardware-Konfiguration Ihrer S7-300/400.
  2. Doppelklicken Sie auf den Industrial Ethernet CP. Der Eigenschaftsdialog öffnet sich.
  3. Wechseln Sie in das Register "IP-Zugriffsschutz".
  4. Aktivieren Sie die Funktion "Zugriffsschutz für IP-Kommunikation aktivieren", um die IP-Accessliste zu aktivieren.
  5. Tragen Sie nun die IP-Adressen bzw. IP-Adressbänder der zugriffsberechtigten Geräte ein.


Bild 01

Hinweis
Die IP-Accessliste ist nur bei TCP- / UDP- bzw. ISO-on-TCP-Kommunikation wirksam. Telegramme über das ISO-Transportprotokoll und MAC-Adressen werden nicht berücksichtigt.

Laden der Projektierung in die Baugruppe
Zum Laden der Projektierungsdaten gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Laden über die MPI-Schnittstelle der CPU
  • Laden über das LAN (ISO-Protokoll oder TCP/IP-Protokoll).

Dabei ist Folgendes zu beachten:

  1. Laden über MPI:
    Beim Laden von Projektierungsdaten über MPI gibt es keine Einschränkungen.
     
  2. Laden über ISO-Protokoll:
    Der
    Industrial Ethernet CP, über den die Projektierung geladen werden soll, muss das ISO-Protokoll unterstützen.
     
  3. Laden über das TCP/IP-Protokoll:
    Wenn die Projektierung mit IP-Accessliste über TCP/IP auf die Baugruppe geladen werden soll, dann muss die IP-Adresse des Projektierungs-PCs oder PGs in der IP-Accessliste eingetragen werden!
    Die IP-Accessliste wird wirksam, bevor der Ladevorgang in die Baugruppe abgeschlossen ist. Die IP-Adresse des PCs/PGs ist also plötzlich nicht mehr zugriffsberechtigt auf die S7-300/400. STEP 7 meldet dann einen fehlerhaften Ladevorgang und die CPU meldet eine inkonsistente Projektierung.

Abhilfe
Tragen Sie die IP-Adresse des Projektierungs-PC oder PGs in die IP-Accessliste ein und laden Sie die Projektierung erneut über ISO-Protokoll oder MPI.

Hinweis
Wenn die IP-Adresse des PCs/PGs nicht in die IP-Accessliste eingetragen werden soll, dann muss die Projektierung generell über MPI oder ISO-Protokoll geladen werden.

Suchbegriffe
Sicherheit, LAN, Zugriffsberechtigung, Baugruppenschutz, Netzwerk,

Welche Möglichkeiten der Passwortvergabe gibt es?zum Beginn
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Beschreibung:
Es gibt die Möglichkeit, zwischen drei Schutzstufen zu wählen:

  • Schutzstufe 1: entspricht dem voreingestellten Verhalten
  • Schutzstufe 2: nur lesender Zugriff möglich
  • Schutzstufe 3: weder lesender noch schreibender Zugriff möglich

Sie können in der Hardware-Konfiguration Ihrer S7-Station ein CPU-Passwort vergeben. Rufen Sie dort die Objekteigenschaften der CPU auf. Im Eigenschaften-Dialog empfehlen wir Ihnen die Auswahl der Schutzstufe 2 (nur lesender Zugriff möglich) und eine Passwortvergabe.

Ein Benutzer, der das Passwort nicht kennt, hat dann die Möglichkeit - ohne Passworteingabe - das Programm in der CPU zu lesen. Er kann aber keine Änderungen im Programm durchführen.


Bild 1: CPU-Schutz einstellen

Es besteht auch die Möglichkeit, für selbst erstellte STEP 7 Bausteine einen Bausteinschutz (Know_How_Protect) zu vergeben. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Bausteinschutz (Know_How_Protect) für die DBs, FBs und FCs" - Beitrags-ID: 10025431.

Passwort vergessen:
Falls Sie das Passwort vergessen, haben Sie keine Schreibrechte (und keine Leserechte bei Stufe 3) in der passwortgeschützten CPU.
Um wieder Zugriff zu erhalten, müssen Sie die CPU urlöschen und das Programm erneut in die CPU laden .

Hinweis:
Das Passwort ist erst nach dem Laden der geänderten Daten in die S7-CPU aktiv.

