Beitragsliste anzeigen

ET 200S (Standard Baugruppen) -- Hardware aufbauen und parametrieren -- Baugruppen initialisieren und parametrieren 
Warum ist bei manchen IO-Link Master Modulen der Menüeintrag zum Start von S7-PCT in STEP 7 deaktiviert? 
Wie können Sie in STEP 7 (TIA Portal) mit der Funktion "Adressen packen" den Adressraum der ET 200S zusammenfassen? 
Wie ist die serielle Schnittstellenbaugruppe 1SI 3964/ASCII (6ES7138-4DF01-0AB0), in STEP 7 Professional ab V11, in Betrieb zu nehmen? 
Wie ist die serielle Schnittstellenbaugruppe 1SI MODBUS/USS (6ES7138-4DF11-0AB0), in STEP 7 Professional ab V11, in Betrieb zu nehmen? 
Welche "local_device_id" parametrieren Sie, um mit dem FB65 "TCON" eine Verbindung für die offene Kommunikation über Industrial Ethernet aufzubauen? 
Warum wird im Webbrowser die Meldung "Die Seite ist nicht verfügbar" angezeigt, wenn Sie z.B. die HTML-Seite "Topologie" aufrufen, um über den Webserver der CPU die Topologie auslesen? 
Wie setzen Sie die IP-Adresse und den Gerätenamen eines I-Devices zurück? 
Welche DP-Slaves können Sie mittels der Funktion CiR (Configuration in RUN) an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen und entfernen und welche Konfigurationsänderungen sind zulässig? 
Wo finden Sie auf der SIMATIC NET Quickstart Collection S7-Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation über PROFINET? 
Wo finden Sie Informationen zur Reproduzierbarkeit von Verzögerungs- und Weckalarmen für die IM151-8 und IM154-8? 
Wie erfolgt die Nachparametrierung beim Austausch des IO-Link Mastermoduls oder des IO-Link Devices? 
Welche Möglichkeiten gibt es, um die ET 200-Stationen zu konfigurieren? 
Wo finden Sie Informationen zu den Aufbaurichtlinien einer ET 200S Station? 
Welche Diagnosemeldungen können bei der Inbetriebnahme der ET 200S als PROFINET IO-Device auftreten? 
Welche Diagnosemeldungen können bei der Inbetriebnahme der ET 200S als PROFIBUS DP-Slave auftreten? 
TeleService mit ET200S (IM151-CPU) und TS Adapter 
Kann bei einem ET 200S Motorstarter eine Quickstop-Funktion genutzt werden? 
Wie können in den ET 200-Stationen sicherheitsgerichtete und Standard-Baugruppen kombiniert werden? 
Parametrierung ET 200 S DI 4xNAMUR (6ES7 131-4RD00-0AB0) 
Temperaturkompensation eines Thermoelementes mittels Widerstandsthermometers Pt100 zum Erfassen der Vergleichsstellentemperatur 
Temperaturkompensation eines Thermoelementes über das Elektronikmodul 2AI TC HF 
Wie kann ich in HW Konfig die Adressen der ET200S IM151-1 HF zusammenfassen (Adressen packen)? 
IM 151-7 CPU: Programme mit gepackten Adressen portieren 
Wie kann ich den Adressraum der ET 200S zusammenfassen (Adressen packen)? 
Welche Baugruppen der ET 200S unterstützen die Funktion Optionenhandling? 
Welche Randbedingungen müssen Sie bei der Projektierung von ET200S-Modulen beachten? 
Welche Abhängigkeit zwischen Peripheriemodulen und Interfacemodulen muss ich bei der Projektierung einer ET200S beachten? 
Wie kann ich Pneumatik-Module der Fa. Bürkert im Dezentralen Peripheriesystem ET 200S einsetzen? 
Wie kann das Leuchten der Busfehler-LED am Interfacemodul IM 151 beim Einsatz der Reservemodule vermieden werden? 

Warum ist bei manchen IO-Link Master Modulen der Menüeintrag zum Start von S7-PCT in STEP 7 deaktiviert?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Bei über eine GSD eingebundenen ET 200 IO-Link-Master-Modul kann in manchen Fällen der Menüeintrag zum Start von S7-PCT in STEP 7 deaktiviert sein.
Grund hierfür ist, dass die GSD keine Information enthält, um den Menüeintrag für den S7-PCT Start freizuschalten.
Bisher wurden die Menüeinträge in STEP 7 durch das Installationsprogramm von S7-PCT aktiviert.
Ab S7-PCT V3.2 muss keine neue Version der Software installiert werden, um neue Siemens IO-Link-Master-Module und Interfacemodule zu unterstützen.

Damit der Start aus STEP 7 funktioniert, muss einmalig S7-PCT im Standalone-Modus gestartet werden. Über S7-PCT lässt sich dann die Unterstützung neuer Baugruppen in STEP 7 aktivieren.

Anleitung
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die Unterstützung neuer Baugruppen aktivieren:

  1. In S7-PCT wählen Sie das Menü "Extras > Unterstützte Baugruppen". Der gleichnamige Dialog "Unterstützte Baugruppen" wird geöffnet.


    Bild 01
     
  2. Sie können die Datei "S7PCT_Supported_Modules.xml" direkt aus dem Internet laden. Falls kleine Internet-Verbindung zur Verfügung steht können Sie die Datei "S7PCT_Supported_Modules.xml" unter der Beitrags-ID 32469496 herunterladen und als Datei speichern.
     
  3. Eine Liste der von SIMATIC S7-PCT unterstützten Module wird angezeigt. Wenn ein neues Modul noch nicht im S7-PCT Hardwarekatalog vorhanden ist und ein Update verfügbar ist, wird für das neue Modul in der Spalte "Installiert" ein "Nein" angezeigt.


    Bild 02
     
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Installieren". Dadurch werden die Menüeinträge in STEP 7 aktiviert.
     
  5. Nach der Aktualisierung können Sie S7-PCT über die Hardwarekonfiguration des IO-Link-Master öffnen.

Weiterführende Informationen
Unter der Beitrags-ID 32469496 steht Ihnen S7-PCT V3.2 als Download zur Verfügung.

Wie können Sie in STEP 7 (TIA Portal) mit der Funktion "Adressen packen" den Adressraum der ET 200S zusammenfassen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Digitale Elektronikmodule mit einem Adressraum von 2 oder 4 Bit belegen beim Einfügen in die Gerätesicht zunächst 1 Byte pro Steckplatz.


Bild 01

Anleitung
Diese Anleitung beschreibt, wie Sie in STEP 7 (TIA Portal) mit der Funktion "Adressen packen" den Adressraum einer ET 200S zusammenfassen können.

Um die Adressen einer ET 200S mit digitalen Elektronikmodulen zusammenzufassen, öffnen Sie in STEP 7 (TIA Portal) die Gerätesicht der ET 200S.

  1. In der Grätesicht markieren Sie die Elektronikmodule, deren Adressen Sie packen möchten. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten.
    • Drücken Sie die <Shift>- oder <Strg>-Taste und klicken Sie mit der linken Maustaste auf die einzelnen Elektronikmodule, deren Adressen Sie packen möchten.
    • Klicken Sie außerhalb des Baugruppenträgers und ziehen Sie mit der Maus einen Rahmen um die Elektronikmodule, deren Adressen Sie packen möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die markierten Elektronikmodule und wählen Sie das Kontextmenü "Adressen packen".


    Bild 02
     
  3. Nach dem "Adressen packen" ist der Adressraum der digitalen Elektronikmodule zusammengefasst.


    Bild 03

Hinweis

  • Die Adressbereiche für Eingänge, Ausgänge und Motorstarter werden getrennt gepackt. Im tabellarischen Bereich der Gerätesicht der ET 200S können Sie die gepackten Adressen in den Spalten E-Adresse und A-Adresse einsehen.
  • Die ET 200S HS unterstützt die Funktion "Adressen packen" nicht.
  • Im Zentralrack der ET 200S CPU wird die Funktion "Adressen packen" nicht unterstützt.

Weitere Informationen
Informationen zum "Adressen packen" in STEP 7 V5.5 finden Sie unter der Beitrags-ID 18848628.

Erstellumgebung
Die Bilder und Downloads in diesem FAQ sind mit STEP 7 (TIA Portal) V12 SP1 Upd2 erstellt worden.

Wie ist die serielle Schnittstellenbaugruppe 1SI 3964/ASCII (6ES7138-4DF01-0AB0), in STEP 7 Professional ab V11, in Betrieb zu nehmen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Nachfolgend finden Sie ein Beispielprojekt der seriellen Schnittstellenbaugruppe 1SI 3964/ASCII bei der Verwendung von STEP 7 Professional ab V11 (TIA Portal).

zXX21_10_1SI_ASCII.zip ( 784 KB )

Hinweise zur Inbetriebnahme des Beispiels finden Sie im Handbuch zur seriellen Schnittstellenbaugruppe 11SI 3964/ASCII unter Beitrags-ID 9260793

Wie ist die serielle Schnittstellenbaugruppe 1SI MODBUS/USS (6ES7138-4DF11-0AB0), in STEP 7 Professional ab V11, in Betrieb zu nehmen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Nachfolgend finden Sie ein Beispielprojekt der seriellen Schnittstellenbaugruppe 1SI MODBUS/USS bei der Verwendung von STEP 7 Professional ab V11 (TIA Portal).

zXX21_11_1SI_MODBUS.zip ( 1269 KB )

Hinweise zur Inbetriebnahme des Beispiels finden Sie im Handbuch zur seriellen Schnittstellenbaugruppe 1SI MODBUS/USS unter der Beitrags-ID 9260793

Welche "local_device_id" parametrieren Sie, um mit dem FB65 "TCON" eine Verbindung für die offene Kommunikation über Industrial Ethernet aufzubauen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Abhängig von der Baugruppe und Schnittstelle, über die die Verbindung mit dem FB65 "TCON" für die offene Kommunikation über Industrial Ethernet aufgebaut wird, parametrieren Sie die entsprechende "local_device_id."

Für die S7-300 und S7-400 CPUs sowie für die IM151-8 PN/DP CPU und IM154-8 CPU finden Sie die "local_device_id" in der Hardware-Konfiguration (STEP 7 V5.5) oder in der Gerätesicht des Hardware- und Netzwerkeditors (STEP 7 Professional V11). Die Steckplatzbezeichnung der PROFINET-Schnittstelle einer Baugruppe enthält die "local_device_id".

Beispiel STEP 7 V5.5
Die Steckplatzbezeichnung der PROFINET-Schnittstelle einer CPU319-3 PN/DP ist "X3", d.h. für die offene Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU319-3 PN/DP parametrieren Sie die "local_device_id" = B#16#03.


