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Netzübergänge und Links (DP) -- Hardware aufbauen und parametrieren -- Baugruppen initialisieren und parametrieren 
Wie können Sie mit dem S7 Port Configuration Tool (S7-PCT) über Netzübergänge hinweg IO-Link Master und Devices parametrieren? 
Wie wird der DP/PA-Link im Fremdmaster / STEP 7 V12/V13 (TIA Portal) projektiert? 
Wie werden die AS-i Slaves über den IE/AS-i Link an eine S7-300 CPU mit integrierter PROFINET-Schnittstelle angebunden? 
Wo finden Sie auf der SIMATIC NET Quickstart Collection S7-Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation über PROFINET? 
Wo finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 über PROFIBUS mittels S7-Kommunikation und unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link? 
Wo finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen S7-400 (PROFINET IO-Controller) und S7-300 (I-Slave) unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link? 
Wo finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 mittels S7-Kommunikation und unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link? 
S7-Routing und Datensatz-Routing (PROFIBUS DP) über das IE/PB-Link 
Wie wird eine Ringredundanz mit DP/PA-Kopplern FDC 157-0 und aktiven Feldverteilern AFD aufgebaut? 
Wie binden Sie in der Hardware-Konfiguration von STEP 7 eine SIMATIC S7-300 als DP-Slave an einen Y-Link an? 
Welche Möglichkeiten haben Sie von einem PC auf PROFIBUS Geräte hinter einem IWLAN/PB Link PN IO bzw. einem IE/PB Link PN IO zuzugreifen? 
Wie wird die IM 157/IM 153-2 im DP/PA Link an einen Fremdmaster oder eine SIMATIC S5 angebunden (GSD-Tool)?  
Neue Link-Module in PCS7 V4.02 einbinden 
Aufbaubeschränkungen bei Verwendung von Universalmodulen 
Verringerte Nutzdatenbreite bei Verwendung der Diagnose 
Lesen der Eingangsdaten eines von einem anderen DP-Master projektierten DP-Slave 
Wie konfigurieren Sie eine S7-300 CPU oder einen CP342-5 als DP-Slave an einer S7-400H als DP-Master unter Verwendung eines Y-Links? 
Projektierung der E/A-Daten im DP/DP-Koppler 
Diagnose des DP/AS-i Link 20E auslesen 
Projektierung unterschiedlicher E/A-Adressen beim DP/AS-i Link 20E 
Welche Besonderheiten gibt es bei der Ein- bzw. Ausgangsadressierung beim DP/DP-Koppler? 

Wie können Sie mit dem S7 Port Configuration Tool (S7-PCT) über Netzübergänge hinweg IO-Link Master und Devices parametrieren?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Mit S7-PCT ist es möglich die IO-Link Master der ET200 zu konfigurieren und daran angeschlossene IO-Link Devices mittels IODD zu parametrieren.
Hierbei werden auch Netzübergänge in verschiedenen Konstellationen unterstützt. Der FAQ zeigt, bei welchen Netzübergängen eine Projektierung der IO-Link Master und Devices möglich ist und bei welchen Konstellationen nicht.

Allgemein
Wenn S7-PCT im Standalone-Modus gestartet wird, dann werden keine Netzübergänge unterstützt. In diesem Fall muss der PC direkt mit den IO-Links verbunden werden.
Beim Start aus STEP 7 spielt die Art der Einbindung des IO-Links in das Projekt (über GSD/OM/HSP/MDD) keine Rolle für die Routingfähigkeit.

Legende und Darstellung
In den Bildern wird als dezentrale Peripherie eine ET 200S mit 4SI IO-Link (6ES7138-4GA50-0AB0) gezeigt. Die Bilder gelten analog für die folgenden Module und entsprechenden Kopfstationen:

  • 6ES7137-6BD00-0BA0: CM 4 X IO-LINK ST
  • 6ES7148-6JA00-0AB0: IO-Link Modul ET 200eco PN
  • 3RK1005-0LB00-0AA0: IO-Link Master SIRIUS 3RK1

Symbole:
Zugriff möglich
Kein Zugriff möglich
Datensatz-Router

Geräte, die mit dem Zeichen versehen sind, müssen "Datensatz-Routing" unterstützen. Eine Liste der Geräte finden Sie unter der Beitrags-ID 7000978.

Konstellationen mit S7-1500
Die folgenden Bilder zeigen, bei welchen Konstellationen die IO-Links mit Hilfe von S7-PCT aus STEP 7 erreichbar sind.

Bild 01


Bild 02


Bild 03


Bild 04


Bild 05

Konstellationen mit S7-400
Die folgenden Bilder zeigen, bei welchen Konstellationen die IO-Links mit Hilfe von S7-PCT aus STEP 7 erreichbar sind.

Bild 06


Bild 07


Bild 08


Bild 09

Konstellationen mit S7-300
Die folgenden Bilder zeigen, bei welchen Konstellationen die IO-Links mit Hilfe von S7-PCT aus STEP 7 erreichbar sind.

Bild 10


Bild 11

1) Erfordert eine zugeordnetes PG/PC-Station im Projekt (für STEP 7 < V12).


Bild 12


Bild 13

Konstellationen mit IM CPU
Die folgenden Bilder zeigen, bei welchen Konstellationen die IO-Links mit Hilfe von S7-PCT aus STEP 7 erreichbar sind.

Bild 14

Konstellation mit WinAC
Die folgenden Bilder zeigen, bei welchen Konstellationen die IO-Links mit Hilfe von S7-PCT aus STEP 7 erreichbar sind.

Bild 15

1) Erfordert eine zugeordnete PG/PC-Station im Projekt (für STEP 7 < V12).

Downloads
Hier finden Sie Downloads zum Thema IO-Link: Downloads

Hinweis zur Security
Vorsicht
Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID 50203404.

Wie wird der DP/PA-Link im Fremdmaster / STEP 7 V12/V13 (TIA Portal) projektiert?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Um die GSD-Dateien der PA-Slaves dem DP/PA-Link als Slots hinzuzufügen, müssen die PA-Slaves und der DP/PA-Link in eine gemeinsame GSD-Datei übernommen werden. Dazu nutzen Sie das GSD-Tool. Unter der Beitrags-ID 26562190 steht Ihnen das GSD-Tool in Form einer ZIP-Datei als Download zur Verfügung.

Nachdem Sie das GSD-Tool heruntergeladen haben, extrahieren Sie die ZIP-Datei in ein separates Verzeichnis "gsd-tool". Kopieren Sie die GSD-Dateien der PA-Slaves in das Verzeichnis "gsd-tool". Im Verzeichnis "gsd-tool" doppelklicken Sie auf die Datei "gsd-tool.jar", um das GSD-Tool zu starten.
Das GSD-Tool startet nun einen Assistenten, der Ihnen die verschiedenen Links (DP/PA-Link und Y-Link) als Auswahl zur Verfügung. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben und die GSD-Datei erzeugen, fügt das GSD-Tool die GSD-Dateien der PA-Slaves in eine GSD-Datei für den Link ein. Die fertige GSD-Datei finden Sie im Verzeichnis "gsd-tool" im Ausgabeorder "output".


Bild 01

Im TIA Portal wechseln Sie in die Projektansicht. Wählen Sie das Menü "Extras > Gerätebeschreibungsdatei (GSD) installieren". Der Dialog "Gerätebeschreibungsdatei installieren" wird geöffnet.


Bild 02

Im Dialog "Gerätebeschreibungsdatei installieren" wählen Sie die GSD-Datei aus, die Sie mit dem GSD-Tool erzeugt haben. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Installieren", um die ausgewählte GSD-Datei zu installieren.


Bild 03

Im Hardware-Katalog finden Sie die installierte GSD-Datei unter "Weitere Feldgeräte > PROFIBUS DP > Netzübergänge > Siemens AG > DP/PA Link".


