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S7-300 CPU 31xT -- Technologie einsetzen -- Arbeiten mit Technologie Bausteinen / Projekten
Wie können in der Technologie-CPU die Stützpunkttabellen der Technologiefunktion FB 488 "MC_MovePath" über eine HMI-Bedienoberfläche editiert und verwaltet werden?
Wie kann in einem vorhandenen Technologie-CPU Projekt mit S7-Technology die SINAMICS CU320 gegen die CU320-2 ausgetauscht werden?
Wie vermeide ich ein STOP einer Technologie-CPU beim Stoppen bzw. Anhalten eines Bahnobjektes, das mit MC_MovePath verfahren wird (in S7-Technology V4.2)?
Wie kann mit einer Technologie-CPU und dem FB 488 "MC_MovePath" ein einfacher Palettierer realisiert werden?
Welche Safety-Funktionen können mit der Interpolation an der fehlersicheren Technologie-CPU genutzt werden?
Wie können sie den Lageregler der CPU 31xT optimieren?
Wie kann die Uhrzeit des SINAMICS S120 auf die Uhrzeit der T-CPU synchronisiert werden?
Wie kann das Starten einer Technologiefunktion mit ungültigen Dynamikwerten vermieden werden?
Wie können Sie sicherstellen, dass die Anzeige im Bereich Safety Integrated für Antriebe korrekt aktualisiert wird?
Was ist beim Referenzieren mechanisch gekoppelter Achsen zu beachten?
Wie können Sie zur Laufzeit eine Kurvenscheibe erstellen, die auf Liniensegmenten (Stützpunkttabelle) basiert und diese durch stetige Übergänge verbindet?
Wie kann ich Einzelantriebe der Produktfamilien "MICROMASTER" und "SINAMICS" mit der in "S7-Technology" und "SIMOTION SCOUT" integrierten Parametriersoftware "STARTER" parametrieren?
Wie kann ich eine Kurvenscheibe der Technologie-CPU mit Hilfe von WinCC flexible auf dem HMI anzeigen?
Technologie-CPUs: Nummer der Technologieparameter ermitteln
Technologie-CPUs: Positionsangaben
Technologie-CPUs: Referenzieren mit ADI4 und Bero (ohne Nullmarke)
Technologie-CPUs: Positionsangaben
Bestellnummer:

FRAGE:  
Was muss ich bei Positionsangaben beachten?

ANTWORT:  
Viele Technologieparameter bei den Technologie-CPUs werden als Fließkommazahlen im REAL-Format (32 Bit) dargestellt. REAL-Zahlen haben bedingt durch ihre Formatspezifikation eine eingeschränkte Auflösung von 23 Binärstellen. Das entspricht einer Genauigkeit von etwa 7 Dezimalstellen.

Für die meisten Technologieparameter der Technologie-CPUs ist diese Genauigkeit mehr als ausreichend, beispielsweise bei Geschwindigkeits- oder Beschleunigungswerten. Bei Positionsangabenn mit großen Zahlenwerten und bei Angaben mit Nachkommastellen sollte die Genauigkeit des Zahlenformates berücksichtigt werden. Auswirkungen hat die Rundung bei relativen Bewegungsaufträgen (MC_MoveRelative, MC_MoveAdditive, MC_MoveSuperImposed, relativer Kurvengleichlauf), da sich hier bei Nichtbeachtung der Eigenschaften des REAL-Formats Ungenauigkeiten aufsummieren können. 

Es sind zwei Fälle zu unterscheiden:

  • Ganzzahlige Positionen mit max. 7 Dezimalstellen
  • Positionen mit mehr als 7 Dezimalstellen oder Positionen mit Nachkommastellen

1. Relative Bewegungen

Ganzzahlige Positionen mit max. 7 Dezimalstellen
Verwenden Sie als Positionseinheit die von Ihnen benötigte kleinste Einheit. Damit können Sie alle Positionssollwerte als ganzzahlige Werte eingeben, wodurch keine Rundung stattfindet.

Beispiel: 
Es soll wiederholt um die Strecke 12,85 mm relativ positioniert werden. Nach 1000 Positioniervorgängen soll sich die Achse exakt um 12850 mm bewegt haben.

Vorgehen: 
Beim Konfigurieren der Einheiten der Achse (Bild 1) geben Sie unter "Position" die Einheit µm ein. Positionieren Sie in Schritten von 12850 µm.

  Bild 1: Festlegung von "Position ( 147 KB )  

Positionen mit mehr als 7 Dezimalstellen oder Positionen mit Nachkommastellen
Wenn die Verfahrbewegung sehr groß ist oder mit Nachkommastellen gearbeitet werden muss, lassen sich Rundungen nicht vermeiden.

Nutzen Sie bewusst das Rundungsverhalten der Technologie-CPUs. Addieren Sie dazu bei positiven Positionswerten ein halbes Inkrement hinzu. Bei negativen Werten subtrahieren Sie ein halbes Inkrement.

Beispiel: 
Es soll wiederholt um die Strecke 12,85 mm relativ positioniert werden. Beim Konfigurieren der Einheiten der Achse (Bild 1) geben Sie unter "Position" die Einheit mm ein.

Ein Lageinkrement beträgt 1 µm. Addieren Sie zu der Strecke von 12,85 mm ein halbes Inkrement (in diesem Fall also 0,5 µm = 0,0005 mm) hinzu. Dies ergibt eine Positionierstrecke von 12,8505 mm. Nach interner Rundung (s.o.) durch die Technologie ergibt sich eine Positionierstrecke von exakt 12,85 mm.

2. Absolute Bewegungen

Ganzzahlige Positionen mit max. 7 Dezimalstellen ermöglichen als Positionswert  maximal +/-9999999 µm (ohne Rundung). Bei Verfahrbewegungen mit mehr als 7 Dezimalstellen oder Positionen mit Nachkommastellen wird gerundet.

 Beitrags-ID:19064131   Datum:2004-06-04 
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