Bild 01

Beispiel STEP 7 Professional V11
Die Steckplatzbezeichnung der PROFINET-Schnittstelle einer CPU319-3 PN/DP ist "2 X3", d.h. für die offene Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer CPU319-3 PN/DP parametrieren Sie die "local_device_id" = B#16#03.


Bild 02

Hinweis
Die Steckplatzbezeichnung der PROFINET-Schnittstelle einer S7-300 CPU, S7-400 CPU, IM151-8 PN/DP CPU oder IM154-8 CPU ist auch auf der Baugruppe aufgedruckt.

Übersicht
In der folgenden Übersicht finden Sie die "local_device_id", die Sie für die offene Kommunikation über WinAC RTX und S7-400 Industrial Ethernet CP parametrieren. Die "local_device_id" der WinAC RTX ist abhängig vom Interface-Steckplatz der Industrial Ethernet-Schnittstelle.
 
local_device_id Beschreibung
B#16#00 Kommunikation über Industrial Ethernet CP der S7-400 (nur bei ISO-on-TCP, d.h. connection_type = B#16#12)

Hinweis
Unter Beitrags-ID 15368142 finden Sie Informationen darüber, welche Industrial Ethernet CPs der S7-400 die offene Kommunikationsdienste mittels T-Bausteinen unterstützen.

B#16#01 Kommunikation über Industrial Ethernet-Schnittstelle auf Interface-Steckplatz 1 (IF1) bei WinAC RTX
B#16#06 Kommunikation über Industrial Ethernet-Schnittstelle auf Interface-Steckplatz 2 (IF2) bei WinAC RTX
B#16#0B Kommunikation über Industrial Ethernet-Schnittstelle auf Interface-Steckplatz 3 (IF3) bei WinAC RTX
B#16#0F Kommunikation über Industrial Ethernet-Schnittstelle auf Interface-Steckplatz 4 (IF4) bei WinAC RTX

In der folgenden Übersicht finden Sie die "local_device_id", die Sie für die offene Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle einer S7-300 CPU, S7-400 CPU, IM151-8 PN/DP CPU oder IM154-8 CPU parametrieren.
 
local_device_id Beschreibung
B#16#01 Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der IM151-8 PN/DP CPU
B#16#02 Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der CPU31x-2 PN/DP, CPU314C-2 PN/DP und IM154-8 CPU
B#16#03 Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der  CPU319-3 PN/DP, CPU315T-3 PN/DP, CPU317T-3 PN/DP, CPU317TF-3PN/DP
B#16#04 Kommunikation über SINUMERIK NCU7x0.2 PN mit CPU319-3 PN/DP und SINUMERIK NCU7x0.3PN mit CPU317-2 PN/DP
B#16#05 Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der CPU412-2 PN, CPU414-3 PN/DP, CPU416-3 PN/DP und CPU41x-5H PN/DP (Rack 0)
B#16#15 Kommunikation über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der CPU 41x-5H PN/DP (Rack 1)

Warum wird im Webbrowser die Meldung "Die Seite ist nicht verfügbar" angezeigt, wenn Sie z.B. die HTML-Seite "Topologie" aufrufen, um über den Webserver der CPU die Topologie auslesen?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Die CPUs mit integrierter PROFINET-Schnittstelle haben einen Webserver. Der Webserver gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre CPU über das Internet oder das firmeninterne Intranet zu beobachten. Auswertungen und Diagnose sind somit über große Entfernungen möglich.

Meldungen und Statusinformationen werden auf HTML-Seiten angezeigt. Für den Zugriff auf die HTML-Seiten benötigen Sie einen Webbrowser.

Um die Informationen zum Baugruppenzustand, zur Topologie und zu den Meldungen über den Webserver aus der CPU auszulesen und auf den HTML-Seiten der CPU fehlerfrei anzuzeigen, muss u. a. folgende Voraussetzung erfüllt sein:

  • Die Funktion "Systemfehler melden" muss projektiert sein. Anschließend speichern und übersetzen Sie die Hardware-Konfiguration und laden die Konfiguration in die CPU.
  • Alle für die Funktion "Systemfehler melden" notwendigen Bausteine müssen generiert und in die CPU geladen werden.

Wenn die Voraussetzung nicht erfüllt ist, dann werden die HTML-Seiten im Webbrowser nicht angezeigt. Zum Beispiel wird die Meldung "Die Seite ist nicht verfügbar" angezeigt, wenn Sie im Webbrowser die HTML-Seite "Topologie" aufrufen, um über den Webserver der CPU die Topologie auslesen.

Hinweis
Die Projektierung der Funktion "Systemfehler melden" erfolgt in der Hardware-Konfiguration über das Menü "Extras -> Systemfehler melden". Im Dialog "Systemfehler melden" klicken Sie auf die Schaltfläche "Generieren", um alle für die Funktion "Systemfehler melden" notwendigen Bausteine zu generieren.

Um das Generieren und Aktualisieren der Funktion "Systemfehler melden zu automatisieren öffnen Sie im SIMATIC Manager die Objekteigenschaften der S7-Station. Wechseln Sie in das Register "Einstellungen" und aktivieren Sie für Systemfehler melden die Funktion "Bei Speichern und Übersetzen" aufrufen.


Bild 01

Weitere Informationen

  • Informationen, welche Einstellungen Sie im TIA Portal vornehmen müssen, damit die Informationen zum Baugruppenzustand, zur Topologie und zu den Meldungen über den Webserver der CPU ausgelesen und auf den HTML-Seiten der CPU angezeigt werden, finden Sie unter der Beitrags-ID 86294763.
  • Weitere Informationen zum Webserver der S7-300 CPUs finden Sie im Handbuch unter folgender Beitrags-ID: 12996906.
  • Weitere Informationen zum Webserver der S7-400 CPUs finden Sie im Handbuch unter folgender Beitrags-ID: 44444467.

Wie setzen Sie die IP-Adresse und den Gerätenamen eines I-Devices zurück?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Die S7-300 CPUs, die IM154-8 CPU sowie die IM 151-8 PN/DP mit integrierter PROFINET-Schnittstelle können ab Firmware V3.2 als I-Device konfiguriert werden. Die S7-400 mit integrierter PROFINET-Schnittstelle können ab Firmware V6.0 als I-Device konfiguriert werden.
Wenn die Topologie der Anlage bekannt ist, dann ist es möglich die I-Devices ohne  vorherige Konfiguration in die Anlage zu integrieren. Die Adresszuweisung erfolgt Topologie basierend vom übergeordneten IO-Controller.

Voraussetzung für dieses Vorgehen ist es, dass das I-Device weder eine IP-Adresse noch einen Gerätenamen besitzt. Fabrikneue Module bringen diese Voraussetzung mit. Nach einmaliger Integration in das Netzwerk sind IP-Adresse und Gerätename permanent in der CPU gespeichert. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die Daten aus der CPU zu löschen.

  • IP-Adresse und Gerätename über STEP 7 zurücksetzen
  • IP-Adresse und Gerätename über das Anwenderprogramm mit dem Systemfunktionsbaustein SFB104 "IP_CONF" zurücksetzen

IP-Adresse und Gerätename über STEP 7 zurücksetzen
Ab STEP 7 V5.5. ist es möglich Baugruppen über das Menü "Zielsystem -> Ethernet Teilnehmer bearbeiten" auf Werkseinstellung zurückzusetzen.
Klicken Sie im Dialog "Ethernet-Teilnehmer bearbeiten" auf die Schaltfläche "Durchsuchen", um die MAC-Adresse der Baugruppe auszuwählen, die auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden soll. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche "Zurücksetzen". Damit werden sowohl die IP-Adresse als auch der Gerätename aus der Baugruppe gelöscht.


Bild 01

IP-Adresse und Gerätename über das Anwenderprogramm mit dem Systemfunktionsbaustein SFB104 "IP_CONF" zurücksetzen
Die S7-300 CPUs, die IM154-8 CPU sowie die IM 151-8 PN/DP mit integrierter PROFINET-Schnittstelle unterstützen den SFB14 "IP_CONF" ab Firmware V3.2. Die S7-400 CPUs mit integrierter PROFINET-Schnittstelle unterstützen den SFB104 "IP_CONF" ab Firmware V6.0.

Der SFB104 "IP_CONF" dient zur programmgesteuerten Konfiguration der integrierten PROFINET-Schnittstelle der CPU. Die bisher gültigen Konfigurationsdaten werden dabei überschrieben.

Sie können mit dem SFB104 "IP_CONF" folgende Konfigurationsdaten für die integrierte PROFINET-Schnittstelle konfigurieren.

  • IP-Parameter: IP-Adresse, Subnetzmaske und IP-Adresse des Routers
  • PROFINET-IO Gerätename, wenn die CPU als PROFINET IO-Device betrieben wird

Speichern Sie die Konfigurationsdaten in einem Datenbaustein (Konfigurations-DB).

Rufen Sie den SFB104 "IP_CONF" zyklisch im Anwenderprogramm der CPU auf.
Den Eingangsparameters "REQ" setzen Sie im OB100 auf den Wert "true".
Am Eingangsparameter "CONF_DB" verweisen Sie mit einem Zeiger auf die Konfigurationsdaten, die im Konfigurations-DB gespeichert sind.


Bild 02

Beim Aufruf des SFB104 "IP_CONF" müssen die IP-Parameter und der Gerätename, die im Konfigurations-DB gespeichert sind, den Wert "0" haben, um die IP-Adresse und den Gerätenamen zurückzusetzen. Beim Gerätenamen reicht aus, dass das erste Byte mit dem Wert "0" definiert ist.


Bild 03

Hinweis

  • Die programmgesteuerte Einstellung der IP-Konfiguration mit dem SFB14 "IP_CONF" können Sie alternativ zur Projektierung mit STEP 7 vornehmen. Sie wird jedoch nur wirksam, wenn Sie in der Hardware-Konfiguration explizit vorgegeben haben, dass die Vergabe von IP-Parametern "auf anderem Weg" als über die Hardware-Konfiguration erfolgt.
  • Die S7-300 und S7-400 CPUs können auch per Schalter in den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden.

Weitere Informationen

  • Weitere Informationen zur Projektierung eines I-Devices finden Sie im Handbuch "SIMATIC PROFINET Systembeschreibung" unter folgender Beitrags-ID 19292127.
  • Weitere Informationen zum Zurücksetzen einer S7-300 CPU in den Auslieferungszustand per Schalter finden Sie im Handbuch "SIMATIC S7-300 CPU 31xC und CPU 31x: Aufbauen" im Kapitel 9.5 unter folgender Beitrags-ID: 13008499.
  • Weitere Informationen zum Zurücksetzen einer S7-400 CPU in den Auslieferungszustand per Schalter finden Sie im Handbuch "SIMATIC S7-400 Automatisierungssystem S7-400 CPU-Daten" im Kapitel 3.4 unter folgender Beitrags-ID: 44444467.

