FRAGE: Welche Einstellungen muss man treffen, damit bei der
Meldeprotokollierung mit einem Graphikgerät und dem Drucker EPSON
LQ300 die "Druckseite" richtig gedruckt wird?
ANTWORT:
Bei der Meldeprotokollierung mit einem Graphikgerät und Drucker
EPSON LQ300 wird pro Ausdruck die "Druckseite" um ca. 1 Zeile nach
vorne verschoben. Nach ca.15 Seiten fängt der Ausdruck bei Einsatz
von Endlospapier in der Seitenmitte an.
Abhilfe: In ProTool sollten folgende Einstellungen getroffen werden:
Unter Zielsystem > Drucker > Einstellungen wählen
Sie bitte: Drucker auswählen > duplizieren.
Vergeben Sie für den Drucker einen Namen und wählen Sie nun den
Schaltfläche "Parameter".
In den Parametern des neuen Druckers hängen Sie bitte in der
Grundinitialisierung folgenden String an: ,1bh,28h,55h,01h,00h,0ah,1bh,28h,43h,02h,00h,e0h,10h
Dies bewirkt eine Initial-Einstellung des Druckers auf die
Papierlänge 12 Zoll.
Absturz von ProTool/Lite V5.2 SP2 beim Drucken von Reports
FRAGE:
Warum stürzt ProTool/Lite V5.2 SP2 beim Drucken von Reports
ab?
ANTWORT:
Ich kann mit ProTool/Lite V5.2 SP2 einen kompletten Report für
mein Touchpanel TP170A ausdrucken. Wenn ich den Ausdruck für
das Touchpanel TP 170B machen will, bekomme ich die
Fehlermeldung
"ProTool has made a fault in PT_ETC.dll" und
"ProTool has made a fault in MFC42.dll".
Hintergrund: Der Funktionsumfang für das Touchpanel TP170B ist
erheblich größer als für das TP170A. Wenn Sie einen
Report, der dem Funktionsumfang von TP170A entspricht für das
TP170B ausdrucken wollen, dann sind einige Funktionen nicht
definiert und erzeugen einen Treiberfehler. Dadurch muss ProTool
neu gestartet werden.
Abhilfe: Um das beschriebene Verhalten zu vermeiden, wird "Servicepack
3" für ProTool/Lite V5.2 angeboten.
Das SP3 verhindert Treiberfehler und den Systemabbruch, wenn Sie
komplette Reports ausdrucken.
Sie erhalten das ServicePack3 auf Anfrage kostenlos von ihrem
Vertragspartner, wenn Sie bereits ProTool/Lite V5.2 SP2
besitzen.
PROBLEMBESCHREIBUNG: Kann unter ProTool die Querverweisliste
ausgedruckt werden?
ANTWORT: Nein, es kann zwar die gesamte Projektierung
oder Einzelheiten daraus (wie z. B. die Variablen) ausgedruckt
werden, aber nicht die Querverweisliste.
Soll speziell die Querverweisliste ausgedruckt werden,
muß eine Hardcopy erstellt werden, die dann z. B. unter
WORD eingefügt werden muß und dort dann ausgedruckt
werden kann.
Funktion Bildliste drucken(Bilder beinhalten Kurven, Balken und Grafiken)
FRAGE:
Die Bilder in meiner OP-Projektierung beinhalten Kurven, Balken
und Grafiken. Ich möchte mehrere dieser Bilder vom OP aus
ausdrucken. Wie muß meine Projektierung aussehen?
ANTWORT: Ordnen Sie den Bildern, in denen Grafiken,
Kurven und Balken enthalten sind, die Funktion "Grafikmodus
bei Bildlistendruck zu".
Sie fügen dem angewählten Bild diese Funktion zu, indem
Sie im Menüpunkt "Bild" => "Attribute"=>
"Funktionen" die Funktion "Grafikmodus bei Bildlistendruck"
anhängen (diese Funktion ist ab der ProTool-Version 4.x möglich).
Anschließend weisen Sie z.B. einer Funktionstaste am OP27
die Funktion "Bildliste drucken" zu.
In die Funktion "Bildliste drucken" tragen Sie die entsprechenden
Bildnummern ein.
