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Konfigurationshinweis:
An einer SIMATIC S7-200 CPU können gleichzeitig mehrere Textdisplays TD100/200(C) betrieben werden. Hierbei sind die folgenden Parametrierungen im TD-Setup und im Micro/WIN Textdisplay-Assistenten zu beachten. Bedienhinweise und weiterführende Information finden Sie im Benutzerhandbuch "Text Display (TD)" (Beitrag 1087140) und
- Adressen der Konfigurationsdatensätze
Stellen Sie sicher, dass sich die Konfigurationsdaten der einzelnen Textdisplays im Variablenspeicher der CPU nicht überschneiden. Defaultmäßig trägt der Micro/WIN Textdisplay-Assistent VB0 als Anfangsadresse für die Konfigurationsdaten ein. Im Konfigurationsschritt "Speicher zuordnen" können Sie die Adresse ändern. Hier gibt Ihnen der Assistent auch den Speicherbedarf für Ihre Projektierung an. Sie können sich vom Assistenten auch eine Adresse vorschlagen lassen und diese ggf. übernehmen. Die in Micro/WIN vereinbarten Adressen müssen identisch sein mit der "Parameterbaustein-Adresse", die Sie am Textdisplay im Menü für das TD-Setup eingeben. Erlaubter Adressbereich: 0...32000.
- Baudrate
Wählen Sie für alle Netzteilnehmer die selbe Baudrate (9,6 kBit/s (voreingestellt), 19,2 kBit/s oder 187,5 kBit/s). Die Einstellung für die Textdisplays wird in deren Menüs für das TD-Setup durchgeführt. Die Einstellung für die CPU erfolgt in Micro/WIN im Systemdatenbaustein unter "Kommunikationsschnittstellen".
- Netzadressen
Die Adressparametrierung bei den Textdisplays erfolgt in deren Menüs für das TD-Setup. Stellen Sie sicher, dass jedes Textdisplay eine eindeutige "TD-Adresse" erhält. Voreingestellt ist die "1". Beachten Sie, dass die Adressen 0 (PC/PG) und 2 (CPU) defaultmäßig bereits vergeben sind. Kontrollieren Sie im TD-Setup jedes Displays auch die "CPU-Adresse". Voreingestellt ist die "2".
- Protokoll
Die Textdisplays versuchen zuerst, eine MPI-Verbindung aufzubauen. Mit wievielen Teilnehmern dies möglich ist, hängt von der verwendeten CPU ab (siehe Beitrag 14188898). Ist für ein Textdisplay die Kommunikation über MPI nicht möglich, wird automatisch eine PPI Verbindung aufgebaut. Greifen im PPI-Modus nun mehrere Displays (PPI-Master) auf die CPU (PPI-Slave) zu, kann es vorkommen, dass ein Display ständig auf die durch ein anderes Display (oder durch einen anderen PPI-Master) belegte CPU trifft und nicht mehr aktualisiert wird. Verkleinern Sie in diesem Fall die Aktualisierungsraten der Textdisplays. Dies geschieht im Konfigurationsschritt "Standardmenüs und Aktualisierungsrate" des Micro/WIN Textdisplay-Assistenten. Sie können im PPI-Modus - bei geeignet gewählter Aktualisierungsrate - mit bis zu 31 PPI-Mastern kommunizieren.
- Vernetzung
Die Vernetzung der Textdisplays mit der CPU erfolgt über PROFIBUS-Komponenten (Kabel, Stecker). In der Tabelle im Beitrag 1070096 sind die gängigsten Kabel und Stecker mit Bestellnummern aufgelistet. Die Stromversorgung der Textdisplays muss über eine externe Spannungsquelle erfolgen, da kein TD/CPU-Kabel zum Einsatz kommt.
Hinweis:
Dieser Beitrag bezieht sich auf die Textdisplays TD 100C Version 1.0, TD 200 Version 3.0 und TD 200C Version 1.0 und die Programmiersoftware STEP 7-Micro/WIN Version 4.0 SP2. Bei Produkten anderer Ausgabestände sind Abweichungen zu oben genannten produktspezifischen Werten und Bezeichnungen möglich. Die Kernaussagen dieses Beitrags werden dadurch jedoch nicht berührt.
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