Bild 04

Fügen Sie den DP/PA-Link per drag & drop in die Netzsicht ein. Stellen Sie per drag & drop eine Verbindung zwischen der PROFIBUS-Schnittstelle des DP/PA-Links und des DP-Masters her. Der DP/PA-Link ist nun als DP-Slave am DP-Mastersystem des DP-Masters angeschlossen. Das DP-Mastersystem  muss ein neues PROFIBUS-Netz sein.


Bild 05

Öffnen Sie die Gerätesicht des DP/PA-Link (DP-Slave). Im Inspektorfenster werden die Eigenschaften des DP/PA-Link angezeigt. In diesem Beispiel hat der DP/PA-Link die PROFIBUS-Adresse 80. Er ist PA-Master für die PA-Slaves.


Bild 06

Öffnen Sie die Gerätesicht des DP/PA-Link (DP-Slave). Für den PA-Slave SITRANS LC 500 mit der PNIO-Kennung 80E8 (hex) fügen Sie per drag & drop folgende Slots ein:

  • Beginn of Device_80E8
  • == All Level_80E8


Bild 07

Markieren Sie den Slot "Begin of Device_80E8". Im Inspektorfenster werden die Eigenschaften des PA-Slave angezeigt. Wählen Sie den Eintag "Gerätespezifische Parameter" aus. Hier tragen Sie die Teilnehmernummer des PA-Slave ein. In diesem Beispiel hat der PA-Slave SITRANS LC 500 die Teilnehmernummer 33.


Bild 08

Weitere Informationen
Detaillierte Informationen zum GSD-Tool finden Sie unter der Beitrags-ID 26562190.

Erstellumgebung
Die Bilder und Downloads in diesem FAQ sind mit STEP 7 V12 SP1 Upd2 (TIA Portal) erstellt worden.

Wie werden die AS-i Slaves über den IE/AS-i Link an eine S7-300 CPU mit integrierter PROFINET-Schnittstelle angebunden?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In diesemBeitrag finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Anbindung von IE/AS-i Slaves an eine S7-300 CPU mit integrierter PROFINET-Schnittstelle unter Verwendung eines IE/AS-i Links.

Das Programmbeispiel besteht aus einem STEP 7-Projekt, das die Konfiguration der SIMATIC S7-Station und des IE/AS-i Links enthält.

IE_AS-i_Link.zip ( 624 KB )

Das folgende Dokument enthält:

  • eine Übersicht des Programmbeispiels und Anlagenaufbaus, der für die Erstellung des Programmbeispiels verwendet wurde
  • Informationen zur Installation und Inbetriebnahme des Programmbeispiels
  • Informationen zur Bedienung des Programmbeispiels
  • Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc.

DP_configuration_IE_AS-i_Link_de.pdf ( 343 KB )

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Anbindung von AS-i Slaves an eine SIMATIC S7 über den IE/AS-i Link finden Sie unter folgenden Beitrags-IDs:
 
Beschreibung Beitrags-ID
CPU-CPU Kommunikation mit SIMATIC Controllern (Kompendium) 20982954
SIMATIC NET Netzübergang IE/PB Link 7851748
Handbuch SIMATIC NET IE/AS-INTERFACE LINK PN IO 22712154
SIMATIC S7-300 CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten 12996906
SIMATIC S7-400 Automatisierungssystem S7-400 CPU-Daten 53385241

Wo finden Sie auf der SIMATIC NET Quickstart Collection S7-Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation über PROFINET?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung:
Die SIMATIC NET Quick Start Collection bietet einfache Programmbeispiele, die den Einstieg bei der Erstprojektierung von Anlagen mit SIMATIC NET Produkten erleichtern soll.

Folgende Links führen Sie zur SIMATIC NET Quick Start Collection. Dort finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation für die Kommunikation über PROFINET mittels folgender Protokolle:

Hier finden Sie S7-Programmbeispiele und Dokumentation für die folgenden SIMATIC NET Produkte:

  • IE CPs für S7-300 und S7-400
  • IE PC CPs mit SOFTNET PN IO
  • Netzübergang, z.B. IE/PB Link PN IO

Suchbegriffe:
PROFINET IO-Device, PROFINET IO-Controller, CP343-1, CP443-1, ET 200S, Diagnose, iMap, Singleton-Komponente, iSlave, Advanced

Wo finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 über PROFIBUS mittels S7-Kommunikation und unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In diesem Beitrag finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 über PROFIBUS mittels S7-Kommunikation und unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link.

Das Programmbeispiel besteht aus einem STEP 7-Projekt, das die Konfiguration der SIMATIC S7-Station, der PC-Station und des IE/PB Links enthält, und einem OPC-Client.
 
aktiver Partner PC passiver Partner S7 Programmbeispiel aktiver Partner PC Programmbeispiel passiver Partner S7
CP5613 CP343-1 OPC_Client.zip ( 12 KB ) example_project.zip ( 238 KB )

Das folgende Dokument enthält:

  • eine Übersicht des Programmbeispiels und Anlagenaufbaus, der für die Erstellung der Programmbeispiele verwendet wurde
  • Informationen zur Installation und Inbetriebnahme des Programmbeispiels
  • Informationen zur Bedienung der Programmbeispiele
  • Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc.

NET_communication_from_PB_to_IE_via_gateway_de.pdf ( 1310 KB )

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 über Netzübergänge finden Sie unter folgenden Beitrags-IDs:
 
Beschreibung Beitrags-ID
Welche Eigenschaften, Vorteile und Besonderheiten bietet das S7-Protokoll? 26483647
S7-CPs für PROFIBUS Projektieren und in Betrieb nehmen 1158693
Funktionen (FC) und Funktionsbausteine (FB) für SIMATIC NET S7-CPs Programmierhandbuch 30564821
CPU-CPU Kommunikation mit SIMATIC Controllern (Kompendium) 20982954
SIMATIC NET Netzübergang IE/PB Link 7851748
Netzübergang IE/PB Link PN IO für Industrial Ethernet / Handbuch Teil BL1 19299692
SIMATIC NET Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 1 - Grundlagen Systemhandbuch 42783968
Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 2 - Schnittstellen Programmierhandbuch 42783660
Industrielle Kommunikation SIMATIC NET PC-Stationen in Betrieb nehmen - Anleitung und Schnelleinstieg 13542666

Wo finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen S7-400 (PROFINET IO-Controller) und S7-300 (I-Slave) unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In diesem Beitrag finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen S7-400 (PROFINET IO-Controller) und S7-300 (I-Slave) unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link.
In der S7-400 wird ein CP443-1 Advanced eingesetzt, der als PROFINET IO-Controller konfiguriert wird. Die S7-300 wird als I-Slave über einen IE/PB Link am PROFINET IO-Controller angeschlossen.

Das Programmbeispiel besteht aus einem STEP 7-Projekt, das die Konfiguration der S7-400 als PROFINET IO-Controller sowie die Konfiguration der S7-300 als I-Slave enthält.

QS_IE-PB-LINK-Routing.zip ( 321 KB )

Das folgende Dokument enthält:

  • eine Übersicht des Programmbeispiels und Anlagenaufbaus, der für die Erstellung der Programmbeispiele verwendet wurde
  • Informationen zur Installation und Inbetriebnahme des Programmbeispiels
  • Informationen zur Bedienung der Programmbeispiele
  • Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc.