Über diese Funktion können Sie bis zu zwanzig Bilder
ausdrucken.
Wie kann mit einem Windows-basierten ProTool Panel über HyperTerminal auf einem Drucker eine Meldeprotokollierung, Hardcopy oder ein Protokollausdruck durchgeführt werden?
Beschreibung: Das HyperTerminal von Microsoft kann nur über die serielle Verbindung mit einem Windows-basierten Panel für die Meldeprotokollierung, Hardcopy oder den Protokollausdruck verwendet werden.
WICHTIG!
Jedem Benutzer steht es frei, diese Konfiguration zu nutzen und weiterzugeben. Die Autoren dieser Beschreibung schließen jegliche Haftung für die Funktionstüchtigkeit oder Kompatibilität aus. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Da diese Konfiguration nicht systemgetestet ist, entfällt jegliche Gewährleistung, Anspruch auf Fehlerkorrektur und Hotlinesupport.
PC mit serieller Schnittstelle und Windows-Betriebssystem
serielles Transferkabel für Windows-basierte Panels (siehe Beitrags-ID: 21401061)
Windows-basiertes Panel (Betriebssystem: WinCE)
Drucker mit Treiberdateien und Verbindungskabel (USB, parallel)
ProTool Lite, ProTool oder ProTool/Pro V6.0 SP2
1. Allgemeine Beschreibung
In diesem Beitrag finden Sie eine Beschreibung für das Drucken von einem Windows-basierten Panel über "HyperTerminal" auf dem Standarddrucker des PCs. "HyperTeminal" ist ein Windows-Programm, mit dem Sie direkt auf die serielle Schnittstelle des PCs zugreifen können. Das Windows-basierte Panel muss für diese Anwendung über das serielle Transferkabel (Nullmodemkabel) auf der IF 2-Schnittstelle mit der COM-Schnittstelle des PCs verbunden werden. Wenn am Windows-basierten Panel ein Druckauftrag (Meldeprotokollierung, Hardcopy oder Protokollausdruck) angestoßen wird, können die gesendeten Daten über das Programm "HyperTerminal" am PC in eine Textdatei aufgezeichnet werden und direkt auf den angeschlossenen Drucker ausgegeben werden.
Bild 01 - Aufbau für Drucken über HyperTerminal
2. Installieren des Druckers auf dem PC
Verbinden Sie den Drucker über ein Standardverbindungskabel (USB, parallel, ...) mit dem PC.
Durch die automatische Hardware-Erkennung des Betriebssystems wird der Drucker als neue Hardware am PC erkannt.
Wenn der Treiber des Druckers mit dem Windows-Betriebssystem mitgeliefert wird, erfolgt die Installation des Druckers automatisch.
Andernfalls wird der Hardware-Update-Assistent für die Installation des Druckertreibers gestartet.
Legen Sie die Treiberdiskette bzw. Treiber-CD in das entsprechende Laufwerk am PC ein.
Verweisen Sie bei der Installation des Druckers mit dem Hardware-Update-Assistenten auf die bereitgestellten Treiberinformationen.
Nachdem der Drucker erfolgreich installiert wurde, muss dieser als Standarddrucker eingestellt werden.
Öffnen Sie dazu den Druckerdialog über "Start > Einstellungen > Drucker".
Markieren Sie den Drucker und wählen Sie im Dialog "Als Standard definieren". Wenn der Drucker bereits als Standarddrucker eingerichtet ist, können Sie diesen Menüeintrag nicht anwählen.
Drucken Sie anschließend eine Testseite auf dem Drucker, damit sichergestellt werden kann, dass der Drucker funktionstüchtig ist.
3. Installieren des Druckers am Windows-basierten Panel
Die gesamte Konfiguration des Druckers wird im "Control Panel" am Windows-basierten Panel vorgenommen.
Öffnen Sie den "Printer"-Dialog.
Stellen Sie die Druckersprache des Druckers unter "Printer Language" ein. In diesem Beispiel wurde ein "Brother HL1250 Laser Printer" verwendet, und daher die Druckersprache "PCL Laser" eingestellt.
