Beschreibung:
Die DP-Kommunikation entspricht dem zyklischen Austausch von Nutzdaten zwischen Master und Slave. Bei der Projektierung mit STEP 7 vergeben Sie für diese Nutzdatenbereiche logische Adressen, damit die auszutauschenden Daten mit Lade-/Transfer-Befehlen aus dem Anwenderprogramm heraus angesprochen werden können.
Aufgrund der Proxy-Funktionalität der SIMATIC S7 31x-2 PN/DP CPU (= die CPU nimmt stellvertretend für die betreffende PROFIBUS-Komponente die Kommunikation über PROFINET auf) können auch DPV0-Slaves an der PROFINET-CBA-Kommunikation teilnehmen. Im Gegensatz zur reinen PROFIBUS DP Kommunikation werden hier jedoch die logischen Adressen für den Nutzdatenaustausch zwischen DP-Master und DP-Slave automatisch beim Verschalten der technologischen Funktionen in iMap erzeugt und defaultmäßig auf einen Bereich im Anschluss an das PAA (Prozessabbild der Ausgänge) gelegt. Der Anwender hat also keinen Einfluss mehr auf die Adressvergabe.
Wird nun die Projektierung einer SIMATIC S7 315-2 PN/DP CPU, welche nur einen PA-Bereich (Prozessabbild-Bereich) von 0..127 Bytes besitzt, in eine SIMATIC S7 317-2 PN/DP CPU mit PA-Bereich 0..255 Bytes geladen, so liegen die logischen Adressen der über CBA (Component Based Automation) kommunizierenden DP-Slaves im PAA-Bereich und werden durch den PA-Transfer ständig überschrieben.
Abhilfe: Die von SIMATIC iMap erzeugten Systemdaten, dürfen ohne Überprüfung nicht in eine CPU (inclusive Hardware) geladen werden, die nicht der betreffenden iMap-Projektierung entspricht. Es ist immer sicherzustellen, dass die PA-Bereiche (Prozessabbild-Bereiche) der projektierten CPU mit der tatsächlichen CPU (inclusive Hardware) Hardware übereinstimmen. Verwenden Sie eine dementsprechende CPU. Die Behebung des Problems erfolgt mit Firmwareversion 2.5.
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