FRAGE:
Was muss ich bei der Anbindung eines Operator Panel an eine WinAC
Basis/WinAC RTX V4.0 beachten?
ANTWORT:
Im folgenden Beitrag finden Sie eine Anleitung zur Anbindung eines
OP über PROFIBUS an eine WinAC RTX V4.0. Die Vorgehensweise für
eine WinAC Basis ist analog.
Voraussetzungen:
- MS Windows 2000 SP3 oder MS Windows XP SP1
- ab WinAC Basis V4.0oder RTX V4.0
- ProTool V6.0 SP2
- ab SIMATIC NET V6.0 SP5 bzw. V6.1
- ab STEP 7 V5.2
Hinweis: Eine Beschreibung zur Anbindung eines OP an
eine WinAC RTX V3.0 finden Sie unter Beitrags-ID: 9868440.
Projektierung der SIMATIC PC-Station mit WinAC RTX
V4.0
- Öffnen Sie den SIMATIC Manager und erstellen Sie ein neues STEP
7-Projekt.
- Fügen Sie über "Einfügen > Station > SIMATIC PC-Station"
eine PC-Station in das Projekt ein.
- Über einen Doppelklick auf "Konfiguration" öffnet sich die
Hardware-Konfiguration der PC-Station.
Bild 1: PC-Station in STEP 7-Projekt einfügen
- Ergänzen Sie die entsprechende WinLC - z.B. WinLC RTX V4.0 (aus
dem Hardwarekatalog "SIMATIC PC Station > Controller" ) - im
Rack der PC-Station auf Index 2.
- Fügen Sie den CP5613 als IF-Modul der WinLC RTX ein.
Achtung: Die WinLC RTX kann nur mit dem CP5613
betrieben werden.
Bild 2: WinLC und CP5613 einfügen
- Speichern und übersetzen Sie die Konfiguration.
- Öffnen Sie anschließend den Komponenten Konfigurator (KoKo) auf
dem WinAC-Rechner.
- Die Tabelle im KoKo muss exakt mit der Belegung des Racks in
der SIMATIC PC-Station übereinstimmen.
Hinweis: Im KoKo wird das IF-Modul im
Eigenschaftsdialog der WinLC RTX eingefügt. Hierfür muss sich der
CP5613 im projektierten Betrieb befinden.
- Starten Sie den WinAC-Controller auf dem WinAC-PC.
- Um die Konfiguration auf die WinAC laden zu können, muss der
Name der PC-Station im SIMATIC Manager mit dem Stationsnamen im
Komponenten Konfigurator auf dem WinAC-Rechner
übereinstimmen.
Bild 3: Komponenten Konfigurator
- Des Weiteren muss auf dem STEP 7 Projektierungs-PC die
PG/PC-Schnittstelle auf die entsprechende Übertragungsart angepasst
werden (hier: S7ONLINE (STEP 7) --> CP5613_CP5614
(PROFIBUS)).
- Laden Sie das STEP 7-Projekt in die WinLC.
Hinweis: Nähere Informationen zum Übertragen des STEP
7-Projekt auf die WinAC finden Sie unter Beitrags-ID:
18602609.
Projektierung des SIMATIC OP
- Ergänzen Sie über "Einfügen > Station > SIMATIC OP" ein
OP in Ihrem STEP 7-Projekt.
Hinweis: ProTool muss mit der Option (STEP
7-integriert) gestartet werden, damit das OP-Projekt im SIMATIC
Manager bearbeitet werden kann.
Bild 4: SIMATIC OP einfügen
- Legen Sie mit dem Projektwizard ein ProTool-Projekt - z.B. für
das OP7 - an.
- Wählen Sie anschließend "Steuerung" und öffnen Sie per
Doppelklick den Eigenschaftsdialog für die Anbindung des OP an die
WinAC.
- Für eine Kopplung zwischen der WinLC und einem OP wird das
Protokoll "SIMATIC S7-300/400 V6.0" empfohlen. Selektieren Sie
dieses Protokoll und öffnen Sie die "Parameter".
Hinweis: Das Protokoll "SIMATIC S7 - WinAC V6.0" wird
nicht mehr für die Kopplung eines OP an die WinAC empfohlen. Beim
Einsatz dieses Protokolls müssen Einschränkungen, wie z.B. keine
Unterstützung von Stringvariablen, beachtet werden!
Bild 5: Steuerungsprotokoll einstellen
- Verbinden Sie das OP7 mit PROFIBUS und wählen Sie als
Kommunikationspartner das WinLC RTX-Programm aus.
Bild 6: OP mit Steuerung verbinden
Beenden Sie die Dialoge mit "OK", um die Konfiguration
abzuschließen.
Suchbegriffe: WinCE, OP7, OP17, OP27, TP27, OP37,
TP37, TP170, OP170, TP270, OP270, MP270, MP370, PC, Kommunikation,
Soft-SPS, ProTool/Pro Runtime, ProTool/Lite
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