Welche DP-Slaves können Sie mittels der Funktion CiR (Configuration in RUN) an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen und entfernen und welche Konfigurationsänderungen sind zulässig?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis
Die Funktion CiR (Configuration in RUN) ermöglicht Anlagenänderungen und -erweiterungen im laufenden Betrieb. Die Anlagenänderungen im laufenden Betrieb mittels CiR können Sie in Anlagenteilen mit Dezentraler Peripherie durchführen.

Um eine Anlagenänderung im laufenden Betrieb mittels CiR durchführen zu können, müssen Sie eine der folgenden Baugruppen als PROFIBUS DP-Master einsetzen:

  • integrierte MPI/DP-Schnittstelle bzw. integrierte DP-Schnittstelle einer S7-400 CPU
  • externe DP-Master-Anschaltung CP443-5 EXT ab V5.0
  • Interfacemodul IF 964-DP

Mittels der Funktion CiR können Sie kompakte DP-Slaves, z.B. Fremdslaves, und die modularen DP-Slaves ET 200M, ET 200iSP und ET 200S an ein bestehendes PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.

Zulässige Konfigurationsänderungen bei kompakten DP-Slaves
Einen kompakten DP-Slave können nur als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.

Zulässige Konfigurationsänderungen beim modularen DP-Slave ET 200M
Den modularen DP-Slave ET 200M können Sie mittels der Funktion CiR als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.Zusätzlich können Sie beim modularen DP-Slave ET 200M einzelne Baugruppen mittels der Funktion CiR hinzufügen, entfernen oder umparametrieren.

Zulässige Konfigurationsänderungen beim modularen DP-Slave ET 200iSP
Den modularen DP-Slave ET 200iSP können Sie mittels der Funktion CiR als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen. Zusätzlich können Sie beim modularen DP-Slave ET 200iSP einzelne Module mittels der Funktion CiR umparametrieren. Reservemodule können mittels der Funktion CiR durch die zukünftigen Elektronikmodule der ER 200isp ersetzt werden.

Zulässige Konfigurationsänderungen beim modularen DP-Slave ET 200S
Den modularen DP-Slave ET 200S können Sie mittels der Funktion CiR nur als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.
Das Hinzufügen von einzelnen Baugruppen mittels der Funktion CiR im bereits vorhandenen modularen DP-Slave ET 200S wird derzeit nicht unterstützt. Wenn Sie zusätzliche Baugruppen in dem bereits vorhanden modularen DP-Slave ET 200S benötigen, dann entfernen Sie zunächst die ganze Station mittels der Funktion CiR. Anschließend fügen Sie den modularen DP-Slave ET 200S mit den zusätzlich benötigten Baugruppen mittels der Funktion CiR als ganze Station an das PROFIBUS DP-Mastersystem hinzu.
Das Optionenhandling bietet Ihnen eine weitere Möglichkeit die ET 200S für zukünftige Erweiterungen (Optionen) vorzubereiten. Optionenhandling bedeutet zum Beispiel, dass Sie den geplanten Maximalausbau der ET 200S montieren, verdrahten und projektieren. Sie können das Optionenhandling mit oder ohne RESERVE-Module verwenden.
Weitere Informationen zur Funktion Optionenhandling bei der ET 200S finden Sie unter folgender Beitrags-ID: 22564754.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Funktion CiR finden Sie im Handbuch "SIMATIC STEP7 V5.5 Anlagenänderung im laufenden Betrieb mittels CiR" unter der Beitrags-ID: 45531308.

Unter folgender Beitrags-ID finden Sie Informationen zur Nutzung der Funktion "Configuration in Run" (CiR) am PROFINET IO-System: 49245734.

Wo finden Sie auf der SIMATIC NET Quickstart Collection S7-Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation über PROFINET?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Die SIMATIC NET Quick Start Collection bietet einfache Programmbeispiele, die den Einstieg bei der Erstprojektierung von Anlagen mit SIMATIC NET Produkten erleichtern soll.

Folgende Links führen Sie zur SIMATIC NET Quick Start Collection. Dort finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation für die Kommunikation über PROFINET mittels folgender Protokolle:

Hier finden Sie S7-Programmbeispiele und Dokumentation für die folgenden SIMATIC NET Produkte:

  • IE CPs für S7-300 und S7-400
  • IE PC CPs mit SOFTNET PN IO
  • Netzübergang, z.B. IE/PB Link PN IO

Suchbegriffe:
PROFINET IO-Device, PROFINET IO-Controller, CP343-1, CP443-1, ET 200S, Diagnose, iMap, Singleton-Komponente, iSlave, Advanced

Wo finden Sie Informationen zur Reproduzierbarkeit von Verzögerungs- und Weckalarmen für die IM151-8 und IM154-8?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Die Reproduzierbarkeit von Verzögerungsalarmen ist die zeitliche Abweichung des Aufrufs der ersten Anweisung des Alarm-OBs zum programmierten Alarmzeitpunkt.

Die Reproduzierbarkeit von Weckalarmen ist die Schwankungsbreite des zeitlichen Abstands zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufrufen, gemessen zwischen den jeweils ersten Anweisungen des Alarm-OBs.

Im Handbuch der CPU31x finden Sie im Kapitel 5.5.2 "Reproduzierbarkeit von Verzögerungs- und Prozessalarmen" Informationen über die Zeiten, welche für die S7-300 CPUs hinsichtlich der Reproduzierbarkeit gelten:

  • Verzögerungsalarm: +/-200µs
  • Weckalarm: +/-200µs

Diese Zeiten gelten auch für die folgenden Interfacemodule der ET 200S und ET 200pro:

  • IM151-8 PN/DP CPU
  • IM151-8 F-CPU
  • IM154-8 PN/DP CPU

Hinweis:
Diese Zeiten gelten nur, wenn der Alarm zu diesem Zeitpunkt auch ausgeführt werden kann und nicht z.B. durch höherpriore Alarme oder noch nicht ausgeführte gleichpriore Alarme verzögert wird.

Das Handbuch der CPU31x steht Ihnen in folgendem Beitrag zum Download zur Verfügung: 12996906.

Wie erfolgt die Nachparametrierung beim Austausch des IO-Link Mastermoduls oder des IO-Link Devices?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Das IO-Link Mastermodul "4SI IO-Link" für das dezentrale Peripheriesystem ET 200S liegt in der ersten Lieferstufe entsprechend der IOL-Norm V1.0 vor. Am IO-Link Mastermodul können bis zu 4 IO-Link Devices (Sensoren und Aktoren) angeschlossen werden.
Die Parametrierung des IO-Link Mastermodul "4SI IO-Link" und der IO-Link Devices erfolgt mit dem Port Configuration Tool (S7-PCT). Das S7-PCT steht in folgendem Beitrag als Download zur Verfügung: 32469496.


Bild 01: IO-Link System

Bei Defekt eines Gerätes und Austausch desselben durch ein neues, ist eine Nachparametrierung des neuen Gerätes erforderlich, da in der Regel das neue Gerät mit Werkseinstellungen versehen ist. Wenn die Funktion Nachparametrierung  von getauschten Komponenten im System implementiert ist, dann werden die im Host gespeicherten Anlaufdaten an die unterlagerten Komponenten gesendet. Somit gibt es eine Systemleistung  für den Tausch von Geräten ohne das Programmiergerät (PG) anschließen zu müssen,

Im IO-Link System der ersten Lieferstufe ist die Funktion Nachparametrierung von getauschten Komponenten nicht implementiert, d.h. obwohl die IO-Link Masterparameter auf dem IO-Link Mastermodul gesichert werden, würde ein Austausch des IO-Link Mastermoduls eine Nachparametrierung mittels S7-PCT erfordern. Wenn ein IO-Link Device ausgetauscht wird, dann ist ebenfalls eine Nachparametrierung mittels S7-PCT erforderlich, da die IO-Link Deviceparameter nur im IO-Link Device selbst gesichert werden.

Mit dem FB1 "IOL_CALL" werden (Parameter)-Daten zu einem IO-Link Device geschrieben bzw. von einem IO-Link Device gelesen. Die Daten werden auf dem IO-Link Device mit Index und Subindex eindeutig adressiert.

Der FB1 "IOL_CALL" und eine Beschreibung des FB1 "IOL_CALL" steht in folgendem Beitrag als Download zur Verfügung: 32011237.

Der Baustein unterstützt bei folgenden Aufgaben:

  • (Um)parametrierung eines IO-Link Devices im laufenden Betrieb
  • Ausführen von IO-Link Port Funktionen
  • Sichern / Rücksichern von IO-Link Deviceparametern
  • Sichern / Rücksichern von IO-Link Masterparametern


Bild 02: FB1 "IOL_CALL"

Nutzung des FB1 "IOL_CALL" für den Tausch von IO-Link Master und IO-Link Device ohne PG
Der FB1 "IO_CALL" ist nutzbar, um beliebige Datenobjekte von IO-Link Devices zu lesen, diese Objekte netzausfallsicher zu speichern und nach Tausch eines IO-Link Devices mittels des FB1 "IO_CALL" wieder in das IO-Link Device zu schreiben. Der Aufruf des FB1 "IOL_CALL" und das remanente Sichern muss vom Anwenderprogramm gesteuert werden, z.B. über das Auslösen des Mechanismus über einen Binärschalter.

Da jedes IO-Link Device andere Datenobjekte enthält, kann es nur eine anwenderspezifische Lösung geben, in der die IO-Link Deviceparameter gesichert und rückgesichert werden müssen.

Zur Sicherung und Rücksicherung der Masterparameter dient eine Sonderfunktion des FB1 "IOL_CALL". Wenn die Eingangsparameter "IOL_INDEX" und "IOL_SUBINDEX" mit "0" vorbelegt werden, dann werden die IO-Link Masterparameter behandelt.

Welche Möglichkeiten gibt es, um die ET 200-Stationen zu konfigurieren?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis
Der Konfigurator "SIMATC Selection Tool" führt Sie bequem, einfach und komfortabel durch die Konfiguration einer ET 200S, ET 200M, ET200pro, ET200eco oder ET 200iSP-Station und unterstützt Sie bei der Auswahl der unterschiedlichen Komponenten sowie des passenden Zubehörs. Als Ergebnis erhalten Sie eine Liste mit Bestellnummern und Mengenangaben als Basis für Ihre Bestellung. Der Konfigurator "SIMATIC Selection Tool" unterstützt Sie auch bei der Einhaltung von Grenzwerten, etwa in Bezug auf Lastströme, Steckplätze oder Parameter.

Das "SIMATIC Selection Tool" finden Sie in der Konfiguratoren-Übersicht der Industry Mall unter Automatisierungstechnik.

