Beschreibung In dem folgendem Dokument finden Sie eine Anleitung, wie Sie ein Projekt von WinCC (TIA Portal) über Ethernet auf ein Bediengerät übertragen.
Inhalt
1.Transfer über Ethernet von einem Projektierungsrechner mit Windows 7
1.1 Anleitung
1.2 Einstellung am Bediengerät
1.3 Einstellung am Projektierungscomputer
1.4 Ethernetverbindung überprüfen
1.4.1Verbindung zum Panel überprüfen
1.4.2 Einstellungen am Bediengerät überprüfen
1.5 Einstellungen in WinCC (TIA Portal)
Hinweis zur Security
Vorsicht Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.
Beschreibung Es ist mit einem Panel nicht möglich auf einen freigegebenen Ordner von einem Rechner mit installiertem Betriebssystem Windows XP SP3 zuzugreifen.
Hintergrund Nach dem Securityupdate KB2267632 von 12/2010 für Windows CE 5.0 von Microsoft ist es nicht mehr möglich auf den freigegebenen Ordner zuzugreifen, wenn die Systemzeiten von Panel mit Windows CE 5.0 und PC mit Windows XP SP3 mehr als zwei Tage auseinander liegen. Das Securityupdate verhindert in diesem Fall den Zugriff.
Abhilfe
Bitte stellen Sie sicher, das die Systemzeiten der beiden Systeme nicht mehr als zwei Tage auseinander liegen.
Hinweis
Dies betrifft Panels ab Windows CE 5.0 mit Images ab 12/2010.
Welche Einstellungen sind beim Anschluss eines SIMATIC HMI-Gerätes, projektiert mit WinCC flexible ES an eine SIMATIC ET 200-CPU, zu beachten?
Konfigurationshinweis
Wenn Sie ein SIMATIC HMI-Bediengerät an eine ET 200-CPU anschließen möchten, beachten Sie bitte folgende Punkte:
Eigenschaften der ET 200-CPUs
ET 200S CPU Die IM151-7 CPUs der ET 200S verfügen über eine MPI/ DP-Schnittstelle:
Am MPI-Subnetz können Sie die ET 200S-CPU über die integrierte MPI-Schnittstelle mit dem HMI-Bediengerät betreiben.
Am PROFIBUS-DP kann die integrierte DP-Schnittstelle der ET 200S-CPU nur als DP-Slave eingesetzt werden, d.h. Sie benötigen außer dem HMI-Bediengerät einen DP-Master (z.B. S7-300 CPU316-2DP), der die IM 151-7 CPU als DP-Slave betreibt.
Wird die IM151-7 CPU ohne DP-Master am PROFIBUS-DP betrieben, funktioniert die Kommunikation zum HMI-Bediengerät, jedoch wird an der IM151-7 CPU ein Busfehler angezeigt.
Hinweis Mit dem DP-Mastermodul (Bestellnummer: 6ES7138-4HA00-0AB0), das Sie direkt neben die ET 200S CPU stecken, können Sie die ET 200S um eine DP-Schnittstelle erweitern, die als DP-Master konfiguriert ist. Mit diesem Masteranschaltungsmodul ist dann ein Betrieb der ET 200S ohne weitere DP-Master am PROFIBUS-DP möglich.
Voraussetzung Um die DP-Schnittstelle auf dem Masteranschaltungsmodul nutzen zu können, ist eine CPU mit der Bestellnummer 6ES7151-7AA10-0AB0 und Firmware-Version ab V2.1 erforderlich.
ET 200X CPU Die BM147-1-CPUs der ET 200X verfügen über eine MPI/ DP-Schnittstelle:
Am MPI-Subnetz können Sie die ET 200X-CPU über die auf MPI parametrierte Schnittstelle mit einem HMI-Bediengerät betreiben.
Am PROFIBUS-DP kann die ET 200X-CPU (BM 147-1) nur als DP-Slave eingesetzt werden, d.h. Sie benötigen außer dem HMI-Bediengerät einen DP-Master (z.B. S7-300 CPU316-2DP), der die BM 147-1 als DP-Slave betreibt.
Die BM147-2-CPUs der ET 200X verfügen über eine MPI/ DP-Schnittstelle, die für MPI oder als DP-Slave parametriert werden kann, und eine weitere DP-Master-Schnittstelle.
Am MPI-Subnetz können Sie die ET 200X-CPU über die als MPI parametrierte Schnittstelle mit einem HMI-Bediengerät betreiben.
Am PROFIBUS-DP kann die ET 200X-CPU BM 147-2 einerseits als DP-Slave mit einem zusätzlichen DP-Master (z.B. eine S7-300 CPU 315-2DP) betrieben werden. Andererseits kann die BM147-2 CPU auch über die DP-Master-Schnittstelle als DP-Master mit dem HMI-Bediengerät kommunizieren.
Achtung Die Projektierung der ET 200-CPU wird im SIMATIC Manager in einer
SIMATIC S7-300 Station vorgenommen!
Möglichkeiten für den Anschluss von HMI-Bediengerät an die ET 200-CPUs
Anschluss des HMI-Bediengerätes über MPI an die ET 200 CPU
Sie können das HMI-Bediengerät über MPI direkt an eine IM151-CPU bzw. BM147-CPU anschließen.
Bild 01
Einstellung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration Im Eigenschaftsdialog der MPI-/DP-Schnittstelle der ET 200-CPU stellen Sie den Typ der Schnittstelle auf MPI und schließen dann die Station an das MPI-Subnetz an.
Bild 02
Einstellungen in der STEP 7-Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über MPI mit der ET 200-CPU.
Bild 03
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 04
Anschluss des HMI-Bediengerätes über PROFIBUS DP an die ET 200-CPU
Variante: CPU 316-2DP als DP-Master, ET200-CPU als DP-Slave
Die ET 200-CPU wird als DP-Slave am PROFIBUS DP-Subnetz betrieben, d.h. außer dem HMI-Bediengerät und der ET 200-CPU (IM151-CPU bzw. BM147-CPU) muss ein DP-Master (z.B. S7-300 CPU 316-2DP) am PROFIBUS DP Subnetz vorhanden sein.
Bild 05
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der ET 200-CPU für die Unterstützung von ALARM_S Meldungen Damit der ALARM_S Dienst von der ET 200-CPU unterstützt wird, muss in den Eigenschaften der DP-Schnittstelle der IM151-CPU bzw. BM147-CPU unter Betriebsart die Option Test, Inbetriebnahme, Routing aktiviert werden.
Bild 06
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration des S7-300 DP-Master Nachdem Sie die ET 200-CPU mit PROFIBUS DP vernetzt haben, öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der DP-Master Station (CPU 316-2DP) und konfigurieren dort die ET 200 CPU als DP-Slave.
Bild 07
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über PROFIBUS mit der ET 200-CPU.
Bild 08
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 09
Variante: ET 200S-CPU mit DP-Mastermodul
Die ET 200S wird mit dem DP-Masteranschaltungsmodul als DP-Master am PROFIBUS DP betrieben. Das HMI-Bediengerät ist mit dem Mastermodul über PROFIBUS verbunden.
Bild 10
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration Vernetzen Sie das DP-Mastermodul der ET 200S mit einem neu erstellten PROFIBUS Netz.
Das Masteranschaltungsmodul finden Sie im Hardwarekatalog unter dem Projektbaum, aus dem Sie die IM151-7 CPU projektiert haben.
Bild 11
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über PROFIBUS mit dem DP-Mastermodul der ET 200-CPU.