Suchbegriffe:
Bausteinschutz

Master / Slave (SIMOVERT) Kommunikation am DP-Profibuszum Beginn
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FRAGE:
Welche Möglichkeiten der Kommunikation gibt es zwischen einem SIMOVERT und einem ProfibusDP-Master?

ANTWORT:
Wenn Sie einen SIMOVERT als Profibus DP Slave mit einem Profibus DP Master verbinden wollen, dann haben Sie folgende Möglichkeiten:

1. Anschaltung des Slaves an den integrierten DP-Anschluss einer S7-300 CPU

Bei der Projektierung Ihres SIMOVERT-Slaves in der HW-Konfig werden Sie aufgefordert, eine Auswahl bezüglich der Sollkonfiguration zu treffen. Wenn Sie sich für den PPO-Typ 5 entscheiden, dann haben Sie die Wahl zwischen:
"PPO 5: 4 PKW | 4 + 4 + 2 PZD"
und
"PPO 5: 4 PKW | 10 PZD".
Die Summe aller Parameter- und Prozessdatenworte ist in beiden Fällen gleich. Es ergibt sich aber ein Unterschied im Kommunikationsaufwand durch die unterschiedliche Aufteilung der konsistenten Datenbereiche.

Wählen Sie die Konfiguration "PPO 5: 4 PKW | 4 + 4 + 2 PZD", so müssen sie die Kommunikation über drei Aufrufe der SFC 15 (DPWR_DAT) bzw. SFC 14 (DPRD_DAT) programmieren. Die SFC 15 und SFC14 benutzen Sie immer dann, wenn Ihre Datenlänge entweder 3 Byte oder größer als 4 Byte ist. Da in dem vorliegendem Fall drei Datenblöcke zu je acht Byte und ein Datenblock mit vier Byte gewählt wurde, sind somit drei SFC Aufrufe notwendig. Der vierte Datenblock ist vier Byte lang und kann daher direkt gelesen werden.
Hinweis: Das Format der Datenlänge in der HW-Konfig ist vom Typ "WORD".

Wählen Sie die Konfiguration "PPO 5: 4 PKW | 10 PZD", so benötigen Sie nur jeweils zwei Aufrufe der SFC 15 (DPWR_DAT) bzw. SFC 14 (DPRD_DAT). Einen Aufruf für den Parameterdatenblock (PKW) und einen für den Prozessdatenblock(PZD).

2. Verwendung des CP342-5 als DP-Master

Wenn Sie den CP342-5 als DP-Master verwenden, ist es egal für welche Sollkonfiguration Sie sich entscheiden. Sie können nur die Funktionen FC1 (DP_SEND) und FC2 (DP_RECV) verwenden. Die Systemfunktionen SFC14 und SFC15 stehen Ihnen in diesem Fall nicht zur Verfügung.

Hinweis: Wenn Sie einen SIMOVERT CBP mit einem CP342-5 zusammen projektieren, dann ist die Länge des Datenblöckes um zwei Byte größer als in der HW-Konfig (PKW+PZD) vorgegeben wird. Diese zusätzlichen zwei Bytes werden für die Diagnose benötigt.

 

Was kann ich tun, wenn neue Baugruppen, z.B. CPUs, im STEP 7 Baugruppenkatalog fehlen?zum Beginn
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Beschreibung:
STEP 7 bietet Ihnen ab der Version V5.2 die Möglichkeit ihren Baugruppenkatalog zu aktualisieren:

  • Wenn Ihr PG/PC, auf dem STEP 7 installiert ist, über einen direkten Internetzugang verfügt, können Sie die erforderlichen Software Komponenten (Hardware Support Packages) direkt von der entsprechenden Internetseite herunterladen. Die einzelnen Schritte der Integration in den Baugruppenkatalog von HW Konfig werden im Beitrag 17581199 beschrieben.
  • Wenn Ihr PG/PC, auf dem STEP 7 installiert ist, über keinen direkten Internetzugang verfügt, steht Ihnen im Beitrag 23183356 der Download "STEP 7_HSP.zip" zur Verfügung, um den Hardwarekatalog Ihrer STEP 7 Installation zu aktualisieren. Der Download enthält die für die Baugruppen erforderlichen Software Komponenten (Hardware Support Packages) und kann z.B. mit einem Memory Stick auf den PC mit der STEP 7 Installation übertragen werden.
     Die einzelnen Schritte der Integration in den Baugruppenkatalog von HW Konfig werden im Beitrag 22374877 beschrieben.