Industry Mall

Wo finden Sie Informationen zu den Aufbaurichtlinien einer ET 200S Station?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Nutzen Sie zur Konfiguration Ihrer ET 200S Station das SIMATIC Selection Tool. Dieser Konfigurator führt Sie bequem, einfach und komfortabel durch die Konfiguration einer ET 200S Station und unterstützt Sie bei der Auswahl der unterschiedlichen Komponenten sowie des passenden Zubehörs.

Das SIMATIC Selection Tool finden Sie in der Konfiguratoren-Übersicht der Industry Mall unter Automatisierungstechnik:

Industry Mall

Weitere Informationen zu den Aufbaurichtlinien einer ET 200S Station finden Sie in folgenden Beiträgen und in der Betriebsanleitung zum dezentralen Peripheriesystem E T200S:
 
Thema Beitrags-ID
Welche Randbedingungen muss ich bei der Projektierung von ET200S-Modulen beachten? 21406019
Welche Abhängigkeit zwischen Peripheriemodulen und Interfacemodulen muss ich bei der Projektierung einer ET200S beachten? 22407397
F-System, Kombination von fehlersicheren und nicht fehlersicheren Peripherie-Baugruppen in einer ET200-Station 14198063
Was muss ich beim Einsatz des fehlersicheren Moduls 4 F-DI/3 F-DO 24V/2A (6ES7 138-4FC00-0AB0) im zentralen Aufbau mit der IM151-7 F-CPU beachten? 27864355
Aufbau und Betrieb eines fehlersicheren ET200S-Systems 14196395
Welche Baugruppen der ET 200S unterstützen die Funktion Optionenhandling? 22564754
Aufbaurichtlinien ET 200S in EX-Zone2 13702947
Handbuch "SIMATIC Dezentrales Peripheriesystem ET 200S" 1144348

Welche Diagnosemeldungen können bei der Inbetriebnahme der ET 200S als PROFINET IO-Device auftreten?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
In diesem Beitrag finden Sie Informationen zu möglichen Diagnosemeldungen, die während der Inbetriebnahme einer ET 200S als PROFINET IO-Device auftreten können.

Gehen Sie nach folgender Anleitung vor, um die Diagnosemeldung zu ermitteln:

  • Öffnen Sie im SIMATIC Manger das Menü "Zielsystem -> Erreichbare Teilnehmer anzeigen", um die einzelnen Teilnehmer des PROFINET IO-Systems zu diagnostizieren.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende PROFINET IO-Device, welches Sie diagnostizieren möchten und wählen Sie das Menü "Zielsystem -> Baugruppenzustand" aus.
  • Der Dialog "Baugruppenzustand" wird geöffnet.
  • Im Register "IO-Device Diagnose" sehen Sie die Standard-Diagnosemeldung des PROFINET IO-Devices, die während der Inbetriebnahme auftreten kann.

Die folgende Standard-Diagnosemeldung deutet darauf hin, dass kein Abschlussmodul in der ET 200S gesteckt ist. Diese Standard-Diagnosemeldung tritt ebenfalls auf, wenn mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen wurde.


Bild 01: Abschlussmodul nicht gesteckt oder mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen

Die Standard-Diagnosemeldung "Modul fehlt..." deutet darauf hin, dass ein Modul in der ET 200S Station gezogen wurde. Überprüfen Sie ob auf dem angegeben Steckplatz ein Modul in der ET 200S Station gesteckt ist.


Bild 02: ein Modul der ET 200S Station gezogen

Die Standard-Diagnosemeldung "Falsches Modul..." deutet darauf hin, dass ein anderes Modul konfiguriert wurde als in der ET 200S Station gesteckt ist. Überprüfen Sie in der STEP 7 Hardware-Konfiguration, ob Sie auf dem angegebenen Steckplatz das Modul konfiguriert haben, das in der ET 200S Station auf diesem Steckplatz steckt.


Bild 03: falsches Modul konfiguriert

In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick über den STATUS der SF- und BF-LED, wenn eine der o. g. Standard-Diagnosemeldungen auftritt.
 
Diagnosemeldung SF BF
Abschlussmodul nicht gesteckt (beim Hochlauf der ET 200S Station) aus blinkt
mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen leuchtet dauerhaft blinkt
ein Modul der ET 200S Station gezogen leuchtet dauerhaft aus
falsches Modul konfiguriert leuchtet dauerhaft aus

Welche Diagnosemeldungen können bei der Inbetriebnahme der ET 200S als PROFIBUS DP-Slave auftreten?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In diesem Beitrag finden Sie Informationen zu möglichen Diagnosemeldungen, die während der Inbetriebnahme einer ET 200S als PROFIBUS DP-Slave auftreten können.

Die Diagnosemeldungen der ET 200S sind davon abhängig, ob der Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" aktiviert oder deaktiviert ist. Sie aktivieren oder deaktivieren den Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" in der Hardware-Konfiguration. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  • Doppelklicken Sie auf den am PROFIBUS DP-Mastersystem projektierten DP-Slave, um den Eigenschaftsdialog zu öffnen.
  • Im Register "Betriebsparameter" aktivieren oder deaktivieren Sie den Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau".


Bild 01

Gehen Sie nach folgender Anleitung vor, um die Diagnosemeldung der ET 200S zu ermitteln:

  • Öffnen Sie im SIMATIC Manager das Menü "Zielsystem > Erreichbare Teilnehmer anzeigen", um die einzelnen Teilnehmer des PROFIBUS DP-Mastersystems zu diagnostizieren.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden DP-Slave, den Sie diagnostizieren möchten und wählen Sie das Menü "Zielsystem > Baugruppenzustand" aus.
  • Der Dialog "Baugruppenzustand" wird geöffnet.
  • Im Register "DP-Slave Diagnose" sehen Sie die Diagnosemeldung des PROFIBUS DP-Slaves, die während der Inbetriebnahme auftreten kann.

Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" ist aktiviert
Wenn der Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" aktiviert ist, dann kann während der Inbetriebnahme der ET 200S eine der folgenden Diagnosemeldungen auftreten.

Die Diagnosemeldung "Falsches Modul" tritt auf, wenn in der Hardware-Konfiguration ein anderes Modul konfiguriert ist als in der ET 200S steckt.
Überprüfen Sie in der Hardware-Konfiguration, ob Sie auf dem angegebenen Steckplatz das Modul konfiguriert haben, das in der ET 200S Station auf diesem Steckplatz steckt.


Bild 02

Die Diagnosemeldung "kein Modul" tritt auf, wenn ein Modul in der ET 200S Station gezogen wurde.
Überprüfen Sie, ob auf dem angegebenen Steckplatz ein Modul in der ET 200S Station gesteckt ist.


Bild 03

Die folgende Diagnosemeldung tritt auf, wenn:

  • kein Abschlussmodul in der ET 200S gesteckt ist.
  • wenn mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen wurde.

In diesem Fall können keine Daten zwischen DP-Master und DP-Slave ausgetauscht werden.


Bild 04

In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick über den STATUS der SF- und BF-LED, wenn eine der o. g. Diagnosemeldungen während der Inbetriebnahme der ET 200S Station mit aktiviertem Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" auftritt.
 
Diagnosemeldung SF BF
Abschlussmodul nicht gesteckt (beim Hochlauf der ET 200S Station) leuchtet dauerhaft blinkt
mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen leuchtet dauerhaft blinkt
ein Modul der ET 200S Station gezogen leuchtet dauerhaft aus
falsches Modul konfiguriert leuchtet dauerhaft aus

Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" ist deaktiviert
Wenn der Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" deaktiviert ist, dann kann während der Inbetriebnahme der ET 200S eine der folgenden Diagnosemeldungen auftreten.

Die folgende Diagnosemeldung tritt auf, wenn in der Hardware-Konfiguration ein anderes Modul konfiguriert ist als in der ET 200S steckt. In diesem Fall können keine Daten zwischen DP-Master und DP-Slave ausgetauscht werden.
Überprüfen Sie in der Hardware-Konfiguration, ob Sie auf dem angegebenen Steckplatz das Modul konfiguriert haben, das in der ET 200S Station auf diesem Steckplatz steckt.


Bild 05

Die folgende Diagnosemeldung tritt auf, wenn ein Modul in der ET 200S Station gezogen wurde. In diesem Fall können keine Daten zwischen DP-Master und DP-Slave ausgetauscht werden.
Überprüfen Sie, ob auf dem angegebenen Steckplatz ein Modul in der ET 200S Station gesteckt ist.


Bild 06

Die folgende Diagnosemeldung tritt auf, wenn:

  • kein Abschlussmodul in der ET 200S gesteckt ist.
  • wenn mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen wurde.

In diesem Fall können keine Daten zwischen DP-Master und DP-Slave ausgetauscht werden.


Bild 07

In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick über den STATUS der SF- und BF-LED, wenn eine der o. g. Diagnosemeldungen während der Inbetriebnahme der ET 200S Station mit deaktiviertem Betriebsparameter "Betrieb bei Soll <> Istausbau" auftritt.
 
Diagnosemeldung SF BF
Abschlussmodul nicht gesteckt (beim Hochlauf der ET 200S Station) leuchtet dauerhaft blinkt
mehr als ein Modul der ET 200S Station gezogen leuchtet dauerhaft blinkt
ein Modul der ET 200S Station gezogen leuchtet dauerhaft blinkt
falsches Modul konfiguriert leuchtet dauerhaft blinkt

Hinweis
Weitere Informationen zur Inbetriebnahme einer ET 200S finden Sie im Handbuch "SIMATIC Dezentrales Peripheriesystem ET 200S" unter folgender Beitrags-ID: 1144348.

TeleService mit ET200S (IM151-CPU) und TS Adapterzum Beginn
Bestellnummer:
> --> -->

FRAGE:
Wie führe ich Teleservicemit der ET200S ( IM151-CPU) durch?

ANTWORT:
Sie wollen eine Fernkopplung zu einer ET200S (IM151-CPU) einrichten.

Zur Durchführung von TeleService mit der ET200S (IM151-CPU) stehen die folgenden Komponenten zur Verfügung:

  • SIMATIC TeleService als Optionspaket zu STEP 7

  • TS Adapter



TeleService ermöglicht folgende Betriebsarten:

  1. Fernwartung
  2. AS - PG/PC-Fernkopplung
  3. AS – AS – Fernkopplung




1. Fernwartung

In dieser Betriebsart wird vom PG/PC die Verbindung zur ET200S-CPU aufgebaut, die ET200S ist Server. Damit ist auch ein uneingeschränkter Betrieb bei einer passiven Schnittstelle auf der ET200S möglich.