Der "Port" spezifiziert normalerweise die Schnittstelle, über die der Drucker an das Windows-basierte Panel angeschlossen ist. Bei dieser Anwendung ist der Drucker nicht direkt an das Panel angeschlossen, sondern an den PC. Somit muss bei "Port" die serielle Verbindung zwischen dem Panel und dem PC konfiguriert werden. Wählen Sie z.B. die Einstellung "IF2: 57600".
Weiterhin können Sie die Papiergröße, Hoch- oder Querformat, die Qualität des Ausdrucks und Farb- oder Schwarzweißdruck einstellen.
Übernehmen Sie die Einstellungen mit OK.
Achtung: Damit die serielle Schnittstelle am Panel (IF 2) für die Kommunikation verwendet werden kann, deaktivieren Sie im "Control Panel" unter "Transfer" den "Remote Control" für die serielle Schnittstelle (siehe Beitrags-ID: 14668901)
4. Erstellen einer seriellen Verbindung mit dem HyperTerminal
Nr.
Vorgehensweise
1
"HyperTerminal" öffnen
Starten Sie "HyperTerminal" über "Start > Programme > Zubehör > Kommunikation" oder indem Sie bei "Start > Ausführen" "hypertrm" eingeben.
Hinweis: Falls Sie keinen Eintrag mit dem Namen "HyperTerminal" im Startmenü finden, muss das Programm über das Windows-Setup ("Systemsteuerung > Software > Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen") nachinstalliert werden.
2
Namen der Verbindung vergeben
Der Assistent zum Erstellen einer neuen Verbindung wird angezeigt.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, markieren Sie ein Symbol und bestätigen Sie die Angaben mit "OK".
Bild 02
3
Schnittstelle wählen
Wählen Sie bei "Verbindung herstellen über" die COM-Schnittstelle, über die der PC mit dem Panel verbunden ist, z.B. COM1.
Übernehmen Sie die Einstellung mit "OK".
Bild 03
4
Anschlusseinstellung der COM-Schnittstelle festlegen
Die Eigenschaften der COM-Schnittstelle öffnen sich.
Die Datenrate in den Anschlusseinstellungen muss mit der eingestellten Datenrate am Panel übereinstimmen, hier: 57600 Bits pro Sekunde.
Damit das Druckprotokoll vom Terminalprogramm richtig interpretiert werden kann, müssen folgende Einstellungen getroffen werden:
Datenbits: 8
Parität: Keine
Stoppbits: 1
Flusssteuerung: Hardware
Übernehmen Sie die Einstellungen mit OK.
Bild 04
5
Text aufzeichnen
Das HyperTerminal baut automatisch eine serielle Verbindung mit den vorgenommenen Einstellungen auf.
Im Programmfenster können Sie "Übertragung > Text aufzeichnen" wählen, um die empfangenen Daten in einer Textdatei zu speichern. Weiterhin können Sie die empfangenen Daten auch direkt zum Drucker schicken, wenn Sie den Menüpunkt "Am Drucker aufzeichnen" selektieren. Der Ausdruck erfolgt seitenweise, d.h. der Drucker druckt erst wenn eine Seite voll ist.
Bild 05
6
Optional - Verbindungseinstellungen ändern
Über "Datei > Eigenschaften > Einstellungen" können Sie erweiterte Verbindungseinstellungen vornehmen. Das folgende Bild zeigt Ihnen die Defaulteinstellungen für eine Terminalverbindung. Mit der Emulation "Auto-Erkenn." versucht das Programm anhand der empfangenen Daten, die korrekte Emulation selbst zu finden. Es kann jedoch nicht jeder Datenstrom mit der automatischen Erkennung richtig zugeordnet werden. Informationen über die einsetzbaren Emulationen zum Ausdruck vom Windows-basierten Panel finden Sie unter "Einschränkungen beim Ausdruck über HyperTerminal".
Bild 06
7
Meldeprotokollierung drucken
Wenn Sie einen Druckauftrag in der ProTool-Runtime anstoßen, werden die Daten an das HyperTerminal gesendet und im Programmfenster dargestellt. Bei der Meldeprotokollierung (Textausdruck) werden z.B. die Meldungstexte im HyperTerminal angezeigt. Beim Grafikausdruck (Hardcopy, Protokollausdruck) können Sie nur Steuerzeichen sehen.