NET_communication_from_IE_to_PB_via_routing_de.pdf ( 442 KB )

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 über Netzübergänge finden Sie unter folgenden Beitrags-IDs:
 
Beschreibung Beitrags-ID
S7−CPs für Industrial Ethernet Projektieren und in Betrieb nehmen Teil A - Allgemeine Anwendung 30374198
Funktionen (FC) und Funktionsbausteine (FB) für SIMATIC NET S7-CPs Programmierhandbuch 30564821
CPU-CPU Kommunikation mit SIMATIC Controllern (Kompendium) 20982954
Netzübergang IE/PB Link PN IO für Industrial Ethernet / Handbuch Teil BL1 19299692
Von PROFIBUS DP nach PROFINET IO 19289930
SIMATIC PROFINET Systembeschreibung 19292127

Wo finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 mittels S7-Kommunikation und unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
In diesem Beitrag finden Sie Programmbeispiele und Dokumentation zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 mittels S7-Kommunikation und unter Einbindung eines Netzübergangs IE/PB Link.

Das Programmbeispiel besteht aus einem STEP 7-Projekt, das die Konfiguration der SIMATIC S7-Station, der PC-Station und des IE/PB Links enthält, und einem OPC-Client.
 
aktiver Partner PC passiver Partner S7 Programmbeispiel aktiver Partner PC Programmbeispiel passiver Partner S7
IE Allgemein CP343-5 OPC_Client.zip ( 12 KB ) example_project.zip ( 254 KB )

Das folgende Dokument enthält:

  • eine Übersicht des Programmbeispiels und Anlagenaufbaus, der für die Erstellung der Programmbeispiele verwendet wurde
  • Informationen zur Installation und Inbetriebnahme des Programmbeispiels
  • Informationen zur Bedienung der Programmbeispiele
  • Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc.

NET_communication_from_IE_to_PB_via_gateway_de.pdf ( 572 KB )

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Kommunikation zwischen PC-Station und SIMATIC S7 über Netzübergänge finden Sie unter folgenden Beitrags-IDs:
 
Beschreibung Beitrags-ID
Welche Eigenschaften, Vorteile und Besonderheiten bietet das S7-Protokoll? 26483647
S7-CPs für PROFIBUS Projektieren und in Betrieb nehmen 1158693
Funktionen (FC) und Funktionsbausteine (FB) für SIMATIC NET S7-CPs Programmierhandbuch 30564821
CPU-CPU Kommunikation mit SIMATIC Controllern (Kompendium) 20982954
SIMATIC NET Netzübergang IE/PB Link 7851748
Netzübergang IE/PB Link PN IO für Industrial Ethernet / Handbuch Teil BL1 19299692
SIMATIC NET Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 1 - Grundlagen Systemhandbuch 42783968
Industrielle Kommunikation mit PG/PC Band 2 - Schnittstellen Programmierhandbuch 42783660
Industrielle Kommunikation SIMATIC NET PC-Stationen in Betrieb nehmen - Anleitung und Schnelleinstieg 13542666

S7-Routing und Datensatz-Routing (PROFIBUS DP) über das IE/PB-Linkzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Ist über das IE/PB-Link Datensatz-Routing (PROFIBUS DP) und S7-Routing möglich?

ANTWORT:  
Das IE/PB-Link bildet als eigenständige Komponente den nahtlosen Übergang zwischen Industrial Ethernet und PROFIBUS.

Es bietet neben den PROFInet- Kommunikationsdiensten zusätzlich folgende Funktionen:

  • S7-Routing
    S7-Routing ermöglicht netzübergreifende PG/OP-Kommunikation. Alle S7-Stationen an PROFIBUS können vom PG an Industrial Ethernet aus fernprogrammiert werden. Weiterhin kann auf die Daten der S7-Stationen am PROFIBUS von Bedien- und Beobachtungsstationen (z.B. WinCC flexible RT) am Industrial Ethernet zugegriffen werden.

Bild 1: S7-Routing über IE/PB-Link

  • Datensatz-Routing (PROFIBUS DP)
    Das IE-PB-Link kann als Router für Datensätze, die an Feldgeräte (DP-Slaves) gerichtet sind, verwendet werden. Damit können PG/PCs die nicht an den PROFIBUS angeschlossen sind und somit keinen direkten Zugriff auf die Feldgeräte haben, über das IE/PB-Link Datensätze an die Feldgeräte übertragen. Sie können z.B. mit SIMATIC PDM auf einem PC am Industrial Ethernet über das IE-PB-Link ein PROFIBUS DP Feldgerät parametrieren und diagnostizieren.

Bild 2: Datensatz-Routing über IE/PB-Link

Hinweis:
Weitere Informationen über das IE-PB-Link finden Sie im Gerätehandbuch "SIMATIC NET Netzübergang IE/PB Link" unter Beitrags-ID: 7851748 oder in der STEP 7 Onlinehilfe.


Wie wird eine Ringredundanz mit DP/PA-Kopplern FDC 157-0 und aktiven Feldverteilern AFD aufgebaut?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Der Einsatz eines DP/PA-Kopplerpaars und von aktiven Feldverteilern AFD erhöht die Verfügbarkeit des PROFIBUS PA. Ringredundanz entsteht durch den Aufbau einer Ringstruktur mit zwei DP/PA-Kopplern FDC 157-0 und bis zu acht Feldverteilern AFD. Der aktive DP/PA-Koppler FDC 157-0 versorgt den PROFIBUS PA. Bei Kurzschluss oder Drahtbruch auf der Hauptleitung des PROFIBUS PA wird der zweite DP/PA-Koppler auch aktiv. Der aufgetrennte PROFIBUS PA wird bis zur Unterbrechungsstelle von den DP/PA-Kopplern aus beiden Richtungen versorgt. Die Funktionen der PA-Feldgeräte bleiben erhalten. Reparaturen können im laufenden Betrieb durchgeführt werden.


Bild 01

Gehen Sie beim Aufbau der Ringredundanz mit DP7PA-Kopplern FDC 157-0 und aktiven Feldverteilern AFD nach folgender Anleitung vor:

DP_FDC157_0_redundant_ring_mode_de.pdf ( 952 KB )

Wie binden Sie in der Hardware-Konfiguration von STEP 7 eine SIMATIC S7-300 als DP-Slave an einen Y-Link an?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Dieser Beitrag zeigt, wie Sie in der Hardware-Konfiguration von STEP 7 eine SIMATIC S7-300 CPU als DP-Slave an einen Y-Link anbinden.
Die Anbindung der SIMATIC S7-300 CPU als DP-Slave an einen Y-Link erfolgt über die GSD-Datei.

Hinweis
Bei der Hantierung von CPU-I-Slaves via GSD-Datei müssen Sie als Anwender dafür sorgen, dass die E/A-Datenbereiche zueinander passen.

Laden Sie die GSD-Datei der SIMATIC S7-300 CPU aus dem Internet auf Ihr STEP 7-System herunter. Sollte die GSD-Datei schon in Ihrer Hardware-Konfiguration eingebunden sein, können Sie diesen Schritt überspringen.
Die GSD-Dateien der SIMATIC S7-300 CPUs finden Sie im Internet unter der Beitrags-ID: 113652.

In der Hardware-Konfiguration wählen Sie das Menü "Extras > Neue GSD-Dateien installieren", um die GSD-Datei der SIMATIC S7-300 CPU in die Hardware-Konfiguration einzubinden.


Bild 01

Öffnen Sie die Hardware-Konfiguration erneut und projektieren Sie die Baugruppe IM153-2 mit der Bestellnummer 6ES7153-2BA02-0XB0. Im Hardware-Katalog finden Sie die Baugruppe IM153-2 im Verzeichnis "PROFIBUS-DP > DP/PA-Link". Sie können die Baugruppe IM153-2 per drag & drop an einen Strang des redundanten PROFIBUS DP-Mastersystem einer S7-400H anbinden. Dabei wird der Dialog "Eigenschaften - PROFIBUS Schnittstelle IM153-2" automatisch geöffnet.


Bild 02

Im Dialog "Eigenschaften - PROFIBUS Schnittstelle IM153-2" geben Sie die PROFIBUS-Adresse der Baugruppe IM153-2 an und übernehmen Sie die Einstellung mit "OK". Der Dialog "Mastersystem festlegen" wird geöffnet.