Dabei baut das/der lokale PG/PC über Modem eine Fernverbindung zum entfernten Remote-TS Adapter auf. Der Remote-TS Adapter selbst baut dann eine S7-Verbindung zur Remote-CPU auf. Über die eingerichteten Verbindungen können die STEP 7-Dienste wie z.B. Download/Upload, Status/Steuern, Online-Diagnose usw. auf der Remote-CPU ausgeführt werden.



Bild 1: Fernwartung

2. AS - PG/PC-Fernkopplung

Diese Kopplungsart ist in einer ET200S-CPU mit passiver DPSchnittstelle aus folgenden Gründen nicht möglich:

In dieser Betriebsart wird von der lokalen SPS über den Funktionsbaustein „PG_DIAL“ eine S7-Verbindung zum lokalen TS Adapter aufgebaut. Der Funktionsbaustein „PG_DIAL“ wird zusammen mit der TeleService-Software ausgeliefert und in das installierte STEP 7 Paket integriert. Der FB „PG_DIAL“ ruft intern die Bausteine der S7-Basiskommunikation X_SEND und X_GET auf. Der TS Adapter selbst baut dann über das angeschlossene Modem eine Fernverbindung zum Remote-PG/PC auf, bei dem eine Applikation (mit PRODAVE MPI erstellt) den entsprechenden Partner spielt. Hier muss also die CPU die Initiative zum Aufbau einer Verbindung ergreifen. Dies ist nur möglich, wenn die Schnittstelle der CPU aktiv ist und MPI-Eigenschaften hat (S7-Basiskommunikation mit X-Bausteinen unterstützt).



Bild 2: AS-PG-Fernkopplung

3. AS – AS – Fernkopplung

Diese Kopplung dient zur CPU-CPU-Kommunikation über WAN. Zumindest ein Partner muss hier die Initiative zum Verbindungsaufbau ergreifen (Initiator), dazu müssen die Kommunikationsschnittstelle dieses Partners aktiv und die Bausteine der S7-Basiskommunikation (X_PUT, X_SEND, X_GET, X_ABORT) verfügbar sein. Für den anderen Partner reicht die Server-Funktionalität, dies ist dann auch mit passiver Schnittstelle möglich.

Über einen Funktionsbaustein „AS_DIAL“ in der lokalen CPU wird eine S7-Verbindung zum lokalen TS Adapter aufgebaut. Der Funktionsbaustein „AS_DIAL“ wird zusammen mit der TeleService-Software ausgeliefert und in das installierte STEP 7 Paket integriert. Der FB „AS_DIAL“ versorgt den lokalen TS Adapter mit der Wahlinformation und der TS Adapter baut dann über das angeschlossene Modem eine Fernverbindung zum Remote-TS Adapter auf. Der Remote-TS Adapter verhält sich während der Datenübertragung wie ein „transparenter Router“. Er baut eine S7-Verbindung zur Remote-CPU auf und führt mit dem Betriebsfirmware der Remote-CPU die Aufträge X_GET und X_PUT aus, ohne dass auf der Remote-CPU ein Anwenderprogramm für diese Funktionalität erforderlich ist.

Die ET200S-CPU verfügt über eine passive Schnittstelle und unterstützt somit eine AS-AS-Fernkopplung als Server, allerdings nur für Systemfunktionen X_PUT und/oder X_GET im Initiator (lokale CPU). Die PROFIBUS-Schnittstelle der ET200S kann dann mit einer MPI-Schnittstelle verglichen werden (PB-Adresse = MPI-Adresse). Die ET200S muss am selben Profibus-Segment angeschlossen sein wie der TS Adapter. In der Parametrierung des TS Adapters muss das der ET200-CPU entsprechende Profibus-Profil eingestellt worden sein.

Bild 3: AS-AS-Fernkopplung

Suchbegriffe:
Fernwartung

Kann bei einem ET 200S Motorstarter eine Quickstop-Funktion genutzt werden?zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:

Kann bei einem ET 200S Motorstarter eine Quickstop-Funktion genutzt werden?


ANTWORT:

Bei den ET 200S Motorstartern kann die Quickstop-Funktion nicht wie z.B. bei ET200pro Motorstarter parametriert werden.

Für ET 200S Motorstarter HighFeature kann eine Quickstop-Funktion durch Hardware- und Software-Änderung realisiert werden.

Dies ist im nachfolgenden Beispiel beschrieben.

 

ET200S_HF_Quickstop_de.pdf ( 295 KB )


Wie können in den ET 200-Stationen sicherheitsgerichtete und Standard-Baugruppen kombiniert werden?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Die nachfolgend genannten Sicherheitsklassen beziehen sich

  • bei SIL auf die IEC 62061 / IEC 61511
  • bei PL auf die ISO 13849-1:2006
  • bei Kategorie auf die EN 954-1:1997

Kombination von Standard- und Sicherheitsmodulen bei ET 200S
Falls Sie zum sicheren Abschalten das Standard-Ausgabemodul vom Typ DC24V/0.5A, in Verbindung mit dem Powermodul PM-E F verwenden, können Sie maximal SIL 2/PL d/Kategorie 3 erreichen. Einsetzbare Standard-Ausgabemodule finden Sie unter der Beitrags-ID: 39198632.

Falls Sie das sichere Abschalten über ein sicherheitsgerichtetes Ausgabemodul (F-DO) realisieren wollen, können Sie Standard- und sicherheitsgerichtete Ein-/Ausgabemodule kombiniert betreiben und SIL 3/PL e/Kategorie 4 erreichen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie ein geeignetes Powermodul PM-E verwenden (z.B. 6ES7138-4CB11-0AB0). Das SIMATIC Selection Tool (siehe Beitrags-ID: 26484854) unterstützt Sie dabei.

Kombination von Standard- und Sicherheitsbaugruppen bei ET 200M
Beachten Sie auch das Handbuch "Fehlersichere Signalbaugruppen" (Beitrags-ID 19026151, Kapitel 2.3 Aufbau mit F-SMs im Sicherheitsbetrieb).
In einer ET 200M-Station können Sie ebenfalls sicherheitsgerichtete und Standard Ein-/Ausgabebaugruppen verwenden. Um in dem kombinierten Betrieb in der ET 200M-Station die Sicherheitsklasse SIL 3/PL e/Kategorie 4 zu erreichen, benötigen Sie die Trennbaugruppe, falls Sie folgende Baugruppen der ET 200M bzw. deren Vorgängerversionen verwenden:
 
Baugruppe Bestellnummer
SM326, 24DI, fehlersicher 6ES7326-1BK01-0AB0
SM326, 8DI, NAMUR, fehlersicher 6ES7326-1RF00-0AB0
SM336, 6AI, fehlersicher 6ES7336-1HE00-0AB0
SM326, 10DO, fehlersicher 6ES7326-2BF01-0AB0
SM326, 8DO, fehlersicher 6ES7326-2BF40-0AB0

Mit Hilfe der Trennbaugruppe werden die Potentialgruppen der sicherheitsgerichteten und Standard-Baugruppen getrennt. Die Standard E/A-Baugruppen müssen dabei links und die sicherheitsgerichteten E/A-Baugruppen rechts von der Trennbaugruppe gesteckt werden.

Warnung
Die Trennbaugruppe muss für oben genannte Baugruppen bei SIL3/Kat.4/PLe-Anwendungen ebenfalls eingesetzt werden:

  • generell, wenn die F-SMs zentral in einer S7-300 eingesetzt werden,
  • generell, wenn der PROFIBUS DP mit Kupferkabel aufgebaut wird,
  • wenn der PROFIBUS DP mit Lichtwellenleiter mit IM 153-2FO aufgebaut wurde und gemeinsamer Betrieb von Standard- und den oben genannten F-SMs in einer ET 200M erforderlich ist.

Neu
Folgende Nachfolgebaugruppen können auch ohne Trennbaugruppe bis SIL3/Kat.4/PLe eingesetzt werden:
 
Baugruppe Bestellnummer
SM326, 24DI, fehlersicher 6ES7326-1BK02-0AB0
SM336, 6AI, HART, fehlersicher 6ES7336-4GE00-0AB0
SM326, 10DO, fehlersicher 6ES7326-2BF10-0AB0
SM326, 8DO, fehlersicher 6ES7326-2BF41-0AB0

Suchbegriffe
Safety Integrated, Mischbetrieb, fehlersicher, fehlersichere, Trennmodul, Power-Modul, ET200-Familie, DE, DA, Konfigurator

Parametrierung ET 200 S DI 4xNAMUR (6ES7 131-4RD00-0AB0)zum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Warum funktioniert das ET 200S Modul DI 4xNAMUR nicht, wenn ich es mit STEP 7 V5.2 projektiere?

ANTWORT:
Aufgrund von Funktionsänderungen ist das ET 200S Modul DI 4xNAMUR (6ES7 131-4RD00-0AB0) erst mit STEP 7 V5.2 SP1 vollständig projektierbar.

Alle Module, die bereits mit STEP 7 V5.2 ohne Servicepack projektiert wurden, müssen gelöscht und erneut mit STEP 7 V5.2 SP1 oder höher projektiert werden.

Suchbegriffe:
Systemvoraussetzungen, Hardwareprojektierung, ET 200S DI


Temperaturkompensation eines Thermoelementes mittels Widerstandsthermometers Pt100 zum Erfassen der Vergleichsstellentemperaturzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Wie parametriere ich die ET 200S-Station, wenn die Temperaturkompensation eines Thermoelementes mittels Widerstandsthermometers Pt100 zum Erfassen der Vergleichsstellentemperatur erfolgen soll?

ANTWORT:  
Die Parametrierung der IM151-1 (z.B. 6ES7 151-1AA03-0AB0) und des 2AI TC muss aufeinander abgestimmt werden.

  • 2AI TC: als Vergleichsstelle wählen Sie "RTD" und als Vergleichsstellennummer "1"

In den Parametern der IM151 Kopfstation  müssen Sie die Vergleichsstelle aktivieren und den Steckplatz sowie die Kanalnummer des Pt100 angeben, welcher die Vergleichstellentemperatur ermittelt.

Bild 1: Betriebsparameter der IM151

In den Parametern des RTD-Moduls, an dem der Pt100 zur Ermittlung der Vergleichsstellentemperatur angeschlossen ist, stellen Sie z.B. an Kanal 0 (Pt100 ist an Kanal 0 angeschlossen) den Parameter "Messart/-bereich" auf "RTD-4L Pt 100 Klimabereich".