Bild 07
8
Optional - Art des Ausdrucks
Bitte beachten Sie, dass bei den Verbindungseinstellungen im HyperTerminal die Art des Ausdruck (Grafik oder Text) berücksichtigt werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter "Einschränkungen beim Ausdruck über HyperTerminal".
Bild 08
5. Einschränkungen beim Ausdruck über HyperTerminal Die Windows-basierten Panels unterstützen verschiedene Druckfunktionen: Hardcopy, Meldeprotokollierung und Protokollausdruck.
Achtung:
Wenn Sie die Druckfunktionen Hardcopy oder Protokollausdruck verwenden möchten, müssen die Daten vorerst in eine Textdatei gespeichert werden ("Text aufzeichnen"). Nach Beendigung der Datenübertragung vom Panel, können Sie die Textdatei mit der Ausführung des Befehls "copy C:\hardcopy.txt \\Rechnername\Freigabename des Druckers" in einer MSDOS-Eingabeaufforderung an den Drucker weiterleiten. Eine direkte Übertragung auf den Drucker mit der Funktion "Am Drucker aufzeichnen" kann nicht eingesetzt werden.
Bei der Meldeprotokollierung sollten Sie die Option "Am Drucker aufzeichnen" verwenden. Sie können natürlich zusätzlich eine Speicherung der Meldungen in eine Textdatei vornehmen. Diese Textdatei sollte jedoch nicht an den Drucker weitergeleitet werden, da in der Textdatei nicht alle Sonderzeichen korrekt dargestellt werden. Um eine korrekte Darstellung der Sonderzeichen zu erlangen, können Sie die Textdatei mit MS Excel (Konvertierung: MSDOS PC-8) öffnen und dann aus Excel drucken.
Entnehmen Sie der folgenden Tabelle, welche Terminaleinstellungen sich für die Druckfunktionen der Windows-basierten Panels eignen:
Emulation
Hardcopy
Meldeprotokollierung
Protokollausdruck
ANSI
-
x
-
ANSIW
-
x
-
Minitel
-
-
-
TTY
-
x
-
Viewdata
x
-
x
VT100
-
x
-
VT100J
-
x
-
VT52
-
-
-
Tabelle 01 - unterstützte Emulationen
Legende: x: Funktion wird unterstützt
-: Funktion wird nur teilweise, nicht korrekt oder gar nicht unterstützt
Hinweis:
Ein serieller Projekttransfer auf das OP kann nur durchgeführt werden, wenn die HyperTerminal-Verbindung getrennt ist. Andernfalls wird die COM-Schnittstelle von der HyperTerminal-Verbindung reserviert.
FRAGE:
Kann ich mit einem RMOS-Panel über HyperTerminal auf einem Drucker
eine Meldeprotokollierung oder Hardcopy durchführen?
ANTWORT:
WICHTIG!
Jedem Benutzer steht es frei, diese Konfiguration zu nutzen und
weiterzugeben. Die Autoren dieser Beschreibung schließen jegliche
Haftung für die Funktionstüchtigkeit oder Kompatibilität aus. Die
Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Da diese Konfiguration nicht
systemgetestet ist, entfällt jegliche Gewährleistung,
Anspruch auf Fehlerkorrektur und Hotlinesupport.
In diesem Beitrag finden Sie eine Beschreibung für das Drucken
von einem zeilen-/ grafikorientierten Panel über "HyperTerminal"
auf dem Standarddrucker des PCs. "HyperTeminal" ist ein
Windowsprogramm, mit dem man direkt auf die serielle Schnittstelle
des PCs zugreifen kann. Das Panel muss für diese Anwendung über das
serielle Transferkabel (V24.- Kabel) auf der IF 2-Schnittstelle mit
der COM-Schnittstelle des PCs verbunden werden. Wenn am Panel ein
Druckauftrag (Meldeprotokollierung, Hardcopy) angestoßen wird,
können die gesendeten Daten über das Programm "HyperTerminal" am PC
in einer Textdatei aufgezeichnet werden und direkt auf den
angeschlossenen Drucker ausgegeben werden.
