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ProTool -- Kommunikation projektieren und programmieren -- Kommunikation zur S5 projektieren
Welche Programmänderungen müssen bei einer S5-Steuerung durchgeführt werden, wenn ein Zeilen- bzw. Grafik-Bediengerät mit PROFIBUS Kopplung gegen ein Windows-basiertes Bediengerät ausgetauscht werden soll?
Wie wird die Verbindung zwischen einem Windows-basierten Panel und einer SIMATIC S5 hergestellt?
Anbindung eines Windows-basierten Panel über PROFIBUS DP an die SIMATIC S5 (CP5431)
Anbindung eines Windows-basierten Panel an eine IM308C (SIMATIC S5) über PROFIBUS DP
Welche Kommunikationsmöglichkeiten gibt es zu den unterschiedlichen Steuerungen / CPs und wie werden diese projektiert?
Welche Programmänderungen müssen bei einer S5-Steuerung durchgeführt werden, wenn ein Zeilen- bzw. Grafik-Bediengerät mit PROFIBUS Kopplung gegen ein Windows-basiertes Bediengerät ausgetauscht werden soll?
ProTool RT -- Kommunikation projektieren und programmieren -- Kommunikation zur S5 projektieren
Anbindung eines Windows-basierten Panel über PROFIBUS DP an die SIMATIC S5 (CP5431)
Anbindung eines Windows-basierten Panel an eine IM308C (SIMATIC S5) über PROFIBUS DP
Welche Programmänderungen müssen bei einer S5-Steuerung durchgeführt werden, wenn ein Zeilen- bzw. Grafik-Bediengerät mit PROFIBUS Kopplung gegen ein Windows-basiertes Bediengerät ausgetauscht werden soll?
Wie wird die Verbindung zwischen einem Windows-basierten Panel und einer SIMATIC S5 hergestellt?
Welche Kommunikationsmöglichkeiten gibt es zu den unterschiedlichen Steuerungen / CPs und wie werden diese projektiert?
Anbindung eines Windows-basierten Panel über PROFIBUS DP an die SIMATIC S5 (CP5431)
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FRAGE:  
Wie projektiere ich eine Verbindung zwischen dem CP5431 (SIMATIC S5) und einem Windows-basierten Panel über PROFIBUS DP?

ANTWORT:  
Dieser Beitrag beschreibt die Anbindung eines Windows-basierten Panel (hier TB170B) über PROFIBUS DP an die SIMATIC S5 mit dem CP5431. Konfiguration des CP5431

  • Starten Sie STEP 5 über "Start > Simatic > STEP 5 > STEP 5".
  • Wechseln Sie über die Taste "F9" in das Konfigurationstool des CP5431 "SINEC NCM COM 5431".

Hinweis:
Das Konfigurationstool "SINEC NCM COM 5431" ist eine Zusatzsoftware, die in STEP 5 integriert wird, um den CP5431 zu konfigurieren. Diese Software ist im Standard STEP 5-Paket nicht enthalten und muss separat bestellt werden.

  • Initialisieren Sie den CP über das Menü "Editieren > CP_Init".



Bild 1: Initialisierung des CP5431

  • Übernehmen Sie die Einstellungen mit "F7".
  • Öffnen Sie über "Editieren > Netzparameter global"  die globalen Netzeinstellungen. 
  • Tragen Sie bei "Anzahl fremder aktiver Stationen" 1 für das Panel ein. 
  • Selektieren Sie Ihre gewünschte Baudrate. In diesem Beispiel wird mit einer Baudrate von 1500000 Baud gearbeitet.
  • Berechnen Sie die restlichen Netzparameter über "F1".



Bild 2: Netzparameter - global

  • Übernehmen Sie die Einstellungen mit "F7".
  • Öffnen Sie über "Editieren > Netzwerkparameter-lokal" die lokalen Netzeinstellungen.
  • Wählen Sie die Baudrate, die Sie in Bild 2 "Netzparameter-global" festgelegt haben. 
  • Übernehmen Sie die Einstellung mit "F7".



Bild 3: Netzparameter-lokal

  • Wechseln Sie in das Menü "Editieren > Peripherie > E/A Bereiche".
    In diesem Menü legen Sie die Eingangs- und Ausgangsbereiche für die dezentrale Peripherie fest. Wählen Sie für die "DP-Aktualisierung" die Option "FREILAUFEND".

    Achtung:
    Bei einer Kopplung mit einem Windows-basierten Panel müssen die E/A Bereiche mit dem PB128 beginnen.



Bild 4: E/A Bereiche einstellen

  • Übernehmen Sie die Einstellungen mit "F7".
  • Starten Sie die Konfigurationsmaske "Editieren > Peripherie > DP Slave Parametrierung".

  • Ergänzen Sie die Profibusadresse und die "Slave Hersteller Ident"-Nummer des Panels.