Bild 12
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 13
Anschluss des HMI-Bediengeräts (MPI) über Routing (CPU 316-2DP: DP Master) an die ET 200-CPU (DP-Slave)
Die ET 200-CPU (IM151-CPU bzw. BM147-CPU) wird als DP-Slave an einer S7-300 CPU 316-2DP (DP-Master) betrieben. Das HMI-Bediengerät ist über MPI an die S7-300 angeschlossen. Über Routing (MPI <-> PROFIBUS DP) wird eine Verbindung zwischen dem HMI-Bediengerät und der ET 200-CPU hergestellt.
Bild 14
Einstellung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der ET 200-CPU für die Unterstützung von ALARM_S Meldungen Damit der ALARM_S Dienst von der ET 200-CPU unterstützt wird, muss in den Eigenschaften der DP-Schnittstelle der IM151-CPU bzw. BM147-CPU unter dem Register Betriebsart die Option Test, Inbetriebnahme, Routing aktiviert werden.
Bild 15
Einstellung in der STEP 7 Hardware-Konfiguration Nachdem Sie die ET 200-CPU mit PROFIBUS DP vernetzt haben, öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der DP-Master Station (CPU 316-2DP) und konfigurieren dort die ET 200 CPU als DP-Salve. Des Weiteren muss die S7-300 Station mit MPI vernetzt werden.
Bild 16
Einstellungen in der STEP 7 Hardware-Konfiguration der SIMATIC HMI-Station Doppelklicken Sie auf die HMI MPI/DP-Schnittstelle der HMI-Station und vernetzen Sie diese über MPI mit der S7-300 CPU (CPU 316-2DP).
Bild 17
Aktivieren der Verbindung in WinCC flexible ES Öffnen Sie die HMI-Station mit WinCC flexible ES. Aktivieren Sie unter Kommunikation > Verbindungen die bereits angelegte Verbindung zur ET 200-CPU.
Hinweis
Der "Zyklische Betrieb" muss abgewählt werden.
Bild 18
Übersicht: HMI-Bediengeräte mit ET 200 CPU
HMI-Bediengerät
Kommunikation
HMI-Bediengerätmit
ET 200-CPU
Unterstützung von Alarm_S Meldungen
Unterstützung
Optionspaket ProAgent
KTP400 Basic
-
-
-
KTP600 Basic
X1)
-
-
KTP1000 Basic
X1)
-
-
TP1500 Basic
-
-
-
OP 73micro
-
-
-
TP 170micro
-
-
-
TP 177micro
-
-
-
OP 77A
X
-
-
OP 77B
X
X
-
TP 170A
X
-
-
TP 177A
X
-
-
TP 170B
X
X
-
TP 177B
X
X
-
TP 177B 4"
X
X
-
OP 170B
X
X
-
OP 177B
X
X
-
Mobile Panel 170
X
X
-
Mobile Panel 177
X
X
-
TP 270
X
X
X
TP 277
X
X
X
OP 270
X
X
X
OP 277
X
X
X
MP 177
X
X
X
MP 270
X
X
X
MP 270B
X
X
X
MP 277
X
X
X
Mobile Panel 277
X
X
X
Mobile Panel 277 IWLAN
-
X
X
Mobile Panel 277F IWLAN
-
X
X
MP 370
X
X
X
MP 377
X
X
X
ProTool/Pro RT
X
X
X
WinCC flexible RT
X
X
X
1) gilt nur für die DP-Variante dieses Bediengerätes
Hinweis
Weitere Informationen zur Projektierung von Alarm_S-Meldungen und der Anzeige am Bediengerät finden Sie im Support Shop unter Beitrags-ID: 24013249.
Wie kann ein HMI Bediengerät in ein lokales Netzwerk integriert werden?
Anleitung Nachfolgend wird an einem Beispiel erklärt, wie Sie...
ein Bediengerät in ein lokales Netzwerk einbinden, um zum Beispiel ein Variablenarchiv über das lokale Netzwerk auf einem PC zu sichern.
einen Ordner bzw. ein Laufwerk auf einem PC freigeben.
ein Variablenarchiv über ein lokales Netzwerk auf einem PC speichern.
Hinweis
Dieser Beitrag erklärt an einem einfachen Beispiel die Integration eines Bediengerätes in ein Netzwerk. Es sind auch weitere Netzwerk-Konstellationen möglich, diese erfordern in der Regel jedoch weiterführende Netzwerkkenntnisse.
Inhalt
1 Einrichten einer Netzwerkverbindung
1.1 Zuweisung einer festen IP- Adresse unter Microsoft Windows XP
1.2 Netzwerkkonfiguration am Bediengerät
1.3 Weitere Einstellungen am PC
1.4 Überprüfen der Netzwerkverbindungen
2 Erstellen einer Freigabe
3 Variablenarchiv speichern
Hinweis
Um zum Beispiel einen Drucker über das Netzwerk (siehe Beitrags-ID: 18720136) anzusteuern, muss die Adressierung ebenfalls über eine "Namensauflösung" erfolgen!
Ergänzende Suchbegriffe GMP, Pharma, Life Science, Validierung, FDA 21 CFR Part 11
Warum sind unter den "Internet Settings" der SIMATIC Bediengeräte (nur Windows CE-Geräte) nicht alle Register sichtbar?
Beschreibung Die Register "Web Server" und "Remote" sind nur dann in den "WinCC flexible Internet Settings" auf einem SIMATIC Bediengerät (nur Windows CE-Geräte) vorhanden, wenn auch ein entsprechendes Projekt mit einer dieser Optionen geladen ist.
Das Register "Web Server" ist vorhanden, wenn im Projekt unter "Geräteeinstellungen > Dienste in Runtime" einer der folgenden Haken gesetzt ist:
Sm@rtService: HTML-Seiten
Sm@rtAccess: Web-Dienst (SOAP)
Sm@rtAccess: SIMATIC HMI HTTP Server
Das Register "Remote" ist vorhanden, wenn im Projekt unter "Geräteeinstellungen > Dienste in Runtime" der folgende Haken gesetzt ist:
Sm@rtAccess oder Service: Sm@rtServer starten
Bild 01
Wird auf das Bediengerät ein Projekt ohne eine der oben genannten Optionen übertragen, werden die entsprechenden Dateien deinstalliert und die betroffenen Register nicht angezeigt.
Ablauffähigkeit und Testumgebung: In den oben stehenden Tabellen sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt
und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.
Suchbegriffe:
Lebensbitüberwachung, Kommunikationsüberwachung, Verbindungsüberwachung, Verbindungsstatus, SPS Verbindung unterbrochen, Stop, Run
Welche Hardware kann an die USB-Schnittstelle von Windows-basierten Panels angeschlossen werden?
Konfigurationshinweis An die USB-Schnittstelle Windows-basierter Panels können Sie die nachfolgend aufgeführten Geräte anschließen. Welche Panels eine USB-Schnittstelle haben, entnehmen Sie bitte der Beitrags-ID: 21847868.
Geräte
Bemerkungen
Standard
USB-Maus
-
Standard
USB-Tastatur
Hinweis Das Betriebssystem Windows CE der Bediengeräte unterstützt keine deutschen Umlaute.
USB-Tastatur mit Trackball oder Touch Pad
Stellvertretend wurden folgende Bediengeräte jeweils mit beiden Tastaturen getestet.
MP277
TP177B
ThinClient
Hinweis Das Betriebssystem Windows CE der Bediengeräte unterstützt keine deutschen Umlaute.
Beachten Sie, dass nur Handlesegeräte eingesetzt werden können, die intern eine Umsetzung des Strichcodes in einen ASCII-Tastatur-Code durchführen.