Verbinden Sie den Drucker über ein Standardverbindungskabel
(USB, parallel, ...) mit dem PC.
Durch die automatische Hardware-Erkennung des
Betriebssystems wird der Drucker als neue Hardware am PC
erkannt.
Wenn der Treiber des Druckers mit dem Windowsbetriebssystem
mitgeliefert wird, erfolgt die Installation des Druckers
automatisch.
Andernfalls wird der Hardwareupdate-Assistent für die
Installation des Druckertreibers gestartet.
Legen Sie die Treiberdiskette bzw. Treiber-CD in das
entsprechende Laufwerk am PC ein.
Verweisen Sie bei der Installation des Druckers mit dem
Hardwareupdate-Assistenten auf die bereitgestellten
Treiberinformationen.
Nachdem der Drucker erfolgreich installiert wurde, muss dieser
als Standarddrucker eingestellt werden.
Öffnen Sie dazu den Druckerdialog über Start >
Einstellungen > Drucker.
Markieren Sie den Drucker und wählen Sie im Dialog "Als
Standard definieren". Wenn der Drucker bereits als Standarddrucker
eingerichtet ist, können Sie diesen Menüeintrag nicht
anwählen.
Drucken Sie anschließend eine Testseite auf dem Drucker, damit
sichergestellt werden kann, dass der Drucker funktionstüchtig ist.
Die gesamte Konfiguration des Druckers wird im ProTool-Projekt
unter "Zielsystem > Drucker" vorgenommen und abgespeichert.
Öffnen Sie den Dialog "Zielsystem > Drucker >
Einstellungen...".
Selektieren Sie im linken Fenster einen definierten Drucker, im
Beispiel wurde der Brother HL-1250 verwendet, und aktivieren Sie
diesen über die Pfeiltasten ">>".
Hinweis: Sie können der Auswahlliste in ProTool weitere
"neue Drucker" hinzufügen. Für diese Drucker sind die spezifischen
Steuerzeichen entsprechend der Angaben im jeweiligen
Druckerhandbuch einzugeben.
Bild 2: Drucker aktivieren
Schließen Sie den Dialog mit "OK".
Starten Sie den Dialog "Zielsystem > Drucker >
Schnittstelle ..."
Hier stellen Sie die "Schnittstellenparameter" für die
Schnittstelle am Bediengerät ein, an die normalerweise der Drucker
angeschlossen ist, wie z.B. die Baudrate, den Schnittstellentyp
usw.. Bei dieser Anwendung ist der Drucker nicht direkt an das
Panel angeschlossen, sondern an den PC. Somit muss die serielle
Verbindung zwischen dem Panel und dem PC konfiguriert werden.
Wählen Sie z.B. die Einstellungen im folgenden Bild.
Bild 3: Schnittstelle parametrieren
Schließen Sie den Dialog mit OK.
Transferieren Sie das ProTool-Projekt auf das OP.
Hinweis:
Bei den grafikorientierten Panels können Sie am Panel selbst in den
Druckereinstellungen zwischen einem Grafik- und ASCII-Druck wählen
und gegebenenfalls die Druckereinstellungen anpassen.
Starten Sie "HyperTerminal" über "Start > Programme >
Zubehör > Kommunikation", oder indem Sie über "Start >
Ausführen" "hyperterm" eingeben.
Hinweis: Falls Sie keinen Einträg mit dem Namen
"HyperTerminal" im Startmenü finden, muss das Programm über das
Windows-Setup ("Systemsteuerung > Software >
Windowskomponenten hinzufügen/entfernen") nachinstalliert
werden.
Der Assistent zum Erstellen einer neuen Verbindung wird
angezeigt.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, markieren
Sie ein Symbol und bestätigen Sie die Angaben mit "OK".
Bild 4: Neue Verbindung erstellen
Wählen Sie bei "Verbindung herstellen über" die
COM-Schnittstelle, über die der PC mit dem Panel verbunden ist,
z.B. COM1. Übernehmen Sie die Einstellung mit "OK".