Bild 03

Wählen Sie die Option "Anschaltungsbaugruppe für PROFIBUS-DP" aus.


Bild 04

Nachdem Sie die GSD-Datei der SIMATIC S7-300 CPU installiert haben, finden Sie die Baugruppe im Hardware-Katalog im Verzeichnis "PROFIBUS-DP > Weitere FELDGERÄTE > SPS > SIMATIC".


Bild 05

Fügen Sie die SIMATIC S7-300 CPU per drag & drop an das PROFIBUS DP-Mastersystem der Baugruppe IM153-2 an. Der Dialog "Eigenschaften - PROFIBUS Schnittstelle CPU 315-2 DP V3" wird automatisch geöffnet.
Geben Sie die PROFIBUS-Adresse der SIMATIC S7-300 CPU an und wählen Sie unter Subnetz das PROFIBUS DP-Mastersystem des Y-Links aus. In diesem Beispiel ist dies das Subnetz PROFIBUS(3).
Übernehmen Sie die Einstellungen mit "OK".


Bild 06

In der Hardware-Konfiguration ist die SIMATIC S7-300 als DP-Salve an der Baugruppe IM153-2 angebunden.


Bild 07

Erstellen Sie die Hardware-Konfiguration für die als DP-Slave betriebene SIMATIC S7-300 CPU. Bei einem DP-Norm-Slave muss meist nur die PROFIBUS-Adresse und die Baudrate eingestellt werden.

Legen Sie entsprechend ihrer Hardware-Konfiguration eine SIMATIC S7-300 Station an.

Vergeben Sie der PROFIBUS DP-Schnittstelle die gleiche PROFIBUS-Adresse, die Sie bereits der SIMATIC S7-300 CPU vergeben haben, die als DP-Slave an der Baugruppe IM153-2 angebunden ist.
Ordnen Sie der PROFIBUS DP-Schnittstelle ein neu angelegtes PROFIBUS-Subnetz zu. Sie dürfen nicht das PROFIBUS-Subnetz zuordnen, das sich bereits an der Baugruppe IM153-2 befindet, da hier schon die PROFIBUS-Adresse für den DP-Slave, d. h. für die SIMATIC S7-300 CPU, vergeben ist.


Bild 08

In der Hardware-Konfiguration doppelklicken Sie auf die PROFIBUS DP-Schnittstelle der SIMATIC S7-300 CPU. Der Eigenschaftsdialog der PROFIBUS DP-Schnittstelle wird geöffnet.
Wechseln Sie in das Register "Betriebsart" und wählen Sie die Betriebsart "DP Slave" aus.
Deaktivieren Sie die PG-Funktionen, indem Sie die Option "Test, Inbetriebnahme, Routing" deaktivieren.


Bild 09

Stellen Sie die Busparameter für das PROFIBUS-Subnetz ein. Verwenden Sie die gleichen Busparameter, die Sie auch auf der Sekundärseite Ihrer Baugruppe IM153-2 eingestellt haben.

Laden Sie die Hardware-Konfiguration in die SIMATIC S7-300 CPU, die als DP-Slave an der Baugruppe IM153-2 angebunden ist.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Aufbau des Y-Links finden Sie unter der Beitrags-ID 43688632.

Ergänzende Suchbegriffe
Anschaltungsbaugruppen, Peripheriegeräte

Welche Möglichkeiten haben Sie von einem PC auf PROFIBUS Geräte hinter einem IWLAN/PB Link PN IO bzw. einem IE/PB Link PN IO zuzugreifen?zum Beginn
Bestellnummer:

Konfigurationshinweis:
Das folgende Bild beschreibt den Aufbau der Hardware sowie den Anschluss der Geräte:


Bild 01

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Konfigurieren Sie den PC als PROFINET IO-Controller und binden Sie den IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link als PROFINET IO-Device ein. Der Zugriff auf die DP-Slaves und I-Slaves erfolgt über den DP-Master.
  2. Konfigurieren Sie den PC als PC-Station und binden Sie den IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link als Netzübergang ein. Anschließend können Sie mit einem OPC-Client über geroutete S7-Verbindungen auf die CPUs am PROFIBUS zugreifen. Ein Zugriff auf die DP-Slaves bzw. I-Slaves ist nicht möglich.

So konfigurieren Sie Ihren IWLAN/PB Link bzw. IE/PB Link als PROFINET Device:
 
Nr. Vorgehensweise
1

Erstellen Sie mit STEP 7 bzw. NCM PC ein neues Projekt mit einer PC-Station.

2 Weisen Sie im SIMATIC Manager über das Menü "Zielsystem > Ethernet-Teilnehmer bearbeiten..." dem IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link einen Gerätenamen und eine IP-Adresse zu.


Bild 02

3 Öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der PC-Station. Fügen Sie per Drag & Drop den OPC-Server und eine IE Netzwerkkarte in die PC-Station ein.


Bild 03

4 Klicken Sie in der PC-Station mit der rechten Maustaste auf die IE Netzwerkkarten und wählen Sie das Menü "PROFINET IO-System einfügen" aus, um ein neues PROFINET IO-System hinzuzufügen.


Bild 04

5 Wählen Sie im Hardware Katalog unter "PROFINET IO > Netzübergänge" den IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link aus und fügen ihn per Drag & Drop dem PROFINET IO-System hinzu. Der IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link ist nun als PROFINET IO-Device konfiguriert.


Bild 05

6 Im Eigenschaftsdialog des IE/PB Links bzw. IWLAN/PB Links tragen Sie den Gerätenamen und die IP-Adresse ein, die Sie bereits dem Gerät zugewiesen haben.


Bild 06

7 Konfigurieren Sie die DP-Slaves am PROFIBUS DP-Mastersystem. In diesem Beispiel wird eine S7-300 CPU als DP-Slave konfiguriert.


Bild 07

8 Speichern und übersetzen Sie die Konfiguration. Anschließend laden Sie die Konfigurationen in die PC-Station bzw. in die Steuerung, wenn Sie eine S7-300 oder S7-400 als PROFINET IO-Controller verwenden.

Hinweis:
Beachten Sie, dass I-Slaves eine separate Konfiguration benötigt.

9 Mit einem OPC-Client können Sie über PROFINET IO auf die Ein- und Ausgänge des PROFIBUS Slaves zugreifen.


Bild 08

Hinweis:
Beachten Sie, dass die Ein- und Ausgänge vertauscht sind. Wenn im Slave auf das Ausgangsbyte 0 geschrieben wird, muss im OPC-Client das Eingangsbyte 0 abgefragt werden, um die Daten zu erhalten.

STEP 7 Projekt:

PN IO.zip ( 502 KB )

Hinweis:
Wenn ein als Netzübergang konfigurierter IE/PB Link als PROFINET IO-Device eingesetzt werden soll, so muss der IE/PB Link zuerst über die NCM-Diagnose (Spezialdiagnose) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden bevor er als PROFINET IO-Device konfiguriert wird.
Das Rücksetzen im SIMATIC Manager über das Menü "Zielsystem > Ethernet-Teilnehmer bearbeiten..." ist nicht möglich.

So konfigurieren Sie Ihren IWLAN/PB Link bzw. IE/PB Link als Netzübergang:
 
Nr. Vorgehensweise
1 Erstellen Sie mit STEP 7 bzw. NCM PC ein neues Projekt mit einer PC-Station.
2 Öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der PC-Station. Fügen Sie per Drag & Drop den OPC-Server und eine IE Netzwerkkarte in die PC-Station ein (siehe Bild 03).
3 Weisen Sie im SIMATIC Manager über das Menü "Zielsystem > Ethernet-Teilnehmer bearbeiten..." dem IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link eine IP-Adresse zu (siehe Bild 02).
4 Fügen Sie im Projekt als neues Objekt eine SIMATIC S7-300 Station ein.
5 Öffnen Sie die Hardware-Konfiguration der SIMATIC S7-300 Station.
6 Fügen Sie kein Rack ein, sondern wählen Sie im Hardware Katalog unter "SIMATIC 300 > Netzübergang" den IE/PB-Link bzw. IWLAN/PB Link aus. Fügen Sie das Gerät per Drag & Drop direkt auf den Steckplatz 0 ein.
Tragen Sie in der Hardware-Konfiguration die bereits zugewiesene IP-Adresse und eine PROFIBUS Adresse für den IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link ein.