Bild 01
Industrial
USB-Hub 4
Der Industrial USB-Hub 4 dient im Wesentlichen als USB-Hub für den Anschluss von Peripheriegeräten an Panels, Multi Panels und Panel PCs mit integrierter USB-Schnittstelle. Mit dem USB-Hub ist der gleichzeitige Anschluss von bis zu vier Peripheriegeräten wie z. B. USB-Stick, Maus, Tastatur, Drucker oder Handlesegeräte an einem Panel möglich.
Bild 02
Anmerkung
Weitere Informationen zum Industrial USB-Hub entnehmen Sie dem Katalog ST80 oder der Beitrags-ID: 23577105.
Wichtig
Die o. a. Empfehlungen - außer der Industrial USB-Hub 4 - entsprechen keiner offiziellen Gerätefreigabe. Sie stellen lediglich eine auf den bisherigen Erfahrungen beruhende Empfehlung dar. Das heißt, die Nutzung dieser Geräte liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.
Je nach Bediengerätetyp ist die Strombelastbarkeit des USB-Ports unterschiedlich. Die genauen Daten können dem jeweiligen Gerätehandbuch entnommen werden. Daher kann es ggf. erforderlich werden eine zusätzliche Stromversorgung für das angeschlossene Gerät z.B. über den Industrial USB-Hub 4 zur Verfügung zu stellen.
Anleitung:
Mit Hilfe des "File-Transfer-Protocol" können Sie zwischen einem WinCE-Panel (z.B. MP370) als FTP-Client und einem PC als FTP-Server Dateien austauschen. In diesem Beitrag finden Sie eine Anleitung für die Konfiguration des FTP-Servers auf dem PC und die Verbindung des WinCE-Panels mit Hilfe des "Pocket Internet Explorers" zu diesem Server. Voraussetzung ist eine funktionstüchtige Ethernet-Verbindung zwischen den beiden Geräten über ein Cross-over Kabel oder einen Hub.
Der "Microsoft Pocket Internet Explorer", der optional mit ProSave auf ein Windows CE-Panel übertragen werden kann, unterstützt nur den Download vom Server. Der Upload wird nicht unterstützt.
Installation und Konfiguration des FTP-Servers unter Win2000 Server In folgender Tabelle sind alle Schritte beschrieben, die notwendig sind, um einen FTP-Server unter "Microsoft Windows 2000 Server" einzurichten.
Nr.
Vorgehensweise
1
Windows-Komponenten hinzufügen
Wechseln Sie in die "Systemsteuerung" und öffnen Sie das Menü "Software".
Wählen Sie "Windowskomponenten entfernen / hinzufügen".
Setzen Sie die Checkbox bei "Internet Information Services" unter klicken Sie auf "Details".
Bild 01
2
FTP-Server installieren
Selektieren Sie "FTP-Server (File Transfer Protocol)", "Internetdienste-Manager" und klicken Sie auf "OK". Die Installation der ausgewählten Komponenten wird gestartet, wenn Sie mit "Weiter" fortfahren.
Bild 02
3
Internetdienst-Manager starten
Legen Sie Ihre "Windows 2000 CD" in das CD-Laufwerk, da diese für die Installation benötigt wird.
Beenden Sie den Installationsassistenten mit "Fertigstellen".
Starten Sie den Internetdienste-Manager über "Systemsteuerung > Verwaltung > Internetdienste-Manager".
Bild 03
4
Neue FTP-Site einfügen
Fügen Sie eine neue FTP-Seite ein.
Bild 04
5
FTP-Erstellung
Der Installationsassistent für die neue FTP-Site wird gestartet.
Klicken Sie auf "Weiter".
Geben Sie eine Beschreibung für Ihre Seite an und klicken Sie auf "Weiter".
Bild 05
6
Anschlusseinstellungen festlegen
Wählen Sie die IP-Adresse Ihres Rechners z.B.(192.168.0.1) aus. Tragen Sie bei TCP-Anschluss 21 ein.
Bild 06
7
Basis-Verzeichnis der FTP-Site festlegen
Tragen Sie das Basisverzeichnis für die FTP-Daten ein.
Bild 07
8
Zugriffsberechtigung der FTP-Site
Legen Sie die Zugriffsberechtigungen für die FTP-Daten fest.
Bild 08
9
Eigenschaften der "PanelSite" öffnen
Beenden Sie den Installationsassistenten mit "Fertigstellen". Eine neue FTP-Site wird mit den vorgenommenen Einstellungen angelegt.
Öffnen Sie die Eigenschaften der angelegten FTP-Site.
Bild 09
10
Zugriff-Freigabe festlegen Wechseln Sie in das Register "Verzeichnissicherheit" und tragen Sie bei "Zugriff gewähren" die IP-Adresse (z.B. 192.168.0.10) des Panels ein.
Bild 10
11
FTP-Site starten
Beenden Sie die "Standard-FTP-Site" über die rechte Maustaste und "Beenden".
Starten Sie Ihre erstellte FTP-Site über die rechte Maustaste und "Starten".
Bild 11
Konfigurieren einer Ethernetverbindung zwischen dem PC und dem Bediengerät MP370
Eine Anleitung zum Herstellen einer Netzwerkverbindung zwischen einem PC und einem WinCE-Panel finden Sie in Beitrags-ID 13336639.
In der beschriebenen Konfiguration wurde die IP-Adresse 192.168.0.1 für den PC und die IP-Adresse 192.168.0.10 für das Panel mit der Subnetzmaske 255.255.255.0 verwendet.
Übertragung des "Pocket Internet Explorer" mit ProSave (ab V6.0) auf das MP370 Damit der "Pocket Internet Explorer" am Bediengerät zur Verfügung steht, muss diese Option mit ProSave auf das Bediengerät übertragen werden.
Nr.
Vorgehensweise
1
"Pocket Internet Explorer" übertragen
Starten Sie ProSave über "Start > Simatic > ProSave > ProSave".
Wählen Sie im Register "Allgemein" den Gerätetyp (z.B. "MP370 Touch") und die Verbindungsart "Ethernet" und tragen Sie die IP-Adresse des Panels ein.
Wechseln Sie in das Register "Optionen" und überprüfen Sie die Verbindung über Betätigung der Schaltfläche "Gerätestatus".
Übertragen Sie den "Pocket Internet Explorer" auf das Gerät, indem Sie die Option "Pocket Internet Explorer" mit den Pfeilen auf die rechte Seite bringen.
Bild 12
Verbinden des Panels mit dem FTP-Server Um die Verbindung zum FTP-Server aufzubauen, benötigen Sie einen Ordner oder Datei im angelegte FTP-Verzeichnis des FTP-Servers - siehe Bild 07.
Nr.
Vorgehensweise
1
"Pocket Internet Explorer" starten
Starten Sie auf dem Bediengerät den "Pocket Internet Explorer".
Tragen Sie in die Adresszeile folgende Syntax ein und bestätigen Sie mit "ENTER": ftp://192.168.0.1/ (ftp:// "IP-Adresse d. FTP-Servers"/)
Der "Pocket Internet Explorer" verbindet sich mit dem FTP-Server.
Anmerkung:
Damit eine Verbindung zum FTP-Server aufgebaut werden kann, muss ein Ordner oder Datei im Basisverzeichnis des FTP-Servers angelegt sein.
Öffnen Sie eine beliebige Datei (im Beispiel die Datei "Test.txt"), indem Sie im "Pocket Internet Explorer" den Link betätigen.
Hinweis:
Der Inhalt der Textdatei - siehe Bild 14 - wird im "Pocket Internet Explorer" angezeigt. Dateien, die im "Pocket Internet Explorer" nicht angezeigt werden können, werden direkt vom FTP-Server heruntergeladen.