Bild 5: COM-Schnittstelle einstellen
Die Eigenschaften der COM-Schnittstelle öffnen sich.
Die Datenrate in den Anschlusseinstellungen muss mit der
eingestellten Datenrate am Panel übereinstimmen, hier: 9600 Bits
pro Sekunde.
Damit das Druckprotokoll vom Terminalprogramm richtig
interpretiert werden kann, müssen folgende Einstellungen getroffen
werden:
Datenbits: 8
Parität: Keine
Stoppbits: 1
Flusssteuerung: Hardware
Übernehmen Sie die Einstellungen mit OK.
Bild 6: Anschlusseinstellungen der COM-Schnittstelle
Das HyperTerminal baut automatisch eine serielle Verbindung mit
den vorgenommenen Einstellungen auf.
Im Programmfenster können Sie "Übertragung > Text
aufzeichnen" wählen, um die empfangenen Daten in einer Textdatei zu
speichern. Weiterhin können Sie die empfangenen Daten auch direkt
zum Drucker schicken, wenn Sie den Menüpunkt "Am Drucker
aufzeichnen" selektieren. Der Ausdruck erfolgt seitenweise. Bei
Deaktivieren der Option "Am Drucker aufzeichnen" werden die
anstehenden Druckaufträge ausgegeben.
Bild 7: Empfangene Daten aufzeichnen
Über "Datei > Eigenschaften > Einstellungen" können Sie
erweiterte Verbindungseinstellungen vornehmen. Das folgende Bild
zeigt Ihnen die Defaulteinstellungen für eine Terminalverbindung.
Mit der Emulation "Auto-Erkenn." versucht das Programm anhand der
empfangenen Daten, die korrekte Emulation selbst zu finden. Es kann
jedoch nicht jeder Datenstrom mit der automatischen Erkennung
richtig zugeordnet werden. Informationen über die einsetzbaren
Emulationen zum Ausdruck vom Panel finden Sie unter Einschränkungen
beim Ausdruck über HyperTerminal.
Bild 8: Eigenschaften einer Terminalverbindung
Wenn Sie einen Druckauftrag auf dem Panel anstoßen, werden die
Daten an das HyperTerminal gesendet und im Programmfenster
dargestellt. Bei der Meldeprotokollierung (Textausdruck) werden
z.B. die Meldungstexte im HyperTerminal angezeigt.
Bild 9: Empfangene Daten im HyperTerminal
Bitte beachten Sie, dass bei den Verbindungseinstellungen im
HyperTerminal die Art des Ausdrucks (Grafik oder Text)
berücksichtigt werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter
Einschränkungen
beim Ausdruck über HyperTerminal.
Bei der Meldeprotokollierung können Sie die Option
"Am Drucker aufzeichnen" verwenden. Zusätzlich kann eine
Speicherung der Meldungen in einer Textdatei über die Option
"Text aufzeichnen" vorgenommen werden. Um eine korrekte
Darstellung der Sonderzeichen in der Textdatei zu erlangen, können
Sie die Textdatei mit MS Excel (Konvertierung: MSDOS PC-8) öffnen
und dann aus Excel drucken. Andernfalls können Sie natürlich die
Textdatei mit der Ausführung des Befehls "copy C:\hardcopy.txt
\\Rechnername\Freigabename des Druckers" in einer
MSDOS-Eingabeaufforderung an den Drucker weiterleiten.
Bei "Hardcopy" sollten Sie die Option "Am Drucker
aufzeichnen" verwenden, damit Sie einen korrekten Ausdruck
erhalten. Der Ausdruck erfolgt, wenn Sie nach der Datenübertragung
die Option wieder deaktivieren. Die Speicherung der übertragenen
Daten in einer Textdatei ist bei dieser Funktion nicht
sinnvoll.
Entnehmen Sie der folgenden Tabelle, welche
Terminaleinstellungen sich für die Druckfunktionen der
zeilenorientierten Panels eignen.