    Achtung:
    Die Slave Hersteller Ident-Nummer finden Sie im Handbuch "Kommunikation für Windows-basierte Systeme Teil 1" unter dem Kapitel "PROFIBUS-DP-Kopplung an SIMATIC S5" unter Beitrags-ID:1405528 . 
  • Deaktivieren Sie die "Slave Ansprechüberwachung". 



Bild 5: DP Slave Parametrierung

  • Übernehmen Sie die Einstellungen mit "F7"
  • Öffnen Sie den DP-Editor über "Editieren > Peripherie > DP-Editor".
  • Hier legen Sie die Belegung des E/A Bereiches fest, der für die Kommunikation zwischen dem Bediengerät und dem AG genutzt wird.
  • In unserem Beispiel wurde die kleinst mögliche Konfiguration mit 32 Byte Eingängen und 22 Byte Ausgängen gewählt (Class B tiny).



Bild 6: DP Editor

  • Übernehmen Sie die Einstellungen mit "F7".
  • Führen Sie einen Netzabgleich über "Netz > Netzabgleich" durch.
  • Übertragen Sie die Konfiguration in den CP5431 über "Laden > CP Datenbasis > FD->CP".
  • Beenden Sie "SINEC NCM COM 5431" über "ESC".

Beschreibung des S5-Programms

Für die Kommunikation zwischen dem Bediengerät und der SIMATIC S5 werden Standardfunktionsbausteine benötigt. Diese Bausteine sind abhängig vom CPU-Typ, der verwendet wird. Die benötigten Bausteine finden Sie im ProTool-Installationspfad unter "LW:> Siemens > ProTool > PLC Prog > Simatic S5 > Deu >". Diese Bausteine kopieren Sie in Ihr STEP 5-Projekt.

In unserem Beispiel wurde eine S5-135U verwendet. Für diese CPU müssen die beiden Funktionsbausteine FB158 und FB159 verwendet werden.

Der FB159 wird vom FB158 aufgerufen und darf nicht vom Anwender aufgerufen werden.

  • Legen Sie den OB1 an.
  • Rufen Sie im OB1 den Kommunikationsbaustein FB158 absolut auf. Der FB158 besitzt drei Parameter. "
  • "PERA" ist die Peripherieanfangsadresse (siehe Bild 6). 
  • "BLEN" bedeutet Blocklänge und ist in unserem Beispiel 0, da Class B tiny verwendet wird. 
  • Bei "CADB" ist ein DB anzugeben. Der FB158 nutzt diesen dann als Arbeitsspeicher. Die ersten 11 Worte des DBs werden zum Zwischenspeichern von Daten benötigt. Ab dem 12. Wort kann der DB vom Anwender genutzt werden.



Bild 7: Aufruf des Kommunikationsbausteins FB 158

  • Übernehmen Sie die Einstellungen mit "F7".
  • Legen Sie den DB100 in ausreichender Länge an.
  • Damit der CP5431 synchron zur CPU läuft, müssen Sie in den Anlauf-OBs OB20, OB21 einen Synchronisationsbaustein aufrufen. 
  • Für eine S5 135U wird der FB125 als Synchronisationsbaustein verwendet.
  • Legen Sie einen Programmbaustein mit dem Aufruf des FB125 an.



Bild 8: SYNCHRON aufrufen

  • Rufen sie diesen Programmbaustein im OB20, OB21, OB22 auf.



Bild 9: Aufruf des Programmbausteins  Einstellungen in ProTool-Projekt

  • Öffnen Sie Ihr ProTool-Projekt.
  • Wählen Sie in der linken Fensterhälfte "Steuerung" aus und doppelklicken Sie auf die im rechten Fenster angezeigte Steuerung.
  • Der Eigenschaftsdialog zum Parametrieren der Steuerungsanbindung öffnet sich.
  • Selektieren Sie als Steuerungs-Protokoll "SIMATIC S5 DP".
  • Betätigen Sie die Schaltfläche "Parameter".
  • Tragen Sie die OP-Adresse (Profibusadresse des Panels) ein.
  • Wählen Sie als "Baudrate" Ihre voreingestellte Übertragungsgeschwindigkeit im CP5431 (hier "1500").
  • Geben Sie bei "Blocklänge" "Class B tiny" an.

    Achtung:
    Diese Einstellungen müssen mit der Konfiguration des CP5431 abgeglichen sein.



Bild 10: ProTool - Steuerungsanbindung

Hinweis:
Nähere Informationen zur PROFIBUS DP-Kopplung eines Windows-basierten Panel an die SIMATIC S5 finden Sie im Kommunikationshandbuch "Kommunikation für Windows-basierte Systeme Teil 1" im Kapitel "PROFIBUS DP-Kopplung an SIMATIC S5" unter der Beitrags-ID:1405528 

 Beitrags-ID:16640044   Datum:2003-07-25 
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