Bild 2: Parameter des analogen Elektronikmoduls 2AI RTD

Bild 3: Parameter des analogen Elektronikmoduls 2AI TC

Hinweise:

  • Weitere Informationen über die Möglichkeiten der Temperaturkompensation beim Einsatz von Thermoelementen bei d er ET 200S finden Sie in Beitrags-ID: 19164525.
  • Die IM151 (6ES7 151-1AA03-0AB0) bietet im Gegensatz zur IM151 (6ES7 151-1AA02-0AB0) bei Verwendung von STEP 7 Version 5.3 keine acht sondern nur eine Vergleichstelle an. Deshalb ist beim Parameter "Vergleichsstellennummer" des Moduls 2AI TC ST der Wert "1" einzutragen. Der Ersatzteilfall, d.h. Sie verwenden die IM 151 (...-1AA03-...) mit der Projektierung der IM 151 (...-1AA02-...) ist gewährleistet.

Temperaturkompensation eines Thermoelementes über das Elektronikmodul 2AI TC HFzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Wie parametriere ich die ET 200S, wenn die Temperaturkompensation eines Thermoelementes über die terminalmodulinterne Vergleichstelle des Elektronikmoduls 2AI TC HF (6ES7 134-4NB00-0AB0) erfolgen soll?

ANTWORT:  
Speziell für diese Aufgabe vorgesehen ist die Modulkonfiguration bestehend aus dem Terminalmodul TM-E15C24-AT (6ES7 193-4CL30-0AA0, Federklemme) bzw. TM-E15S24-AT (6ES7 193-4CL20-0AA0, Schraubklemme) und dem analogen Elektronikmodul 2AI TC HF (6ES7 134-4NB00-0AB0). 

Die Temperaturwerte der  internen Vergleichsstelle des Terminalmoduls TM-E15C24-AT bzw. TM-E15S24-AT sind nur für diesen Steckplatz gültig und stehen somit auch nur dem gesteckten Elektronikmodul 2 AI TC HF zur Verfügung. 
Für die korrekte Konfiguration müssen Sie sowohl Parameter in der Kopfbaugruppe als auch am Modul einstellen.

ET 200S Kopfstation
In den Parametern der ET 200S Kopfstation IM151 (z.B. 6ES7 151-1AA03-0AB0) sollten Sie darauf achten, dass bei Verwendung der internen Kompensation der Parameter "Vergleichsstelle" deaktiviert bleibt.

Bild 1: Parameter der IM 151

Analoges Eingabemodul
Bei der Parametrierung des analogen Elektronikmoduls 2AI TC HF beachten Sie bitte folgende Einstellungen:

  • Der Parameter "Messart/-bereich" muss bei nicht benutzten Kanälen grundsätzlich den Wert "deaktiviert" aufweisen.
  • Als Vergleichsstelle selektieren Sie "RTD" für den jeweiligen Kanal, an dem das Thermoelement angeschlossen ist.

Bild 2: Parameter des Elektronikmoduls 2AI TC HF

Hinweis:
Weitere Informationen über die Möglichkeiten der Temperaturkompensation beim Einsatz von Thermoelementen bei der ET 200S finden Sie in Beitrag-ID: 19164525.


Wie kann ich in HW Konfig die Adressen der ET200S IM151-1 HF zusammenfassen (Adressen packen)?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Die ET 200S High Feature (Kopfbaugruppe IM151-1 HF) arbeitet standardmäßig als DPV1-Slave. Mit den Default-Parametern lassen sich die Adressen in der Kopfbaugruppe nicht packen.
Um bei der ET 200S High Feature die Adressen packen zu können, müssen Sie die Parameter der Kopfbaugruppe ändern.
Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Deaktivieren Sie den Aufruf des OB 83 Ziehen/Stecken-Alarms oder
  • schalten Sie den DP-Alarm-Mode auf DPV0 um. Somit wird der Aufruf des OB 83 ebenfalls deaktiviert.


Bild 1: Ausschalten des Ziehen-/Stecken-Alarms


Bild 2: Umschalten auf DP-Alarm-Mode DPV0

Hinweis:
Ab dem Hardware Support Package, HSP0102 V1.4 für das ET 200S Interfacemodul IM151-1 High Feature (6ES7 151-1BA02-0AB0), kann der Ziehen/Stecken-Alarm (OB 83) freigegeben werden, auch wenn eine gepackte Konfiguration vorliegt. Dazu ist die Firmware V2.2.1 für das Interfacemodul 6ES7 151-1BA02-0AB0 erforderlich.

Sie können das Hardware Support Package ab STEP 7 V5.3.2 installieren. Eine Anleitung dazu finden Sie unter Beitrags-ID: 17581199
Das Betriebssystem-Update finden Sie unter der Beitrags-ID: 19728475

IM 151-7 CPU: Programme mit gepackten Adressen portierenzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Wie kann ich Programme mit gepackten E/A-Adressen auf eine IM 151-7 CPU  portieren?

ANTWORT:  
Die IM 151-7 CPU (6ES7 151-7AA10-0AB0) kann nur mit ungepackten E/A-Adressen arbeiten. Programme bzw. FBs mit gepackten E/A-Adressen müssen deshalb umverdrahtet werden, was einem "Entpacken" entspricht.  Wie die Portierung des Anwenderprogramms erfolgt, ist von den im Anwender-Programm verwendeten Operanden, die auf diese gepackten Adressen zugreifen, abhängig:

  1. Wenn Sie nur mit Bit-Operanden  (z.B. A0.1; E1.5;...) auf die gepackten E/A-Daten zugreifen, können Sie die Umverdrahtung automatisch im SIMATIC-Manager durchführen lassen. Markieren Sie hierzu den Ordner "Bausteine" und führen Sie den Menübefehl "Extras > Umverdrahten..." aus. Im angezeigten Dialogfeld "Umverdrahten" tragen Sie nun die gewünschten Ersetzungen (alter Operand / neuer Operand) in die Tabelle ein. Weitere Einzelheiten zum "Umverdrahten" finden Sie in "Hinweise zum Umverdrahten von Operanden" - Beitrags-ID: 11791432).

    Beispiel:
    Sie verwenden eine IM 151-1 Standard (6ES7 151-1AA03-0AB0) mit einem Powermodul und vier 2-DO-Elektronikmodulen.Die Ausgangsadressen der vier 2-DO-Elektronikmodule (6ES7 132-4FB00-0AB0) wurden "gepackt":
  • 1. Elektronikmodul: A 0.0..0.1
  • 2. Elektronikmodul: A 0.2..0.3
  • 3. Elektronikmodul: A 0.4..0.5
  • 4. Elektronikmodul: A 0.6..0.7 

Das Anwenderprogramm, in dem nur mit Bit-Operanden auf die gepackten Ausgänge zugegriffen wird, soll nun auf eine IM151-7 CPU portiert werden. Somit steht der gepackte Adressbereich von A 0.0 - A0.7  nicht mehr zur Verfügung. Die "entpackte" Adressbelegung könnte dementsprechend lauten:

  • 1. Elektronikmodul: A 0.0..0.1
  • 2. Elektronikmodul: A 1.0..1.1
  • 3. Elektronikmodul: A 2.0..2.1
  • 4. Elektronikmodul: A 3.0..3.1

In diesem Fall ist die Tabelle im Dialogfeld "Umverdrahten" mit den folgenden Daten auszufüllen:


Alter Operand

Neuer Operand

1 A0.2 A1.0
2 A0.3 A1.1
3 A0.4 A2.0
4 A0.5 A2.1
5 A0.6 A3.0
6 A0.6 A3.1

Tabelle 1: Beispiel für den Menüpunkt "Umverdrahten..."

  1. Werden zusätzlich zu den Bit-Operanden auch Operandenbereiche (z.B. BYTE, WORD, DWORD) verwendet, die auf gepackte E/A-Daten zugreifen, dann muss das Umverdrahten manuell erfolgen.

    Beispiel:
    Sie verwenden eine IM 151-1 Standard (6ES7 151-1AA03-0AB0) mit einem Powermodul und vier 2-DI-Elektronikmodulen.Die Eingangsadressen der vier 2-DI-Elektronikmodule (6ES7 131-4FB00-0AB0) wurden "gepackt":
  • 1. Elektronikmodul: E 0.0..0.1
  • 2. Elektronikmodul: E 0.2..0.3
  • 3. Elektronikmodul: E 0.4..0.5
  • 4. Elektronikmodul: E 0.6..0.7 

Im Anwenderprogramm werden diese Eingänge dann beispielsweise über den Befehl "L    EB 0 " abgerufen und weiterverarbeitet. 
Dieses Anwenderprogramm soll nun auf eine IM151-7 CPU portiert werden und somit steht der gepackte Adressbereich von E 0.0 - E0.7 (EB 0) nicht mehr zur Verfügung. Die "entpackte" Adressbelegung könnte dementsprechend lauten:

  • 1. Elektronikmodul: E 0.0..0.1
  • 2. Elektronikmodul: E 1.0..1.1
  • 3. Elektronikmodul: E 2.0..2.1
  • 4. Elektronikmodul: E 3.0..3.1

In diesem Fall muss der Befehl "L    EB 0 " entweder in Bit-Operanden mit den neuen Adressbereichen aufgesplittet werden oder die Eingangsadressen werden am Anfang des OB 1 zu einem Merker-Byte (z.B. MB 0) für die Weiterverarbeitung zusammengefasst. 

Einzelheiten entnehmen Sie bitte 

  • dem Handbuch "ET 200S Interfacemodul IM 151-7 CPU, Ausgabe: 11/2003, Kapitel 12.2", das Ihnen unter der Beitrags-ID: 12714722 zur Verfügung steht.
  • der Online-Hilfe von STEP 7 unter dem Suchbegriff "Umverdrahten"

Wie kann ich den Adressraum der ET 200S zusammenfassen (Adressen packen)?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Digitale Elektronikmodule mit einem Adressraum von 2 oder 4 Bit belegen beim Einfügen in die Konfigurationstabelle zunächst 1 Byte pro Steckplatz.
Diese Anleitung beschreibt wie Sie den Adressraum der ET 200S zusammenfassen können.

Anleitung

  1. "Adressen packen" mittels Projektierung über den Hardware-Katalog
    (integriertem Meta-Wissen)
  2. "Adressen packen"  mittels Projektierung über GSD/GSDML-Datei
    (PROFIBUS-DP/PROFINET IO)

1. "Adressen packen" mittels Projektierung über den Hardware-Katalog (integriertem Meta-Wissen)
Wenn Sie in der Hardware-Konfiguration Ihre ET 200S mittels Hardware-Katalog projektieren, können Sie vereinfacht über die Schaltfläche "Adressen packen" den Adressraum der digitalen Elektronikmodule zusammenfassen.
STEP 7 überprüft dabei die Konfiguration auf Konsistenz.

  1. Markieren Sie einen zusammenhängenden Bereich von Modulen, deren Adressen gepackt werden sollen.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Adressen packen" in der Detailsicht der Konfigurationstabelle.