Bild 13
2
"Save As"-Dialogfenster öffnen
Klicken Sie im Menü auf "File" und anschließend auf "Save As...".
Bild 14
3
Datei speichern
Wählen Sie das entsprechende Verzeichnis aus (z.B. "Storage Card2") und vergeben Sie der zu speichernden Datei eine Bezeichnung inklusive Extension (z.B. "Test.txt").
Speichern Sie die Datei durch Betätigen der Schaltfläche "OK".
Bild 15
Suchbegriffe: Datenübertragung, Netzwerkanbindung
Aktualisierung der Variablen beim Ausfall einer Steuerung
FRAGE:
Werden die Variablen am Panel weiterhin aktualisiert, wenn das
Panel mit mehreren Steuerungen kommuniziert und dann eine dieser
Steuerungen ausfällt?
ANTWORT:
Das Panel ist mit mehreren Steuerungen verbunden. Auf dem Panel
werden somit Werte aus den verschiedenen Steuerungen gleichzeitig
dargestellt. Bei Ausfall einer Steuerung sind die folgenden Fälle
zu unterscheiden:
Das Verhalten der Zeilen- und Grafikgeräte
Auf der Anzeige dieser Geräte wird die Meldung ausgegeben, dass
die Verbindung zur ausgefallenen Steuerung unterbrochen ist. Keine
Variable in diesem Bild wird aktualisiert, d.h. auch nicht solche
Variablen, die noch mit ihrer Steuerung kommunizieren können.
Wenn man nun Werte für Variablen vorgibt, die nicht mehr mit
einer Steuerung kommunizieren können, wird eine Fehlermeldung
ausgegeben.
Bei den Variablen, die noch Verbindung zur ihrer Steuerung
haben, erscheint nach der Eingabe von Werten keine Meldung. Der
neue Wert wird in der Steuerung übernommen, aber auf dem Panel
nicht richtig angezeigt.
Diejenigen Bilder, die keine Informationen der ausgefallenen
Steuerung enthalten, werden weiterhin aktualisiert.
Das Verhalten der WinCE-Geräte
Bei den WinCE-Geräten wird eine Meldung ausgegeben, dass die
Verbindung zur ausgefallenen Steuerung unterbrochen ist.
Die Werte von Variablen, die nicht mit der ausgefallenen
Steuerung kommunizieren, werden aktualisiert.
Damit die Meldung über den Ausfall der Steuerung bei der
Bedienung des Panels nicht erscheint, kann man die ausgefallene
Steuerung mittels der ProTool-Funktion
"Steuerung_verbinden_trennen" vom Panel trennen.
Wie lassen sich mit der WinCC flexible PC Runtime oder einem Panel beliebig viele Automatisierungssysteme durch die Systemfunktion "Wechsele Verbindung" nacheinander ansprechen?
Im folgenden FAQ ist beschrieben, wie Sie mit Hilfe der Funktion "Wechsele Verbindung" mehrere Steuerungen mit nur einer projektierten Verbindung ansprechen können. Dieser FAQ umfasst alle Panels und die PC-Runtime.
Ablauffähigkeit und Testumgebung: In der folgenden Tabelle sind die Komponenten aufgeführt, mit denen dieser Beitrag erstellt
und die beschriebene Funktionsweise verifiziert wurden.
Komponenten
Produkt- und Versionsbezeichnung
HMI Software
WinCC flexible 2008 SP1
HMI Panel
PC-Runtime
CPU
S7 300 CPU/ S7 400 CPU
Hinweis zur Verwendung von Direkttasten
Die WinCC flexible Funktion "Wechsle Verbindung" ändert nicht die Verbindung von Direkttasten.
Wie kann mit WinCC flexible ein Projekt über S7-Routing in ein Bediengerät übertragen werden?
Einleitung S7-Routing Sie können ein HMI-Projekt von einem WinCC flexible Projektierungsrechner über verschiedene Subnetze auf ein Bediengerät laden.
Wenn Sie einen Router zwischenschalten, können Sie eine Verbindung zwischen verschiedenen Subnetzen herstellen. Besitzt eine SIMATIC Station geeignete Schnittstellen, dann können Sie diese als Router einsetzen.
Die kommunikationsfähigen Baugruppen (CPUs oder CPs), die Netzübergänge zwischen den Subnetzen herstellen, müssen Routing-fähig sein.
Für den Transfer eines WinCC flexible Projekts muss der WinCC flexible Projektierungsrechner an einem MPI-Bus, PROFIBUS oder an Ethernet angeschlossen sein.
Das Bediengerät, auf welches das WinCC flexible Projekt transferiert werden soll, muss ebenfalls an einem MPI-Bus, PROFIBUS oder an Ethernet angeschlossen sein.
Voraussetzungen und Hinweise S7-Routing
Hinweise
Ob eine Komponente Routing-fähig ist, entnehmen Sie den technischen Unterlagen der jeweiligen Komponente.
Alternativ öffnen Sie in NetPro oder in HW Konfig die Objekteigenschaften der Komponente. Die Registerkarte "Allgemein" enthält eine Kurzbeschreibung der Eigenschaften.
Informationen, welche Baugruppen Routing-fähig sind, finden Sie auch unter der Beitrags-ID: 584459.
Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein STEP 7-Routing über eine PG/PC-Station zu ermöglichen, finden Sie unter der Beitrags-ID: 16620173.
Eine Routing-Verbindung für den Transfer kann auch über mehrere Routing-Partner hergestellt werden. Der Transfer über Routing auf PC-basierte Bediengeräte (PC-Runtime) mit aktiviertem Station-Manager (Komponenten Konfigurator) ist nicht möglich.
Um eine Routing-Verbindung herzustellen, müssen alle Stationen innerhalb eines STEP 7 Projektes konfiguriert und geladen werden.
Die am Netz angeschlossenen Geräte und Subnetze müssen Sie mit NetPro konfigurieren.
S7-Routing MPI / PROFIBUS und Ethernet
Nachfolgend werden die Voraussetzungen und unterstützten HMI Bediengeräte aufgeführt sowie über das "Bild 01" die möglichen S7-Routingwege gezeigt.
Mindestens WinCC flexible 2005
Mindestens STEP 7 V5.3 SP2
Alle Panels inklusive PC-Runtime, außer PC-Station mit Station Konfigurator
Bild 01
S7-Routing Ethernet mit WinCC flexible 2008 Mit WinCC flexible 2008 wurde die S7-Routing Funktionalität erweitert. Nachfolgend werden die Voraussetzungen und die unterstützten HMI Bediengeräte aufgeführt sowie über das "Bild 02" die möglichen S7-Routingswege gezeigt.
Mindestens WinCC flexible 2008
Mindestens STEP 7 V5.4 SP3
Routing über den Transferkanal "S7 Ethernet" ist nur bei folgenden Geräten möglich:
TP 177B 4"
MP 177
Mobile Panel 277
MP 277
MP 377
Mit der WinCC flexible PC-Runtime ist Routing über Ethernet nicht möglich.
Beim Routing über SIMOTION-CPU 4.1.2 funktioniert der Transfer der Projektierung über S7-Ethernet nicht.
Routing von MPI/DP nach Ethernet ist möglich, wenn MPI/DP in den Transfereinstellungen gewählt wurde.
Bild 02
S7-Routing Ethernet und WinCC flexible 2008 SP3 Mit WinCC flexible 2008 SP3 wurde die S7-Routing Funktionalität um weitere Geräte erweitert.