Suchbegriffe:
HSP, Hardware Support Packages, Hardware-Updates

Woher kann ich die GSD-Dateien für meine S7-300 CPUs beziehen?zum Beginn
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Beschreibung:
Wenn Sie einen PROFIBUS DP-Slave, z.B. eine CPU, an einen Fremdmaster anschließen wollen, benötigen Sie die GSD-Datei. Bei Einsatz an einem S7-Master können Sie direkt über HW Konfig projektieren.
Die GSD-Dateien zu Siemens-Produkten können Sie direkt über das Internet beziehen, falls die Informationen nicht im Baugruppenkatalog von HW Konfig vorhanden sind:

http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/10805317/133100

Über die Beitrags-ID 113652 erreichen Sie PROFIBUS GSD-Dateien: SIMATIC.
Die Sprache ist in der Dateibezeichnung verschlüsselt, z.B. steht "xxxx.gse" für englisch. Bitte beachten Sie wie die Bestellnummern der CPUs, z.B. bei CPU 315, den Stationstypen zugeordnet sind.

Wenn Sie die DP-Geräte in den Baugruppenkatalog von HW Konfig aufnehmen wollen, müssen die GSD-Dateien auf einem Datenträger gespeichert sein, auf den Sie von STEP 7 aus Zugriff haben. Die einzelnen Schritte der Integration werden im Beitrag 2383630 beschrieben.

Wie projektieren Sie eine Uhrzeitsynchronisation?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
In einem Automatisierungsverbund von mehreren SIMATIC -Stationen besteht die Möglichkeit, die Uhren aller CPUs zu synchronisieren. Sie parametrieren hierzu die Uhr einer CPU als "Master-Uhr" und stellen das Intervall ein, in dem die Synchronisation erfolgen soll. Die zu synchronisierenden CPUs parametrieren Sie als "Slave-Uhren". Diese Parametrierung erfolgt über die Eigenschaften der CPU.


Bild 01: Einstellung der Synchronisation am Beispiel einer CPU 315-2DP

Die Synchronisation können Sie getrennt einstellen:

  • im AS (d.h. intern)
  • auf MPI (d.h. extern)
  • auf MFI (d.h. extern über 2. Schnittstelle)

Ausführliche Informationen über die Uhrzeitsynchronisation entnehmen Sie bitte folgenden Quellen:

  • für S7-300 CPUs dem Handbuch "SIMATIC S7-300 CPU 31xC und CPU 31x Technische Daten" im Kapitel "Schnittstellen" unter der Beitrags-ID:12996906
  • für S7-400 CPUs dem Handbuch "SIMATIC S7-400 Automatisierungssystem S7-400 CPU-Daten" im Kapitel "Uhrzeitsynchronisation" unter der Beitrags-ID:23904550
  • für den CP 343-1 dem "Gerätehandbuch Teil B CP 343-1" im Kapitel "Uhrzeitsynchronisation" unter der Beitrags-ID:24485272
  • für den CP 443-1 dem "Gerätehandbuch Teil B CP 443-1" im Kapitel "Uhrzeitsynchronisation" unter der Beitrags-ID:27013386

Hinweis:

  • Eine Uhrzeitsynchronisation über Industrial Ethernet mit dem SIMATIC Verfahren ist unter der Beitrags-ID:18130164 beschrieben.
  • Eine Uhrzeitsynchronisation über PROFIBUS im SIMATIC Umfeld ist unter der Beitrags-ID:17544115 beschrieben.
  • Eine Uhrzeitsynchronisation über ein MPI-Subnetz im SIMATIC Umfeld ist unter der Beitrags-ID:17521938 beschrieben.

Wie ist das Anlaufverhalten einer S7-300/400 CPU, wenn ich ein "leeres" DP-Mastersystem mit gesperrtem "Anlauf bei Sollausbau ungleich Istausbau" projektiert habe, aber kein Slave eingebunden ist?zum Beginn
Bestellnummer:

Anleitung:
Wenn Sie eine S7-300 CPU als DP-Master projektiert haben - ohne einen Slave einzubinden, ist in der HW-Konfiguration in den Eigenschaften der CPU in der Lasche "Anlauf " die Option "Anlauf bei Sollausbau ungleich Istausbau" zu aktivieren.
Diese Aktivierung ist notwendig, da die DP-Schnittstelle der CPU vor dem Hochlauf eine "Fertigmeldung" aller Slaves erwartet. Wenn ein Slave nicht vorhanden ist, kommt diese Fertigmeldung nicht und die Überwachungszeit läuft ab. Die CPU geht mit Parametrierfehler in den Betriebszustand STOP.