Bild 09

7 Konfigurieren Sie alle Geräte und projektieren Sie für den OPC-Server die S7-Verbindung in NetPro für den Datenaustausch zwischen PC-Station und S7-300 Station, die am PROFIBUS angeschlossen ist. In diesem Beispiel wird eine spezifizierte, einseitig projektierte Verbindung projektiert.
Als Verbindungspartner des OPC-Servers geben Sie die S7-300 CPU an. 


Bild 10

8 Laden Sie alle Konfigurationen in die Steuerung, PC-Station und in den IE/PB Link bzw. IWLAN/PB Link.
9 Mit einem OPC-Client können Sie über die projektierte S7-Verbindung auf die Daten der Geräte am PROFIBUS zugreifen.


Bild 11

STEP 7 Projekt:

S7_Connection.zip ( 485 KB )

Hinweis:
Wenn ein als PROFINET IO-Device konfigurierter IE/PB Link als Netzübergang eingesetzt und konfiguriert werden soll, so muss der IE/PB Link zuerst über die NCM-Diagnose (Spezialdiagnose) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden bevor er als Netzübergang konfiguriert wird.
Das Rücksetzen im SIMATIC Manager über das Menü "Zielsystem > Ethernet-Teilnehmer bearbeiten..." ist nicht möglich.

Weitere Informationen:

  • Wie Sie einen IWLAN/PB Link PN IO in Betrieb nehmen, finden Sie im Handbuch "Netzübergang IWLAN/PB Link PN IO" unter der Beitrags-ID: 21379908.
  • Wie Sie einen IE/PB Link PN IO in Betrieb nehmen, finden Sie im Handbuch "Netzübergang IE/PB Link PN IO für Industrial Ethernet" unter der Beitrags-ID: 19299692.
Wie wird die IM 157/IM 153-2 im DP/PA Link an einen Fremdmaster oder eine SIMATIC S5 angebunden (GSD-Tool)? zum Beginn
Bestellnummer:

Anleitung
Um Werte von PROFIBUS PA-Geräten an PROFIBUS-Fremdmastern (z.B. ABB oder SIMATIC S5) auswerten zu können, müssen die Adressbereiche dieser Geräte im DP/PA Link bekannt sein. Das GSD-Tool erleichtert die Projektierung dadurch, dass es aus der GSD-Datei des IM 157 (6ES7157-0AA82/81-0XA0) oder des IM 153-2 High Feature (6ES7153-2BA81/82-0XB0) im DP/PA Link und den GSD-Dateien der PROFIBUS PA-Feldgeräte an den Fremdmastern automatisch eine einzige GSD-Datei erzeugt. Aufgrund der reduzierten, vom Benutzer kontrollierbaren Größe werden mit dem GSD-Tool erstellte GSD-Dateien, ebenso wie die daraus erzeugten Dialogboxen, in der Projektierung wieder handhabbar. Das Einpflegen neuer PROFIBUS PA-GSD-Dateien in die GSD-Datei des IM 157/IM 153-2 wird drastisch vereinfacht.

Für die Ausführung des GSD-Tools (GSDTOOL.JAR) ist ein installiertes Java Runtime Environment (JRE) ab Version 1.3.0 notwendig, das auf allen MS Windows-Betriebssystemen ablauffähig ist. Dieses JRE wird kostenfrei im Internet angeboten. Die Download-Adresse finden Sie bei Bedarf in der Liesmich-Datei zum GSD-Tool.
Die GSD-Dateien (*.gsd) der PROFIBUS PA-Feldgeräte sind einfach in das Arbeitsverzeichnis des GSD-Tools zu kopieren. Das GSD-Tool erstellt dann aus diesen GSD-Dateien und der GSD-Datei des IM 157/IM 153-2 automatisch eine einzige GSD-Datei (siehe auch Installationshinweise in der Liesmich-Datei).

Die folgende Anleitung zeigt, wie Sie mit dem GSD-Tool aus den GSD-Dateien des IM 157 oder des IM 153-2 HF und den GSD-Dateien der PROFIBUS PA-Feldgeräte eine einzige GSD-Datei erzeugen.
 
Nr. Beschreibung
1 Das GSD-Tool steht Ihnen in Form einer ZIP-Datei als Download zur Verfügung.
2 Entpacken Sie die ZIP-Datei in ein speparates Verzeichnis, das Sie als Arbeitsverzeichnis nutzen.
3 Kontrollieren Sie die GSD-Dateien der PA-Slaves.
4 Kopieren Sie die GSD-Dateien der PA-Slaves in das Arbeitsverzeichnis.
5 Im Arbeitsverzeichnis doppelklicken Sie auf die Datei "gsdtool.jar", um das GSD-Tool zu starten. Der Dialog "Welcome" wird geöffnet.


Bild 01

6 Schließen Sie den Dialog "Welcome" mit "OK".


Bild 02

7 Wählen Sie die Option "create new GSD-file", wenn Sie eine neue GSD-Datei erzeugen möchten.


Bild 03

8 Wählen Sie die Option "extend existing GSD-file", wenn Sie eine bereits erzeugte GSD-Datei erweitern möchten.


Bild 04

9 Sie können die GSD-Datei für einen PA-Link oder Y-Link erzeugen. Wählen Sie das Interfacemodul IM aus, das Sie im PA-Link oder Y-Link einsetzen. Klicken Sie auf die Schaltfläche "generate GSD-file", um die automatische Generierung der GSD-Datei zu starten.


Bild 05

10 Nach der Generierung erscheint folgender Dialog mit den Ergebnissen. Alle Ergebnisse oder Fehler während der Generierung werden hier angezeigt. Gleichzeitig wird eine Report-Datei vom GSD-Tool im Ausgabeverzeichnis abgelegt. Die generierte GSD-Datei wird ebenfalls im Ausgabeverzeichnis abgelegt.


Bild 06

11 Wählen Sie das Menü "File > Exit", um das GSD-Tool zu beenden.


Bild 07

Tabelle 01

Hinweis
Damit das GSD-Tool einwandfrei arbeitet muss in den GSD-Dateien der Feldgeräte eine Bedingung eingehalten werden:
Die in einer GSD-Datei verwendeten verschiedenen Modulnamen müssen sich innerhalb der ersten 22 Zeichen unterscheiden, damit das GSD-Tool diese als unterschiedliche Modulnamen erkennt. Falls diese sich erst nach dem 22. Zeichen unterscheiden, bekommt der Anwender eine Fehlermeldung und die GSD-Datei des Feldgerätes wird nicht verarbeitet. Der Anwender kann einfach Abhilfe schaffen indem er die GSD-Datei des Feldgerätes öffnet und den betroffenen Modulnamen modifiziert bzw. verkürzt. Die eigentliche Funktion des Feldgerätes wird durch eine Änderung des Modulnamens in der GSD-Datei nicht beeinflusst.

Für die Projektierung sind nur folgende Einträge relevant:

  • "Begin of Device" zur Einstellung der PROFIBUS-Adresse
  • Mit "==" beginnende Einträge für die zyklische Kommunikation mit den Feldgeräten

Eine genaue Beschreibung der Projektierung mit GSD-Dateien finden Sie im Handbuch "Buskopplungen DP/PA-Koppler, DP/PA-Link und Y-Link", Kapitel 7, welches Sie unter folgendem Beitrag finden: 1142696.