Nachfolgend werden die Voraussetzungen und unterstützten HMI Bediengeräte aufgeführt sowie über das "Bild 03" der mögliche S7-Routingweg gezeigt.
Mindestens WinCC flexible 2008SP3
Mindestens STEP 7 V5.4 SP3
Routing über den Transferkanal "S7 Ethernet" ist zusätzlich bei den folgenden Geräten möglich:
OP 77B
OP 177B
TP 177B
Mobile Panel 177
OP 277
TP 277
Bild 03
Download Der folgende Download enthält eine Zusammenfassung über die möglichen S7-Routingwege und deren Voraussetzungen.
Beispiel S7-Routing Ethernet Bild 01 zeigt eine Routing-Verbindung zwischen dem WinCC flexible Projektierungsrechner (Netzobjekt: Stationen > PG/PC) und dem Bediengerät MP 377 15" Touch (Netzobjekt: Stationen > SIMATIC HMI-Station). Als Router fungiert das Automatisierungsgerät "SIMATIC 300(1)".
Die Routing-Verbindung zwischen den beteiligten Geräten projektieren Sie mit NetPro.
Die Schnittstelle des Projektierungsrechners müssen Sie zuordnen. Die Zuordnung erkennen Sie an der gelb markierten Verbindungslinie zum Subnetz und dem gelben Pfeil im Symbol der Station.
Vorgehensweise der Projektierung einer Routing-Verbindung finden Sie unter der Beitrags-ID: 2383206.
Bild 04
Vorgehen zum Transfer über S7-Routing
Öffnen Sie die HMI-Station in WinCC flexible.
Wählen Sie den Menübefehl "Projekt > Transfer > Transfereinstellungen".
Wählen Sie das Bediengerät aus.
Wählen Sie den Modus aus und setzen Sie das Optionskästchen "Routing aktivieren".
Der Modus muss mit dem Kommunikations-Kanal übereinstimmen.
Wählen Sie im Feld "Nächste Station" den Bustyp der nächsten und der letzten Verbindung.
Die Netzwerkadressen des nächsten Routing-Partners und des Zielgeräts werden angezeigt.
Eventuell dazwischen liegende Routing-Partner werden hier nicht angezeigt.
Transferieren Sie Ihr Projekt, indem Sie die Schaltfläche "Transferieren" betätigen.
Bild 05: Transfereinstellungen MPI/PROFIBUS
Bild 06: Transfereinstellungen Ethernet
Weitere Informationen im Handbuch Weitere Informationen zum Thema "Projekt-Transfer über S7-Routing" finden Sie im WinCC flexible Handbuch unter der Beitrags-ID: 18796010.
Wie kann ich die aktuelle MPI / PROFIBUS-Adresse eines Windows CE Panel auslesen?
Auslesen der aktuellen Adresse Die aktuelle MPI / PROFIBUS-Adresse des Panels können Sie im Control Panel unter "S7-Transfer Settings > Properties" auslesen.
Bild 01 - Transfer Settings
Die MPI / PROFIBUS-Adresse des Panels wird im ProTool-Projekt im Menü "Steuerungen" und in WinCC flexible im Menü "Verbindungen" in den jeweiligen Steuerungsparametern eingestellt. Nachdem das Projekt auf das Panel übertragen und die Runtime gestartet wurde, übernimmt das Panel die eingestellte MPI / PROFIBUS-Adresse aus dem Projekt.
Achtung: Sie können am Panel selbst eine MPI / PROFIBUS-Adresse unter "Control Panel > S7-Transfer Settings > Properties" einstellen. Diese gilt jedoch nur für den MPI/PROFIBUS-Transfer - d.h. die Adresse ist nur gültig, wenn keine Runtime am Panel gestartet ist. Nachdem die Runtime am Panel gestartet wurde, übernimmt das Panel die im übertragenen ProTool-Projekt unter "Steuerungen" eingestellte MPI / PROFIBUS-Adresse.
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Bild 02 - MPI-Adresse
( 4 KB )
Bild 03 - PROFIBUS-Adresse
Suchbegriffe: TP170A, TP170B, OP170, MOBILE PANEL 170, Mobile Panel 177, Mobile Panel 277, TP270, TP277, OP270, OP277B, MP270, MP270B, MP277, MP370, MP377, Windowsbasiert, HMI, Operator Panel, Windows-basiertes Bediengerät
Wie kann ein Panel mit einer SIMATIC H-Station verbunden werden?
Panel mit SIMATIC H Stationen verbinden
Ein Panel kann nicht direkt an eine SIMATIC H Station mit gleichen MPI/PROFIBUS-Adressen bzw. IP-Adressen angeschlossen werden.
Im folgenden PDF Dokument ist beschrieben, wie Sie Panels an SIMATIC H-Stationen anschließen.
Inhalt
1 Einleitung
2 Panel einseitig an eine H-CPU anschließen
3 Panels redundant anschließen
4 Panel über zwei Repeater, an die H-CPUs anschließen
5 Skriptfähiges Panel mit einer "Softwarelösung" an eine H-CPU verbinden
5.1 Prinzipielle Funktionsweise
5.2 Beispielprojektierung für Industrial Ethernet mit integriertem WinCC flexible Projekt
5.2.1 STEP 7 Projektierung
5.2.2 WinCC flexible, Verbindung parametrieren
5.2.3 WinCC flexible, Variablen parametrieren
5.2.4 WinCC flexible, Skripte anlegen und implementieren
5.2.5 Beispielszenario
6 Nicht skriptfähiges Panel mit einer "Softwarelösung" an eine H-CPU verbinden
6.1 Prinzipielle Funktionsweise
6.2 Beispielprojektierung für MPI, PROFIBUS und Industrial Ethernet
6.2.1 STEP 7 Projektierung
6.2.2 WinCC flexible, Verbindung parametrieren
6.2.3 WinCC flexible, Variablen parametrieren
6.2.4 WinCC flexible, Projektvariablen
6.2.5 Funktionsweise
6.2.6 Testen der Verbindung
Konfigurationshinweis: Wenn Sie WinCC flexible und den STEP7 Manager auf Ihrem Projektierungsrechner installiert haben, dann sind die GSDML-Dateien der damit projektierbaren Bediengeräte auf dem Projektierungsrechner bereits installiert.
1. Informationen zu GSDML-Dateien Alle Profinet-IO-Feldgerät werden durch die Gerätestammdaten-Datei charakterisiert. In dieser Datei sind alle Eigenschaften der Profinet-IO-Feldgeräte enthalten, die für den zyklischen Datenaustausch relevant sind. Als Bearbeitungssprache der Gerätestammdaten-Datei für Profinet IO wird GSDML (General Station Description Markup Language) verwendet, die auf dem XML-Schema basiert. Die XML-basierten GSDML-Dateien sind sprachunabhängig.
2. Zuordnung und Verwendung der GSDML-Datei Die GSDML-Dateien für SIMATIC Bediengeräte werden für die Profinet-IO-Direkttasten benötigt. Diese Funktionalität wird abWinCC flexible 2005 SP1 unterstützt. Nach der Installation von WinCC flexible und dem STEP7 Manager sind nachstehenden GSDML-Dateien für Profinet IO im Hardware-Katalog des STEP7 Managers enthalten. Eine zusätzliche Installation ist nicht erforderlich!
Hinweis:
Im Namen der XML-basierten GSDML-Datei ist die Ausgabeversion sowie das Datum der Veröffentlichung enthalten. Der Ausgabestand ist abhängig von der installierten WinCC flexible Version.