Bild 01

  1. Nach dem "Adressen packen" ist der Adressraum der digitalen Elektronikmodule zusammengefasst.


Bild 02

2. "Adressen packen"  mittels Projektierung über GSD/GSDML-Datei (PROFIBUS-DP/PROFINET IO)
Bei Verwendung der GSD/GSDML-Datei in Ihrer Projektierungssoftware steht diese vereinfachte Funktion nicht zur Verfügung. Packen Sie die Adressen manuell durch Auswahl der entsprechenden Module. Sie erkennen zusammenfassbare Module daran, dass diese doppelt vorhanden sind. Der Unterschied beider Module liegt lediglich an dem "*" in der Bezeichnung.
 
Nr. Vorgehensweise
1 Wählen Sie aus dem Hardware-Katalog Ihrer Projektiersoftware ein Modul aus, dessen Bezeichnung nicht mit dem Kennzeichen "*" endet.
Hiermit öffnen Sie ein neues Byte und vergeben dort die Anfangsadresse für das Modul.


Bild 03

2 Wählen Sie für den folgenden Steckplatz ein Modul aus, dessen Bezeichnung mit dem Kennzeichen "*" endet.
Dadurch hinterlegen Sie im zuvor geöffneten Byte diese I/O-Adresse, bis alle Bits belegt sind.


Bild 04

3 Ist ein Byte gefüllt, projektieren Sie wieder ein Modul, dessen Bezeichnung nicht mit dem Kennzeichen "*" endet.


Bild 05

Tabelle 01

Konfigurationsbeispiel
 
Steckplatz Baugruppe Bestellnummer Kanaladressen
2 2DI DC24V ST 6ES7131-4BB01-0AA0 E 0.0 ... E 0.1
3 2DI DC24V ST 6ES7131-4BB01-0AA0 E 1.0 ... E 1.1
4 2DI DC24V ST* 6ES7131-4BB01-0AA0 E 1.2 ... E 1.3
5 2DI DC24V ST* 6ES7131-4BB01-0AA0 E 1.4 ... E 1.5
6 2DI DC24V ST* 6ES7131-4BB01-0AA0 E 1.6 ... E 1.7
7 2DI DC24V ST 6ES7131-4BB01-0AA0 E 2.0 ... E2.1
Tabelle 02 

Hinweis

  • Das richtige Zusammenfassen der Module wird von der Projektiersoftware nicht überprüft. Wenn Sie mehr als 8 Kanäle in ein Byte projektieren, dann werden die Module, die die Bytegrenze überschreiten als falsch konfiguriert in der Diagnose gemeldet:
    Modulstatus => 10B: falsches Modul; ungültige Nutzdaten
    Diese Module werden nicht angesprochen.
    Die Summe darf maximal 8 Kanäle (1 Byte) betragen.
  • Die in diesem Beitrag beschriebene Vorgehensweise zum Zusammenfassen des Adressraums der ET 200S ist unter Verwendung der PCS 7 Kanaltreiberbausteine nicht zulässig.
  • Die ET 200S HS unterstützt die Funktion "Adressen packen" nicht.
  • Im Zentralrack der ET 200S CPU wird die Funktion "Adressen packen" nicht unterstützt.
Welche Baugruppen der ET 200S unterstützen die Funktion Optionenhandling?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Es wird zwischen der Funktion Optionenhandling mit Reservemodule und Optionenhandling ohne Reservemodule unterschieden. In der folgenden Tabelle erhalten Sie Informationen darüber, welche Interfacemodule Optionenhandling mit bzw. ohne Reservemodule unterstützen.
 
Interfacemodule Optionenhandling mit Reservemodule Optionenhandling ohne Reservemodule
IM151-1 STANDARD
6ES7151-1AA03-0AB0
6ES7151-1AA04-0AB0

X1)2)

-
IM151-1 STANDARD
ab 6ES7151-1AA05-0AB0
X1)2) X1)
IM151-1 FO
6ES7151-1AB02-0AB0
X1)2) -
IM151-1 FO
ab
6ES7151-1AB05-0AB0
X1)2) X1)
IM151-1 HIGH FEATURE
6ES7151-1BA01-0AB0
X1)2) -
IM151-1 HIGH FEATURE
ab 6ES7151-1BA02-0AB0
X1)2) X1)
IM151-3 PN STANDARD
ab 6ES7151-3AA23-0AB0
X2)3) X3)
IM151-3 PN HIGH FEATURE
ab 6ES7151-3BA23-0AB0
X2)3) X3)
IM151-3 PN FO
ab 6ES7151-3BB23-0AB0
X2)3) X3)
Tabelle 01

1) Für das Optionenhandling benötigen Sie eines der folgenden Powermodule:

  • PM-E (DC24-48V/AC24-230V) ab 6ES7138-4CB10-0AB0
  • PM-E (DC24-48V) ab 6ES7138-4CA50-0AB0
  • PM-E (DC24V HF) ab 6ES7138-4CA60-0AB0

2) Für das Optionenhandling mit Reservemodule benötigen Sie Reservemodule als Ersatz für die zukünftigen Elektronikmodule:

  • Reservemodul ab 6ES7138-4AA01-0AA0 (15mm)
  • Reservemodul ab 6ES7138-4AA10-0AA0 (30mm)

3) Die PROFINET IMs benötigen für das Optionenhandling kein spezielles Powermodul, da die Parametrierung azyklisch über Datensätze erfolgt.

Hinweis

  • Bei PROFIBUS ist es wichtig, dass beide Module, Interface- und Powermodul, das Optionenhandling unterstützen. Falls in Ihrer Konfiguration nur eines der beiden Module die Funktion unterstützt, kann das Optionenhandling nicht projektiert werden.
  • Bei PROFINET können beide Verfahren, Optionenhandling mit und ohne Reservemodule, kombiniert werden. Zusätzlich wird die Funktion "Nachrüsten von Peripheriemodulen am Ende der Station" unterstützt.
  • Die IM151-7 CPU und die IM151-8 PN/DP CPU unterstützen das Optionenhandling nicht.

Weitere Informationen
Unter folgender Beitrags-ID finden Sie Applikationsbeispiele zum Optionenhandling mit ET 200 29430270.

Weitere Informationen zum Optionenhandling mit und ohne Reservemodule finden Sie:

  • in der Betriebsanleitung "Dezentrales Peripheriesystem ET 200S". Diese Betriebsanleitung steht Ihnen unter der Beitrags-ID: 1144348 zur Verfügung.
  • im Handbuch der Baugruppe IM151-1 HF unter Beitrags-ID: 25548028
  • im Handbuch der Baugruppe IM151-1 ST unter Beitrags-ID: 25548014
  • im Handbuch der Baugruppe IM151-3 PN ST unter Beitrags-ID: 30598131
  • im Handbuch der Baugruppe IM151-3 PN HF unter Beitrags-ID: 30609285
  • im Handbuch der Baugruppe IM151-3 PN FO unter Beitrags-ID: 36038272

Welche Randbedingungen müssen Sie bei der Projektierung von ET200S-Modulen beachten?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis
Die Anzahl der steckbaren Module ist bei der ET200S von der verwendeten Kopfbaugruppe, der Modulbreite und der Länge des Konfigurations- und Parametriertelegramms abhängig.

IM 151-1
 
  BASIC
6ES7151-1CA00-0AB0
ST
6ES7151-1AA05-0AB0
ST  FO
6ES7151-1AB05-0AB0
HF
6ES7151-1BA02-0AB0
Buslänge1) max. 2m max. 2m max. 2m max. 2m
max. Anzahl betreibbarer Module2) 12 63 63 63
Parameterdaten-länge3) 198 Byte keine Begrenzung an SIMATIC S7,
sonst 244 Byte5)
keine Begrenzung an SIMATIC S7,
sonst 244 Byte5)
keine Begrenzung an SIMATIC S7,
sonst 244 Byte5)
E/A-Adressraum4) 88 E/A-Byte 244 E/A-Byte 244 E/A-Byte 244 E/A-Byte

IM 151-1 COMPACT
 
  32DI STANDARD
6ES7151-1CA00-1BL0
16DI/16DO STANDARD
6ES7151-1CA00-3BL0
Buslänge1) nicht relevant nicht relevant
max. Anzahl betreibbarer Module2) 12 12
Parameterdaten-länge3) 218 Byte 244 Byte
E/A-Adressraum4) 100 E/A-Byte 100 E/A-Byte

IM 151-3
 
  PN ST
6ES7151-3AA23-0AB0
PN FO
6ES7151-3BB23-0AB0
PN HF
6ES7151-3BA23-0AB0
PN HS
6ES7151-3BA60-0AB0
Buslänge1) max. 2m max. 2m max. 2m max. 0,5m
max. Anzahl betreibbarer Module2) 63 63 63 32
Parameterdaten-länge3)  keine Begrenzung keine Begrenzung keine Begrenzung keine Begrenzung
E/A-Adressraum4) 256 E/A-Byte 256 E/A-Byte 256 E/A-Byte 180 E/A-Byte

Interfacemodul mit integrierter CPU
 
 

IM 151-7
6ES7151-7AA20-0AB0
6ES7151-7AB00-0AB0
6ES7151-7FA20-0AB0

IM 151-8 PN/DP
6ES7151-8AB00-0AB0
6ES7151-8FB00-0AB0  

Buslänge1) max. 2m max. 2m
max. Anzahl betreibbarer Module2) 63 63
Parameterdatenlänge3) 244 Byte -
E/A-Adressraum4) 244 E/A-Byte -

Hinweise
zu 1)
Beispielsweise ist ein digitales oder analoges E/A-Modul 15 mm, ein fehlersicheres Modul 30 mm und ein DS Motorstarter 45 mm breit.

zu 2)
Die Angabe der maximalen Anzahl betreibbarer Module steht für alle Module, die zwischen ein Interfacemodul (IM) und dem Abschlussmodul gesteckt werden können.

zu 3)
Jedes Modul (auch das Interface- und das Powermodul) benötigt ein Parametriertelegramm. Die Länge des Parametriertelegramms unterscheidet sich zwischen den verschiedenen Modulen. Wie lang das Parametriertelegramm eines bestimmten Moduls ist, finden Sie im Handbuch "Dezentrales Peripheriesystem ET 200S" unter der Beitrags-ID: 1144348. Die in obiger Tabelle, Zeile "Parameterlänge" angegebenen Werte dürfen in Summe für die ganze ET200S Zeile nicht überschritten werden.
Bei PROFINET IO ist die Parameterlänge für den Maximalausbau der Station nicht relevant.