Bild 1: Einstellung Anlaufverhalten

Das Anlaufverhalten einer S7-400 CPU ist nicht identisch mit dem einer S7-300 CPU. Bei einem projektierten "leeren" DP-Mastersystem läuft die S7-400 CPU - trotz nicht angewählter Option "Anlauf bei Sollausbau ungleich Istausbau" - an. Ist jedoch ein projektierter Slave nicht vorhanden, erfolgt kein Anlauf der  S7-400 CPU. Der Anlauf kann nicht für die DP-Mastersysteme einzeln gesperrt werden.

Welche Randbedingungen muss ich bei der Adressvergabe von Peripheriebaugruppen (zentral oder dezentral) an eine S7-CPU beachten?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis:
Bei der Adressvergabe in der Hardwarekonfiguration ist zu beachten, dass ein angelegter Datenbereich (z.B. ein Doppelwort) nicht auf der Grenze des Prozessabbildes projektiert werden darf (d.h. ein Teil des Bereiches innerhalb und der restliche Teil dieses Bereiches außerhalb des Prozessabbildes).

Beispiel:
Wenn Sie bei einem Prozessabbild mit 256 Byte Größe (Adressbereich 0 bis 255) ein Eingangsdoppelwort auf die Adressen 254 bis 257 projektieren, dann müssen Sie die Größe des Prozessabbilds (einstellbar in den Eigenschaften der CPU) anpassen.


Bild 01


Bild 02

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufstellung der S7-CPUs, die ein variabel einstellbares Prozessabbild haben:
 
S7-300 CPU Bestell-Nummer Einschränkung
IM154-8 CPU 6ES7 154-8AB00-0AB0 ab Firmware-Version 2.5
CPU 315-2 PN/DP 6ES7 315-2EH13-0AB0 ab Firmware-Version 2.5
CPU 317-2 6ES7 317-2AJ10-0AB0 ab Firmware-Version 2.5
CPU 317-2 PN/DP 6ES7 317-2EK13-0AB0 ab Firmware-Version 2.3
CPU 317-2 PN/DP 6ES7 317-2EJ10-0AB0 ab Firmware-Version 2.3
CPU 318-2 DP 6ES7 318-2AJ00-0AB0 -
CPU 319-3 PN/DP 6ES7318-3EL00-0AB0 -
S7-400 CPU Bestell-Nummer Einschränkung
CPU 4xx.. 6ES7 41..

ab Firmware-Version 1.1

CPU 416-2
6ES7 416-2XK00-0AB0 nur Selektion zwischen
512 und 1024 Bytes möglich
6ES7 416-2XK01-0AB0
6ES7 416-2XL00-0AB0
6ES7 416-2XL01-0AB0

Hinweis:
Ab STEP 7 V5.3 wird dies in der Projektierung der E/A-Adressen überprüft und ggf. eine Fehlermeldung ausgegeben.

Fehlermeldung "Die eingegebene Adresse ist ungültig":
Wird der Adressbereich einer Baugruppe so eingestellt, dass die Adressen teilweise innerhalb und teilweise außerhalb des Prozessabbildes liegen würden, so wird die Adressierung mit der folgenden Meldung abgewiesen:


Bild 03

Abhilfe:
Korrigieren Sie in diesem Fall die Adresse der Baugruppe oder den Bereich des Prozessabbildes so, dass der Adressbereich entweder vollständig innerhalb oder vollständig außerhalb des Prozessabbilds liegt.

Fehlermeldung (13:4919):
Wird hingegen zunächst eine gültige Adresse für die E/A-Baugruppe projektiert, und anschließend die Größe des Prozessabbildes der CPU geändert, so wird beim "Speichern und übersetzen" der Konfiguration gemeldet, dass die Systemdaten nicht erzeugt werden konnten; nach einem Klick auf "Details..." erscheinen folgende Erläuterungen:


Bild 04

Abhilfe:
Wählen Sie durch einen Klick auf "Gehe zu" die Baugruppe an und korrigieren Sie die Adresse so, dass der Adressbereich entweder vollständig innerhalb oder vollständig außerhalb des Prozessabbilds liegt, oder korrigieren Sie die Größe des Prozessabbildes.