3. GSDML-Dateien für Push Button Panels
Die herunterladbare GSDML-Datei muss in der HW-Konfig des STEP7 Managers zusätzlich installiert werden!
Die GSDML-Dateien für Push-Button Panels sind im Link für die Handbücher unter dem kleinen Diskettensymbol zu finden:
Konfigurationshinweis: Wenn Sie ProTool oder WinCC flexible auf Ihrem Projektierungsrechner installiert haben, dann sind die GSD-Dateien der damit projektierbaren Bediengeräte auf dem Projektierungsrechner bereits installiert.
1. Informationen zu GSD-Dateien
In den GSD-Dateien (Gerätestammdaten-Dateien) sind die charakteristischen Kommunikationsmerkmale eines PROFIBUS-Gerätes enthalten. Die GSD-Dateien erhalten bei der Profibus Nutzerorganisation nach der Zertifikation eine Identnummer.
1.1 Sprachabhängige und -unabhängige GSD-Dateien Bei GSD-Dateien für Profibus DP unterscheidet man zwischen sprachabhängigen und -unabhängigen GSD-Dateien. Die sprachunabhängigen GSD-Dateien sind durch die Extension "*.gsd" definiert. Sprachabhängige GSD-Dateien charakterisieren sich durch die sprachbezogene Extension der GSD-Datei.
1.2 GSD-Dateien für SIMATIC Bediengeräte
Für SIMATIC Bediengeräte gibt zwei unterschiedliche GSD-Dateien. Diese GSD-Dateien unterscheiden sich nicht im Namen aber in der Anwendung.
Es gibt GSD-Dateien für:
DP-Direkttasten bei S7-Steuerungen
die S5-Kommunikation über Profibus-DP
Der Inhalt einer GSD-Datei kann mit einem Textverarbeitungsprogramm zum Beispiel "Notepad" verifiziert werden. Die beiden gleichnamigen GSD-Dateien unterscheiden sich durch die benutzerdefinierten Module. Wenn u.a. die Module "Class B tiny" und "Class B small" enthalten sind, dann handelt es sich um die GSD-Datei für die S5-Kommunikation über Profibus DP.
2. Ablagepfade der GSD-Dateien Für die SIMATIC Panels gibt es zwei unterschiedliche GSD-Dateien. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Punkt 1.2.
2.1 GSD-Dateien für DP-Direkttasten Wenn zusätzlich zu ProTool oder WinCC flexible der STEP 7 Manager auf dem Projektierungsrechner erfolgreich installiert wurde, dann sind die GSD-Dateien für die DP-Direkttasten bereits im Hardware-Katalog in der HW-Konfig des STEP 7 Managers enthalten. Eine zusätzlich Installation ist nicht erforderlich!
2.2 GSD-Dateien für S5-Kommunikation über Profibus DP
Für die S5-Kommunikation über Profibus DP müssen Sie die benötigten GSD-Dateien zu Ihrer Konfigurations-Software (zum Beispiel: COM-Profibus) hinzufügen.
Die GSD-Dateien der SIMATIC Bediengeräte für die S5-Kommunikation über Profibus DP finden Sie unter einem der folgenden Pfaden auf Ihrem PC installiert:
ProTool:
C:\Program Files\Siemens\PROTOOL\PLCProg\GSD
oder
C:\Programme\Siemens\PROTOOL\PLCProg\GSD
3.Zuordnung und Verwendung der GSD-Dateien Für die SIMATIC Panels gibt es zwei unterschiedliche GSD-Dateien. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Punkt 1.2.
3.1 GSD-Dateien für DP-Direkttasten Die GSD-Dateien für DP-Direkttasten haben die gleiche Bezeichnung inklusive Extension, wie in der untenstehenden Tabelle - siehe 3.2 - gelistet.
3.2 GSD-Dateien für S5-Kommunikation über Profibus DP
Nach der erfolgreichen Installation von ProTool oder WinCC flexible stehen diese GSD-Dateien für die S5-Kommunikation über Profibus für folgende Bediengeräte auf Ihrem Projektierungsrechner zur Verfügung:
Bediengerät
GSD-Datei
Pfad unter
OP5
si058020.gsd
ProTool
OP7 DP
OP17 DP
si078020.gsd
ProTool
OP7 DP 12
OP17 DP 12
si078040.gsd
ProTool
TD10
TD20
OP20
si108020.gsd
ProTool
OP15
si158020.gsd
ProTool
TD17
si178040.gsd
ProTool
OP25
OP35
si258020.gsd
ProTool
OP27
OP37
TP27
TP37
si278040.gsd
ProTool
TP170B
OP170B
Mobile Panel 170
Siem80B3.gsd
ProTool & WinCC flexible
MP370
Siem80BE.gsd
ProTool & WinCC flexible
MP270B
OP270
TP270
Siem80E4.gsd
ProTool & WinCC flexible
PC
Siem8076.gsd
ProTool & WinCC flexible
OP 37/PRO
Siem8077.gsd
ProTool
MP270
Siem8078.gsd
ProTool & WinCC flexible
OP77B
OP177B
TP177B
Mobile Panel 177
Siem8107.gsd
WinCC flexible
OP277
TP277
MP277
Mobile Panel 277
Siem813F.gsd
WinCC flexible
MP377
Siem815A.gsd
WinCC flexible
Hinweis:
Auf dem Rechner sind nur die GSD-Dateien vorhanden, die mit der installierten Engineering Software projektierbar sind.
4. GSD-Dateien für Push Button Panels Die nachfolgend aufgelisteten Links zu den GSD-Dateien sind sowohl für die Kommunikation zur S5- als auch zur S7-Steuerungen über Profibus DP verwendbar. Die GSD-Dateien für Push-Button Panels sind im Link für die Handbücher unter dem kleinen Diskettensymbol zu finden:
Sicherheitseinstellungen Um mit einem Panel bzw. PC auf einen Microsoft Windows 2003 Server zugreifen zu können, müssen am Windows 2003 Server die nachfolgend aufgeführten Sicherheitseinstellungen deaktiviert werden.
Unter "Start > Programme > Verwaltung > Sicherheitsrichtlinie für Domänencontroller > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinie > Sicherheitsoptionen" gelangen Sie zu den Sicherheitseinstellungen.
Geltungsbereich Die aufgeführten Einstellungen sind nur vorzunehmen,
wenn Sie ein Microsoft Windows 2003 Server mit Active Directory verwenden.
wenn auf dem Bediengerät das Betriebssystem Windows CE 3.0 installiert ist.
Bediengeräte mit dem Betriebsystem Windows CE 5.0 sind davon nicht betroffen
(z.B. Bediengeräte ab MP 277 / Mobile Panel 277). Im Control Panel vom Bediengerät, können Sie unter "System > General" das verwendete Betriebssystem überprüfen.
Sicherheitseinstellungen deaktivieren
Microsoft-Netzwerk (Server): Kommunikation digital signieren (immer).
Microsoft-Netzwerk (Server): Kommunikation digital signieren (wenn Client zustimmt).
Netzwerksicherheit: "LAN-Manager Authentifizierungsebene" ändern in "LM- und NTLM-Antworten senden".
Nach dem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, müssen Sie den Rechner neu booten. Damit sind vorgenommenen Änderungen wirksam.
Hinweis Durch die vorgenommenen Änderungen wird der Sicherheitslevel der Netzwerkkommunikation heruntergesetzt. Klären Sie bitte mit Ihrem Netzwerkadministrator im Vorfeld ab, ob die vorgenommenen Änderungen durch Sie vorgenommen werden dürfen.
Wie ein Panel in ein lokales Netzwerk eingebunden werden kann, wird unter der Beitrags-ID: 13336639 beschrieben.
