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Notwendige Parametrierung der SFC 103 / SFC 59 für die Ermittlung und das Auslesen von Topologie-Daten
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FRAGE:
Mit welchen Parametern muss ich die Systemfunktionen SFC103 "DP_TOPOL" und SFC59 "RD_REC" versehen, damit ich die Topologie-Daten eines Diagnose Repeaters (DR) ermitteln und auslesen kann?

ANTWORT:
Mit der Systemfunktion SFC103 "DP_TOPOL" wird die Topologie-Ermittlung für ein ausgewähltes DP-Mastersystem angestoßen. Um diese Systemfunktion nutzen zu können, muss Ihre CPU bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche dies im Einzelnen sind, können Sie unter der BeitragsID: 17452619 erfahren.

Mit einem SFC103-Aufruf werden alle Diagnose Repeater an einem DP-Mastersystem angesprochen.

Parameter

Bedeutung

Datentyp E/A
REQ Topologie-Ermittlung anstoßen BOOL E
R Topologie-Ermittlung abbrechen BOOL E
DP_ID ID des DP-Mastersystems, dessen Topologie ermittelt werden soll (siehe Bild 1) INT E
RET_VAL Rückgabewert des Auftragsstatus INT A

BUSY

Topologie-Ermittlung ist noch nicht abgeschlossen BOOL A
DPR PROFIBUS-Adresse des fehlermeldenden Diagnose-Repeaters BYTE A
DPRI Mess-Segment des fehlermeldenden Diagnose- Repeaters BYTE A

Tabelle 1: Parameter des SFC103 "DP_TOPOL" - Topologieermittlung aufrufen

Mit dem Aufruf von SFC59 "RD_REC" werden die in einem Diagnose Repeater gespeicherten Daten ausgelesen. Der Umfang der Daten, die mit einem SFC59 Aufruf gelesenen werden können, ist auf 240 Bytes beschränkt. Der Diagnose Repeater stellt aber 675 Byte Daten nur für die Topologie zur Verfügung. Daher werden die Topologie-Daten im Diagnose Repeater in 4 verschiedenen Datensätzen abgelegt, welche jeweils nur 170 bzw. 165 Byte groß sind. Damit können durch vierfachen Aufruf der SFC59 alle Topologie-Daten eines Diagnose Repeaters ausgelesen werden.

Parameter

Bedeutung

Datentyp E/A
REQ Anforderung zum Lesen eines Datensatzes BOOL E
IOID Kennung des Adressbereiches - der DR wird als Peripherie-Eingang (PE) projektiert (B#16#54) BYTE E
LADDR Logische Adresse der Baugruppe - beim DR ist die Diagnoseadresse zu verwenden (siehe Bild 1) WORD E
RECNUM Datensatznummer (zulässige Werte für die Ermittlung der Topologie-Daten 32h...35h für die Datensätze 50...53) BYTE E
RET_VAL Tritt während der Bearbeitung der Funktion ein Fehler auf, enthält der Rückgabewert einen Fehlercode. Zusätzlich: Länge des tatsächlich übertragenen Datensatzes in Bytes (mögliche Werte: 165 oder 170), falls der Zielbereich größer ist als der übertragene Datensatz und bei der Übertragung kein Fehler auftrat. INT A
BUSY Der Lesevorgang ist noch nicht beendet BOOL A
RECORD Zielbereich für den gelesenen Datensatz BYTE A

Tabelle 2: Parameter des SFC59 "RD_REC" - Datensatz lesen

Bild 1: Aus der HW-Konfig benötigte Parameter für den SFC103- und SFC59-Aufruf ( 56 KB )  

Empfehlung für die Programmierung: 
Der Aufbau der vier Datensätze für die Topologietabelle ist identisch. Wenn Sie sich einen UDT erstellen, in dem der Aufbau einmalig definiert ist, dann können Sie diesen UDT bei der Festlegung der Struktur in den benötigten Datenbausteinen mehrfach verwenden. Sie ersparen sich damit, die Struktur für jeden Datenbaustein immer wieder neu zu erstellen. Bei eventuellen Änderungen ist nur der UDT zu ändern.

Hinweis:
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der STEP 7 ONLINE-Hilfe oder im Kapitel 13.7 "Ermitteln der Bustopologie in einem DP-Mastersystem mit der SFC 103 DP_TOPOL" des Handbuches "SIMATIC Systemsoftware für S7-300/S7-400 System-und Standardfunktionen". Das Handbuch steht Ihnen unter BeitragsID: 1214574 zur Verfügung.


 Beitrags-ID:17925667   Datum:2004-07-30 
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