Emulation
Hardcopy
Meldeprotokollierung (aus Textdatei drucken)
Meldeprotokollierung (direkt drucken)
ANSI
x
x
x
ANSIW
x
x
x
Minitel
-
x
-
TTY
x
x
x
Viewdata
-
x
-
VT100
x
x
x
VT100J
x
x
x
VT52
-
-
-
Tabelle 1: unterstützte Emulationen für Zeilen-OPs
x: Funktion wird unterstützt
-: Funktion wird nur teilweise, nicht korrekt oder gar nicht
unterstützt
Einschränkungen für grafikorientierte Panels
Bei der Meldeprotokollierung sollten Sie die Option
"Am Drucker aufzeichnen" verwenden. Sie können natürlich
zusätzlich eine Speicherung der Meldungen in einer Textdatei
vornehmen. Diese Textdatei sollte jedoch nicht an den Drucker
weitergeleitet werden, da in der Textdatei nicht alle Sonderzeichen
korrekt dargestellt werden. Um eine korrekte Darstellung der
Sonderzeichen zu erlangen, können Sie die Textdatei mit MS Excel
(Konvertierung: MSDOS PC-8) öffnen und dann aus Excel
drucken.
Wenn Sie die Druckfunktionen Hardcopy verwenden möchten,
müssen die Daten vorerst in einer Textdatei gespeichert
werden ("Text aufzeichnen"). Nach Beendigung der
Datenübertragung vom Panel, können Sie die Textdatei mit der
Ausführung des Befehl "copy C:\hardcopy.txt
\\Rechnername\Freigabename des Druckers" in einer
MSDOS-Eingabeaufforderung an den Drucker weiterleiten. Eine
direkte Übertragung auf den Drucker mit der Funktion "Am
Drucker aufzeichnen" kann nicht eingesetzt werden.
Achtung:
Beim Ausdruck einer Hardcopy muss am OP auf
Grafikausdruck umgestellt werden.
Beim Ausdruck von Meldungen muss am OP auf
ASCII-Ausdruck umgestellt werden.
Entnehmen Sie der folgenden Tabelle, welche
Terminaleinstellungen sich für die Druckfunktionen der
zeilenorientierten Panels eignen.
Emulation
Hardcopy
Meldeprotokollierung (direkt drucken)
ANSI
-
x
ANSIW
-
x
Minitel
-
-
TTY
-
x
Viewdata
x
-
VT100
-
x
VT100J
-
x
VT52
-
-
Tabelle 2: unterstützte Emulationen für Grafik-OPs
x: Funktion wird unterstützt
-: Funktion wird nur teilweise, nicht korrekt oder gar nicht
unterstützt
Hinweis:
Ein serieller Projekttransfer auf das OP kann nur durchgeführt
werden, wenn die HyperTerminal-Verbindung getrennt ist. Andernfalls
wird die COM-Schnittstelle von der HyperTerminal-Verbindung
reserviert.
Welche Einstellungen sind vorzunehmen, damit ich mit einem Windows-basierten Panel (außer der 170er Serie) auf einem Netzwerkdrucker drucken kann?
Crossover-Netzwerkkabel oder Hub und Standardnetzwerkkabel
PC mit Ethernetschnittstelle
Drucker mit Treiberdiskette bzw. - CD und Anschlusskabel
ProTool V6.0 SP2 oder WinCC flexible
Achtung Die direkte Meldeprotokollierung über einen Netzwerkdrucker ist bei Windows-basierten Panels nicht möglich. Alle anderen Druckfunktionen (Hardcopy, Schichtprotokoll) sind uneingeschränkt über das Netzwerk möglich!
Verbinden Sie den Drucker über ein Standardverbindungskabel (USB, seriell, parallel) mit dem PC.
Durch die automatische Hardware-Erkennung des Betriebssystems wird der Drucker als neue Hardware am PC erkannt.
Wenn der Treiber des Druckers mit dem Windows-Betriebssystem mitgeliefert wird, erfolgt die Installation des Druckers automatisch.
Andernfalls wird der Hardwareupdate-Assistent für die Installation des Druckertreibers gestartet.
Legen Sie die Treiberdiskette bzw. - CD in das entsprechende Laufwerk am PC ein.
Verweisen Sie bei der Installation des Druckers mit dem Hardwareupdate-Assistenten auf die bereitgestellten Treiberinformationen.