Suchbegriffe:
Panel, Netzwerk, Servereinstellung
Welche Anschlussleitungen gibt es für die Verbindungen zwischen den Bediengeräten und den verschiedenen Steuerungen?
Schnittstellenbelegung der Leitungstypen: Die Bediengeräte sind in der Lage mit vielen verschiedenen Steuerungen zu kommunizieren. Dafür werden unterschiedliche Leitungen und Leitungstypen benötigt. Die nachfolgenden Tabellen enthalten einen Überblick über die Kommunikationsarten und die verwendbaren Kabel.
In der folgenden Auflistung sind nur die wichtigsten Anschlussleitungen gelistet. Weitere Kabel sind in den Handbüchern enthalten. Beachten Sie, dass einige Produkte, die hier aufgelistet sind, abgekündigt sind und somit teilweise nicht mehr bestellt werden können. Sie finden weitere Informationen über die Abkündigung der betroffenen Produkte unter der Beitrags-ID: 23486974.
1. SIMATIC S5Kabel für den Anschluss eines Bediengerätes an SIMATIC S5
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - SIMATIC S5 mit AS 511
6XV1440-2A... Bild 01
TTY
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 1000m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
Hinweis: Für TTY Kabel mit Sonderlängen > 10m müssen im 15pol. Stecker zum Bediengerät (TTY aktiv) 2 Zenerdioden (12V) eingelötet werden.
2
Bediengerät - CP 521 SI
6XV1440-2G... Bild 02
TTY
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 1000m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
Hinweis: Für TTY Kabel mit Sonderlängen > 10m müssen im 15pol. Stecker zum Bediengerät (TTY aktiv) 2 Zenerdioden (12V) eingelötet werden.
3
Bediengerät - CP 523
6XV1440-2F... Bild 03
TTY
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 1000m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
Hinweis: Für TTY Kabel mit Sonderlängen > 10m müssen im 15pol. Stecker zum Bediengerät (TTY aktiv) 2 Zenerdioden (12V) eingelötet werden.
4
Bediengerät - CPU 928B/945
6XV1440-2J... Bild 04
TTY
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 1000m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
Weitere Kabel-Verbindungen zur SIMATIC S5 finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information > Kommunikation > SIMATIC S5 > Verbindungskabel für SIMATIC S5".
2. SIMATIC 500/505Kabel für den Anschluss eines Bediengerätes an SIMATIC TI
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - SIMATIC 505
6XV1440-1M... Bild 05
RS422
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Buchsenstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 300m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
2
Bediengerät - SIMATIC 500/505
6XV1440-2K... Bild 06
V.24
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Buchsenstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 15m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
3
Bediengerät - SIMATIC 500/505
6XV1440-2L... Bild 07
V.24
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 15m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
4
Bediengerät - SIMATIC 500/505
6XV1440-2M... Bild 08
RS422
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 300m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
5
Bediengerät RS422 - SIMATIC 500/505 RS422
6XV1440-2N... Bild 09
RS422
Stecker 1:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 300m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Hinweis:
Gilt nur für folgende Bediengeräte:
TD10, TD20, OP20, OP30
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
Weitere Kabel-Verbindungen zur SIMATIC 500/505 finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information > Kommunikation > SIMATIC 500/505 > Verbindungskabel für SIMATIC 500/505".
3. Mitsubishi Kabel für den Anschluss eines Bediengerätes an Mitsubishi
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - Mitsubishi-Electric-Steuerung
6XV1440-2P... Bild 10
RS422
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
8pol. Mini-DIN-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 500m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
2
Bediengerät - Mitsubishi-Electric-Steuerung
6XV1440-2Q... Bild 11
RS422
Stecker 1:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
8pol. Mini-DIN-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 500m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt
3
Bediengerät - Mitsubishi-Electric-Steuerung
6XV1440-2R... Bild 12
RS422
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 500m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
4
Bediengerät - Mitsubishi FX
6XV1440-2S... Bild 13
RS422
Stecker 1:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 500m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Status: abgekündigt seit 01.10.2006
Weitere Kabel-Verbindungen zur Mitsubishi MELSEC finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information > Kommunikation > Mitsubishi MELSEC > Verbindungskabel für Mitsubishi"..
4. Telemecanique Uni-TelwayKabel für den Anschluss eines Bediengerätes an Telemecanique
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - Telemecanique
6XV1440-1E... Bild 14
RS485
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 15m (bis zur Abzweigdose)
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
2
Bediengerät - Telemecanique TSX
6XV1440-1F... Bild 15
TTY
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 1000m
3
Bediengerät - Telemecanique TSX
Bild 16
RS485
Stecker 1:
abhängig von der Schnittstellenkarte
Stecker 2:
15pol. Stecker
Kabel:
9 x 0,14mm², geschirmt, Länge 10m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden
Hinweis:
Kabel 6XV1440-2TE10 kann nicht verwendet werden.
Weitere Kabel-Verbindungen zur Telemecanique finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information System > Kommunikation > Telemecanique Uni-Telway > Verbindungskabel für Telemecanique-Bus".
5. Allen Bradley PLC-5Kabel für den Anschluss eines Bediengerätes an Allen Bradley PLC-5
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - Allen-Bradley PLC5/20
6XV1440-2V... Bild 17
RS422
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 60m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden. Schirmkontakte verbinden.
2
Bediengerät - Allen-Bradley PLC5 / RS422
6XV1440-2W... Bild 18
RS422
Stecker 1:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
25pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 60m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden. Schirmkontakte verbinden.
Weitere Kabel-Verbindungen zur Allen-Bradley finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information System > Kommunikation > Allen-Bradley > Verbindungskabel für Allen-Bradley".
6. OmronKabel für den Anschluss eines Bediengerätes an Omron
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - Omron
6XV1440-2X... Bild 19
V.24
Stecker 1:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
5 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 15m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden.
2
Bediengerät - Omron
Bild 20
RS422
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm², geschirmt, max. Länge 500m
Schirmkontakte beidseitig verbinden.
Weitere Kabel-Verbindungen zur Omron finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information System > Kommunkation > Omron Hostlink/Multilink > Verbindungskabel für Omron Hostlink/Multilink".
7. FanucKabel für den Anschluss eines Bediengerätes an einer Fanuc-Steuerung
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
Bediengerät - GE Fanuc-Steuerung
Bild 21
Mehr-Punkt-Kabel 1
Stecker 1:
9pol. Sub D-Stiftstecker
Stecker 2:
15pol. Sub D-Stiftstecker
Kabel:
3 x 2 x 0,14mm, geschirmt, max. Länge 1200m
Schirm beidseitig großflächig mit Gehäuse verbinden, Schirmkontakte verbinden
Abschlusswiderstand:
Abschlusswiderstand R = 120 Ohm einfügen (z. B. Bauform 0207)
Weitere Kabel-Verbindungen zur Fanuc finden Sie im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information System > Communication > GE Fanuc > Verbindungskabel für GE Fanuc".
Kabel-Verbindungen zur Modicon Modbus finden Sie in den Handbüchern oder im WinCC flexible Information System unter "WinCC flexible Information System > Kommunikation > Modicon Modbus > Verbindungskabel für Modicon Modbus > Verbindungskabel für Modbus RTU-Protokoll"..
11. Spezielle Verbindungen - SIMATIC S7 OP und PG/PC gleichzeitig an eine MPI-Schnittstelle der S7
Nr.
