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FRAGE:
Wie erfolgt die automatische Adressvergabe bei PROFINET IO?
ANTWORT:
Alle PROFINET Geräte basieren auf dem Industrial Ethernet Standard
und benötigen daher für den Betrieb am Ethernet eine IP
Adresse.
Um die Projektierung zu vereinfachen, werden Sie nur ein
einziges Mal dazu aufgefordert, eine IP Adresse zu vergeben. Beim
Konfigurieren des PROFINET IO Controllers in der HW-Konfig blendet
STEP 7 einen Dialog zur Auswahl der IP Adresse und des
Ethernet-Subnetzes ein.
Die IP Adressen der PROFINET IO Devices werden von STEP 7
erzeugt und erst im Anlauf der CPU den PROFINET IO Devices vom
PROFINET IO Controller automatisch zugewiesen. Die IP Adressen
aller PROFINET IO Devices, die an einem PROFINET IO Controller
angeschlossen sind, haben immer dieselbe Subnetzmaske; ausgehend
von der IP Adresse des PROFINET IO Controllers werden für PROFINET
IO Devices IP Adressen automatisch in aufsteigender Reihenfolge
vergeben.
Bevor ein PROFINET IO Device von einem PROFINET IO Controller
angesprochen werden kann, muss dem PROFINET IO Devices ein
Gerätenamen zugewiesen werden. Bei PROFINET ist diese
Vorgehensweise gewählt worden, weil Namen einfacher zu handhaben
sind als komplexe IP Adressen. Das Zuweisen eines Gerätenamens für
ein konkretes PROFINET IO Device ist zu vergleichen mit dem
Einstellen der PROFIBUS Adresse bei einem DP Slave.
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