Suchbegriffe:
Meldung 13:4919, OB1-PA, TPA, PAE, PAA

Anbinden einer S7-300 an einen DP/PA-Linkzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Wie kann man eine S7-300-Baugruppe als DP-Slave an einem DP/PA-Link in der Hardwarekonfiguration von STEP 7 anbinden?

ANTWORT:  
Der normale Weg, die o. g. Baugruppen aus dem PROFIBUS-DP-Katalog der Hardwarekonfiguration von STEP 7 an den DP-Masterstrang des DP/PA-Links anzubinden, ist nicht möglich. Die Anbindung der S7-300 als Slave an einen DP/PA-Link ist nur über den Umweg über die GSD-Dateien möglich. Bei der Hantierung von CPU-I-Slaves via GSD-Datei müssen Sie als Anwender dafür sorgen, dass die E/A-Datenbereiche zueinander passen.

Bitte laden Sie zunächst für die o. g. Baugruppen die erforderlichen GSD-Dateien auf Ihr STEP 7-System herunter.  Sollten diese GSD-Dateien schon in Ihrer Hardwarekonfiguration eingebunden sein, können Sie diesen Schritt überspringen. Die GSD-Dateien finden Sie im Internet unter der Beitrags-ID: 113652 "PROFIBUS GSD-Dateien : SIMATIC".

Über die Menüpunkte "Extras > Neue GSD-Dateien installieren" können Sie die GSD-Dateien in Ihre Hardwarekonfiguration einbinden. Bitte schließen Sie zuvor Ihre S7-Station.

Bild 1: Installation der neuen GSD-Datei des Katalogs

Öffnen Sie bitte Ihre Hardwarekonfiguration erneut und projektieren Sie die Baugruppe IM157 (z.B. den DP/PA-Link mit der MLFB: 6ES7157-0AA81-0XA0). Aus dem PROFIBUS-DP-Katalog/Unterverzeichnis "DP/PA-Link" können Sie diese Baugruppe direkt über Drag&Drop an den Strang des redundanten Mastersystems anbinden.

Bild 2: Auswahl des DP/PA-Links in der HW-Konfig

Geben Sie eine Profibusadresse für den DP/PA-Link an und wählen Sie "Anschaltungsbaugruppe für PROFIBUS-DP" (siehe Bild 3).

Bild 3: Auswahl der Anschaltungsbaugruppe in der HW-Konfig

Im PROFIBUS-DP-Katalog unter "Weitere Feldgeräte" finden Sie dann die S7-300-Baugruppen (siehe Bild 4).

Bild 4: Auswahl der S7-300 Baugruppe

Projektieren Sie nun diese Baugruppen über Drag&Drop zum Mastersystem. Wählen Sie bitte dabei das richtige Bussystem (im Bild 5: PROFIBUS (5)) und eine PROFIBUS-Adresse.  Wenn die derzeit vorhandenen GSD-Dateien verwendet werden, dann wird die CPU 315-2 DP als DPV0-Slave eingebunden

 

Bild 5: Projektierung in der HW-Konfiguration

Nun müssen Sie noch die HW-Konfiguration für die als DP-Slave betriebene CPU erstellen. Bei einem Normslave muss meist nur die DP-Adresse und die Baudrate eingestellt werden.

Legen Sie entsprechend ihrer HW-Konfiguration eine S7-300er Station an.

Verbinden Sie die DP-Schnittstelle mit einem Bus. (Sie müssen nun einen anderen Bus als den an ihrem DP/DP-Link befindlichen auswählen, da Sie hier schon die Adresse für den DP-Slave vergeben haben)

Stellen Sie die DP-Schnittstelle der CPU auf Slave-Betrieb. (Doppelklick auf die DP-Schnittstelle > Lasche Betriebsart). Beachten Sie bitte, dass die PG-Funktionen nicht aktiviert sind.

Bild 6: Einstellungen als DP-Slave

Stellen Sie die Busparameter für den Bus ein. Verwenden Sie die gleichen Busparameter, die Sie auch auf der Sekundärseite Ihres DP/DP-Link eingestellt haben.

Laden Sie die Konfiguration in die DP-Slave-CPU

Suchbegriffe:
Anschaltungsbaugruppen, Peripheriegeräte


 Beitrags-ID:22865909   Datum:2013-01-07 
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