Leitungstyp / Besonderheiten
1
RS485
Busleitung:
6XV1830-1EH10
Stecker CPU mit PG-Buchse:
6ES7972-0BB11-0XA0 (90 Grad Kabelabgang)
6ES7972-0BB40-0XA0 (35 Grad Kabelabgang)
6ES7972-0BB50-0XA0 (90 Grad Kabelabgang, Fast Connect)
Stecker OP:
6GK1500-0EA02 (180 Grad Kabelabgang)
Der CPU Stecker und der OP Stecker werden mit der Busleitung verdrahtet, und an beide Geräte gesteckt. An die PG-Buchse des CPU-seitigen Steckers kann nun das PG aufgesteckt werden. Siehe auch Beitrag 1070096
Hinweis: In der Tabelle ist nur der Anfang der Bestellnummer ausgewiesen, weil dieser die Art des Kabels verschlüsselt. In den hinteren, nicht aufgeführten, Stellen ist die Länge verschlüsselt.
Winkel-Adapter: Der Winkeladapter (9 Pol.) gibt alle Signale Pin-kompatibel weiter. Der RS422/RS232 Konverter (9 Pol.) dient zum Anschluss von Fremd PLC an ein Panel, die eine RS232 Physik benötigen. Im Projektierungstool muss bei Verwendung des Konverters die RS422 Schnittstelle eingestellt werden. Der Adapter setzt die Signale außerhalb des Panels rein physikalisch um.
Weitere Informationen zu den Winkel-Adaptern finden Sie unter folgender Beitrags-ID 22150270 und im folgenden PDF-Dokument:
Anleitung: Windows-basierte Panels von SIMATIC HMI besitzen keine TTY (20mA) Schnittstelle, die für die Kommunikation zu einer SIMATIC S5 SPS erforderlich ist.
Ausnahme:
Das Bediengerät MP 370 verfügt über eine TTY Schnittstelle. Des Weiteren kann bei einem Panel PC im BIOS die Schnittstelle zwischen V24 und TTY umgeschaltet werden.
Für alle anderen Windows-basierten Bediengeräte benötigen Sie zur Ankopplung an die SIMATIC S5 einen Adapter (9 polig Buchse auf 25 poligen Stift) sowie ein
RS232/TTY Konverterkabel.
Hinweis:
Bei einigen Bediengeräten steht der AS511 Treiber zur Anbindung an eine SIMATIC S5-Steuerung nicht mehr zur Verfügung.
Aktuelle Informationen welche Geräte den AS511 Treiber unterstützen, finden Sie unter anderem in der Onlinehilfe von WinCC flexible und ProTool, im Gerätehandbuch des jeweiligen Bediengerätes, im Kommunikationshandbuch und im ST80 Katalog.
Nachfolgend sehen Sie einen Ausschnitt aus der WinCC flexible Onlinehilfe.
Bild 01
Es sind zwei Varianten möglich
Variante 1: Für eine Entfernung von maximal 3,2m
Siemens TTY/RS232 Konverterkabel und ein Adapter (9 polig Buchse auf 25 poligen Stift)
Bild 02
Bestellartikel/ Beschreibung
Bestellnummer
Lieferant
Siemens TTY/RS232 Konverterkabel
AG 15 polig / PC 25 polig
ELV V24-20-mA-Schnittstellenwandler, Fertiggerät
Eigenbauanleitung und Beschreibung sind als .pdf-Datei beim Lieferanten herunterladbar
68-176-10
Hinweis:
Für den Anschluss des ELV Schnittstellenwandlers an die SIMATIC S5 benötigen Sie ein Adapterkabel (ELV-Schnittstellenwandler Sub-D-Stecker 25 polig auf S5 AG Sub-D-Stecker 15 polig) verdrahtet nach folgender Pinbelegung:
ELV-Schnittstellenwandler
25pol. Sub-D Stecker
AG / IP / CP
15pol. Sub-D-Stecker
Signal
Pin
Pin
Signal
+ 20 mA
11
< Brücke von
Pin 11 auf Pin 18
Sender +
18
< Brücke von
Pin 18 auf Pin 11
Sender -
21
< auf >
9
TTY IN +
GND
13
< auf >
2
TTY IN -
+ 20 mA
12
< auf >
6
TTY OUT +
Empfänger +
9
< auf >
7
TTY OUT -
Empfänger -
10
< Brücke von
Pin 10 auf Pin 14
GND
14
< Brücke von
Pin 14 auf Pin 10
Weiterführende Informationen:
Anbindung eines Windows-basierten Panel an eine IM308C (SIMATIC S5) über PROFIBUS DP
Welche Programmänderungen müssen bei einer S5-Steuerung durchgeführt werden, wenn ein Zeilen- bzw. Grafik-Bediengerät mit PROFIBUS Kopplung gegen ein Windows-basiertes Bediengerät ausgetauscht werden soll
PROBLEMBESCHREIBUNG: OP3 hat einen Stecker ("Männchen")
an der MPI-Schnittstelle. Wie kommt man damit an ein MPI-Netz?
ANTWORT Es muß mit dem mitgelieferten Kabel
auf den Busanschlußstecker mit PG-Buchse gegangen weden.
Begründung:
Das OP3 wird vom AG aus versorgt. Somit ist das Kabel
quasi aktiv. Laut DIN/VDE müssen "aktive" Schnittstellen,
also Schnittstellen, die einen Strom treiben bzw. eine Spannung
zur Verfügung stellen, als Buchse ausgeführt sein. Diese
Vorschrift darf nicht umgangen werden!
Hierfür passendes Kabel wird zusammen mit dem OP3 ausgeliefert.
Das Kabel kann bei Bedarf nachbestellt werden.
Bestellnummer dieses Kabels: 6ES7 705 - 0AA00 - 7BA0
PROBLEMBESCHREIBUNG: Wie kann man das OP3 in den Transfermode
schalten?
ANTWORT: Das OP3 hat immer eine englische Standard-Projektierung
in der FW integriert. Bei der Erstinbetriebnahme läuft das
OP3 mit dieser Standardprojektierung hoch.
Der Wechsel in denTransfermode kann folgendermaßen
erreicht werden:
in Bild "System" wechseln
dort mit SHIFT+CURSOR den entsprechenden Modus
wählen
Paßwort "100" eintragen
Mode auswählen und übernehmen mit ENTER
Ist schon eine eigene Projektierung geladen, die
die Standardfunktion Modewechsel nicht eingebunden hat, so läßt
sich über die Tastenkombination "ESC+ CURSOR rechts
+ CURSOR unten" das OP urlöschen, danach wird die englische
Standardprojektierung geladen.
Vor Betätigung der 3-Tastenkombination muß die Spannung
am OP abgeschaltet werden. Beim Zuschalten der Spannung am OP
muß die 3-Tastenkombination gedrückt sein.
Warum wird vom Bediengerät über die Schnittstelle IF1 A (IF1 B) (IF2) keine Verbindung zur Steuerung aufgebaut?
Beschreibung: Bei Bediengeräten, bei denen die serielle Schnittstelle zum Projekt-Transfer und zusätzlich zur Kommunikation mit der Steuerung verwendet wird, wird keine Verbindung aufgebaut.
In der projektierten Meldeanzeige oder im Meldefenster erscheint die Systemmeldung "Nr. 220008 Schnittstelle IF 1A (IF 1B) (IF 2) kann nicht geöffnet werden".
Abhilfe:
Wenn eine dieser Schnittstellen zusätzlich zur Kommunikation verwendet werden soll, muss in den Transferseinstellungen der Systemsteuerung (Control Panel) des Panels die Option "Remote Transfer" deaktiviert werden.
Nachfolgend finden Sie Anleitungen für die Einstellung folgender Geräte: