FRAGE:
Wie kann man eine S7-300-Baugruppe als DP-Slave an einem
DP/PA-Link in der Hardwarekonfiguration von STEP 7 anbinden?
ANTWORT:
Der normale Weg, die o. g. Baugruppen aus dem PROFIBUS-DP-Katalog
der Hardwarekonfiguration von STEP 7 an den DP-Masterstrang des
DP/PA-Links anzubinden, ist nicht möglich. Die Anbindung der S7-300
als Slave an einen DP/PA-Link ist nur über den Umweg über die
GSD-Dateien möglich. Bei der Hantierung von CPU-I-Slaves via
GSD-Datei müssen Sie als Anwender dafür sorgen, dass die
E/A-Datenbereiche zueinander passen.
Bitte laden Sie zunächst für die o. g. Baugruppen die
erforderlichen GSD-Dateien auf Ihr STEP 7-System herunter.
Sollten diese GSD-Dateien schon in Ihrer Hardwarekonfiguration
eingebunden sein, können Sie diesen Schritt überspringen. Die
GSD-Dateien finden Sie im Internet unter der Beitrags-ID: 113652
"PROFIBUS GSD-Dateien : SIMATIC".
Über die Menüpunkte "Extras > Neue GSD-Dateien installieren"
können Sie die GSD-Dateien in Ihre Hardwarekonfiguration einbinden.
Bitte schließen Sie zuvor Ihre S7-Station.
Bild 1: Installation der neuen GSD-Datei des Katalogs
Öffnen Sie bitte Ihre Hardwarekonfiguration erneut und
projektieren Sie die Baugruppe IM157 (z.B. den DP/PA-Link mit der
MLFB: 6ES7157-0AA81-0XA0). Aus dem
PROFIBUS-DP-Katalog/Unterverzeichnis "DP/PA-Link" können Sie diese
Baugruppe direkt über Drag&Drop an den Strang des redundanten
Mastersystems anbinden.
Bild 2: Auswahl des DP/PA-Links in der HW-Konfig
Geben Sie eine Profibusadresse für den DP/PA-Link an und wählen
Sie "Anschaltungsbaugruppe für PROFIBUS-DP" (siehe Bild 3).
Bild 3: Auswahl der Anschaltungsbaugruppe in der HW-Konfig
Im PROFIBUS-DP-Katalog unter "Weitere Feldgeräte" finden Sie
dann die S7-300-Baugruppen (siehe Bild 4).
Bild 4: Auswahl der S7-300 Baugruppe
Projektieren Sie nun diese Baugruppen über Drag&Drop zum
Mastersystem. Wählen Sie bitte dabei das richtige Bussystem (im
Bild 5: PROFIBUS (5)) und eine PROFIBUS-Adresse. Wenn die
derzeit vorhandenen GSD-Dateien verwendet werden, dann wird die CPU
315-2 DP als DPV0-Slave eingebunden
Bild 5: Projektierung in der HW-Konfiguration
Nun müssen Sie noch die HW-Konfiguration für die als DP-Slave
betriebene CPU erstellen. Bei einem Normslave muss meist nur die
DP-Adresse und die Baudrate eingestellt werden.
Legen Sie entsprechend ihrer HW-Konfiguration eine S7-300er
Station an.
Verbinden Sie die DP-Schnittstelle mit einem Bus. (Sie müssen
nun einen anderen Bus als den an ihrem DP/DP-Link befindlichen
auswählen, da Sie hier schon die Adresse für den DP-Slave vergeben
haben)
Stellen Sie die DP-Schnittstelle der CPU auf Slave-Betrieb.
(Doppelklick auf die DP-Schnittstelle > Lasche Betriebsart).
Beachten Sie bitte, dass die PG-Funktionen nicht aktiviert
sind.
Bild 6: Einstellungen als DP-Slave
Stellen Sie die Busparameter für den Bus ein. Verwenden Sie die
gleichen Busparameter, die Sie auch auf der Sekundärseite Ihres
DP/DP-Link eingestellt haben.
Laden Sie die Konfiguration in die DP-Slave-CPU
Suchbegriffe: Anschaltungsbaugruppen,
Peripheriegeräte
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