Download
Hier steht Ihnen das GSD-Tool als Download zur Verfügung.

GSD-Tool ( 78 KB )

Die als Anlage beigefügte Unbedenklichkeitserklärung bestätigt, dass durch den Einsatz des GSD-Tools keine für die Zertifizierung des IM 157/IM 153-2 und der PROFIBUS PA-Geräte relevanten Daten verändert werden.

 Unbedenklichkeitserklärungng ( 41 KB )

Hinweis
Dieser FAQ ersetzt die Beitrags-ID: 15294662

Neue Link-Module in PCS7 V4.02 einbindenzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Wie können neue LINK-Module (6ES7157-0AA**-0XA0) in PCS7 V4.02 eingebunden werden?

ANTWORT:
Für die Projektierung der Module benötigen sie die Gerätestammdatei "siem8052.gs*". Diese Datei finden Sie auf den Internet-Seiten des SIMATIC Customer Support unter "PROFIBUS GSD-Dateien : LINK" (ID: 113602). Auf dieser Seite finden Sie mehrere Sprachvarianten der Datei und die dazugehörigen Bitmaps. Öffnen Sie die HW-Konfig und schließen Sie eine eventuell vorhandene Hardware-Konfiguration. Wählen Sie dann "Extras->Neue GSD installieren..." aus und binden Sie die neue GSD-Datei in Ihren Katalog ein. Aktualisieren Sie den Hardwarekatalog über "Extras->Katalog aktualisieren". Das LINK-Modul befindet sich jetzt im Hardwarekatalog unter "PROFIBUS-DP/Weitere FELDGERÄTE/Gateway". Unter dem eigentlichen Gerät befinden sich alle Slaves, die mit dem LINK betrieben werden können

In der Abbildung ist eine mögliche Konfiguration zu sehen.

Die Konfiguration des DP/PA Links unterscheidet sich von der üblichen Vorgehensweise zur PA-Slave-Anbindung. Daher werden im folgenden noch einige Erläuterungen gegeben:

Die erste nutzbare PA-Adresse kann die Adresse 3 sein. Das Gerät muss sich dafür auf dem Steckplatz 0 befinden. Der Steckplatz 0 hat immer die Adresse 3 im Feld. Der Steckplatz 1 hat dann die Adresse 4 u.s.w. In dem dargestellten Beispiel gibt es die Adressen 3 und 4 nicht. Dennoch müssen die Steckplätze in jedem Fall projektiert werden, anderenfalls kommt keine fehlerfreie Kommunikation zu Stande.

Jeder Slave der einen Steckplatz belegt, heißt "einfacher Slave". Mit der PA-Adresse 5 wird hier beispielsweise ein SITRANS P verwendet. Alle PA-Slaves, die mehr als einen Steckplatz in der HW-Konfig belegen, werden "komplexe Slaves" genannt. In diesen Fällen muss zuerst ein "Beginn- Element" projektiert werden, welches den Namen des Gerätes hat. Dieser erste verwendete Steckplatz spiegelt auch die Adresse im Feld wieder. Der SITRANS PS2 hat beginnend am Steckplatz 4 die PA-Adresse 7 am Bus. In den nächsten Steckplätzen werden die gewünschten Funktionen projektiert und der komplexe Slave wird mit einem "Ende-Element" abgeschlossen. Mit dem ersten verwendeten komplexen Slave kann die lineare Adressermittlung nicht mehr verwendet werden, da der nächste freie Steckplatz nach dem komplexen Slave automatisch die nächste PA-Adresse erhält. Das bedeutet für dieses Beispiel, dass der E+H PROMAG 33 die PA-Adresse 8 besitzt. Zufällig beginnt seine Konfigurieru ng auch auf dem Steckplatz 8. Wären im vorangegangenen Modul nur 3 Funktionen projektiert worden, so hätte der E+H PROMAG 33 den Steckplatz 7 erhalten und dennoch die PA-Adresse 8 erhalten.

Im Fall des PROMAG müssen Sie beachten, dass die Anzahl der möglichen Funktionen gleich der Anzahl der projektierten Funktionen ist. Der E+H PROMAG 33 besitzt drei Funktionen. Daher sind auch drei Steckplätze belegt. Wird eine Funktionalität nicht gewünscht, muss das "==Free Place" Element verwendet werden (siehe Beispiel).Weiterhin müssen Sie beachten, dass alle Funktionen in der vom Katalog vorgegebenen Reihenfolge gesteckt werden. Diese Reihenfolge kann nicht geändert werden. Der nächste Slave kann auf dem Steckplatz 13 projektiert werden und hat dann die Busadresse 9.

Aufbaubeschränkungen bei Verwendung von Universalmodulenzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Hat die Größe des E/A-Adressbereiches einen Einfluss auf die Größe der Konfigurationsbytes?

ANTWORT:
Verwenden Sie bei der Konfiguration eines DP/DP-Kopplers einen E/A-Adressbereich von maximal 16 Bytes, dann wird ein Konfigurationsbyte benötigt. Erhöhen Sie jedoch den Eingangs- oder Ausgangsadressbereich auf mehr als 16 Bytes (siehe Bild 1 - Verwendung eines Universalmoduls mit 18 Byte E-Adressbereich), dann werden zwei Konfigurationsbytes benötigt. Erhöhen Sie den Adressbereich noch weiter, dann werden ab dem 33. Byte drei Konfigurationsbytes benötigt.

Hinweis:
Auf die Verwendung der hier beschriebenen Konfigurationsbytes haben Sie als Anwender im Normalfall keinen Einfluss. Die Konfigurationsbytes schränken auch nicht den angegebenen E/A-Adressbereich des DP/DP-Kopplers ein. Sie bilden nur eine interne Aufbaugrenze, die es bei der Projektierung zu beachten gilt.

Bild 1: Projektierung eines Universalmoduls mit 18 Byte E-Adressbereich

Wichtig:
Sie können maximal 16 Module in einem DP/DP-Koppler projektieren und die Summe der Konfigurationsdaten darf 16 Bytes nicht überschreiten. Beachten Sie dies bitte bei der Verwendung von Universalmodulen und Adressbereichen größer 16 Bytes.


Verringerte Nutzdatenbreite bei Verwendung der Diagnosezum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:
Hat die Verwendung der Diagnose einen Einfluss auf die Nutzdatenbreite?

ANTWORT:
Am DP/DP-Koppler haben Sie den DIP-Schalter "Diagnose" auf "1" gesetzt. Damit wird das erste Bit im LSB-Byte eines jeden Datenmoduls (z.B. 16 Byte Input konsistent) für die Anzeige der Datengültigkeit verwendet. Dieses Bit geht Ihnen für die Datenübertragung verloren.

Bits, die u.U. über das Anwenderprogramm gesetzt wurden, werden durch die Diagnose überschrieben.

Hinweis:
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Kapitel 4 "Inbetriebnahme" des Handbuches "DP/DP-Koppler Anwenderbeschreibung" unter der Beitrags-ID: 1179382.


Lesen der Eingangsdaten eines von einem anderen DP-Master projektierten DP-Slavezum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Kann ein DP-Master die Eingangsdaten eines DP-Slave lesen, der von einem anderen DP-Master projektiert wurde?

ANTWORT:  
Ja, ein DP-Master kann mittels Projektierung von direktem Datenaustausch die Eingangsdaten eines nicht von ihm betriebenen DP-Slaves lesen. Hierbei müssen beide DP-Master als Multi-Master-System in einem physikalischen PROFIBUS-DP Subnetz vorhanden sein.

Voraussetzungen
Bei direktem Datenaustausch muss sowohl von beiden DP-Mastern "Sende- und Empfangsfähigkeit für direkten Datenaustausch", als auch vom DP-Slave "Sendefähigkeit für direkten Datenaustausch" unterstützt werden.

Diese Eigenschaft erkennen Sie sowohl für den DP-Master als auch für den DP-Slave an den Baugruppeninformationen, die Ihnen in STEP 7 Hardware Konfiguration (HW Konfig) unter dem Fenster Hardware-Katalog angezeigt werden.


Bild 1: Sende- und Empfangsfähigkeit für direkten Datenaustausch beim DP-Master


Bild 2: Sendefähigkeit für direkten Datenaustausch beim DP-Slave

Produktbeispiele, die direkten Datenaustausch unterstützen:

DP-Slave

  • ET200 L
    6ES7 131-1EH00-0XB0 - Elektronikblock DI 16 x AC 120V
    6ES7 133-1EH00-0XB0 - Elektronikbl. DI8/DO8 x AC120V
    6ES7 133-1JH00-0XB0 - Elektronikbl. DI8/RO8 x AC120V
    6ES7 133-1BL01-0XB0 - ET 200L 16DI/16DO DC 24V/0,5A

  • ET200 M
    6ES7 153-1AA03-0XB0 - IM 153-1,dezentral,PROFIBUS-DP
    6ES7 153-1AA83-0XB0 - IM 153-1,dezentral,PROFIBUS-DP

  • ET200 S
    6ES7 151-1CA00-0AB0 - ET 200S Interfacemodul IM151-1 BASIC
    6ES7 151-1AB02-0AB0 - ET 200S Interfacemodul IM151-1 FO STANDARD
    6ES7 151-1BA00-0AB0 - ET 200S Interfacemodul IM151-1 High Feature
    6ES7 151-1AA03-0AB0 - ET 200S Interfacemodul IM151-1 STANDARD

  • ET200 X
    6ES7 147-1AA01-0XB0 - ET200X:Basismodul BM147/CPU
    6ES7 147-1AA10-0XB0 - ET 200X: Basismodul BM147-1 CPU
    6ES7 141-1BF01-0XB0 - ET200X:Basismodul BM141, 8DI
    6ES7 141-1BF01-0AB0 - ET 200X: BM141 - ECOFAST RS485 8DI

DP-Master

  • C7
    6ES7 626-2DG04-0AE3 - SIMATIC C7-626/P DP, Komplettg.
    6ES7 633-2BF02-0AE3 - SIMATIC C7-633 DP, Komplettger.
    6ES7 634-2BF02-0AE3 - SIMATIC C7-634 DP, Komplettger.
    6ES7 635-2EC01-0AE3 - SIMATIC C7-635 Tasten, Komplettgerät
    6ES7 635-2EB01-0AE3 - SIMATIC C7-635 Touch
    6ES7 636-2EC00-0AE3 - SIMATIC C7-636 Tasten, Komplettgerät

  • S7-300
    6ES7 313-6CE01-0AB0 - CPU313C-2 DP,32KB,16DI / 16DO;DP-SS M/S
    6ES7 314-6CF01-0AB0 - CPU314C-2 DP,48KB,24DI / 16DO/ 4AI / 2AO,DP-SS M/S
    6ES7 315-2AF03-0AB0 - CPU 315-2 DP, 64 kB, 0.3 ms/kAW
    6ES7 315-2AG10-0AB0 - CPU 315-2DP, 128 kB, 0.1 ms/kAW
    6ES7 315-6FF01-0AB0 - CPU 315F
    6ES7 316-2AG00-0AB0 - CPU 316-2DP, 128kB, 0.3 ms/kAW
    6ES7 317-2EJ10-0AB0 - CPU 317-2 PN/DP, 512 kB, 0.05 ms/kAW
    6ES7 317-6FF00-0AB0 - CPU 317F-2DP, 512 kB, 0.1 ms/kAW
    6ES7 318-2AJ00-0AB0 - CPU 318-2, 512 kB, 0,1ms/kAW

  • S7-400
    6ES7 412-1XF03-0AB0 - CPU 412-1, 96 kB, 0.2ms/kAW
    6ES7 412-2XG00-0AB0 - CPU 412-2, 144 kB, 0.2ms/kAW
    6ES7 414-2XG03-0AB0 - CPU 414-2, 256 kB, 0.1ms/kAW
    6ES7 414-3XJ00-0AB0 - CPU 414-3, 768 kB, 0.1ms/kAW
    6ES7 416-2XK02-0AB0 - CPU 416-2, 1.6 MB, 0.08ms/kAW
    6ES7 416-3XL00-0AB0 - CPU 416-3, 3.2 MB, 0.08ms/kAW
    6ES7 416-2FK02-0AB0 - CPU 416F-2, 1.6 MB, 0.08ms/kAW
    6ES7 417-4XL00-0AB0 - CPU 417-4, 4 MB

  • ET200 S-CPU
    6ES7 151-7AA10-0AB0 - ET 200S IM 151 CPU, 48kByte

Projektierung von direktem Datenaustausch
Projektiert wird die Funktionalität direkter Datenaustausch in der Konfiguration des "mithörenden" DP-Masters. In der Konfiguration des Masters, der den DP-Slave betreibt, muss nur eine normale Master-Slave-Kommunikation eingerichtet werden.

Im beiliegenden Beispielprojekt wird eine ET 200S Station (DP-Slave) von einer CPU 318-2 (DP-Master) betrieben. Eine am selben PROFIBUS-DP-Netz befindliche CPU 416-2 DP liest über direkten Datenaustausch die Daten der ET 200S-Eingangsmodule.

Bei Projektierung der CPU 416-2DP als mithörendem DP-Master ist Folgendes einzustellen:

  • Öffnen Sie die Eigenschaften der DP-Schnittstelle und wechseln Sie in das Register Konfiguration. Fügen Sie hier eine neue Zeile ein, die auf den Mode DX (für direkten Datenaustausch) parametriert ist.


Bild 3: Konfiguration der CPU 416-2 DP

  • Bearbeiten Sie die Konfiguration des DX, in dem Sie die DP-Adresse des DP-Slave und die Eingangs-Adresse der relevanten Daten eingeben.


Bild 4: Konfiguration - direkter Datenaustausch

Bild 5: Konfiguration-Beispielprojekt ( 21 KB )  

Beispielprojekt:
Kopieren Sie die Datei "Direct_data_exchange.exe" in ein separates Verzeichnis und starten Sie die Datei anschließend per Doppelklick. Das unter STEP 7 V5.2 SP1 erstellte Projekt wird jetzt automatisch mit allen dazugehörigen Unterverzeichnissen entpackt. Anschließend können Sie das entpackte Projekt mit dem SIMATIC Manager öffnen und bearbeiten.

Direct_data_exchange.exe ( 192 KB )  

Wie konfigurieren Sie eine S7-300 CPU oder einen CP342-5 als DP-Slave an einer S7-400H als DP-Master unter Verwendung eines Y-Links?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Dieser Beitrag beschreibt die Konfiguration einer CPU 417-4H als DP-Master. Über einen Y-Link werden eine S7-300 CPU sowie ein CP342-5 als DP-Slaves am redundanten DP-Mastersystem der CPU 417-4H angeschlossen. Des weiteren beschreibt dieser Beitrag die Programmierung des Datenaustausch zwischen DP-Master und DP-Slaves.

Gehen Sie bei der Konfiguration der CPU 417-4H als DP-Master sowie bei der Konfiguration der S7-300 CPU und des CP342-5 als DP-Slave nach folgender Anleitung vor:

19951154_DP_ISlave_on_HSystem_de.pdf ( 1000 KB )

Download
Das STEP 7-Projekt enthält:

  • die Konfiguration der CPU 417-4H als DP-Master
  • die Konfiguration der S7-300 CPU und des CP342-5 als DP-Slave
  • den Aufruf von Lade- und Transferbefehlen sowie den Aufruf der Systemfunktionen SFC14 "DPRD_DAT" und SFC15 "DPWR_DAT" im Anwenderprogramm des DP-Masters
  • den Aufruf der Funktionen FC1 "DP_SEND" und FC2 "DP_RECV" im Anwenderprogramm des DP-Slaves CP342-5

19951154_DP_ISlave_on_HSystem.zip ( 643 KB )

Projektierung der E/A-Daten im DP/DP-Kopplerzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Warum geht der DP/DP-Koppler (6ES7 158-0AD0x-0XA0) nicht in den fehlerfreien Betrieb, obwohl die Summe der E/A-Daten auf beiden Seiten scheinbar korrekt projektiert wurde?