Nachdem der Drucker erfolgreich installiert wurde, muss dieser für den Zugriff über das Netzwerk freigegeben werden.
Öffnen Sie dazu den Druckerdialog über Start > Einstellungen > Drucker.
Markieren Sie den Drucker und öffnen Sie über "rechte Maustaste > Eigenschaften" den Eigenschaftsdialog des Druckers.
Wechseln Sie in das Register Freigabe und wählen Sie die Option Drucker freigeben.
Der Freigabename des Druckers muss in den Drucker-Einstellungen am Windows-basierten Panel angegeben werden.
Bild 1: Drucker freigeben
Schließen Sie den Eigenschaftsdialog mit Übernehmen und OK.
Drucken Sie anschließend eine Testseite auf dem Drucker, damit sichergestellt werden kann, dass der Drucker funktionstüchtig ist.
Einrichten der Netzwerkverbindung am Windows-basierten Panel
Eine Anleitung zum Einrichten einer Netzwerkverbindung am Windows-basierten Panel finden Sie unter Beitrags-ID: 13336639 - "Aufbau einer Ethernetverbindung zwischen einem WinCE-Panel (außer der 170er Reihe) und einem PC".
Installieren des Druckers am Windows-basierten Panel
Die gesamte Konfiguration des Druckers wird im "Control Panel" am Windows-basierten Panel vorgenommen.
Öffnen Sie den "Printer"-Dialog.
Stellen Sie die Druckersprache Ihres Druckers unter "Printer Language" ein. In diesem Beispiel wurde ein "Brother HL1250 Laser Printer" verwendet, und daher die Druckersprache "PCL Laser" eingestellt.
Der "Port" spezifiziert die Schnittstelle, über die der Drucker an das Windows-basierte Panel angeschlossen ist. Wählen Sie "Network:", da die Verbindung zum Drucker über Ethernet hergestellt wird.
Unter "Network" geben Sie den Netzwerkpfad des Druckers an. Der Netzwerkpfad setzt sich aus dem Computernamen des PC und dem Freigabenamen des Druckers zusammen. Bei Computername "hmi" und Freigabename "BrotherH" (siehe Bild 1) lautet der Pfad : \\hmi\BrotherH.
Optional ist die Nutzung eines Druckservers möglich. Weitere Informationen zu den nötigen Voraussetzungen finden Sie im Systemhandbuch von WinCC flexible 2008 SP1 unter dem Kapitel 6.1. Das Systemhandbuch können Sie unter der Beitrags-ID: 34780187 laden. Sie finden den Download über dem Kapitel 3. Produktinformationen.
Hinweis Der Drucker kann nur über den Computernamen und nicht über die IP-Adresse des PCs angesprochen werden.
Weitere Einstellungen sind die Papiergröße, Hoch- oder Querformat, Farb- oder Schwarzweißdruck und die Qualität des Ausdrucks.
Schließen Sie den "Printer"-Dialog mit OK.
Drucken mit dem Windows-basierten Panel über Netzwerk
Erstellen Sie abschließend ein Projekt für das Windows-basierte Panel, indem eine Druckfunktion wie z.B. "Bildschirm_drucken" implementiert ist.
Übertragen Sie das Projekt auf das Panel.
Stoßen Sie die Druckfunktion am Panel an.
Ein erfolgreich abgeschlossener Druckauftrag wird über eine Systemmeldung am Panel angezeigt.
Hinweise
Freigegebene und getestete Drucker für SIMATIC Panels und Multi Panels finden Sie unter Beitrags-ID: 11376409. Info zum Link:
Die freigegeben Drucker für ProTool V6.0 SP1a finden Sie in der Excel-Tabelle unter der Lasche "Druckerliste Stand 01.01.2003".
In der Excel-Tabelle unter der Lasche "Druckerliste Stand 12.08.2004" finden Sie alle freigegebenen Drucker ab ProTool V6.0 SP2.
Ein Beispiel zur Überprüfung der Netzwerkverbindung zwischen einem WinCE-Panel und dem PC finden Sie unter Beitrags-ID: 13337379.