zu 4)
Die meisten Module belegen zusätzliche Adressen im E/A-Adressraum. Je nach verwendetem Modul können dabei Eingangs- oder Ausgangsadressen bzw. auch Eingangs- und Ausgangsadressen durch ein Modul belegt werden. Die Anzahl der belegten Adressen ist von der Art des Moduls abhängig. Der maximale -in Tabelle 1, Zeile "E/A-Adressraum" - angegebene Wert darf in Summe für die ganze ET200S Zeile nicht überschritten werden.
Der für die IM151-7 CPU angegebene E/A-Adressraum dient bei Verwendung als I-Slave als Übergabespeicher mit dem übergeordneten Master.
Insgesamt kann von der IM151-7 CPU und von der IM151-8 PN/DP ein Adressraum von 2048 Byte adressiert werden. Damit können bei Verwendung der IM151-7 CPU bzw. der IM151-8 PN/DP maximal 16336 digitale E/A-Kanäle oder 1021 analoge E/A-Kanäle adressiert werden.
Wenn Sie die IM151-7 CPU oder IM151-8 PN/DP als DP-Master einsetzen, dann benötigen Sie zusätzlich die DP-Masteranschaltung 6ES7138-4HA00-0AB0.

zu 5)
Mit der Projektierung ab STEP 7V5.4 besteht die Möglichkeit, das IM 151-1 ST ab 6ES7151-1AA05-0AB0 im DPV1-Betrieb mit mehr als 244 Byte Parameterdaten zu betreiben. Eine Projektierung mit der GSD-Datei bietet diese Möglichkeit nicht.
Mit der Projektierung ab STEP 7V5.4 besteht die Möglichkeit, das IM151-1 FO ab 6ES7151-1AB05-0AB0 im DPV1-Betrieb mit mehr als 244 Byte Parameterdaten zu betreiben. Eine Projektierung mit der GSD-Datei bietet diese Möglichkeit nicht.
Mit der Projektierung ab STEP 7V5.3 SP3 besteht die Möglichkeit, das IM151-1 HF ab 6ES7151-1BA02-0AB0 im DPV1-Betrieb mit mehr als 244 Byte Parameterdaten zu betreiben. Eine Projektierung mit der GSD-Datei bietet diese Möglichkeit nicht.

Weitere Informationen zur IM151-7 finden Sie im Handbuch "ET 200S Interfacemodul IM 151-7 CPU" unter der Beitrags-ID: 12714722.

Weitere Informationen zur IM151-8 finden Sie im Handbuch "Interfacemodul IM151-8 PN/DP CPU" unter der Beitrags-ID: 29738847.

Hinweis
Nutzen Sie zur Konfiguration Ihrer ET 200S Station den das SIMATIC Selection Tool.  Dieser Konfigurator führt Sie bequem, einfach und komfortabel durch die Konfiguration einer ET 200S Station und  unterstützt Sie bei der Auswahl der unterschiedlichen Komponenten sowie des passenden Zubehörs.

Das SIMATIC Selection Tool finden Sie in der Konfiguratoren-Übersicht der Industry Mall unter Automatisierungstechnik.

Industry Mall

Welche Abhängigkeit zwischen Peripheriemodulen und Interfacemodulen muss ich bei der Projektierung einer ET200S beachten?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis
Wenn Sie ein High Feature I/O-Modul verwenden, dann müssen Sie nicht zwingend ein High Feature Interfacemodul einsetzen. Grundsätzlich können Sie die ET 200S Module unabhängig von der verwendeten Variante des Interfacemoduls einsetzen.
Der Umfang der Module in den GSD-Dateien und im STEP 7 Hardware-Katalog sind hierbei identisch.

Im Dezentralen Peripheriesystem gibt es folgende Varianten der Interfacemodule IM, die mit den aktuellen Elektronikmodulen frei kombinierbar sind:
 
Interfacemodul Handbuch
IM 151-1 BASIC 25548007
IM 151-1 STANDARD (IM 151-1 ST) 25548014
IM 151-1 Fiber Optic (IM 151-1 FO) 25548021
IM 151-1 High Feature (IM 151-1 HF) 25548028
IM 151-3 PN STANDARD (IM 151-3 PN ST) 25383650
IM 151-3 PN Fiber Optic (IM 151-3 PN FO) 25388610
30598131
IM 151-3 PN High Feature (IM 151-3 PN HF) 25385632
30609285
IM 151-7 CPU 12714722
IM 151-8 CPU 29738847

In Beitrags-ID: 21406019 finden Sie Aufbaugrenzen bei der Projektierung von ET 200S Modulen.

Hinweis:
Einige Elektronikmodule können nicht oder erst ab einem bestimmten Erzeugnisstand mit den o. g. Interfacemodulen eingesetzt werden. Eine Liste dieser Elektronikmodule finden Sie im Handbuch des jeweiligen Interfacemoduls.

Weiterhin gibt es Peripheriemodule, die nur hinter bestimmten Interfacemodulen eingesetzt werden dürfen.

IM 151-1
  IM 151-1 BASIC IM 151-1 ST IM 151-1 FO IM 151-1 HF
DP-
Mastermodul
- - - -
Reservemodul x x1) x x
F-Module 2) - - - x

IM 151-3
  IM 151-3 PN IM 151-3 PN FO IM 151-3 PN HF
DP-
Mastermodul
- - -
Reservemodul x x x
F-Module 2) - - x

IM 151-7 / IM 151-8 CPU
  IM 151-7 CPU IM 151-7F CPU IM 151-8 CPU IM 151-8F CPU
DP-
Mastermodul
x3) x4) x x
Reservemodul x x x x
F-Module 2) - x - x
1) Das Reservemodul ist mit dem IM 151-1 ST ab MLFB 6ES7 151-1AA03-0AB0 mit Optionenhandling einsetzbar (siehe Beitrags-ID: 21407118).
Das Reservemodul ist mit folgendem IM 151-1 ST nicht einsetzbar: 6ES7 151-1AA00-0AB0.
2) weitere Informationen zum Einsatz von F-Baugruppen finden Sie im Handbuch "Dezentrales Peripheriesystem ET 200S Fehlersichere Module" unter Beitrags-ID: 12490437
3) ab Bestellnummer: 6ES7151-7AA10-0AB0 FW 2.1
4) ab Bestellnummer: 6ES7151-7FA01-0AB0

Hinweis:
Nutzen Sie zur Konfiguration Ihrer ET 200S Station das SIMATIC Selection Tool. Dieser Konfigurator führt Sie bequem, einfach und komfortabel durch die Konfiguration einer ET 200S Station und unterstützt Sie bei der Auswahl der unterschiedlichen Komponenten sowie des passenden Zubehörs.

Das SIMATIC Selection Tool finden Sie in der Konfiguratoren-Übersicht der Industry Mall unter Automatisierungstechnik.
Industry Mall

Wie kann ich Pneumatik-Module der Fa. Bürkert im Dezentralen Peripheriesystem ET 200S einsetzen?zum Beginn
Bestellnummer:

Anleitung:
Sie verwenden die unter dem Link
http://us.burkert.com
beschriebenen Pneumatik-Module der Fa. Bürkert und möchten diese hinter einer ET 200S IM 151 betreiben. Hiefür gibt es unterschiedliche Projektierungswege - abhängig von der eingesetzten Kopfbaugruppe.

IM 151-1
Verwenden Sie zur Projektierung der IM151-1 als DP-Slave die GSD-Datei, die Sie in Beitrags-ID 652154 herunterladen können. Diese enthält die Bürkert Pneumatik-Module, die in der ET 200S betreibbar sind.
In STEP 7 projektieren Sie die ET 200S aus dem Hardware-Katalogordner PROFIBUS DP > Weitere Feldgeräte > I/O > ET200S > ET 200S (IM151) gemäß Bild 1:


Bild 01  

IM 151-3 PN
Die Bürkert Pneumatik Module können Sie in der IM 151-3 PN unter Verwendung der PROFINET GSD-Datei projektieren.
Ziehen Sie in STEP 7 HWKonfig die ET 200S aus dem Hardware-Katalogordner PROFINET IO > I/O > ET200S > IM151-3 PN
und projektieren Sie die Bürkert Module aus dem Ordner Pneumatik heraus gemäß folgendem Bild:


Bild 02  

Hinweis
Die Pneumatik-Module der Fa. Bürkert können derzeit nur in den oben aufgeführten Interface-Modulen (IM 151) des Dezentralen Peripheriesystems ET 200S eingesetzt werden.


Wie kann das Leuchten der Busfehler-LED am Interfacemodul IM 151 beim Einsatz der Reservemodule vermieden werden?zum Beginn
Bestellnummer:

 

Die Busfehler-LED am Interfacemodule erscheint in diesem Fall, weil der DP-Master andere Module erwartet als vorhanden sind. Bei fehlerhaften Modulen oder falscher Parametrierung kann dieses Verhalten erwünscht sein.

Die Reservemodule werden eingesetzt, wenn eine Anlage später um bestimmte Funktionen erweitert werden soll. Es wird deshalb der endgültige Ausbau der Anlage parametriert, anstelle der Ein-/Ausgabemodule werden jedoch die Reservemodule gesteckt. Damit nun in der Hardware Konfiguration die notwendigen Adressen reserviert werden, gibt es die Funktion "Optionenhandling".

Anleitung:
Gehen Sie zur Projektierung des Optionenhandling folgendermaßen vor:
 
Nr. Optionenhandling projektieren
1 Projektieren Sie die ET200S Station so, wie Sie einmal im erweiterten Zustand aussehen soll.
2 Gehen Sie in die Objekteigenschaften des Slaves ET200S.


Bild 01

3 Hier können Sie auswählen, an welchen Modulen Sie die Funktion "Optionenhandling" aktivieren wollen.

 
Bild 02

4 Wechseln Sie nun in die Objekteigenschaften des Powermoduls.


Bild 03

5 Aktivieren Sie hier ebenfalls das Optionenhandling.


Bild 04

Hinweis
Wenn beim Ziehen eines E/A-Moduls die ET200S-Station weiterhin im zyklischen Datenaustausch bleiben soll, muss in den Objekteigenschaften der DP-Station die Option "Betrieb bei Soll <> Istausbau" angewählt werden. Ist diese Option nicht angewählt, fällt die gesamte Station beim Ziehen eines Moduls aus (inkl. Aufruf OB 86 im DP-Master).

Weitere Informationen zum Optionenhandling erhalten Sie im Handbuch "Dezentrales Peripheriesystem ET 200S". Dieses Handbuch steht Ihnen unter der Beitrags-ID: 1144348 zur Verfügung. 

 Beitrags-ID:22406501   Datum:2014-09-01 
Dieser Artikel...hat mir geholfenhat mir nicht geholfen                                 






























mySupport
My Documentation Manager 
Newsletter 
CAx-Download-Manager 
Support Request
Zu diesem Beitrag
Drucken
PDF erstellen 
Beitrag versenden
QuickLinks
Kompatibilitäts-Tool 
Themen
Hilfe
Online Hilfe
Guided Tour