ANTWORT:  
Der DP/DP-Koppler prüft im Anlauf u.a. die korrekte Projektierung der Ein- und Ausgangsdaten auf beiden DP-Seiten.
Der Koppler wechselt somit erst vom Anlauf in den fehlerfreien Betrieb, wenn für alle Eingangsdaten auf der einen Seite entsprechende Ausgangsdaten vom selben Datentyp auf der anderen Seite projektiert sind (Bild 1).

Bild 1: Beispielprojektierung eines DP/DP-Kopplers (6ES7 158-0AD01-0XA0) ( 108 KB )  

Diese E/A-Daten werden kopplerintern über gewisse DP-Kennungen verglichen. Es ist somit nicht möglich, auf einer Seite z. B. 16 Byte Eingänge und auf der anderen Seite 8 Worte Ausgangsdaten zu projektieren. Da für diese beiden E/A-Bereiche unterschiedliche Kennungen in der Projektierung vergeben werden, erkennt der DP/DP-Koppler diese beiden E/A-Bereiche als verschieden und lehnt dies ab.

Abhilfe:
Damit der DP/DP-Koppler korrekt anläuft, müssen Einheit, Länge, Datentyp und Konsistenz der E/A-Konfiguration übereinstimmen.


Diagnose des DP/AS-i Link 20E auslesenzum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Was muss ich beachten, um die herstellerspezifische Diagnose des DP/AS-i Link 20E auszulesen?

ANTWORT:  
Um aus dem DP/AS-i Link 20E die herstellerspezifische Diagnose - z.B. mit SFC 13 "DP_DIAG" bzw. SFB 54 "RALRM" im DPV1-Mode - auslesen zu können, muss in den Betriebsparametern die Option "Diagnosealarm" freigegeben werden.

Parametrieren Sie die Diagnose-Einstellung des DP/AS-i Link 20E folgendermaßen:

Bild 1: Projektierung des DP/AS-i Link 20E aus dem Hardware-Katalog von HWKonfig

Bild 2: Projektierung des DP/AS-i Link 20E mittels DPV0-GSD-Datei

Bild 3: Projektierung des DP/AS-i Link 20E mittels DPV1-GSD-Datei


Projektierung unterschiedlicher E/A-Adressen beim DP/AS-i Link 20Ezum Beginn
Bestellnummer:

FRAGE:  
Kann ich die Ein- und Ausgangsadressen beim DP/AS-i Link 20E unterschiedlich projektieren?

ANTWORT:  
Wenn Sie das DP/AS-i Link 20E über das in STEP 7 integrierte Wissen (Meta-Wissen) projektieren, muss bei der E/A-Adressvergabe die Anfangsadresse der Eingänge mit der Anfangsadresse der Ausgänge übereinstimmen.

Wenn Sie aufgrund der E/A-Adressprojektierung der Gesamtanlage die Ein- und Ausgangsadressen unterschiedlich projektieren möchten, ist es notwendig, das DP/AS-i Link 20E über die GSD-Datei zu projektieren.
Laden Sie hierzu die GSD-Datei des Links von Beitrags-ID 113250 und installieren Sie die GSD-Datei  gemäß Beitrags-ID 2383630
Projektieren Sie dann das DP/AS-i Link 20E aus dem Hardware-Katalogordner "PROFIBUS-DP > Weitere FELDGERÄTE > Gateway > AS-I > DP/AS-i Link 20E".
Nachdem Sie ein entsprechendes E/A-Modul projektiert haben, können Sie die Adressen für die Ein- und Ausgänge unterschiedlich wählen.

Hinweise:
Bei der Projektierung über die GSD-Datei können Sie nicht auf komfortable STEP 7 Projektierungsfunktionen zugreifen, wie z.B. das automatische Hochladen der AS-i Projektierung in die STEP 7 HW Konfig.

Wenn Sie zur Kommunikation mit dem DP/AS-i Link 20E die Kommandoschnittstelle FC "ASI_3422" verwenden, ist es notwendig, am Parameter LADDR immer die Adresse der Eingänge anzugeben.
Des Weiteren ist unter Umständen bei der Alarmauswertung das Rückgabebyte des OB 82 "OB82_IO_FLAG" auszuwerten.


Welche Besonderheiten gibt es bei der Ein- bzw. Ausgangsadressierung beim DP/DP-Koppler?zum Beginn
Bestellnummer:

Beschreibung
Zur Sicherstellung einer korrekten und übersichtlichen Projektierung ist beim DP/DP-Koppler mit der Artikelnummer 6ES7-0AD01-0XA0 eine 1:1 Zuordnung der E/A-Bereiche zwingend erforderlich. Dies bedeutet:

  1. Eingang bei Netz1 erfordert Ausgang bei Netz2 und umgekehrt
  2. Entsprechende Bereiche bei Netz1 und Netz2 müssen die gleiche Länge haben
  3. Konsistenz der Eingänge bzw. Ausgänge muss identisch sein für entsprechende Bereiche bei Netz1 und Netz2
  4. Entsprechende Bereiche müssen auf  der gleichen Steckplatznummer bei Netz1 und Netz2 liegen

Beispiel:
 
Netz 1

Netz 2

4 Byte Eingang 4 Byte Ausgang
4 Byte Ausgang 4 Byte Eingang
Tabelle 01

 
Bild 01

Die Vergabe der Adressen der E/A-Adressen muss in beiden DP-Netzen nicht gleich sein, sondern kann an die E/A-Adressen des jeweiligen DP-Masters angepasst werden (z. B. von Netz 1: A-Adresse 10 nach Netz 2: E-Adresse 0).

Weiterführende Informationen zum DP/DP-Koppler finden Sie im Handbuch unter der Beitrags-ID 1179382.

Ersatzteilfall
Im Ersatzteilfall, d. h. der DP/DP-Koppler mit der Artikelnummer 6ES7-0AD00-0XA0 ist projektiert und hardwareseitig ist der DP/DP-Koppler mit der Artikelnummer 6ES7-0AD01-0XA0 gesteckt, arbeitet der DP/DP-Koppler Ausgabestand 2 genau wie der Vorgängertyp, was bedeutet, das keine Anpassung der Projektierung der E/A-Adressen erforderlich ist.

Der Ersatzteilfall wird aktiviert, indem die GSD-Datei "siem8070.gsd" des Vorgängermodells (6ES7158-0AD00-0XA0 release B) zur Projektierung herangezogen wird und der neue DP/DP-Koppler Ausgabestand 2 (6ES7-0AD01-0XA0) eingesetzt wird.

Wichtig
Das Anzeigeverhalten wurde harmonisiert, so dass beim DP/DP-Koppler Ausgabestand 2 (6ES7-0AD01-0XA0) detailliertere LED Anzeigen für den Anwender vorhanden sind.


Bild 02

SF 1: Sammelfehler PROFIBUS DP-Netz 1 (rot)
SF 2: Sammelfehler PROFIBUS DP-Netz 2 (rot)
BF 1: Busfehler PROFIBUS DP-Netz 1 (rot)
BF 2: Busfehler PROFIBUS DP-Netz 2 (rot)
ON 1: 24 V-Spannungsversorgung DP/DP-Koppler Netz 1 (grün)
ON 2: 24 V-Spannungsversorgung DP/DP-Koppler Netz 2 (grün)

 Beitrags-ID:22809890   Datum:2014-10-15 
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